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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Dienstag, Mai 30, 2006
Frieda feiert heute ihren 1. Geburtstag :-))... und sie wird langsam richtig erwachsen !
Frieda war als Welpe ein Schalk, der es "faustdick hinter den Ohren" hatte :-)
Auf dem Foto hier sehen wir sie an ihrem 1. Abend in ihrem neuen Zuhause bei uns. Sie war 9 Wochen alt und litt im Gegensatz zu mir nicht an Jetlag ;-) Einen 1-Stunden Flug nach Washington DC, dort Pipimachen auf der Behinderten-Toillette (weil da mehr Platz für einen Hund ist) endlose Gänge in einer Tasche getragen werden, dann der 9-Stunden Flug nach Frankfurt .. all das hat sie locker, meistens an meine Füße gedrückt, verschlafen. Ihr erster Akt auf deutschem Boden war gleich hinter dem Flughafen ein "Big Business" gewesen; gut, daß sie solange damit gewartet hatte ! Der 30. Mai 2005 (Friedas Geburts-Tag) war in den USA (Friedas Geburts-Land) der "Memorial Day". An diesem Feiertag wird der Toten gedacht. Daß sie gerade an diesem Tag geboren wurde, das schien mir wie ein Gruß all meiner verstorbenen Bulldogs an mich zu sein. Ich wußte, sie war die "Richtige" :-)) für uns. Und so wie sie auf mich zukam, schien sie es auch zu wissen.
Frieda hatte
als Winzling Angst vor gar nichts! Beim Frühjahrs-Bullytreffen in Marl kläffte sie mit
Piepsstimme alle erwachsenen Hunde milchzähnchenzeigend an :
"Ich bin viel gefährlicher, als ich aussehe!" :-)))
Also machten wir Anfang April, zu Beginn der Motorradsaison, eine Desensibilisierungskur :-) mit ihr. Wir stopften Spielzeug in den Helm und legten ihn auf die Fernseh- und Spielliege. Obendrauf auf den Helm kam ein Stück Käse. Dann "vergaßen" wir den Helm. Ganz unbeobachtet, wie sie glaubte :-), näherte sich Frieda diesem Ding - und hupps war der Käse weg! Das Ding hatte sich nicht gegen den Käseraub gewehrt, also schubste sie es mal probeweise um! Das Ding blieb frieda-ergeben still. Jetzt nahm Stu den Helm und setzte ihn sich locker - mit offenem Visier - auf den Kopf. Frieda ging nicht mehr auf 5 Meter, sondern nur noch auf 1 Meter Abstand. Wir sprachen ruhig und lockend mit ihr. Sie überlegte, dann ein Entschluß: vorspringen und Stu durch das "Visierloch" energisch ablecken. Dann tänzelte sie vor Freude ganz aufgeregt herum, begeistert über ihren eigenen Mut und ihr Erfolgserlebnis, dieses Ding durchschaut:-))) zu haben.
Der Gipfel der Aufregung in ihrem bisherigen Leben war das Osterfeuer. Ein haushoher
(wörtlich gemeint) Berg von Holz und Stroh war mit Brandbeschleunigern getränkt. Als
der auf der Bergkuppe hinter unserem Garten plötzlich kirchturmhoch (wieder wörtlich
gemeint) lohte und dicker Rauch herab wehte, da tobte sie los.
So laut
und wild habe ich einen Bulldog noch nie bellen und warnen gehört.
Über eine schwankende Seil- und Bretterbrücke stürmte sie, Balance haltend, hinweg wie der Wind. Sie ist nicht eigentlich unvorsichtig, aber sie traut sich nach kurzer Prüfung der Sachlage ziemlich viel zu! Stu und ich sind immer wieder beeindruckt! Wir sind gerade aus Österreich zurück gekommen. Dort rannte sie steile Abhänge runter und auf Wildbäche zu, als seien das die herrlichsten Herausforderungen der Welt - darüber in einem späteren Blog-Beitrag. Ihr könnt in Stu´s Blog vom 21. + 23. Mai aber schon jetzt Bilder von dieser berauschend schönen "Alpen-Natur-Reise" :-) sehen. Frieda hat unglaublich ausdauernd viel Power, tagelang wenn sie will. Aber typisch Bulldog, sie kann ihr Temperament (oder ihr Adrenalin :-) runterfahren bis zum "den-Tag-verdösen", wenn in Haus und Hof "nichts los ist". DIESER Zustand hält aber NICHT tagelang an ;-) Sie hält uns auf Trapp, und das ist gut!
