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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Freitag, Februar 29, 2008
Zungen-Alarm ;-)Unsere Freundin Katharina Tansley mailte:
Vom wem Chilli ihre lange Zunge geerbt hat, ist offensichtlich: von Mutter Frieda, wie wir unten sehen :-) Ihr Bruder Kosmo kommt da "zu kurz"; wie sein Vater ist er auch entsprechend rau-nasig. Aber darüber lasen wir schon etwas im letzten Beitrag.
Noch mehr Zungen-Alarm ;-)
Zum linkem Foto möchte ich etwas erzählen:Melanie Pfersich war mit Olly zu ihrem Tierarzt Dr. Peter Söhl gefahren. Ihre Mutter Uschi begleitete sie mit Charlotte. Charlotte wollte um nichts das Auto verlassen - es stank ihr offensichtlich schon auf dem Parkplatz nach Medizin :-((. Also ließ Uschi sie im Wagen : sofort beendete Charlotte ihr Demonstrations-Zittern und leckte sich entspannt die Nase :-))! Noch ein wichtiger Zungen-Hinweis von Doris Ehrenstein: Manche Bulldogs rollen ihre Zungen seitlich ein, wie zu einer Längsrinne. Dr. Bob Sept, der Tierarzt von Berta und Willie Ehrenstein (in Alaska/USA), erklärte zu seitlich hochgerollten Zungen, dass sie ein Indiz für Atemnot oder Stress seien. Der benötigte Luftstrom würde somit instinktiv beschleunigt und verstärkt! - Atemnot heißt: z.B. ein zu langes Gaumensegel, eine Nasen-Stenose oder auch ein Herzproblem, durch welches sich Wasser in der Lunge sammelt. Also Achtung. Bei seitlich eingerollten Zungen muß oft wirklich von Zungen-ALARM gesprochen werden! Dazu das Foto eines bedauernswerten Extrembulldogs auf einer Schau.
Mittwoch, Februar 27, 2008
Die trockene Bulldog-NaseJede Haut - nicht nur die menschliche - trocknet mit dem Älterwerden früher oder später zunehmend aus. Menschen bekommen dadurch Falten, und der Bulldog (da er die Falten schon hat ;-)), bekommt eine vertrocknete Hornhaut-Nase.1. Bedeutung der Erbanlagen Wie schnell eine Haut altert, das hängt (wie auch beim Menschen) wesentlich von den Erbanlagen ab. Unsere Alma entwickelte erst mit 11 Jahren die typische trockene, blass-bräunliche Hornhaut-Nase, unsere Wilma schon mit 6 Jahren, und unser Kosmo wird sie bestimmt noch früher entwickeln, denn seine Nase ist sozusagen von Anbeginn ziemlich trocken und körnig. Friedas Nase dagegen ist ganz glatt, kaum gekörnt und glänzt wie Seide. Sie ist auch immer feucht. Frieda wird wegen ihrer glatten Nasen-Oberfläche vermulich (wie unsere Alma) lange jung aussehen :-)
2. Bedeutung der Pflege Neben der geerbten Nasenhaut-Struktur spielt die Haut-Pflege - wie beim Menschen - eine große Rolle. Diese Nasenhautpflege übernimmt beim Bulldog in erster Linie seine Zunge!
Geeignet ist z.B. Vaseline. Manche Bulldogger nehmen auch Melkfett oder Bepanthen-Salbe. Aber den besten Tipp hat Rafaela Schuda auf Lager - siehe weiter unten. Ein alter Hund, wie unsere Wilma in ihren letzten Jahren, bekam ihre Nase bis zu 4mal täglich eingerieben, damit nicht immer wieder Risse bis ins tiefere Fleisch hinein entstanden, die dann auch etwas bluteten.
Neben der Vererbung und der Haut-Pflege spielt noch das Klima eine Rolle. Lebt ein Bulldog in sehr trockenem Klima, dann verdunstet die Feuchtigkeit der Nasenhaut schneller, als sie auf Dauer nachgeliefert werden kann.
Doris nahm bislang einfach Olivenöl, mit einem Backpinsel aufgetragen, für die Nasenpflege von (der widerstrebenden) Berta und (dem willigen) Tierfreund Willie.
Den üblichen Kopfstand (nach jeder Nasenpflege) auf dem Sofa, um den "Nasen-Belag" am Polster wieder anzuwischen, veranstaltete sie aber trotzdem. Und Willie macht ihr alles nach - hier in seinem Bett :-) Also, ich denke es wird helfen. Aber die kleinste Dose, die ich hier bekommen konnte, ist 1000 mg. Na, da kann ich viele Nasen einreiben. Ich werde es auch zum Braten brauchen und auch für meine doch im Winter sehr trockene Haut; (nicht für meine Nase :-). Liebe Grüße, Doris Doris schrieb diese Mail vor circa 2 Monaten. Gestern sagte sie am Telefon, dank Kokosöl behielten Berta und Willie eine geschmeidig-schwarze, feuchte "Winter-Nase"! Last not least: Danke an Claudia Pfersich-Schöneshöfer für die Nasen-Nahaufnahmen!
Montag, Februar 25, 2008
Heute erzählt Gastbloggerin Sabine Kilgus von ihrenErinnerungen an GeorgeAls wir George vom Tierschutz übernommen haben, hatten wir eine eher theoretische Vorstellung von einer Englischen Bulldogge.
