Cornelias 'Bulldog Blog' ...
www.cornelias-bulldog-blog.de
Dienstag, März 31, 2009

Heute ein Foto von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Wer hier ist echt ?



Sonntag, März 29, 2009

Eine Empfehlung: Magazin "dogs"


Ina und Rob Tansley haben das Magazin 'dogs' (Gruner+Jahr) abonniert. Sie schenkten mir ein Exemplar, damit ich es mir in Ruhe ansehen konnte.

Ich bin sehr davon angetan : Sofort ins Auge fällt die hohe techniche und kreative Qualität der Fotos - und der Umfang des Heftes: 140 Seiten - und für diese Leistung ist es preisgünstig: 4,50 Euro! Es erscheint sechsmal im Jahr.

Mich beeindruckt, wie weitgefaßt die Themen rund um das Thema "HUND" sind : sehen Sie selbst als Beispiel die Inhalts-Übersicht (Teil 1 und Teil 2) von Heft 6/08. Namhafte Wissenschaftler kommen zu Wort, das Niveau der Berichte, Artikel, Erzählungen usw ist gut. Aus meiner Sicht ist dies Magazin eine Bereicherung - und Augenweide - für Hundefreunde!

Hier der Link zum aktuellen Heft.


"PSYCHOTEST: Welche Rasse passt zur mir?"

Nachtrag Apri 09: Diesen Test können Sie (spaßeshalber ;-) online machen.

Die Fragen sind ganz klug gestellt, meine ich.

Die empfohlenen Rassen, je nach Menschen - und Hundetyp, werden in 4 Gruppen unterteilt:

TYP A: Der Wach- und Schutzhund-Typ
TYP B: Der Jagd-, Lauf- und Hütehund-Typ
TYP C: Der Terrier- und Dachshund-Typ
TYP D: Der Schoß- und Gesellschaftshund-Typ.

Aber: ausgerechnet Afghane und Bulldog (siehe Bild) werden nirgendwo genannt!


Freitag, März 27, 2009

Heute ein Bildbericht von Gastbloggerin Alexandra Bombek

Wo mein Bulldog schläft ;-)


Im Beitrag vom 6.1.09 fragte Cornelia: "Wer von Euch hat schöne Fotos vom gemeinsamen Träumen mit seinem Bulldog im Bett?" Ich habe ;-)

Das Bulldog-Mädchen Elisabeth bestand jeden Sonntagmorgen auf ihrer Kuschelstunde im Bett.

Große Freude: Klein-Stanley ist zu uns dazu gekommen :-)

Stanley liegt nach wie vor gerne auf mir, ganz nach dem Motto "Die gehört mir!" Allerdings hat er bis heute dabei nicht gemerkt, dass er mittlerweile 20 kg mehr wiegt! Er denkt, er ist immer noch das kleine Baby wie in den Bildern unten.


Mittwoch, März 25, 2009

"Time is changing":

Crufts-Zuchtschau und die Übergangszeiten


Hier ein Link zu den Bulldog-Ergebnissen der diejährigen Crufts Zuchtschau in London. Die Crufts Ausstellungen sind bislang maßgeblich für das offizielle Bulldog-Zuchtgeschehen gewesen, da Brittanien den Standard unserer Rasse bestimmt - und seine jeweils zeitgenössische Interpretation ebenso.

Wie Sie inzwischen auch aus diesem Blog wissen, hat der britische Hundezüchter-Dachverband (Kennel Club) angekündigt, wegen qualzüchterischer Extreminterpretation des Bulldog-Standards diesen bis Mitte des Jahres zu ändern. Gottseidank!
Die Ergebnisse der diesjährigen Crufts-Zuchtschau sind also noch zwangsläufig von den extremen Interpretations-Mustern diktiert, da nur die in dieses Muster passenden Bulldogs die nötigen Ausstellungs-Vorbedingungen (Anwartschaften) in den letzten Jahren erwarben.

Einige Bulldogfreunde und ich werden ab Herbst einmal wieder die zuchtrelevanten FCI-Ausstellungen besuchen und Sie über die Entwicklungen dort informieren.

Sehen Sie sich diesen Extrembulldog-Typ noch einmal genau an - er wird nach und nach aus den zumindest wichtigen Zuchtszenen - als Auswuchs menschlicher Fehllei(s)tung - verschwinden.
Pointiert gesagt: der Bulldog wird wieder mehr Hund - und weniger Steifftier - werden.

Über die Einzelheiten der Standardänderungen beim Bulldog, mit denen u.A. Extrem-Interpretationen des alten Standards ausdrücklich verboten werden - und durch die er deshalb wieder mehr Luft, bessere Beweglichkeit und weniger Herzprobleme haben wird - werden wir nach und nach genauer informieren.


Montag, März 23, 2009

Grüße von "Honky Tonk Hero"


Wir erinnern uns, der kleine Honky Tonk Hero überlebte als einziger Welpe die schwere Infektion seines Wurfes. Seine Züchterin Rafaela Schuda umsorgte ihn Tag und Nacht; er erhielt ihre uneingeshränkte Aufmerksamkeit - was man auch Verwöhnung nennen könnte ;-) (Mehr über diese schwere Zeit damals ist im Blog-Beitrag vom 28. Juni 08 zu lesen.) Honkys Frauchen Tanja Seifert erzählt, dass er auch heute genau wisse, was er will und wie er es bekommen wird!