Frieda nutzt ihre Pfoten als wären sie Hände. Alles wird von ihr mit den Pfoten so präzise gewendet und gehalten, daß sie mit ihren Zähnen dann feinmechanische ;-) Arbeiten ausführen kann! Im Almsee neulich, sie stand bis zum Hals im Wasser, positionierte sie einen einzelnen Kieselsteine unter all den anderen am Grund mit den Vorderpfoten und mit Ausdauer so griffig, daß sie ihn mit einem ganz kurzen Untertauchen mit dem Maul packen und hochheben konnte. Auch zur Kommunikation nutzt sie ihre Pfoten ständig.
Sehr lustig kam diese Kommunikationsbedeutung ihrer Pfoten bei ihrem Spiel mit
"Frenchie Tyson" zum Ausdruck.
(-: SIE ;-) schrieb darüber im EBI :
Vor ungefähr drei Wochen wollte ich Basilikum-Pflänzchen ins Hochbeet einsetzen und grub dazu kleine Pflanzlöcher; da sprang Frieda aufs Hochbeet drauf und vergrößerte meine kleinen Löcher gleich mit ihren Pfoten ganz gewaltig. Sie grub keine neuen Löcher, sondern half ;-) mir bei meinen zu mehr Erfolg - jedenfalls in ihren Augen :-)) Dann beschnitt ich die Beerensträucher. Sofort kam sie an und begann die abgeschnittenen Astenden energisch weiter zu verkürzen. Nur an die von mir schon bearbeiteten Aststumpen am Strauch ging sie ran - Gärtnerlehrling, nannte ich sie lachtend. Und zwischendurch Füßebeißen, um mich möglichst schnell zu weiteren gärtnerischen Taten aufzumuntern - oder anzutreiben : Pausen unerwünscht! :-))) Ich bin gespannt, wie sie mir im Sommer beim Beerenpflücken helfen wird ;-) Vielleicht wie damals Alma Joy: diese ging vorsichtig mit dem Maul sogar in den stacheligen Brommbeerstrauch und pflückte sich welche! Und beim Kirschenauflesen war sie so geschickt, daß sie nie von einer der Wespen dort, die auch an den Kirschen Geschmack gefunden hatten, gestochen wurde!
Ich dachte nur, so will sie mich erziehen : spiel mehr mit mir! Sonst spiel ich Füßebeißen
mit den Puppen-MENSCHEN !
Als ich dies Doris am Telefon erzählte, lachte die gleich los :
Bezüglich ihres Trinkgeschirrs hat sie klare Vorlieben : 1. Wahl der moderne
Keramiktopf beim Kamin; 2. Wahl der
alte Bauernkeramik-Topf im Fernsehzimmer; 3. Wahl der langweilige Topf in der Küche...
Wenn wir ihren Wassertopf der 1. Wahl einmal nicht nachgefüllt haben, dann schiebt sie
ihn mit aufforderndem Blick und mit den Pfoten vorsichtig, aber zielbewußt
in unsere Richtung.
Donnerstag, Mai 25, 2006
Muttertag - Vatertag :zum Muttertag verspätet, zum Vatertag aber pünktlich ;-)Wunderschöne Fotos von der Bulldog-Mama "Butterfly" und dem Bulldog-Papa "Dreamboy". Beide leben mit ihren Sieben Zwergen (hier 3 Wochen alt) in einem Blühenden Garten :-)
RedaktionellesIn der rechten Spalte, unterhalb der Links zu den Inhaltsverzeichnissen, hat Stu einen Link zu seiner/unserer Webseiten-internen Suchmaschine eingebaut. Das war inzwischen notwendig, denn ich fand sogar selbst nicht mehr so einfach, wo genau ich welchen Bulldog oder welche Reiseerlebnisse beschrieben habe :-)Also : einfach klicken auf "Suche innerhalb unserer Webseiten", in dem dann erscheinenden Eingabefeld Eure Suchbegriff(e) eintippen, "Find"-Knopf klicken, und ihr bekommt eine Liste unserer Webseiten, die diese(n) Suchbegriff(en) enthalten. Auf deren Überschriften kann man dann klicken, um direkt dorthin zu gelangen. Ignoriert die Werbung, die auch dort erscheint, das ist eben der Preis für einen kostenlosen Suchdienst ;-)
Dienstag, Mai 23, 2006
Heute erzählt Gastbloggerin Gabi Mill-RogelEin Lächeln - ein Lächeln ;-)"An Apple a day, keeps the doctor away" - wer kennt diesen Spruch nicht. Was der Apfel für den Körper, dass ist ein Lachen, ein Lächeln für die Seele. Und wer bringt einen leichter zum Lächeln oder herzhaften Lachen als das Gesicht einer Bulldogge.
