Cornelias 'Bulldog Blog' ...

Samstag, Mai 31, 2008

Drei Jahre Frieda

Gestern, am 30. Mai, feierte Frieda ihren 3. Geburtstag: Sie wurde am Memorial Day 2005, an der Ostküste der USA, geboren.

Frieda lernte in ihrem Leben schon die Alpen (Beitrag 8. Juni 06) und die Nordsee (Beitrag 27. April 08) kennen; aber das Hauptereignis ihres Lebens war die Geburt von 6 wunderschönen Welpen!

Frieda war eine souveräne Mutter, ihre Fürsorge war nie hektisch und nie ungeschickt. Wir danken ihr für ihren Sohn Kosmo, den sie heute noch als ihr "Riesenbaby" umsorgt und sich überall vordrängeln läßt ;-))

Unsere Bulldogs leben meist an die 10 Jahre. Das ist aus Menschensicht sehr kurz. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder bewußt zu machen, welch großes, geschenktes Glück es ist, mit ihnen leben zu dürfen. Ein Geburtstag ist ein guter Anlaß, dieses Glück zu feiern. Stu schrieb für Frieda einen Geburtstags-Limerick:

Es gibt was zu feiern im Mai.
Unsere Hündin, die Frieda, wird drei.
Und Kosmo, ihr Junge,
hat ebenso Hunger
auf die Torte aus Hackfleisch und Ei.

Kosmo hat verstanden, dass er diesmal nicht das Geburtstagskind ist. Er überläßt Frieda hungerleidend, aber respektvoll ihren Schmaus!

Hier bittet Kosmo mich mit einem Blick um Erlaubnis, losstürmen zu dürfen, bevor alles aufgefressen ist :-) Diese Erlaubnis gebe ich ihm aber nicht. Also wagt er sich nur vorsichtig an die Bröckchen, die Frieda vom Teller fielen :-))

HIER ein herziges Geburtstagsgedicht an Frieda von Freundin Sue Klette :-) DANKE :-))


Drei Jahre Bulldog-Blog

Im Mai 2005 wurde auch dieser Bulldog-Blog geboren. Nach 3 Jahren haben wir zwischen 150 (Wochenende) und 200 (wochentags) Besuchern täglich! Ein Danke an Euch Gastblogger, denn Ihr habt wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen :-)))


Donnerstag, Mai 29, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin Beate Werndorff

Tränen um Samson

Es war Donnerstag der 06. Dezember 2007. Eigentlich ein schöner Tag, denn es war Nikolaus. Ich habe mich immer sehr auf diesen Tag gefreut. Wir haben ihn schon seit ich denken kann gefeiert, diesen Nikolaustag. Am Abend mit Glühwein und Plätzchen..

Dass er mich mein Leben lang an ein trauriges und schlimmes, ja sogar dramatisches Ereignis erinnern würde, hätte ich mir an diesem Morgen nicht träumen lassen. Er wird bestimmt nie mehr gefeiert werden. Während ich diesen Artikel schreibe weine ich bittere Tränen, denn an diesem Donnerstag am frühen Nachmittag starb Samson, unser über alles geliebte Englischer Bulldog Rüde. Der beste und treueste Freund, den man sich wünschen kann. Meine ganz große Hundeliebe. Der Liebreiz in Gestalt eines Hundes.

Alle, die ihn kannten liebten ihn auch, weil er ein Hund mit Charakter war und wunderschön dazu. Er liebte die Menschen und die Tiere - egal welche. Er war nie böse. Wurde er gebissen wehrte er sich nie. Er starb plötzlich und unerwartet - mit gerade einmal 7 Jahren - wohl an einem Hirnschlag, genau wissen wir dies allerdings nicht.

Wir waren zusammen im Garten. Ich hatte da zu arbeiten und er vergrub, was er so sehr liebte, die Handschuhe unseres Gärtners. Bevor sie vergraben wurden, mussten sie natürlich ausdauernd bearbeitet werden. So waren wir beide eine ganze Weile beschäftigt. Nach einer bestimmten Zeit sah ich ihn in den Vorgarten laufen. Von diesem Platz aus, welchen er abgöttisch liebte, konnte er die ganze Straße sehen, war aber trotzdem geschützt durch einen hohen Zaun. Vom hinteren Garten aus konnte ich hören wie die Müllabfuhr nahte und Samson hasste diese auf den Tod. Da wurde er immer zum Krieger.

Er rannte immer hinter dem Zaun wie verrückt hin und her. Er war dann immer ziemlich außer Puste und hechelte stark. Kannte kein Ende. Auch wenn das orangene Auto mit Männern verschwunden war. Also machte ich mich auf den Weg zu ihm, um ihn am Umherrasen zu hindern. Ich kam die Treppe hoch und sah ihn da liegen, was mich sofort nichts Gutes ahnen ließ. Nie würde er auf dem Boden liegen, wenn die Müllabfuhr genau vor der Tür war. Er musste doch gegen diese orangenen Männer und das riesige Auto kämpfen.

Ich rannte zu ihm. Riss ihn in meine Arme. Schüttelte ihn. Er atmete noch 2 mal ganz tief. Und dann nicht mehr merklich. Seine Augen waren starr. Er verlor seine Körperflüssigkeiten. Ich wusste/ahnte, daß er starb. Er lag in meinen Armen. Das konnte doch nicht sein. Vor wenigen Minuten hatten wir doch noch ausgiebig geschmust und gespielt. Das durfte noch nicht sein. Aber es war so. Er war wohl ins Koma gefallen.