Mein Mann Georg konnte sich nicht erinnern, je einen Englischen Bulldog in natura gesehen zu haben, und ich konnte
mich nur an zwei Begegnungen erinnern:
Trotz der seltenen Begegnungen "in vivo" - ich war davon überzeugt: das ist meine Rasse.
Er hatte eine starke Persönlichkeit. George gab nie auf. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, setzte er alles daran, sich durchzusetzen. Er konnte bis zur Penetranz hartnäckig sein. So krank er war: er hatte klare Vorstellungen davon, was ihm zustand. In der Anfangszeit galt sein Ehrgeiz der Eroberung eines blauen Sofas. Wir konnten nicht lange durchhalten und George hatte "sein" Sofa. In den ersten Monaten genoss er dieses Sofa in vollen Zügen.
Später opferte er sich dann - er hatte seine Schlafgewohnheiten mittlerweile vom Sofa in unser Bett verlagert - und blieb so lange auf, bis wir alle ins Bett gingen. Auch hier mussten Rituale eingehalten werden: er stieg auf meiner Seite ein, wälzte sich über mich hinweg in die Mitte des Bettes, küsste uns beide auf die Ohren und legte sich dann in Höhe unserer Füße ab. In der Nacht robbte er dann nach oben. Morgens erwachte ich meist mit seinen Stinkepfötchen im Gesicht, er lag Rücken an Rücken mit seinem Herrchen.
Überhaupt war er ein Frischluftfanatiker. Kaum waren im Frühling die ersten Sonnenstrahlen zu sehen, zog es ihn hinaus. Natürlich nicht zum Gassi gehen - er legte sich in die Sonne und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf seinem Fell. Im Hochsommer machte ich mir manchmal Sorgen um meine brutzelnde Bulldogge. Er hielt es bedeutend länger in der Sonne aus als ich selbst. Wenn er dann endlich genug hatte, schwankte er zurück in die Wohnung und ließ sich ächzend auf den kalten Steinboden fallen. Um natürlich kurze Zeit später wieder in der heißen Sonne zu liegen...
Als er Treppen gar nicht mehr steigen konnte und ich ihn immer tragen musste (und er hasste es, getragen zu werden - es war wohl unter seiner Würde), wollte er eines Tages im Anschluss an einen Spaziergang nicht nach Hause. Ich wunderte mich sehr - schließlich gab es für ihn normalerweise nichts Schöneres, als nach Hause zu kommen. Ich ließ ihn zeigen, was er mir mitteilen wollte: Er führte mich von Haus zu Haus in der Nachbarschaft, stellte sich vor alle Eingangstüren im Erdgeschoß und sah mich erwartungsvoll an. Ich verstand - und fühlte einen schrecklichen Stich im Herzen. Er war wohl der Meinung, sein Frauchen, das so viel für ihn tun konnte, könne ihm auch eine Wohnung ohne Treppen besorgen.
Waren wir anfangs sehr vorsichtig, wenn es z.B. um Kinder ging, zeigte er gerade hier, zu welch differenzierten Verhaltensweisen er fähig war. Einmal hatte ich Wochenend-Besuch von einer Freundin mit ihrem fünfjährigen Sohn Yves. Yves war begeistert von George. Er ging mit uns spazieren, fütterte ihn mit Zwieback (George liebte Zwieback) und frühstückte aus Solidarität mit George ebenfalls Zwieback. Yves als Mensch durfte, was George als Hund verwehrt blieb: Das weiße Sofa im Wohnzimmer war für George tabu. Yves saß gerne auf diesem Sofa und schaute den Kinderkanal im Fernsehen. George lag ihm dann zu Füssen. Ich fand es sehr idyllisch - Kind und Hund offensichtlich sehr zufrieden und miteinander vertraut.
George war im Umgang mit Kindern generell sehr zartfühlend. Die kleine Tochter einer anderen Freundin mit Namen Mariel machte gerade ihre ersten wackligen Gehversuche und musste sich immer wieder festhalten, um nicht umzufallen. Fasziniert von George war sie ihm in die Küche hinterher gewackelt und beobachtete ihn quietschend vor Vergnügen beim Wassertrinken. Dabei hielt sie sich am Türrahmen fest. George hatte sein nasses Vergnügen beendet und wollte die Küche wieder verlassen. Doch da stand Mariel im Weg. An uns hätte er sich vorbeigedrängt, ohne Rücksicht auf Verluste... Vor Mariel blieb er stehen und sah sie mit einem zärtlichen Blick an. Dann gab er ihr einen sanften Kuss - quasi auf Augenhöhe - und nutzte den Moment, als Mariel mit nassem Gesicht zurückwich, um an ihr vorbei zu gehen.