Es ist nicht nur sein Blick im Besonderen, der uns einfach dahinschmelzen lässt, obwohl die verschiedenen Ausdrücke von unfreiwilliger Komik, über Leidensmiene bis "ich-weiß-genau-was-ihr-meint" uns nie unberührt lassen. Auch allein die Tatsache, dass da jemand ist, der sich freut, wenn man heimkommt, der beim Fernsehen seinen Sofaplatz behauptet (auch wenn man es sich dort gerade besonders bequem gemacht hat) oder der einem mit seinen ohrenbetäubenden Schnarchgeräuschen so manche Stunde Schlaf raubt, ruft Glücksgefühle hervor. Ja, auch letzteres - und wehe, wenn nachts mal das Schnarchgeräusch aussetzt - gleich wacht man panisch auf, es könne etwas passiert sein.
Wir sind viel mehr an der frischen Luft, lieben mittlerweile Spaziergänge zu unchristlich früher Morgenstunde entlang der Glenne (Nebenlauf der Lippe) und kennen dank Hannibals Popularität mehr Nachbarn als früher. Ist das "Kind" einmal krank, plagen uns natürlich große Sorgen, es könne etwas Schlimmes sein. Umso größer ist dann das Glück, wenn es nichts Gravierendes war. Allerdings ist Hannibal nun auch schon acht Jahre und machen wir uns nichts vor, Englische Bulldogs gehören nicht gerade zu den Langlebigsten. Da kommt uns heute, obwohl wir noch auf viele gesunde Jahre mit ihm hoffen, immer öfter mal der Gedanke, "was wird dann?" Dieser Gedanke erschreckt uns ungemein und wir versuchen mittlerweile jeden Tag mit ihm intensiver zu genießen, ihm noch mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen und freuen uns über jede glückliche Minute mit ihm.
Die Natur hat dem Menschen den Hund zur Seite gegeben, um ihm treu zu dienen, ihn zu erfreuen und wir können froh sein, so besondere Exemplare von Hunden an unserer Seite zu haben und es ihnen mit viel Liebe zu vergelten. Englische Bulldoggen sind ein "Phänomen". Ihre "Wirkung" ist schwer zu beschreiben, aber andere Bulldog-Menschen werden es uns nachempfinden können.
Ich wünsche Euch allen soviel
Wir möchten nicht einen Augenblick davon missen.
Sonntag, Mai 21, 2006
Das Geheimnis der PetersilieDie Petersilie ist ein wunderbares Heilkraut.Im Mittelalter wurde die Petersilie als Abtreibungsmittel genutzt. Das Hochzeitsliedchen "Petersilie Suppenkraut wächst in unserem Garten. Unser Liesel ist die Braut, soll nicht länger warten..." erinnert noch an diese Zeit.Seit uralten Zeiten wird Petersilie aber vor allem bei Blasenschwäche eingesetzt.
Alma erwachte aus der Narkose und sie war völlig ok - bis auf den überraschenden Fakt, daß sich ihre Blase unwillkürlich entleerte, sobald sie schlief. War sie wach, so meldete sie sich zum Pipimachen wie immer, aber im Schlaf hatte sie keine Kontrolle mehr darüber. Unser damaliger wundervoller Tierarzt Hartmut Kluge (wir wohnten zu der Zeit in seiner Nähe) meinte, solche Blasenlähmungen gäbe es in seltenen Fällen als Nachwirkung einer Narkose. Wir warteten ein paar Tage auf eine Selbstheilung, die setzte aber leider nicht ein.
Hartmut war ein Freund der Naturheilkunde
und riet uns, ihr direkt nach dem Einschlafen Petroselinum D6 in die Lefze
zu träufeln. Auf meine Frage, was das für ein Mittel sei, meinte er lachend:
"homöopathische Petersilie". Vermutlich habe ich dumm geguckt -
aber ich folgte seinem Rat sofort. Mit durchschlagender Wirkung!!! Nur einmal
beim Einschlafen gegeben, und die Blasenlähmung war SOFORT fort - auf Nimmerwiedersehen.
