Cornelias 'Bulldog Blog' ...

Samstag, Dezember 30, 2006

Prost auf ein Gutes Neues Jahr !


Ein bulli-ges 2007 wünschen wir all unseren Fans ;-)


Wie die Zeiten, die Stile und die Vorlieben sich so ändern ;-) ...
Aber immer wieder gibt es ein Prost auf ein Neues (Bulldog:-) Jahr !!! ......

Morgen feiern wir Silvester : der alte Weihnachtsmann ist tot (bis zum nächsten Dezember :-)
Auf in ein neues Glück !

Ein wundervolles, buntes, gesundes und friedliches Neues Jahr wünschen von Herzen allen Bulldoggen, allen Bulldog-Freunden, und allen Tieren und Menschen,
Cornelia, Stu und Bulldogge Frieda Savory !

Prost Neujahr!... Prost Neujahr :-)) Prost Neujahr :-))))


Dienstag, Dezember 26, 2006

Es herrsche Frieden auf Erden,

oder wenigstens "mehr oder weniger" Burgfrieden.

Erzfeinde wie Hund und Katze können durchaus "Kollegen" werden :-) Es hängt von den jeweiligen Interessen ab, könnte man sagen. Das "Sitzen im gleichen Boot", oft auch "Burgfrieden" genannt, meint solch einem Vernunft-Frieden zwischen Hund und Katze, der nicht einmal selten ist. Burgfrieden hat sich auch zwischen Menschengruppen - im gegenseitigen Interesse - bewährt!

Wir Bulldogfans wünschen uns einen "Burgfrieden" zwischen Bulldog-Züchtern und Bulldog-Haltern; wir wünschen ihn uns im Interesse der Zukunft des Bulldogs!

Es wäre wundervoll, wenn Bulldog-Züchter und Bulldog-Käufer sich mehr und mehr darauf einlassen würden, daß es - im eigenen Interesse - zunächst um die genetische Gesundung des Bulldogs hier in Europa gehen muß : und erst nachrangig um´s Geld, Preisvergleiche oder um vermeintliches Ansehen.

Ich weiß, daß solches Umdenken in unserer materialistischen Kultur, und auch infolge der menschlichen Natur, nie ganz gelingen wird. Aber viele Bulldogfreunde kann man mit dieser Botschaft erreichen. Und dafür strengen wir vom VdFEB uns weiterhin an.

Ein Umdenken in Richtung Gesundheit würde allen nützen :

Die Züchter/Vermehrer, denen es ums Geld geht, hätten dann eine langfristig bessere finanzielle Perspektive, weil die Rasse weniger als "genetisch kaputt" dastehen würde.

Die (ACEB-)Züchter, denen es um Status geht, hätten aus dem gleichen Grund eine ehrenwerte Pokal-Zukunft vor sich, anstatt daß sie wegen ihrer oft monströsen Bulldogs ausgelacht oder mit Kopfschütteln bedacht werden, so wie es heute meist ist.

Und die Bulldog-Fans ;-) hätten eine frohere Zukunft vor sich, da ihre Lieblinge dann wieder springlebendig und glücklicher im eigenen Fell :-) sein könnten!

Ein "Burgfrieden" unter diesem gemeinsamen Interessenverbund wäre zumindest möglich.

Nur die Hundehändler, die ihre "Ware" aus "Welpenfabriken" beziehen, werden wir nie erreichen. Wenn der Bulldog "weg" wäre, dann eben eine andere Rasse. Ihnen geht es nicht mal um Hunde, ihnen geht es nur um schnelles Schwarz-Geld.....

Euch Blog-Lesern allen eine friedliche Weihnachtszeit !


Sonntag, Dezember 24, 2006

Heute erfreut uns Gastblogger Jörg Knappe

Der Entenbraten an Weihnachten!

Traditionell gibt es bei uns am ersten Weihnachtsfeiertag Entenbraten. So wie sich diese Tradition jährlich wiederholte, so wiederholte sich auch Stewi's Verhalten anläßlich dieser "Zeremonie", mit einer Ausnahme, wie wir später lesen werden.

Ein guter Entenbraten bedingt ja nun einen erheblichen Zeitaufwand, bis man ihn sich schmecken lassen kann. Ab dem Moment, in dem die Ente am frühen Vormittag in Erscheinung trat, begann für Stewart eine höchst aufregende Zeit.

Er bezog Posten in der Küche und ließ den angehenden Braten von nun an nicht mehr aus den Augen. Jeder von Christels Schritten und Handgriffen wurde genauestens beobachtet, als fürchtete er, der Entenbraten könnte noch irgendwie entwischen. Seine Erregung steigerte sich noch, als die Ofentür geöffnet und die Ente in die Röhre geschoben wurde. Das Fenster in der Tür und das Dauerlicht im Backofen ermöglichten unserem Stewi von nun an, den Braten direkt im Auge zu behalten.

Wir sind auch heut noch davon überzeugt, daß er ihn bewachte, um ihn nicht noch in letzter Sekunde entkommen zu lassen, natürlich in Vorfreude auf kommende Genüsse.

Selbst die sich steigernde Wärme in der Küche konnte Stewi nicht dazu bewegen, den Ort des Geschehens dauerhaft zu verlassen. Ab und an allerdings, aus uns nicht wirklich erkennbaren Gründen, kam er ganz aufgeregt, vor sich hin brubbelnt, ins Wohnzimmer gelaufen, um Christel in die Küche zu holen. Erst wenn sie ihm dann dort signalisierte, daß alles in bester Ordnung sei, bezog er wieder, mit weit geöffneten Nasenflügeln, seinen Beobachtungsposten.