Meine Mutter hatte daran ein großes Vergnügen, wahrscheinlich auch deshalb, weil unser Boxer kein großer Küsser war und sich nur widerwillig dazu überreden ließ... Übernachtete meine Mutter alleine, d.h. ohne meinen Vater, bei uns, wurde George abtrünnig und schlief bei ihr im Bett. Auch wenn meine Mutter bei jeder Gelegenheit proklamierte, dass sie einen Hund im Bett nicht so toll fand - bei George machte sie eine Ausnahme und schien es sehr zu genießen. Wenn ich ihr morgens eine Tasse Kaffee ans Bett brachte, hörte ich schon weitem ihren zärtlichen Monolog und fand George dann üblicherweise im Bett auf dem Rücken liegend vor, mit meiner Mutter, die ihm zärtlich den Bauch kraulte... Es erinnerte mich an eine Szene, die ich einmal mit meinem Dobermann (der erste "Enkel-Hund" meiner Eltern und Vorgänger von George) und meinem Vater erlebte. Auch mein Vater ist (war?) ein Mensch mit festen Grundsätzen. "Ein Hund gehört weder auf´s Sofa noch ins Bett" war seine Devise, die er bei unserem Boxer auch stringent durchzog. Eines Tages, ich war bei meinen Eltern zu Besuch, suchte ich meinen Dobermann im ganzen Haus. Ich fand ihn schließlich auf der Couch, eng an meinen Vater gekuschelt. "Der Enkel darf immer mehr als das eigene Kind" war der etwas verlegene Kommentar meines Vaters...
Hinweis:
Samstag, Februar 23, 2008
Heute läßt uns Gastbloggerin Ursula Rennett schmunzelnReisebericht von MartinaMoin, Moin, liebe Bulldog-Freunde. Stürmische Grüße aus Deutschlands Norden sende ich euch. Jo, ich bin Martina, ...
Und das ist nun meine erste Reise mit meinen neuen Eltern: Bevor die Kofferraum-Klappe offen war, saß ich schon drin im Auto. Aua, mein Kopf. Aber es hätte ja sein können, dass mich meine Leute vergessen bei dem ganzen Gepäck. Nicht? Wahrscheinlich hätten sie doch eher die Koffer stehn lassen :-)
Ein Teil "unserer Kinder" und Freunde von Papa und Mama wohnen auch dort und haben mich somit jetzt erst kennengelernt. Alle waren ganz begeistert von mir. War schon super von allen gestreichelt zu werden und jede Menge Leckerchen zu kassieren. Bestimmt hab ich ein Kilo zugenommen. Sonntag war dann Fischmarkt in Cuxhaven. Mama sagte gleich: wenn es dort voll ist, gehen wir natürlich nicht drüber, der arme Hund wird sonst getreten. Aber es war ziemlich leer. Wir trafen nur Karnevals-Flüchtlinge, die meisten davon mit Hund. War ganz lustig. Apropos Fischmarkt: es gab alles - vom Stacheldraht bis zur Kinderwäsche, aber Fisch??? Nach langem Suchen haben wir dann 3 Fischbuden gefunden! Na, aber wie das so ist, ein Wochenende ist viel zu schnell rum. Nun sind wir wieder zu Hause, aber bald geht es wieder los! Also, tschüs bis bald eure Martina und Anhang:-)
Überhaupt - es ist so, als wäre sie schon immer bei uns gewesen - von ganz klein an. Jeden Abend sitzt sie bei mir auf dem Sofa, hat ihr Köpfchen auf meinem Schoß und dann ist Schmusestunde. Es ist so schön, wir sind glücklich, dass wir sie haben! Darum danken wir Dir und Deinem lieben Mann und Eduard nochmal herzlich für Eure Bemühungen für Martina und für alle Bulldogs, die in Not sind. Dafür, dass Ihr Eure Zeit und Mittel einsetzt, um zu helfen. Deine Eltern müssen wunderbare Menschen gewesen sein, die Euch ein gutes Beispiel hinterlassen haben. Man braucht ein Herz, um Menschen und Tiere zu lieben und zu respektieren. Bei dem Gedicht von Anke Teloudis sind bei uns Tränen geflossen, aber sicher nicht nur bei uns. (Siehe vorletzten Beitrag.)
Einen schönen, sonnigen Tag wünsche ich Dir und deinem lieben Mann -
Donnerstag, Februar 21, 2008
Der Bulldog im vom VDH-empfohlenen Buch: "Hundezucht" (Herausgeberin Dr. Eichelberg, 2006) Das Überraschende an diesem Buch ist, dass es ausgerechnet der Dachverband (VDH) vieler stockkonservativer, oft kommerziell ausgerichteter Rassehundezuchtvereine empfiehlt.
Die traditionelle Bulldog-Zucht nimmt in diesem VDH-Buch die beschämende Rolle ein, als Negativbeispiel (siehe links) genannt zu werden: Extremzucht bis zur Qualzucht! In Bezug auf die generelle Gebär-Unfähigkeit bei Bulldogs (wie es links formuliert ist) muß gesagt werden, dass es außerhalb des VDH/ACEB durchaus Hündinnen gibt, die natürlich werfen können! Als Beispiel nenne ich hier die Zucht von Rafaela Schuda in der Nähe von Potsdam. In den USA finden wir die natürlich werfenden und natürlich deckenden Bulldogs auch selten, allerdings (prozentual) viel häufiger als hier.
Den großen, besonderen Wert des Buches machen die Kapitel über Genetik und Zucht (Autorin Dr. Helga Eichelberg) aus. Die Ergebnisse der Populationsgenetik sind ganz außergewöhnlich aktuell und für jedermann verständlich beschrieben. Und Frau Dr. Eichelberg scheut sich nicht, daraus praktische Konsequenzen für die Hundezucht abzuleiten und zu fordern! Sie liebt Hunde, das wird völlig klar: sie kein Lobbyist der Züchter, sondern der Hunde!