In den USA gibt es keine homöopathischen Mittel zu kaufen; also gab Doris ihrem Willie kurzerhand jeden Abend eine ziemliche Menge kleingehackte frische Petersilie aus dem Supermarkt ins Futter. Sie wirkte, wenn auch langsamer. Willie blieb zunächst ungefähr jede 2. Nacht sauber, und nach ein bis zwei Wochen war das Problem (als mein Päckchen mit Petrosinum D6 endlich bei Doris ankam) schon komplett erledigt! Inzwischen habe ich mir ein weiteres Buch zum Thema gekauft: "Homöopathie für Hunde" von A.H.Westerhuis (siehe bei Büchertipps in der Spalte rechts). Auch hier wird Petersilie als das Mittel der Wahl in Fällen von Blasenschwäche oder Reizblase empfohlen. Eine Lähmung der Blasenwandmuskulatur kann dieser Quelle nach also auch durch Harnzurückhaltung ausgelöst werden. Rüden halten oft Harn zurück, um immer genug Vorrat zum Markieren parat zu haben :-). Petersilie stärkt speziell die Muskulatur der Blasenwand. Das erklärt auch, warum gerade junge Rüden oft eine Blasentzündung zeigen: die Blasenmuskulatur ist noch relativ schwach entwickelt (wie alle Muskulatur) und beim geschlechtstypischen Einhalten von Restharn kann das eben zu den beschriebenen kleinen Schwächen :-) führen. Wird ein Welpe nur schwer sauber (siehe letzten Blog-Beitrag), so sollte man es einfach auch mal mit (homöopathischer) Petersilie versuchen :-) !
Donnerstag, Mai 18, 2006
Probleme mit dem Sauberwerden ???Ich lese immer wieder einmal, daß speziell Bulldogs viel mehr Zeit als andere Rassen bräuchten, um sauber zu werden. Mich ärgert diese Generalisierung des Phänomens.
Zurück zum Thema : Als ich mit Doris Ehrenstein über dieses Thema telefonierte, da meinte sie sozusagen augenzwinkerd : "Scheint bei Bulldogs wirklich häufiger vorzukommen. Naja, die sind eben mehr Mensch als Hund. Kinder brauchen auch länger :-))!" Lachen ;-)))
Bei Rüden fällt das Pinkeln auch immer in die Kategorie "Markieren". Deshalb ist bei Rüden die Stubenreinheit etwas schwieriger zu erreichen - jedenfalls meistens. Zum Beispiel brauchte der eigensinnige ;-) Dackel meiner Schwester ein halbes Jahr, bis er zuverlässig stubenrein war. Ich hielt sein "im Haus Pinkeln" für eine klare Demonstration seines Selbstbestimmungswillens :-) und seines Markierungswunsches. Bei den Bulldogs dürfte der Dickkopf ähnlich ausgeprägt sein. Auch der Besuch von oder bei Hündinnen läßt Rüden häufig ihre gute Erziehung vergessen. Dann ist dies "im Haus Pinkeln" eine sexuelle Wunsch-Demonstration. Alle meine 5 Bulldog-Hündinnen waren mit spätestens 16 Wochen stubenrein (Wilma sogar schon mit 12 Wochen), und sie waren aus ganz verschiedenen Zwingern : Ziska (v.d. Eisenschmelz), Sarah (Pickwick), Alma (Pickwick), Wilma (Floral Garden), Frieda (Goomba). Und in unserem Bulldog-Freundeskreis gibt es meines Wissens nur 2 Rüden, die circa 6 Monate bis zu zuverlässiger Stubenreinheit brauchten. Aber, wie gesagt, Rüden sind in der Regel etwas schwerer sauber zu bekommen. ((Wie ist das bei Menschen-Jungs ? ;-)) Dies alles belegt aus meiner Sicht, daß ein verzögertes Sauberwerden NICHT die Rasse an sich betrifft, wie leider manchmal speziell Züchter behaupten. Es gibt gewiß bestimmte Zwinger und Zuchtlinien, auf die dieses Problem zutrifft, aber eben längs nicht auf alle!
Dienstag, Mai 16, 2006
"JT"; Willie und Berta sind sein Fan-Club :-)"JT" ist Doris Ehrensteins "Handyman", das heißt er sorgt für Haus und Hof - und spielt mit Willie und Berta. Im Winter schaufelt er ihnen immer wieder Labyrinthe frei durch den Schnee im Hof, damit sie eine "Rennbahn" haben und nicht sofort bis über die Ohren im Schnee versacken. Willie und Berta LIEBEN ihn, himmeln ihn geradezu an, und umgekehrt !Nach allem was ich weiß ist JT mit Gold nicht aufzuwiegen :-))
"Berta, Doris hat gesagt wir gehen zum Fluß. Und wenn Doris das sagt, dann meint sie es auch so. Jetzt bist du ein gutes Mädchen und gehst weiter mit... Am Fluß kannst Du fein mit Steinen spielen... Da ist es wunderbar still um das 'Big Buisiness' zu machen.... Berta, du bist doch ein vernünfiges Mädchen, du weißt, daß wir Doris gehorchen müssen.... Und ein Dickkopf nützt dir auch nichts... wir gehen jetzt weiter ..." Die Nachbarin wunderte sich über diese freundlichen Worte und sah über die Hecke herüber : JT hatte Berta auf den Arm genommen und trug sie zum Fluß !
