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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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www.cornelias-bulldog-blog.de
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Donnerstag, Oktober 30, 2008
Der passende Bildwitz zum Foto ;-)
Wie die Zufälle so spielen : beim Aufräumen hatte ich diesen alten Bildwitz gefunden,
und zwei Tage später schickt mir Chrissi Probst dies irre witzige Foto mit Spyke!Vor vielleicht 20 Jahren hatte Bulldoggerin Gertrud Crefeld ihren Wagen ähnlich dekoriert. Ich habe das alte Foto noch :-) Als Vorlage diente die Postkarte einer limitierten Radierung, von welcher übrigens eine Ausgabe bei uns im Eßzimmer hängt.
Dienstag, Oktober 28, 2008
Heute fragt Gastblogger Stu Savory...Seid ihr ein Volk von Dichtern?Keiner von uns ist ein Goethe oder gar ein Schiller, aber zu einem einfachen Limerick reicht es allemal :-) Schickt mir also eure Bulldoggedichte, die hefte ich hier dann an. Ich fange hier an :
Es gibt manchen Bulldog (zu fett) Durch fressen morgens und abends (nur Mett) Aber 50 Pfund mager Ist doch nicht zu hager, daß er fiel durch die Ritze im Bett ;-)
Dein Bulldog-Gedichtchen könnte hier erscheinen. Los! Macht mit! EURE BEITRÄGE : Anke Teloudis schrieb sofort :- Das Nagetier Ein Bulldogbaby sollt es diesmal sein , aus bester Familie und englisch, ganz rein. So kam dann die Chilli zu uns ins Haus, Cornelia suchte uns nur für sie aus. Die Kleine tobte, auch mit dem Besen, die Zeitung blieb liegen - ungelesen , bis Chilli sie fand und begann sie zu schnitzeln - "Literaturkritik" so konnten wir witzeln... ein Bein der Ofenbank zeigte Spuren von Zähnen, auf unsere Fragen sah’n wir die Hunde nur gähnen ein hölzerner Hocker - zum Glück nicht sehr teuer, war auch Chilli’s Spielzeug , er kam dann ins Feuer Aus Kork war die Sohle von Ina’s Schuh Vor Chilli’s Zähnen fand auch sie keine Ruh... Dieser Welpe , bei uns Hund Nummer Vier Ist , obwohl Bulldog , ein echtes Nagetier :-) EURE BEITRÄGE : Klaus Fink reichte zwei Gedichte nach :- Der Bulldog Der Bulldog ist ein lieber Hund mal ist er krank meist aber g´sund sein Kopf ist groß sein Schwanz ist klein und meistens schaut er grimmig drein sein Leib grazil sein Wesen nett schlafen tut er gern im Bett drum tut´s der ganzen Welt laut kund der Bulldog ist ein lieber Hund. (und in Erinnerung und Anlehnung an Heinz Erhard) Hinter eines Hauses Tür sitzt der Bulldog und säuft Bier heut hat er zuviel getrunken das hat seinem Herrn gestunken voll beschickert bis zum Rand bringt er kein klares WUFF zustand flugs wird er aus dem Haus geschmissen mit seinem Herrn hat er’s verschissen hinter eines Hauses Tür saß der Bulldog und soff Bier
Sonntag, Oktober 26, 2008
Heute erzählt Gastbloggerin Loritta Drubba :Neues aus Emmas LebenLiebe Bulldogfreunde, wie Ihr vielleicht noch aus unserem letzten Beitrag (24. Mai 2008) wisst, sind Emma und ich Mitglied in einem Hundeklub. Auf unserer gemeinsamen Wanderung im Juni 2008 erzählte unsere Hundefreundin Carola, die Standesbeamtin in Heldrungen ist, dass sie am 8.8.2008 12 Uhr noch einen Hochzeitstermin frei hat.
Zuerst haben sie abgewehrt, aber 2 Tage später rief mich unsere Klubvorsitzende Olivia an: "Wir müssen ran, alles putzen, backen etc. Nils und Madleen wollen wirklich heiraten." Und so haben wir uns alle ins Zeug gelegt, kurz, es war eine schöne Hochzeit. Als Überraschung aber hatten wir geplant, dass alle unsere Hunde vor dem Standesamt Spalier stehen. 2 große Hunde sollen einen Bollerwagen voll Blüten ziehen und ein Blumenmädchen streuen. Nach mehren Proben hat auch das gut geklappt. Ich hatte Emma extra ein Band mit rosa Rosenblüten umgebunden. Aber als wir sie aus dem Auto heben wollten, schüttelte sie sich kurz und alle Rosenblüten flogen uns um die Ohren.