Unter dem Stichwort "Züchterische Kreativität" führt Frau Dr. Eichelberg aus, dass das in früheren
Zeiten angestrebte Zuchtziel, nämlich eine möglichst große Annäherung an den Standard, längst erreicht sei!
Und was sei nach Erreichung dieses Zieles naheliegend gewesen? Darüber hinauszuschießen ....
Die Devise muß also heute nicht mehr wie vor Jahrzehnten heißen: "Hin zum Standard", sondern:
Im Kapitel "Hunde, eine lange Geschichte" geht die Autorin (Eichelberg) auf Erfolge und Entgleisungen der Hundezucht ein. Als "Entgleisung heute" führt sie an: praktisch jeder kann sich einen Hund halten, auch als "Statussymbol oder zur Aufwertung fehlender Eigendominanz". Wie wahr, sehen Sie sich nur um :-((
Ansprechpartner: Chris Jung
Dienstag, Februar 19, 2008
Menschliches Armsein -
Menschliches Reichsein Anke Teloudis schickte uns dies Gedicht:
Ich zähle auch Züchter dazu, die ihre Hunde kaltherzig in Zwingern oder "Hundehäusern" halten - um Geld mit ihnen zu verdienen oder um "Anerkennung" unter Ihresgleichen zu suchen und doch nicht zu finden....
Arme Menschen, die Pflege für lästig und die Spiel für Zeitverschwendung halten. Diesen Armen kann man nicht helfen. Aber den armen Hunden, die unter solchen Menschen leiden, denen kann man oft helfen! Engagiert Euch im Tierschutz :-). Das macht Freude, wie ich Euch nach unseren ersten Erfahrungen mit 'Unser Bulldog in Not' versichern kann :-)
Heute wäre mein Vater 89 Jahre alt geworden.Mein Vater (er starb im letzten November) war ein innerlich reicher Mensch. Er liebte die Bulldogs, und er spendete sein Leben lang für (Kinder und) Hunde in Not.
Sein letzter
Bulldog Dewrie war ein sehr kranker Hund. Er war herzkrank, atmete äußerst schlecht, er hatte
Prostata-Probleme, kranke Gelenke, ewig entzündete Zähne, Augen und Ohren.... Dewrie war wörtlich ein "armer Hund". Bei jeder der traurigen Gedichtszeilen oben kann ich sagen, meine Eltern waren anders:
Sonntag, Februar 17, 2008
Heute spricht Gastblogger Jan Peters über :Die kleinen Freuden des LebensUnsere Bulldoggen zeigen uns immer wieder, dass man sich auch über die kleinen Dinge im Leben freuen kann. Es muss nicht immer das Größte, Tollste und Beste sein.
Zusammen wie eine Familie sein, und sich täglich aufeinander zu freuen sind die Dinge, die den Reiz der Beziehung zwischen uns und unseren Bullys ausmachen. Wenn ich von einem stressigen Arbeitstag nach Hause komme freue ich mich immer auf das, was mich erwartet, sobald ich die Tür aufschließe. Uschi und Oskar hören meinen Schlüssel schon im Hausflur und warnen mich durch ihr lautes Gebell vor. Sobald die Tür dann nur einen Spalt offen ist kommt mir auch schon der erste Bulldoggenkopf entgegen. Es ist jedes Mal ein Akt, sich die Schuhe auszuziehen, während 2 Bullys versuchen einen von ganzem Herzen willkommen zu heißen. Schwanzwedelnd umringen mich die Beiden, wobei Uschi sogar keine Möglichkeit auslässt um mich anzuspringen. Nun ist es nichts Besonderes, was ich hier erzähle, da ich fest davon ausgehe, dass es bei jedem von euch genauso abläuft. Dennoch finde ich es so schön, dass ich unbedingt darüber schreiben wollte.
Die Beiden, aber natürlich auch Sophie sind der Grund dafür, dass ich meinen stressigen Alltag, mit Vollzeitjob und Abendschule, so gut meistern kann.
Freitag, Februar 15, 2008
Heute unterhält und erfreut uns Gastblogger Klaus G. FinkNeue kluge Sprüche ;-)Freitag, 25. Januar 2008 : Hallo, liebe Freunde der stämmigen Schmuser...ich bin durch Zufall über xing auf Euren Blog gestossen. Es ist immer wieder schön, Gleichgesinnte und Freunde/Liebhaber dieser tollen Hündchen zu finden. Wir sind im schönen Königstein/Taunus zuhause. Unser Liebster ist ein fünfjähriger Rüde namens OTTO, der uns, seit es ihn gibt, schon soviel Freude gemacht hat, dass man es nur schwer beschreiben kann, es sei denn, man hat selbst einen/eine.
Zu den Sprüchen... Am Anfang ist man erst mal sprachlos. Otto ist unser erster Hund, es musste allerdings ein Bulldog sein, da ich mich schon früher, als ich noch keine Zeit für einen Hund hatte, in so ein Knautschgesicht verguckt hatte und so viel gutes über den Charakter der Bulldogs gelesen bzw. gehört hatte. Aber nach einer Weile fällt einem dann, schon aus Ärger, das Richtige zu diesen dummen unerwünschten Kommentaren ein. Bis bald. Liebe Grüße, Klaus Negative Sprüche:
"Puh.. ist der hässlich!" ....
