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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Donnerstag, Dezember 27, 2007
Heute läßt uns Gastbloggerin Isabelle Borgert staunenMehr über Caligulas Tierliebe :-)Caligula trauert um seinen allerliebsten Freund HorstHallo Rafaela und Cornelia,... Zur Zeit versuche ich, meinem 10 Jahre alten Häschen (Horst) das Leben etwas zu erleichtern. Ich meinte es nur gut, als ich mit ihm zum Tierarzt bin, um die Zähne und die vereiterte Wurzel behandeln zu lassen; für den alten Herren war es einfach zu viel. Ich denke jeden Morgen daran, dass er tot im Stall liegt, aber er schaut noch recht klar in die Hasenwelt. Ich habe noch nie so ein würdevolles altes Tier gesehen. Er frißt zwar nicht mehr alleine, nimmt aber meinen Futterbrei vom Löffel, putzt sich und faucht Caligula an, wenn er nervig wird. Das wäre es von uns! Liebe Grüße zum Wochenende, Isabelle
Horsti war nun wirklich doll krank, aber bis zum Schluß hat er sich noch an mich gekuschelt. Er lag heute morgen so da, wie er immer geschlafen hat, nur dass er mich nicht begrüßt hat - ein Glück, wir mußten nicht mit ihm zum Tierarzt fahren...
Heute Abend wird Herrchen ihn dann im Garten beerdigen - für solange
haben Frauchen und ich ihn schön in mein altes Körbchen gelegt und in seine
Handtücher gekuschelt. Ich denke, er wird mir schon ganz schön fehlen. Es gibt
hier noch - solange ich mich erinnern kann -
andere Hasen, aber keiner ist so lieb wie mein alter
Freund Horsti.
Lutzi hat mir eine schöne Macke in meinen Oberschenkel gebissen, Frauchen schrie, und plötzlich schoß mein Duggy auf uns zu und hat sich den Hasen gegriffen - aber wie!!! Man, hat Lutzi von Duggy Prügel bekommen... als wenn ich nicht auf mich alleine aufpassen kann! Frauchen konnte nur noch mit dem Besen dazwischen gehen, um die Kampfhähne zu trennen. Da war selbst ich sprachlos- oder besser bell-los! Ich habe mich gleich verdrückt und mich meinem neuen Kumpel "Bolle" gewidmet! Bolle ist erst ein halbes Jahr alt und wohnt mit Duggy und den Meerschweinen in einem Gehege. Der beisst mich nicht. Ente Duggy meint zu Caligula: "Mensch Dicki (Caligula), Dich muß man nicht nur beschützen, Dich muß man auch immer sauber machen.... die Zähne putzen, das Halsband ordnen, die Pfoten überprüfen.... wenn Du Deinen Kumpel Duggy nicht hättest....."
Hi, ich bin es - Caligula!
blablabla! Dabei bin ich mit Dicki (Caligula) losgezogen - man, wir kennen uns doch von klein an. Ich habe von meinem Kumpel Duggy gelernt, dass man hinter seinem Mensch, pardon: "Hund" herlaufen muß, damit einem nichts passiert. Ich bin jedenfalls hinter Dicki her, bis wir Frauchen gefunden haben - die war vielleicht erleichtert.
Nun darf ich abends frei umherlaufen - mit Dicki
spielen... Und ich kann rennen..... oben ein Bild von unserem
Ausflug - Herrchen schüttelt nur noch den Kopf - hinter dem laufe ich auch her..
ist ja fast der Gockel im Haus, nicht? Cool bleiben! Dicki findet mich toll,
frißt mich auch nicht auf, da jagt er lieber Wildschweine durch´s Moor - ach so:
Dicki soll heute mit seinem Freund Terry wieder eine Rehfährte verfolgt haben.
Herrchen hat angeordnet, entweder er lernt nun "DOWN"
(soll das Kommando für den Jagdhund zum Verbleib sein) oder er muß an die Leine.
Das Letztere macht Frauchen nicht mit - also Dicki: Ab, in die Hundeschule!
... da bin ich heute mit Herrchen und Frauchen 3 Stunden gewandert, habe ein Rudel Hirsche gesehen, mehrere Wildschweinsuhlen beobachtet, bin über Bäume gesprungen, mußte Fährte aufnehmen, wurde abgelegt, wieder aufgenommen, wurde über Holzscheite geführt, habe das Kommando "Down" gelernt, hatte Sabberfäden wie ein Jagdhund, habe im Schlamm gebadet, bin in den See gesprungen und nun: Ist ja wohl mehr schlecht als recht, wenn ich auf Herrchens und Frauchens Sofa darf, um zu SCHLAFEN.............
Isabell mailte:
... So halten die beiden zusammen ein Nickerchen - bei
solchen Bildern weiß ich
immer, wofür sich die ganze Arbeit der Aufzucht
mit der Hand lohnt.
