Cornelias 'Bulldog Blog' ...
www.cornelias-bulldog-blog.de
Donnerstag, Oktober 30, 2008

Der passende Bildwitz zum Foto ;-)

Wie die Zufälle so spielen : beim Aufräumen hatte ich diesen alten Bildwitz gefunden, und zwei Tage später schickt mir Chrissi Probst dies irre witzige Foto mit Spyke!

Vor vielleicht 20 Jahren hatte Bulldoggerin Gertrud Crefeld ihren Wagen ähnlich dekoriert. Ich habe das alte Foto noch :-) Als Vorlage diente die Postkarte einer limitierten Radierung, von welcher übrigens eine Ausgabe bei uns im Eßzimmer hängt.


Dienstag, Oktober 28, 2008

Heute fragt Gastblogger Stu Savory...

Seid ihr ein Volk von Dichtern?

Keiner von uns ist ein Goethe oder gar ein Schiller, aber zu einem einfachen Limerick reicht es allemal :-) Schickt mir also eure Bulldoggedichte, die hefte ich hier dann an. Ich fange hier an :

Es gibt manchen Bulldog (zu fett)
Durch fressen morgens und abends (nur Mett)
Aber 50 Pfund mager
Ist doch nicht zu hager,
daß er fiel durch die Ritze im Bett ;-)

Dein Bulldog-Gedichtchen könnte hier erscheinen. Los! Macht mit!

EURE BEITRÄGE :

Anke Teloudis schrieb sofort :-


Das Nagetier

Ein Bulldogbaby sollt es diesmal sein , 
aus bester Familie und englisch, ganz rein.

So kam dann die Chilli zu uns ins Haus,
Cornelia suchte uns nur für sie aus.

Die Kleine tobte, auch mit dem Besen,
die Zeitung blieb liegen - ungelesen ,

bis Chilli sie fand und begann sie zu schnitzeln -
"Literaturkritik" so konnten wir witzeln...

ein Bein der Ofenbank zeigte Spuren von Zähnen,
auf unsere Fragen sah’n wir die Hunde nur gähnen

ein hölzerner Hocker - zum Glück nicht sehr teuer,
war auch Chilli’s Spielzeug , er kam dann ins Feuer 

Aus Kork war die Sohle von Ina’s Schuh
Vor Chilli’s Zähnen fand auch sie keine Ruh...

Dieser Welpe , bei uns Hund Nummer Vier
Ist , obwohl Bulldog , ein echtes Nagetier :-)


EURE BEITRÄGE : Klaus Fink reichte zwei Gedichte nach :-

Der Bulldog

Der Bulldog ist ein lieber Hund
mal ist er krank meist aber g´sund
sein Kopf ist groß
sein Schwanz ist klein
und meistens schaut er grimmig drein
sein Leib grazil
sein Wesen nett
schlafen tut er gern im Bett
drum tut´s der ganzen Welt laut kund
der Bulldog ist ein lieber Hund.

(und in Erinnerung und Anlehnung an Heinz Erhard)

Hinter eines Hauses Tür 
sitzt der Bulldog und säuft Bier
heut hat er zuviel getrunken
das hat seinem Herrn gestunken
voll beschickert bis zum Rand
bringt er kein klares WUFF zustand
flugs wird er aus dem Haus geschmissen
mit seinem Herrn hat er’s verschissen
hinter eines Hauses Tür 
saß der Bulldog und soff Bier


Sonntag, Oktober 26, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin Loritta Drubba :

Neues aus Emmas Leben

Liebe Bulldogfreunde, wie Ihr vielleicht noch aus unserem letzten Beitrag (24. Mai 2008) wisst, sind Emma und ich Mitglied in einem Hundeklub. Auf unserer gemeinsamen Wanderung im Juni 2008 erzählte unsere Hundefreundin Carola, die Standesbeamtin in Heldrungen ist, dass sie am 8.8.2008 12 Uhr noch einen Hochzeitstermin frei hat.

Wir haben in unserem Klub ein junges unverheiratetes Pärchen, Nils und Madleen, die wir aus Spaß den ganzen Tag aufgezogen haben, sie sollten doch den Termin wahrnehmen. Es wurde dann alles ausgemalt, der Klub stellt die Räume zur Verfügung, wir backen Kuchen, sponsern das kalte Buffet, grillen und und und. Nur "Ja" sagen sollten Sie.

Zuerst haben sie abgewehrt, aber 2 Tage später rief mich unsere Klubvorsitzende Olivia an: "Wir müssen ran, alles putzen, backen etc. Nils und Madleen wollen wirklich heiraten." Und so haben wir uns alle ins Zeug gelegt, kurz, es war eine schöne Hochzeit.

Als Überraschung aber hatten wir geplant, dass alle unsere Hunde vor dem Standesamt Spalier stehen. 2 große Hunde sollen einen Bollerwagen voll Blüten ziehen und ein Blumenmädchen streuen. Nach mehren Proben hat auch das gut geklappt. Ich hatte Emma extra ein Band mit rosa Rosenblüten umgebunden. Aber als wir sie aus dem Auto heben wollten, schüttelte sie sich kurz und alle Rosenblüten flogen uns um die Ohren.

Am Tag nach der Feier hatten wir uns einen Wohnwagen gemietet und sind in unseren wohlverdienten Urlaub gefahren.

Im Internet sind wir auf einen kleinen aber feinen Campingplatz in Silberborn im Solling gestoßen. Hier sind Hunde nicht nur erlaubt sondern erwünscht. Es gibt einen kleinen Hundesportplatz und man kann auch Trainingsstunden zur Hundeerziehung buchen. Rundherum viel Wald zum Spazierengehen.

Es hat uns gut gefallen und wir können den Platz nur weiterempfehlen. Emma gefiel besonders, dass die Schuhe immer bereit unterm Wohnwagen standen. Sie brauchte nur hinzu schnappen, wegrennen und ausknatschen. Und gegen Leckerli eintauschen.

Zum Schluss noch ein kleines Erlebnis bei uns zu Hause. Auf dem Heimweg vom Büro gehen wir die letzten 50 Meter einen kleinen unbefestigten Gartenweg zwischen den Grundstücken entlang. Ich lasse Emma dann immer von der Leine.

Als wir diesmal um die Ecke kamen, saß dort eine Katze, die vor uns nach unten in die Gärten verschwand.

Ich dachte noch, die Katze ist ja weg, da kann ich Emma los lassen, konnte aber nicht sehen, dass 20 Meter vor uns eine Gartentür aufstand. Dahinter stand der Besitzer und werkelte an seinen Rosen. Zu meinem Entsetzen gab Emma Gas und verschwand ebenfalls in dem Garten. Rufen zwecklos. Der Katzenbesitzer sagte mir ich solle ruhig reingehen und den Hund suchen.

Auf der Terrasse kam mir die Frau des Hauses entgegen, die vor etwas Großem, Schnaufenden erschrocken war. Diese Etwas, meine Emma saß in der Küche und tat sich an dem dort aufgestellten Napf Katzenfutter gütlich. Ich habe mich wortreich entschuldigt. Nur gut dass die Leute tierfreundlich waren. Ich musste Emma regelrecht dort rausziehen. Fazit: Die ganze schöne Hundeerziehung war für die Katz. Hinterher haben wir herzlich gelacht.... Es grüßen Loritta Drubba und Emma


Freitag, Oktober 24, 2008

Gehacktes :-(

Update 11: 13 - - - Danke an die LeserInnen die mir darauf aufmerksam machten daß hier in der Nacht Do/Fr mit US-politische Aussagen gehackt worden war :-(

Ursache und Verursacher werden z.Zt. gesucht. Ist aber komisch, denn meine US-politische Bemerkungen sind alle in mein Blog und nie hier. Ich denke jemand wollte nicht das schöne Frieda-Bild sehen?

