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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Mittwoch, Juni 28, 2006
Babys .... :-)) ...... Menschen- und Bulldog-Babys :-))Bulldogfans Xenia und Joe Ramel haben ein Baby bekommen : "Sarah Cheyenne" :-)))
Dies Foto links gefällt mir sooo sehr !!! Es scheint, als würde die kleine Sarah Dixie anlächeln; und als würde Dixie Sarah-Baby bewundern und bemuttern ! Dixie geht so wundervoll sanft und vorsichtig an den Menschen-Welpen ;-) heran - diese Liebe ist zauberhaft schön ! Dies Foto zeigt eine der innigsten Szenen zwischen Bulldog und Kind, die ich kenne :-)) Es heißt wirklich nicht umsonst : Bulldogs sind wahre Kinderfreu(n)de !
Sarah wird auch ein Bulldogfan, soviel ist jetzt schon klar :-)))
Xenias Kommentar zu den Fotos :Kleine Anschleichstory und dann der fragende Blick (als ich Sarah weggenommen habe) "WO ist MEIN Baby!?!"Das letzte Bild dieser Anschleich-Sequenz habe ich oben als "Blickfang" hingestellt.
Dixie hingegen kennt keine Zurückhaltung und will so nah wie möglich bei Sarah sein.
Allerdings ist sie sehr vorsichtig...
Im letzten Herbst, als Dixie noch ein Bulldog-Baby war, mailte Xenia diese wunderschöne Foto-Sequenz : Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4. Yacuma ließ Dixie in allem gewähren! :-)
Passende Baby-Kleidung für das Bulldog-Baby ;-))Es ist wohl klar, wer hier ein Mädchen und wer ein Junge ist ;-))) Die Kleidung verrät es !
Und Schmuck, Tücher und Bänder machen auch "Leute" :-) Das blaue Geschirr von "MOs" Wurf-Schwesterchen "Emma Culbreth" wirkt hier wie feinster Seiden-Schmuck :-)
Sonntag, Juni 25, 2006
Der Name "Frieda" ...... und was er bedeuten kann :-)
Der Name "Frieda" scheint speziell für Hunde im Kommen zu sein. (Das liegt vielleicht auch
an den Kriegs- und Terrorzeiten, in denen wir mehr und mehr leben.) Ich bin jedenfalls
wiederholt auch bei Bulldogs über diesen Namen gestolpert. Wie dem auch sei, der Name "Frieda" hängt (in den germanischen Sprachen) auf den ersten Blick mit "Frieden" zusammen. Er leitet sich aber in gleichem Maße von "Freiheit/Freedom" ab. Dahinter steckt die Einsicht, daß Frieden von Freiheit nicht zu trennen ist. Wer kulturgeschichtlich und psychologisch interessiert ist, für den nun ein kleiner Exkurs: Im uralten chinesischen Weisheitsbuch "I Ging" ist das Gegenteil von "Frieden" nicht etwa "Krieg", sondern "Stagnation". Zunächst war ich darüber erstaunt, aber nach kurzem Nachdenken ging mir die Wahrheit dieser (nach westlichem Denken ungewohnten) Polarität auf, denn Frieden ist ein dymanischer Prozess und kein statischer Zustand. Ein statischer Zustand, also eine Stagnation, ist das genaue Gegenteil eines per se dynamischen Prozesses.
Frieden braucht Freiheit:
Will man (persönlichen oder kollektiven) Frieden haben, so kommt es darauf an
den ewigen Wandlungsprozess, in dem sich alles und jeder immer befindet, (bewußt oder instiktiv)
so zu gestalten, daß Frieden entsteht oder erhalten bleibt. Aber dies kann nur in äußerer wie innerer
Freiheit gelingen. Gewalt, Zwänge, Fundamentalismen, Verdrängung und Dummheit,
alles Erstarrungen in
praktischer oder mentaler Unfreiheit, erschweren oder verhindern eine friedvolle Gestaltung
des stetigen Wandlungsprozesses in jedem Geschehen.
Zurück zu meinen geliebten Bulldogs :
Der Extrembulldog, vom Mann auf der Straße auch als Qualzucht
beschimpft, wird vom Markt verschwinden. Die Stagnation
seiner Züchter auf einem alten
Idealbild von
Masse bis zur Unbeweglichkeit wird auch deren Verschwinden aus dem Markt
bedeuten, denn der
allgemeine gesellschaftliche Trend geht seit Jahren mehr und mehr "Zurück zur Natur".
