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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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www.cornelias-bulldog-blog.de
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Sonntag, August 31, 2008
Heute schmunzeln wir mit Gastbloggerin Melanie PfersichDie Kopfkissen-Frage ;-)
Unsere kleine Charlotte überlegt oft,
was sie nur tun kann, um im Büro nicht nur einen Platz im Korb,
sondern den besten Platz im Korb zu bekommen. Einen Platz mit frisch gewaschenem
Teddy-Flausch, guter Übersicht, geschützte Ecklage aber dennoch zentral, mit gemütlichen Ablagemöglichkeiten
für den Kopf.
Charlotte hat schnell gelernt, dass es nicht sinnvoll ist, den Korb einfach reichlich zu markieren, da die ganze Sache dann auch für sie ungemütlich wird, also versucht Charlotte es mit anschmusen und einfach dazu kuscheln. Das Ergebnis : Ein Korb voll Hund. Nun muß nur noch Platz geschaffen werden. Also mit den Füßen langsam den Korb freischieben und schon ist es geschafft. Nun ist es an Olly, die Kopfkissen-Frage zu klären.
Freitag, August 29, 2008
Scheiße ...An einem dieser heißen Tage Anfang August erkundeten wir mit Frieda und Kosmo einen ganz neuen Waldweg. Schon nach vielleicht 50 Metern sprang Kosmo den kleinen Seitenhang am Wegesrand hoch; dort war die einzige brombeerfreien Stelle, und er vergnügte sich eine Weile dort. Ich dachte noch, hoffentlich liegt da kein Aas...
Zwei Tage später setzte das Elend ein: Kosmo hatte schlimmsten Durchfall und erbrach sich die halbe Nacht. Am frühen Morgen erbrach er auch frisches Blut. Wir riefen voller Not um 6.30 Uhr Peter Söhl an und fuhren dann zu ihm nach Hause, weil das näher für uns ist als seine Praxis. Kosmo war inzwischen apathisch und bewegte sich kaum. Er hatte auch starke Bauchschmerzen, wie sein Katzenbuckel zeigte... Diagnose nach Blutuntersuchung und Röntgen: Entzündung der Magen- und Darmschleimhaut, hervorgerufen durch das Fressen von etwas, das er nicht vertrug... Da Kosmo auch kein Wasser bei sich behielt, mußte er den Tag über bei Peter in der Klinik bleiben und Infusionen bekommen, damit er nicht austrocknete. Diverse Spritzen bekam er auch : Antibiotika, Schmerzmittel, Antiübelkeitsmittel und ein Kontrastmittel - für Röntgenaufnahmen des ganzen Magen-Darmbereiches am nächsten Morgen - wurde ihm "eingetrichtert". Am nächsten Morgen bekam er eine weitere Infusion, da er nichts essen und nichts trinken durfte, solange die Magen- und Darmschleimhäute so hoch entzündet waren.
Am zweiten Tag durfte er wieder trinken, und am dritten Tag Diätfutter fressen. Seine inneren
Schleimhäute heilten gut. Und die Moral von der Geschicht: "Befass dich mit menschlicher Scheiße nicht!"
Mittwoch, August 27, 2008
Sinn für SeeleHeute noch einmal eine kleine Episode, die einen Blick in Friedas Seele erlaubt :-)
Kosmo kommt abends und morgens kurz hoch zu unseren Köpfen gedonnert, um uns von Herzen begeistert und wild küssend "Gute Nacht" oder "Guten Morgen" zu verkünden. Frieda ist sanfter, sie verteilt abends einen kurzen, aber zärtlichen Gute-Nacht-Kuß, bevor sie sich zum Schlafen zusammenrollt. Morgens ist sie eher eine muffelige Langsamwachwerderin.... es sei denn der Müllwagen kommt : dann ist sie in 0,1 sec von 0 auf 100...:-)
Stu war wach geworden und sagte traurig zu mir: "Ich bekomme nichts ab von der Friedaliebe :-(" Da stand Frieda unvermittelt auf, drehte sich zu Stu um und verließ mein Kopfkissen; an seiner Schulter grub sie sich ein neues Nest, steckte ihre Nase unter sein Ohr, atmete tief durch und schlief wieder ein.... Ich meinte zu Stu: "Sie hat Dich tatsächlich verstanden! Sie zeigt Dir, Du bekommst ganz klar auch alle ihre Liebe!"
