Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Freitag, Juli 31, 2009

Bulldogs und Kleinkinder :-)


Bulldogs sind so gut wie immer in Kinder vernarrt. Dennoch sollte man sie mit Kleinkindern nicht alleine lassen, denn sie unterschätzen manchmal die Kraft ihres "Pfötchengebens" und ihr eigenes Gewicht.

Noch ein zauberhaftes Fotos von Rafaelas Enkel Elias mit Bulldog: Wilma bekommt einen vertrauensvollen und zärtlichen Kuss!
Und noch ein in einer Zeitung gefundenes Kußbild :-)

Foto unten: Alexander Teloudis, Onkel von Chilli und Papa von Collin, stellt fest, dass Chillis Temperament sehr gezügelt ist, wenn es um Collin geht :-) Und HIER Körperkontakt gedrosselt aus Respekt vor so viel Kleinheit; Chilli lutscht nur an Collins Füßchen !

Wunderschöne, großes Vertrauen zeigende Fotos von ihrer damals (2006) gerade geborenen Tochter Sarah mit Bulldogge Dixie schickte uns Xenia Ramel aus Zürich. Sie finden diese im Archiv, Beitrag vom 28. Juni 2006.

HIER noch ein Gemälde "Mädchen mit Bulldog", das mich zwar an den "Herz-Jesu"-Stil des vorigen Jahrhunderts erinnert - mir aber trotzdem gefällt :-). Und HIER ein Foto aus der heutigen Zeit: spontan-natürlich :-)


Mittwoch, Juli 29, 2009

Bulldoggiges aus Deutschland und den USA


Genäht, ...

Was glaubt Ihr, wem diese Tasche unten in "schwarz rot gold" gehört? Hier die Antwort :-)

Bulldoggerin Julia machte dieses Foto von Bulldog-Futterdosen und das Foto unten während einer Reise durch die USA :-). Diesen witzig kreativ gestalteten Stahlbulldog hätte ich sofort gekauft, zumal bei DEM Preis!

... geschmiedet ...

... aus Ton gebrannt ...

Rafaela und Bernd Schuda haben eine große und witzige Ton- und Steinbulldogsammlung in ihrem Garten. Auch im Haus ist viel Bulldoggiges zu finden. Diese Wand gefällt mir besonders!


Montag, Juli 27, 2009

Heute von und über Gastbloggerin Alexandra Bombek:

"Englische Bulldoggen sind supersüß"


Reporter Thomas Wintgen von der Wermelskirchener Zeitung traf mich und Stanley zu einem Interview. Thema war der Englische Bulldog. Hier sein Zeitungsbericht darüber :

Stanley ist gar kein ungewöhnlicher Name, wenn man weiß: Er ist eine reinrassige Englische Bulldogge. Dass er Sir Stanley heißt, treibt die Augenbrauen schon eher nach oben. Aber die Begründung ist irgendwie einleuchtend. "Weil er so bequem ist, weil man ihn immer bitten muss", erklärt Alexandra Bombek. Hätte ich selber drauf kommen können.

Alexandra Bombek ist Englische-Bulldogge-Fan. Sie ist sich der Tatsache voll bewusst, dass es nur zwei Sorten Menschen gibt, schildert sie: Die, die sich abwenden und sagen "Was ist der hässlich!" Oder die, die ihr Auto anhalten und vor dem Hund in die Knie gehen: "Was ist das für ein geiles Tier!" "Ich find' ihn supersüß", sagt die Technische Zeichnerin. Sie beeindrucke, wie "lieb er auf jeden Menschen zugeht", Betonung auf: jeden. Die Bulldogge war einst ein Hund, der den Bär angreifen musste. Nach dem Verbot der Bulldogge wäre sie fast ausgestorben, weiß die Wermelskirchenerin. "Und heute ist das ein total netter Familienhund", kinderfreundlich obendrein. Und mit der "optimalen Größe für die Wohnung". Sir Stanley war ein acht Wochen junger Welpe, als er - aus Polen - nach Wermelskirchen kam, von einem aufrichtigen Züchter, zu einem aufrichtigen Preis (2 500 Euro). Mit seinen zweieinhalb Jahren wiegt Sir Stanley heute 26 Kilogramm. "Wenn es den ganzen Tag regnet, bleibt er auf der Couch liegen" Alexandra Bombek Frauchen Bis vor kurzem war es noch angesagt, dass die Englische Bulldogge etwa zehn Kilo mehr auf die Waage brachte. Mit entsprechenden Risiken für Gelenke, Herz und die Atmung. Sir Stanleys Frauchen ist froh, dass die Mode bei ihrer Hunderasse gerade umschwenkt.

Bisher war schick, die Bulldogge muskulös und bewegungsarm zu züchten. Das sei obendrein der Tendenz entgegengekommen, eher zu viel zu füttern. Aktuell darf's wieder schlanker sein und sportlich. "Das müssen nur noch die Richter mitbekommen", gibt sie einen kleinen Seitenhieb auf die Sitten und Gebräuche bei Ausstellungen, auf denen Hunde gewertet werden.

Aufs Sportliche legt Alexandra Bombek großen Wert. Ist doch die Atmung ohnehin ein Sonderfall der kurzen Nasen. Stanley hechelt viel, was ein Problem sein kann, wenn langnasige Hunde im Raum sind. Die ordnen das Hecheln falsch ein und missverstehen es als Aggression . . .

Deswegen bleiben Englische-Bulldogge-Halter gerne mit ihren Tieren unter sich, berichtet Alexandra Bombek. Alle paar Monate gibt es ein Treffen mit Haltern aus Paderborn, Dortmund, Solingen, Köln.