Aber das Verschwinden des Extrembulldogs wird nie das Verschwinden des Bulldogs bedeuten,
denn es gibt einfach zu viele sehr vitale und über alles geliebte Bulldogs auf der Welt! Und ein paar davon
können Sie in diesem Blog erleben :-)))
Grüße von Frieda NACH Sylt,Grüße von Frieda (vorne im Bild) AUS Sylt :-)
Donnerstag, Juni 22, 2006
Wetter und UnwetterBadefreuden bei SommersonneMurat Karakaya mailte uns zum Sommeranfang :Unserem CEANU geht´s ein wenig besser. (Ceanu, jetzt 5 Monate alt, hat genetisch bedingt sehr kranke Gelenke. Murat wird über diese Tragödie einen eigenen Blogbeitrag schreiben.)
Wir waren also gestern im Grunewaldsee und haben Schwimmen gelernt. Ganz nebenbei haben wir im Wasser auch etwas für die körperliche und geistige Fitness getan. Ceanu hasst Regenwetter und Pfützen,... aber ein Badesee für Hunde,.. das ist natürlich kein Problem. Immerhin geht Herrchen (übrigens als einziger NICHTHUND und mit Shorts&Schuhen...tze Kulturbanause...) auch baden,... da kann ja nix mehr schiefgehen...
Noch vier schöne Fotos über Möglichkeiten
sommerlicher Abkühlungen :-))
Schwimmen ?Es wird immer wieder gewarnt, daß Bulldogs wegen ihres Körper-Gewichtes nicht schwimmen könnten. Nun, manche können es, manche nicht. Big Jim kann es, wie wir unten sehen. Aber ich warne :
Unsere Alma konnte schwimmen, das wußten wir.
Deshalb ließen wir sie in den Baggersee rausschwimmen, an
Ich machte mir keine Gedanken, aber Hartmut sprang plötzlich auf und hechtete ins Wasser. Alma hatte offensichtlich Probleme, sie war für ihre Möglichkeiten zu weit rausgeschwommen. Hartmut hatte das irgendwie erfaßt, und er rettete sie vor dem Ertrinken... ewiger Dank! Und nun zu :-( Unwettern )-:Voriges Wochenende tobte nachts ein gewaltiger Gewittersturm über Ostwestfalen. Es blitzte nahezu ununterbrochen und der Donner knallte und schallte von allen Seiten gleichzeitig ohrenbetäubend über unser Haus hinweg...
Wilma hatte mit zunehmendem Alter wachsende Angst vor Gewittern. Sie verkroch sich
dann zitternd in die hinterste Ecke der Waschküche unten - und das ist die Dusch-Ecke
dort. Sie ließ sich dann auch nicht überreden, mit uns ins Erdgeschoß zu gehen.
Also blieben wir mit ihr unten - als Kompromiss auch für sie - im Sommerschlafzimmer.
Und unser Friedachen
ist wieder ganz anders. Wie gesagt, am letzten Wochende zog nachts
ein schweres Unwetter übers Land. Frieda verließ unser Bett. Das ist sehr
ungewöhnlich, denn normalerweise
bleibt sie - still und tief schlafend wie ein Stein - bis in die späteren
Morgenstunden dort liegen.
Also : Opera-Nutzer, bitte ladet Euch auch "Version 9", damit Ihr weiterhin ein
Lesevergnügen hier habt ;-)
Montag, Juni 19, 2006
Der Trend zum Zweit-Bulldog :-))Im Blog-Beitrag vom 9. Mai 2006 erzählte ich Euch, daß Corinna und Andreas Wolf sich zu Angus einen zweiten Bulldog, "Mo" (Morticia), gekauft hatten. Corinna mailte uns 4 Wochen später voller Begeisterung :Hi ihr Lieben!
Sicher habt ihr euch schon gefragt, wie es meinen beiden Süßen so geht. Es war
absolut die richtige Entscheidung sich einen zweiten Hund anzuschaffen.
Bei uns zuhause geht es jetzt zwar nicht mehr ganz so beschaulich zu wie sonst, aber die Freude, die es einem macht den Beiden den ganzen Tag beim Spielen zuzuschauen, kann man mit Gold nicht auf-wiegen. Überhaupt hätte ich nicht gedacht, daß es soviel einfacher ist zwei statt einen Hund zu halten. Die beiden hängen sehr aneinander, sie teilen sich alles (auch unser Bett). Angus ist dank seiner guten Erziehung ein vorbildliches Beispiel für Mo, und so hat man viel weniger Probleme bei der Ausbildung der Kleinen. Sollte sich jemand von euch mal fragen, ob ein zweiter Hund im Haushalt sinnvoll wäre, kann ich nur sagen : JA !!!!! Viele liebe Grüße von Angus, Mo und Corinna
Frieda ließ sich den ganzen Nachmittag lang von den Milchzähnchen der Kleinen ihre Lefzen, Ohren und Beine "tackern". Sie ist ja selbst noch ein Hunde-Kind mit ihren gerade 12 Monaten - obwohl sie langsam wie ein großer Bulldog ;-) aussieht. Es war wunderschön, Frieda und Mo zuzusehen bei ihrem Spiel im Garten; besser als jedes Kino! Zwei Bulldogs ;-) sind wirklich eine Vollendung der Bulldog-Freude, dachte ich ....