Montag, August 25, 2008
Heute erzählt Gastblogger Stu Savory Lustiges ;-)"Ich auch! Ich auch!"Neulich mußte Kosmo wiederholt zum Tierarzt wegen Laserbehandlungen eines entzündeten Mückenstichs. Da Cornelia weg war, legte ich nur ihm sein Halsband an und nahm ihn dorthin. Frieda wirkte sehr traurig, daß sie nicht mitdurfte.
Am dritten Tag, Cornelia war wieder da, bestand Frieda wieder darauf mit zum Tierarzt zu kommen und war höchst zufrieden, als sie ein Halsband anbekam und mit durfte. Als sie dort im Warteraum den Peter persönlich (ihren Lieblings-TA) sah, jaulte sie vor Freude laut los und bestand darauf den Kosmo zu seiner Behandlung zu begleiten. Dort wartete sie ungeduldig am Behandlungstisch. Kaum war der Kosmo behandelt und betätschelt worden, versuchte Frieda auf den Behandlungstisch zu springen,
laut bellend "Ich auch! Ich auch!" :-) Also hievte ich sie hoch, Peter steckte ihr seine Hand ins Maul und
kraulte ihre Ohren, es fehlte ihr ja nichts, außer daß sie sich nur gegenüber ihrem Sohnemann
benachteiligt fühle - Freudestrahlend und höchst zufrieden verließ unsere Frieda dann die Praxis, glücklich daß nicht nur der Sohnemann wieder bevorzugt "behandelt" wurde. Sind Bulldogpaare nicht niedlich :-) ?
Samstag, August 23, 2008
Heute erzählt Gastbloggerin Anke TeloudisImpf(s)pass für Chilli ;-)... und eines Tages war es soweit : der Termin für die Auffrischungs-Impfung war da !
Chilli ins Auto gelassen und los ging's - wenigstens so lange bis mir einfiel, dass Chilli's Impfpass noch auf dem Schreibtisch lag. Alles zurück - Impfpass einstecken und den Hunden wieder einen Kurzvortrag über ihre Aufgabe halten... Endlich auf dem Parkplatz angekommen erkannte Chilli wohin die kurze Reise ging. Zu ihrer allerliebsten Lieblingspraxis, denn : Tierärzte und deren Einrichtung sind ausschliesslich zu ihrem Vergnügen da !!! Wir waren der letzte Patient für den Abend - Wartezimmer leer - a b e r der letzte Hund noch in der Behandlung. Dem (vermutlich Rotti-Mix) war alles unheimlich und schrecklich - er hätte auch ´ne ganze Tonne aus der Praxis gezogen, nur um rauszukommen.
Madame war ja angemeldet und der diensthabende Tierarzt sagte aus dem Behandlungszimmer : "Ist die CHILLI schon da ???" Da gab es kein Halten und Bremsen mehr, sie stürmte mit "Leine los", schubste die Tür zum Behandlungszimmer auf, ich hinterher - sie musste den Tierarzt begrüßen und knutschen ....... ich glaube, er liebt sie auch (obwohl - zu Hause hat er Frau, Kind und Jack Russel !!!) Nun denn, Chilli wollte unbedingt - und zwar SOFORT auf den Behandlungstisch ! "HALLOOOO wir sind nur zum Impfen hier, Fräulein Tansley - bitte ruhig bleiben! Du wirst nicht operiert, nicht 'in letzter Sekunde gerettet' nein, nur kurz untersucht, abgehört und dann geimpft." Wäre es ihr möglich gewesen - sie wäre vor dem Tierarzt dahingeschmolzen : kein Halbgott in Weiss, aber immerhin in Grün und damit anbetungswürdig für sie ;)
OK ich fass mich kurz - auch wenn es schwerfällt ---- Chilli ist komplett geimpft !