Update 14: 41 - - - Der Hacker hatte eine deutsche IP Adresse, also doch nicht aus USA.

Update 19: 27 - - - Diese Rechner ist nun sauber, frei von Rootkits, Trojaner und Keylogger. Die Datensicherungen sind ebenso virenfrei. Somit kann der normale Blogdienst wieder am Sonntag aufgenommen werden :-) Entschuldigt bitte die Störung. Böse Buben gibt's nun mal unter uns, aber letzen Endes sind sie erfolglos :-)

Update Samstag, 08:07 - - - Scheinbar gibt es ein Problem noch mit dem Nameserver. Dieser Blog bleibt aber errichbar unter der URL

http://home.egge.net/~savory//bdog/bulldog_blog.htm

Etwaige weitere Probleme bitte mir baldigst melden.

Update Samstag, 20:32 - - - Der Nameserver funktioniert wieder.


Der gehackte Beitrag :

Freitag, Oktober 24, 2008

Liebe ist ....

.... sich ein Kopfkissen zu teilen.


Donnerstag, Oktober 23, 2008

Heute aus der UK Presse (via Stu Savory)

Artikel gefunden in Sky News.


Mittwoch, Oktober 22, 2008

Heute begeistert uns Gastbloggerin Isabelle Borgert :-))

Caligula und Vogel-Baby Kurt

17.8.2008 Vogel-Baby Kurt mailt:

Hallo, hier kommt Kurt !

Ich bin 1 Woche alt, und leider bin ich mit meinem Nest in unserer Voliere im Regen untergegangen! Frauchen hat mich gerettet, denn meine Geschwister und ich lagen im Wasser.

Nun wohne ich bei Herrchen und Frauchen und habe die ersten kritischen Stunden schon so gut überstanden, dass ich gleich mit Dicki auf´s Foto mußte, denn ich habe eben auch meine Äuglein aufgemacht. Dicki stöhnt zwar etwas, denn ich schreie alle 2 Stunden laut aus meinem Wärmebett heraus, aber da er auch immer eine Spritze mit Brei bekommt, ist er auch nicht eifersüchtig! Ganz viele Grüße von mir, Euer Kurt

17.8.2008 Frauchen Isabelle mailt selbst einmal ;-)

Hallo Cornelia, das hast Du wieder richtig super gemacht! Ich bin immer ganz gerührt, wie schön Du alles zusammenstellst! Vielen Dank!

In einer der letzten Mails habe ich Dir ja die Bilder von den KLEINEN Kücken geschickt. Sie toben jetzt durch die Gegend, sind aber eher Haustiere, als Hühner, denn sie sind wahnsinnig zahm und tanzen unserem Dicki auf der Nase rum!

Seitdem die Kleinen auch noch im Garten frei laufen, ist Caligula gegen jeden, der auf den Hof kommt, agressiv! Ich glaube, er würde uns alle bis auf´s Blut verteidigen. So wahnsinnig lieb wie er zu den Viechern ist, jeden Knochen teilt, sein Futter den Hühnern überlässt, so bitter verteidigt er sie.

Ich hatte mir da zunächst Sorgen drüber gemacht, habe aber eine tolle Ausarbeitung von der Tiermedizinischen Hochschule Hannover gelesen, die dieses Phänomen - gerade bei Herdenschutz- und "Kampfhunden" (der Begriff umfasst hier eben auch die Bullenbeißer) darstellt. Wie stand da noch? Man kann nicht einen Hund erwarten, der in seinem Rudel 100% sozialisiert ist, und der diese Sozialisierung gleichzeitig zu 100% auf Fremde überträgt. Also zeigt Dicki hier ein sehr urtümliches Verhalten, was ich persönlich ganz toll finde!
Einen ganz lieben Gruß von uns allen, Isabelle

19.8.2008 Vogel-Baby Kurt mailt:

Schaut mal alle her, wie schnell ich wachse... Ist das nicht schön?
Wenn ich Dicki sehe, fange ich auch an zu sperren! Vielleicht füttert er mich ja auch mal? Man kann fast stündlich sehen, wie ich mich weiter entwickel, denn meine Federn sprießen ordentlich. Der Tierarzt hat gesagt, das ist normal, denn ich bekomme ja besseres Futter, als von meiner Vogelmama.

Mein Herrchen hat in der Voliere alle Hütten entfernt: Er sprach von so Dingen wie: "Verwöhnte Handaufzucht, Thyrann in der Wohnung etc." Was er meint, weiß ich nicht, aber gestern Abend waren Dickies Kumpel Terry mit Herrchen und Frauchen da, und Frauchens Kumpel mit Freundin!

Dicki (Caligula) liebt den Andreas und war ganz fürchterlich außer Rand und Band. Leider scheint er sich bei Besuch derzeit unmöglich zu benehmen, so schlimm, dass er dann immer an die Leine muß. Caligula hat es geschafft, 6 Stunden alle zu terrorisieren. Heulen, Bellen, Rückenwerfen, Jammern, Hecheln, Zittern - das volle Programm eben, wenn er nicht möchte, dass Fremde an seine Tiere gehen, oder er nicht genug beachtet wird. Kaum von der Leine, hat er mit Terry nur Blödsinn gemacht - alle Blumentöpfe auf der Terrasse umgeworfen, in die Zuchinis gesprungen, nur Mist eben. Jedenfalls hat Frauchen gemeckert und fast die Geduld verloren und Herrchen....? Was macht der? Statt Dicki mal die Meinung zu sagen, sprach er von "armer Hund, zuviel Besuch etc." Er nimmt Dicki in Schutz! Heute ist jedenfalls Ruhe eingekehrt! Ich finde es lustig hier und schreie weiter alle 3 Stunden nach meinem Brei. Nachts schlafe ich durch! Ganz viele Grüße von uns komischer Familie, Euer Kurt (übrigens heiße ich eigentlich Telemachos, jedenfalls hat Herrchen mich so genannt)

29.8.2008 Bulldog Caligula mailt:

Hallo zum Freitag, letzte Woche war noch so schönes Wetter zum Schwimmen, und heute ist ordentlich Sturm mit Regen - na, egal, ich schicke Euch trotzdem ein paar Fotos von Frauchen und mir an der Oder.

Seit 3 Tagen gehe ich nun mit Frauchen zusammen zur Dienststelle.

Frauchen hat mir den Zwinger von Boxer Kira eingerichtet, und ich finde es richtig toll dort. Allerdings habe ich einen Nachbarn, der Toni heißt und meint, damit angeben zu müssen, dass er ein ausgebildeter Diensthund ist. Ha, dem zeige ich es aber - deswegen muß ich auch immer an die Leine, wenn wir in der Anlage sind, denn ich bin echt schlimm, wenn es darum geht, Toni beißen zu wollen. Nur dieses frühe Aufstehen macht mich fertig. Heute, als wir nach Hause gekommen sind, hat Frauchen großes Stall-Ausmisten gemacht - Freitags ist immer Putztag - jedenfalls war ich verschwunden. Wo hat sie mich gefunden? In meiner Hundebox im Kofferraum. Ich habe endlich mal schlafen können... gut 2 Stunden habe ich da so vor mich hingeschnorchelt.