Ich dachte noch, die Katze ist ja weg, da kann ich Emma los lassen, konnte aber nicht sehen, dass 20 Meter vor uns eine Gartentür aufstand. Dahinter stand der Besitzer und werkelte an seinen Rosen. Zu meinem Entsetzen gab Emma Gas und verschwand ebenfalls in dem Garten. Rufen zwecklos. Der Katzenbesitzer sagte mir ich solle ruhig reingehen und den Hund suchen. Auf der Terrasse kam mir die Frau des Hauses entgegen, die vor etwas Großem, Schnaufenden erschrocken war. Diese Etwas, meine Emma saß in der Küche und tat sich an dem dort aufgestellten Napf Katzenfutter gütlich. Ich habe mich wortreich entschuldigt. Nur gut dass die Leute tierfreundlich waren. Ich musste Emma regelrecht dort rausziehen. Fazit: Die ganze schöne Hundeerziehung war für die Katz. Hinterher haben wir herzlich gelacht.... Es grüßen Loritta Drubba und Emma
Freitag, Oktober 24, 2008
Gehacktes :-(Update 11: 13 - - - Danke an die LeserInnen die mir darauf aufmerksam machten daß hier in der Nacht Do/Fr mit US-politische Aussagen gehackt worden war :-(Ursache und Verursacher werden z.Zt. gesucht. Ist aber komisch, denn meine US-politische Bemerkungen sind alle in mein Blog und nie hier. Ich denke jemand wollte nicht das schöne Frieda-Bild sehen? Update 14: 41 - - - Der Hacker hatte eine deutsche IP Adresse, also doch nicht aus USA. Update 19: 27 - - - Diese Rechner ist nun sauber, frei von Rootkits, Trojaner und Keylogger. Die Datensicherungen sind ebenso virenfrei. Somit kann der normale Blogdienst wieder am Sonntag aufgenommen werden :-) Entschuldigt bitte die Störung. Böse Buben gibt's nun mal unter uns, aber letzen Endes sind sie erfolglos :-) Update Samstag, 08:07 - - - Scheinbar gibt es ein Problem noch mit dem Nameserver. Dieser Blog bleibt aber errichbar unter der URL http://home.egge.net/~savory//bdog/bulldog_blog.htm Etwaige weitere Probleme bitte mir baldigst melden. Update Samstag, 20:32 - - - Der Nameserver funktioniert wieder. Der gehackte Beitrag :
Freitag, Oktober 24, 2008
Liebe ist ....
.... sich ein Kopfkissen zu teilen.
Donnerstag, Oktober 23, 2008
Heute aus der UK Presse (via Stu Savory)
Artikel gefunden in Sky News.
Mittwoch, Oktober 22, 2008
Heute begeistert uns Gastbloggerin Isabelle Borgert :-))Caligula und Vogel-Baby Kurt17.8.2008 Vogel-Baby Kurt mailt:
Ich bin 1 Woche alt, und leider bin ich mit meinem Nest in
unserer Voliere im Regen untergegangen! Frauchen hat mich gerettet, denn meine Geschwister und ich lagen im Wasser.
Nun wohne ich bei Herrchen
und Frauchen und habe die ersten kritischen Stunden schon so gut überstanden, dass ich gleich
mit Dicki auf´s Foto mußte, denn ich habe eben auch meine Äuglein aufgemacht.
Dicki stöhnt zwar etwas, denn ich schreie alle 2 Stunden laut aus meinem Wärmebett heraus, aber da er auch
immer eine Spritze mit Brei bekommt, ist er auch nicht eifersüchtig! Ganz viele Grüße von mir, Euer Kurt 17.8.2008 Frauchen Isabelle mailt selbst einmal ;-) Hallo Cornelia, das hast Du wieder richtig super gemacht! Ich bin immer ganz gerührt, wie schön Du alles zusammenstellst! Vielen Dank! In einer der letzten Mails habe ich Dir ja die Bilder von den KLEINEN Kücken geschickt. Sie toben jetzt durch die Gegend, sind aber eher Haustiere, als Hühner, denn sie sind wahnsinnig zahm und tanzen unserem Dicki auf der Nase rum!
Ich hatte mir da zunächst Sorgen drüber gemacht, habe aber eine tolle Ausarbeitung von der Tiermedizinischen Hochschule
Hannover gelesen, die dieses Phänomen - gerade bei Herdenschutz- und "Kampfhunden" (der Begriff umfasst hier eben
auch die Bullenbeißer) darstellt. Wie stand da noch? Man kann nicht einen Hund erwarten, der in seinem Rudel 100%
sozialisiert ist, und der diese Sozialisierung gleichzeitig zu 100% auf Fremde überträgt.
Also zeigt Dicki hier ein sehr urtümliches Verhalten, was ich persönlich ganz toll finde! 19.8.2008 Vogel-Baby Kurt mailt:
Schaut mal alle her, wie schnell ich wachse... Ist das nicht schön?
Dicki (Caligula) liebt den Andreas und war ganz fürchterlich
außer Rand und Band. Leider scheint er sich bei Besuch derzeit unmöglich zu benehmen, so schlimm, dass
er dann immer an die Leine muß. Caligula hat es geschafft, 6 Stunden alle zu terrorisieren. Heulen,
Bellen, Rückenwerfen, Jammern, Hecheln, Zittern - das volle Programm eben, wenn er nicht möchte, dass
Fremde an seine Tiere gehen, oder er nicht genug beachtet wird.
Kaum von der Leine, hat er mit Terry nur Blödsinn gemacht - alle Blumentöpfe auf der Terrasse umgeworfen, in
die Zuchinis gesprungen, nur Mist eben. Jedenfalls hat Frauchen gemeckert und fast die Geduld verloren und
Herrchen....? Was macht der? Statt Dicki mal die Meinung zu sagen, sprach er von "armer Hund, zuviel Besuch etc."