Fotos beim Tierarzt habe ich ja nicht gemacht. Und Fotos auf dem Tisch hier zuhause - leider hat es gar nicht funktioniert - Madam ist immer runtergesprungen, und dann dachte ich, "versuch's mal mit Leckerli" ...... und ausgerechnet dann hat die "gute Erziehung" nicht versagt. Nicht mal die Pfoten hat sie auf den Tisch genommen :o !!! Aber, ein paar neue Bilder gibt's trotzdem ;) Liebe Grüße, Anke
Donnerstag, August 21, 2008
Heute lächeln wir mit Gastblogger Emmanuel Müller :-)Steine, Laute, Schlemmereien ...28. 6. 2008 Hallo Cornelia,.... Ich bin gerade dabei mir Gedanken zu machen, was ich mit Elsa falsch gemacht habe: sie findet, dass sie nie Aufmerksamkeit genug bekommt ;-) Wenn ich mit ihr im Garten bin und sie 10 Minuten nicht beachte, hat sie sich seit kurzem dummerweise angewöhnt Kieselsteinchen zu verschlingen! Rege ich mich auf und will ihr die Steinchen aus dem Maul nehmen, fordert sie mich zur Verfolgungsjagd auf. Achte ich nicht auf sie (Taktik "Was du da machst ist uninteressant"), frisst sie trotzdem Steine, verbiete ich es ihr, wird es gerade interessant...
Sie scheidet die Steinchen zwar immer wieder aus, aber es ist trotzdem gefährlich. Ich werde wohl alle Steine aus dem Garten entfernen müssen... Nun halte ich die Dicke bei schönem Wetter im Haus. Der Bericht über Emmas Prüfung (siehe Blog-Beitrag vom 24. Mai 2008) war sehr witzig (wieder einmal ein Bulldog-Klischee widerlegt!) und ich lese natürlich auch die wichtigen Hinweise zu Genetik und Zucht. Mit solchen Berichten, besonders wenn das Schule macht, kann gerade für Bulldogs viel erreicht werden. Noch ein schönes Wochenende, Emmanuel & Elsa PS: Das Foto zeigt den Blick von meinem Büro aus ins Treppenhaus. Hier liegt Elsa taktisch wieder gut plaziert ... wie das sich für ein Schweinsteiger-Fan gehört! Denn so kann ich mich nicht runter in den Garten schleichen, ohne dass sie es mitbekommt...
Trotzdem hat sie aber mittlerweile einen neuen Fimmel: Parmesan-Käse.
An ihrem Gekreische merkt man genau wie gerne sie etwas
mag! Bei Nudelgerichten oder Salat zum Beispiel gibt Elsa Ruhe, den
Verzehr von Vollkornbrot mit Rosinen begleitet Elsa mit einem leichten
Lamento, bis sie ihre Ecke abbekommt, Putenschnitzel, Mango (!?) und
Sushi führen zu höchst emotionsgeladenen Szenen wie man sie aus
Hollywood-Melodramen kennt :-))
Die harmlosesten Dinge (z.B. ein Stück Alu-Folie, ein Schal, eine Gabel) erschreckt sie, versetzt sie in Angst und Schrecken, während Buba, ein besonders in der Nachbarschaft gefürchteter Rottweiler (dem auch ich nicht unbedingt ohne sein Herrchen begegnen möchte) sie kein bisschen beeindruckt! Sie schnuppert nicht nur unverschämt an diesem grimmigen Kerl herum, als einziger Hund im Umkreis von 10 qkm traut sich Elsa auch knurrend an ihm hoch zu springen! Sie zeigt sich dann ganz als selbstsicherer Bulldog ;-)