Dienstag, Dezember 25, 2007
Frohe Weihnachten - Merry ChristmasWir wünschen allen Menschen und Hunden schöne und friedliche Festtage!Cornelia und Stuart, Frieda und Kosmo
Wem dieser Tannenbaum gefällt: Die ganze Skulptur ist circa 30 cm hoch und aus Steinmehl gefertigt. Es gibt sie bei Danbury Mint, sie muß aber in den USA bestellt und dann als Geschenk nach Europa geordert werden. Sie kostet $129 + circa $35 Versand. Die Zahlung erfolgt über Credit-Card. Der Transport dauert etwa 3 Wochen. Doris Ehrenstein, Rafaela Schuda und wir haben diesen Tannenbaum übrigens das ganze Jahr stehen : Bulldogs sind schließlich die größten Geschenke für uns! :-)
Sonntag, Dezember 23, 2007
Happy End : die Geschichte von WuziAnfang Oktober erreichte dieser Hilferuf aus Österreich den VdFEB :Liebe Freunde der Englischen Bulldoggen,wir, das sind vier Frauen in Gols am Neusiedlersee, die immer wieder mißhandelten oder ausgesetzten Hunden helfen ein neues Zuhause zu finden, und die bis jetzt noch für alle ein neues Herrchen oder Frauchen gefunden haben. Zum ersten Mal sind wir hilflos.Unser neuer Schützling mit dem Namen WUZI ist ein 14 Monate alter Bulldog und ist ein Scheidungshund. Sein Herrchen ist mit ihm zu den Eltern nach Hause gezogen, wo aber bereits zwei Hunde leben, und Wuzi wurde daher für einige Monate in den Keller gesperrt, bis die Nachbarn es bemerkten und Anzeige erstattet haben.
Wir haben schon viel versucht, aber wenn wir die Rasse nennen, lehnt jeder sofort ab.
Wir haben in der Anlage einen Aushang mit einem Foto von WUZI beigefügt
und möchten nun höflichst bei Ihnen nachfragen, ob die Möglichkeit besteht
in Ihrem Klub unser Schreiben auszuhängen und zu fragen, ob jemand ein neues
zu Hause für unseren kleinen Liebling hat.
Wir haben selber schon 9 Hunde, 5 Katzen, 2 Esel und einen kleinen Girlitz und
können Wuzi leider nicht mehr nehmen, vor allem auch nicht da wir überhaupt
keine Erfahrung mit dieser Rasse haben.
Meine Familie hat mich liebevoll WUZI getauft. Mittlerweile bin ich 14 Monate alt und Herrchen und Frauerl haben sich leider getrennt. Aus diesem Grund wohne ich derzeit bei den Eltern von Herrchen. In diesem Haus leben bereits zwei Hunde und es ist für mich sehr wenig Platz. Auf Wunsch von meinem Herrchen, bin ich jetzt auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Ich bin stubenrein, kinderlieb und gehe sehr gerne spazieren. Eine Familie, die viel Zeit für mich hat, oder mit mir sogar eine Hundeschule besucht, wäre eine tolle Sache. Wenn Du einen Platz in Deinem Herzen, bzw. in Deinem Zuhause (ganz schön wäre ja ein Haus mit Garten) für mich hast, wende Dich bitte an eine der folgenden Freundinnen von mir, die mir bei meiner Suche helfen.
Eduard telefonierte nun mehrfach mit den österreicherischen Tierschützerinnen Monika, Michi, Nina und Edith wegen der Übergabe von Wuzi zunächst an ihn - aber Wuzi war nach Aussage der ihn behandelnden Tierärztin noch viel zu schwach, um eine Tollwutimpfung zu überstehen, die für seinen Transport nach Deutschland notwendig gewesen wäre. So hieß es für alle zu warten, bis Wuzi etwas mehr Kraft gefunden haben würde.
Wuzis Helferinnen Monika, Michi, Nina und Edith bemühten sich inzwischen weiter um eine
Unterbringung von Wuzi in ihrer Nähe. Und sie hatten nach weiteren 4 Wochen Erfolg!
Edith an Eduard:Lieber Eduard, ... Wir haben kommenden Samstag einen Termin in Illmitz bei unserm Wuzi und werden für unseren Besuch bei der Familie Wegleitner noch viele Hunde-Spielsachen und Leckerli einkaufen.Laut einer Kollegin von der Mutter von Nina, die in Neusiedl beim Merkur arbeitet und die Familie kennt, wo WUZI ist, geht es ihm ganz super. Sein Lieblingsplatz ist das Sofa im Wohnzimmer und da wird er auch so oft als möglich geknuddelt. Es soll auch einen großen Garten geben, und die Familie hat auch Pferde, viele Grundstücke und Koppeln. Das heißt viel Auslauf und Tageslicht für unseren Schützling, der ja lange im dunklen Keller eingesperrt war. Vom Erzählen her hört es sich toll an. Wir werden das aber natürlich auch am kommenden Samstag überprüfen. Ich werde dann auch einige Fotos machen und sie Dir per E-Mail senden. Liebe Grüße, Edith, Michi, Nina und Monika
Nach dem Wochenende wieder Edith an Eduard:Lieber Eduard, wir waren am vergangenen Wochenende bei Wuzi. Er heißt aber jetzt Bruno, da die neuen Besitzer, Herrchen, Frauchen und ein Sohn mit ca. 18 Jahren, schon einen Wuzi hatten, und mit dem Namen immer wieder an ihren verstorbenen Hund denken würden.
Auch mit dem Gewicht geht es etwas bergauf. Im Gegenteil, jetzt muss er beim Fressen schon etwas zurückgehalten werden. Seinen Schlafplatz hat er im Wohnzimmer auf einem eigenen Hundebett, er darf aber auch auf das Sofa und auf die Küchenbank. Es gibt einen schönen großen Garten, also auch jede Menge Auslauf. Gassi gehen stehen jeden Tag 2x auf der Tagesordnung und Knuddeln ohne Ende. Mit den vier Katzen, die ebenfalls im gemeinsamen Haushalt leben, gibt es absolut keine Probleme. Worüber wir uns auch sehr gefreut haben, ist das Angebot von Familie Wegleitner, Bruno jederzeit besuchen zu dürfen. Das werden wir sicher in Anspruch nehmen.