Donnerstag, Juni 15, 2006
Ein gesunder, schöner Bulldog-Wurf :-)Ich habe wieder Hoffnung seit der Weltsiegerausstellung :"Modell-Show" zur Kür der Super-Brustumfänge :-(
Die VDH/FCI Weltsiegerausstellung 2003 in Dortmund war ein tiefgreifender Schock für uns
Besucher vom VdFEB.
Die meisten der Ausstellungsbulldogs hatten eine extrem breite und tief hängende
Vorderfront; das heißt die Brust war etwa doppelt so breit wie ein Vorderbein lang war!
Auf uns wirkten diese Ausstellungsbulldogs durch ihre Fehl-Proportionierung wie eine
absurde Karikatur ihrerselbst.
(Vergleiche dagegen den gezeichneten Standard-Bulldog in der Spalte rechts.)Und zu unserem Entsetzen zeigten viele Ausstellungs-Bulldogs größere Konstitutions- und Atmungprobleme. Wir fühlten Mitleid und Wut zugleich! Uns wurde klar : bei dieser Ausstellung ging es nicht mehr um Zucht-Qualifikationen, sondern um eine "Super-Modell-Show" zur Kür der Super-Brustumfänge :-(((
Woher einen Bulldog nehmen, mit dem ich mich auch sommertags in der Öffentlichkeit zeigen könnte, ohne wegen seiner Atemnot als Tierquälerin beschimpft zu werden??? Das nämlich war mir oft genug mit den zwei letzten (FCI/SKC-)Rüden meiner Eltern passiert :-((( Ich hatte mich geschämt, weil diese Leute Recht hatten...
... das Risiko eines gesundheitlich beeinträchtigten Hundes ...
Aus all den Zuchten, die in Dortmund ihre
Bulldogs zeigten, würde ich nie einen Welpen nehmen, denn das Risiko eines
gesundheitlich beeinträchtigten Hundes wäre mir viel zu hoch! Aus dem gleichen Grund würde
ich natürlich auch keinen Bulldog-Welpen aus irgendwelchen Internet-Angeboten kaufen.
Und die Zucht "Floral Garden", aus der
unsere gesunde, frei atmende und
auch mit 10 Jahren noch gut bewegliche und lebenslustige Wilma stammte,
ruhte zu dieser Zeit leider.
Damals schienen mir die Versuche von Frau Angehrns "Pickwick" - mit Einkreuzungen anderer Bulldogartiger die Rasse zu revitalisieren - vielversprechend. Leider scheiterten ihre Mühen an dem verbissenen Widerstand speziell der Englischen Zuchtverbände und mündeten stattdessen in der Gründung einer ganz neuen Rasse. In Anbetracht des ursprünglichen Zieles dieser Anstrengungen - eben den Englischen Bulldog zu revitalisieren - war das in meinen Augen ein tragisches Ergebnis, weil es am Ziel vorbei ging.
... nach diesem Schockerlebnis "Weltausstellung Dortmund 2003" ...
Meine Hoffung zielte nach diesem Schockerlebnis "Weltausstellung Dortmund 2003" mehr und mehr
auf die USA.
Genährt wurde diese Hoffnung konkret durch Berta, die 2003 geboren wurde und 1 Jahr
später auch durch Willie: beide wurden von unserer Freundin Doris Ehrenstein
in den USA gekauft.
Beide sind von wunderbarem Wesen,
im Sinne des Standards sehr schön (also nicht kurzbeinig und breit wie, pointiert gesagt,
überfütterte Groß-Dackel à la Dortmund), sowie springlebendig in des Wortes Sinn.
Die Mutter des Wurfes, "Butterfly", ist super vital. Sie stammt väterlicherseits (wie Wilma) aus der wunderbaren, alten "Floral Garden"- Linie. Und ihre Mutter, Ilha, ist eine Bulldoghündin aus Brasilien, welche Birgit zur Erweiterung ihrer Zuchtbasis importierte, da Ilha überhaupt keine Atemprobleme hat: langer offener und freier Hals, gute Nasen-Luftdurchgänge. Ihr Becken ist allerdings eng, und sie ist insgesamt untertypisiert. Ihre wunderbar gute Atmung und Belastbarkeit war entscheidend, sie für die Zucht einzusetzen. Dreamboy ist allerbester Standard und hat ein breites Becken. Er stammt aus einer Zucht, in der überwiegend natürlich geworfen wird, und in der kaum Atemprobleme auftreten. Diese Verbindung von Butterfly und Dreamboy dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach Nachtzucht mit "gebärfreudigem Becken :-)" und völlig freier Atmung hervorbringen!