Honky Tonk Hero hat sich prächtig entwickelt. Einige Blog-Leser hatten sich nach ihm erkundigt: es geht ihm sehr gut!


Samstag, März 21, 2009

Zu Gast bei Käthchen


Wie im letzten Beitrag erzählt waren Doris Ehrenstein und ich in der Gegend von Frankfurt/Oder. Da bot es sich an auf dem Rückweg kurz in Berlin Station zu machen und Rafaela und Bernd Schuda (Zucht vom Georgshof) dort zu besuchen.

Zuerst wurde Käthchen begrüßt :-). Käthchen ist schließlich Friedas Tochter und Doris wollte sie deshalb unbedingt kennenlernen : "Ein ganz typischer Goomba-Kopf", meinete sie begeistert. (Ihre schönen Bulldogs Berta und Willie sind ja auch Goombas :-)

Käthchen überschlug sich fast vor Freude über meinen Besuch. Sie drückte sich an und auf mich so eng es nur ging. Die Alaska-Wildlachsleckerli von Doris begeisterten sie aber auch; deshalb lief sie zwischendurch immer wieder mal kurz von mir fort zu Doris hin. Doris stellte fest: "Zu mir kommt sie nur wegen der Leckerli angerannt, dann sofort zurück zu Cornelia, erst dort das Leckerli schlucken - und weiter küssen und andrücken. Wie Dianne (Friedas, Willies und Bertas US-Züchterin) sagt: 'Ein Bulldog vergißt nie seine 1. Menschenmama!'"

Käthchen hat wie ihre Geschwister Chilli und Kosmo ein leidenschaftliches Wesen, ist aber dabei nicht so wild wie Kosmo. Sie küßt entschieden sanfter ;-) Als sie so dastand und auf meinen Schoß wollte, da gelang mir ein unglaubliches Zufallsbild : Man kann in ihren Schlund hineinsehen, kein zu langes Gaumensegel behindert die Sicht - oder ihr die Atmung! Wunderbar!!! Auch Hüften, Ellebogen, Kniescheiben, Blutbild, alles ist bei Käthchen bestens :-))
Und erst einmal ihr Wesen; Rafaela sagt: "Käthchen ist einfach NUR lieb!"

Zwar war unser Fokus auf Käthchen gerichtet, aber natürlich spielten wir auch mit Rafaelas drei anderen Bulldogs.

Beebob beeindruckte Doris durch seine kraftvolle Schönheit und seine vertrauensvolle Zuwendung zu uns. Satchmo brachte uns durch seine Clownereien herzhaft zum Lachen, und Junghündin Mancalita ließ uns über ihr schönes Fell staunen: sie sieht aus wie mit Ruß gepudert; ein Schornsteinfegerhund ;-)

Liebe Rafaela, lieber Bernd, wir danken Euch ganz herzlich für den schönen Nachmittag bei Euch. Ihr habt wunderbare Bulldogs :-)


Donnerstag, März 19, 2009

Zu Gast bei Caligula im Oderbruch


Doris ist eine begeisterte Leserin von Caligulas Mails über sein Leben mit Hühnern, Wachteln (zum Frühstück gab es Wachteleier!), Papageien, Hasen, Kaninchen und Schafen. Während ihres Aufenthaltes hier in Deutschland besuchten sie und ich deshalb Caligula und seine Menschen Isabelle und Willi Borgert im wunderschönen Oderbruch. Wir wollten "die Borgerts" :-) persönlich kennenlernen!

Isabelle und Willi waren bezaubernde Gastgeber und Reiseführer für uns. Willi erklärte uns die geologische Geschichte dieses eiszeitlichen Urstromtales sowie seine tragische historische Bedeutung in den letzten Kriegstagen (März 1945: an einem einzigen Tag starben 12.000 deutsche und über 30.000 russische Soldaten beiderseits der Oder. Die Knochen werden bis heute bei der Feldarbeit gefunden...)

Diese stille, dünnbesiedelte Landschaft mit ihren weiten Wander- und Fahrradwegen ist ein Urlaubsland, unbedingt auch für Bulldogs!

"Die Borgerts" leben in einem riesigen Anwesen, und Caligula ist tatsächlich immer mitten drin im Geschehen:

In der Voliere tritt er sicher und ruhig nie auf eine der winzigen Wachteln (Doris und ich mußten gewaltig aufpassen, damit uns das nicht passierte); und der gelegentlich lautstarke Zank zwischen rumflatternden australischen contra afrikanischen Papageien irritierte ihn nicht die Bohne! Isabelle erzählte uns, wie spannend es sei das individuell ausgeprägte Sozialverhalten der Vögel zu beobachten. Längst nicht jeder ist jedem ein Freund! Es gibt in einer Voliere - und auch in einem Hasenstall - persönliche Abneigungen wie auch Zuneigung, fast wie in einer Schulklasse!