Ich glaube die Familie Wegleitner hat Bruno schon in ihr Herz geschlossen und
würden ihn um keinen Preis mehr hergeben, und wir freuen uns, dass Bruno in
unserer Nähe ein neues Zu Haus gefunden hat.
Freitag, Dezember 21, 2007
Heute mit Gedanken von Gastblogger Eduard Jegodka Die Angst vor Hunden - oder Gelassenheit finden
Episode 1 : Am Warnemünder StrandIm Anschluß an unser schönes Treffen in Petersdorf am Plauer See (siehe BB-Beitrag vom 13. 11.) fuhr ich mit Eduard, Kathrin und Higgings und mit meinen Beiden noch nach Warnemünde an die Ostsee. Für alle 3 Bulldogs war es die erste Begegnung mit dem Meer.Ich war sehr gespannt und erwartete, dass wenigstens einer der Drei die heranrollenden Wellen anspringen würde - Wilma hatte ihre 1. Welle sogar gebissen, als diese sich nicht zurückzog sondern angriffslustig mit erhobenem Wellenkamm auf zurannte. Aber weit gefehlt: alle Drei Bulldogs waren so begeistert damit beschäftigt ihre Laufkraft im weichen Sand zu erproben, dass sie die ruhige See links liegen ließen.
Ihr staunt bestimmt über diese Episode : Ein kleines Kind baute mit seinen Eltern eine Sandburg, die schon Mövenfedern auf ihren Türmen zierten. Frieda voran, die die Bulldg-Jungs begeistert hinterher, jagten wie die Raubritter in diese Burg hinein; ich rief noch "Halt", aber mein Ruf bremste nur, aber stoppte nicht mehr. Und die jungen Leute mit dem Kind in der Burg? Sie lachten! Sie lachten Frieda und ihre Rasselbande an, streichelten alle Drei - und als wir weiterzogen reparierten sie uns nachwinkend ihre Burg! Geduld, Toleranz, Anteilnahme, Lächeln, Streicheln - Eduard fand mit dem Wort "Gelassenheit" den völlig passenden Ausdruck der allgemeinen Sonntags-Stimmung am Warnemünder Strand und in Warnemünde selbst! Danke, Ihr Menschen dort, für diese Erfahrung :-)
Es gibt aber auch ganz andere Erfahrungen ....
Episode 2 : Im Teutoburger WaldHeute war so ein typischer Oktober-Sonntag und ich wollte mit meinem Jungrüden Higgins, der inzwischen 6 Monate alt ist, in den nahegelegenen Wald, um dort einen schönen Spaziergang zu machen.Da unser Bulldog gut erzogen ist, lasse ich Higgins im Wald frei laufen, da er immer neben mir hermarschiert. So kann man entspannt wandern, seinen Gedanken freien Lauf lassen und die meditative Kraft des Waldes spüren. "Nehmen Sie diesen Kampfhund an die Leine!!" höre ich eine Frau laut rufen. Zwei Damen und drei kleine Kinder kommen mir auf dem Waldweg entgegen. "So was dürfte gar nicht rumlaufen, so ein Scheiß Kampfhund." legte die andere Dame noch nach.
Liegt es in der subjektiven Angstbereitschaft eines jeden Menschen, einen Hund als Kampfhund zu sehen, oder haben die Medien und der Gesetzgeber ebenfalls dazu beigetragen ? Ich denke sie haben, und zwar massiv. Bestimmte Teile der Medien puschen jeden Vorfall, an dem ein angeblicher "Kampfhund" beteiligt ist, auf und berichten reißerisch darüber. So hat sich die Aufmerksamkeit gegenüber solcher Vorfällen zu einer gewissen Hysterie in Teilen unserer Bevölkerung entwickelt und auch die Politik hat unter dem Druck der Regenbogenpresse mit heißer Nadel die Gesetzgebung in eine fatal falsche Richtung verfasst. Die Landeshundeverordnungen wurde entgegen dem gesunden Menschenverstand und einer Vielzahl von wissenschaftlichen Stellungnahmen und Gutachten erstellt und haben so zu einer weiteren Verunsicherung der Bevölkerung (speziell in NW-Deutschland) geführt.
Was ist" Gelassenheit" ? Gelassenheit, oder wie ich sie nenne, die innere Ruhe, ist die Fähigkeit, die Fassung und eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Dem gegenüber steht die Aufgeregtheit oder Angst, die innere Unruhe, die den Geist hemmt und den klaren Blick trübt. Die selbstbeherrschte Gelassenheit (Besonnenheit), die besonders in schwierigen und heiklen Situationen den Verstand die Oberhand behalten lässt, bezeichnet den rationalen Aspekt von innerer Ruhe.
Oftmals sind Hundebesitzer durch die Wahl der Hunderasse einfach überfordert und so stellt sich beim Spaziergang eine ständige Aufgeregtheit ein. Ich kann eine Begegnung mit einem gestressten Hundeführer und seinem für mich unberechenbaren Hund nur entschärfen, in dem ich meinerseits gelassen reagiere, Ruhe bewahre und Besonnenheit ausstrahle.
Wie kann ich einem Menschen in seiner Hundeangst helfen?Oft beruhigt schon ein Lächeln. Oder es hilft nach einem früheren Gebissenwerden zu fragen und ggf. Mitgefühl zu zeigen. Manchmal hilft es aber auch einen dreisten Angsthasen in den Spiegel der Ironie blicken zu lassen.Das Wichtigste ist aber selbst in seiner inneren Ruhe zu bleiben. So wie sich Angst und Wut überträgt, so überträgt sich auch Gelassenheit. Seid stärker in Eurer positiven Energie als Euer Gegenüber in seiner negativen.