Im Winter hatte Willie (vermutlich vor Langweile : bei 2m hohem Schnee und -20 Grad läuft das Leben mehr häuslich ab :-) einen Sexrausch. JT ging mit dem hocherregten Willie raus in den Tiefschnee - wohl in der Hoffnung, daß die Kälte ihr Übriges täte. Doris hörte durch die offene Hoftür JT´s tiefe und sanfte Stimme : "Willie, sowas gehört sich nicht! Du kannst die Berta doch nicht einfach immer überfallen. Und so läuft man auch nicht rum! Stell Dir vor, ich würde so mit offener Hose im Dorf einer Frau nachrennen! Willie, das tut man einfach nicht. Du bist so ein kluger Bulldog, das kannst Du doch bestimmt begreifen... Willie, jetzt setzen wir uns beide mal in den Schnee. Das hilft oft... "
Doris verschluckte sich fast vor Lachen, als sie mir dies erzählte. Die Fotos oben sind von Mitte April, jetzt ist Mitte Mai und es liegt nur noch wenig Schnee hier in Alaska, dafür aber viel Schneematsch - und morgens immer Glatteis ... Jedenfalls war das 1. Sonnenbad auf der Terrasse für Berta und Willie möglich :-) Die beiden sind ganz ausgelassen - und wieder ausgelastet ;-) bei diesem Frühlingswetter! Das nur hinter der Scheibe sitzen und Erdhörnchen beobachten ist endlich vorbei !!!
Sonntag, Mai 14, 2006
Ein Affen-Theater :-)))Ich denke immer wieder einmal mit großer Liebe an meine erste Bulldoghündin Ziska. Zuletzt erzählte ich am 3. 2. 2006 von ihr. Heute eine meiner lustigsten Ziska-Erlebnisse : ihre einzige Begegnung mit einem Affen. Die verlief aber ganz anders ;-), als hier gezeigt!
Während ich im Geschäft war, kam ein Paar mit einem
Affen an der Leine vorbei. Ziska knurrte sofort dies unbekannte Wesen
mit steifer Bürste kräftig an. Der Affe erschrak fürchterlich, sprang seinem Herrn auf die Schulter,
wollte sich in dessen Haaren festhalten - und hielt ein Toupet in den Händen! Sein Herr schrie auf, warf seiner Frau den armen Affen mitsamt Toupet an die Brust, bedeckte fluchend seine Hauptesblöße mit den Händen und rannte weg. Übrig blieb die lachende Menge mit meiner verblüfften Ziska mittendrin. Die Frau des Entblößten hatte sich inzwischen still und heimlich mit dem Affen davon gemacht. Und Ziska freute sich über ihren Erfolg und alle die Aufmerksamkeiten, die sie erhielt! Sie tänzelte dann mit uns weiter die Straße entlang ...
Heute vor 34 Jahren wurde meine weiße und wunderschöne
"Ziska v.d. Eisenschmelz" in Wien geboren.
Donnerstag, Mai 11, 2006
1 Jahr "Bulldog-Blog"
Am 11. 5. 2005 erschien das "BB" neu in der Cyberwelt.Das "Bulldog-Blog" hat durchschnittlich 50 bis 60 Besucher täglich - in den Spitzen sind es doppelt so viele - bis zu 130 an manchen Tagen. Sie kommen aus aller Welt, vorzugsweise aber natürlich aus dem deutschsprachigen Raum. Doch gibt es auch Stammleser in den USA.
In diesem einen Jahr erschienen 129 Beiträge insgesamt (~ 2,5 pro Woche),
davon 47 von 14 Gastbloggern; das heißt 82 von mir selbst.
Diese 129 Beiträge verteilen sich (11. Mai 2005 - 11. Mai 2006) auf
10/11 Beiträge pro Monat.
Die einzelnen Monate können vom Blog-Archiv aus (rechte Spalte) aufgerufen
werden.