Auch mit Weibchen verträgt sie sich eigentlich gut. Ist eine Hündin mal nicht so entgegen kommend, dann ignoriert Elsa sie ausgesprochen fürstlich (eben nach Bulldog-Manier). Nur einer Artgesellin begegnete sie bis jetzt auf die sie offensichtlich eifersüchtig ist, die junge Labrador-Hünden eines Freundes. Tina heißt sie, und sie war mal notgedrungen einige Wochen bei uns zu Besuch. Von Anfang an durfte ich Tina nicht die geringste Sympathie zeigen! Obwohl ich meinem Freund ja versprochen hatte mich gut um seinen Hund zu bekümmern. Gerade erst gestern besuchte ich diesen Freund und spielte auch mit der berüchtigten Tina. Na, das sollte mir noch Leid tun! Ich hab nämlich ein blaues Wunder erlebt als ich wieder zu Hause war. Elsa hat mich bei meiner Ankunft lange und ausgiebig beschnuppert und zwischendurch Laute von sich gegeben, wie sie nur ein Bulldog produzieren kann: eine Art entsetztes Niesen, ein In-Sich-Hinein-Knurren. Danach wurden mir (nicht aber meiner Freundin Carole) eine Stunde lang böse Blicke zugeworfen, ich musste alleine auf dem Sofa verweilen, während Elsa sich in den Garten zurückzog. Es kostete mich schlussendlich ein Viertel von meinem Käsebrot und 3 Rinti-Kekse um ihr Herz zurück zu gewinnen. Ist wohl noch mal gut gegangen ;-) Herzliche Grüße, Emmanuel
Bei meinen Eltern ist sie nämlich gleichzeitig damit beschäftigt dem Labrador zu zeigen, wo es beim Spielen lang geht, die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich zu lenken und ihre Privilegien zu verteidigen: sie darf auf Bett und Sofa liegen, Onkelchen Labrador Louis aber nicht. Das genießt Elsa ungeheuer.
Mir tut der große Bursche fast leid: er ist meiner Mutter so ergeben und diese
erlaubt der frechen Kleinen trotzdem mehr als ihm.
Dienstag, August 19, 2008
Erdschatten und SchattenspieleEs gibt Tage, da wirft die Erde Schatten - Schatten, die sogar den Mond verfinstern... am letzten Samstagabend, 16. August 2008 um 23.00, war solch ein finsteres Spektakel bei wolkenfreien Himmel über Ostwestfalen perfekt zu beobachten. Wer feierte hier eine schwarze Messe ? ;-)
Überhaupt Stöckchen... es war ein herrlicher Tag gewesen, und wir waren das Silberbachtal durchwandert.
Glückliche Seelen lassen sich nicht von Schatten verstören, das dachte ich abends, als ich Kosmo und Frieda - unter dem vom irdischem Schatten versteckten "Mann im Mond" - so unbeeindruckt herumspringen sah :-)))
Frieda und Kosmo haben Recht:
Sonntag, August 17, 2008
Heute unterhält uns wieder Gastbloggerin Isabelle BorgertCaligula: (krank und) schwer beschäftigt ;-)
11.6.2008 Bulldog Caligula mailt:Gestern war ich noch das blühende Bulldoggen-Leben, bin mit Frauchen trainieren gewesen, sie fährt Rad und ich fahre als Gewicht in meinem Hänger mit, bin dann schön geschwommen, und heute sowas:
Frauchen durfte sogar bei der OP bei mir sein und hat meinen Puls kontrolliert. Jedenfalls habe ich nur einen kranken Schleimbeutel am Fußgelenk gehabt... Frauchen kennt das vom Sport auch... Der Doc hat gesagt, dass ich kaum Fettanteil habe, sondern reines Muskelfleisch, da war Frauchen wieder glücklich.
Mein Duggy liegt bei mir
und passt auf mich auf. Ich falle ab und zu um, aber auf der Wiese kann mir ja nichts passieren.... 15.6.2008 Bulldog Caligula mailt: Hallo Leute, heute ist mir was passiert: Ich hatte einen Auftrag! Hühnerkinder hüten, nur, dass die plötzlich alle abhauen! Hilfe Frauchen!! Was soll ich machen??? Die müssen irgendwie in ihren Stall zurück!