Mittwoch, Dezember 19, 2007
Bulldogs züchten ohne ZwingerhaltungFrüher dachte ich immer, ein Züchter, der eine größere Zucht betreibt, kommt nicht ohne Zwinger aus. Diese Zwingerbulldogs taten mir sehr leid, sie waren die Opfer der Züchterei für mich - aber ich glaubte dies Opfer sei notwendig. Heute sehe ich das anders! Was brachte mich zum Umdenken?
Hallo Rafaela, Ich selbst mag Dianne sehr, aber sie ist gesundheitlich nicht mehr gut drauf und so züchtet sie auch kaum noch. Sie hat alle ihre Hunde im Haus, und sie liebt sie sehr. Sie sagte einmal zu mir (das ist fast 7 Jahre her) "Ein Bulldogbaby vergißt niemals seine erste Menschen-Mama!"
Sie züchtet seit 34 Jahren und das sehr erfolgreich.
Ihre Hunde werden alt (Macho ist 11 oder 12 Jahre alt,
ich weiss es nicht mehr so genau). Sie hat 5 Rüden im
Haus, 1 schläft mit ihr im Bett, 2 auf der Couch im
Wohnzimmer und zwei im Gästezimmer. Ich weiß
nicht wie sie es macht, dass sie keine Beißerei hat.
Ihre beiden Töchter wohnen nicht weit entfernt und da leben
Ich bin mit Dianne einkaufen gefahren, d.h. wir beide und 5 Bulldogs im Auto. Absolut kein Problem. Dianne ist 1/4 Indianerin, vielleicht geht sie anders mit den Hunden um als ich. Ich wäre zu ängstlich alle Bulldogs zuammen zu lassen. Aber Dianne sagt, die kennen sich von klein an, es passiert nichts. Ich würde jederzeit wieder einen Bulldog von Dianne kaufen. Und Dream Boy wäre ohne mich niemals aus USA nach Deutschland gekommen. Er hat eine so große Seele. Aber er braucht sehr viel Zuwendung und Liebe.
So für heute wär's das. Solltest Du irgendwelche
Fragen haben, so email sie mir.
Was ich von Dianne Benham lernte:
Man muß als Züchter nicht alle seine Bulldogs im eigenen Kontrollbereich - sprich
im Zwinger - halten! Man kann sie, wenn man sie wirklich liebt und sie bulldoggerecht
halten will, in vertrauenswürdige Familien geben und einen Vertrag über Zuchtmiete
mit diesen abschließen.Unsere Frieda wurde eine Tagestour von Dianne entfernt bei den Menschen ihrer Mutter geboren. Sie kam zusammen mit ihren 2 Geschwistern erst mit 5 Wochen (nach dem Abstillen) zu Dianne, wo dann ihr Großvater Macho ganz rührend die weiter Erziehung übernahm :-) Leider lehnen manche Züchter solche oder ähnliche Zuchtmiete-Regelung kategorisch ab. Sie könnten: "ja betrogen werden, und die Hündin könnte zB kastriert werden." Dann lieber Zwingerhaltung :-(( Solch ein Betrug ist Dianne übrigens tatsächlich einmal passiert. Aber sie ärgerte sich nur kurz: "Hauptsache der Hündin geht es gut, und das tut es bei diesen Leuten. Alles andere ist dagegen unbedeutend." So spricht eine Züchterin, die - aus Liebe zum Bulldog - Bulldogs züchtet!
Montag, Dezember 17, 2007
Heute ein Plädoyer von Gastblogger Eduard JegodkaUnser English Bulldog ist kein Hund für dieZwingerhaltung !
nicht pauschal ein Urteil abgeben,...
Wenn man sich generell Gedanken über die Haltung von Hunden in Zwingern oder
Zwingeranlagen macht, so kann man hier nicht pauschal ein Urteil abgeben, so wie es in
den meisten Foren zu lesen ist. Es gibt sicherlich Hunderassen, ich denke da z.B. an
Meutehund wie den Beagle oder Schlittenhunde wie den Husky, die sich in einer
Zwingeranlage mit großer Auslauffläche in Ihrem Hunderudel sehr wohlfühlen, da es für
sie die absolut artgerechte Haltungsform ist.Der Gesetzgeber hat im Bundestierschutzgesetz die "Anforderungen an die Zwingerhaltung" - als Mindestanforderungen - für das Halten von Hunden reglementiert und so formaljuristisch legalisiert. Hierbei wird jedoch einfach ausgeklammert, dass nicht alle Hunderassen mit den gleichen Wesensmerkmalen ausgestattet sind. Wo man bei den oben genannten Beispielen sicherlich die Haltung in einer großzügigen Zwingeranlage durchaus befürworten kann, gibt es andere Hunderassen, wo der Zwinger nichts mit artgerechter Hundehaltung zu tun hat und kategorisch abgelehnt werden muss. Zwingerhaltung verbinde ich immer mit Menschen, die Hunde nicht als Haustiere halten, sondern diese als Nutz- oder Gebrauchstiere sehen. Bei vielen Bulldog-Züchtern hat das Umdenken noch nicht begonnen und sie halten die bedauernswerten Zuchthunde ebenfalls in Zwingern. Hierzu gehören vor allem die Züchter, die von ihrer Bulldogzucht zu leben versuchen.