... machen Normalgeburten möglich.
Alle 7 Welpen wogen bei der Geburt zwischen 250 und 320 Gramm. Sie waren damit
also eher klein, vergleicht man das mit Welpen so mancher anderer Linien, wo
Welpen bei der Geburt sogar über 400 Gramm wiegen - und bei denen allein schon deshalb
ein Kaiserschnitt nötig ist. Alle sieben hatten längliche Köpfe, so wie es z.B. auch auf
dem Welpenfoto von Frieda (in der Spalte rechts oben) zu sehen ist. Solch optimales
Geburtsgewicht
und solch eine Welpen-Kopfform machen bei einer Bulldoghündin mit normal breitem Becken
Normalgeburten möglich.
Sehr großköpfige Welpen haben oft "Wasserköpfe".
Schon beim ersten Anlegen saugten sich alle 7 Welpen an den Zitzen fest und "pumpten" mit
den Vorderfüßchen. Riesenköpfige Welpen schaffen das oft erst nach 3 Tagen!
Riesenköpfe beim kleinen Welpen ("Wasserköpfe" im Volksmund) sind gefüllt mit sehr viel
Hirnwasser, das die Gehirne sozusagen mehr oder weniger "dumm" drückt. Ein sehr
hohes Geburtsgewicht schadet auch den
kleinen Gelenken. Solche Welpen brauchen oft wegen ihres Übergewichtes
lange, bis sie auf die Beine kommen. DIESE Welpen
konnten mit 1er Woche auf ihren Beinchen stehen,
und mit 2 Wochen begannen sie zu laufen! Eine gesunde Entwicklung!!!
Dabei muß natürlich beachtet werden, daß es auch in den USA und in Brasilien
überzüchtete Extrembulldogs gibt. Um das zu erkennen braucht man nur im Internet zu
surfen. Es gibt aber dort noch genug KORREKTE (d. h. nicht
übertypisierte) Standard-Bulldogs -
aber man muß sie in aller Regel jenseits von "FCI-(Super-Modell-)Shows"
suchen!
Dienstag, Juni 13, 2006
Ein Besuch im Soonwald in Rheinland-PfalzChris und Vari Jung sowie wir Savorys hatten uns verabredet uns Pfingsten im Soonwald zu treffen und dort auch den naheliegenden Floral Garden zu besuchen.
Hi Xenia, besonders für Dich diese HPs (-: Basils Scottisch Rock-Pop Events und sein Zuhause in der Drachenburg mit Museum und urig-schottischer Bar. Basil ist ein COOLER Typ, toller Sänger, Piper und Bulldogfan !! Birgit Braum hatte uns zu Basil auf Bier, Whisky und Shortbread eingeladen; danke Birgit :-)). Frieda konnte in der Bar und in der Schwertkammer frei rumlaufen, denn das Drachentor ist immer geschlossen, Gäste müssen läuten. Später schlief sie selig auf der Schottenbank zwischen mir und Stu ein :-).
Am nächsten Morgen ging es wieder zu den Bulldogs vom "Floral Garden". Die "Dreamboy-Butterfly"-
Welpen waren himmlich,
aber darüber im nächsten Blogbeitrag. Heute nur Fotos über Friedas erste Begegnung mit ihrem US-Vetter
Dreamboy, genannt Gino. Sie und er verstanden sich auf Anhieb - Gino ist nämlich auch
ein pfoten-begabter Hund (siehe Beitrag zu Friedas 1. Geburtstag vom
30. Mai 2006)
Trude Warner erzählte uns im Beitrag vom 20. September 2005 von ihm. Damals war er noch ein Junghund. Inzwischen ist er, wie Ihr auf dem im obigen Absatz verlinkten Foto sehen könnt, ein schöner, stattlicher und wilder ;-) Rüde geworden !
Samstag, Juni 10, 2006
Hunde in Österreich und ...... ein Besuch in der Konrad Lorenz StiftungIn Grünau im Almtal liegt das Konrad Lorenz Institut am Rande des Cumberland Wildparks. Ein Fernsehbericht über die Raben im Almtal und diesen wunderschönen, weitläufigen Park - von einem Arm der Alm durchflossen - führte zu unserer kurzfristigen Entscheidung dorthin zu fahren. Diese Reise hat sich SEHR gelohnt; aber darüber hat Frieda ja schon berichtet ;-)
Jeden Dienstagnachmittag gibt einer der Wissenschaftler des Instituts eine öffentliche
Besichtigungs- und Infostunde über die Anlagen und die laufenden Forschungsprojekte.