"ist das ein Mops??" ....
"vor dem muss man ja Angst haben!!" ....
"ist das aber ein dicker Hund!!" ....
Otto hat hier viele Freunde und Fans. Er wird von vielen Leuten beim Gassigehen mit Namen gegrüsst, wobei ich oft nicht weiss, wer das ist. Oder auch was Lustiges:
Nachdem ich eine Weile im Cafe in der Fußgängerzone saß und viele Leute
stehengeblieben waren mit Kommentaren wie: Wie auch immer, es hat sich gezeigt, dass die meisten Bulldog Besitzer, die wir kennengelernt haben, einfach nette Menschen sind, die Ihre Hunde sehr lieb haben und sich ein Leben ohne Bully nicht mehr vorstellen können. Damit Ihr wisst, von wem ich spreche, habe ich ein paar Bilder angehängt, die Ihr gerne verwenden könnt. Liebe Grüsse aus Königstein, Klaus Georg Fink
Mittwoch, Februar 13, 2008
Heute wieder Mails von Gastbloggerin Isabelle BorgertNeues aus Caligulas aufregendem LebenHallo Cornelia, nun hatte es Rafaela ja geschafft mich zu überreden, Caligula die Zuchttauglichkeit bescheinigen zu lassen...
Damals, als wir ihm sagten, dass wir uns nach dem Boxer eine Englische Bulldogge anschaffen wollten,
reagierte er nur mit: "Och nö!"
Obwohl Rafaela mich noch beruhigt hat, ich bräuchte (nur für den Zuchtverband DC)
keine HD-Untersuchung machen lassen, meinte er doch, das würde ihn
persönlich interessieren, wie seine Hüften aussehen - und da Dicki auch artig
geblieben ist, habe ich es dann doch machen lassen - ohne Narkose!
Der Befund ist super! Weiter schreibt er in der Bescheinigung:
Bulldogge Caligula mailt:Hi Leute, kennt Ihr eigentlich meine Hundekumpels? Die beste Freundin von mir ist Kessi, sie ist im Urlaub oft bei uns. Kessi ist ein Boxer! Über meinen lieben ersten Boxer, Kira, erzählt Euch mein Frauchen.
Aber das Tollste für mich ist: Clemenz, der Bruder von meinem lieben verstorbenen Horsti ist im Haus, da er frisch operiert wurde! ENDLICH HABE ICH IN DER WOHNUNG WIEDER JEMAND ZUM SPIELEN!!!
Jetzt wieder eine Mail von Frauchen Isabelle :-)... Kira war mein Boxermädchen bevor ich Dicki (Caligula) bekam. Die Geschichte dazu:
Mit Kira habe ich für die Schutzhundprüfung trainiert, nebenbei war sie - während meiner Dienstzeit in Afghanistan (2003-2004) - "Erzieherin" unserer Diensthunde (der Bundespolizei). Nachts war sie bei ihrem Ex-Frauchen, und während der Dienstzeit bei den Diensthunden untergebracht - allerdings hatte sie ein Körbchen, Spielzeug, Wärmedecke mit im Zwinger - die Diensthundeführer lächeln heute noch über so viel "Frauenkram".... Vor gut 7 Monaten ist sie gestorben, mit 8 Jahren. Mein Wunsch, Caligula mit ihr noch zusammen zu erleben, hat sich erfüllt. ... Ganz liebe Grüße, Isabelle
Bulldogge Caligula erzählt weiter:... Hallo Leute, hier ist also mein neuer Kumpel "Ernst-August"... ein edles Kaninchen der Rasse "Castor-Rex" (Frauchen findet ihn toll; ich persönlich finde ihn ein bischen ängstlich).
P.S : Hase Horsti war ja eigentlich ein klassisches Fleischkaninchen, Ernst-August ist eine sogenannte Fellzüchtung für Pelzmäntel - schaut Euch mal das Fell an, fast so toll wie mein Pelz...
Jetzt wieder eine Mail von Frauchen Isabelle :-)Hallo, gestern hat es plötzlich bei Caligula und Ernst-August gefunkt! Sie haben sich von einer Minute auf die andere angefreundet und den ganzen Abend das Wohnzimmer auf den Kopf gestellt. Dazwischen immer (Zwergwachtel) Klein-Puppi.Danke Rafaela für den Rat, Dicki (Caligula) nach Horsti´s Tod wieder ein Häschen zu besorgen... man sieht ihm die Freude richtig an. Die beiden sind nur am Spielen! Ganz liebe Grüße zum Wochenende, Isabelle
Bulldogge Caligula erzählt weiter :Hi Leute, ich fühle mich zwar wie... ach, ich weiß nicht - Frauchen bereitet mir zwar ein schönes Sofa-Plätzchen, aber so recht komme ich heute nicht auf die Pfoten; vor allem nachts huste ich mich tot und Frauchen und ich kommen nicht zur Ruhe. Nun hat es auch noch meinen Freund Duggy erwischt - und das muß ich Euch erzählen:
Frauchen fiel dann beim Füttern heute Abend auf, dass Duggy auch humpelte und uns nicht wie sonst laut begrüßt hat. Eine Untersuchung von Frauchen zeigte dann eine riesige offene Wunde an Duggys Oberschenkel. Wir zum Tierarzt im Alarmstart. Bei Vögeln kann man soetwas nicht nähen, und der Doc meinte nur, normal würde man eine echte Wildente spätestens jetzt schlachten, ... aber er kennt Frauchen und so wurde Duggy am Oberschenkel gerupft, die Wunde gereinigt, und nun muß Frauchen alle paar Stunden die Wunde ausspülen.