Nicht nur Stewart, auch wir hatten den Moment des servierens leidenschaftlich erwartet. Allerdings unterschätzten wir an unserem ersten Weihnachtfest mit Stewi seinen leidenschaftlichen Wunsch, den Braten mit uns zu teilen. Wir nahmen an der Festtagstafel Platz und begannen, uns das Essen schmecken zu lassen. Stewart war völlig gefrustet, weil wir seine flehenden Blicke ignorierten. Er umkreiste uns mit nach oben gerichtetem Blick in immer engeren Kreisen.

Als aber selbst kleine Rempler nicht weiter führten, lief er schnurstracks zur Stubentür, die mit einer elektrisch beleuchteten Girlande geschmückt war und machte sich über das Zuleitungskabel her. Nie zuvor hat er je ein Elektrokabel angeknabbert. Nun hing eines rechts und links aus seinem Fang und er war im Begriff, mit direktem Augenkontakt zu mir, das Kabel durchzubeißen. Mein panisch erteilter Befehl "aus" jagte ihm dann, Gott lob, einen solchen Schrecken ein, daß er dieses Vorhaben sofort abbrach. Derartiges hat er später auch nie wieder getan.

Allerdings ließen wir ihn dann auch und nun immer an den Festtagen, an unserem Schmaus teilhaben. Dies war, wir wissen es natürlich, unsere Kapitulation, die Stewi aber nicht ausnutzte, er blieb immer bescheiden!

Wir sahen es dann auch immer als seinen Lohn für die Bewachung an. Er meinte sicherlich, uns so den Braten gesichert zu haben. Bulldoggs können auch Menschen erziehen, wir haben das nie als Nachteil empfunden. Wie gerne würden wir auch weiter unsere Festagsbraten mit Stewi teilen, nun ja, das Leben stellt halt seine Weichen....!

Frohe Weihnachten wünschen wir Ihnen, Frau Savory, Ihren Lieben und allen Bulldog-Freunden. Familie Knappe aus Berlin


Freitag, Dezember 22, 2006

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum...

Hi, hier ist wieder einmal Eure Frieda persönlich!

Mama hat mir gesagt, ich soll Euch mal was über Weihnachten erzählen. Ich habe zwar so was "Geschenkiges" noch nicht selbst erlebt, aber nach allem, was ich darüber erlauschen konnte, erwarte ich verdammt viel davon!

Letztes Jahr gab es nur so ein verwirrendes Schnur-Ding. Da kam ich aber durch hartnäckiges Ziehen und Zerren mit klar! Ganz unklar blieb mir allerdings, was an dem Ding LECKER sein sollte. Da war nichts drin und nichts dran! Aber dieses Jahr soll es einen Tannenbaum geben, da ich "schon groß bin hihihi". Mama sagte zu Papa, jetzt würde ich bestimmt nicht mehr die Holztiere vom Baum reißen. Haben DIE eine Ahnung, jetzt haben sie mich richtig neugierig gemacht!

Überhaupt Bäume: ich weiß jetzt, daß die Eichhörnchen dort hinauf vor mir fliehen. Ich rieche sie am Baumstamm, dann stelle ich mich hoch - so wie die Bären das in meiner Heimat Amerika machen, und ich LAUERE!!! Bislang noch ohne Erfolg, aber ich bin zäh und geduldig - in DIESEM Fall! Ob im Tannenbaum auch als Superüberraschung Eichhörnchen für mich drin sind? Ich werde das untersuchen!

Dann habe ich noch erlauscht, daß meine wundervollen Eltern eine GANZE Wurst unter diesem Tannenbaum hinlegen wollen. Meine Vorgängerin Wilma hat geglaubt, sagen meine Eltern, daß Würste am Tannenbaum WACHSEN und Fall-Würste werden. Papa hat gelacht darüber - aber VIELLEICHT hatte Wilma ja Recht: auch das werde ich scharf beobachten!

Zwei Weihnachtsgeschenke habe ich ja schon : TOLLE Spieltiere! Eines davon sieht mir entfernt ähnlich! Mama sagt, das käme von Gloria; und Glorias Papa Angelo hätte dazu geschrieben: "Im sportlichen Jargon bedeuten 2 Boxhandschuhe Kampf-Bereitschaft; der Stoffbulldog besitzt nur 1 Boxhandschuh, und dies bedeutet Verteidigungs-Bereitschaft."

Ja, und Mama sagt die Langschwanzkuh hätten Willie und Berta mir geschickt; die würden nämlich manchmal selbst wie Kühe grasen! Hmmm.

Also, von einem Baum kamen diese Spieltiere jedenfalls nicht, denn die brachte mein Freund der Briefträger! Aber vielleicht hat der sie ja von Glorias Tannenbaum? Willie und Berta haben keinen tollen schenkenden Tannenbaum im Haus, dafür aber die Elche im Garten, die den Nikolausschlitten ziehen. Muß toll sein im Alaska-Schnee!

Und heute kam der Briefträger mit einem wahnsinnig duftenden Paket. Mama machte es auf : ein riesiger geräucherter Aal lag darin. Papa sabberte genauso wie ich, das kann ich Euch sagen, hihi! Der Briefträger hat bestimmt eine Farm von schenkenden Tannenbäumen zuhause versteckt; davon bin ich jetzt überzeugt! Ob man sich da mal reinschleichen könnte, hhhm schleck ... ???