Auch über Konrad Lorenz und seine damals bahnbrechenden Arbeiten über das Verhalten
von Tieren (Ethologie) wird informiert. Über sein Verhältnis zu Hunden, speziell dem Bulldog, erzählte uns schon Chris Jung im Beitrag vom 27. 5. 06. Das "Konrad Lorenz Institut" hier in Grünau nimmt Hunde als Bestandteil der menschlichen Kultur sehr ernst : neben anderem Info-Material bekam jeder der Besucher eine Info-Schrift über das Buch "FAKTOR HUND". Diese Werbe-Info enthält soviel Wichtiges über den Wert und Sinn der Hundehaltung, daß ich sie hier zitiere (kursive Schrift). Die konkret genannten Zahlen beziehen sich auf Österreich, die allgemeinen Inhalte und Bewertungen sind aber von staatsunabhängiger Aussagekraft.
ein Menschenrecht auf Hundehaltung
Menschen leben mit Hunden schon seit mindestens 14.000 Jahren zusammen viel länger als
mit allen anderen Haustieren. Der Hund begleitete die frühe Ausbreitung des Homo sapiens
über den gesamten Globus. Mensch und Hund durchlebten gemeinsam Steinzeit und Eiszeiten,
die letzte davon vor 10.000 Jahren. Danach wurden Menschen und ihre Hunde sesshaft und
gingen gemeinsam daran, andere Wildtiere zu domestizieren. Schon zu Zeiten der frühen
Stadtkulturen in Mesopotamien und Indien, 5000-2000 vor Christus, war der Wolf
eindeutig zum Hund gewandelt: Es gab bereits große und kleine Hunde und alle Hundetypen,
die wir heute kennen.Alle menschlichen Kulturen entstanden in Begleitung von Hunden. Daher vermutet man heute, dass dieses lange Zusammenleben auch in den sozialen Veranlagungen des Menschen Spuren hinterlassen hat. Dafür spricht, dass gerade Hunde bei Menschen als "soziale Katalysatoren" wirken. Umgekehrt verdankt der Hund dem Menschen seine Verbreitung über alle Kontinente. Aus diesem neuen Bild der einzigartigen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund lässt sich geradezu ein Menschenrecht auf Hundehaltung ableiten: Denn ohne Hunde sind menschliche Gesellschaften unvollständig.
Verbesserung der persönlichen Lebensqualität
In praktisch allen Kulturen bedeutet der Besitz eines bestimmten Hundes - materiell wie
ideell - einen Wert, der sich sogar auf den gesellschaft-lichen Status des Besitzers
auswirken kann. Darüber hinaus erbringen Arbeitshunde, vor allem bei ihren traditionellen
Aufgaben im landwirtschaftlichen oder jagdlichen Bereich, eine wirtschaftlich messbare
Arbeitsleistung.In unserer heutigen Gesellschaft werden die meisten Hunde jedoch als Gefährten gehalten, ohne dass eine spezielle Arbeitsleistung von ihnen verlangt wird. Der Nutzen dieser Form der Hundehaltung lässt sich nur schwer in Geld ausdrücken, sondern fällt unter das, was man mit dem modernen Begriff "Wellness" bezeichnet: ein Beitrag zur Verbesserung der persönlichen Lebensqualität. So sind es heute vor allem die mit der Hundehaltung verbundenen Aufwendungen, die den Hund zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor machen. Nach konservativer Schätzung gibt es in Österreich rund 589.000 Hunde, für die pro Tier rund 1.000 Euro pro Jahr aufgewendet werden. Dazu kommen Einmalausgaben von mindestens 1.500 Euro. Hochgerechnet ergibt das einen jährlichen Gesamtumsatz von 680 Mio. Euro. Das sind rund 0,5% der gesamten Konsumausgaben und über 4 % der Ausgaben für Freizeitaktivitäten in Österreich - eine Wirtschaftsleistung, die nicht nur das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Hundebesitzer steigert, sondern auch tausende Arbeitsplätze sichert. Insgesamt leben etwa 973.000 Österreicher - statistisch gesehen also rund jeder Achte - mit einem Hund im Haushalt. Daraus ergeben sich auch viele indirekte Wirtschafts-effekte: Denn der Hundebesitz hat Auswirkungen auf zahlreiche Konsumentscheidungen, vom Autokauf über die Urlaubsplanung und das Freizeitverhalten bis hin zur gesamten Wohnsituation.