Ich rief die Tierrettung (da fast alle Tierärzte Mittagspause hatten. Wie immer wenn man jemanden dringend braucht). Sie stellten fest, dass sein Herz noch schwach schlug. Ich betete und weinte, dass er es doch irgendwie schaffen kann. Wir brachten ihn auf dem schnellsten Weg in die Tierklinik. Unterwegs versuchten sie alles um ihn zu uns zurück zu holen. Doch vergebens. In der Klinik angekommen starb er nach wenigen Minuten. Ich konnte es nicht fassen. Damals und auch noch nicht heute.

Seit dieser Zeit ist nichts mehr wie es war. Er hat eine riesige Lücke hinterlassen, weil er unser Leben so sehr bereichert hat. Er hat uns jeden Tag zum Lachen gebracht, auch wenn wir nichts zum Lachen hatten. Auch wenn wir weinten, mit Samson währte das Weinen nie lange. Er begleitete uns fast überall hin. Wie lebten ganz eng zusammen. Er war ein ganz großes Bindeglied in unserer ganzen Familie. Wir liebten ihn so sehr und werden das sicher bis an das Ende unserer Tage tun, denn die ganz große Liebe geht über den Tod hinaus. Ich bin mir sicher, dass wir uns irgendwie und irgendwann wiedersehen. Er ist in unseren Gedanken, in unserem Herzen und ihn unseren Träumen. Nie werden wir ihn vergessen. Wie könnten wir auch. Er war einfach wunderbar.

Er hinterlässt viele Freunde, seine Mama und seinen Papa und vor allem seinen Bruder/Kameraden Julius, unseren anderen Englischen Bulldog Rüde´n. Er ist schwerhörig und autistisch. Ihm fällt es schwer alle spazieren zu gehen und er kann auch nicht alle spielen. Aufgrund seiner Schwerhörigkeit hat er meistens Angst vor anderen Hunden. Unsere Liebe und Fürsorge allein reicht nicht wirklich aus, ihn glücklich zu machen. Samson war sein Guide. Von ihm hat er sich alles abgeschaut. Ohne ihn hat er alles fast wieder vergessen. Das zu sehen ist sehr traurig. Das bricht uns fast das Herz. Wir hoffen für ihn einen neuen Kameraden oder Kameradin zu finden, dass auch er wieder glücklich sein kann.

Auch wir hoffen über unseren Schmerz irgendwann hinweg zu kommen und leben mit unserem Samson im Herzen weiter. Es war schön mit ihm einen Teil unseres Lebens leben zu dürfen.


Dienstag, Mai 27, 2008

Der Kampf mit dem Rasenmäher ;-)

Heute wieder eine lustige Fotosequenz von Rafaela Schuda :-)

Was will das laute Ding überhaupt??? Naja, Buddha stärkt in jedem Fall den Rücken :-)

Mein Lieblingsbild: Satchmo ist ein weiser Mann, er kehrt der Arbeit den Rücken und überläßt die Verteidigung der Frau ;-))))


Sonntag, Mai 25, 2008

Heute erzählt Gastblogger Higgins (Eduard) Jegodka

Familienzuwachs bei Higgins

Plötzlich war sie da. Meine Tante Stella, die mich als Welpe immer gepflegt hat, wenn Mama Anastasia mal keine Zeit für mich hatte.

Bleibt Stella jetzt hier oder verlässt sie uns wie die anderen Hunde, die immer mal meine Spielkameraden waren. Erna, Otto, Ursel, Wilson..... . Die anderen Namen hab ich schon wieder vergessen. Ich war immer sehr traurig, wenn ich wieder alleine zu Hause zurückblieb.

Herrchen wollte den "Yin" Anteil in der Familie ausgleichen, um die geschlechtliche Balance wiederherzustellen. Der immer mit seinem asiatischen Gerede. Ich bin doch kein Chow-Chow, der chinesisch versteht. Gegen eine Lady hätte ich aber nichts einzuwenden, da ich immer ganz englischer Gentleman bin.

Nun hat unser Rudel Zuwachs bekommen. Komisch, damals in Coesfeld war Stella ganz anders zu mir. Und ich auch zu ihr. Irgendwie ist Stella ein Vollweib. Ich bin total verwirrt!! Nachdem Stella mir gezeigt hat, dass auch "Ladys" eine Ausbildung im Kampfsport haben können, ist hier Ruhe und Harmonie eingekehrt. (Unter uns: Ich hab Stella gewinnen lassen, um mich bei Ihr beliebt zu machen!)

Nun sieht der Tagesablauf Dank Stella etwas anders aus: Lange schlafen, da Stella genau wie ich ein Langschläfer ist, danach Bulldog-Wrestling mit Stella (geht viel besser als mit Herrchen), Spaziergang am Ölbach, Frühstücken, danach Faulenzen und Schönheitsschlaf. Danach wieder Bulldog-Wrestling im Garten, Spaziergang durch den Ölbach (ist in letzter Zeit so heiß), Abendessen und zum Abschluss Rudel-Kuschelstunde auf dem Sofa oder im Bett. Das ist ein tolles Bulldogleben!

Ich möchte, das Stella uns nie mehr verlässt. Da Frauchen und Herrchen wohl genauso denken, sind wir dank Stella nun ein Dreamteam. "Yin und Yang sind nun im Einklang," höre ich Herrchen sagen. Der immer mit seinem asiatischen Gerede.


Freitag, Mai 23, 2008

Heute erzählt Gastblogger Olly (Melanie) Pfersich

Pfingstbesuch

Normalerweise heißt Besuch ja immer es kommen 1 bis 4 Menschen und keine Hunde und vor allen Dingen heißt es für Charlotte, Knut und mich (Olly) brav sein, sich benehmen.

Wie dem auch sei, diesmal war Besuch mehr, Higgins und Estelle waren mit ihren Menschen Kathrin und Eduard da. O.K. in "meiner" Wohnung wollte ich Higgins und Estelle erstmal nicht haben, ich kannte die doch noch gar nicht. Ich denke aber, beim nächsten Besuch dürfen die 2 auch bei mir mit rein.