Er nimmt Dicki in Schutz! Heute ist jedenfalls Ruhe eingekehrt! Ich finde es lustig hier und schreie
weiter alle 3 Stunden nach
meinem Brei. Nachts schlafe ich durch! Ganz viele Grüße von uns komischer Familie, Euer
Kurt (übrigens heiße ich eigentlich Telemachos, jedenfalls hat Herrchen mich so genannt) 29.8.2008 Bulldog Caligula mailt: Hallo zum Freitag, letzte Woche war noch so schönes Wetter zum Schwimmen, und heute ist ordentlich Sturm mit Regen - na, egal, ich schicke Euch trotzdem ein paar Fotos von Frauchen und mir an der Oder.
Frauchen hat mir den Zwinger von Boxer Kira eingerichtet, und ich finde es richtig toll dort. Allerdings habe ich einen Nachbarn, der Toni heißt und meint, damit angeben zu müssen, dass er ein ausgebildeter Diensthund ist. Ha, dem zeige ich es aber - deswegen muß ich auch immer an die Leine, wenn wir in der Anlage sind, denn ich bin echt schlimm, wenn es darum geht, Toni beißen zu wollen. Nur dieses frühe Aufstehen macht mich fertig. Heute, als wir nach Hause gekommen sind, hat Frauchen großes Stall-Ausmisten gemacht - Freitags ist immer Putztag - jedenfalls war ich verschwunden. Wo hat sie mich gefunden? In meiner Hundebox im Kofferraum. Ich habe endlich mal schlafen können... gut 2 Stunden habe ich da so vor mich hingeschnorchelt.
Morgen müssen wir wieder zum Dienst, obwohl Samstag ist - tja, so das nun Mal - aber dafür bekomme ich meine "Überstunden" ja auch mit einem Parma-Schinken -Knochen bezahlt! In diesem Sinne noch einen schönen Abend, ich schlafe jetzt besser, Euer Caligula 1.9.2008 Bulldog Caligula mailt: Hallo Leute, heute hatten Frauchen und ich keine Lust mehr zu Arbeiten und sind nach Hause gefahren. Endlich mal etwas Zeit für unsere Tiere und ein paar neue Fotos. Unser Haus ist nun fertig von außen und ich finde, es ist richtig schön geworden.
Duggy sieht immer noch aus wie ein Entenmädchen, aber Herrchen hat in einem Jagdbuch nachgelesen, dass das normal ist, und er im Winter wieder wie ein ganzer Kerl aussieht. Cato, das Seidenhuhn, sollte ja nun ein Mädchen sein und ist ein Hahn. Er kräht und kräht und kann es gar nicht leiden, wenn ein anderes Huhn mit in seine Voliere kommt - er passt im Garten auf alles auf, vermöbelt die anderen regelmäßig und hängt am liebsten bei Frauchen, Duggy und mir rum. Abends wird er dann auch per Arm in seine Voliere gebracht und ordentlich gekuschelt.
Tja - und dann noch Parsival, Elsa und Brüni, die Ziegen! Parsival kann kaum normal gehen - er bockt eigentlich nur rum - Brüni ist ein richtiges Mädchen, sagt Herrchen! Sie zickt und lässt sich nicht anfassen - und schreien kann sie auch ganz gut. Mama Elsa steht da mit echter Altersweisheit entgegen. Sie liebt Frauchen wahnsinnig und wird immer kuscheliger. Und dann noch Ich! Ich fahre nun jeden Tag mit zum Dienst, und heute habe ich wieder mal meinen Hundenachbarn im Zwinger angepöbelt. Abends bin ich total am Ende, denn konnte ich vorher zuhause schlafen, habe ich natürlich jetzt den ganzen Tag was zu sehen, zu bellen und gehe mit Frauchen viel in unserem "Hundewald" spazieren. Nun müssen wir füttern, und so sage ich "Tschüß"! Euer Caligula 5.9.2008 Klein-Papagei Kurt mailt:
Ich übe derzeit kräftig Flügel-Schwingen,
damit ich bald fliegen kann. Frauchen hat mich heute in die Voliere gesetzt. Ich hatte furchtbare Angst und
habe geschrieen.
6.9.2008 Bulldog Caligula mailt: Sagt mal, bin ich eigentlich ein Vogel? Muß ich mir gefallen lassen, dass ich in die Voliere gepackt werde, wenn Herrchen Besuch hat? Na gut, ich bin zwar nicht einfach, wenn Frauchen und Herrchen Besuch bekommen, aber... die Voliere gefällt mir ja auch, mache ich ein paar Bilder, damit Ihr meine Hühner seht...
Nun zu den anderen: Fotografiert habe ich Euch auch Herakles - unser Wellensittich-Baby. Das Kind von Bonny aus Stuttgart. Der weiße Bonny hockt mit Freya auf dem einen Ast. Freya ist der grüne-rosane Papagei! Tja, und endlich ist Puh-Ji zahmer geworden - unser Goldfasan - und dann noch Mama und Papa von Kurti: Helena und Odysseus! Und die 1000 Wachteln, die um mich herum rennen - und das Huhn Katharina! Nun habe ich alle und ich bin meine Geschichte los.
Montag, Oktober 20, 2008
Heute faßt Gastblogger Stu Savory in die Scheiße ;-)Scheiß Jobs gibt es...Es gibt ja den Spruch : auch aus Scheiße läßt sich Geld machen...Hier sehen wir eine Parkbank in Boise, Idaho, USA. Idaho ist ein dünn besiedelter Staat der USA; Boise ist deren Hauptstadt und hat trotzdem nur 211.000 Einwohner.