Hunde können wahre Heldentaten vollbringen
Als spezialisierte Helfer des Menschen können Hunde viele verschiedene Aufgaben
übernehmen. Ihre leistungsfähigen Sinnesorgane, ihre Aufmerksamkeit, Schnelligkeit
und ihr Arbeitswille machen sie zu den verlängerten Augen, Ohren und Armen "ihrer"
Menschen: Einsatzhunde unterstützen Exekutivorgane, retten Menschenleben, erschnüffeln
Verschüttete, finden Suchtmittel und Sprengstoff. Andere speziell ausgebildete Hunde
schützen vor Einbrechern, assistieren Rollstuhlfahrern, hüten Schafe, dienen ihren
Besitzern als Jagdhelfer und zunehmend auch als Sportpartner.Solche Hunde können wahre "Heldentaten" vollbringen oder einfach nur unseren Alltag erleichtern. In Österreich stehen im professionellen Bereich (Exekutive, Heer, Rettungshunde, Jagd, Therapiehunde, Blindenführ- und Assistenzhunde, Sport) rund 11.000 dieser Spezialisten im Einsatz. Jährlich kommen etwa 2.000 Tiere neu dazu; ihre Ausbildung bewegt immerhin geschätzte 9,5 Millionen Euro pro Jahr.
In Summe verbessern
Hunde in vielfacher Weise das soziale Klima in der Gesellschaft
Hundehaltung ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor;
auch die gesellschaftliche Bedeutung der "ganz normalen Hunde" wird meist weit
unterschätzt. Forschungsergebnisse zeigen klar, wie wichtig Hunde als Gefährten
für Menschen jeden Alters sind: Der Hund ist "sozialer Schmierstoff" und
"Katalysator" in Gesellschaft und Familie. Hunde sind höchst wirksam als
sozialpsychologische Arznei, mit einer langen Liste von Indikationen: Sie fördern
die Gesundheit ihrer Besitzer und begünstigen die emotionale, kognitive und
körperliche Entwicklung von Kindern - in einem so hohen Ausmaß, dass man hundeloses
Aufwachsen sogar als soziale Deprivation bezeichnen könnte.Hunde stabilisieren und verlängern das Leben alter Menschen, helfen in sich gekehrten Personen, sich zu öffnen, und sind begnadete Co-Therapeuten in fast allen Bereichen psychologischer Betreuung. Das wussten übrigens bereits Sigmund Freud und C.G. Jung, die in schwierigen Fällen die Assistenz ihrer Hunde in Anspruch nahmen. In Summe verbessern Hunde in vielfacher Weise das soziale Klima in der Gesellschaft. Sehr vorsichtig geschätzt entlasten diese psychosozialen Wirkungen von Hunden auf Menschen - durch erhöhte Sozialkompetenz, Entfall von Reibungsverlusten in der Wirtschaft. Einsparungen bei medizinischen Behandlungen und Pflegeleistungen etc. - die Allgemeinheit um insgesamt etwa 600 Millionen Euro pro Jahr.
589.000 Hunde in Österreich stellen nicht nur einen unbestrittenen sozialen Nutzen
für die Gesellschaft dar, sondern auch einen bislang unterschätzten Wirtschaftsfaktor.
Neben diesen positiven Auswirkungen verursacht Hundehaltung natürlich auch Probleme
und Schäden. So schnappen, beißen und kratzen gelegentlich selbst die friedlichsten
Hunde in bester Haltung, in Österreich bis zu 8.000 mal pro Jahr. Vor allem
ungenügend erzogene und mangelhaft beaufsichtigte Hunde bereiten sich und ihren
Haltern Probleme, wenn sie Angst und Ärger auslösen oder durch Bellen Unfrieden
stiften.Hunde können Verkehrsteilnehmer gefährden und städtische Räume verschmutzen. Wie andere Tiere sind sie potenzielle Keimträger und - wenn auch nur selten Allergieauslöser. Unbetreute Hunde landen in Tierheimen, die sich durch Spenden und Zuwendungen aus Steuerleistungen erhalten und damit letztlich der Allgemeinheit zur Last fallen. Insgesamt belasten die von Hunden verursachten materiellen Schäden die Gesellschaft mit (in diesem Fall bewusst eher hoch) geschätzten 50 Millionen Euro pro Jahr. In einer Gesamtbilanz muss diese Summe der positiven Wirtschaftsleistung und Nutzenstiftung durch Hundehaltung von zusammengerechnet über 1,2 Milliarden Euro gegenübergestellt werden. 589.000 Hunde in Österreich stellen nicht nur einen unbestrittenen sozialen Nutzen für die Gesellschaft dar, sondern auch einen bislang unterschätzten Wirtschaftsfaktor.