Übrigens hat Mama mir gesagt, ich bekäme etwas von dem Aal ab - schließlich wäre ich in Bezug auf meinen Magen ein vollwertiges Familienmitglied. Ob sie damit etwa meint, in bezug auf meinen Verstand wäre ich es weniger??? Na, wer im Glashaus sitzt usw. : manches kapiere ICH viel schneller als meine Eltern. Zum Beispiel wenn es um mögliche Räuber geht!! Oder um Eßbares unterwegs : ich rieche Gasthäuser schon von GANZ weit und renne dann los und rein!

Nun zeige ich meine gute Erziehung:"Danke Gloria, danke Willie und Berta." Und mein Stückchen Aal verdanke ich Oskar und Yanka, sagt Mama; "Danke Oskar und Yanka!"
Aber ich glaube trotzdem, daß der Tannenbaum dabei eine wichtige Rolle spielt!! Ich weiß nur noch nicht genau, welche.

Meine Eltern warten, habe ich so ein Gefühl, auch auf ein Geschenk von MIR. Wir hatten so viel Fallobst im Garten. Wenn ich noch so einen Apfel finde, ob der was wäre? Ich werde darüber nachdenken ! Oder neue Socken? Aber die müssen sie sowieso kaufen, da ich schon so viele gemopst, ah - gebulldogt habe, hihi.

Euch allen auch VIELE Abenteuer mit Eurem Tannenbaum!

Eure Happy Miss Frieda, hihihi:-)))

Post Scriptum :
Mama sagt, da ich so schön erzähle, solle ich das auch noch über 2 tolle Weihnachtsmann-Bulldogs tun, die wären ja meine Freunde. Also: Mein feuriger jugendlicher Verehrer Connor schickte mir tolle Fotos. Mama Gabi schrieb dazu :

"... meine Männer schlafen alle - ja, tatsächlich 15.30 Uhr - wobei Connor bis zu diesem Zustand 2 weitere Spielzeuge "entwerten" musste. Im Spielzeugkorb sieht es jetzt wirklich recht mau aus. Aber bis Weihnachten müssen sie sich gedulden. In Reserve sind nur noch drei Teile, wenn die kaputt sind, müssen es die Seilknoten tun. Übrigens halten auch alte Jeansbeine nicht wirklich lange ... "

Puhhh, Connor hat Temperament! Und das finde ich, Eure Frieda, umwerfend toll - na, so rhetorisch gemeint. MICH kann er natürlich NICHT umwerfen!"


Mittwoch, Dezember 20, 2006

Heute stimmt uns Gastbloggerin Ilona Tetzlaff ein

auf den Winteranfang morgen!

Ein jahreszeitlicher Bericht von Henry Tetzlaff,

(erschienen im "Bulldog-Blatt" Nr. 110, 2003)

"Schnnneeeheeeflöööhöööckchen, Weißröckchen, waaahaaan kommst du geschneit ???",
eine Frage, die mein kleines Bulldogherz in diesen Tagen bewegt.

Schon Ende Oktober stieß ich morgens beim Gassigehen auf die weiße Pracht - herrlich, kann ich nur sagen! Vor Freude bin ich ganz wild durch die Flöckchen gehüpft, genau wie damals, als ich noch ein ganz kleiner Bulldogjunge war und hier eingezogen bin. Damals gab`s ja den ganzen Komfort hier noch nicht, mit Kamin und so. Heute mag ich es nicht mehr missen, meinen Popo Richtung Feuer zu halten, obwohl Herrchen immer sagt, dass sei ganz schön gefährlich wegen der Gase??!! Ich weiß nicht, was er meint ;-)

Ja, den Winter hab ich fast so gerne wie den Herbst, aber nur fast, denn manchmal ist es doch sehr kalt draußen, und als ganzer Mann mag ich auch nicht mit so einem blöden Mäntelchen herumlaufen. Hat Frauchen auch eingesehen, nachdem ich beim ersten Mal an jedem Busch versucht habe, das blöde Ding abzubekommen. Schon genug, dass sie meine Pfötchen immer mit Vaseline einschmiert, die ich dann nie ablecken darf.

Auch die Weihnachtszeit interessiert mich sehr, wann gibt es schon mal soooviel Papier, Kartons und lustig buntes Band, was man durchs Haus tragen und zerpflücken kann? An Nikolaus stellt Frauchen immer mein Näpfchen vor die Tür, Herrchen will mir seine Stiefel nicht leihen, obwohl die sooo gut riechen. Aber morgens finde ich dann etwas Leberwurst in meinem Nikolausnapf und Hundekekse. Für Leberwurst kann ich sogar richtig früh aufstehen, ansonsten ziehe ich es ja doch vor, bis zur letzten Sekunde in meinem Bettchen zu ruhen und mich auf die Strapazen des Tages vorzubereiten. Wie gut, wenn man bereits frühzeitig das eigentliche Gästebett okkupiert und zu seiner Schlafstatt erklärt hat, auf 1 x 2 Metern schläft es sich doch unendlich bequemer als in kleinen und oftmals nur wenig gepolsterten Körbchen.

Apropos Polster: Die lege ich mir im Winter gerne zu, die gute Küche und wenig, also für mich durchaus angemessene, Bewegung....jaja da rundet sich das Bulldoggenbäuchlein wieder. Mir ist es auch wirklich zu kalt im Garten und lustig ist´s auch nur, wenn Frauchen Gartenarbeit macht und man diverse Dinge zu erledigen hat. Gießkannen attackieren, Handschuhe wegschleppen - das hält fit. Aber ich bin ja schon wieder im Frühling und will ja nicht vorausgreifen.