Sir Stanley ist ganz einverstanden, dass es diesen Sommer - bisher jedenfalls - nicht wirklich heiß ist. Einerseits ist das agile Exemplar gewohnt, auch mal eineinhalb Stunden zu laufen und damit doppelt so lange wie die gemeine Englische Bulldogge. Andererseits mag er's bequem. "Wenn es mal den ganzen Tag regnet", schildert Frauchen, "stört es ihn gar nicht, auf der Couch liegenbleiben zu können." Wenn sie diese Hunderasse charakterisieren soll, gebraucht sie gerne folgenden Erfahrung: "Die Englische Bulldogge gehorcht nicht Befehlen. Sie erhört Bitten."

So ein Dutzend Halter und Tiere kommen alle paar Monate zusammen. Als Alexandra Bombek das letzte Mal in die Rausmühle geladen hatte, kamen 20 Menschen mit 16 Hunden. Am Sonntag, 20. September (11 Uhr), ist Haus "Eifgen" der nächste Treffpunkt.

Kontakte mit Alexandra Bombek: 01 72 / 1 58 32 22 Informationen unter
www. cornelias-bulldog-blog.de

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Samstag, Juli 25, 2009

Heute berichtet Gastbloggerin Alexandra Bombek:

Unser Urlaub in Slowenien


Wir, das sind Marcus und Alex mit unseren Hunden Bill und Stanley, machten uns um 2 Uhr morgens auf den Weg nach Slowenien.

Unser erster längerer Stopp nach 10 Stunden Autofahrt war in Krajnska Gora. In einem Flussbett konnten sich die Hunde im eiskaltem Wasser abkühlen, ein wenig toben und sich die Pfoten vertreten. Danach ging es weiter über den Vrsic Pass, wo wir noch einmal einen Stopp machten. Dieses mal tobten die Hunde etwas irritiert, aber mit viel Freude im Schnee.

In Bovec angekommen haben wir unser Apartment bezogen und uns in der Gegend etwas umgeschaut. Unsere weiteren Ziele im Soca-Tal waren:

Der Kanin, wo wir mit der Seilbahn auf 2400m fuhren. Dort oben konnten wir Schnee genießen bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein. Die Hunde hatten jede Menge Spaß!

Der Wasserfall Kozjak, wo wir von Kobarid aus den schönen Wanderweg von ca. 2,5 Std. starteten, der allerdings länger dauerte, weil wir hier und da rumgetrödelt haben.

Die Tolminer Schluchten, wo Stanley und Bill mit stahlharten Nerven, souverän auf schmalen Wegen an steilen Abhängen spazieren gingen.

Der Wasserfall Boka, wo wir 1 Stunde steil bergauf klettern mussten, doch die Aussicht entschädigte für die Anstrengung. Dieses mal haben wir die Hunde im Apartment gelassen.

Wir waren auch mit dem Geländewagen auf vielen Schotterpisten unterwegs, wo sich am Ende der Strecke immer eine schöne Sehenswürdigkeit zeigte, wie die Kirche Javorca. Auch eine Raftingtour von 2 Stunden am Morgen haben wir uns nicht entgehen lassen in der Raftinghochburg Bovec.

Natürlich gab es zwischen den vielen Wanderungen immer mal wieder Zeit zum relaxen. Wir suchten uns einfach einen Platz an dem schönen Fluss Soca, wo wir uns sonnen konnten und die Hunde im Wasser spielen und abkühlen konnten.

Nach sechs Tagen im Soca Tal machten wir uns auf nach Kamnik. Dort wanderten wir auf die Mala Planina. Da gibt es das größte Hirtendorf Europas noch im ursprünglichem Zustand zu sehen, leider ist hier erst ab Juni Hochbetrieb, wenn die Hirten ihr Vieh mit haben und selbstgemachten Käse verkaufen. Die kommende Nacht in Kamnik verbrachten wir auf einem Campingplatz im Zelt. Das war auch die einzige Nacht in der es regnete!!!

Am nächsten morgen fuhren wie weiter nach Maribor. Wir gönnten Stanley und Bill eine Pause, ließen sie in unserem neu bezogenem Apartment eines Urlaubbauernhofs und fuhren in die Stadt zum shoppen. Am nächsten Tag, der ziemlich trüb angefangen hat, beschlossen wir auf den Pohorje (1600m) hoch zu fahren. Dort konnte man schön spazieren gehen und sogar die Sonne schien dort oben über den Wolken. Relaxen war ebenso angesagt.

An unserem letzten Urlaubstag fuhren wir nach Radenci, wo eine Laufveranstaltung stattfand. Wo ich den Halbmarathon bei glühender Hitze lief. Nachmittags war noch relaxen und Kofferpacken angesagt. Und dabei merkt man wie schnell 10 Tage umgehen können.

So das war's von uns! Alexandra


Donnerstag, Juli 23, 2009

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

"Wir haben Urlaub - und Eulenbabys!"


27.5.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

WIR HABEN URLAUB!!!!!!!!!!!
Herrchen, Frauchen und ich müssen 1 Woche nicht mitten in der Nacht aufstehen, statt dessen gibt es Oderspaziergänge (bitte jeden Tag aber eine kleine Runde mit dem Auto, das ist mir persönlich sehr wichtig), Schwimmeinheiten und lange - ausgedehnte Sonnenstunden auf der Wiese. Abends dann dürfen Duggy und ich auch ins Wohnzimmer. Eigentlich hat Frauchen seit Tagen nichts anderes gemacht, als mit Herrchen die Wiesen in den Griff zu bekommen - überall Heu, Heu und nochmals Heu.

Neulich waren wir mit dem Kajak unterwegs - und nun hat Herrchen mir und Frauchen eines gekauft. Das allerdings muß noch gebaut werden. Ich bekomme auch eine eigene Schwimmweste, obwohl ich ja Schwimmen kann, aber Herrchen will das so.