Euch Gastbloggern - Andreas Riedel, Bernhard Lorenzen, Christoph Jung,
Doris Ehrenstein, Gabi Mill-Rogel, Gertrud Warner, Jan Peters, Jutta Nolte,
Karin Wettstein, Michael Brath, Peter Pongratz, Steffi Schmuck, Stuart Savory und
(last not least ;-) Xenia Ramel - Mir selbst macht die Gestaltung des Bulldog-Blogs mehr und mehr Freude. Und aus der Informationstechnik habe ich dabei Einiges von Stu dazugelernt. Vielen Dank Stu :-) Das "Bulldog-Blog" hat in diesem Jahr auch Möchtegern-Nachahmer gefunden, die ihre Blogs aber nicht wie ein Blog, sondern nur wie ein Forum nutzen. Nun, jeder so gut wie er kann ;-) Noch einmal die Erklärung, was ein "Blog" überhaupt ist. Sein Namens-Ursprung ist "Web Log". Ein "Log" ist ein Schiffstagebuch; ein "Web Log" ist also ein im Internet angelegtes Tagebuch. Indem findige Leute das Blank in "Web Log" einfach versetzten, schufen sie den Begriff "We blog"; das heißt "wir schreiben Internet-Tagebuch". Das "we" fiel irgendwann weg, und so blieb als internationaler Begriff für Web-Tagebücher das Wort "Blog".
Es gab viele positive Rückmeldungen und auch die unterschiedlichsten Fragen
(Emails und Telefonate) von Lesern des "Bulldog-Blog".
Hier nur ein Beispiel :
Das für mich größte und aufregendste Ereignis in diesen Jahr war unser Welpe "Frieda Fay"
(Goombas Happy Miss Freda, AKC), den
ich (9 Wochen alt) aus den USA abholte. Deshalb
habe ich das Bild unten und ein weiteres
passendes Foto für heute herausgesucht :
Dienstag, Mai 9, 2006
Zuwachs bei Familie Wolf :-)Die Entscheidung fiel beim Bulldogtreffen !"Angus" taute beim Treffen mit all den anderen Bulldogs (siehe letzter Blog-Beitrag) zu großem Charme auf ! Sein Frauchen Corinna Wolf meinte : "Ich glaube, ihm fehlt ein Zweit-Bulldog!" Wir anderen stimmten zu, ja befürworteten diese Idee : Angus braucht zum Rundum-Glücklichsein die Gesellschaft seiner Art.
Wie der Zufall so spielt : aus einem Zufallswurf bei Wetzlar konnten die beiden eine gute, 10 Wochen alte Hündin abholen! Die Geschichte dieses Wurfes ist nicht ohne Komik. Freunde mit einem Rüden von Birgit Braum besuchten in ihrer Nachbarschaft eine russische Aussiedler-Familie. Die hatten aus Sibirien eine Bulldog-Hündin mitgebracht. Diese Hündin und der besagte Nachbars-Bulldogrüde vergnügten sich im Winter unbeaufsichtigt im Garten; und das mit Erfolg! Daß sie trächtig war, merkten die Hündinnenbesitzer erst kurz vorm Werfen :-)) Von den 7 Welpen ist nur eine Kleine nicht in Ordnung, sie hat eine sehr schlechte Atmung und sie ist auch nicht verkauft! Die Papiere der Mutterhündin liegen hier nicht vor; diese selbst ist zwar (im Phänotyp) völlig ok, aber in Welpen erscheinen die Ahnen (Genotyp) wieder! (Siehe Blog-Beitrag "Kleiner Ausflug in die Kunst des Züchtens", vom 6. April 2006) "Mo", wie die kleine "Wolf" heißt, ist sehr gesund und quicklebendig. Sie hat einen "guten Erbteil" erwischt : den normalgroßen, noch etwas gestreckten Welpenkopf mit deutlich Nase :-)) Und dieser Kopf ist auch schon ein typischer Bulldog-Dickkopf :-))
Soooo und jetzt das Neueste : Angus hat eine kleine Schwester bekommen. Die kleine heißt Mo (Mortischa) und ist eine 10 Wochen alte Bulldog Prinzessin. Angus hat sich wie verrückt gefreut, als wir die Kleine zu ihm ins Auto packten (natürlich war er beim Kauf dabei). Er hat sich sofort um die Kleine gekümmert. Mo wurde während der ganzen Autofahrt abgeschleckt und umsorgt von Angus. Zur Belohnung besetzte Mo Angus´ Lieblings-Sessel, klaute ihm den Kauknochen und übernahm nach 24 Stunden die Herrschaft. Tja, und was tat Angus? Er läßt sie gewähren. Die Kleine hat bei ihm die absolute Narrenfreiheit. Manchmal glauben wir sogar, dass er die Kleine den ganzen Tag verliebt angrinst. Seit Mo bei uns ist schläft Angus jeden Abend mit einem Lächeln im Gesicht ein und wir auch! Bis bald Andreas, Corinna, Angus und Mo
Sonntag, Mai 7, 2006
Treffen der Freunde des Englischen Bulldogsam Wochende zum 1. Mai in Bad Wünnenberg im Sauerland, und
Frieda meint : "Party machen, Party machen... ;-))"
Gabi und ich
dekorierten noch die Halle, da ging
die Party mit Rumbalgen für Frieda, Big Jim und Tyson schon los!