Der Hund IST integraler Bestandteil der
menschlichen Kultur, wie es in diesem österreichischen Buch"Faktor Hund"
dokumentiert wird. Vor 20 Jahren, 1986, erschien das hier abgebildete Buch "Mensch und Hund, Psychologie einer Beziehung" mit Datenbasis aus Deutschland. So wie das Titelbild des oben genannten Buches "Faktor Hund" in seiner Symbolik dem Titelbild dieses Buches von 1986 ähnlich ist, so ist es auch inhaltlich ähnlich strukturiert und kommt zu völlig vergleichbaren Ergebnissen. Dies Buch von 1986 ist allerdings eine wissenschaftliche Publikation und damit zwangsläufig tabellenbelastet und sprachlich mehr komplex als leserfreundlich. Deshalb fand es auch nur einen kleinen Leserkreis. Gerade in der duch die so pauschalen wie dummen "Kampfhunde-Verordnungen" aufgeladenen Stimmung in Deutschland wäre ein mehr populärwissenschaftlich gehaltenes Buch (als dies von 1986) zum Thema "Hund und Gesellschaft - Hund und der Einzelne" eine nötige Aufklärung und damit ein Segen!
Donnerstag, Juni 8, 2006
Meine Abenteuer in den Bergen, hi ...Heute erzähle ich, Frieda Fay, Euch etwas Steiles!Anfang Mai sagten mir meine Eltern, daß wir in die Alpen reisen, damit ich auf der Alm in den noch ungemähten "paradiiiisischen Blumenwiesen " rumtoben könnte. Das klang so aufregend, daß ich ausnahmsweise mal schlecht schlief, bevor es losging. Endlich dort, da rannte ich gleich ungeduldig in eine solche Wiese hinein : sie duftete sooo verführerisch nach Frühling, und sie war riesenriesengroß! Einmal sah ich nach diesem Rumtreiben in all den Blumen "geschmückt wie ein Pfingstochse" aus, sagte Mama. Sie lachte stolz und so habe ich verstanden, daß dies ein schönes Aussehen sein mußte!
Die Anfahrt war ja lang gewesen; es gab mal kurze Pausen, aber davon war nur eine nett: da kam ein Rudel Polizisten auf mich zu, und die klopften mir auf den Rücken und einer sagte sogar beeindruckt: "Du hast aber schöne Zähne!"
Am allerfreundlichsten waren die Leute in
Grünau im Almtal,
wo wir wohnten, weil
Mama die
Raben dort zum Spielen verführen wollte. Dabei spiele ICH doch viel wilder und länger
mit ihr, als diese schwarzen Flieger! Also, die Wirtin vom "Kirchenwirt" wurde meine
ganz besondere
Freundin. Wenn sie mich sah rannte sie aus der Küche auf mich zu, ich durfte sie
anspringen so viel ich wollte, sie gab mir sogar
Küßchen! Mit solchen schönen rollenden Rs rief sie immer wieder:
Und am letzten Tag im Wiesendorf erzählte meine Wirtsfreundin: Es ging durch Urwald, am Bach entlang, über Bretterstege, wieder Bäche, sogar am Sumpf entlang, zweimal war ich auch im Schnee - und ich lief an einer vom Schnee ertränkten Hütte vorbei - dann wieder Wald und Blumen, um dreimal! um meinen Lieblingsee herum. Also es war wirklich viel los in diesem Tal, das kann ich euch sagen!
Ach ja, mein Lieblingssee war er, weil ich dort
tauchen konnte!
Kopf runter und die Wasserwelt
betrachten. Stellt euch vor, einmal kam eine schnelle Welle, eigentlich war es aber keine
Welle, unter Wasser auf mich zu. Ich versuchte dieses Etwas zu fangen - aber es entwichte.
Immer wieder hielt ich danach Ausschau, und zweimal konnte
ich es auch wieder entdecken. Ich war langsam wütend, weil es sich nicht fangen ließ.
Mama war bei diesen Forellenenttäuschungen nicht dabei. Sie war nämlich schon wieder bei
den
Raben! Als wir Mama von diesem Wildpark abholten, da erzählte sie verwirrt, ein Ganter hätte sie angegriffen und sie sei wie vom Teufel getrieben weggerannt. Und "Gut, daß Frieda nicht dabei war, die hätte dem Ganter den Kopf abgebissen!" Habe ich doch gesagt, ICH wäre die Gefahr für all diese Wilderlinge gewesen!!
Leider hat auch ein Paradies ein Ende. Dies war eine nicht leicht zu bewältigende Erfahrung für
mich!! Zurück ging es wieder durch ein anderes Land. Mama sagte : " Nur
Wiesen und Wälder - statt Forste und Felder!"
Irgendwie war das, als wären wir wieder in einem
Paradies. Dann verstand ich noch
"Böhmische Dorfer".
Dann kam nur noch Regen, und Papa wollte deshalb nach Hause.
Auf der langen langweiligen Hinfahrt traf ich nette Polizisten, wie ich euch erzählte.