Clemenz ist wieder im Garten bei seinen Kumpels, klar bekommt er seine besonderen Kuscheleinheiten, aber er vermisst seine Freunde dann doch nach einigen Tagen. Crazy hat heute wieder einiges von Frauchen an den Kopp bekommen - geht der doch neuerdings auf mich los. Na gut, ich habe angefangen, aber so war das auch nun wieder nicht gemeint. Dafür bin ich Meisterjäger im Igel kaputt machen. Ich ziehe jeden Abend los und suche in unserem Wald Igel - Ihr müsstet Herrchen und Frauchen mal erleben, wie die rennen können. Herrchen muß mich dann festhalten, was er kaum schafft, da ich fast durchdrehe - und Frauchen macht immer eine riesen Angelegenheit aus diesen Viechern: Abduschen, Entflohen, Zecken ziehen und dann ab ins Dorf - weit weg von mir.

Ach so: Bei meinen Hasen im Baum hat "Euli" ihre Kücken bekommen. Direkt vor unserer Terrasse zieht Familie Waldohreule ihre Jungen hoch. Jeden Abend springt Herrchen mehrmals auf und brüllt "Ruhe" in den Baum, dann nämlich, wenn Papa-Eule wieder in unserem Garten Mäuse jagt und die Vögel in der Voliere Panik bekommen und mitten in der Nacht rum schreien. Tja, und dann ist da noch "Nachtigalli". Die wohnt bei Elsa im Baum und singt und singt und singt - genau vor meinem Fenster - wenn die dann gegen 05 Uhr morgens ruhig ist, Euli sich satt gejagt hat, dann fangen meine Hähne an - und Tilly und Wallenstein und Stelzi. Ich habe es echt schwer. Nun aber Fresschen Frauchen - ist eh gemein, dass ich immer zum Schluß was bekomme - wer macht hier denn die ganze Arbeit? Einen schönen Abend noch, Euer Caligula

1.6.2009 Bulldoggerin und Vogelfan Isabelle mailt:

Unsere Gäste von Samstag haben ja das Glück gehabt, das Kind von "Euli" zu sehen.

Die jenigen, die sich etwas auskennen, wissen, dass dieses Bild eine echte Seltenheit ist, da Schleiereulen normalerweise recht scheu sind und erst recht nicht in der Nähe von Menschen brüten. "Euli" sieht das etwas anders, wenn gleich sie auch nur mir beim Füttern der Kaninchen entweder vom Ast über uns oder aus der Bruthöhle zusieht - kommt Willi, ist sie weg. Das Kücken allerdings stören weder Partygäste noch sonstwer ! Viele Grüße zum Wochenanfang, Isabelle

21.6.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Ich finde es schon erstaunlich - während Frauchen und ich ackern und ackern und ackern, belieben es sich die anderen Familienmitglieder ruhig und gemütlich zu machen. Na gut, Chocheese sitzt auf ihren Eiern (oh Gott, bald kommen die Kleinen!), aber Elsa-Lotti und Co faulenzen den ganzen Tag - Gras Fressen? Wie kommen die dazu, Frauchen mischt ja jeden Tag schöne Melasse mit Haferflocken zusammen! Chato und Ariadne wühlen sich durch ihre Wiese und Crazy meint - wie immer - er sei der Held! So ein Idiot! Mein Herrchen wollte eigentlich Bogen-Schießen, aber Slawek und er müssen ja die neue Terrasse ausprobieren - die probieren alles aus - einschließlich aller Biersorten Polens und Deutschlands. Tja, in der Zeit legt Frauchen mir meine "Abendbrotfärte". Hmmm-frischer Pansen!

Rafaela, Frauchens Sorge um mich in der letzten Woche in Heilbronn scheint vollkommen unbegründet. Für die anderen in ein paar Worten:

Mir hat die ganze Reise überhaupt nicht gepasst, denn Herrchen hat im Auto nur gemeckert, ich habe mich aufgeregt, 6 Stunden nur rumgehechelt, dann mit in die Weinberge, da Herrchen und Frauchen mich nicht 8 Stunden im Hotel lassen wollten, das alles bei knapp 30 Grad, Straßenbahn, Trecker fahren und immer die Angst, einen von meinen Lieben zu verlieren. Ich habe dann so gehechelt, dass mir schlecht wurde, und ich Frauchen von oben bis unten bekotzt habe...

Im Hotel sind Frauchen und ich dann in die Dusche - gemeinsam, denn Frauchen war fast alles egal - während sie dann das Bad geputzt hat, habe ich mich zum ersten Mal im Leben in ein Bett gelegt - ih, total nass wie ich war. Nun denn - sie ist dann wieder in den Weinberg gefahren, und kam abends mit Herrchen wieder - ohne ihm von der Bettgeschichte zu berichten - mein Herrchen ist doch so pingelig! Herrchen schließt die Zimmertür auf - und findet mich auf seiner Bettseite tief schlafend. Frauchen wollte noch in Deckung gehen - war nicht nötig! Herrchen fand mich toll und murmelte etwas von: "Sch...Stadt - zuviel Menschen - alle doof - will nach Hause - der Hund auch." Ich habe es geschafft, es geht wieder nach Hause! Wer braucht schon heiße Weinberge?! Euch eine schöne Woche, Dicki


Dienstag, Juli 21, 2009

Gastbloggerin Katherina Tansley: heute ein Urlaubsbericht

Everybody wants to go to Hollywood -

hat schon Madonna gesungen - Recht hat sie!


Zwei Wochen Urlaub in LA, bzw. Redondo Beach - bei dem Bruder meines Mannes und seiner Familie. Es war unglaublich schön! Kalifornien… 365 Tage Sonne im Jahr, selten zu heiß, und kilometerlange Strände… nicht zu vergessen, Wein und Burger!