Erst mal ist Weihnachten, und ich bin mächtig gespannt, was für mich unterm Tannenbaum liegt. Natürlich bekomme ich auch etwas von Oma und Opa, schließlich bin ich der einzige Enkelhund und das zahlt sich aus. Eigentlich bin ich sowieso der einzige Enkel - prima! Ich glaube, ich habe bei Oma im Vorratsschrank schon einen dieser Parmaschinkenknochen entdeckt, die ich so liebe. Ich hoffe nur, sie macht noch eine rote Schleife dran, der Hund von Welt schätzt schließlich auch das Ambiente.

Den Heiligen Abend verbringen wir bei meinen Großeltern frauchenseits, man kann dort bequem vorm Fernseher schlafen und ich mach` mich so gut auf Berber, sagt Oma. Leider hängen hier die Weihnachtsbaumkugeln so hoch, dass ich gar nicht herankomme, und Lametta gibt's hier wohl schon lange nicht mehr. Ich glaube ja, Engelshaar würde mir so gut stehen, wenn es leicht meine kleinen Rosen- öhrchen bedeckt und zart an meinem Näschen kitzelt...

Herrchen hat gesagt, in diesem Jahr versenden sie Ihre Karten zu Weihnachten mit mir drauf, da fällt mir ein: hab ich Euch eigentlich schon erzählt, dass ich jetzt Werbung für eine Hundeschule mache?? Jaja, ich durfte Modell liegen, und nun ziere ich 300 Postkarten für einen neuen "Aktiv-Club". Hab ich aber nur gemacht, nachdem man mir versicherte, ich müsse daran nicht teilnehmen. Aktiv, das bin ich doch den ganzen Tag! Wenn ich mit den Teppichfalten kämpfe, heimlich den Badeschwamm auseinandernehme, Bleistifte durchbeiße oder auf die Leckerchen warte. Dann sabbere ich vor allem aktiv.

Wisst Ihr eigentlich, wie Meisenknödel schmecken? Ich schon! Gleich in meinem ersten Winter hab ich mich an diesem lustig wippenden Dingern probiert, ich muss sagen, es war nicht schlecht! Nun hängt Frauchen die Knödel ganz hoch in den Baum und erzählt mir immer, die seien für die armen Vögel draußen. Hat denn keiner Mitleid mit einem armen, halb verhungerten Bulldoggjungen? *schluchz*

Ach, der Winter ist eine ruhige Zeit! Doch ich muss zugeben, auch ich mag es, wenn die Sonne mich wieder öfter an der Nase kitzelt und ich die ersten Frühlingsgefühle in mir spüre... Aber davon dann beim nächsten Mal.

Ich wünsche Euch allen ein ganz fröhliches Weihnachtsfest, Euer Henry


Montag, Dezember 18, 2006

"Toll, daß es Deinen Blog gibt !"

Liebe BB-Leser :-)
Zum Jahresende bringe ich hier Auszüge aus E-Mails und aus einer Snail-Mail, die mir besonderen Spaß und Freude gemacht haben.

In den allermeisten Mails wird nach soliden, gesundheitsbezogenen Züchtern gefragt. In vielen anderen Mails geht es nur um Fragen zu Krankheiten des Bulldogs. Häufig werden uns auch Fragen gestellt, wie man betrügerischen Welpenverkäufern beikommen kann.... Wir beraten diese Menschen immer nach bestem Wissen und Gewissen...

Hier nun ein Bild zum schmunzeln ;-)

Hallo Frau Savory,
unsere Emma
ist die Schwester von Mo (Bes.: Corinna und Andreas Wolf), ihre Mutter ist von Novosibirsk und ihr Vater aus der Zucht von Frau Braum...

Emma ist zum erstenmal läufig, nach langem probieren haben wir das Problem gelöst so gut wir konnten, die Höschen haben leider alle nicht gehalten...

Hoffentlich kommt Frau Cornelia Savory-Deermann bald zurück, freue mich aber immer sehr, dass der Mann des Hauses die Bulldog-Blog-Seite am Leben erhält, während Frau Cornelia zwischen Peru, Alaska und dem Rest der Welt globetrottet.
Herzliche Grüße von Emma und Botox plus Frauchen und Herrchen an Frau & Herrn Savory.

Und hier etwas über die Bulldog-Liebe ;-)

Liebe Familie Savory,
zufällig bin ich auf Ihre Seite gestoßen und lese darin wie in einem
Liebesroman !!
Man will immer wissen wie es weitergeht...

Sie haben doch so viel Erfahrung mit Bullis, vielleicht haben Sie einen Tip für mich: ....
Ernest stammt aus Tschechien, war sehr krank als wir ihn bekamen. Wir haben ihn aus einem Auto gerettet. Soll man nicht, ich weiss. Aber einmal in diese Augen geguckt... Sie wissen doch, was ich meine? ....
Ihre Sue Klette aus München/ Bayern

Und ein paar Tage später mailte Sue: ... Übringens: die Beiträge im Blog sind weitaus informativer als das schöne Buch von Imelda Angehrn... Einfach toll, dass es Dich und Deinen Blog gibt! ...

Und hier Weihnachtsgrüße an einen Bruder ;-)

Hallo Connor,
mein Frauchen ist - wie fast täglich - im "Bulldog Blog" und liest voller Freude unsere Neuigkeiten aus aller Welt...