Frauchen kommt in der Mittagspause zum Spaziergang, und dann halten wir auf dem Heimweg immer noch Mal an´der Oder an. Tja, und dann lege ich mich abends zu meinem Herrchen auf´s Sofa und träume von meinem Tag!

Morgen müssen wir wieder zum Dienst, obwohl Samstag ist - tja, so das nun Mal - aber dafür bekomme ich meine "Überstunden" ja auch mit einem Parma-Schinken -Knochen bezahlt! In diesem Sinne noch einen schönen Abend, ich schlafe jetzt besser, Euer Caligula

1.9.2008 Bulldog Caligula mailt:

Hallo Leute, heute hatten Frauchen und ich keine Lust mehr zu Arbeiten und sind nach Hause gefahren. Endlich mal etwas Zeit für unsere Tiere und ein paar neue Fotos. Unser Haus ist nun fertig von außen und ich finde, es ist richtig schön geworden.

Kurti geht mit zum Dienst und wird von Tag zu Tag ein großer Junge. Er knabbert schon an Sonnenblumen und kann auf seinen Beinchen stehen. Frauchen und ich versuchen ihn an die anderen Tiere zu gewöhnen - vielleicht kann er dann doch noch in die Voliere - allerdings muß er erst fliegen lernen.

Duggy sieht immer noch aus wie ein Entenmädchen, aber Herrchen hat in einem Jagdbuch nachgelesen, dass das normal ist, und er im Winter wieder wie ein ganzer Kerl aussieht.

Cato, das Seidenhuhn, sollte ja nun ein Mädchen sein und ist ein Hahn. Er kräht und kräht und kann es gar nicht leiden, wenn ein anderes Huhn mit in seine Voliere kommt - er passt im Garten auf alles auf, vermöbelt die anderen regelmäßig und hängt am liebsten bei Frauchen, Duggy und mir rum. Abends wird er dann auch per Arm in seine Voliere gebracht und ordentlich gekuschelt.

Tja - und Manges, Chocheese, Jeronimo, Sitting-Bull und Crazy-Horse (die anderen Hühner) sind fast so groß wie ich geworden und rotz-frech. Sie klauen mein Futter und manchmal muss ich sie wirklich jagen, damit sie mal ordentlich werden. Sie rennen sogar ins Haus, wenn man nicht aufpasst, springen in die Hasengehege und wenn Frauchen und Herrchen nach Hause kommen, rennen sie dem Auto entgegen. Im Moment sind sie richtige Teenager und machen nur Blödsinn!

Tja - und dann noch Parsival, Elsa und Brüni, die Ziegen! Parsival kann kaum normal gehen - er bockt eigentlich nur rum - Brüni ist ein richtiges Mädchen, sagt Herrchen! Sie zickt und lässt sich nicht anfassen - und schreien kann sie auch ganz gut. Mama Elsa steht da mit echter Altersweisheit entgegen. Sie liebt Frauchen wahnsinnig und wird immer kuscheliger.

Und dann noch Ich! Ich fahre nun jeden Tag mit zum Dienst, und heute habe ich wieder mal meinen Hundenachbarn im Zwinger angepöbelt. Abends bin ich total am Ende, denn konnte ich vorher zuhause schlafen, habe ich natürlich jetzt den ganzen Tag was zu sehen, zu bellen und gehe mit Frauchen viel in unserem "Hundewald" spazieren. Nun müssen wir füttern, und so sage ich "Tschüß"! Euer Caligula

5.9.2008 Klein-Papagei Kurt mailt:

Ich übe derzeit kräftig Flügel-Schwingen, damit ich bald fliegen kann. Frauchen hat mich heute in die Voliere gesetzt. Ich hatte furchtbare Angst und habe geschrieen.

Meine Mama hat riesen Alarm gemacht und Papa wollte mich verhauen. Da hat Herrchen beschlossen, dass ich besser im Haus bleibe. Frauchen versucht jetzt mich im "Behinderten-Käfig" einzugewöhnen. Lieber bin ich aber bei Frauchen und Dicki.

Hahn Cato ist schwer in der Pupertät. Heute Mittag hat er mit Frauchen um eine Wäscheklammer gestritten, die er im Schnabel hatte. Er greift dann plötzlich an, worauf er von Frauchen heute eine Backpfeife bekommen hat. Kurz danach hat er es mit Dicki gemacht. Blöder Gockel! Tja, und so ist immer einer da, der erzogen, gepflegt, ausgeschimpft werden muß. Viele Grüße, Euer Kurt-i-

6.9.2008 Bulldog Caligula mailt:

Sagt mal, bin ich eigentlich ein Vogel? Muß ich mir gefallen lassen, dass ich in die Voliere gepackt werde, wenn Herrchen Besuch hat? Na gut, ich bin zwar nicht einfach, wenn Frauchen und Herrchen Besuch bekommen, aber... die Voliere gefällt mir ja auch, mache ich ein paar Bilder, damit Ihr meine Hühner seht...

Aber vorher noch kurz das Drama des Tages:
Kurti kann fliegen - Herrchen schläft noch, Slawek weit und breit nicht zu sehen, um helfen zu können. Kurt hockte hoch in einem Baum - von einer Sekunde auf die andere flog er los. Frauchen hat dann mit einem riesen Besen am Ast gewackelt und da ist er runtergefallen - aus 1000m Höhe! Frauchen war am Ende mit den Nerven - ich aber auch!

Nun zu den anderen: Fotografiert habe ich Euch auch Herakles - unser Wellensittich-Baby. Das Kind von Bonny aus Stuttgart. Der weiße Bonny hockt mit Freya auf dem einen Ast. Freya ist der grüne-rosane Papagei! Tja, und endlich ist Puh-Ji zahmer geworden - unser Goldfasan - und dann noch Mama und Papa von Kurti: Helena und Odysseus! Und die 1000 Wachteln, die um mich herum rennen - und das Huhn Katharina! Nun habe ich alle und ich bin meine Geschichte los.

Einen schönen Abend noch, Euer Dicki Borgert


Montag, Oktober 20, 2008

Heute faßt Gastblogger Stu Savory in die Scheiße ;-)

Scheiß Jobs gibt es...

Es gibt ja den Spruch : auch aus Scheiße läßt sich Geld machen...

Hier sehen wir eine Parkbank in Boise, Idaho, USA. Idaho ist ein dünn besiedelter Staat der USA; Boise ist deren Hauptstadt und hat trotzdem nur 211.000 Einwohner.

Die ehemaligen Landbewohner - jetzt Stadtbewohner - haben sich scheinbar nicht daran gewöhnen können, daß sie im Stadtgebiet hinter ihren Hunde "aufräumen" sollen. Und jetzt hat dort eine Firma aufgemacht, die auf Hundescheiße-Räumung spezialisiert ist. Marktnischen gibt's ;-)

Wie kommt Ihr Euren Pflichten nach? Persönlich finde ich es praktisch auf Treffen usw. ein paar Plastiktüten dabei zu haben. Die drehe ich dann auf links, stülpe sie über meine Hand und hebe die Würstchen auf. Wenn man dann die Tüte dann mit der anderen Hand wieder auf rechts dreht, dann sind beide Hände sauber und die Würstchen sind in der Tüte. Tüte dann zuknoten und ab damit in der nächste Mülleimer. Eine saubere Sache, auch wenn mancher Zuschauer sich ekelt.