Aber so lange ich die beiden nicht kannte, wollte ich lieber, dass Knut und Charlotte dabei sind, die waren ja schließlich auch zu zweit. Also ging es erst mal auf "neutralen Boden", unsere Kennenlern-Wiese, wo Knut schon auf uns gewartet hatte. Charlotte ist auch gekommen und da war das Eis schnell gebrochen. Besonders Estelle, ich darf Stella sagen, finde ich toll, ich kann Euch sagen, wenn ich nicht kastriert wäre...

Wir haben auf der Wiese gespielt, waren am Fluss und haben den Garten erkundet. Aber seht selber, Knuts Mama hat uns in fast jeder Situation fotografiert.

Unsere Menschen haben viel gelacht, auch über uns. Knut, Charlotte und ich sind uns einig, Stella und Higgins müssen wieder kommen. Das tolle ist, wir durften ganz Hund sein und sogar alle ansabbern und herzig gedrückt wurden wir sogar nach unserer Schlammpackung, die wir natürlich nur wegen der Abkühlung brauchten ;o)

Liebe Frieda, solltest Du diesen Blog-Beitrag lesen, ich bin Dir natürlich treu geblieben, für immer Dein Olly.


Anmerkung von Cornelia
Heute Morgen kam diese Mail (siehe unten) aus Kalifornien. Das besondere Kompliment von Helen B. Abby gilt der Fotografin der heutigen Beitrags-Bilder : Claudia Pfersich-Schöneshöfer :-)

Dear Cornelia and Stu,
The photos on your blog are wonderful every day but the ones on Mai 23 are beyond wonderful. The dogs are all so beautiful and each one seems to be so loved and well taken care of. I really wish I could read the German but I can't and I cannot get the translation to work. I have to update this Mac and AOL and then the translation might.
But in the meantime, please know how much I thank you every day for these Bulldogs!! - Helen


Mittwoch, Mai 21, 2008

Heute erzählt Gastblogger Mecki (Leo) Guertsen

Meine erste Nacht im Zelt

Hallo Cornelia, hier ein kurzer Bericht über meine erste Nacht im Zelt.

Meine Freundin Neele kam auf den Gedanken über Pfingsten im Zelt vor unserem Haus zu übernachten. Mein Frauchen meinte dazu das mein Herrchen dann aber auch mit in dem Zelt schlafen sollte. Damit Neele nicht alleine draußen schlafen muss.

Ich habe mich riesig gefreut. Schon den Aufbau der Zelte fand ich aufregend. Gut das es nur zwei kleine Zelte sind, und Leo nicht das Große aufgebaut hat.

Als die Zelte standen, Leo und Neele sich Luftmatratze und Schlafsack zusammen suchten, machte ich es mir schon mal bequem. Leider fehlte mir noch etwas, genau, mein Körbchen. Nach einem Hinweis holte Leo mir dieses.

Mensch war das toll. Ich habe das Zelt fast nicht mehr verlassen. Als die Beiden endlich ins Zelt gekrochen kamen, konnte ich beruhigt einschlafen. Mann war das schön. Frische Luft um die Nase und es wurde kühl draußen.

Seit der OP - wegen meinem Gaumensegel und der Nase - kann ich nun endlich enspannt schlafen. Und was mir am besten gefällt, ich kann endlich auch auf der Seite schlafen! Das konnte vorher nicht, da ich keine Luft bekommen habe.

Frische Luft - und meinen Leo - hatte ich für diese Nacht alleine. Keine anderen Hunde und keine Ehefrau die störten. ;-) Nachts wurde es mir dann doch zu kalt und ich kuschelte mich dann nah an Leo. Die Luftmatratze war ja groß genug.

Es war eine sehr schöne Nacht und ich würde liebend gerne noch eine Nacht im Zelt schlafen. Mal sehen ob ich Leo noch einmal dazu übereden kann. Schöne Grüße, Mecki


Montag, Mai 19, 2008

Hinweise zum Kaufvertrag eines Welpen

Wir fanden im Internet eine hervorragend verständlich geschriebene Seite zur Rechtslage beim Kauf eines Welpen. Der Herausgeben ist die Kanzelei Hecker.

Zwei rechtliche Kernpunkte aus Haltersicht

Aus Haltersicht ist bedeutsam, dass Werbe-Angaben in Verkäufer-Announcen über die Welpen - wie z.B. "gesund" oder "kinderlieb" - zu zweifelsfreier Haftungspflicht des Verkäufers führen, wenn diese Angaben nicht uneingeschränkt erfüllt sein sollten.

Ebenso bedeutsam aus Haltersicht ist, dass die 2jährige, gesetzliche Haftung des Verkäufers bei "Mängeln" (Krankheiten usw.) nicht ohne weiteres ausgeschlossen werden kann.
Wenn solch ein Haftungs-Ausschluß im Kaufvertrag vereinbart sein sollte, ist er rechtsunwirksam, wenn der verkaufende Züchter als "Unternehmer im Sinne des § 14 BGB einzustufen ist."

Dazu ein Zitat aus der Seite der Kanzelei Hecker:

"Zuerst sei hier angemerkt, dass es bei der Beurteilung, ob es sich um einen Hobbyzüchter oder einen Unternehmer handelt, allein auf die Bewertung nach § 14 BGB ankommt. Einordnungen nach dem VDH oder steuerliche/gewerberechtliche Erwägungen oder des Tierschutzgesetzes stehen hier außen vor.

Als Unternehmer nach § 14 BGB gilt grundsätzlich jede natürliche oder juristische Person, die am Markt planmäßig und dauerhaft Leistungen gegen Entgelt anbietet. Dabei muss noch nicht einmal eine Gewinnerzielungsabsicht vorhanden sein. Die Gewinnerzielungsabsicht wird vermutet, wenn entgeltliche Geschäfte vorgenommen werden. Nach dieser weitreichenden Definition dürfte jeder Hundezüchter, der regelmäßig züchtet, als Unternehmer einzustufen sein."