Meinen ersten Hunde-Schulkurs habe ich jetzt fertig. Alle haben am Anfang gesagt, na wir versuchen es mal. Zum Schluss war ich der Beste! Ich habe vor nichts Angst (außer vor der Dunkelheit, aber mein Frauchen beschützt mich immer).

Ich freue mich auf den nächsten Kurs um noch mehr zu lernen. Bis dahin mache ich ein wenig beim Agility mit, nur so zum Spass, aber ich halte immer komplett durch. Die Tierärztin vom Platz kann das immer gar nicht glauben, dass ich nicht mehr als die andern schnaufe. Naja, mich sieht ja keiner wenn ich auf dem Heimweg schon im Auto schlafe.

Mein Frauchen sagt, ich werde meinem Vater immer ähnlicher, vor allem wenn ich ihr ins Knie zwicke.

Viele Grüße und tolle Weihnachten, Lenny (vormals Hero, siehe BB vom 31. Juli 06). Mein Herrchen hat mich umbenannt) und Frauchen Asina

Und noch ein selbstgemalter Weihnachtsgruß

von Corinna Wolf, im Namen aller ihrer Lieben : Andreas, Angus und Mo :-)

Mir gefällt, wie Corinna die Stromung stilisiert hat :-) Die dunklen Flecken auf der Zeichnung sind übrigens glitzende Silberteilchen, die nur durch den Scanner als schwarz wiedergegeben werden. Ich werde diese Zeichnung rahmen lassen, da sie mir in ihrer freundlichen Stimmung sehr gefällt.
DANKE, Corinna !

Rechts ein Foto vom großen Angus und der noch kleinen Mo, der Wurfschwester von Emma oben.


Samstag, Dezember 16, 2006

Weihnachtsgeschenke ;-)))

Weihnachten: natürlich gibt es auch Geschenke für unsere Bulldoggen!

Doris Ehrenstein schickte uns einen US-Katalog für Hundeartikel, dessen Titelbild ein Bulldog ziert. Danke Doris!
Und hier, Doris, Dein herrliches Schmunzel-Foto: Bulldogs im Winterschlaf ;-)

Aus diesem Katalog zeige ich jetzt hier diejenigen Artikel, welche ein Bulldog-Model vorführt :-)

Eine Hundereise- und Transporttasche, besonders für´s Autofahren geeignet. Es gibt sie in verschiedenen Größen.

Eine superweiche, in Finnland entworfene Luxusliege, auf der es sich ein Bulldog sehr gemütlich machen kann. Die Umhüllung ist waschmaschinengeeignet.

Eine Kühlunterlage für Extrembulldogs, da diese oft unter Hitzestau leiden.

Und Individueller Tannenbaumschmuck, mit Bild und Name des eigenen Bulldogs ;-))

Jetzt noch eine spezielle Leinen-Gehilfe für Bulldogs, die HD oder sonstige Veränderungen an Hüfte, Knie oder Lendenwirbelsäule haben. Dieser Artikel wird zwar von einem Labrador vorgeführt, aber das Problem gibt es leider auch bei den Bulldoggen!

Und natürlich dürfen Leckerlis an Weihnachten nicht fehlen! Wer von Euch LeserInnen keine solch extravaganten kaufen mag, der möge bei Hannibal´s oder Henry´s Frauchen wegen Rezepten nachfragen : beide sind nämlich "Sterne-Hundekuchenbäckerinnen"!

Gestern hatte sich eine Werbung durch unseren Spam-Filter durchgeschlichen, und das sollte so sein :-), denn es waren dort Bulldog-Halsbänder announciert! Die Web-Adresse seht Ihr oben auf dem Bild!

Weihnachtsgeschenke für Bulldogger :

In der grauen Spalte rechts findet Ihr eine Bücherauswahl über Bulldoggen - von ernst bis heiter. Jedes genannte Buch dort halte ich für lesenswert und als Geschenk geeignet :-)

Bulldogfreundin und Gastbloggerin Helen B. Abby schickte uns ein Link (USA) zu gestickten Bulldogkissen, die man auch von hier aus bestellen kann. Die Web-Adresse ist HIER zu sehen, sowie 2 der circa 15 angebotenen Bulldog-Kissen.
Thank you Helen, and a Merry Xmas from all German Bulldoggers :-)

Und heute morgen, beim Friseur, fand ich in der Zeitschrift "Gala" einen Weihnachtsmann-Bulldog, und Mode-Werbung (als Tipp für teure Weihnachtsgeschenke) mit ihm, siehe oben. Gerade noch rechtzeitig um ihn in diesen Geschenke-Beitrag einzubinden ;-)

Und dies schenkt uns unser Bulldog jeden Tag :

"Dutzende von Studien haben belegt, daß bei den meisten Menschen 1 Stunde täglicher Beschäftigung mit einem geliebten Haustier (im zum Text gehörenden Bild ist das ein BULLDOG :-) genügt, um negative, traurige Stimmungen (blues) aufzuhellen."