Frieda war nach einer weiteren Stunde
umgeben von vielen Rüden - und sie versuchte sie allesamt zu
becirzen :-) Und kein Rüde grollte !
![]() Hier nur das wichtigste Ergebnis der Versammlung : warnen und noch mal warnen vor Hundehändlern und so herzlosen wie verlogenen Züchtern, die sich meist "Hobbyzüchter" nennen und doch nur das Geld im Sinn haben. (Die Geschichte von Steffi - letzter Blog-Beitrag - ist so tragisch wie typisch!) Auch von hier noch einmal ein Dank an Chris Jung,
der Stu und mir - als Gründungsmitgliedern - für 25 Jahre Arbeit im VdFEB,
im Namen des VdFEB, Wein und
ein sehr schönes
Holzbild von uns überreichte. Die Überraschung ist Euch, liebe Freunde,
gelungen! DANKE :-)) Chris sprach auch Doris Ehrenstein und meinem Vater
Dr. Bernhard Deermann seinen Dank dafür aus, diesen Verein vor 26 Jahren gegründet
zu haben. Nachmittags besuchten 2 Bulldogs unseren Medizinischen Beirat Peter Söhl in seiner Klinik in Lichtenau; sie wurden dort allerbestens behandelt und versorgt. Peter war beim Abendessen unser Gast. Er erklärte danach die großartigen therapeutischen Möglichkeiten, die der "Chirurgische Laser" zur Regeneration sogar tumoriger Zellen bietet. Leider haben hier in Deutschland noch nicht viele Tierärzte dieses Gerät, wohl auch darum, weil es sehr teuer ist. Zurück zum Nachmittag: der Himmel gab ein Sonnenfenster frei! Auf in die Natur !
![]()
Und die Stars des Abends könnt Ihr auf diesem Bild unten bewundern! Gabi und Günter hatten den Riesenbulldog mitgebracht, und Wolfgang wuchtete ihn hoch ;-)
Als wir am nächsten Morgen zum Frühstück wieder zum "Jagdhaus" fuhren, machte sie vor Glück eine Faßrolle auf dem Boden :-). Dann ab bei vollem Sonnenschein in den Abenteuerwald - in dem nicht nur unsere Bulldogs viel Spaß hatten ;-)
Donnerstag, Mai 4, 2006
Heute warnt Gastbloggerin Steffi SchmuckVorsicht beim WelpenkaufHallo Cornelia, mit meinem Bericht möchte ich unerfahrene Hundeliebhaber vor einem überstürztem Welpenkauf warnen.Nachdem meine Zwillinge Tim und Luca ihren 4. Geburtstag feierten, beschloss ich, dass es nun an der Zeit war, mir meinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen. Endlich einen eigenen Hund, und ein Englischer Bulldog sollte es sein.
... die Mutterhündin war nicht da ...
Ben wurde uns im
Wohnzimmer der Dame präsentiert, und wir verliebten uns auf der ersten Blick in ihn.
Die Zwingeranlage wurde uns nicht gezeigt, auch nicht die Mutterhündin.
... der Impfpaß war nicht aufzufinden ... Als
wir Ben 2 Tage später abholten, war der Impfpass nicht auffindbar und sollte
nachge-schickt werden. 3 Wochen vergingen, ein Impfpass kam auch nach mehreren
Telefonaten nicht bei. Da ich mit Ben in die Welpenspielstunde wollte, ließ ich ihn
von unserem jetzigen Tierart impfen.
Ben benötigte bereits jetzt zwei künstliche Hüften.
Wir hatten Ben im November 2004 geholt. Im
Januar 2005 fiel mir auf, dass Ben nie vor mir, sonder nur hinter mir hertrottete.