.

Die rechtliche Stellung des "Verbrauchers", (in diesem Fall des Welpenkäufers), ist gegenüber der Stellung des "Produzenten", (in diesem Fall des Züchters), seit 2002 deutlich gestärkt!


Samstag, Mai 17, 2008

Betrügerische Verkaufstricks

Bulldogfreundin Hanna Rolef mailte uns :

"Hallo liebe Bulldoggenfreunde, ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass sich im Internet wieder einmal linke Verkäufer anbieten. Die Anzeige lautet dann:
"2 englische Bulldogwelpen zu verschenken 1 Hündin 1 Rüde"

Ich hatte schon davon gehört, dass das eine Falle ist. Der Schweizer Tierschutzverband hat wohl schon einen Aritikel darüber gebracht. Es kann sein, dass dies nicht nur mit Bulldogg-Welpen gemacht wird, sondern auch mit anderen reinrassigen Welpen. Tatsache ist, wenn man sich darauf meldet, kommt spätestens nach 1 Tag eine Mail zurück, die ich einfach an Euch weiterleite:

"Hallo danke für die E-Mail ok?

Wir haben nur zwei Welpen mit links, die uns jetzt lolo ist eine männliche und die weibliche Welpen jojo ok? Sie sind alle 12 Wochen alt und sehr gesund und werden in den kommenden mit allen Papieren und Ahnentafel wir ihnen die für alle kostenlos ist, zahlen Sie nur für den Transport der 250 Euro pro Welpe ok?

Wenn Sie daran interessiert sind, beachten Sie, dass wir bereit sind, den Versand der Welpe zu jeder Zeit, denn alle unsere Welpen haben ihre europäischen Pässe und verschickt werden kann jeden Moment bin ich aus dem Land für ein Seminar mit diesen Welpen und so, wenn Sie daran interessiert sind, I will ship der Welpe an Sie ok? So rufen Sie mich an 0023774574308 oder +23774574308 für Details, und ich spreche Englisch und Französisch, so dass Sie sie beantworten Sie die Fragen followiing für mich, so dass ich weiß, dass Sie besser ok?

1.which der Welpen sind Sie interessieren sich für den Kauf ??????????
2.why brauchen Sie diese Welpen ?????
3.will Sie gute Versorgung der Welpen?
4.will Sie haben genug Zeit, um mit diesem verbrachte Welpen?

thanks, melisa and family"

.

Dort wird mir jedenfalls ein Welpe angeboten und ich brauche nur den Tansport von 250,- Euro zu zahlen. Ich finde es eine große Schweinerei und würde mich freuen, wenn Ihr das auf Eurer Seite veröffentlichen würdet.

Ich meine es ist schon traurig, wenn Leute nach billigen Welpen suchen, aber hier wird man letzendlich gar nichts für sein Geld bekommen.

Ich denke diesen Leuten muß das Handwerk gelegt werden. Leider habe ich im Moment keine Anzeige von denen gefunden, sonst hätte ich das auch der Polizei gemeldet. Ich werde es aber trotzdem probieren. Nur ich nehme an, das wird nichts bringen. Es ist glaube ich eine Telefonnr. aus Kamerun...
Bis dann, viele Grüße, Hanna Rolef"

Es IST eine Telefonnummer aus Kamerun! Im Beitrag vom 9.12.2007 bin ich schon einmal darauf eingegangen und dort sind auch ausführlichere Informationen nachzulesen. Offensichtlich ist die Polizei dieser Betrüger immer noch nicht habhaft geworden...

Im letzten Beitrag schrieb ich "Geiz ist blind". Heute sehen wir, "Geiz ist dumm". Ich habe kein Mitgefühl mit diesen blind-gierigen Geizhälsen, die sich durch solche Anzeigen neppen ließen ...


Donnerstag, Mai 15, 2008

Geiz ist blind

Zu einem der letzten Bulldog-Regionaltreffen war eine Familie gekommen, die einige Wochen zuvor ihren alten Bulldog verloren hatte. Zunächst war ich voller Mitgefühl...

Dann erfuhren wir aber, diese Leute waren gekommen, um sich hier mit einem Mann zu treffen, der sich "tragischerweise wegen beruflicher Zwänge von seiner 7monatigen Hündin trennen müsse". Über seine entsprechende Internetanzeige hatte diese Familie mit diesem Mann Kontakt aufgenommen.

Mein Mißtrauen erwachte. Von "berufs-, scheidungs-, umzugsbedingten Gründen liest man ständig in Anzeigen, in denen für einen Junghund ein neuer Besitzer gesucht wird. Hinter solchen Anzeigen steht so gut wie nie ein Notfall, sondern sie sind kaschierte Verkaufsversuche von "nicht losgewordenen" Welpen aus Wurf-Fabriken!

Der kaufinteressierte Mann, nennen wir ihn "Herrn Harmlos", erzählte mir auf meine Nachfrage, die Bulldogge käme von einem Bauernhof in Oldenburg. Sie sei aus keiner Welpenfabrik, sondern sie sei aus einem "Zufallswurf" entstanden, wie ihm der Verkäufer erzählt habe. Als ich Herrn Harmlos fragte, ob er dieser Behauptung wenigstens telefonisch nachgegangen sei, kam als Antwort "nein". Herr Harmlos hatte gar nicht erst nach Namen oder Adresse der "Oldenburger Zufallszüchter" gefragt, denn :

Für Herrn Harmlos war etwas ganz anderes wichtig gewesen!