Abends waren drei Hasen aus ihrem Stall ausgebüchst. Wegen des sein Unwesen treibendes Fuchses - und wegen einer im Baum auf ihre Chance wartende Schleiereule - mußten die Drei wieder eingefangen und in Sicherheit gebracht werden. Isabelle rief Caligula zu: "Fang" - und Caligula trieb die Hasen gekonnt und konzentriert - nacheinander - Isabelle zu! Die packte dann die Hasen am Nacken und und in ihren Stall zurück.

Caligula ist der gehorsamste Bulldog, den Doris und ich überhaupt kennen!

Das ist auch kein Wunder: Isabelle und Willi arbeiten beide bei der Polizei. Sie zeigten uns Caligulas komfortablen Dienstzwinger und sein Hunde-Trainingsgelände dort. Auch zuhause gehorcht Caligula ständig auf´s Wort. Für einen durch seine Natur und Rasse selbstbestimmten Bulldog ist das eine große Anpassungsleistung - zweifellos aus Liebe !

Caligula ist auch sehr aufmerksam und klug: er weiß schon nach ganz kurzer Zeit zwischen "Freund und Feind (des Hauses)" zu unterscheiden. Es war ein Zeichen seiner hohen Differenzierungsmöglichkeiten, uns schon am 1. Morgen nicht durch Warnbellen anzukündigen (so wie er es gelernt hat), als wir vom Ferienhaus aus angewandert kamen und dann vor der Haustür standen, sondern uns freudig zu begrüßen!

Liebe Isabelle, lieber Willi und lieber Caligula!
Doris und ich danken Euch sehr für Eure so herzliche Gastfreundschaft :-)


Dienstag, März 17, 2009

Wiedersehen mit Doris


Doris Ehrenstein besuchte uns aus Alaska - so wie jedes Frühjahr. Frieda erinnerte sich sofort - vor glücklicher Aufregung zitternd - an Doris, schließlich kennt sie diese seit sie 9 Wochen alt ist: Doris war damals aus Alaska an die US-Ostküste gereist, um mich dort zu treffen und mein und Stu´s neues Bulldogbaby, das dort geboren wurde, kennenzulernen :-)

Kosmo kennt Doris vom letzten Frühjahr her, und er weiß: sie bringt die allertollsten Geschenke mit! Sein Interesse galt also sofort Doris´Koffer ;-) Kosmo wurde nicht enttäuscht, seine Erwartungen sogar übertroffen!

Ein Polyp mit 8 Quietsch-Armen, einem Quietsch-Kopf und einem Quietsch-Bauch - Kosmo verlor den Verstand vor Glück an dieser starken neuen Herausforderung!

Er versuchte alle Quietscher gleichzeitig zu malträtieren... bis.... Bis Frieda ein Pinguin bekam, das auch quietschte. Die kleine Frieda hatte keine Chance und gab klugerweise nach: Kosmo jagte ihr wie ein wildgewordener Pirat den Pinguin ab, stopfte ihn zu seinem Polypen in sein Riesen-Scheunentormaul und versuchte jetzt alle insgesamt 11 Quietscher gleichzeitig zu zerquetschen. Klug wie er ist, merkte er bald, diese Gewaltmethode war nicht sehr effektiv im Erledigen von Polypen und anderem Meeresgetier. Er wechselte zur Methode "nach und nach".

Jeder Polypenarm wurde nun einzeln gekaut und zum Todschütteln genutzt. Aber : dieser Polyp hat 800 Leben! Der Kopf- und der Bauchquietscher sind immer noch intakt, und die abgerissenen Arme werde ich wieder drannähen!

Kosmo war der Kämpfer des Abends und Frieda die Schmusekönigin! Schleckermäuler waren sie aber alle Beide ;-). Danke Doris!


Sonntag, März 15, 2009

Heute eine Bilder-Mail von Gastblogger Frank Nas

"Unser kleiner Sportsfreund"


Hallo ihr 2,
ich möchte Euch mal ein paar Bilder von unserem kleinen Springpferd schicken. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt ist Tiffy mit großer Begeisterung bei der Sache. Sie jault immer wenn sie warten muss, weil sie es kaum abwarten kann, bis sie wieder an der Reihe ist.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen !! Viele Grüße, Frank


Freitag, März 13, 2009

Mitgefangen... (mit)gehangen ?


Mit diesem Bild kehren wir zum Thema Autorität und Verantwortung zurück. (Siehe Beitrag vom 27. 2. 09)

Hunde sind in der Regel loyal, sowohl zu Gangster-Herrchen (Bild :-) als auch zu Polizei-Herrchen. "Das andere Ende der Leine", wie es so treffend heißt, also der Mensch verantwortet, was aus (s)einem Hund wird.

Diese Verantwortung heißt sowohl das Wesen "Hund" allgemein, als auch die besonderen Stärken und Schwächen des eigenen Hundes zu erkennen - den Hund entsprechend zu erziehen - oder auch bei Nothunden sie entsprechend zu vermitteln. Viele Hundehalter (und Hundevermittler) können das nicht : es mangelt ihnen an wahrer Autorität, an Wissen und an Selbstbeobachtung, Selbsterkenntnis. So ist Stress und Ärger vorprogrammiert, wie es z.B. unten im Beitrag vom 9. März zu lesen ist. Aber auch Probleme und Leid, wie die zwei Beispiele im Beitrag (vom 27. 2. 09) zeigen, entstehen durch das Versagen von Hundehaltern.