... soll kein enger Verbund zwischen Mensch und Hund aufgebaut werden
In den genannten Beispielen soll kein enger Familienverbund zwischen
Mensch und Hund aufgebaut werden, weil diese Tiere ja für diese Menschen
(Bauern, Jäger, Züchter etc.) arbeiten. Manchen Zwingerhaltern ist ihr Hund
aber auch nur zu anstrengend oder zu schmutzig. Ich frage mich dann nur, warum
ein Vierbeiner dann überhaupt angeschafft wurde, wenn es an Fachkompetenz oder
an geeignetem Reinigungs-Material, oder an Reinigungs-Willen, oder einfach an Zeit fehlt.
Der Bulldog braucht zum Überleben und Glücklichsein das Leben
in einem Menschenrudel.
Eine der Hunderassen, die niemals einen Zwinger von innen sehen dürfen, ist unser
English Bulldog. Ich habe noch keinen Hund kennen gelernt, der so menschenbezogen
ist und den man schon als "menschlich" bezeichnen kann. Der English Bulldog
ist ein sozialer Hund, der es zum Überleben und Glücklichsein braucht, in
einem Menschenrudel zu leben und dort auf seinem Platz zu stehen. Wird ein
solcher Hund aus der familiären Gemeinschaft, aus seinem Rudel, ausgestoßen,
bedeutet das für ihn, dass er ein unerwünschtes Verhalten an den Tag gelegt hat
und er damit bestraft wird. Er leidet unsäglich in so einer Situation,
und er entwickelt Störungen!
... eher unter einer Brücke schlafen, als
unseren Bulldog aus dem Haus zu weisen
Unser
Higgins (aus der Zucht
Wellington Bulldogs) ist in unserem Patchwork - Rudel (Mensch, Hund, Katze, Vögel) wie
selbstverständlich hineingewachsen und so ein vollwertiges Familienmitglied. Er
kann bei uns durch die Betten toben und auch darin schlafen. Wir nehmen ihn mit
in den Urlaub, statt ihn in einer Hundepension abzugeben und ermöglichen ihm so
umfangreiche Sozialkontakte. Wir würden eher unter einer Brücke schlafen, als
unseren Bulldog aus dem Haus zu weisen und ihn der Qual der Zwingerhaltung auszusetzen.Um meinerseits Bulldogs zu helfen, das heißt oft sie vor einer Zwingerhaltung zu bewahren, habe ich eine private Pflege- und Vermittlungsstelle für Bulldogs in Not eingerichtet.
Ein Beispiel der Folgen von Zwingerhaltung eines BulldogsAngus fand als Welpe keinen Käufer, und so kam er in die Zwingerhaltung seiner Züchterin. Es war zwar ein "Luxuszwinger" mit Auslauffläche, aber eben doch ein Zwinger mit der Konsequenz, dass Angus Mangel an menschlichem Kontakt erlitt und auf menschliche Lebensbedingungen ganz allgemein unsozialisiert blieb.
Angus war natürlich nicht stubenrein; es dauerte viele Monate, ihm dies beizubringen. Aber die Hundefans Corinna und Andreas nahmen das mit Geduld hin, denn Angus hatte schließlich eine Geschichte, wie sie so mancher Not-Bulldog hat... Das wirklich Schlimme, wie wir Bulldogger es auch auf Treffen erlebten, war seine Angst vor Menschen! Er lief vor Jedermann fort : näher als 3 Meter ließ er niemanden an sich herankommen. Er rannte - weggeduckt - sofort zu Corinna und versuchte sich hinter ihr zu verstecken. Wir Bulldogger hielten ihn zunächst nur für scheu, da sich dies Verhalten aber über viele Monate hinweg nicht änderte, mußten wir es schließlich als Angst begreifen.
Heute, 2 1/2 Jahre später, ist er zwar immer noch scheu, aber er läßt sich von mir und von anderen streicheln... Angus verdankt es dem geduldigem und ideenreichem Training, der jahrzehntelangen Hundeerfahrung sowie der Liebe von Corinna und Andreas, noch in ein für ihn als Bulldog angemessenes Leben hineingefunden zu haben :-) Es ist nicht auszuschließen, daß bei Angus´ Angst auch ein genetischer Faktor mitspielt. Aber wie dem auch sei, die frühe Zwingerhaltung - auch wenn diese im Sinne der gesetzlichen Mindest-Anforderungen (siehe oben) sehr gut war - spielt meines Erachtens in jedem Fall eine Rolle.
Samstag, Dezember 15, 2007
Mutter und Sohn :-)
Kosmo ist ein Traum-Sohn, würde man als Menschenmutter sagen. Er folgt mit seinen
7 Monaten seiner Mama noch
auf Schritt und Tritt, geht nur an Dinge ran, die sie geprüft und gut
befunden hat, und er schmust hingebungsvoll mit ihr. Und Frieda ist eine Traum-Mutter,
geduldig und liebevoll; oft leckt sie ihn sauber, als sei er noch ihr Baby :-)
Und Frieda : sie hat fast unendliche Geduld mit ihm; sie gibt nach und läßt ihn sich zwischen uns und sie drücken. Wenn ihr aber sein sie Wegdrängeln doch einmal zu bunt wird, das geschieht so circa einmal am Tag, dann bellt sie allerdings so schrill, gereizt und entschlossen los, dass sogar er erschreckt und ernsteren Maßnahmen ihrerseits ausweicht :-) Sind Stu und ich anderseits beschäftigt, dann halten die beiden fast immer untereinander Körperkontakt. Sie lieben sich sehr :-) Frieda gönnt ihrem Sohn jedes Futter - sogar ihr eigenes. Er bekommt sein Futter in der Küche und Frieda zeitgleich im Flur. Zwischen beiden schließen wir die Babytür, denn er frißt wie ein Bagger seinen Topf in Sekunden leer, Frieda aber leert langsam und bedächtig ihren Topf nicht in Sekunden, sondern in Minuten. Lassen wir die Babytür zwischen beiden einmal offen, dann überläßt Langsamesserin Frieda ihrem Schnellfresser Sohn ihr halbes Futter einfach so....