Er erklärte mir, diese Hündin würde nur 700 Euro kosten, das wäre ihm wichtig, denn er sähe nicht ein, warum er das Doppelte und mehr für einen Bulldog zahlen solle. Und hier täte er noch ein gutes Werk diese Not-Hündin zu nehmen...

Beim Spaziergang dann fragten Eduard Jegodka und Neele Guertsen den Verkäufer der Junghündin unterwegs, wie diese denn heiße. Der antwortete verwirrt: "Weiß ich nicht,..." "Ach, nennen Sie sie Bully."
Damit war alles klar, diese Hündin war kein Notfall, diese Hündin war ein namenloses Verkaufsobjekt.

Herr Harmlos, ich nenne ihn jetzt besser Herr Geizig, hatte zwar nach dem Preis, aber nicht mal nach dem Namen der Hündin gefragt, die er "als Not-Bulldog" übernehmen wollte :-((((

Herr Geizig blieb auch blind als wir ihm erzählten, dass der Verkäufer ganz offensichtlich nicht der liebende Besitzer der Hündin sei, denn er wisse nicht mal deren Namen - sofern die Hündin überhaupt je einen Namen hatte. Herr Geizig wollte weiter blind bleiben, um so billig an einen Bulldog zu kommen....

Übrigens leitet sich das Wort "Geiz" von "Gier/Habsucht" ab (Ethym. Lexikon, Kluge). Und Gier sowie Sucht ist immer blind gegenüber allen tragischen Konsequenzen.

Wir Bulldogger waren so überrascht wie empört, dass ein Hundehändler zu unserem Treffen gekommen war. Ich bin sicher Eduard Jegodka, der Organisator der Bulldog-Westfalentreffen, wird in einem Wiederholungsfall dankenswerterweise keinem Hunde-Händler die Chance lassen mit uns zu spazieren!


Heute zum Abschluß etwas Wundervolles :-))

Der kleine "HonkyTonk Hero vom Georgshof" ist auf dem Foto 12 Tage alt. Dies Lebenswunder der Geburt und des Wachsens solch eines kleinen Bulldogs, all dies entgeht Händlern und Commerz-Menschen.
Sie denken "Geiz ist geil"; wir Bulldog-Fans aber wissen "Glück ist geil" ;-))


Dienstag, Mai 13, 2008

Heute berichtet Gastbloggerin Diana Himmler

Neues aus Elwoods Welt

"Hallo liebe Bullyfreunde! Seit meinem letzten Bericht hat sich viel getan in meinem Leben.

Da ich noch immer total verrückt nach Bällen bin (und dann keine Bremsen habe) ist mir leider im März das Kreuzband gerissen. Dazu kam noch meine Kniescheibe, die ständig raus sprang. Die OP ist gut verlaufen, aber danach war ich tagelang schlapp und wurde die Treppen rauf- und runter getragen. Alle Bälle waren versteckt und mein Alltag war total entschleunigt!

Ein bisschen Abwechslung brachte dann Ende März ein Anruf unseres Tierheims: Es wurde wieder eine Englische Bulldogge abgegeben, die ein neues Zuhause sucht. Frauchen und der Boss sind mit mir hingefahren und haben die Mitarbeiter besucht. Die kennen mich alle noch und freuen sich immer, wenn wir vorbeikommen. Da war also dieser junge Pablo mit dem wir dann im Wald Gassi gingen. Naja, war ganz nett, aber er war mir doch ein wenig zu hektisch. Als er mich dann auch noch dauernd besteigen wollte, habe ich Frauchen den Zitronenblick zugeworfen. Dieser Blick sagte: "Hey, netter Kerl, aber ICH bin Euer Goldstück, und wenn schon ein Zweithund, dann bitte eine galante, ruhige Dame!" Frauchen hat dann noch mit Cornelia telefoniert, und sie hat meinen Zitronenblick sogar per Fernanalyse richtig gedeutet.

Am Wochenende wurde mein Wunsch erfüllt: Ein älteres Mädel ist bei uns eingezogen!
Aber jetzt lasse ich mal Frauchen weitererzählen :"

Wir standen schon eine Weile mit Eduard (Bulldog in Not) in Kontakt und hatten uns um eine kastrierte Hündin beworben. Nun war es soweit: Wir fuhren in Richtung Norden, um Erma abzuholen.

Bei der Ankunft wurden wir von Higgins (Eduards Bully) stürmisch begrüßt und ließen die drei am Bach entlang schlendern. Die Idylle wurde ein wenig getrübt, nachdem Elwood ein Spielzeug von Higgins entdeckte und felsenfest davon überzeugt war, dass dieser Kong nun seiner sei. Higgins sah das anders.

Als wir aufstanden, um wieder nach Hause zu fahren, ging Erna schnurstracks und ohne Aufforderung hinter uns her zum Auto. Es war, als ob sie wüsste, dass sie nun ins Schwäbische umzieht. Die Fahrt war ruhig, sie legte ihren Kopf auf meinen Schenkel und schlief fast die ganze Zeit.

Zuhause angekommen wurde alles gründlich inspiziert und sie suchte sich die Couch als ihren neuen Schlafplatz aus. Von der Vorbesitzerin haben wir erfahren, dass Erna gerne zugedeckt wird, so dass wir sie gleich in die große Schlupf-Decke einmümmelten. Die Nacht war total ruhig, Elwood schnarchte im Körbchen neben unserem Bett und Erna schlummerte friedlich (und ohne schnarchen!) auf der Couch.

Erna ist eine ehemalige Massenvermehrer-Zucht-Sklavin und wurde von der Vorbesitzerin vor drei Jahren von einem Händler abgekauft:
"Erna lebte zusammen mit noch ca. zehn anderen Hunden und etlichen Katzen in einer zwei Zimmer Dachgeschoss Wohnung. Erna war so dick, dass sie kaum mehr vom Boden hoch kam. Die anderen ärgerten sie immer indem sie sie gezwickt haben aber Erna war so dick und kam nicht hinter her und ist nur noch über den Boden geschlittert."