Gut, dass Duggy und ich uns haben, da fällt uns beiden der Trost leichter. Jedenfalls wohnt Duggy wieder bei
Frauchen im Büro - und nun wünscht uns, dass wir bald gesund werden.
Duggy macht sich da weniger draus als Frauchen und ich, denn seine Schulter sieht übel aus. Duggy tobt nun wieder durch die Wohnung (komisch, das kann er noch). Vielleicht findet er es auch toll bei uns zu wohnen? Ich weiß es nicht mehr.... jedenfalls schmeckt mir sein Krabbenwasser auch gut.
Liebe Grüße auch von meinem Herrchen und Frauchen,
.... Hi Leute,
Montag, Februar 11, 2008
Aufklärung statt Vorurteil :
Fellfarbe "weiß" Im letzten Beitrag stelle sich die kleine 'SAT1-Bulldogge Lotte' in ihrer schneeweißen Pracht vor. Dies ist ein gegebener Anlass über die genetischen Hintergründe der Fellfarbe "weiß" zu informieren : Heute also etwas Aufklärung gegenüber dem auf Halbwissen beruhenden Vorurteil mancher Bulldogzüchter gegenüber dieser so feinen, weißen Fellfarbe.
F. Krautwurst geht in seinem Buch "Praktische Genetik für Hundezüchter" (2002) sehr ausführlich auf die genetischen Bedingungen von Fellfarben ein. Sein Buch ist meine Haupt-Quelle über die Gen-Orte (auf der DNS) der Fellfarben. Eine vollständige Klärung der Fellfärbungen durch die Wissenschaft gibt es noch nicht. Man weiß aber inzwischen, dass mindestens 10 Gen-Orte, mit meist mehreren Genen besetzt, und jedes Gen wiederum mit jeweils 2 Informationsträgern (Allele genannt), die Fellfarbe und deren Körper-Verteilung in komplexer Wechselwirkung bestimmen!
Bei reinweißen Bulldogs mit schwarzer Nase und dunklen Augen liegt demnach am "Gen-Ort C" die Gen-Kombination "C/d" vor, die mit Albinismus nichts zu hat, denn "C/d" sagt, dass das Gen "C", und damit die Enzyme, die das farbgebende Melanin bilden, vorhanden sind. Daher die schwarze Nase und dunklen Augen -) Diese reinweißen Bulldogs sind auch nicht taub oder sonstwie geschädigt, wie die Beschreibung des "Gen-Ort M" zeigt : Am "Locus M" sitz ein problematisches Gen, welches für ein spezielles Weiß bei einigen Rassen verantwortlich ist, auch "Merle-Faktor" (Marmorierungsfaktor) genannt. Der Bulldog ist der Literatur nach davon nicht betroffen.
Bei diesen "marmorierten" Hunden wird ein Haar, welches durch "Locus C" als Farbhaar
angelegt ist, durch dieses Merle-Gen wieder entfärbt, und zwar zu einer Zeit der fötalen
Entwicklung, in der sich auch das "Neuralrohr" und damit der Gehörsinn entwickelt. Dieses Gen am "Lokus M" führt
dann leider oft zu Gehörschäden. Das passiert aber nicht immer und nicht bei allen marmorierten Rassen.
Warum das so ist, das weiß man noch nicht.
Man kann genetisch entfärbte weiße Fellpartien gut von naturweißen Fellpartien
unterscheiden :
Ein weißer Hund (;-) ist somit auf Grund seiner Fellfarbe
nicht krankheitsverdächtig!!!
... weiß mit Markierungen, Forellenflecken usw. sehen wir beim Bulldog dagegen häufig. Was steckt
genetisch hinter den Fellfärbungen?
... was uns die Wissenschaft inzwischen über Spielregeln der Vererbung
mitteilen kann ;-) - wie wir an diesem einen Beispiel über Fellfarben schon erkennen können.
Züchter, die heute noch behaupten, allein mit den Mendelschen Grundregeln und der Linien-Inzucht Gesundheit erzüchten zu können, ja die kommen mir vor wie Kinder, die sagen, mit den 4 Grundrechenarten (+-x:) eine Rakete zum Mond schießen zu können. Ich unterstütze nachdrücklich die Aufklärungsarbeit des VDH und der "Gesellschaft für Kynologische Forschung" bezüglich der Notwendigkeit, die neuen Erkenntnisse der Populationsgenetik zu nutzen, um die Hunderassen nicht weiter "kaputt zu züchten." Haupthindernis auf diesem Weg sind die kommerziellen Interessen so vieler Züchter, auch innerhalb des VDH ...