Kommentare (2) :

Klaus Fink (mit Otto) schrieb :

"Ich finde, man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass jeder Hundehalter für die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners verantwortlich ist. Ich selbst habe fast in jeder Hose vorsorglich genügend Tütchen gebunkert, um jederzeit gerüstet zu sein. Ekel kann ich nicht nachvollziehen und ist auch keine Entschuldigung!! Ich bekomme regelmässig einen "dicken Hals", wenn ich andere Gassigeher sehe, die den Haufen Ihres Hundes mitten auf dem Weg liegen lassen. Selbige werden von mir (um in der Sprache zu bleiben) "zusammengeschissen". Hier in Königstein und Umgebung stehen mindestens 5 "Hundetoiletten" mit Tütchenspender, so dass es kaum eine Entschuldigung geben kann. Nur wenn Otto sich ins tiefe Gebüsch verzieht oder in unzugänglichem Gebiet seinen Klo sucht, kann das Häufchen liegenbleiben. da es niemand sieht und niemand stört. Und wenn der Hirsch oder die Wildsau reintritt, wird es sie wenig stören."

Xenja (mit Harley) schreib :

"Bei uns in der Schweiz ist es schon seit Jahren der "Usus" und sogar Pflicht , den Hundekot aufzusammeln. Es kommt generell nicht drauf an WO der Hund macht sondern DASS er macht. Das gehört hier zum guten Ton und Anstand und ist eine Selbstverständlichkeit. In der Schweiz stehen flächendeckend überall sog. Robi-Dogs (www.robidog.ch), also spezielle Mülleimer für Hundekackibeutel und die Beutel kann man dort auch direkt ziehen.(in einigen Gemeinden wird man gebüsst wenn man es nicht tut und erwischt wird). Klar gibt es auch ne Menge schwarzer Schafe und ich muss zugeben, dass ich -wenn Harley sich dazu in einem Busch versteckt- nicht dort hineinkrieche um sein "Geschäftchen" aufzusammeln."


Samstag, Oktober 18, 2008

Bulldogartige Hunde

im Präkolumbianischen Südamerika

Liebe LeserInnen,
ich bin jetzt in Südamerika, auf Studien- und Erlebnisreise ins Hochland von Ecuador und auf die Galapagos-Inseln, zusammen mit Doris Ehrenstein. Unsere Männer sind froh, dass sie nicht mitmüssen ;-) Sie hüten lieber zuhause in Deutschland (Stu) und in Alaska (Klaus) die Bulldogs. (Klaus meint, es gäbe auf der Erde sowieso kein schöneres Abenteuer als das Leben in Alaska :-)))

Bei der Vorbereitung auf diese Reise fand ich im Internet Interessantes: es entwickelten sich nicht nur in Europa und in Asien - unabhängig voneinander - "Plattnasen": sie entwickelten sich auch im Präkolumbianischen Südamerika!

Ein schöner, "südamerikanischer Zufall" vorab :-))

Beim letzten Bulldogger-Westfalentreffen (21. September, Link in der grauen Spalte rechts) nahmen die Kolumbianerin Sonia und ihr Sohn Pablo teil. Kolumbien ist das nördliche Nachbarland von Ecuador, und Sonia kennt die Galapagos-Inseln. Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich Sonia und Pablo über Land und Leute (und Hunde :-) befragte!

Caress, Sonias Bulldog-Mädchen, stammt von einer holländischen Züchterin - und diese erzählte Sonia, dass sie von drei Bulldoggen weiß, die aus Holland nach Kolumbien exportiert wurden... Bulldogs weltweit !
Sonia und Pablo, Euch von hier aus ganz besonders liebe Grüße !


Donnerstag, Oktober 16, 2008

Amsterdam: Bulldog-Coffeeshop und -Hostel

Der Bulldog ist in den Niederlanden beliebt - auch als Synonym für Kiffer-Kaffees. Diese Kaffees werden auch "Head-Shops" genannt, vermutlich weil Marihuana "kopfwirksam" ist. Vielleicht ist hier die Assoziation zu unserem Bulldog zu finden : Der Bulldog hat IMMER einen "dicken Kopf" ;-)

Hier zwei Detailaufnahmen: ein echter Bulldog, und die Eingangs-Skulptur.

Ein Hostel namens "Bulldog" gibt es auch in Amsterdam. Wie der Flyer zeigt, ist es aber vergleichsweise langweilig ausgestaltet...

Die Bulldogmania treibt weltweit so manche Blüten.... ;-)


Dienstag, Oktober 14, 2008

Hunde im Hotel

Auf die Frage der englischen Zeitung "Evening Standard", ob Hunde in seinem Hotel willkommen seien, antwortete der Besitzer:

"Ich bin seit mehr als dreißig Jahren im Geschäft.

Während dieser Zeit habe ich in meinem Hotel niemals einen Hund erlebt, der die Bettlaken verbrannte, weil er im Bett geraucht hat. Ich habe keinen Hund erlebt, der Aschenbecher oder Messer als Andenken mitgenommen hat. Mir ist auch nichts darüber bekannt geworden, daß ein Hund etwa mit den Handtüchern seine Schuhe geputzt oder versucht hat das Zimmermädchen zu küssen. Ich habe niemals von einem Hund eine Beschwerde über Bedienung oder das Essen erhalten.
Kurz: wenn sich Ihr Hund für Sie verbürgt, dann heiße ich Sie herzlich willkommen."

Gutes Benehmen ?!
In einem Laden sah ich folgendes Schild "Hunde willkommen, Kinder bitte an die Leine nehmen." Und HIER wird die gewünschte gute Erziehung humorvoll, aber noch deutlicher angesprochen.... Sind Hunde oft sozialverträglicher erzogen als Kinder ???

Unsere Erfahrungen mit Hotels in Bezug auf unsere Bulldogs sind durchweg gut. In Mittel- und Nordeuropa (anders in Südeuropa) sagte uns nur sehr sehr selten ein Hotelbesitzer, dass Hunde nicht willkommen sind.

Wenn wir unterwegs ein Hotel für die Nacht suchen, nehmen wir unsere Bulldogs immer mit hinein zur Rezeption. So ist gleich klar, dass es sich um Haus- und Familienhunde handelt. Bulldogs gehen ja im Allgemeinen begeistert auf Menschen zu, und das gefällt diesen (auch, wenn sie Hotelpersonal sind ;-))

Gelegentlich zeigten Hotelbesitzer allerdings Angst vor Hunden, aber auch dann sagten sie in aller Regel kein striktes "nein", sondern versuchten uns durch überhöhten Zuschlag (zB 20 Euro pro Hund) "loszuwerden" ;-)


Sonntag, Oktober 12, 2008

Gastbloggerin Chrissi Probst: heute die Fortsetzung

Spyke und Snowy

Von nun an gab es kaum einen Sonntag an dem ich mich, egal wie weit (und auch wenn es "Cats and Dogs" regnete) mit unserer Knautschbacke nicht auf den Weg machte, diese grimmigen Kerlchen miteinander bei einem Treffen toben zu sehen; natürlich immer bewaffnet mit meiner Camera, ich wollte keine tolle Aufnahmemöglichkeit verpassen.

Dann gab es ein Treffen, an dem wir das erste Mal eine weiße Bulldogdame, "Olga", sahen:

Von da an war für uns klar, wir wollen für unseren Schmusebully Spyke eine weiße Schmusebullybella! Wir suchten lange im WWW bei Züchtern, bis wir dann endlich unsere Sweet Snowy gefunden haben.

Es dauerte noch einige Wochen, eh wir das Englische Bulldogpuppy-Mädchen holen konnten. Sie war ja gerade erst ein paar Wochen alt. Endlich war es soweit, "Aida vom Bullstar Brillan" war nun 11 Wochen alt, am 26.02.2008 holten wir sie in unser Schmusebully-Zuhause.