21.6.2008 Bulldog Caligula mailt:
Hallo, heute gibt es von mir mal wieder Post... ich bin total im Stress! Auf alle Tiere aufpassen,
tagsüber das Haus hüten und am Wochenende wird es noch schlimmer.
Ich liege vollkommen abwesend im Korb und denke: bitte lass sie mich nicht mit auf´s Feld ziehen... denn Frauchen zeigt kein Erbarmen, selbst wenn ich humpel, mich mitten auf die Einfahrt lege, zitter und jammer: Ich muß mit!
Dann sind wir heute zum Tierarzt, meine Klammern ziehen!
Gestern Abend habe ich mich bei unserem Abendspaziergang richtig doll geprügelt... Klasse! Ein riesen Schäferhund schoß plötzlich hinter uns her und griff mich an... juhu - ich meinen Popo hingehalten, dann flinke Drehung und ab in den Hals. Der war doppelt so groß und stinkesauer. Ich aber auch. Alle Herrchen und Frauchen brüllten und ehrlich: Wir waren fair, denn wir haben dann auch abgelassen. Nur ist der Idiot danach gleich erneut angekommen... Ich wieder an seinen Hals, dann in die Brust und habe ihn auf seinen Bauernhof gejagt, der ist gerannt... ha! Ich war dann 10 Meter größer, Herrchen hat sich mit dem anderen Herrchen ausgesöhnt, und Frauchen platzte vor Stolz, denn klarer Sieger war ich. Schrammen habe ich auch keine, obwohl der sich auf mich drauf geworfen hat. Aber in so einem Bulldoggenfell muß man erstmal Halt finden...
Dafür habe ich heute einen schönen Knochen bekommen, Duggy durfte mal abbeißen. Einen schönen Abend an Euch alle:
Ich muß schlafen, denn letztendlich bin ich eine Bulldogge. Herrchen und Frauchen haben heute Heu gemacht
und ich habe geholfen, indem ich die Gartenharke jage...
Hallo, meine Güte, war das heute heiß - an der Oder hatten wir 36 Grad! Frauchen fühlte sich an Afghanistan erinnert und ist mit mir Schwimmen gefahren. Ein Glück haben wir es zum Wasser ja nicht weit... Einen schönen Abend noch und Gruß von uns, Euer Caligula
Freitag, August 15, 2008
"Laßt es uns gemütlich machen"Melanie Pfersich entdeckte dies Buch und empfahl es mir gleich weiter, da ich - genau wie sie - viel Interesse an schöner und individueller Gestaltung von Lebensraum habe. Und ein Bulldog, Lulu, ist Inspirationgeber der beiden New Yorker Autoren! Vielleicht haben einige Leser(innen) unter Euch gleichen Spaß an schönen, "bulldog-gemütlichen" Wohnungen wie wir, deshalb empfehle ich dies Buch hier weiter; man kann es bei Amazon bestellen.
"Was weiß ein Bulldog über´s Dekorieren? Lulu, unsere Englische Bulldogge und unser Firmenmaskottchen, weiß, dass Gemütlichkeit an erster Stelle steht. In der Tat sind wir sicher, dass sie sagen würde, der ganze Zweck einer Wohnungsausstattung ist es ein Geborgenheit gebendes Zuhause für Sie, Ihre Familie, Gäste und natürlich Ihr Haustier zu schaffen. Zusammen mit Lulu wollen wir ihnen hiermit helfen dies mit Stil zu tun."
Auf nahezu jeder Seite des Buches taucht irgendwo, wenn nicht Lulu, so doch etwas
Bulldoggiges auf. Abgesehen davon
bringen die Autoren wirklich gute Beispiele von Wohnungen "in Balance": Farben, Formen, Vorlieben und
Kontraste stehen in wohltuender, entspannender Resonanz miteinander. Es gibt Tipps zu Stilvarianten wie
"Landhaus", "a little bit LA", "Asien", "Stilmix" usw. Vorschläge zu individuellen Raumaufteilungen gibt es auch.
Ein schönes Buch.