Wie kommt Ihr Euren Pflichten nach? Persönlich finde ich es praktisch auf Treffen usw. ein paar Plastiktüten dabei zu haben. Die drehe ich dann auf links, stülpe sie über meine Hand und hebe die Würstchen auf. Wenn man dann die Tüte dann mit der anderen Hand wieder auf rechts dreht, dann sind beide Hände sauber und die Würstchen sind in der Tüte. Tüte dann zuknoten und ab damit in der nächste Mülleimer. Eine saubere Sache, auch wenn mancher Zuschauer sich ekelt. Kommentare (2) : Klaus Fink (mit Otto) schrieb : "Ich finde, man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass jeder Hundehalter für die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners verantwortlich ist. Ich selbst habe fast in jeder Hose vorsorglich genügend Tütchen gebunkert, um jederzeit gerüstet zu sein. Ekel kann ich nicht nachvollziehen und ist auch keine Entschuldigung!! Ich bekomme regelmässig einen "dicken Hals", wenn ich andere Gassigeher sehe, die den Haufen Ihres Hundes mitten auf dem Weg liegen lassen. Selbige werden von mir (um in der Sprache zu bleiben) "zusammengeschissen". Hier in Königstein und Umgebung stehen mindestens 5 "Hundetoiletten" mit Tütchenspender, so dass es kaum eine Entschuldigung geben kann. Nur wenn Otto sich ins tiefe Gebüsch verzieht oder in unzugänglichem Gebiet seinen Klo sucht, kann das Häufchen liegenbleiben. da es niemand sieht und niemand stört. Und wenn der Hirsch oder die Wildsau reintritt, wird es sie wenig stören." Xenja (mit Harley) schreib : "Bei uns in der Schweiz ist es schon seit Jahren der "Usus" und sogar Pflicht , den Hundekot aufzusammeln. Es kommt generell nicht drauf an WO der Hund macht sondern DASS er macht. Das gehört hier zum guten Ton und Anstand und ist eine Selbstverständlichkeit. In der Schweiz stehen flächendeckend überall sog. Robi-Dogs (www.robidog.ch), also spezielle Mülleimer für Hundekackibeutel und die Beutel kann man dort auch direkt ziehen.(in einigen Gemeinden wird man gebüsst wenn man es nicht tut und erwischt wird). Klar gibt es auch ne Menge schwarzer Schafe und ich muss zugeben, dass ich -wenn Harley sich dazu in einem Busch versteckt- nicht dort hineinkrieche um sein "Geschäftchen" aufzusammeln."
Samstag, Oktober 18, 2008
Bulldogartige Hunde im Präkolumbianischen Südamerika
Liebe LeserInnen, Bei der Vorbereitung auf diese Reise fand ich im Internet Interessantes: es entwickelten sich nicht nur in Europa und in Asien - unabhängig voneinander - "Plattnasen": sie entwickelten sich auch im Präkolumbianischen Südamerika!
Donnerstag, Oktober 16, 2008
Amsterdam: Bulldog-Coffeeshop und -Hostel
Der Bulldog ist in den Niederlanden beliebt - auch als Synonym für Kiffer-Kaffees. Diese Kaffees werden auch
"Head-Shops" genannt, vermutlich weil Marihuana "kopfwirksam" ist. Vielleicht ist hier die Assoziation zu
unserem Bulldog zu finden : Der Bulldog hat IMMER einen "dicken Kopf" ;-)
Ein Hostel namens "Bulldog" gibt es auch in Amsterdam. Wie der Flyer zeigt, ist es aber vergleichsweise langweilig ausgestaltet... Die Bulldogmania treibt weltweit so manche Blüten.... ;-)
Dienstag, Oktober 14, 2008
Hunde im HotelAuf die Frage der englischen Zeitung "Evening Standard", ob Hunde in seinem Hotel willkommen seien, antwortete der Besitzer:
Während dieser Zeit habe ich in meinem Hotel niemals
einen Hund erlebt, der die Bettlaken verbrannte, weil er im Bett geraucht hat. Ich habe keinen Hund erlebt,
der Aschenbecher oder Messer als Andenken mitgenommen hat. Mir ist auch nichts darüber bekannt geworden,
daß ein Hund etwa mit den Handtüchern seine Schuhe geputzt oder versucht hat das Zimmermädchen zu küssen. Ich
habe niemals von einem Hund eine Beschwerde über Bedienung oder das Essen erhalten.
Gutes Benehmen ?!
Wenn wir unterwegs ein Hotel für die Nacht suchen, nehmen wir unsere Bulldogs immer mit hinein zur Rezeption. So ist gleich klar, dass es sich um Haus- und Familienhunde handelt. Bulldogs gehen ja im Allgemeinen begeistert auf Menschen zu, und das gefällt diesen (auch, wenn sie Hotelpersonal sind ;-)) Gelegentlich zeigten Hotelbesitzer allerdings Angst vor Hunden, aber auch dann sagten sie in aller Regel kein striktes "nein", sondern versuchten uns durch überhöhten Zuschlag (zB 20 Euro pro Hund) "loszuwerden" ;-)
Sonntag, Oktober 12, 2008
Gastbloggerin Chrissi Probst: heute die FortsetzungSpyke und SnowyVon nun an gab es kaum einen Sonntag an dem ich mich, egal wie weit (und auch wenn es "Cats and Dogs" regnete) mit unserer Knautschbacke nicht auf den Weg machte, diese grimmigen Kerlchen miteinander bei einem Treffen toben zu sehen; natürlich immer bewaffnet mit meiner Camera, ich wollte keine tolle Aufnahmemöglichkeit verpassen.