Nichtbulldogger befürchten bei diesen wilden Spielen gelegentlich den nahenden Welt- oder zumindest Wohnzimmeruntergang und sind erstaunt, dass Hunde sich so wild und zugleich so ritualisiert ungefährlich austoben können :-)
Frieda neigt zu Tiefschlaf in der Morgenfrühe und will dann um nichts in der Welt gestört werden. Kosmo ist eher ein Frühaufsteher wie wir. Diese 3 Fotos zeigen, wie ER wach wird, aber SIE sich nicht rührt - und das, bis es unten in der Küche aktiv wird ;-) Es ist eine unbeschreiblich große Freude für Stu und mich diese zwei Bulldogs, Mutter und Sohn, um uns zu haben, sie beobachten zu können und ihre Lebensfreude zu erfahren. Auch für Frieda ist es eine Bereicherung ihres Lebens Kosmo als stets fröhlichen, liebevollen Gesellen immer um sich zu haben. Die Beiden sind ein starkes Gespann :-))
Am Rande: Am 8. Dezember hob Kosmo zum 1. Mal sein Beinchen. Und am gleichen
Tag wurde Schwester Käthchen
zu Beebos
Freude läufig!
Zunächst war ich skeptisch und hielt dies für ein Gerücht. Ich ging jedoch
der Sache nach und Du wirst es nicht glauben, ich erfuhr
den Namen dieser Dame. Kurz, ich rief an und sie sagte, "ja ich habe
eine 13 Jahre
alte Englische Bulldoghündin (die nicht sabbert) und einen
2 1/2 jährigen Amerikanischen Bulldog."
Für mich war es nach über "40 Hunde-Erfahrungsjahren"
das erste Mal, dass ich einen solch vitalen, immer noch springlebendigen alten Bulldog sah.
Im Haus begrüßte sie mich stürmich, gab Pfötchen,
holte ihr Spielzeug (Quietsch-Plüsch-Tier) und nahm
meine Cookies.
Audrey, so heißt die Dame, liebt ihre Beebe, so heißt der Bulldog,
sehr und pflegt sie außerordentlich gut.
Alte Hunde riechen oft, besonders aus dem Mund. Jedoch Beebe nicht.
Die Falten sind nicht feucht, und die Ohren sind sauber. Ihre Augen sind
immer noch wunderbar klar und strahlen. Ich war beeindruckt.
Als sie meine Fotos von Berta und Willie sah, meinte sie, "die beiden sind wunderschön!
Aber ich wollte keinen Show Dog und auch nicht züchten - vielleicht einen Wurf?! - den
Deckrüden damals schlug mir Beebes Züchterin vor." ... "Für mich kam nur ein Kamerad
infrage, d.h. ich wollte ein PET, und ich habe eine wundervolle Beebe, die in 13 Jahren
nie krank war."
Nun noch mal zu Beebe, dem Anlass meines Besuches bei Audrey.
Sie ist ein so vitaler Bulldog, sie läuft, nein rennt durch
den Schnee, freut sich ihres Lebens, geht die Treppen
rauf und runter, kein Humpeln, nichts. Sie hatte nie im Leben
Atemprobleme, wie Audrey erzählt. Beebe ist auch klug und hört immer noch scharf.
Sagt Audrey zu ihr "hol die Kissen",
dann läuft sie los und holt alle Kissen von Sofa und baut sich damit
ihre Höhle, d.h. sie setzt sich auf dem Boden mitten
in die Kissen hinein.
Ein Spaziergang von 20 - 30 Minuten gehört zu Beebes und Audreys Tagesordnung,
allerdings darf die Temperatur nicht unter -15 Grad sein.
Ich wünsche mir, meine Bulldogs würden dieses Alter von Beebe erreichen!
Egon und Dicker,
oder 2 Brüder finden sich :-)
Wie im Beitrag vom
26. Oktober zu lesen war, fand Not-Bulldog "Dicker" durch die Initiative
seiner Züchterin
Rafaela Schuda
und die aktive Hilfe von Eduard Jegodka
ein neues Zuhause
bei uns im Erzgebirge. Julia,
Bruder Egons Frauchen, las darüber im Blog und nahm Kontakt zu uns
auf, zumal sie in der Nähe wohnt.
Nachdem wir ziemlich erstaunt waren, dass ganz in unserer
Nähe ein Bruder
von unserem Dicken lebt, haben wir uns mächtig gefreut, dass wir uns so
schnell treffen konnten.
aber nicht weit dann fiel die Lenkung vom Auto aus. Also wieder zurück und ab
ins Zweitauto, dort blinkerte arg bedrohlich die Benzinlampe - schnell noch
an die Tankstelle - leider Fehlanzeige - sonntags geschlossen. Dann eben
den Umweg über die nächste Kleinstadt und endlich fahrtüchtig. Mit einiger
Verspätung ging es dann aber endlich Richtung Freiberg.
Die Aufregung vor
dem ersten Beschnuppern war für uns alle groß und dann - dann war es endlich
soweit. Dicker trifft auf Egon - und als wenn es für die beiden ganz alltäglich
wäre wurde sich kurz beschnuppert und dann ging es ab zum Spielen in den Wald.
Unserem Sohn konnten wir nur schwer begreiflich machen, dass er nicht
ständig mit zwischen den beiden rumquirlen konnte, auch er hatte nämlich
einen riesigen Spaß mit den vierbeinigen Freunden.