Was sollte geschehen, um einzelne Menschen - und unsere Gesellschaft allgemein - hundetauglicher zu machen?

  • Im Prinzip ist es sinnvoll, eine Hundehalter-Tauglichkeitsprüfung zu verlangen. Aber die müßte etwas anders angelegt sein als heute üblich! Das wäre ein Blog-Thema für sich.
  • Vor der Vermittlung von Nothunden müßte immer von einem Fachmann ein Wesenstest durchgeführt werden. Ergebnis eines solchen Testes könnte z.B. sein, dass Einzelstunden bei einem Spezial-Hundetrainer im Übernahmevertrag bindend vereinbart werden.
  • Last not least: der Gesetzgeber ist gefragt. Das Tierschutzgesetz müßte 1. feststellen, das Hunde juristisch nicht mehr als "Sache" behandelt werden dürfen! Und 2. müßte der Hundehandel (und die Hundezucht) strikten Regularien und Kontrollen unterworfen werden. Auch das wäre ein Blog-Thema für sich.
Viel zu oft wird der Hund "(mit)gehangen", obwohl er schuldunfähig ist und nur hundeloyal gegenüber seinem Herrchen war! Das macht mich traurig.


Mittwoch, März 11, 2009

Heute eine Mahnung von Gastblogger Dietmar Franzmeyer

"Bitte eingreifen!"


Hallo Cornelia, ich wollte mal anregen irgendwo in Deinem Blog die Leute aufzurufen einzugreifen, wenn ihre Hunde sich beißen.

Folgendes ist mir heute beim Spazierengehen auf der Egge passiert:

Ich hatte den kleinen Watson und seinen Papi Ozzy dabei, und wir waren schon 20 Minuten unterwegs, als zwei große Hunde mich von hinten überholten und zu Ozzy aufschlossen, der etwa 10 Meter vor mir im Bach herumschnüffelte. Es war kein Besitzer zu sehen.

Ozzy bemerkte die Beiden erst, als sie direkt neben ihm waren. Die Begrüßung war aber völlig harmlos, es wurde geschnüffelt, herumgesprungen und das war´s auch schon. Jetzt enteckten die beiden aber Klein-Watson, der sich immer nah bei mir hielt, sie kamen herangesprungen und beschnüffelten den Welpen. Keiner dieser Hunde wog unter 45 kilo, man muß es Watson nachsehn, dass er Angst bekam und etwas knurrte.

Obwohl die Hunde darauf nicht aggressiv reagierten, fuhr Ozzy nun wie eine Furie dazwischen und sofort entwickelte sich eine Beißerei. Ich schnappte mir sofort den Watson, damit er nicht gebissen würde.

Mitlerweile kam dann eine junge frau herbeigelaufen und rief mir schon von weitem zu, ich solle doch endlich was tun, um die Hunde zu trennen. Mit dem Welpen auf dem Arm war mir das aber unmöglich. Jeder wird einsehn, dass man mit einer freien Hand keine drei Hunde trennen kann. Ich rief also zurück, dass ich einen Welpen hätte, und dass sie die Hunde trennen solle.

Anscheinend war die gute Frau aber völlig hysterisch, stand nur da und schrie abwechselnd ihre Hunde und mich an, unternahm selbst aber auch nichts. Daraufhin wollte ich ihr den Watson übergeben, sagte: "Hier nimm den Welpen! Nimm den Welpen!" Endlich begriff sie.

Ich zog dann erst den größten, einen braunen Labradormix aus dem Prüll und brachte ihn zu ihr, dann trennte ich Ozzy und den zweiten Hund, es war gar kein Problem. Das waren keineswegs "böse" Hunde. Ozzy war noch voll in Fahrt, bölkte noch etwas rum, aber versuchte nicht nachzuhacken. Kurze Zeit später hatte sich alles soweit beruhigt, dass ich den Watson wieder übernehmen konnte.

So, was mich nun nervt ist, dass die Frau nicht bereit war, selbst einzugreifen. Ich habe nichts gegen freilaufende Hunde, schon gar nicht gegen diese beiden wirklich netten Kollegen. Was da passiert ist, das war eigentlich zwangsläufig, Auslöser war die Angst des Welpen. Wenn man zwei solche Kawentsmänner hat, und selbst nicht viel schwerer als einer von ihnen ist, sollte man sich vorher mal überlegen, was für Szenarien vielleicht entstehen könnten, und wie man sich dann verhält.

Der eigentliche Kampf hat nicht länger als zwei Minuten gedauert, die beiden Hunde haben anscheinend gar nichts abgekriegt, und Ozzy hatte ein blutendes Ohr, das steckt er locker weg, dafür ist er jetzt auch Watsons tollster Papi der ganzen Welt.
Liebe Grüße, Didi

Anmerkung: Dieser Bericht zeigt wie dumm der Spruch ist: "Hunde regeln das schon selber." Mehr über solche dummen "Starken Sprüche" im Beitrag vom 27. Februar 2009. - Cornelia Savory-Deermann


Montag, März 9, 2009

Heute Mails von Gastbloggerin Isabelle Borgert :-)

Caligula: "Ein schrecklicher Überfall

und Ent-Rüpelungen..."