Unser Spyke war bis dahin ja ein Mega verwöhntes "Einzelbullyhundekind", und es dauerte einige Wochen, bis er mir keine strafenden Eifersuchts-Blicke mehr zuwarf und ständig versuchte, noch näher und näher beim Frauchen zu sein als die Snowy.

Nun können sich die beiden gar kein Leben mehr ohne den anderen vorstellen, alles geht nun nur noch gemeinsam, selbst das Knöchsen-Kauen! Wir sind mega glücklich mit unserem Schmusebully-Traumpaar! Es vergeht kein Tag, an dem uns die beiden Schmusebullys nicht irgendwie zum Lachen bringen. Sie sind charakterlich sehr verschieden: Spyke ist schon nahezu ein kleiner Bulldogclown und Snowy eine bezaubernde Prinzessin, die sich immer mehr zur kleinen witzigen Bulldogdiva entwickelt. Und die es sichtlich genießt den Spyke zu ärgern ;o)

Schon bei den Erziehungsversuchen unseres Einzelbullykinds Spyke stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist dem sturen Dickköpfchen Kommandos nahe zu bringen. Alles dauerte seine Zeit und wenn, dann funktionierte alles nur mit viel Liebe und ´nem Sack Leckerlis ;o)

Ich nahm an, dass die Erziehung bei einem 2. Hund bestimmt viel einfacher wird, da sich ja das Bulldogpüppchen bestimmt am Big Spyke orientieren würde... HAHA, eher im Gegenteil, Spyke schaute sich den Blödsinn von Snowy ab... und der kleinen Bulldogpüppi Kommandos beizubringen ist noch viel schwieriger als beim Spyke. Der ist nun so gut "erzogen" ;o), wenn er denn will, dann hört er auch ;o)

Alle Beide sind nicht nur mega witzig, sie sind auch sehr einfühlsame Wesen. Spyke ist mein persönlicher Seelentröster. Er kennt genau meine Gemütsstimmung und ist immer an Frauchens Seite, er ist der absolute Frauchenhund.

Snowy und unsere Michelle sind vom ersten Tage an ein Kick und ein Ei. Snowy weiß mittlerweile genau wann ihre Michelle aus der Schule kommt, sie wartet schon jedes Mal sehnsüchtig auf sie, um sie dann stürmisch zu begrüßen. Und wenn das Herrchen heimkommt, wehe das Herrchen kommt sie nicht sofort begrüßen, dann gibt die kleine Bulldogmaus keine Ruhe, macht bulldogmautzige Geräusche, bis sie von Andreas ausgiebig bestreichelt und beschmust wird.

So, das soll es nun für´s Erste gewesen sein ;o)
Schmusebullyge, liebe Grüße von Chrissi und der Schmusebullyfamilie


Freitag, Oktober 10, 2008

Heute erzählt uns Gastbloggerin Chrissi Probst von ihrem

Schmusebully Spyke :-))

Liebe Frau Savory, ich bin begeisterte Stammleserin ihres einzigartigen Bulldog-Blogs. Heute wollen wir uns - die Schmusebullyfamilie - vorstellen ;o)

Ich heiße Chrissi (33), mein Mann Andreas (39) und unser Töchterchen Michelle (fast 10;). Na, und unsere zwei Englischen Bulldoggen sind der Schmusebully Spyke (2) und unsere Schmusebullybella Sweat Snowy (9Monate).

Lange waren wir auf der Suche nach einem zu uns passenden 4beinigen Familienmitglied, mein Mann war sich darüber klar, es sollte auch eine gewisse Größe haben, Michelle und ich hatten eigentlich eher die Vorstellung von der Größe eines Schoßhündchens, auf jedenfall was Handliches ;o)

Wir schnökerten im WWW und fanden sooo viele süße Hundebabys, so dass die Entscheidung immer schwerer wurde. Andreas zeigte uns meist Bilder von süßen WAUWAUS, die meine Größenvorstellung absolut sprengten. Aber dann verliebte er sich in die Englischen Bulldoggen und zeigte uns von da an nur Bilder mit diesen bulligen Faltenschnuten. Ich hatte eine völlig falsche Vorstellung von ihnen, da diese so grimmig aussehenden Fratzen auf den Bildern messt sehr pompös aussahen.

Beim Besuch bei lieben Freunden sah ich dann das 1. Mal eine Englische Bulldogge live: die zuckersüße Miss Ellie. Sie und ich waren sofort ineinander verliebt. Dann, am 06.10.06, fand mein - nun an nichts anderes denkender Mann - endlich einen Welpen in Berlin. (Er kennt mich und wusste das Ergebnis bestimmt schon vorher ganz genau ;o) Wir fuhren sofort dorthin,... um die Welpen erstmal anzusehen.

Und da kam er dann... die süße und tapsige Faltenkugel, sehr zurückhaltend und schüchtern, schon fast ängstlich,... Aber sofort nach dem ersten Anschnuppern wollte er auf meinen Schoß und war sofort zum Schmusen bereit. Es war für mich die Liebe auf den ersten Schmuser!

Mein Mann sagte dann zu mir, tschja, das müsse ich entscheiden, ob wir dieses süß-grimmig aussehende Kerlchen nun mitnehmen. Bei einer Bedenkzigarette (schon beim ersten Zug :o) fällte ich die Entscheidung. Ich hätte nie wieder ruhig schlafen können, wenn ich mich anders entschieden hätte.

Damals waren wir leider eher unwissend und sehr naiv, wir sahen weder das Muttertier und auch die Geschichte, die uns dieser "Verkäufer" erzählte, war für mich im Nachhinein eher merkwürdig: sein Bruder sei Züchter in Polen und hätte ihm dieses Tier zur Vermittlung gegeben. Na ja, wir haben wirklich viel Glück gehabt, Spyke ist ein mega gesundes Kerlchen. Als wir dann seine FCI Papiere prüfen ließen und die Gewissheit hatten, dass diese echt waren, nahm uns das dann erstmal die größte Sorge, weil man ja sehr viel hört...

Als unsere Tochter Michelle das "Dicke Scheißerchen" zum erstenmal sah, war es sofort um sie geschehen. Spyke begrüßte sie voller Freude mit seinem wackelnden Popochen und beschenkte sie gleich mit vielen feuchten Schlabberküssen..

Einfach unglaublich verschmust ist er! Nichts geschah, ehe wir mit der süßen Knutschkugel nicht ausgiebig bullyg geschmust hatten, er wollte weder Fresschen noch Gassi, erstmal bestand er auf seiner bullygen Schmuseeinheit - so ist auch der Name meiner Homepage entstanden.

Diese Homepage habe ich als Liebeserklärung zu meinem Spyke und dieser für mich so einzigartig faszinierenden Rasse, die Englische Bulldogge, ins Leben gerufen.

Spyke war insgesamt eher ein träger, fauler Welpe, manchmal fragte ich meinen Mann, ob denn seine Batterien alle wären. Er hatte natürlich auch täglich seine "5 Minuten", in denen er wie ein Verrückter durch den Garten schoss. Aber Gassi gehen war nicht so sein Ding, er legte sich einfach hin, und kein Bitten und Betteln half sich doch nun zu erheben; oft, nein meistens, habe ich ihn dann nach Hause getragen.

Das blieb so, bis wir dann von Bulldoggentreffen in Berlin erfuhren. (Die süße Miss Ellie und Spyke waren bis dahin die einzigen Bulldoggen, die ich je live gesehen hatte.) Ich dachte was, da gibt`s noch mehr Bulldoggen? Da mussten wir hin!