Das Leben des Durchschnitts-Kaliforniers, so mein Eindruck, findet einfach draußen statt. Alles läuft, walked, radelt, skatet oder bewegt sich auf dem Wasser fort. Oft dabei: Hunde! Von ganz klein bis ganz groß war alles dabei. Oftmals schien Hund auch nicht zu Herrchen zu passen. Auffällig war jedoch die hohe Anzahl recht dicker, um nicht zu sagen sehr fetter Hunde. Auch die Herrchen dieser Hunde schienen dann allerdings nicht zu den Fitness-Freaks zu gehören.

An den Stränden ist es in der Regel nicht erlaubt Hunde mitzunehmen, Ausnahme, die Dog Beaches. Da tobt dann aber wirklich auch das Leben. Wir sind am Huntington Dog Beach gewesen, und es war wundervoll!

Da haben wir dann endlich auch englische Bulldoggen getroffen. 3 an der Zahl, leider auch recht dick das Trio, aber wild auf Wasser!

Dann noch in die Surf City Huntington Beach - und da haben wir dann einen klasse Bulldog Rüden getroffen. Der Kerl hatte wirklich einiges zu bieten… sah sehr fit aus, und hatte tatsächlich ein bisschen Nase, und wie sein Besitzer meinte, auch sonst keinerlei gesundheitliche Probleme.

Was sonst noch wirklich beeindruckend war… die Dog Walker, die mit Massen von Hunden spazieren gehen, es gibt sie tatsächlich. 10 Hunde hatte ein Herr bei sich - ich kann mich nicht entscheiden, ob ich das mutig oder leichtsinnig finden soll…

Und auffällig fanden wir auch die überaus große Zahl an Hundefreunden - jedermann schien freundlich zu Hunden, keiner ängstlich… selbst Familien mit Kindern, ließen diese sofort auf jeden Hund zugehen… Mir schien die gesamte Stimmung in Kalifornien sehr pro Hund.

Es gibt strenge Auflagen, so dürfen Hunde nicht an reguläre Strände, und auch nicht in Kneipen oder Restaurants - verständlich aber, wenn man bedenkt, dass dort "fast jeder" einen Hund hat! In Restaurants, oder an den Stränden wäre das einfach zu viel. Im Gegensatz zu diesen Verboten, stehen allerdings überall auch Behälter mit Dogbags, für die großen Geschäfte, und sogar Wasserspender extra für Hunde. Auch stehen vor vielen Läden Wassernäpfe bereit.

Zwei Wochen Los Angeles hieß auch für uns zwei Wochen ohne unsere geliebte Chilli-Maus. Glücklicherweise, haben mein Schwager und seine Frau einen Labbi, und auch die Nachbars Golden durften wir uns zum kuscheln ausleihen.

Kleine Bemerkung am Rand für alle Bulldogfans - wir haben mit unseren Neffen den Film "bedtimestorys" mit Adam Sandler gesehen, der ja bekannterweise Bulldogfan ist und selber welche hat - tatsächlich ist nicht nur seine Bulldogge Babu im Film zu sehen, sondern auch sonst… sind immer wieder Hinweise auf seine Bulldog Leidenschaft zu finden, in einigen Szenen trägt ein T-Shirt mit Bulldog Motiv, in anderen hängt ein Bulldog Portrait an der Wand.


Sonntag, Juli 19, 2009

Heute eine Foto-Mail von Gastbloggerin Elisabeth Dolinska

Erster Strandurlaub


Hallo Cornelia, habe mit Bacon ein langes Wochenende in St. Peter Ording verbracht, sein erster Strandurlaub!

Es war zuckersüß, wie Bacon auf den Sand und das Meer abgefahren ist. Der Sand schmeckte, das Salzwasser weniger, aber er musste (trotz Ermahnung) immer wieder probieren.

Ich war begeistert und überrascht wie hundefreundlich alle waren, trotz Hauptsaison hielten sich die wenigsten Hundebesitzer (abends) an den Leinenzwang......was uns ganz recht war :-) .... Bacon geht und hört sowieso besser ohne Leine......und es macht viel mehr Spaß ;-)

Wir werden mit Sicherheit wieder hin fahren, der Strand hat Suchtpotential !!

Liebe Grüße.......Elisabeth Dolinska


Freitag, Juli 17, 2009

Uschi und Chilli genießen die Eis-Zeit :-)


Bulldogfreundin Sophie Schliemann wurde in Berlin mit ihrer Uschi kurz von RTL gefilmt :-) Die beiden sind ja auch schöne Beispiele dafür, wie man gelassen und genüßlich die Sommerhitze erträgt ;-)

Hunde-Eisrezepte von Anke Teloudis

Sommerzeit ist EISZEIT !!! Nicht nur wir Zweibeiner schätzen die "eiskalte" Sünde an warmen Tagen, auch unsere Bulldogs und ihre Kollegen wissen eine leckere Abkühlung zu schätzen. Damit sich der kalte Genuss nicht auf den Rippen niederlässt, gibt es für unsere Hunde selbstgemachtes, leichtes Eis statt der Kalorienbomben aus der Eisdiele.

  • gesund und fruchtig :
    500g Magermilchjoghurt natur, ca. 200g pürriertes Obst nach Geschmack (gerne Banane, Erdbeer,Kiwi) 2 Eiweiss,steif geschlagen, 1 Päckchen instant Gelatine Joghurt und Obstbrei mischen, Gelatine einrühren, Eischnee unterheben - fertig :)
  • herzhaft und lecker :
    Geflügelleber und Gemüse abkochen, im Mixer fein zerkleinern. Etwas von der Brühe dazugeben und mit Eischnee auflockern
  • Leicht und schnell :
    "Baby-Gläschen" Karotte (schmeckt süß) mit 1Teel. Öl und 1 Eischnee mischen

Abgefüllt in kleine Joghurtbecher(Plastiklöffel als Stiel reinstecken) oder in "Eis am Stiel" Behälter, die überall in verschiedenen Größen und Formen erhältlich sind ergibt das mehrere leckere Erfrischungen für unsere Lieblinge. Bei kleinen Verletzungen oder Insektenstichen im Maulbereich auch eine tröstende, blutstillende und Schwellungen reduzierende 1. Hilfe !