14.2.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Mein Bulldoggenherz trauert. Als Frauchen und ich heute zum Stall kamen, haben wir uns schon gewundert, warum, Crazy nicht kräht... Frauchen hat einen Herzinfarkt bekommen - ich aber auch.

Der Fuchs hat sich in die Hütte gegraben - durch die Ziegelsteine durch und hat meine Jeronimo und Manges umgebracht. Frauchen ist heulend zu Herrchen und ich habe auf die anderen aufgepasst. Sitting Bull lag zitternd in der Hütte, Crazy hat den Flügel kaputt. Nur Cocheese ist munter und gesund.

Herrchen hat dann Sitting Bull mit ins Haus genommen und per Hand gefüttert, wir haben die anderen in eine andere Hütte gesetzt und müssen nun überlegen, was wir weiter machen, denn die Hühner kann man ja nicht so einfach einsperren.

Nun denn, muß mich weiter um meine kranken Tiere kümmern... Elsa ist übrigens auch schwer krank. Sie hat Schafsräude. Der Tierarzt hat gesagt, dass alte Tiere daran sterben können. Auch wenn ich sie nicht so líeb habe wie die anderen, ich mache mir schon Sorgen! Jedenfalls hat sie kaum noch Fell bei der Kälte - und das von heute auf morgen! Frauchen hatte nur eine Woche mal keine Zeit für uns und schon ist Ärger da! Trotzden einen lieben Gruß, Euer trauriger Caligula

P.S. Ich habe Sitting-Bull mal ein Küsschen gegeben - vielleicht tröstet sie das???

17.2.2009 Das Huhn Cocheese mailt:

Hallo, heute melden wir uns mal: Cocheese und Crazy-Horse!

Ihr seht, nach der Fuchs-Attacke genießen wir bei Frauchen eine Sonderkuschelstellung. Frauchen hat eben mit dem Jäger telefoniert : Ab morgen geht´s in den Gegenangriff über! Wir werden ordentlich Fallen aufstellen, allerdings ist überall die Fuchshölle los. Der Jäger hat jedenfalls gesagt, dass der Fuchs normalerweise alle Hühner hätte töten müssen... konnte er ja nicht, denn ich habe ja böse gegen gehalten. Der Jäger jedenfalls war von mir begeistert - Frauchen auch. Dafür habe ich jetzt zwei solche Jungweiber im Stall: Hatatitla und Apanachi. Sehen aus, wie Sprenkelhühner.... Habe ich - oder besser Frauchen zum Trost geschenkt bekommen. Werden auch so riesig wie wir.... Duggy ist mit Bolle umgezogen und wohnt jetzt in der Hütte neben uns!

Elsa hat ein ekelhaftes Medikament bekommen. Frauchen war nochmal beim Tierarzt. Habt Ihr schonmal drei übel gelaunten Wildschafen so ein Zeug eingegeben? Scheint ihr aber etwas besser zu gehen.... Angeblich haben Weidetiere immer eine so genannte Verkettung: Haben sie irgendwo eine Krankheit, dann bricht an anderer Stelle auch was aus. Verstehe ich zwar nicht, bin aber auch ein Huhn... Wir gehen nun schlafen: Fuchs war eben schon wieder da!
Liebe Grüße, Eure Cocheese

19.2.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Mann, oh Mann! Mein Frauchen dreht total durch: Jedes Jahr dieses Karnevalsgedöns....
ich muß Hut tragen.... albern!

Hatatitla ist von Cocheese gebissen worden - nun hat sie Loch im Kopf und ist mit Apanachi umgezogen und wohnen im Flur bei uns. Selbst Frauchen sagt, es wird Zeit, dass Frühling ist und alle raus können - stattdessen schneit es ununterbrochen....

Eben geht das Telefon: Mein Freund, Frauchens Kollege ruft an, der Züchter von Lutzi, Siegfried und Conrad: Seine beste Zuchthäsin ist gestorben, jetzt hat er ihre 5 Jungen, die 4 Wochen alt sind, zu versorgen! Frauchen hat versprochen, zu helfen! Nun kann ich wieder Viecher aufziehen.... Ich werde berichten.... Bis dahin schlafe ich noch eine Runde - egal, ob Frauchen tanzt, singt oder sonst was macht.... Kölle Alaf!!!!!!!!!! Euer Caligula (Bilder sind mit Handy gemacht, deswegen etwas schlecht, aber mein Leid könnt Ihr doch erkennen, oder?)

20.2.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Guten Abend, unsere Hasen-Babies sind da und wir haben gut zu tun.

Die 5 kleinen Hasenkinder sind relativ munter - 3 trinken gut aus der Flasche, die beiden Kleinen muß Frauchen noch zwingen. Unser Kurti dreht vor Eifersucht durch: Er beißt den Kleinen in die Ohren und benimmt sich unmöglich. Tja, er ist ja selber eine Handaufzucht...