Donnerstag, Dezember 14, 2006

Im hundefreundlichen Erzgebirge

Am letzten November-Wochenende trafen wir uns mit Chris und Varinia Jung mit ihrem jetzt 9 1/2 jährigen Willi im Erzgebirge. Es weihnachtete noch nicht wirklich dort, aber DAS Weihnachtsland bleibt das Erzgebirge in jeder Jahreszeit... Vari und ich kauften unter anderem wunderschöne Holz-Figürchen, auch für den Tannenbaum, dort ein :-)))

Frieda begrüßte den inzwischen langsam gewordenen Willi sehr rücksichtsvoll. Er freute sich offensichtlich über´s Wiedersehen und wollte alles mitmachen :-))

Unsere beiden Hunde durften frei in der Gaststube des "Landhotel Waldhausen" (Eibenstock) rumlaufen. Wir zahlten für ein Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet nur 52 Euro. Der freundliche Wirt Herr Rehfeld, der auch ein hervorragender Koch ist, nimmt nicht mal einen einzigen Euro für die Hundeübernachtung. Ein wahrer Hundefreund! Man könnte sich dort einmal gut mit einigen Bulldogfreunden treffen. Es ist ein einfaches, aber gemütliches Haus mit 6 Doppelzimmern. Alles sehr familiär und herzlich :-) Und fast schon IM Wald gelegen. Wir vier feierten bis in die Nacht.

Unsere Wanderung durch das Krüppelkiefer-Hochmoor (bei Oberwiesental) voller unübersichtlicher, immer wieder versackerter Bächlein und mit Gras getarnter Sümpfe war ein Erlebnis! Die ganze Farbenpracht des Herbstes entfaltete sich dort: hellgrün bis dunkeltannengrün, beigebraun bis weinrot.

Wir wanderten zu einem Aussichtsturm über das Hochmoor. Frieda rannte die Stiege des Turms mit solchem Elan rauf - runter - rauf - runter - rauf - ... , daß Chris vor Staunen die Luft wegblieb, und seiner Kamera der Strom. Mehr Fotos gibt es deshalb nicht.

Auch leider nicht von der Episode, als ein kleines Krabbelkind mittags in einem Dorfgasthof sich in Willi verguckte und ihn streichelte, küßte und juchzte, während seine Eltern sich darüber FREUTEN!

Wir erlebten die Erzgebirgler als kernige und hundeliebende Menschen!


Dienstag, Dezember 12, 2006

Winter-Garderobe und Winter-Spiele

Willie und Berta an Henry, 31. Oktober 2006:

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag wünschen Dir Berta und Willie.
Wir haben Deinen Bericht im Blog (29. Oktober 2006) gelesen und er hat uns so gut gefallen. Nur, dass Du nur Henry genannt wirst, das finden wir nicht in Ordnung. Aber so ist das nun mal. Mich nennt auch niemand bei meinem richtigen Namen, nämlich "Pretty Boy Floyd", und Berta heißt "Alaskas Queen Berta." Wir haben uns nun daran gewöhnt.

Hoffentlich hattest Du eine tolle Geburtstagsfeier. Wir waren bei einem Old English Sheepdog zum 91. (13.) Geburtstag eingeladen (siehe Beitrag vom 21. April 2006.) Es gab Hot Dogs und jeder hatte einen Papierhut an. Einfach toll.

Hier hat es bereits geschneit, wir haben -10 Grad und allmählich müssen wir unsere Ausgehmäntel anziehen. Hast Du auch? Wenn Du Lust hast, kannst Du Dich ja mal melden. Liebe Grüße und Wau Wau, Willie und Berta !

Henry an Berta und Willie, 31. Oktober 2006:

Liebe Berta, lieber Willie,
ich hab mich ganz doll über Eure Glückwünsche gefreut - Gratulationen aus Alaska bekommt ja schließlich nicht jeder :o)

Mein Geburtstag war sehr schön. Ich habe einen Kauknochen und ein neues Plüschtier bekommen. Aber keinen Mantel, das mag ich nicht. Frauchen hat mir mal sowas geschenkt, er war blau, wasserdicht und innen mit Fleece gefüttert. Sie fand, dass ich umwerfend aussah. Ich bin tagelang nur im Gebüsch herumgekrochen und habe mich an Stromkästen geworfen, um dieses Teil wieder loszuwerden!!!!! Da ich mich auch hartnäckig weigerte, irgendwelche Geschäftchen mit diesem Mantel zu machen, hat Frauchen es aufgegeben, und ich darf wieder oben ohne spazierengehen.

Hier ist es noch nicht so kalt, aber bald soll es Frost geben und hoffentlich auch Schnee!! Ich liebe Schnee und beneide Euch darum! Man kann herrlich darin toben und Herrchens Schneekugeln kaputt beissen! Ich schicke Euch zwei Fotos vom letzten Winter mit!

So, Ihr beiden, ich muss mich noch etwas vom vielen Besuch gestern erholen und werde ein gemütliches Büroschläfchen einlegen!!
Ich grüße Euch herzlich, Eurer Sir Henry (aber was sind schon Titel???)

Ein Tipp : Pferdedecken - in Bulldoggrößen !!!

Solch schöne, warme "Bulldog-Decken", wie sie oben Berta und Willie tragen, hatte unsere Wilma in leuchtendem Rot. Sie trug sie gerne bei Eis- und Schneewetter. Diese schöne Decke (Wilma wog 27kg) ist Frieda (sie wiegt 23kg) zu groß. Deshalb ließen wir jetzt eine in Blau mit grüner Schrift für sie arbeiten, weil Blau ihr wundervoll gut steht :-) Hier eine Nahaufnahme der gestickten Inschriften.

Diese Winter- und Regendecken kann man bestellen beim "Horse and Hound Tack Shop" in Paderborn : Frau Dr. vet. Gabriele Kehl berät Euch gerne über Material, Zuschnitt und Kosten. Tel: 0170 - 47 38 195


Sonntag, Dezember 10, 2006

Heute informiert uns Gastblogger Murat Karakaya

Ceanu's Story Teil III



Aufgrund offener Rechtsstreitigkeiten könnten einzelne Formulierungen von "Ceanu's Story Teil III" modifiziert werden. Deshalb verlinke ich Sie HIER auf die HP von Murat Karakaya, wo Sie den aktuellen Stand der Story finden.