Erna ist ca. acht oder neun Jahre alt, hat eine eitrige Augenentzündung, entzündete Ohren und leidet unter Juckreiz. Sie wiegt jetzt 28 kg und hat schon so manches erlebt. Die Vorbesitzerin musste sie aus familiären und finanziellen Gründen abgeben.

Nun möchten wir ihr einen schönen Lebensabend bereiten, damit es wieder einen Bully in Not weniger auf der Welt gibt.
Auf diesem Wege auch noch mal herzlichen Dank an Eduard für seinen Einsatz!


Sonntag, Mai 11, 2008

Frühling, Pfingsten, Muttertag :-)

Endlich ist es Frühling! Elsa schickte sogleich einen Blumengruß aus Luxemburg. Danke Elsa und Emmanuel!
Chilli grüßte ihre Mutter Frieda auch mit Blumenbildern. Danke Chilli und Ina!

Löwenzahn für Mama Frieda auch vom löwenzahnigen Kosmo!

Soweit zum Frühling... und heute ist ja auch Pfingsten...

Im Freilichtmuseum Kloster Dahlheim gibt es ein Frühlings- und Gartenfest. Kosmo schreibt über seinen Besuch dort:

"Der Nachmittag war sehr schön: Ich bekam beim Essen sogar Garnelen und Salami ab; hmmm. Viele Leute waren da, und einige wollten mich streicheln und sogar mit mir und Frieda fotografiert werden. Frieda war das unverständlicher weise lästig! Ich finde es dagegen immer schön, wenn ich schön gefunden werde!! Stu hat dann mal mit uns Mauerblümchen gespielt, das war eher Friedas Ding!

Neli hat Leckerli gekauft, so französichen Käse und Bio-Sachen.... das duftete vielleicht gut! Und einen Hut hat sie sich gekauft, der ist wirklich besser zu ertragen als der schreckliche Motorradhelm, meint Frieda. Leider hat Neli von den glänzenden und so schön tönenden Futtertöpfen keinen mitgenommen; das wäre die richtige Portionsgröße für mich, habe ich ihr gesagt. Aber sie war in diesem Punkt stur. Sie nennt mich "Nimmersatt", als wäre das was Besonderes für einen Bulldog! Naja, meine Mutter Frieda denkt weniger ans Essen, das stimmt.... Also, ein toller Nachmittag, der mir neue Fans gebracht hat!"

Soweit zu Pfingsten... und heute ist ja auch Muttertag !

Noch ein Ereignis von diesem Wochenende:-) Bulldogfreund Hans-Peter Pfersich war am Samstag in der FAZ zu sehen und zu lesen! (Man beachte seinen Bulldog-Schlips von "Lords" in Burlington Arcade, London :-)


Freitag, Mai 9, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin Kathrin Jegodka:

Higgins machte eine REHA

Wie Ihr vielleicht wisst, war ich, Higgins, in letzter Zeit gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Beim Spielen mit Nothund Otto habe ich mir die Kreuzbänder im linken Knie gerissen.

Und weil ich immer so schlecht Luft bekam, wurden mir die Mandeln entfernt und das Gaumensegel gekürzt, sowie in einer weiteren OP der deformierte Kehlkopf repariert. Zum Schluss musste mich mein Tierarzt Peter Söhl (dem ich hiermit meinen großen Dank für seine tolle Leistung bei meiner "Runderneuerung" aussprechen möchte - gleiches gilt für sein nettes Team) noch mit einem Luftröhrenschnitt vor dem Gang über die Regenbogenbrücke retten.

Daraufhin habe ich ein paar Tage "Urlaub" in der Tierklinik Söhl gemacht, so lange ich das blöde Atemröhrchen im Hals hatte. Alle waren sehr lieb zu mir, es gab viel Spannendes zu sehen und ich hatte sogar ein Behandlungszimmer ganz für mich allein - statt Gitterbox, das ist was für Katzen und richtige Hunde, aber nicht für mich!

Meine Eltern hatten eine Woche Ferien und Peter Söhl hat mir erlaubt, als mein Hals wieder zugenäht war, ein paar Tage mitzufahren. Allerdings sollte ich nicht toben, mich anstrengen und mit anderen Hunden spielen. Als ob ich in meinem Zustand da Lust drauf gehabt hätte...

So sind wir an einem Sonnabend nach Kosel an den Langsee gefahren. Liegt in Schleswig- Holstein, in der Nähe von Schleswig und ich habe da meine Reha absolviert.

Das Ferienhaus war sehr hundefreundlich, gemütlich, riesiger eingezäunter Garten, direkt am See, inmitten von Wald. Zum See ging es einen Rasenhang hinunter, das war das optimale Training für mein operiertes Beinchen. Da das Wasser aus dem See so lecker schmeckte, bin ich immer zum Trinken hinuntergelaufen.

Ansonsten hatte ich viel Ruhe, wenn man von dem ohrenbetäubenden Krach der großen Federviecher (Wildgänse), die jeden Morgen paarweise auf den See stürzten, mal absieht. Ich habe den ganzen Tag in der Sonne gelegen, mal auf dem Bauch und mal auf dem Rücken, brav mein kleingematschtes Futter mit Metacam gegessen, Mittagsschlaf gehalten und nur ganz kleine Spaziergänge in den Wald gemacht.

Naja, stimmt nicht ganz, einen Tag durfte ich an die Ostsee, da war kein Mensch und kein Hund, aber Sandlaufen ist ein tolles Training für meine Beinmuskeln und Stöckchenspielen ging auch schon wieder.