Hatatitlas Loch im Kopp ist zu. Herrchen hat sie mit Blauspray behandelt und nun sieht sie bunt angemalt aus.... Elsa-Lotti (siehe oben) hat heute mal wieder Frauchen lauthals mit Mähhh!!! begrüßt. Sie scheint sich etwas besser zu fühlen, wenn auch sie kein Fell - oder nur wenig - hat. Ihre Haut hat sich bisher nicht entzündet, allerdings muß Frauchen jeden Tag den Stall ausmisten und desinfizieren, was Arbeit macht. Freya darf nur noch alle zwei Tage im Zimmer fliegen; er schafft es in Minuten, ein ganzes Zimmer auf den Kopf zu stellen, so dass Frauchen wieder Aufräumen und Putzen darf. Also: Nur noch jeden zweiten Tag Fliegen.... Nun kuschel ich mich auf mein Sofa und wünsche Euch einen schönen Abend, Euer Dicki

21.2.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Guten Abend, habe keine Zeit, viel zu tun, Babies müssen saubergemacht werden - bei den Nachbarn hat der Habicht 10 Hühner am helligten Tag weggefangen - unfassbar, muß jetzt raus, aufpassen, waren heute bei Bekannten aus Dorf und haben 5 Schafen die Klauen geschnitten - Frauchen hat echte Anerkennung bekommen, wie sie die Viecher so eingefangen hat. Nebenbei hat sie bei 2 Schafen auch Räude festgestellt... ih! Nun denn, schönen Abend, Gruß Caligula

1.3.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Einen schönen Sonntagabend von mir! Seht mal, mein Crazy-Horse tobt wieder durch den Garten. Obwohl er seine beiden Jungmädels quasi komplett ignoriert, ist Frauchen schon mal froh, dass er wieder durch sein Revier schreitet. Ich persönlich finde sein Auftreten unmöglich: Gestern wollte ich ihm nur ein Küsschen geben, na gut, zwei oder drei... Herrchen hat mich gewarnt, und dann gabs erst einen Pick, dann zwei auf meinen dicken Bulldoggenkopp und dann? Er hat mich vermöbelt - so richtig!

Ich bin dann auch sauer geworden und Frauchen ist mit dem besen auf uns los. Wir haben beschlossen, Ruhe zu geben, denn wenn Frauchen brüllt, dann ist Donnerwetterstimmung.

Aber die anderen sind auch nicht besser: Freya und Clausewitz (die über Winter bei uns im Haus waren) sind auch in die Voliere zurück. Frauchen hat genug von der Rüpelei im Haus gehabt. Freya hat das ganze Zimmer auseinandergenommen und dann war Schluß.... Bei uns Zuhause spricht man jetzt von einer sogenannten "Ent-rüpelung". Anbei einige Waldbilder - ich mit Herrchen, ich mit Frauchen, ich lauschend, ich beim Gartenaufräumen und : meine Hasenkinder! Leider hat einer sich am Auge verletzt : Herrchen hat ihn "Flatscher" getauft - er hat ihn richtig liebgewonnen und schickt Frauchen und mich mit ihm zum Tierarzt. Nun einen schönen Abend, Euer müder Dicki

3.3.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hallihallo, ich stecke wieder voll im Stress und muß Frauchen helfen, Hasen sauber machen! Meine kleinen Jungs und Mädels haben nämlich einen Augenvirus, der behandelt werden muß. Leider haben Summerlight und Flatscher schon eine kaputte Hornhaut (ich glaube, mein Herrchen setzt sich dafür ein, dass sie bei uns bleiben dürfen.) Obwohl mit mir keiner gesprochen hat, finde ich das ganz ok!

Heute durfte die Bande im Terrassenzimmer frei laufen. Ich bin mit ihnen unter dem Tisch rumgetobt - hat echt Spaß gebracht.

Was Kurti die ganze Zeit dabei wollte, weiß ich nicht - er hat so getan, als wenn er mir helfen wollte - Ist doch selber noch ein Baby. Kurti hat neuerdings Probleme damit abends in seinen Stall zu gehen. Herrchen sagt, er benimmt sich wie ein Kleinkind - jedenfalls schreit er lauthals und beißt um sich. Ruhe gibt er, wenn Frauchen ihn in der Gegend rum trägt. Am liebsten mag er mit Frauchen Staub saugen. Da singt er das Geräusch von dem Motor nach - ach so, die Dunstabzugshaube ist für ihn ebenso toll - da übt er im Wind immer "Adler" und macht seine Flügel ganz weit auf. Tja, er ist eben ein komischer Vogel! Ich gehe nun Schlafen! Ein dikces Gute-nacht-Küßchen von mir! Euer Caligula


Dienstag, März 7, 2009

Hilfe gegen Kinn-Pickel:

"Schmusebullyge Rezept Ideen"


Im Januar bloggte Chrissi Probst hier über gesunde Ernährung. Loritta Drubba, (email), machte mit der von Chrissi vorgetellten Diät erste tolle Erfahrungen: Emma Kinnpickel verschwanden!!

"Euer Netzwerk zum Austausch von Infos unter Bulldoggern finde ich sehr gut. ...