Stillsitzen neben dem Tisch - das war ein gewaltiger Kraftakt.
Die anderen Gäste müssen gedacht haben wir hätten Minischweine unterm Tisch -
ein ständigen Grunzen, Jaulen und Schmatzen begleitete unsere Kaffeepause -
denn ohne Leckerli war an ein Stillsitzen nicht zu denken und keine
Unterhaltung möglich gewesen.... Wir hatten dabei aber trotzdem Spaß und haben
uns gefreut, dass die beiden Brüder sich gleich gut verstanden haben und
wir auf diesem Weg etwas mehr über unseren Dicken erfahren haben und
feststellen konnten, dass er seinen Namen zurecht trägt.
Auf dem Rückweg zu den Autos haben wir uns dann fest vorgenommen, uns auf jeden
Fall bald wieder zu treffen. Und vielen Dank noch mal an Dich, Julia!
Julia schrieb über unsere Begegnung an Rafaela:
Hallo Rafaela,
Nadja und ihr Mann sind sehr nett, wir konnten uns
wirklich gut unterhalten. Und der Sohn ist auch klasse. Er hatte überhaupt keine
Angst vor Egon, gab also keine Probleme.
Egon und sein Bruder haben sich sehr
gut verstanden, es blieb ruhig, auch als Egon angefangen hatte, sich an den
Dicken zu klammern... Ich denke wir werden uns jetzt öfter sehen. Nadja ist sehr
liebevoll zum Dicken, ich denke die verwöhnen ihn sehr.
Für die Hunde war es
bestimmt ein schöner Tag, gestern nachmittag hat Egon dann schön tief geschlafen
und geträumt... Es war wirklich erstaunlich, wie sehr sich die beiden
unterscheiden,
als Welpen sahen sie sich ja so ähnlich...
Ganz liebe Grüße, Julia
Liebe Cornelia,
ansonsten geht es unserem Dicken gut, er genießt es sichtlich von allen geliebt
zu werden. Habe jetzt auch den Test gemacht,
unsere beiden mal allein im Auto zu lassen. Der Dicke hat sich zwar nach vorn auf
den Fahrersitz gekämpft,
aber dann saß er still wie ein Mäuschen. Sind also wieder ein Stück weiter :-))
Es ist natürlich die Rede von der menschlichen Unkonsequenz gegenüber
uns treuen Geschöpfen.
Wie oft haben sie uns hoffnungsvoll angegrinzt und einen bunten, quietschenden Ball
in der ausgestreckten Hand gehalten ? Wie oft sind wir aus schönen Träumen
plötzlich aufgeweckt worden, damit sie uns diesen Ball zeigen konnten, den sie dann
dummerweise weg geworfen haben, und den wir dann, noch ganz schläfrig,
für Frauchen oder Herrchen zurückholen mussten ?
Natürlich haben wir die Lektion verstanden.
Wenn die dann aber eines Tages auf die schier wahnsinnige Idee kommen, sich einen
kleinen Tannenbaum ins Haus zu holen, und dem dann auch noch zahlreiche
solcher Bälle an die Äste hängen, darf man nicht mehr zeigen was man
gelernt hat ? Dabei ist das doch pure Verschwendung. Haben die denn
nicht verstanden, dass Bäume nicht spielen ? Bald werden die noch
Steine auffordern ihnen hinterher zu rollen.
Also, mir hat ja mal ein alter Bulldog erzählt, er habe Menschen
gesehen, die Hühnereier in einer Wiese versteckt haben, um später ihren
eignen Kindern glaubhaft versichern zu können ein Hase (!) hätte die
gebracht.
"Lollo holt mir natürlich die Bälle vom Baum - jeden Tag einen!
Und pfiffig wie sie ist, tauscht sie jedesmal eine Kugel gegen einen
selbstgebackenen Thunfischkeks! Das bedeutet:
Lollo hat "meinen" Übungs-Weihnachtsbaum für sie - zu "ihrem" Hunde-Adventskalender
umfunktioniert.
Liebe Elsa, glaube mir, auch wir Menschen sind lernfähig.
Ich habe Lollo schon mein Großes Ehrenwort gegeben:
ich werde eure Intelligenz hoffentlich nieeeeee mehr unterschätzen und mir
so ein dummes Zeug auch nicht mehr einfallen lassen (aber vielleicht etwas
anderes ;-)).
Und zu Weihnachten bekommen wir Menschen einen Tannenbaum, den wir auf einen
Tisch stellen, und auf die Erde neben dem Tisch wird der Lollo-Baum
gestellt. Dann aber nicht mit bunten Bällen, sondern mit Kaustangen und Hundkeksen
geschmückt. Ganz fest versprochen. Foto folgt am 24. Dezember!
In Anbetracht des Preises von 300 Euro pro Welpe gehe ich davon aus,
dass es sich hier um Händlerhunde aus Polen oder Rußland handelt. Also nicht darauf
hereinfallen!
Morgens am 9.12.07
Stu googelte die Absenderadresse dieser Antwort und wurde fündig!
Die englische Seite
fraudwatchers (Betrugs-Wächter) nennt u.A. diese email-Adresse als Betrügern zugehörig,
die weltweit Hunde aller Rassen aus Kamerun anbieten. Dort ist (danke!) auch eine Liste
weiterer Betrüger-Emailadressen und Webseiten aufgeführt!
Betrugsopfer und auch ein Bulldog-Züchter, von dessen Webseite Welpenfotos gestohlen
wurden, beschreiben auf dieser Seite ihren Ärger mit diesen Betrügern!
Ihr müsst wissen: Die Menschen stellen sich nämlich Weihnachten einen Tannenbaum
in die Wohnung; mit ganz vielen Lichtern und gaaanz vielen Bällen darin.