Samstag, Februar 9, 2008
Wieder ein Bulldog - "Lotte" - bei SAT1Wir erinnern uns sicher alle an Helga, die SAT1-Bulldogge beim Frühstücksfernsehen. Im Beitrag vom 15. Januar 2007 berichtete ihr Besitzer, Stefan Pulvermüller, kurz über ihr Rentnerin-Leben :-). Helga wurde stolze 12 Jahre alt.Stefan Pulvermüller hat jetzt wieder eine Bulldogge, die vollkommen niedliche kleine Hündin "Lotte"; (ein historisch passender Name zum Wohnort Berlin ;-). Stefan Pulvermüller mailte mir Fotos und schrieb:
Einmal sagte die Moderatorin begeistert und mit Lotte schmusend: "Wurde jemals ein süßerer Welpe geboren?" Nein, niemals (außer meinen Beiden ;-))), gab ich der Moderatorin Recht! Lotte ist eine Himmelswolke, sanft knabberte sie am Anhänger der Moderatorin, alles an Lotte erscheint mir sanft und geduldig: ihr Blick, ihre Bewegungen, ihr Lächeln! Ihr wißt ja, ich kann Bulldogs lächeln sehen:-)) Ich mailte sofort Stefan zurück und fragte, ob wir alle Lotte "beim Wachsen zusehen" können. Seine Antwort:
Freitag, 25. Januar 2008 : "Sehr geehrte Cornelia Savory,
Ach ja: und dann natürlich noch ein Prost (mit Sekt) auf die TV-Karriere :-)))
Donnerstag, Februar 7, 2008
Heute erfreut uns Gastbloggerin Melanie PfersichSchneemann OllyIm Allgemeinen ist Olly, wie viele seiner Artgenossen und Freunde, ein Langschläfer. Am Wochenende kommt man auf Rekordzeiten von 13:00 Uhr, es sei denn, man holt Olly vorher gewaltsam aus den Federn. Liegt jedoch Schnee, ist alles anders.
Der erste Schnee und Spielgruppe im Hundekurs - was für ein Wochenende, wie für Olly gemacht - liegt seine optimale Betriebstemperatur doch ohnehin bei 11°C abwärts.
Neu war, dass wir heute einer Spielgruppe zugeteilt wurden, die wir noch nicht kannten. Zuvor wurde nur unsere "Sozialverträglichkeit" in Einzelstunden auf die Probe gestellt. (Als ob das ein Bulldog nötig hätte). Wir waren die ersten, vor dem Zaun hatten wir uns in Warteposition gebracht. Einer nach dem anderen kam angerutscht. Als die anderen 4-Beiner aus den Autos sprangen, mussten Olly und ich feststellen, dass wir offensichtlich nicht ganz in der richtigen Gruppe waren. Eine Langnase nach der anderen stellte sich neben uns auf.
Und Olly rannte mit Geschirr und Halsband über den Platz. Behutsam führte man nun die Langnasen an Olly heran. "Die kennen 'Sowas' nicht, die denken bestimmt Olly knurrt und zieht die Nase hoch." Ich glaube, die Hunde haben sich da weniger Gedanken gemacht, die wollten Olly gleich integrieren und mit ihm spielen, was nicht so einfach war. Die Langnasen, allesamt hoch gewachsen, flitzten durch den Schnee, als sei da nichts. Mit ihren schlanken, hohen Körpern rannten sie mit Stöcken spielend durch den Schnee und Olly immer tapfer hinterher. Der Schnee ging bei den übrigen Hunden gerade mal bis zum Knie, Olly steckte an manchen Stellen bis zum Hals im Schnee. Da er aber unbedingt mithalten wollte, musste er mit ganzer Kraft und vollem Körpereinsatz gegen die Schneemassen angehen, die nach allen Seiten wegflogen. Die kleinen Tunnelgänge, die Olly mit seinem Körper in den Schnee schob, wurden von den 2-Beinern begeistert als Trampelpfad genutzt. Nach 20 Minuten sah man Olly von hinten nicht mehr an, ob er ein Männchen oder ein Weibchen ist. Er war fix und fertig. Er wurde belächelt mit den Worten "Na, wohl keine Kondition der Kleine, was?" Unverschämt, dachte ich, hatte Olly in den 20 Minuten doch mehr geleistet als alle anderen.
Dienstag, Februar 5, 2008
Ein besonders schöner Tag ... ... war der 31. Januar 2008 für uns ! Die Post brachte einen Brief, indem sich eine uns unangenehme Bulldoggerin erfreulicher-weise von uns verabschiedete. Und der Postbote brachte gleichzeitig ein weiches kleines Päckchen, welches Kosmo sofort mopste und löcherte:
Danke Martina, ganz großen Dank für dieses niedliche Geschenk! Da Eduard das gleiche Geschenk von Euch bekam leite ich mal haarscharf ab, dass dies Geschenk mit Wilson zusammenhängt, den Ihr als Nothund übernommen habt. Oder waren das die "Wichteleien" von Dir und Andreas : für das Westfalentreffen gedacht, (siehe Beitrag vom 14. Januar 08), an dem Ihr wegen Grippe aber dann leider nicht teilnehmen konntet? In einem Herzchen am Ohr dieses Bulldogs ist ein Zitat von Churchill aufgedruckt. Programmatisch für unseren Bulldog, könnte man schmunzeln :-) Wer mehr über Wilson und sein nun glückliches Leben bei Martina Hüttemann und Andreas Schönbeck lesen möchte, der möge in die Suchmaschine des Blogs "Wilson" eingeben.