Vielleicht kann Chrissy Prost mal ein paar Hundefutterrezepte mit Mengenangaben ins Netz stellen, zum Nachkochen. Vielleicht hat dieser oder jener ein Rezept für Hundeplätzchen oder eine tolle Idee womit man den Kong füllen könnte.... Ich habe mit den Dosen von Vetconcept "Rentier mit Kartoffeln" angefangen. Die Pickel wurden zwar weniger und kleiner, aber gingen nicht weg. Der Beitrag von Frau Probst (siehe Blog-Beitrag vom vom 10. Januar 09) war wie eine Initialzündung.

Ich habe mir einen Frischfleischanbieter im Netz gesucht (Fa. Tackenberg) und einen großen Topf Kartoffeln gekocht. Ich habe mit Pferdefleisch und Kartoffeln angefangen. Und innerhalb weniger Tage waren die Pickel weg. Zuallererst ist uns aber aufgefallen, dass Emmas Häufchen sich um 2/3 verringert haben und nicht mehr breiig waren. Da habe ich gewusst, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nun frage ich mich jedoch was in dem Dosenfutter noch drin ist (laut Etikett nur Fleisch und Kartoffeln). Dass die Hunde so große Haufen machen muss ja von irgendwas kommen..."

Chrissi Probsts Antwort: Das Grundgerüst der Rezepte ist immer gleich.

  1. Variante ohne Gemüse

    Ich setze 1kg Reis mit Wasser auf, erst kochen, dann die Hitze etwas runterstellen, der Reis quillt von alleine. Ich bringe etwa zeitgleich mit dem Reis 1 Liter Wasser zum Kochen. Nun das aufgetaute, gewollfte Pferdefleisch (oder Rind, Wild) dazu geben - ständig rühren, sonst wird es ein großer Fleischklops. Mittlerweile ist der Reis angequollen, ihn abgießen und rungefähr die Hälfte, also 500g, mit in den Topf zum Pferdefleisch und der beim Kochen entstandenen Brühe geben. Der Reis quillt nun noch mal in der leckereren Fleischbrühe und saugt diese fast komplett auf.
    (Die anderen 500g Reis friere ich nach dem Abkühlen ein, um sie beim nächsten mal Kochen mit zu verwerten, dies spart Energiekosten und Arbeit.)

    Wenn das Lecker-Selbstgekochte-Fresschen im Topf abgekühlt ist, gebe ich es in eine große Tupperschüssel, es hält sich mindestens 2 Tage im Kühlschrank, vielleicht auch etwas länger. Morgens und abends hole ich die "Bullyge Schüssel" aus dem Kühlschrank, nach Belieben. kann man nun auf den Futternapf Petersilie, püriertes Obst, Öl u.s.w. mit einmengen, auch Karotten Saft+Öl ist eine nette Abwechslung und bringt Glanz ins Fell.

  2. Variante mit Gemüse

    Den Reis wie oben zubereiten. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und ca. 3-4 große Möhren und ca. 3 Kartoffeln (natürlich beides gewaschen, aber ungeschält, in der Schale sind viele Nährstoffe) schööön klein geschnitten hineintun und durchkochen. Dann püriere ich diese mit meinem Zauberstab (Pürierstab), gebe das Fleisch hinzu und koche alles zusammen so lange auf, bis auch das Fleisch gar ist.

    Und wenn es abgekühlt ist, wieder ab in meine große Plastikschüssel mit Deckel und hinein in den Kühlschrank. Da nun Gemüse mit eingekocht ist, muss in den Futternapf Öl dazu gegeben werden, damit der Bulldog die Vitamine auch verwerten und aufnehmen kann.

Spyke und Snowy bekommen beide morgens und abends eine Portion von jeweils ungefair 500g. Sie sind beide wohl ernährt, nicht zu dünn, haben beide eine "Bullyge Taille" und sind auch nicht zu fett, eben meiner Meinung nach genau richtig in Form ;o)

In der Zeckenzeit gebe ich ab und an eine Knoblauchzehe mit ins Fresschen zum Kochen, diese hilft die Parasiten zu vertreiben, Knoblauch sollte nur in kleinen Mengen gefüttert werden, einige empfehlen sogar Knoblauch Granulat.

Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probiert aus, was eurem Bully schmeckt, die Umstellung dauert einige Zeit, denn wenn er vorher z.B. Trockenfutter bekommen hat, hat sich der Magen daran gewöhnt, dass nach dem Wassertrinken erstmal das Gefressene im Inneren aufquillt. Aber wenn sich euer Liebling an die neue Kost gewöhnt hat, wird er probierfreudig!

Ich variiere beim Fleisch zwischen Pferd, Rind, auch Pansen und Innereinen stehen öfter auf der "Bullygen Speisekarte". Oder einfach mal ein Döschen Thunfisch mit Reis lässt die Bulldogäuglein größer werden. Als Kalziumlieferant bekommen die Beiden rohe Knochen zum Knabbern, aber auch ein Schweineohr oder einen getrockneter Rinderhautknochen. Das ist dienlich für die Zahnpflege.

Viel Spaß beim Nachkochen, vielleicht habt Ihr ja auch noch einige Ideen oder Rezepte, ich freue mich sehr auf Euer Feedback. Liebe Grüße, die Schmusebully Chrissi, (email)

Die Web-Adresse der "Interessengemeinschaft Frischfleisch für Hunde und Katzen" HIER!