Und die darf man dann nicht pflücken und damit spielen!
Kann mir einer sagen,
was der Quatsch soll? Das ganze Jahr dürfen wir mit Bällen über die Felder toben.
Und die Bälle im Weinachtsbaum glänzen auch so schön, und jetzt darf ich nicht
mal einen vom Baum holen, geschweige denn damit durch die Wohnung toben.
P - Pfoten weg
Und dann habe ich - damit sie sich wieder über mich freut - auch ein paar
Fotos von mir machen lassen - allerdings nur gegen Leckerlies - bin ja nicht blöd.
Nachdem Sally und Akki wieder nach Hause gefahren sind, mussten Leo und ich
erst einmal von dem Tag erholen. Mal sehen, ob ich es morgen schaffe, unbemerkt
so einen kleinen Ball zu klauen. Es reizt mich ja doch sehr!!!
Um diese Störung genauer zu diagnostizieren, fuhren Sabrina und Stefan mit ihrem Boss zu
Peter Söhl,
dem Medizinischen Beirat vom VdFEB.
"Fero Masahora", der Vater des Wurfes, ist 7 Jahre alt und kerngesund. Die Mutter
des Wurfes, Heidi, ist noch jung, freiatmend und bewegt sich gut. Sie ist
eine schöne, falbenfarbene Erscheinung: blendender Phänotyp, so wie Fero auch.
Aber der jeweilige Genotyp???
Das Risiko solcher tragischer Zucht-Ergebnisse
ist logischerweise höher, wenn die Elterntiere
Linienzuchten entstammen, da die Genvielfalt, das heißt die Gen-Auswahlmöglichkeit
für die DNA-Verbindungen bei der Befruchtung, durch Linienzucht minimiert wird.
Phänotyp: Das äußere Erscheinungsbild eines Tieres.
Zum Abschluß noch eine Anmerkung:
Die Fellfarbe "weiß" wird von Laien (auch Züchtern) oft für solche Defekte
verantwortlich gemacht. Das ist eine dumme Verallgemeinerung und stimmt nicht! Auf
die tatsächlichen Zusammenhänge zwischen Fellfarbe
und genetisch damit verbundenen Eigenschaften bzw. Defekten werde ich in einem
späteren Beitrag eingehen.
Sie hat mir auch nochmal erklärt, was genau Boss hat (aber ich war so aufgeregt,
dass ich es natürlich nicht wirklich realisiert habe.)
Ich habe nur noch mitbekommen, als Sie meinte, dass es durchaus passieren kann, dass
Boss stirbt. Es war wohl eine Chance von nur 5%, dass Boss es schafft.
Am nächsten Tag kam dann der Anruf von Frau Henrich. Sie sagte mir, dass es
Boss gut geht, er hat alles überstanden. Dann fragte Sie mich noch (mit total
gut gelaunter Stimme), wann ich Boss dann wieder abholen möchte.
Daruf sagte ich, wenn es geht am Samstag. Da lachte Sie nur und meinte, nein
Frau Schmidt, Sie können Boss morgen (Mittwoch) abholen.
Ich war total baff, dass Boss schon wieder so fit war.
Boss muß jetzt für immer Tabletten nehmen. Ist zwar nicht so schön, aber Hauptsache
er lebt. Peter Söhl
hat einen
Befund von der Uni zugeschickt bekommen, wenn Du magst kannst Du dir
den gerne durchlesen. Peter kann Dir dann auch bestimmt alles erklären, ich
habe es leider nicht behalten, ich hatte immer nur einen Gedanken im Kopf.
Die OP hat uns ca. 2500 Euro gekostet. Aber die Uni Gießen ist wirklich sehr zu
empfehlen, die machen dort richtig gute Arbeit. Wir waren sehr zufrieden.
Im März 2008 muss Boss nochmal zur Untersuchung nach Gießen und dann nach einem Jahr
nochmal. Gut, das soll´s erstmal gewesen sein. Grüßt schön, Eure Sabrina
Ein Bekannter von Birgit Braum
hat ein ganz besonders Hobby: er modelliert
Bulldogköpfe,
die dann zu Puppen, ganz individuell beschneidert :-),-weiterverarbeitet werden!
Dieses
Foto erschien gestern, 30.11.07, in der FAZ :
Ich nenne diesen Riesenkerl "Georg", denn er ist auch - so
in etwa - der Typ Bulldog von Rafaela Schudas Zucht
vom Georgshof. Hier könnt Ihr "Georg" mit Beebob
vergleichen, dem Lebensgefährten;-)
von Frieda´s Käthchen.
Ich schenke Rafaela diesen "Riesenkerl Georg"
als Talisman. Er wird gut als Topdog oben über
ihrer Treppe aussehen :-) Meinen Vater würde es
freuen, dass sein Riesenbulldog zu Rafaela kommt, denn es macht glücklich zu erleben,
wie Rafaela ihre Bulldogs liebt und pflegt - und jeden einzelnen von ihnen als
individuelle Persönlichkeit mit individuellem Charme wertschätzt.
Typ "Top Dog" ist diese Skulptur (Fotos verlinkt). Ich fand sie
im Alaska in einem Trödelmarkt für $1 ! Mir gefallen die Details ;-)
Und da dies der Weihnachtsmann-Monat ist, noch meine Lieblingspostkarte von diesem
legendären
Mann :-)).
Zum Abschluß dieses Beitrags das letzte Kalenderbild
- Dezember 1989 - der Serie
"Rudi Kuhfeld zeichnete für den
VdFEB".
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