Mittwoch, Juli 15, 2009

Kinder lieben Bulldogs,

und gleichen Bulldogs Teddy-Bären ?


Kinder lieben Bulldogs - und umgekehrt :-)
Und wie dieses Kinderdreirad und dieses süße Kinderkleidchen zeigen, lieben offensichtlich auch Mütter Bulldogs. Und das wohl schon immer :-)

Kinder, die so alt sind, dass sie fest auf ihren Beinen stehen können, kann man getrost mit Bulldogs spielen lassen: denn natürlich erzogene Kinder und liebevoll gehaltene Bulldogs lieben und genießen den gegenseitigen Körperkontakt :-)

Eine Begegnung in Detmold:
Wir spazierten mit unserer Wilma durch die belebte Altstadt, (leider ohne Fotoapparat .-) Ein junger Mann fuhr seine kleine Tochter in einem Kinder-Sportwagen spzieren, entdeckte uns, beschleunigte in unsere Richtung und fragte:
"Darf meine Kleine ihren Hund einmal streicheln?" "Ja gerne!" "Danke, jetzt wird mein Baby schöne Träume haben!"

Unten: Ein beeindruckendes Foto von den Risiken des Filmens auf Bulldog-Wanderungen ;-) Kameramann doof, Mitspieler toll ... :-)

Der Bulldog, eine bärenstarke Schmuse-Gestalt :-)

Ganz viele Kinder haben und lieben einen Plüsch-Teddy. Auch ich liebte meinen hellgelben Steiffteddy mit seiner dunklen Schnute sehr. Zum Einschlafen nahm ich ihn als Kind immer in den Arm. Später übernahmen meine Bulldogs gelegentlich diese Rolle :-)

Ich frage mich, ob ein Teddybär nicht tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Bulldog hat: Großer Kopf, auffallend leuchtende Augen, kompakter Körper und Schmusewilligkeit ;-) Ein typischer Bulldog-(Schmuse)name ist ja auch "Bär". Unser Kosmo jedenfalls sieht wirklich einem Plüschteddys ähnlich: er hat - wie diese oft - eine kurze Schnute mit dunkler Maske .-)))

Zwei "Teddy-Episoden", die ich vor vielen Jahren mit meiner Ziska erlebte:

Urlaub am Gardasee, wir sitzen in einem Eißcafe, als plötzlich ein ganz kleiner Junge mit dickem Windelpopo auf die ruhig unterm Tisch sitzende Ziska zuläuft und sie stürmisch und quietschend vor Freude umarmt. Sein Vater, ein Holländer, steht gelassen auf, geht zu seinem Filius und meint lachend zu uns: "Der denkt, sein Teddy ist lebendig geworden :-)"

Und ein ander Mal:
Ich stand mit Ziska in einem Geschäft, als plötzlich ein kleiner Junge laut und begeistert schrie: "Mama, Mama, da sitzt ein Eisbär-Baby!" Er weigerte sich zu glauben, dass Ziska "nur" ein Hund war :-)

Übrigens, es gab wirklich einmal einen "Bulldog-Baer" (in deutsch wird er Kurznasenbär genannt), wie bei Wikipedia nachzulesen ist. Er lebte vor 44.000 bis 14.000 Jahren in den Kältezonen Nordamerika. Den fossilen Knochenfunden nach muß er gewaltig groß und stark gewesen sein.

Noch eines meiner Lieblingsfotos: Luna und Klein-Kosmo :-)


Montag, Juli 13, 2009

Heute bedankt sich Gastblogger Stu Savory für

Seelische Unterstützung


Ende Mai hatte ich einen Verkehrsunfall, Knie lädiert, Schulter kaputt. Nach dem Krankenhausaufenthalt habe ich mich Juni/Juli zuhause erholt, Arm in einer Stuka-Schiene, Knie bandagiert. Unsere Hunde haben schnell ein neues Kommando gelernt "Sei sanft!" und meinten mich am besten zu trösten - resp. zu heilen - durch enges Andrücken - siehe Foto.

Und wisst ihr was? Es funktioniert :-)


Samstag, Juli 11, 2009

Der "schuldige" Hunde-Blick:

ein Beziehungsphänomen


Wie ich in Science Daily las, deckte Alexandra Horowitz, Assistant Professor am Barnard College in New York, kürzlich den Ursprung des "schuldigen Blickes" von Hunden auf.

Sie nennt als Ergebnis ihrer Studie, dass der "schuldige Blick" nicht davon abhängt, ob der Hund "schuldig" ist, also Verbote übertreten hat. Vielmehr sei ausschlaggebend, ob der Besitzer erwarte, dass sein Hund "schuldig" sei und ihn entsprechend ansehe und behandle. Wenn der Hund tatsächlich "schuldig" sei, sein Besitzer dies aber nicht erwartet, zeige der Hund deshalb auch keinen "schuldigen Blick."

Hinweis: A. Horowitz liefert in ihrer Studie ein statistisches Ergebnis; im konkreten Einzelfall kann es also auch so sein, dass ein Hund nur dann "schuldig" schaut, wenn er es auch ist.


Meine eigenen Erfahrungen mit diesem "schuldigen" Blick

Manche Hunde können eigenes Fehl-Verhalten, wie z.B. Pippi im Haus zu machen, "mit den Augen ihrer Menschen" sehen.