Juhu...:-)). Dieser Gruß kam von Mecki und Flöckchen der Familie Geurtsen. Danke, danke, Leo und Tanja!!! Der Tag wurde ja immer schöner! Wer mehr über Mecki und Flöckchen und deren nun glückliches Leben bei Leo und Tanja Geurtsen lesen möchte, der möge deren Namen in die Suchmaschine des Blogs eingeben. Nun beschlossen Stu und ich mit Frieda und Kosmo nach Paderborn zu fahren, Stu aus gegebenem Anlaß neue Schuhe und auch neue Hausschuhe zu kaufen und dann essen zu gehen.
Ein Karnevalsgruß an Euch alle und ein 'Prost!' von Isabelle und Caligula Borgert :-))
Sonntag, Februar 3, 2008
Heute begeistert uns Gastbloggerin Katharina TansleyDer Versuch einer komplexen BeschreibungCornelia bat mich einmal aufzuschreiben, was Chillis Wesen ausmacht - ich fürchte, es wird eine längere Abhandlung werden :o)
Rob antwortete mir wie aus der Pistole geschossen: "attention receiver and giver, loves cuddling and being near people, anpassungsfähig, sensible, loves children, loves people, has great awareness to peoples moods and feelings, confident amongst other animals, independent but reliant. For a start?" "Chilli ist ein Sonnenschein" sagte mein Vater, meine Mutter hatte eine große Liste fertig liegen, als ich nach Hause kam. Für mich - mhm - sie ist wie mein Fleisch und Blut. Sie steht mir näher als so mancher, der mein Fleisch und Blut ist. Ich liebe Sie sehr, darüber hinaus bin ich froh, dass sie so ein wundervolles Wesen hat und kneife mich manchmal, weil ich denke - wo ist der Haken :o) ? So, da man mir erlaubte, eine Lobdudelei auf Chilli loszulassen, watch out - here it comes :o)
Polly, knapp 3 Jahre alt, fand Chilli toll, aber hatte eben auch Angst, sobald sie von Mamas Arm runter sollte. Chilli hat sich diesem Mädchen nicht aufgedrängt, sondern einfach Abstand gehalten. Und das entgegen ihrem normalem Verhalten - Kindern nähert sie sich auf dem Bauch robbend und bietet sofort den Bauch dar - um, so nehme ich an, zu zeigen: "hey ich bin ganz klein und harmlos, und am besten wäre es, wenn Du mich schnell streichelst." Diese Taktik funktionierte bei Polly nicht. Nächstes mal aber sicher ;o) Ähnliches Verhalten legt Chilli übrigens auch bei älteren Menschen an den Tag.
Mut- oder nennen wir es lieber Waghalsigkeit?
Gut, wir harren auf der Couch aus, und versuchen es mit wedelnden Handbewegungen. Tritt aber nun mal der umgekehrte Fall ein, was ja durchaus mal vorkommen kann, ist Chillis Reaktion erstaunlich. Aus dem tiefsten Schlaf heraus hebt sie den Kopf, blickt den Verursacher vorwurfsvoll an und springt von der Couch! Was wohl ein Hundeverhaltensforscher dazu sagen würde?!
Ich sage immer, sie hört spitze, wenn sie uns hört. Manches mal tritt aber auch der Fall ein, dass irgend etwas anderes... spielende Hunde, oder ein Mensch, der ganz toll aussieht, ihre Aufmerksamkeit schlagartig zu 100% von uns abzieht - dann sind wir machtlos! Sie ist dann einfach weg - gut - vielleicht finden wir da auch noch ne Lösung ;o) Nicht um ihr den Spaß zu verderben, sondern... sie im Zweifel zu schützen. All das, was Chillis Wesen heute ausmacht, ist das Ergebnis mehrerer Dinge. Ihre Eltern, Frieda und James sind bezaubernde liebevolle Wesen. Die ersten Wochen nach der Geburt. Die gute Aufzucht einer liebenden Mama, und die liebevolle Zuwendung von Cornelia, die so viel Zeit im Welpenzimmer verbrachte. Ihre ersten Wochen und Monate hier, wo sie Liebe, Spaß und Sicherheit bekam. Kontakte mit anderen Hunden... Chilli wurde auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Von ihrer ersten Minute an wurde sie mit Liebe durchtränkt. Kein Zweifel, keine Angst, keine Unsicherheit hatte so eine Chance sich zu manifestieren. Ich sehe das so sehr im Vergleich zu den jungen Straßenhunden aus Griechenland, die meine Eltern immer wieder mal in Pflege haben. Sie wollen vertrauen, Liebe annehmen und alles richtig machen, und trauen sich oft nicht und haben Angst. Umso schöner, dass das Sonnenkind Chilli ihnen so oftmals sagt: "hey - ist alles ok - entspann Dich."
Freitag, Februar 1, 2008
Willi von Christoph und Varinia Jung ist gestorben. Ein Nachruf Wurde auf Bitte von Christoph Jung gelöscht.
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