Von da an war für uns klar, wir wollen für unseren Schmusebully Spyke eine weiße Schmusebullybella! Wir suchten lange im WWW bei Züchtern, bis wir dann endlich unsere Sweet Snowy gefunden haben. Es dauerte noch einige Wochen, eh wir das Englische Bulldogpuppy-Mädchen holen konnten. Sie war ja gerade erst ein paar Wochen alt. Endlich war es soweit, "Aida vom Bullstar Brillan" war nun 11 Wochen alt, am 26.02.2008 holten wir sie in unser Schmusebully-Zuhause. Unser Spyke war bis dahin ja ein Mega verwöhntes "Einzelbullyhundekind", und es dauerte einige Wochen, bis er mir keine strafenden Eifersuchts-Blicke mehr zuwarf und ständig versuchte, noch näher und näher beim Frauchen zu sein als die Snowy.
Schon bei den Erziehungsversuchen unseres Einzelbullykinds Spyke stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist dem sturen Dickköpfchen Kommandos nahe zu bringen. Alles dauerte seine Zeit und wenn, dann funktionierte alles nur mit viel Liebe und ´nem Sack Leckerlis ;o)
Alle Beide sind nicht nur mega witzig, sie sind auch sehr einfühlsame Wesen. Spyke ist mein persönlicher Seelentröster. Er kennt genau meine Gemütsstimmung und ist immer an Frauchens Seite, er ist der absolute Frauchenhund.
So, das soll es nun für´s Erste gewesen sein ;o)
Freitag, Oktober 10, 2008
Heute erzählt uns Gastbloggerin Chrissi Probst von ihremSchmusebully Spyke :-))Liebe Frau Savory, ich bin begeisterte Stammleserin ihres einzigartigen Bulldog-Blogs. Heute wollen wir uns - die Schmusebullyfamilie - vorstellen ;o)
Lange waren wir auf der Suche nach einem zu uns passenden 4beinigen Familienmitglied, mein Mann war sich darüber klar, es sollte auch eine gewisse Größe haben, Michelle und ich hatten eigentlich eher die Vorstellung von der Größe eines Schoßhündchens, auf jedenfall was Handliches ;o) Wir schnökerten im WWW und fanden sooo viele süße Hundebabys, so dass die Entscheidung immer schwerer wurde. Andreas zeigte uns meist Bilder von süßen WAUWAUS, die meine Größenvorstellung absolut sprengten. Aber dann verliebte er sich in die Englischen Bulldoggen und zeigte uns von da an nur Bilder mit diesen bulligen Faltenschnuten. Ich hatte eine völlig falsche Vorstellung von ihnen, da diese so grimmig aussehenden Fratzen auf den Bildern messt sehr pompös aussahen.
Mein Mann sagte dann zu mir, tschja, das müsse ich entscheiden, ob wir dieses süß-grimmig aussehende Kerlchen nun mitnehmen. Bei einer Bedenkzigarette (schon beim ersten Zug :o) fällte ich die Entscheidung. Ich hätte nie wieder ruhig schlafen können, wenn ich mich anders entschieden hätte. Damals waren wir leider eher unwissend und sehr naiv, wir sahen weder das Muttertier und auch die Geschichte, die uns dieser "Verkäufer" erzählte, war für mich im Nachhinein eher merkwürdig: sein Bruder sei Züchter in Polen und hätte ihm dieses Tier zur Vermittlung gegeben. Na ja, wir haben wirklich viel Glück gehabt, Spyke ist ein mega gesundes Kerlchen. Als wir dann seine FCI Papiere prüfen ließen und die Gewissheit hatten, dass diese echt waren, nahm uns das dann erstmal die größte Sorge, weil man ja sehr viel hört...
Einfach unglaublich verschmust ist er! Nichts geschah, ehe wir mit der süßen Knutschkugel nicht ausgiebig bullyg geschmust hatten, er wollte weder Fresschen noch Gassi, erstmal bestand er auf seiner bullygen Schmuseeinheit - so ist auch der Name meiner Homepage entstanden. Diese Homepage habe ich als Liebeserklärung zu meinem Spyke und dieser für mich so einzigartig faszinierenden Rasse, die Englische Bulldogge, ins Leben gerufen.
Das blieb so, bis wir dann von Bulldoggentreffen in Berlin erfuhren. (Die süße Miss Ellie und Spyke waren bis dahin die einzigen Bulldoggen, die ich je live gesehen hatte.) Ich dachte was, da gibt`s noch mehr Bulldoggen? Da mussten wir hin!
Mega bullyg, Spyke war gar nicht mehr zu halten, ich konnte es gar nicht fassen, die Bulldogge kann ja rennen ;o) Die kleine Bulldogge, die ich nun so unzählige Male nach Hause hatte tragen müssen!
Jetzt möchte ich mich wahnsinnig bei meinem Mann bedanken, denn ohne ihn wäre ich vielleicht nie "auf eine Bulldogge gekommen" - und auf meine nun so grenzenlose Bulldoggen-Leidenschaft. Es gibt keinen Ort, wo ich nicht nach Bulldoggen Ausschau halte, und sei es in Form von Bulldog-Figuren und Bulldog-Accessoires. JA ich bin infiziert von der BULLDOGMANIE ;o) Übermorgen die Fortsetzung : Spike und SNOWY !