Das Ergebnis der oben zitierten Studie, welches den "schuldigen" Blick als ein Beziehungsphänomen ausweist, kann ich insofern unterstützen.

Wenn meine Bulldogs während meiner Abwesenheit etwas angestellt haben - und zwar NUR dann - benehmen sie sich bei meiner Rückkehr ungewöhlich zurückhaltend und schauen typisch "schuldig" drein. Dieser Blick löst sich aber sofort auf, wenn ich ihn ignoriere und sie einfach nur herzlich begrüße. Dann ist sozusagen alles "verziehen". Schließlich: wer die Verbote festlegt, kann auch Absolution erteilen ;-)

Gehe ich dagegen auf diesen "Schuldig"-Blick ein und frage sie mit tieferer Stimme, was sie gemacht haben, dann vertieft sich ihr "schuldiger" Blick und sie laufen sofort weg in ein anderes Zimmer als in jenes, indem das Unheil passierte. Es scheint als würden sie sich für ihr Versagen schämen... oder davon ablenken wollen.

Vermute ich dagegen nur Unheil, etwa weil ich sie einmal länger als gewöhnlich allein ließ, dann sehen sie mir das an und versuchen mich mit Pfotegeben zu besänftigen und zu überzeugen, das alles ok ist.


Anke Teloudis´ Erfahrung mit dem "schuldigen" Blick

Man stelle sich vor :
Ich komme wieder ins Haus, wo unsere 4 Hunde auf mich gewartet haben. Auf dem Küchenfussboden zerfetztes Papier mit dem Aufdruck meines Lieblingsbäckers - da war vor ein paar Minuten noch Butterkuchen drin: (Typisch
Ronja, denk ich und ärgere mich über mich selbst (hätte den Kuchen ja ordentlich wegstellen können) Noch bevor ich schimpfe, stelle ich fest : alle 4 Hunde verhalten sich, als ob sie der "Täter" gewesen wären.... verlegenes Gähnen, sich diskret auf den Hundeteppich legen, Blickkontakt meiden, mir aus dem Weg gehen.

Chilli kann es nicht gewesen sein, sie erreicht die Arbeitsplatte nicht. Kimo interessiert sich nicht für Kuchen. Anna hat zu viel Respekt vor ihrer Mutter Ronja um etwas zu stehlen, was die vielleicht haben möchte. Bleibt also unsere "Piranha-Ronja" als Täterin.....

..... und für mich als einzige Erklärung : alle Hunde spürten meinen Ärger, wussten hier ist etwas ganz Blödes passiert, wussten aber in 3 Fällen nicht, was sie falsch gemacht hatten und zeigten kein " Schuldbewusstsein" sondern Unsicherheit !

Ich sollte also besser auf meine Reaktionen achten, um meine "unschuldigen" Hunde nicht zu verwirren ;)


Ein schönes Fotos von einem "unschuldigen" Blick :-)


Donnerstag, Juli 9, 2009

Änderung des Hundegesetzes in Niedersachsen geplant:

Hundelobby.de: "Wehret den Anfängen!"


Tasso-Newsletter informierte darüber, dass Niedersachsen ein neues Hundegesetz plane. Es heißt darin: "Die neue Regelung, die Maulkorb- und Leinenzwang ebenso vorsieht wie Wesenstests, beträfe - und das ist neu - alle Hunde, ganz gleich welcher Rasse, ab einer Schulterhöhe von 40 cm oder einem Gewicht von 20 Kilogramm."

Damit wären auch alle English Bulldogs betroffen!
.

Eine Gesetzesvorlage, auf welcher die obige Info beruhen könnte, fanden wir nirgends! Auch in der "Hannoverischen Zeitung", die Tasso als Quelle angibt, fanden wir nichts derartiges geschrieben.

In den Webeiten der Hunde-Lobby Seevetal fanden wir immerhin einen Antrag der (in diesem Zusammenhang gottseidank) Oppositionspartei SPD, das Hundegesetz zu verschärfen und die unsäglich zielverfehlenden Rasselisten wieder einzuführen :-(((. Von Leinen- und Maulkorbzwang aber auch da nichts.

Ich rief bei der "Hunde-Lobby" an und fragte, auf welche Quelle sie sich mit ihrer Aktion (siehe Bild) überhaupt beziehen. Mir wurde erklärt, dass der SPD-Vorsitzende von Niedersachsen in einigen Zeitungsinterviews von dem Ziel einer "Leinen- und Maulkorbpflicht für alle Hunde ab 20kg/40cm" geprochen habe. Und man wolle nach den Erfahrungen mit Hamburg "den Anfängen wehren."

Hamburg und seine Hundegesetze haben uns Hundefreunde traumatisiert. Statt das Versagen der Exekutive gegenüber dem Hundebesitzer - im Vorfeld des tragischen Todes eines Kindes durch den Hund - zuzugeben und sich zu entschuldigen, wurde in einer Panikaktion alle Schuld den Hunden zugeschoben....

Ich schrieb direkt an die niedersächsische Landtagsfraktion der CDU, die auch den zuständigen Minister stellt und bat um Aufklärung, was genau geplant ist.

Unter anderem schrieb ich:
"Wenn Sie das Problem mit aggressiven Hunden wirklich sinnvoll angehen wollen, dann setzen Sie beim Halter an! Definieren Sie strenge Regeln, wer überhaupt einen Hund halten darf. Damit würden Sie auch vielen Hunden helfen, die zum "seelischen Mülleimer" der Lebenswut und Lebensunzulänglichkeit ihrer Halter gemacht und so mißbraucht werden. Sie sind auch für den Tierschutz verantwortlich - Menschenschutz und Tierschutz lassen sich oft nicht voneinander trennen."
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Ich erhielt vor ein paar Tagen eine Antwort von Herrn Karl-Heinrich Langspecht, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion (zuständig für die Bereiche ländlicher Raum, Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Umwelt und Klimaschutz).