Am 21.01.2007 machten wir uns also auf den Weg zu unserem ersten Bullytreffen - ich war so was von aufgeregt... Und dann, schon als wir einparkten, sah ich die süßen, grimmig aussehenden Knutschschnuten, und HEY, was war nur mit Spyke passiert, hatte Herrchen ihm heimlich seine Akkus aufgeladen, er konnte es gar nicht abwarten aus dem Auto zu kommen, er freute sich über jeden einzelnen seiner Art.

Mega bullyg, Spyke war gar nicht mehr zu halten, ich konnte es gar nicht fassen, die Bulldogge kann ja rennen ;o) Die kleine Bulldogge, die ich nun so unzählige Male nach Hause hatte tragen müssen!

Nach diesem Treffen hat Spyke dann auch fast 2 Tage durchgeschlafen. Und von da an kam er gar nicht mehr an meinem Auto vorbei: er sah mich jedes Mal an "Oh Frauchen, geht`s jetzt wieder los? Fahren wir zu meinen bullygen Freunden toben?"

Als ich die so unterschiedlich farblichen Bulldoggen ganz verrückt und ausgelassen miteinander toben sah, ging mir förmlich das Herz auf.

Jetzt möchte ich mich wahnsinnig bei meinem Mann bedanken, denn ohne ihn wäre ich vielleicht nie "auf eine Bulldogge gekommen" - und auf meine nun so grenzenlose Bulldoggen-Leidenschaft.

Es gibt keinen Ort, wo ich nicht nach Bulldoggen Ausschau halte, und sei es in Form von Bulldog-Figuren und Bulldog-Accessoires. JA ich bin infiziert von der BULLDOGMANIE ;o)

Übermorgen die Fortsetzung : Spike und SNOWY !


Mittwoch, Oktober 8, 2008

"Frieda ist soooo lieb!"

Lilian Mara lernte Frieda kennen, als sie 3 Jahre (und Frieda 3 Monate) alt war. Beide liebten sich auf den 1. Touch :-) ... Nun sind beide 3 Jahre älter, und sie hatten sich länger nicht mehr gesehen, als Lilian Mara ihre Tante Ulrike Düchting und mich mit Frieda zu einem Frühstück bei sich und ihrer Mutter Claudia Müting einlud.

Unseren Kosmo nahm ich diesmal nicht mit : Frieda und Kosmo sind zwar ein miteinander sehr liebevolles Duo, aber wenn es darum geht, Zuwendung von Menschen zu erlangen, dann wetteifern sie! Jeder von beiden will mehr Streicheleinheiten als der andere "erobern". Und Kosmo ist sowieso ein ungestümer Kerl, dessen leidenschaftliche Freudenausbrüche ein kleines Mädchen erschrecken könnten. Friedas rücksichtsvolles und einfühlsames Wesen hat von ihren Kindern besonders Chilli geerbt - Kosmo etwas weniger ;-)))

So sehr Frieda und Kosmo sich auch lieben, es tut ihnen gut, wenn ich gelegentlich mit jedem von ihnen alleine etwas unternehme, da sind sie wie Kinder : dann müssen sie sich nämlich keine Aufmerksamkeiten teilen ;-)

Frieda geht gerne alleine mit mir "auf Besuch", dann ist sie der konkurrenzlose Liebling aller und Schmusekönigin ;-) Sie liebt es eher ruhig mit Freunden zu "tafeln" und auf dem Sofa "Andrücki" zu genießen, ohne dass ihr Sohn sich ständig dazwischen drängen will!

Kosmo liebt es dagegen sehr mit mir in der Stadt zu flanieren. Er findet sich offensichtlich schön und genießt in stolzer Haltung die Bewunderung des Publikums in den Straßen ;-)

Kosmo´s Lust an Aufmerksamkeit und Zuwendung ist ziemlich gleich ausgeprägt wie bei Willie von Doris Ehrenstein. Willies größte Freude ist es in der "Historical Area" von Talkeetna (Alaska) in der Touristensaison "people gucken" zu gehen. Er ist - wie Kosmo - richtig fassungslos und enttäuscht, wenn ihn einmal jemand NICHT beachtet.... :-)))

Zurück zum Besuch bei Lilian Mara.

Frieda fand es wohl langweilig, als wir nicht mehr am reichgedeckten Frühstückstisch saßen, sondern im Wohnzimmer. Sie verdrückte sich nach einiger Zeit leise die Treppe hoch zu den Schlafzimmern. Dabei beobachtete sie uns nach jeder Stufe einen Moment, ob jemand von uns ihre Absicht bemerken und protestieren würde. Wir ließen sie mal machen... Lilian folgte ihr nach einer Weile und lachte: Frieda lag selig in ihrem dicken Federbett. Lilian meinte dazu nur fasziniert, wir sollten bald wiederkommen, denn "Frieda ist sooo lieb!"


Montag, Oktober 6, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin (Berta ;-) Doris Ehrenstein

Mein neuer Freund !

Ihr habt lange nichts mehr von mir gehört, aber jetzt muß ich Euch mein neues, tolles Erlebnis erzählen.

Ich bin jetzt 5 1/2 Jahre alt und war zum Glück noch nie krank.

Aber zum Tierarzt mußte ich immer zum Fußnägel schneiden, auf all dem Schnee hier nutzen die sich nämlich nicht ab. Und wenn Doris diese Zange in die Hand nimmt, dann laufe ich weg. Das könnte entsetzlich wehtun, das Nägelschneiden damit. Vielleicht würde ich auch noch den ganzen Fuß verlieren! Sicher ist sicher, meint ihr nicht auch?! Willie ist sehr leichtsinnig, er läßt Doris seine Nägel schneiden. Ich zittere dann für ihn mit!

Mein Tierarzt, Bob, wohnt in Anchorage, und die Autofahrt hin- und zurück beträgt 4 1/2 bis 5 Stunden.

Also, Bob war bisher der einzige, der meine Naegel schneiden durfte, allerdings nur in unserem Auto. Ich wollte einfach nicht, knurrte und biss als Warnung in die Luft. Aber er sprach immer so nett mit mir (sogar in deutsch), und ich ließ es mir dann auch gefallen, er musste sich jedoch beeilen!!

Inzwischen haben wir hier im Ort einen Tierarzt, er heißt Doug. Ich fuhr mit Doris dort hin. Willie durfte im Auto bleiben, ich leider nicht!

Ich durfte im Haus zuerst auf das Sofa, und mir wurden ganz wunderbar von Doug und seiner Frau meine Lefzen gekrabbelt. Dann wurde ich auf den Behandlungstisch gehoben. Ich dachte, jetzt geht das Krabbeln weiter und ließ mir in dieser Erwartung von Doug die Nägel schneiden! ...

Doris war fassungslos und meinte dann: "das war ein Überraschungseffekt, warten wir es mal ab." ... Nun, vor ein paar Tagen sagte Doris zu Klaus: "Berta riecht aus dem Mund, das mag ich nicht." Sie rief meinen neuen Freund Doug an und hatte sofort einen Termin. Wir fuhren hin.

Dort angekommen ging ich allein und selbstverständlich sofort zur Praxis und sprang aufs Sofa. Eine Massage- und Schmusepraxis ist schließlich ganz etwas anderes als eine Tierarztpraxis! Doug setzte sich zu mir, streichelte mich, sprach mit mir, ich legte meinen Kopf an ihn und entspannte.