Und auf dieser langen langweiligen Rückfahrt traf ich einen
seltsam angezogenen Menschen
mit weißer Lockenperücke. Der war sehr interessiert an mir, obwohl ich ja keine Perücke aufhatte. Mama
lachte : "Das ist Weimar! Du bekommst jetzt ein Thüringer
Würstchen:-"
Hallo ihr
Fans,
noch was !
Papa sagt mir, da ich euch dies so bunt erzählt habe, sähe man nicht mehr, wo ich die
Bilder alle versteckt hätte. Eure
Dienstag, Juni 6, 2006
Heute durchschaut uns Gastblogger Murat Karakaya ;-)))Wie man zum Bulldog-Fan(atiker:-) wird ...
hier noch einige Denk-anstösse zur Frage, wie man zum Bulldog-Fanatiker wird....
Manche sind aus dem Leben gegriffen und manche hoffnungslos übertrieben.
Aber manchmal liegen Wahrheit und Fiktion sehr nahe beieinander.
Samstag, Juni 3, 2006
Die Bulldog-Zunge :-)Die lustigsten Fotos von Bulldogs sind die mit rausgestreckter Zunge;-)))Als Alma Joy einmal - noch in Narkose - aus dem OP-Saal herausgefahren wurde, da hatte ihr Freund und Tierarzt Peter mit einem Gummi, (das mich an das Gummi eines Einmachglases erinnerte :-) ihre ganz herausgezogene Zunge mit dem Unterkiefer zusammengebunden. (Das war sinnvoll, damit diese während der Narkose nicht in den Rachen fallen konnte.) Ich war fassungslos, wie lang diese Zunge war : bestimmt 10 cm länger als der Unterkiefer. Ich hatte bislang nur circa 6 cm davon gesehen - wenn Alma Joy tief und entspannt schlief. Wir machten Witze : "So viele cm Zunge, so viele Tiefen Schlaf!" :-)
Man sieht auf diesem Foto gut, wie die Welpenzunge deutlich von vorne und von den Seitenrändern aus nach innen gehöhlt ist. Dieser Hohlraum bildet beim Saugen eine Unterdruck-Zone, sodaß die Muttermilch über dieses physikalische Prinzip des Druckausgleichs leicht aus der Zitze herausgepumpt und sofort in dieser "Löffelchen-Höhlung" aufgefangen werden kann, sodaß der Welpe sich nicht verschluckt. Die Zungen der erwachsenen Bulldogs zeigen keine solche runde "Löffelchen-Höhlung" mehr, sondern sie sind eingerollt, gefaltet - oder eben wunderschön rosenblättrig entfaltet :-)
Da wir gerade bei der Mutter-Milch sind, paßt der Übergang zur Mutter-Sprache :
die Bulldog-Zunge hat nämlich so ihre ganz eigene :-) "mother
tongue". Zu diesem Wortspiel die passende Werbung :
'Love is a female force.' FORTSETZUNG FOLGT :-)
Donnerstag, Juni 1, 2006
Heute gratuliert Gastbloggerin Berta (Doris Ehrenstein) ;-)Happy Birthday liebe Frieda !Nun bist Du ja 1 Jahr alt und schon ein bißchen erwachsen.Cornelia hat das schön über Dich geschrieben. Ja es dauert eben lange bis man vernünftig
ist. Ich habe jeden Tag Ärger mit Willie, er ist 2 Jahre
alt, aber dauernd rennt er mich um, wenn ich gar nicht
daran denke. Er schleicht sich ran und dann springt er los.
Gestern sollten wir in die Badewanne. Doris meinte es wäre mal wieder Zeit.
Willie sprang direkt hinein. Ich natürlich nicht. Ich gehe doch nicht mit einem Jungen
gleichzeitig in die Wanne. Ich gehe überhaupt nicht in die
Wanne. Habe kurz um die Ecke geguckt und dann war ich
weg.
Vor 4 Wochen waren wir beim Tierarzt. Ich musste Pfotenpflege haben,
und was mit Willie war, weiss ich nicht,
er blieb mit Doris fast eine Stunde in der Praxis.
Dann kamen beide heraus und Willie war noch sehr müde.
Doris sagte mir, er würde jetzt nicht mehr hinten auf mich draufspringen und
mich festklammern. Z.Zt. ist es hier so heiß, wir haben seit einer Woche 28 - 30 Grad Celsius, und da ist es zum Spazierengehen zu heiß. Irgendwo sind auch Waldbrände, ich rieche das. Doris sagt es sind sogar 2 große Brände. JT soll den Busch um uns herum noch mehr roden, das wäre sicherer, sagt Doris auch noch. Vonwegen kaltes Alaska. Nun wünsche ich Dir einen schönen Geburtstag - und ein herzliches WauWau von Deiner Cousine Berta aus Talkeetna in Alaska.
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