Diese Antwort (siehe Kasten unten) sollte alle jene, die sich durch den kursierenden Satz "Leinen- und Maulkorbpflicht für alle Hunde ab 20kg/40cm?" in Wut und Abwehr treiben ließen, beruhigen. Die Mehrheit des Landtages in Niedersachsen will vernünftigerweise keine "Leinen- und Maulkorbpflicht für alle Hunde ab 20kg/40cm."

"... zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keinen Gesetzentwurf....

In den Beratungen gibt es eine Tendenz, die Hunde nicht in einer Rasseliste aufzuführen, sondern in die Kategorien über 20 Kilogramm und/oder über 40 cm Widerristhöhe. Für Hunde, die in diese Kategorie fallen, könnte es auf einen Leinen- oder Maulkorbzwang hinauslaufen. Eine solche Regelung wird erörtert.

Ergänzend zu diesen Regelungen wäre nach derzeitigem Diskussionstand zusätzlich aber auch eine Rückbetrachtung, wie lange der jeweilige Halter bereits einen „großen“ Hund ohne Auffälligkeiten führt. Hier ist eine Frist von etwa zwei Jahren denkbar. Wenn ein Halter also bereits seit mehreren Jahren einen „großen“ Hund, der unter die oben genannten Merkmale fällt, ohne Vorfälle führt, fiele dieser nicht unter die neuen Regelungen. Mit der langjährigen Haltung hätte der betroffene Halter quasi seine Sachkunde nachgewiesen.

Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass es nicht um eine Pauschalverurteilung aller Hundehalter geht. Aber es muss ein verantwortungsvoller Umgang mit den Tieren dargelegt bzw. nachgewiesen werden.

Die an den Beratungen Beteiligten sind sich darüber einig, dass der Ausgangspunkt von Hundeattacken in der Regel am anderen Ende der Leine zu finden ist."

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Dienstag, Juli 7, 2009

Internationaler Kindertag in Sofia,

und mit dabei: der Ministerpräsident mit Bulldog :-)


Wikipedia: "Der Kindertag geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925, zu welcher 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten viele Regierungen einen Kindertag ein. Das Datum des Kindertages variiert sehr stark zwischen verschiedenen Staaten. Über 30 Staaten übernahmen den 1. Juni von China und den USA. Dieser wird auch als internationaler Kindertag bezeichnet."

Am 1. Juni 2009 wurde in Bulgariens Hauptstadt Sofia der Internationale Kindertag zelebriert. Stargast war der bulgarische Ministerpräsident Stanishev und sein junger Bulldog Barry. Barry war ihm vom Europäischen Kommissionspräsident, Jose Manuel Barroso, privat geschenkt worden.

Ein Bulldog als Geschenk von einem Europäischen Kommissionspräsident, das klingt für mich nicht mehr nur nach "ENGLISH Bulldog" - sondern nach "EUROPEAN Bulldog". Schön :-))) Barry ist den Fotos nach nicht übertypisiert und offensichtlich lebhaft und Zuwendung wünschend wie jeder Bulldog ;-) Ein Kenner der Szene muß den Züchter von Barry ausgewählt haben... schließlich verschenkt man ja auch kein "Vergangenheitssymbol" als EU-Repräsentant, sondern nur etwas "Fit For Futur" :-) Link.


Sonntag, Juli 5, 2009

Lilly’s Geschichte:

ein Beispiel zuverlässiger Fröhlichkeit


Lilly, eine kleine Englische Bulldogge mit viel Herz, war querschnittsgelähmt, nachdem sie überfahren worden war und ohne medizinische Hilfe von ihren lieblosen Besitzern liegen gelassen wurde.

Lilly überlebte diese Qual ohne ihr heiteres Gemüt zu verlieren, mit welchem sie Menschen stets begeistert. Dafür hat sie einen 5000 $ Preis gewonnen. Dieses Geld geht als Spende in den Baufond der "Humane Society of South Mississippi" in Gulfport, Mississippi, dessen Tier-Pflegeheim Lilly aufnahm, sie medizinisch versorgen ließ und ihre Rehablitations-Behandlungen übernahm. Lilly erhielt den Titel "JELD-WEN Most Reliable Pet".

Seit Lilly überfahren und verletzt liegengelassen wurde, sind inzwischen zwei Jahre vergangen. Sie lebte in diesen zwei Jahren - als Botschafter der guten Laune - im Tier-Pflegeheim der "Humane Society of South Mississippi" in Gulfport, Mississippi.

Ihre Lähmung konnte ihre inspirierend gute Natur nicht beeinträchtigen. Sie gewann die Herzen der Menschen, die ihr halfen zu lernen mit einem extra für sie gebauten Mini-Rollstuhl fast wie ein nicht behinderter Hund herumzulaufen. Sie ist ein zuverläsiger Freund für Menschen mit einer ähnlichen Behinderung geworden. Kinder, die in Rollstühlen sitzen, sind besonders von Lillys breitem Lächeln begeistert, mit welchem sie fröhlich durch die Gegend schießt, um sie mit einem Küßchen zu begrüßen. Eric Aschaffenburg, Vorstandsvorsitzender des oben genannten Bau-Fonds, sagt: "Wir können uns immer auf Lilly verlassen, sie begeistert jeden."

Obwohl Lillys Geschichte mit einer Tragödie beginnt, setzt sie sich mit unerschütterlicher Fröhlichkeit fort, die Lilly stets um sich verbreitet.

Aschaffenburg sagte: "Nachdem Lilly zwei Jahre im Tier-Pflegeheim verbrachte, lebt sie jetzt wieder im Tierheim der 'Humane Society of South Mississippi', wo sie freien Zugang zum gesamten Anwesen hat." Er setzte fort: "Sie zeigt nie Selbstmitleid. Sie liebt Aufmerksamkeit und wird nur dann grantig, wenn sie diese Aufmerksamkeit mit einem anderen Hund teilen muß."