Er hob mich auf den Tisch und dann, mit Hilfe seiner Assistentin, wurde mein Mund aufgemacht, Zunge herausgezogen, jeder Zahn wurde angeguckt und auch das Zahnfleisch. Ich hörte "fantastisches Gebiss und Zahnfleisch". Und dann kam die Lampe, er guckte in meine Ohren und meine Augen. Ich habe nicht geknurrt, ich war lieb. Doris fielen die Augen vor Staunen fast aus dem Kopf, aber Doug sah bei ihr nicht nach: nur ICH war ihm wichtig!

Alles OK. Nun kam mein schöner Popo dran, Gummihandschuhe, Creme. Ich sah das wohl, blieb aber ruhig und voller guter Erwartung. Doug drückte an meiner Analdrüse, es roch ein wenig, aber Popo auch OK! Herz, Lunge, alles ok, nichts zu finden. Wenn ich in einer Woche noch aus dem Mund rieche, soll ich wiederkommen.

Ich habe mir auch die Fussnägel wieder schneiden lassen. Ich bekam 1 Cookie und durfte wieder mit Doug auf dem Sofa sitzen und wundervoll schmusen. Wir waren beide sehr glücklich. Ich glaube, ich habe alle sehr beeindruckt, sie waren sprachlos. Das Wichtigste jedoch ist, ich habe mit Doug einen neuen gaanz lieben neuen Freund!
Eure Berta

Ich war erneut bei Doug, denn ich roch noch immer aus dem Mund.

Willie ging auch mit. Er sprang sofort auf die Couch im Wartezimmer. So konnte er alles überblicken, um dann überall herumzulaufen. Er bekam ein Cookie, und nun saß er ganz still auf der Couch und guckte interessiert, was wohl mit mir passieren würde.

Also, nach ausgiebiger Entspannungsmassage und Schmusen wurde erneut in meinen Mund geguckt, das gleiche Spiel von Neuem. Und nun fand mein Freund Doug die Ursache: ich hatte Bläschen und rote Flecken unter meinen Oberlefzen. Nach Abstrich und Angucken unter dem Mikroskop sagte mein freund: "Keine Milben oder sonstiges!" Es war eine Infektion, woher auch immer. Nun darf ich kein Gras mehr fressen. Vielleicht kommt es davon. Willie frisst mehr Gras als ich und hat nichts.

Ich bekomme für zwei Wochen Antibiotika. Seit drei Tagen sind die Bläschen weg und nun rieche ich wieder gut, sagt Doris. (Schon wieder bekam ich die Fussnägel geschnitten, naja, warum so oft?... Und, wie das wackelige Foto zeigt, war Doris dabei aufgeregt, aber ICH NICHT!!!) Eure Berta.


Samstag, Oktober 4, 2008

Neue Bulldog-Taschen ;-)

Ikea-Taschen haben es "in sich"! Olly wurde am Kreuzband operiert, und Ikea-Trage-Taschen waren sein patentes Transportmittel während der Heilungsphase. Bei seinem TA Peter Söhl traf er dann diesen Stoffbulldog, den sein Besitzer Manuel Risse (Praktikant bei Peter) zufällig AUCH in einer Ikea-Tasche mitgebracht hatte :-)

Weitere Bulldog-Taschen

Eine Neuigkeit ist diese witzige Papiertragetasche. Einen Plastik-Tragebeutel mit Bulldogmotiv fanden wir auch.

Hier weitere Taschen aus meiner Sammlung, die ich allerdings schon mal in diesem Blog zeigte: Ein Schminktäschchen und noch eine Einkaufstasche. :-))) Sammeln macht Spaß !

Und wenn schon Tasche, dann auch bitte das passende Taschen-Tuch :-). Und sollte man mit einer der Taschen zum Picknick unterwegs sein, so gibt es auch gleich Servietten dazu!

Am 21. September gab es ein regionales NRW-Bulldogtreffen, der Bericht darüber ist HIER zu finden. An dieser Stelle nur Bilder der Taschen, die einige Teilnehmerinnen dabei hatten!

Claudia Pfersich-Schöneshöfer hat einen
ganzen Ordner mit Bildern von Bulldog-
Taschen gesammelt! Hier nun noch eine
kleine Auswahl daraus:

Eine Fan-Tasche für Kinder.... eine Schultertasche in mexikanischer Lederarbeit-Tradition.... eine Tasche mit Gobelin-Stickarbeit.... eine Schülertasche(?) und eine Tasche vielleicht für jeden von uns :-).... eine Reisetasche zur
Abschreckung von Taschendieben;-).... eine Jeanstasche nicht nur für Jugendliche.... eine Tasche zum Sommerkleid geeignet.... und eine Tasche für verträumte Stimmungen...

Aber gleich welche Tache, einen Kugelschreiber sollte man darin haben!

Sabrina und Stefan brachten mir gerade diesen Kugelschreiber - und tolle Karten - aus einem USA-Urlaub mit. DANKE Euch Beiden!! Dieser Kuli ist wirklich ausgefallen schön :-)

Ein Notiz-Block ist, wie ich meine, auch in jeder Tasche sinnvoll, (für Telefon-Nummern und Ähnliches ;-) Auf diesem Block sehen wir unser Alaska-Bertachen!

Also, alles in allem, für uns BulldoggerInnen ist eine angemessene Ausgeh-Ausstattung gesichert ;-)))


Donnerstag, Oktober 2, 2008

Heute beeindruckt uns Gastbloggerin Susan Krämer

Der freche Kerl in Mamas Bett....!!

Der verzweifelte Hilferuf von 3 Bullygöttern an ihre persönliche Bullysitterin :


Liebe Käthe, hilfesuchend wenden wir uns an dich ...

(ich, "Prinz Chester von und zu Größenwahn", der "Böse Pfannkuchen Mitch" und "Krawallschachtel Higgins") ....

Das Schlimmste überhaupt, was so einem kleinen lieben Bully wie mir passieren kann, ist geschehen. Seit 3 Jahren herrsche ich nun in Mamas Leben. Bin der absolute Mittelpunkt und alles dreht sich nur um mich. Na ja, nicht so ganz. Da gibt's ja noch den "Pfannkuchen" und die kleine "Krawallschachtel", die ja ebenfalls bulliger Abstammung sind. Auch die zwei Bx-Doedels "Poeppels" und "Leo" haben nie mein Missfallen erregt. Und als Mama auf die Idee kam, uns diese zwei komischen blauen Pseudokater vor die Nase zu setzen, hab ich auch geschwiegen. Und ich mach auch gar keinen Rabatz, wenn sie mal wieder einen von diesen Pflegelümmeln ins Haus schmuggelt. Aber nun ist meine Geduld am Ende.

Vor 8 Wochen begann mein großes Dilemma. Da kam so ein komischer großer Kerl ins Haus und setzte sich gaaaanz frech auf unser Sofa. Nicht etwa so, dass er Sicherheitsabstand von Mama gehalten hätte. Neee, ganz frech direkt neben sie.

Mein Blut begann zu kochen - und der Dampf stieg mir aus den Ohren... Und was macht dieser freche Kerl..? Der lachte mich aus. Das war zuviel. Gott sei Dank kam mir Mama gleich zu Hilfe mit einem "Schluß jetzt".

Im festen Glauben, dass der Kerl nun verstanden hat, brummte ich ihn noch mal an. Natürlich mit meinem breitesten Grinsen im Gesicht... und was muß ich dann hören..?.. "Chester, Schluß jetzt!!!!" Mama meinte doch glatt mich damit.