Kurz vor unserer Abreise ist Frauchen mit mir noch zur Schlei gelaufen, sieht da aus wie die Ostsee in klein. Abends wurde übrigens immer der Kamin im Haus angemacht, damit ich nicht frieren musste, aber in das kleine Haus am See brauchte ich zum Glück nicht rein. Da lassen sich die Menschen bei großer Hitze kochen und springen dann in den eiskalten See. Soll gesund sein. Nee danke. So was Doofes würde kein Bulldog machen.

Ruhe, leckeres Essen und Bewegung in Maßen, das ist mein Rezept. Habe mich prima regeneriert und der Doktor war sehr zufrieden mit mir, als ich nach dem Urlaub zum Fädenziehen bei ihm war. In dem Sinne bis bald, Euer wieder fitter Higgins !


Mittwoch, Mai 7, 2008

Bulldoggiges

In den letzten Monaten sind wieder schöne und witzige Fotos von bulldoggigen Dingen bei mir eingegangen. Danke an alle Zusender!

Dieses Pärchen oben gehört Georg und Sabine Kilgus. Die Hinteransicht bezaubert auch!

Das Foto links zeigt ein witziges Holz-Puzzel, das Gabi Mill-Rogel einmal bei Ebay ersteigerte. Gabi hat überhaupt eine fantastische, mich begeisternde Sammlung von "Bulldoggigem", sehr viel davon bei Ebay ersteigert.

Und HIER eine Skulptur von Doris Ehrenstein, die den bekannten drei indischen Affen nachempfunden ist, die "nichts sehen, hören, sagen".

Martina Hüttemann schickte uns eine Auswahl von ungewöhnlichen Bulldog-Postkarten. Einer dieser Postkarten-Bulldogs sieht fast wie ein Alien aus! Sie fand viele davon in Australien, wo sie lange lebte. Das Foto unten gefällt mir besonders ;-)

Im Foto links sehen wir Stu in seinem Bulldog&Bulldog-Hemd, das ihm Sue Klette schenkte (weil sie meinte, es habe die richtige Größe für ihn ;-). Noch einmal danke!!! Sue :-) Typisch im Bild: Stu ist (wie immer ;-) in die Flexi-Leinen seiner Zwei verwickelt...

Der Bulldog in der Werbung darf bei diesem Beitrag natürlich nicht fehlen:

Der Bulldog 'on top of the world' ... das spricht aus unserem Herzen ;-))

Naja, eine 'blue mood' kennt auch einer, der 'on der top of the world' sitzt, jedenfalls gelegentlich; das liegt eben an der Welt...

Konsum: der Bulldog hier in einer A.T.U.-Werbung als Kauf-Animator; und hier vor einer Bäckerei als Eintrittswarnung. Unser Bulldog ist eben ein "sowohl als auch"-Wesen, so wie der Mensch ;-)

Meine Lieblingswerbung mit Bulldog heißt 'Stilblüten'. Ich überlege mir dies Blatt gerahmt an die Wand zu hängen! Als fantastisch gelungene "Stilblüte":-))

Noch ein Wortspiel: Claudia Pfersich-Schöneshöfer schickte uns diesen Bulldog im Violinen-Umfeld ;-). Das hat mich richtig überrascht... der Bulldog und das "Streich(el)-Instrument"!
Als Abschluß des Beitrags heute den "very english" Text, der auf dem Innen-Cover dieser CD steht:


Montag, Mai 5, 2008

Eva und der Apfel ;-)))

Bulldog-Fan durch und durch, kann Rafaela Schuda ganz wunderbar Geschichten von ihren 4 Bulldogs erzählen. Sie beobachtet sie aufmerksam voller Liebe und Begeisterung!

Über Satchmo (siehe Beitrag vom 18.1.08) und Käthchen (siehe Beitrag vom 16.3.08) habe ich schon einiges hier weitererzählt. Über Wilma und Beebob werden nach und nach auch hier Geschichten zu lesen sein.

Heute gibt es eine Bildgeschichte über Käthchen

Rafaelas Kommentar dazu:
"hier der Beweis... Eva hat sich nicht für Adam, sondern doch für den Apfel entschieden ;-)

Im Bild oben hält Käthchen mit ihren Krallen den Apfel wie mit einer Gabel fest, damit er nicht wegrollt.
Phase 2 ----- Phase 3 ----- Phase 4 -----

Bis hierhin hat sie den halben Apfel "ordentlich geschält" und angeknabbert. Dabei fielen ihr ein paar Apfelstückchen aus den Lefzen wieder heraus, denn ein Hund kann seinen Unterkiefer nicht (wie eine Kuh) seitlich bewegen und so Vegetarisches zermahlen :-)
Phase 6 -----
Jetzt wird zwischendurch "aufgeräumt" und die verstreuten Apfelstückchen werden gesammelt und aufgegessen!
Phase 7 ----- Phase 8 ----- Phase 9 -----

Der Apfel wird weiter rundum "geschält" und es werden zwischendurch wieder die Knabberreste fein säuberlich eingesammelt und verspeist ;-) Nichts darf vom Apfel ungegessen bleiben!

Phase 12 ----- Phase 13 -----
Jetzt geht es an den Kern des Apfels. Auch seine Kitsche und der Stil sind nicht zu verachten!!
End-Phase: hinter ihrem Käthchen braucht Rafaela nicht herzuräumen!!!


Samstag, Mai 3, 2008

Heute freut sich Gastbloggerin Sabine Kilgus :-)

8. und 1. Geburtstag

Am 15. April feierten wir - biologisch betrachtet - Ottos achten Geburtstag, denn bei uns feierte er seinen ersten Geburtstag, dem hoffentlich noch viele Geburtstage folgen!
(Siehe auch Beitrag vom 26. März 2008)

Bei Otto ist es angebracht, vom "biologischen Alter" zu sprechen, denn er ist, was Kondition, Spielfreude und Temperament angeht, durchaus mit jüngeren Bulldogs vergleichbar.