Cornelia Savory-Deermann


Freitag, Dezember 8, 2006

Heute erinnert sich Gastblogger Jörg Knappe

Spielzeug schütteln, Spielzeug knautschen

Christel, Marco und ich erinnern uns (siehe BB 4.11.06), gerne daran, wie unsere beiden Bulldogjungs doch so unterschiedlich mit ihren Spielsachen umgingen.

Bruce setzte beim Spielen völlig andere Prioritäten, als Stewart das tat. Dessen absolut ungeachtet, waren beide in ihre Spielsachen vernarrt, wovon die Wohnungseinrichtung sehr profitierte, denn die ließen sie ungeschoren.

Bruci war der typische "Schüttler" und "Zerrer", Stewi hingegen der genüßliche "Knautscher" und ein absolut erfolgreicher "Kaputtmacher".

Wenn auch Brucis Attacken auf sein Spielzeug immer gnadenlos und brutal aussahen, war er doch sehr darauf bedacht, es nicht zu zerstören. Am Ende der Aktion leckte er sogar sehr oft die gemarterten Utensilien huldvoll ab, als wolle er sagen: "ich wollte dir nicht weh tun, aber
mein Temperament ist mal wieder mit mir durchgegangen."

Seine Lust, mit dem Spielzeug seiner Wahl, und das war beileibe nicht immer das Gleiche, zu raufen, steigerte sich noch, wenn ich am anderen Ende zog. In diesen Momenten ließ er ein furchterregendes Knurren hören, um mich zu beeindrucken. Er gab dann nie auf und so überließ ich ihm notgedrungen irgendwann die Beute und räumte das Schlachtfeld. Triumph und zugleich auch Enttäuschung ob der beendeten Toberei ließen sich in solchen Momenten deutlich aus seinem Gesicht ablesen.

Dann ging er oft in der Wohnung auf Tour und sah sich nach neuen Gelegenheiten um. Entdeckte er dann eine Socke oder ein Handtuch auf dem Fußboden, wurde dieser Gegenstand sofort annektiert und in Windeseile ins Wohnzimmer verschleppt. Nun ja, so mancher Dreiangel zeugt noch heut von Brucis leidenschaftlichen Aktionen. Sosehr er sein Spielzeug schonte, so gnadenlos war er zu Handtüchern und Socken.

Stewarts Art mit seinem Spielzeug zu "verkehren", wirkte immer sanft und rücksichtsvoll.

Er mochte nicht schütteln und auch zerren mit mir am anderen Ende. Das war ihm nicht wirklich etwas. Aber er hatte immer nur ein Ziel im Visier, und das hieß, zerlegen. Stewi schien bei jedem Spielzeug die Frage zu stellen: "wie lange werde ich wohl brauchen, um dich auseinander zu nehmen?".

Dabei hatte er einen Prioritätenliste, die er Stück um Stück abarbeitete. Als erstes mußte immer die Tüte, so eine vorhanden war, ausgebaut werden. Dabei entwickelte Stewi so viel Geschick, daß er dafür nach einigen Experimenten nur noch Sekunden benötigte. Daran schloß sich dann die systematische Zerlegung des Spielzeugs in Einzelteile an. Das geschah ausschließlich durch ausdauerndes Knautschen, wir sagten dann immer, jetzt sägt Stewi wieder.

Als er noch Welpe war, versuchte er gleiches mit meinen Puschen, doch war es sehr leicht das auf einen einzigen zu beschränken, denn Stewart war sehr folgsam.

In seinem zweiten, und mehr noch in seinem dritten Lebensjahr kühlte seine Leidenschaft für das Zerlegen von Spielsachen merklich ab und Stewi wurde zum aufmerksamen Fernsehgucker. Zu dieser Zeit ließ er jedes Spielzeug liegen, wenn Tiersendungen über den Bildschirm flimmerten. Dann postierte er sich neben Marco und verfolgte das Geschehen im Fernseher.

Ebenso verhielt es sich, wenn einer von uns am Tisch Schreibkram zu erledigen hatte. Dann kletterte er auf einen Stuhl und sah sich das Treiben ganz aus der Nähe an, als wolle er unser Tun begutachten. Klassische Musik liebte Stewi auch, dann legte er sich direkt vor die Boxen und lauschte halbwach dem Zauber von Mozart, Vivaldi, Bach oder Händel. Er war eben ein sanfter Recke, unser Stewart.

So waren unsere beiden Jungs in der Wohnung, draußen, ..., nun ja, aber das ist eine andere Geschichte.


Mittwoch, Dezember 6, 2006

Der Nikolaus ist wieder da ....

Im Heiligen Nikolaus, dessen Namenstag manche Christen heute feiern, ist der alte Windgott Wodan als "Weihnachtsmann" wieder auferstanden. Er reist, wie es sich für einen Schamanengott gehört ;-) in den geweihten "Tagen zwischen den Jahren" in einem Rentierschlitten durch den Wintersturm und beschenkt unterwegs die guten Menschen.