Aschaffenburg dankte für die Spende, sie sei für den Bau-Fond eine wunderbare Sache, "unser Tierheim hat eine der höchsten Aufnahmezahlen pro Einwohner im ganzen Land: wir nehmen 16.000 Tiere pro Jahr auf, bei nur 190.000 Einwohnern.

Lilly und Mitpreisträger Chiper wurden aus Hunderten von anderen Hunden, Katzen, Ziegen, Fretchen ausgesucht, die aus den ganzen USA und Kanada vorgeschlagen wurden.

Quelle: JELD-WEN Fenster- und Türenhersteller, (Spende und Wettbewerb 2005)

Hinweis: Lesens- und staunenswert ist auch die Geschichte der behinderten Faith, (Siehe Netzwerk 5. Juli 2009), einer ganz besonders lebenswilligen, ohne Vorderbeine geborenen Hündin. Sie lernte auf ihren Hinterbeinen aufrecht zu gehen :-)


Freitag, Juli 3, 2009

Großbrittanien: Gesetzliche Regelungen zur

Rassehundezucht werden wahrscheinlicher


Der britische Kennel Club hat auf Druck der Bevölkerung eine Standardänderung des English Bulldogs (und vieler anderer Rassen) angekündigt.

Aus berechtigtem Zweifel am Änderungswillen der den Kennel Club tragenden Züchter werden gesetzliche Vorschriften zunehmend wahrscheinlich:

Insbesondere wird überlegt, dass Rassehunde nur nach vorheriger Zustimmung eines Expertenteams/ Tierarztes eine Zuchtzulassung erhalten sollen.

Im Regierungsausschuß "Association Parliamentary Group for Animal Welfare’s" (APGAW) wächst der Zweifel, dass der Kennel Club tatsächlich mit dem Mittel der Standardänderung in der Lage ist, tierschutzrelevante Auswüchse im Ausstellungs- und Zuchtwesen gegenüber den ihn tragenden Züchtern durchzusetzen.

In der britischen Zeitschrift "Dog World" wird berichtet, dass der Kennel Club über diese Zweifel sehr beunruhigt ist und deren wahrscheinliche Konsequenzen, nämlich gesetzliche Vorschriften, abzuwenden versucht. Er argumentiert, durch seine Ausstellungen sei langfristig die Gesundheit der Rassehunde gesichert...

Nun, an dieser vom Kennel Club behaupteten Ausstellungswirkung bestehen völlig zurecht Zweifel, nicht nur im britischen Regierungsausschuß, sondern auch bei uns Hundehaltern weltweit! Die Vergangenheit beweist nämlich das genaue Gegenteil: In KC/FCI Ausstellungen werden seit Jahren Hunde mit immer extremeren Merkmalausprägungen mit Titeln honoriert. Beim Bulldog hat das zu Atemschwäche, Gelenkproblemen, kurz gesagt zu tierschutzrelevanten Problemen geführt.

Der Kennel Club weist gegenüber dem Regierungsausschuß auch auf die wirtschaftliche Bedeutung seiner Ausstellungen hin - und damit nennt er u.E. das Hauptanliegen seiner Züchter-Mitglieder....

Der Kennel Club wird, wie "Dog World" weiter berichtet, alle Parlamentsmitglieder anschreiben und zu überzeugen versuchen, auf gesetzliche Regeln zur Pflicht-Gesundheitsprüfung von Rassehunde-Zuchttieren zu verzichten. Wir hoffen sie erreichen damit nichts, denn dem Kennel Club und seinen Züchtern das Zuchtgeschäft und Aussstellungswesen - ohne unabhängige Kontrolle - weiter zu überlassen, das würde heißen "den Bock als Gärtner bestätigen" !


Auch das VDH-Ausstellungswesen ist änderungsreif!

Einen interessanten Vorschlag bringt der Kynologe und Genetiker Dr. Hellmut Wachtel in der neuen WUFF, 7/8 09:

Die bisherigen (FCI/VDH) Ausstellungs-Spielregeln zwingen zu extremer Einheitlichkeit des Phänotyps, wie Dr. Wachtel schreibt, eben zu Inzuchten. Ebenso erzeugen sie Tendenzen, die s.E. Erachtens zu Entartung und Qualzucht führen können. Diese Tendenz sei nur zu durchbrechen, wenn zwei Richter - und nicht nur einer - im Schauring amtieren. Und einer dieser beiden Richter müßte ein spezialisierter Tierarzt sein.

Dr. Wachtel schlägt ebenfalls vor, dass die Erfahrungen der "normalen Hundehalter" erheblich ernster genommen werden sollten : "deren Wünsche werden ja in der heutigen Hundezucht weder erhoben noch berücksichtigt. .. Ein Neustart in der Hundezucht scheint daher unausweichlich!"


Mittwoch, Juli 1, 2009

Heute Fotos und Grüße von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

"Kauer Willie" und "Modell Berta" :-)


Im April ist Willie schon 5 Jahre alt geworden. Hier ein paar Bilder von seinem Geburtstag.

Der Plüsch-Labrador war sein Geburtstagsgeschenk. Willie spielt nie. Aber wie Ihr auf den Bildern seht bearbeitet er den Plüschhund. Dann war er so müde und ging in sein Bett.

Nach einer Woche war der Plüschhund im Mülleimer.


Spezielle Grüße von Berta an Euch:

Immerhin ist das Jahr schon halb rum, also kann man an den neuen Kalender denken.

Heute hat Klaus Steigler Geburtstag.
Ganz liebe Wünsche von uns allen - und viele dicke Fische :-) für Dich, Klaus!
.

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
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, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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