Am Sonntag absolvierte er einen langen Spaziergang bei verhältnismäßig hohen Temperaturen und nahm zur Abkühlung ein Bad in einem Schlamm-Tümpel. Danach war er nicht mehr zu erkennen - wir mussten ihn zuhause baden, was er erstaunlicherweise sichtbar genoss... Es folgte eine längere Spieleinheit zuhause. Sein derzeitiges Lieblingsspiel ist das Werfen und Fangen einer Frisbee-Scheibe aus Stoff. Man kann sie auch herrlich "totschütteln", bei furchterregendem Geknurre und wilden Sprüngen.

Otto ist also ein ausgesprochen vitaler und gesunder Bulldog, für uns bedeutet das das größte Glück! Dass er uns sein Vertrauen so schnell geschenkt hat, macht uns ebenfalls glücklich. Die einzige Verunsicherung, die noch spürbar ist, besteht Fremden gegenüber. Wir arbeiten mit einer Hundetrainerin und freiwilligen Helfern (tausend Dank, Susanna Frösch!) daran, dass er Fremde in die Wohnung lässt. Es ist ein hartes Stück Arbeit, aber er lernt zunehmend durch positive Konditionierung, die Besucher mit so herrlichen Dingen wie Leberwurstbroten zu verknüpfen...

Hoch soll er leben, unser Otto!

Noch nachträglich herzlichen Glückwunsch zu Ottos Geburtstag; und viele Jahre gemeinsames Glück!
Das wünschen Cornelia und alle Leser!

28.4.2008
Mail mit TV-Tipp von Sabine:

Liebe Cornelia!
Gestern Abend rief mich eine Freundin an, die gemeinsam mit ihrem fünfjährigen Sohn die Preview von "Urmel - voll in Fahrt" gesehen hatte. Ein Darsteller: English Bulldog Rüde Otto mit großem Vorbiss... Er ist leider der Böse im Film. Unter dieser Adresse ist er zu bewundern...
Liebe Grüße, Sabine


Donnerstag, Mai 1, 2008

Wunderbar:

die Haltung eines Bulldog-Pärchens

Das Leben als Paar ist eine menschliche Erfolgsgeschichte; dieser Lebensform war der 1. Mai schon in ganz alten Kulturen gewidmet. Die Tradition des Maibaumaufstellens zeugt bei uns bis heute davon.
Deshalb nehme ich den heutigen 1. Mai zum Anlass einmal über die Freuden zu sprechen, welche die Haltung eines Bulldog-Pärchens schenkt.

Alles, was Doris Ehrenstein mir über ihre Berta und ihren Willie erzählte - und was ich bei meinen Besuchen bei ihr selbst erlebte - das alles verfestigte meinen Wunsch nach einem eigenen Pärchen; einem kastrierten Pärchen, da ich ja nicht züchten will.

Geboren wurde dieser Wunsch nach einem Pärchen schon zu Anbeginn meiner "Bulldog-Zeit", denn meine Ziska und Bully, der Rüde meiner Eltern, liebten sich abgöttisch und jedes ihrer Spiele, jede ihrer "Attacken" (sei es gegen den Donner oder gegen wilde Katzen) wurde in verblüffend kluger Einvernehmlichkeit erledigt!

Berta/Willie und Frieda/Kosmo haben viele Verhaltensweisen ganz gleich entwickelt:

  • Willie und Kosmo sind in der Öffentlichkeit immer die Stars ;-). Sie drängen sich vor, machen sich groß und platzen vor Charme um den Menschen zu zeigen, wie liebenswert und überhaupt großartig sie sind.

    Und Berta und Frieda? Ja, die Hündinnen lassen sich einfach ohne Widerspruch in den Hintergrund drängen.... Das hat besonders bei Klaus und Stu (den Herrchen) zur Folge, daß sie sich ganz speziell und rührend um die "armen Mädchen" bemühen und ihnen "hinterherlaufen", da diese immer so von den "Kerlen" abgedrängt werden! Naja, damit bekommen die Mädchen viel intensive Zuwendung so "von allein", ganz ohne Anstrengung und Aufwand :-))

  • Berta und Frieda sind die Bettlerinnen bei Tisch. Willie und Kosmo dagegen sind die "braven Jungen", die schön geduldig sitzen bleiben und abwarten, denn sie wissen ja, ihre "frechen Mädchen" sorgen für Fleischbrocken für sie mit.... :-))

    Dies Verhalten erinnert mich an die Herren Löwen, die ihre Löwinnen für sich jagen lassen...

  • Berta und Frieda sind die wachsameren. Sie passen auf und warnen zuerst über ungewöhnliche Geräusche oder fremde Besucher. Willie und Kosmo donnern dann mit lautem Getöse heran und schwenken die Kriegsfahne, wenn es ihnen wichtig erscheint. Sie drohen gewaltig und zeigen sich als die Super-Helden ;-)

    Dabei sind Rüden, wie ich in einem kynologischen Fachbuch einmal las, eher bereit einen Kampf zu beenden oder überhaupt zu vermeiden, sobald sie ihre Rangordnung (oft durch Rituale) geklärt haben. Hündinnen dagegen würden, wenn sie einmal zu kämpfen beginnen, oft wirklich todernst kämpfen, da ihr Kampfinstinkt grundsätzlich dem Lebenserhalt ihrer Nachkommen gelte.

Der Zauber des Zusammen-Spiels:

Ein Pärchen hat (in der Regel) kein Dominanzproblem miteinander, hier ist Ergänzung, Respekt, Fürsorge und Kooperation angesagt.
Dazu eine Fotofolge: "Was mein ist ist auch dein!":

Annäherung: Frieda nähert sich interessiert Kosmo und seinem Schatz.
Teilnahme: Frieda möchte auch an diesem Schatz teilhaben.

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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