Pures Entsetzen stieg in mir auf. Ich musste sofort handeln. Blöderweise kennt Mama ja meine Männervertreibungsstrategien so genau... und so fing sie mich im freien Flug in Richtung des frechen Kerls einfach ab... Der lachte nur und sagte, was für eine "Terrorbockwurst" ich sei... Sowas hatte sich in den letzten 3 Jahren noch absolut niiiiiiemand erlaubt. Spätestens jetzt erwartete ich, dass Mama ihn hinaus befördert. Aber nix dergleichen passierte... Von nun an wachte eins von Mamas Adleraugen ständig auf mir....

Was war ich froh, als der freche Kerl endlich ging. Zufrieden, dass ich's doch noch geschafft habe, sank ich dann in Mamas Kopfkissen. Da wusste ich noch nicht, dass sich mein Dilemma nun täglich wiederholen sollte...

Es musste etwas gescheh´n. Die zwei Doedel Bx´n waren mir leider absolut keine Hilfe. Es war noch viel schlimmer! Die fanden den frechen Kerl voll nett. Schleimten, was das Zeug hält, wenn er kam. Einzig auf den Pfannkuchen Mitch konnte ich mich verlassen. Naja, um ganz ehrlich zu sein - der ist eh immer zu jeder Schweinerei bereit... und Higgins ist einfach zu jung, um sich der Gefahren eines solchen Eindringlings bewusst zu sein. Obwohl er jetzt beim Anbellen schon mitmacht. Allerdings nur, wenn er sich dabei hinter uns verstecken kann. In ein paar Monaten wird das dann natürlich auch anders sein.

Doch jede kleine geplannte Schandtat wurde von Mamas Adleraugen aufs schnellste erkannt. Und blöderweise auch meist vereitelt. Einzig der Gedanke, dass der freche Kerl ja auch wieder geht, hielt mich aufrecht.

Aber es sollte noch alles viel schlimmer kommen. Eines Abends machte er so gar keine Anstallten sich zu verkrümeln. Dabei zählte ich schon die Sekunden bis zu seinem Abflug. Doch die lümmelten einfach weiter zusammen auf´m Sofa rum. Dann stand er gottseidank endlich auf... aber... haaaalt stopp falsche Tür..!!!!

Schneller wie des Adlers Auge hing ich an ihm dran. So gefährlich wie´s nur irgendwie ging versuchte ich ihm klar zu machen, dass das mein Schlafzimmer ist. Im gleichen Moment hing dann aber auch schon der Adler selber an mir dran. Auch der Versuch vom Pfannkuchen, der knurrend zwischen dem Kerl seinen Beinen stand, wurde sofort von ihr im Keim erstickt. Keine 10 Minuten später lag der Kerl mit Mama in meinem Bett. Ich traute meinen Augen kaum. In letzter Sekunde hechtete ich wild brummend zwischen die beiden. Mama nennt mich ja nicht umsonst ihr "englisches Verhüterlie" oder "ihren Männerschreck vom Goldberg"...

Wenig später schreit der freche Kerl auf einmal rum. Natürlich war ich mir keiner Schuld bewusst. Dann hat Mama auch noch geschrien, "sofort raus aus dem Bett". Obwohl sie doch genau weiß, dass Bullys genügend Schlaf brauchen..!! Zumindest tut sie den Kerl jetzt endlich rausschmeißen... Aber denkste, im nächsten Moment saß meine bullige Göttlichkeit vorm Bett... ok, ich geb ja zu, dass sie mir schon des öfteren gepredigt hat, ich solle keine fremden Männer anpullern. Aber sie hat nie ausdrücklich dazu gesagt, dass sich das auch auf ´nen Kerl in meinem Bett bezieht.

Hat ganz schön lang gedauert, bis meine Pfurzkiste wieder fein duftete. Dieses Verfahren habe ich nun insgesamt 5 mal angewendet. Einmal ist er danach sogar gegangen, weil Mama sich weigerte, mich ins Wohnzimmer zu sperren...;-)

Beim letzten mal hab ich ´s allerdings leicht übertrieben, aber ein ganzer Kerl hebt dabei nun mal das Bein! Und danach musste ich tatsächlich auf dem Sofa nächtigen.

Meine Herrscherpsyche, du ahnst es sicher schon, war total am Boden. Wie von Sinnen sah ich plötzlich im ganzen Zimmer potenzielle Feinde. Und ich war zu jedem Vernichtungsschlag bereit. Wobei sich das Sofa wirklich mit aller Kraft gewehrt hat. Genauso wie der inhalt vom Bücherregal. Die meiste Gegenwehr kam aber von der blinkenden Tastatur von Mamas PC. Leichtes Spiel hingegen hatte ich mit Mamas neuem Edelhandy (die einzelteile flüchteten in alle Ecken). Auch die Fernbedienungen waren kein wirklicher Gegner... der Bärenfellteppich hat jetzt auch ´ne ganz andere Optik...

Mama war, als sie das Zimmer betrat und meine ganzen toten Feinde sah, sehr erregt. Aber das wurde mir zum Vorteil. Der Kerl stellte sich namlich grinsend hinter sie und sagte "was so eine kleine verzogene Terrorbockwurst doch so alles schafft in einer einzigen Nacht"... da hat sie ihn kurzfristig erst mal nach Hause geschickt.

Tief in ihr drin keimte ja die Hoffnung, dass sich der Zustand im Laufe der Zeit normalisiert. Aber das kann sie ja nach 3 Jahren Alleinherrschaft meinerseits nicht wirklich erwarten... da ändern auch seine komischen Bestechungsversuche nix dran. Ständig versuchte sie mir den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Ich denk da nur an den Frühstückstisch. Da gibt's also 5 Prinzenstühle, und immer saßen nur wir Bullys und der Dödel Leo und Mama am Tisch. Und auf einmal will der Kerl auch noch einen von meinen Prinzenstühlen. Ich teil die ja gern mit meinen Kumpels, aber doch nicht mit so´nem Eindringling!! Sobald ich auch nur erahnte auf welchen Stuhl er sich niederlassen wollte, saß ich auch schon drauf! Also kaufte sie prommt nen 6ten dazu. Und ich bekam auf diesem Sitzverbot. Nur hatte sie vergessen gleichzeitig ein Anpinkelverbot auszusprechen...

Und weil sie der Gefahr aus dem Weg gehen wollte, dass ich nachts im Wohnzimmer wieder auf potenzielle Feinde treffe, steht nun ein großes Kindergitterbett neben ihrem (meinem!!!) Bett. Im ersten Moment hatte ich ja noch die Hoffnung, dass dieser Eindringling da rein soll. Kurze Zeit später war aber auch diese Hoffnung dahin. Dabei ist da noch nichtmal eine Wassermatratze drin. Wie soll denn ein Bullygott wie ich auf so´ner normalen Matratze schlafen..?

Ich hoffe du verstehst nun, in welcher furchtbarer Situation wir uns befinden... wir sind nicht gewillt diesen frechen Kerl länger in unserem Bett nächtigen zu lassen, da auch Mama schon mit starken Beeinträchtigungen zu kämpfen hat. Sie war´s ja nun jahrelang gewohnt, dass mein Bollerkopp nachts auf ihrem Hals lag. Was ihr natürlich jetzt fehlt. Was wiederum Einschlafstörrungen zur Folge hat. Und wer sabbert ihr jetzt ins Ohr? Oder beißt in ´nem Anfall von Liebe mal drauf rum? Diesen Job kann dieser freche Kerl doch niemals zufriedenstellend erledigen! Du siehst also, es besteht hier dringender Handlungsbedarf.

In großer Hoffnung auf Hilfe von dir, Chester & Mitch & Higgins


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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