Mittwoch, Oktober 8, 2008
"Frieda ist soooo lieb!"Lilian Mara lernte Frieda kennen, als sie 3 Jahre (und Frieda 3 Monate) alt war. Beide liebten sich auf den 1. Touch :-) ... Nun sind beide 3 Jahre älter, und sie hatten sich länger nicht mehr gesehen, als Lilian Mara ihre Tante Ulrike Düchting und mich mit Frieda zu einem Frühstück bei sich und ihrer Mutter Claudia Müting einlud.
So sehr Frieda und Kosmo sich auch lieben, es tut ihnen gut, wenn ich gelegentlich mit jedem von ihnen alleine etwas unternehme, da sind sie wie Kinder : dann müssen sie sich nämlich keine Aufmerksamkeiten teilen ;-)
Kosmo liebt es dagegen sehr mit mir in der Stadt zu flanieren. Er findet sich offensichtlich schön und genießt in stolzer Haltung die Bewunderung des Publikums in den Straßen ;-) Kosmo´s Lust an Aufmerksamkeit und Zuwendung ist ziemlich gleich ausgeprägt wie bei Willie von Doris Ehrenstein. Willies größte Freude ist es in der "Historical Area" von Talkeetna (Alaska) in der Touristensaison "people gucken" zu gehen. Er ist - wie Kosmo - richtig fassungslos und enttäuscht, wenn ihn einmal jemand NICHT beachtet.... :-))) Zurück zum Besuch bei Lilian Mara. Frieda fand es wohl langweilig, als wir nicht mehr am reichgedeckten Frühstückstisch saßen, sondern im Wohnzimmer. Sie verdrückte sich nach einiger Zeit leise die Treppe hoch zu den Schlafzimmern. Dabei beobachtete sie uns nach jeder Stufe einen Moment, ob jemand von uns ihre Absicht bemerken und protestieren würde. Wir ließen sie mal machen... Lilian folgte ihr nach einer Weile und lachte: Frieda lag selig in ihrem dicken Federbett. Lilian meinte dazu nur fasziniert, wir sollten bald wiederkommen, denn "Frieda ist sooo lieb!"
Montag, Oktober 6, 2008
Heute erzählt Gastbloggerin (Berta ;-) Doris EhrensteinMein neuer Freund !Ihr habt lange nichts mehr von mir gehört, aber jetzt muß ich Euch mein neues, tolles Erlebnis erzählen.
Aber zum Tierarzt mußte ich immer zum Fußnägel schneiden, auf all dem Schnee hier nutzen die sich nämlich nicht ab. Und wenn Doris diese Zange in die Hand nimmt, dann laufe ich weg. Das könnte entsetzlich wehtun, das Nägelschneiden damit. Vielleicht würde ich auch noch den ganzen Fuß verlieren! Sicher ist sicher, meint ihr nicht auch?! Willie ist sehr leichtsinnig, er läßt Doris seine Nägel schneiden. Ich zittere dann für ihn mit! Mein Tierarzt, Bob, wohnt in Anchorage, und die Autofahrt hin- und zurück beträgt 4 1/2 bis 5 Stunden. Also, Bob war bisher der einzige, der meine Naegel schneiden durfte, allerdings nur in unserem Auto. Ich wollte einfach nicht, knurrte und biss als Warnung in die Luft. Aber er sprach immer so nett mit mir (sogar in deutsch), und ich ließ es mir dann auch gefallen, er musste sich jedoch beeilen!! Inzwischen haben wir hier im Ort einen Tierarzt, er heißt Doug. Ich fuhr mit Doris dort hin. Willie durfte im Auto bleiben, ich leider nicht! Ich durfte im Haus zuerst auf das Sofa, und mir wurden ganz wunderbar von Doug und seiner Frau meine Lefzen gekrabbelt. Dann wurde ich auf den Behandlungstisch gehoben. Ich dachte, jetzt geht das Krabbeln weiter und ließ mir in dieser Erwartung von Doug die Nägel schneiden! ... Doris war fassungslos und meinte dann: "das war ein Überraschungseffekt, warten wir es mal ab." ... Nun, vor ein paar Tagen sagte Doris zu Klaus: "Berta riecht aus dem Mund, das mag ich nicht." Sie rief meinen neuen Freund Doug an und hatte sofort einen Termin. Wir fuhren hin.
Er hob mich auf den Tisch und dann, mit Hilfe seiner Assistentin, wurde mein Mund aufgemacht, Zunge herausgezogen, jeder Zahn wurde angeguckt und auch das Zahnfleisch. Ich hörte "fantastisches Gebiss und Zahnfleisch". Und dann kam die Lampe, er guckte in meine Ohren und meine Augen. Ich habe nicht geknurrt, ich war lieb. Doris fielen die Augen vor Staunen fast aus dem Kopf, aber Doug sah bei ihr nicht nach: nur ICH war ihm wichtig! Alles OK. Nun kam mein schöner Popo dran, Gummihandschuhe, Creme. Ich sah das wohl, blieb aber ruhig und voller guter Erwartung. Doug drückte an meiner Analdrüse, es roch ein wenig, aber Popo auch OK! Herz, Lunge, alles ok, nichts zu finden. Wenn ich in einer Woche noch aus dem Mund rieche, soll ich wiederkommen.