Meine Tierärztin wusste auch keinen Rat und überwieß uns zu Dr. Hoehner nach
Kreuznach. Ben war da gerade 6 Monate alt.
Der Röntgen-Befund war niederschmetternd,
Ben benötigte bereits jetzt zwei künstliche Hüften oder eine Femurkopfresektion.
Dr. Hoehner meinte damals, wenn wir uns viel Leid ersparen wollten, sollten wir Ben zurück
geben, was für mich jedoch auch in den weiteren schwierigen Monaten
nie in Frage kam. Mein Telefonat mit der Züchterin endete damit, dass ich schwere Schuldzuweisungen bekam, ich hätte Ben falsch gefüttert. Der Schweregrad der HD war jedoch eindeutig vererbt, und in den Papieren von Ben stand, dass die Eltern HD frei waren. Unser mittlerweile eingeschalteter Rechtsanwalt empfahl uns Ben nochmals in der Giesener Tierklinik vorzustellen, da Ben mittlerweile auch vorne hinkte. Bei der Untersuchung in Giesen knirschten bereits die Hüftgelenke. Die Untersuchung ergab, daß wir zuerst die Knie und Schultern operieren müßten, bevor die Hüftgelenke gemacht werden könnten. Vom Rechtsanwalt der Angeklagten wurde uns der Vorschlag gemacht uns einen neuen Welpen zu holen, der Vorschlag wurde von unserer Seite natürlich abgelehnt.
Ben lag nur noch am Boden und jammerte,...
Mit Ben war mittlerweile
nicht mehr gut "Kirschen essen", er wurde zusehendes agressiver und ich kam mit
der Dosierung der Schmerzmittel nicht mehr nach. Also schnappte ich mir
den Hund und ging zum Dominanztraining. Am Schluß lag Ben nur noch am Boden und jammerte,
für eine Wegstrecke von nur 250 Metern benötigten wir gut und
gerne 20 Minuten. Mein Sohn Tim sagte dann immer: "Mamma, ich glaube Ben hat Heimweh,
er vermißt bestimmt seine Mamma".
Am Tag, als Ben eingeschläfert
wurde, sagte ich zu meinen Jungs, daß ich Ben zu seiner Mamma bringe, weil Mammis
so gut trösten können, wenn man krank ist. Tim und Luca drückten Ben
nochmal ganz fest und sagten zu Ben er solle uns nicht vergessen.
Eine Sammelklage einreichen war leider nicht möglich,
da viele der geschädigten Hundehalter keinen privaten Recht-schutz hatten. Jedoch machten einige
eine Zeugenaussage beim Polizeipräsidium am jeweiligen Wohnort. Sobald der Prozess
beendet ist, schalte ich den Tierschutz ein. Weiterhin sind viele Welpen-
Besitzer der Meinung, dass die Welpen billig aus Polen importiert sind.
![]() Frau Braum stand uns auch in der schweren Zeit mit Ben bei, obwohl sie es nicht hätte tun müssen. Dafür und für die stets liebevolle Betreuung bei kleinen Problemchen sind wir ihr sehr dankbar. (Einen ganz dicken Kuß hiermit an Frau Braum.)
Übrigens viele liebe Grüße auch an Frieda, ich finde sie sieht ganz herzig aus.
Mittwoch, Mai 3, 2006
Heute zeigt uns Gastblogger Andreas Riedel :Eine Foto-Sequenz von Big JimIm Augenblick komme ich nicht zum Schreiben. Als Trost :-) deshalb eine Bildserie von Big Jim im morgendlichen Wald.
Die Bulldog-Blog-Beiträge werden monatlich archiviert. Die Vormonate erreichen Sie vom
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Am besten in Bedienungshilfe Impressum ![]() Tel.: 05292 1291 Stus Blog Wohnort
![]()
Cornelia
![]() English Bulldog "Goomba´s Happy Miss Frieda", ganz oben 5 Wochen, oben 8 Monate, unten 11 Monate alt.
Blog Leser-Spiegel
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und hier und hier Blog Archiv
Mai 2005
Januar 2006
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Big Jim Riedel
Bulldog-Seiten voller Infos und Humor (USA)
Die Lobby für den Bulldog und seine Halter:
Züchter
Genauere, aktualisierte Einschätzungen der unten genannten Zuchten im
Floral Garden v.d. Stubentränke a.d.H. Mendelssohn Moonlight Shadow
Tierarzt
Klinik Peter Söhl
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Buchtipps Haltung, Zucht und Gesundheit Eine Auswahl aus unserer Bibliothek
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