Donnerstag, März 5, 2009

Anke zu Besuch, juchuh -

und eine Warnung vor Wildbienen


Anke Teloudis war bei uns auf Familienbesuch: bei Mutter und Bruder von Chilli :-)

Ankes besondere Aufmerksamkeit und Liebe galt Frieda, denn immerhin hat sie ihr und den ihren Chilli geboren. Dankbarkeit und Verzauberung, das zeigte sie Frieda, und diese verstand das uneingeschränkt und sofort! Sie bedankte sich bei Anke mit kleinen Freudenbächlein .-))

Kosmos Eifersucht hielt sich in Grenzen, er bekam ja auch viele Streicheleinheiten von Anke; aber er war eben "nur" ein Bruder, der zu Chillis Existenz nichts beigetragen hatte ;-)

Liebe Anke, Dein Besuch war herrlich für uns - und wie ich anzunehmen wage, auch für Dich :-))) Bis bald erneut bei uns zuhause !


Ankes Mail nach ihrem Besuch bei uns, mit einer
Warnung vor Wildbienen :

Liebe Cornelia und Stu, habt nochmal meinen ganz lieben Dank für Eure Gastfreundschaft an den vergangenen Tagen in Eurer Familie. Beim nachhause Kommen wollten unsere vier Fellkinder garnicht mit dem Beschnuppern aufhören :) Chilli kroch mir regelrecht in den Mantel um Frieda und Kosmo zu suchen .... irgendwo mussten die doch versteckt sein, sie waren doch ganz deutlich zu riechen ;) Das hat man nun davon, wenn man "fremdkuschelt" ;)

Cornelia, wenn Du es irgendwo unterbringen kannst, stelle doch bitte eine Warnung vor den Gefahren des Vorfrühlings in den Blog. Folgendes ist passiert :

Chilli und Kimo hatten im Garten gespielt und lagen nun im Wohnzimmer, Kimo halb unter dem Tisch und Chilli auf dem Sofa mit Anna. Plötzlich sprang Chilli zu Kimo und nahm offenbar etwas ins Maul. Wir dachten uns nichts dabei, denn er lässt sich - ganz Gentleman - alles von ihr abnehmen. Dann sprang sie weg, wieder hin u.s.w. und, sie wurde immer hektischer. Also : Chilli auf's Sofa beordert, nachgesehen, was denn da so Aufregendes sein könnte ....... eine sterbende Wildbiene !!!! Und das bei Chilli's Allergie gegen Insektengift !!!!

Kurz in ihr Maul geschaut und eine ganz kleine Schwellung in der Lefze entdeckt. SOFORT - auf Verdacht - eine Antihistamin-Tablette gegeben (bei starker Schwellung sind 2 die richtige Dosis) und danach ein Vanilleeis lutschen lassen. Das größere Drama ist wohl dadurch ausgeblieben..... 1 Std später war nur noch ein roter Fleck an der Innenseite der Lefze i.H. Reißzahn zu sehen :)

Wir können jedem nur empfehlen :
haltet ein Antiallergikum immer zur Hand. Ob nun Prednisolon, oder wie wir das Antihistamin AH3 - auch wenn Euer Schatz nicht allergisch ist, ein Stich im Maul oder Rachen kann tödlich enden. Und auch wenn das Wetter noch winterlich scheint - die Insekten spüren den Frühling schon und fangen ihre (Aus-)Flüge an.

Ihr seht - hier ist immer was los - mein Urlaub bei Euch war die reine Entspannung für mich ! Herzliche Grüße, Anke

Liebe Anke und lieber Angelis,
herzlichen Glückwunsch zu Euren - heute - 33 glücklichen gemeinsamen Ehejahren!

Ich dachte Stu und ich wären mit 30 Jahren Glück Spitze (siehe Beitrag vom 11. 2. 09), aber Ihr habt uns um 3 Jahre getopt :-)) Weiter so ! :-))) Eure Cornelia


Dienstag, März 3, 2009

Bulldog-Bier


Eine Auswahl von Bulldog-Biersorten und Bulldog-Bierwerbung:

Weiteres Biertrinker-Zubehör: ein Bierflaschenöffner!

In diesem Zusammenhang kommt man auch nicht an Zelda Wisdom vorbei: statt Bier-Poster einmal eine Bier-Uhr.

Zielgruppe all dieser Bierwerbung sind Männer:

Emotionen und Assoziationen von "stark, eindrucksvoll, mächtig und doch gemütlich..." werden geweckt. Es stimmt ja auch: vorzugsweise sind es Männer, die Bier trinken (und Zigarren rauchen, wie die Krüge zeigen ;-). Und der Bulldog ist in seiner muskulösen Kraft ein maskuliner Hund - das heißt ein guter Werbeträger auch für Bier!

Noch ein Hinweis: die meiste Bierwerbung mit Bulldog finden haben wir natürlich in Ländern, die dem Britischen Empire angehörten - und in England selbst.

Dann also PROST! Prooooost!!!


Sonntag, März 1, 2009

Bibelzitat des Tages


"A woman should learn in quietness and full submission. I do not permit a woman to teach or to have authority over a man; she must be silent."
1.Timothy, Chap 2, Verse 11 - 12


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 38 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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