Ich habe mir auch die Fussnägel wieder schneiden lassen. Ich bekam 1 Cookie und durfte wieder mit Doug auf dem
Sofa sitzen und wundervoll schmusen. Wir waren beide sehr glücklich. Ich glaube, ich habe alle sehr beeindruckt,
sie waren sprachlos. Das Wichtigste jedoch ist, ich habe mit Doug einen neuen gaanz lieben neuen Freund! Ich war erneut bei Doug, denn ich roch noch immer aus dem Mund.
Also, nach ausgiebiger Entspannungsmassage und Schmusen wurde erneut in meinen Mund geguckt, das gleiche Spiel von Neuem. Und nun fand mein Freund Doug die Ursache: ich hatte Bläschen und rote Flecken unter meinen Oberlefzen. Nach Abstrich und Angucken unter dem Mikroskop sagte mein freund: "Keine Milben oder sonstiges!" Es war eine Infektion, woher auch immer. Nun darf ich kein Gras mehr fressen. Vielleicht kommt es davon. Willie frisst mehr Gras als ich und hat nichts. Ich bekomme für zwei Wochen Antibiotika. Seit drei Tagen sind die Bläschen weg und nun rieche ich wieder gut, sagt Doris. (Schon wieder bekam ich die Fussnägel geschnitten, naja, warum so oft?... Und, wie das wackelige Foto zeigt, war Doris dabei aufgeregt, aber ICH NICHT!!!) Eure Berta.
Samstag, Oktober 4, 2008
Neue Bulldog-Taschen ;-)Ikea-Taschen haben es "in sich"! Olly wurde am Kreuzband operiert, und Ikea-Trage-Taschen waren sein patentes Transportmittel während der Heilungsphase. Bei seinem TA Peter Söhl traf er dann diesen Stoffbulldog, den sein Besitzer Manuel Risse (Praktikant bei Peter) zufällig AUCH in einer Ikea-Tasche mitgebracht hatte :-)
Weitere Bulldog-TaschenEine Neuigkeit ist diese witzige Papiertragetasche. Einen Plastik-Tragebeutel mit Bulldogmotiv fanden wir auch.
Und wenn schon Tasche, dann auch bitte das passende Taschen-Tuch :-). Und sollte man mit einer der Taschen zum Picknick unterwegs sein, so gibt es auch gleich Servietten dazu! Am 21. September gab es ein regionales NRW-Bulldogtreffen, der Bericht darüber ist HIER zu finden. An dieser Stelle nur Bilder der Taschen, die einige Teilnehmerinnen dabei hatten!
Eine Fan-Tasche für Kinder.... eine Schultertasche in
mexikanischer Lederarbeit-Tradition.... eine Tasche mit
Gobelin-Stickarbeit....
eine Schülertasche(?) und
eine Tasche vielleicht für jeden von uns :-).... eine
Reisetasche zur
Sabrina und Stefan brachten mir gerade diesen Kugelschreiber - und tolle Karten - aus einem USA-Urlaub mit. DANKE Euch Beiden!! Dieser Kuli ist wirklich ausgefallen schön :-) Ein Notiz-Block ist, wie ich meine, auch in jeder Tasche sinnvoll, (für Telefon-Nummern und Ähnliches ;-) Auf diesem Block sehen wir unser Alaska-Bertachen! Also, alles in allem, für uns BulldoggerInnen ist eine angemessene Ausgeh-Ausstattung gesichert ;-)))
Donnerstag, Oktober 2, 2008
Heute beeindruckt uns Gastbloggerin Susan KrämerDer freche Kerl in Mamas Bett....!!Der verzweifelte Hilferuf von 3 Bullygöttern an ihre persönliche Bullysitterin :
(ich, "Prinz Chester von und zu Größenwahn", der "Böse Pfannkuchen Mitch" und "Krawallschachtel Higgins") ....
Vor 8 Wochen begann mein großes Dilemma. Da kam so ein komischer großer Kerl ins Haus und setzte sich gaaaanz frech auf unser Sofa. Nicht etwa so, dass er Sicherheitsabstand von Mama gehalten hätte. Neee, ganz frech direkt neben sie.
Im festen Glauben, dass der Kerl nun verstanden hat, brummte ich ihn noch mal an. Natürlich mit meinem breitesten Grinsen im Gesicht... und was muß ich dann hören..?.. "Chester, Schluß jetzt!!!!" Mama meinte doch glatt mich damit. Pures Entsetzen stieg in mir auf. Ich musste sofort handeln. Blöderweise kennt Mama ja meine Männervertreibungsstrategien so genau... und so fing sie mich im freien Flug in Richtung des frechen Kerls einfach ab... Der lachte nur und sagte, was für eine "Terrorbockwurst" ich sei... Sowas hatte sich in den letzten 3 Jahren noch absolut niiiiiiemand erlaubt. Spätestens jetzt erwartete ich, dass Mama ihn hinaus befördert. Aber nix dergleichen passierte... Von nun an wachte eins von Mamas Adleraugen ständig auf mir.... Was war ich froh, als der freche Kerl endlich ging. Zufrieden, dass ich's doch noch geschafft habe, sank ich dann in Mamas Kopfkissen. Da wusste ich noch nicht, dass sich mein Dilemma nun täglich wiederholen sollte...