Inzwischen beginnt er seine Winterfahrt früher als damals, spätestens nämlich heute, am Nikolaustag. Er ist überaus beliebt, sogar bei uns Bulldoggern ;-) Hier nun noch einige meiner Lieblings-Weihnachtsmänner-Fotos :


Montag, Dezember 4, 2006

Heute freut sich Gastblogger Murat Karakaya mit uns:

Ceanu's Geburtstag

Es ist der 12. November 2006. Und es ist Sonntag.
Das heißt für Ceanu : Berliner Bulldog-Tag und Geburtstag in Einem!!!

Wir hatten keine große Hoffnung bei diesem Schmuddelwetter irgendeinen Menschen, geschweige denn Bulldoggen, im Humboldthain anzutreffen, denn an diesem Sonntag hat es wie aus Eimern geschüttet. Es war windig, dunkel und es war bitterkalt. - Keine Menschenseele, außer Ceanu, meiner Frau und mir hat sich dort hingetraut. Aber das ist für echte Bulldog(wo)men ja bekanntlich kein ernstzunehmendes Problem.

Der Tag begann heute mit großem Pompöse, was vom Spaßfaktor etwa dem des Köllner Karnevals gleich kam. Ceanu hat zu seinem ersten Geburtstag einen großen Gitterball aus Weichgummi bekommen. Er ist einfach überwältigt von seinem neuen Spielzeug. Er trägt es mit sich, wie andere ihren Körperschmuck. Man kann es mit grossen Leckerlies befüllen und wild durch die Gegend werfen, ohne dass es nennenswerten Krach macht.

Anschliessend sind wir ausgiebig gemeinsam brunchen gegangen. Die Hälfte der Käseplatte hat Ceanu weggefegt :))

Aber das absolute Highlight war heute das Bulldogtreffen, an dem wir einen neuen Teilnehmer in der Runde begrüßen durften. Es ist Churchill, ein hübscher, agiler und freiatmender englischer Bulldog. Ursprünglich kommt er aus Holland und hat ein sehr sonniges Gemüt, welches natürlich auch seine sympathischen und sehr netten Halter, die Familie Zeinert, widerspiegelt.

Ceanu und Churchill haben sich auf Anhieb super verstanden und wieder für Aufsehen und Freude im Park gesorgt. Lange Gesichter hatten hier heute keine Chance.

Hey Bärchen! Alles Liebe zum Geburtstag!!!


Samstag, Dezember 2, 2006

Hunde in der Türkei

Während Stu mit großer Begeisterung Frieda und Gino zu Hause hütete, (siehe BB-Beitrag 12. 11. 06) war ich für eine Woche auf (einer gewonnenen) Rundreise an der südlichen Mittelmeerküste der Türkei.

Auf Reisen begegnet mir immer ein Bulldog - und sei es einer aus Ton oder Holz. Aber in der Türkei ??? - dachte ich....

Bei dem weltweit einzigartigen Naturwunder der Sinterterrasen im Taurus bei Pamukkale, direkt neben der antiken Stadt Hierapolis (dt.: "Heilige Stadt"), da stöberte ich im Hotellädchen herum und fand meinen Bulldog : einen handgearbeiteten aus Meerschaum (Sepiolith), zwischen wundervoll schönen Meerschaumpfeifen sitzend! Übrigens wird Meerschaum-Gestein einzig in der Türkei, und da auch nur an einer einzigen Stelle, gefunden.

Meine Erwartungen an den Stellenwert der Hunde in der Türkei waren geprägt von der so oft elenden Situation der Hunde in Südspanien, Tunesien und anderen Mittelmeerländern. Aber zu meiner großen Überraschung sah ich überhaupt kein Hundeelend an der südlichen Mittelmeerküste und im noch wirklich wilden Taurusgebirge. Alle Hunde, die wir bei unseren Ausflügen am Strand oder in den Bergdörfern herumlaufen sahen, machten einen gesunden Eindruck. Sie waren schlank, aber nicht mager, mit dichtem gesundem Fell ausgestattet und von freundlichem, unaufdringlichem Wesen; einige Zecken waren alles, was wir an "Üblem" bei ihnen feststellen konnten. Sie gehörten alle mehr oder weniger zum Typ Anatolischer Hirtenhund.

Während einer Fluß-Schiffsfahrt legten wir an einer Sandbank zum Mittagessen an. Es gab Forelle (SEHR lecker zubereitet) - und der Kapitän gab den zwei Hunden am Ufer einige Fischköpfe ganz selbstverständlich ab. Ich tat es ihm gleich - die Hunde nahmen diese Leckerli völlig ruhig und vorsichtig aus meiner Hand. Sie waren es offensichtlich gewohnt, Reste des Essens per Hand zu bekommen.

Unsere charmante, türkische Reiseleiterin erklärte uns, diese Hunde hier wären Schutz- und Arbeitshunde für die Menschen. Mir fiel außerdem auf, daß nur relativ wenige Hunde in den Dörfern und bei den nomadenartigen Zelt-Hütten im Gebirge herum liefen. Unsere Reiseleiterin informierte uns wieder: in sehr vielen Gemeinden würden - offensichtlich besitzerlose - Hunde eingefangen, kastriert (auf Gemeindekosten) und dann wieder frei gelassen. Tierheime brauche man auch deshalb nicht so viele. Eine vorbildliche Regelung, dachte ich beeindruckt!

Noch kurz etwas zu Katzen: in allen (5Sterne) Hotels, in denen wir auf unserer Rundreise übernachteten, liefen mehrere Katzen im Restaurant frei herum. Irgendjemand meinte dazu wohlwollend lächelnd: "Ägyptisches Erbe hier, die Katzen sind wohl immer noch heilig ;-)"

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