Doch jede kleine geplannte Schandtat wurde von Mamas Adleraugen aufs schnellste erkannt. Und blöderweise auch meist vereitelt. Einzig der Gedanke, dass der freche Kerl ja auch wieder geht, hielt mich aufrecht. Aber es sollte noch alles viel schlimmer kommen. Eines Abends machte er so gar keine Anstallten sich zu verkrümeln. Dabei zählte ich schon die Sekunden bis zu seinem Abflug. Doch die lümmelten einfach weiter zusammen auf´m Sofa rum. Dann stand er gottseidank endlich auf... aber... haaaalt stopp falsche Tür..!!!! Schneller wie des Adlers Auge hing ich an ihm dran. So gefährlich wie´s nur irgendwie ging versuchte ich ihm klar zu machen, dass das mein Schlafzimmer ist. Im gleichen Moment hing dann aber auch schon der Adler selber an mir dran. Auch der Versuch vom Pfannkuchen, der knurrend zwischen dem Kerl seinen Beinen stand, wurde sofort von ihr im Keim erstickt. Keine 10 Minuten später lag der Kerl mit Mama in meinem Bett. Ich traute meinen Augen kaum. In letzter Sekunde hechtete ich wild brummend zwischen die beiden. Mama nennt mich ja nicht umsonst ihr "englisches Verhüterlie" oder "ihren Männerschreck vom Goldberg"... Wenig später schreit der freche Kerl auf einmal rum. Natürlich war ich mir keiner Schuld bewusst. Dann hat Mama auch noch geschrien, "sofort raus aus dem Bett". Obwohl sie doch genau weiß, dass Bullys genügend Schlaf brauchen..!! Zumindest tut sie den Kerl jetzt endlich rausschmeißen... Aber denkste, im nächsten Moment saß meine bullige Göttlichkeit vorm Bett... ok, ich geb ja zu, dass sie mir schon des öfteren gepredigt hat, ich solle keine fremden Männer anpullern. Aber sie hat nie ausdrücklich dazu gesagt, dass sich das auch auf ´nen Kerl in meinem Bett bezieht.
Beim letzten mal hab ich ´s allerdings leicht übertrieben, aber ein ganzer Kerl hebt dabei nun mal das Bein! Und danach musste ich tatsächlich auf dem Sofa nächtigen. Meine Herrscherpsyche, du ahnst es sicher schon, war total am Boden. Wie von Sinnen sah ich plötzlich im ganzen Zimmer potenzielle Feinde. Und ich war zu jedem Vernichtungsschlag bereit. Wobei sich das Sofa wirklich mit aller Kraft gewehrt hat. Genauso wie der inhalt vom Bücherregal. Die meiste Gegenwehr kam aber von der blinkenden Tastatur von Mamas PC. Leichtes Spiel hingegen hatte ich mit Mamas neuem Edelhandy (die einzelteile flüchteten in alle Ecken). Auch die Fernbedienungen waren kein wirklicher Gegner... der Bärenfellteppich hat jetzt auch ´ne ganz andere Optik... Mama war, als sie das Zimmer betrat und meine ganzen toten Feinde sah, sehr erregt. Aber das wurde mir zum Vorteil. Der Kerl stellte sich namlich grinsend hinter sie und sagte "was so eine kleine verzogene Terrorbockwurst doch so alles schafft in einer einzigen Nacht"... da hat sie ihn kurzfristig erst mal nach Hause geschickt.
Ich denk da nur an den Frühstückstisch. Da gibt's also 5 Prinzenstühle, und immer saßen nur wir Bullys und der Dödel Leo und Mama am Tisch. Und auf einmal will der Kerl auch noch einen von meinen Prinzenstühlen. Ich teil die ja gern mit meinen Kumpels, aber doch nicht mit so´nem Eindringling!! Sobald ich auch nur erahnte auf welchen Stuhl er sich niederlassen wollte, saß ich auch schon drauf! Also kaufte sie prommt nen 6ten dazu. Und ich bekam auf diesem Sitzverbot. Nur hatte sie vergessen gleichzeitig ein Anpinkelverbot auszusprechen... Und weil sie der Gefahr aus dem Weg gehen wollte, dass ich nachts im Wohnzimmer wieder auf potenzielle Feinde treffe, steht nun ein großes Kindergitterbett neben ihrem (meinem!!!) Bett. Im ersten Moment hatte ich ja noch die Hoffnung, dass dieser Eindringling da rein soll. Kurze Zeit später war aber auch diese Hoffnung dahin. Dabei ist da noch nichtmal eine Wassermatratze drin. Wie soll denn ein Bullygott wie ich auf so´ner normalen Matratze schlafen..? Ich hoffe du verstehst nun, in welcher furchtbarer Situation wir uns befinden... wir sind nicht gewillt diesen frechen Kerl länger in unserem Bett nächtigen zu lassen, da auch Mama schon mit starken Beeinträchtigungen zu kämpfen hat. Sie war´s ja nun jahrelang gewohnt, dass mein Bollerkopp nachts auf ihrem Hals lag. Was ihr natürlich jetzt fehlt. Was wiederum Einschlafstörrungen zur Folge hat. Und wer sabbert ihr jetzt ins Ohr? Oder beißt in ´nem Anfall von Liebe mal drauf rum? Diesen Job kann dieser freche Kerl doch niemals zufriedenstellend erledigen! Du siehst also, es besteht hier dringender Handlungsbedarf. In großer Hoffnung auf Hilfe von dir, Chester & Mitch & Higgins
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