Mittwoch, August 13, 2008
Bulldog-Austellungen 1950 und 1975Über und von Otti Heermann, die große Frau der deutschen Bulldogzucht, habe ich schon verschiedentlich Beiträge gebracht. Wer dies nachlesen möchte, dem empfehle ich ihren Namen in die bloginterne Suchmaschine (graue Spalte oben rechts) einzugeben. Otti Heermann rettete ihre Bulldogs unter schwersten Bedingungen durch den Krieg, und sie baute nach dem Krieg die Bulldogzucht und den Zuchtverein CEB (VDH) wieder auf.
"Unsere Zucht ist im Aufstieg begriffen und alle Mühe lohnt sich! Selbstverständlich sind noch Mängel und Fehler in der Zucht vorhanden, aber unsere Züchter werden sich bemühen diese herauszuzÜchten. Ich habe alle erschienenen Bulldogs freundlich beurteilt, denn Züchter und Besitzer sollen den Mut zum weiteren Aufbau unserer Zucht behalten. Ich bin von dem Resultat dieser ersten Sonderausstellung nach dem Krieg angenehm überrascht und muß meinen Dank aussprechen für die liebenswürdige und sportliche Art unserer Mitglieder. Ich bemerkte nirgends ein Zeichen von Mißfallen, auch wenn ich Mängel erwähnen mußte."
Nach Otti Heermanns Tod 1964 erlebte der Club leider einen Niedergang. Er lebte erst 1971 durch Frau Wolfsjäger
wieder auf, allerdings nur für etwa 7 Jahre. Dann war Schluß. Als Nachfolgeverein des CEB im VDH wurde der
ACEB gegründet.
Ich selbst stellte meine 1. Bulldoggin
Ziska aus. Diese Leichtigkeit in der Bewegung, die Mr. Westlake auf dieser Ausstellung
Ziska attestierte, haben noch heute einige ihrer Nachkommen,
wie zB Chilli und Käthchen. Über die Blog-Suchmaschine findet Ihr mehr über die Beiden :-) Auch im "Kölner Stadtanzeiger" wurde über unser Bulldog-Wochenende berichtet.
Zu dieser Clubschau 1975 war der bekannte Hunde-Verhaltensforscher Eberhard Trummler eingeladen. Er hielt
Samstagabend einen interessanten Vortrag über die Erforschung der Urnatur des Hundes, und er blieb auch Sonntag
bei der Ausstellung dabei. Ich erinnere mich insgesamt an diese Schau als eine riesige Bulldog-Wochenend-Party, einfach herrlich... Vielleicht liegt das auch daran, dass es wieder - wie 25 Jahre zuvor - um den Wiederaufbau guter Bulldogzuchten ging. Ich möchte hier zwei Zitate von Frau Wolfsjäger, der Cincinatti-Züchterin und Organisatorin der Ausstellung, bringen. Dieser Appell trug meiner Meinung nach mit dazu bei, die sportliche, gelassene und fröhliche Stimmung bei dieser Ausstellung zu erzeugen. Und noch dies Zitat: "Wer seinen Hund nur der Schönheit wegen liebt, verdient es nicht, Besitzer eines Bulldogs zu sein!"
Montag, August 11, 2008
So kam Otti Heermann auf den BulldogViele Jahre lang hatte ich nicht mehr in meine Unterlagen über die große Züchterin der Vor- und Nachkriegszeit, Otti Heermann, hinein gesehen. Als ich neulich alles wieder einmal sichtete, da fiel ich vor Überraschung fast um :
Ich hatte tatsächlich persönlich noch den Züchter als uralten Mann kennengelernt, von dem Otti Heermann ihren
1. Bulldog kaufte!
Viel wurde mir von ihm erzählt, von den Eigenschaften der Nationalhunde Englands, dem Adel dieser Rasse, dem - meines Onkels Meinung nach - grausamsten und wildestens Vertreter des ganzen Hundegeschlechtes. Schon als kleines Schulmädel imponierte mir kaum irgendeine andere Hunderasse, keine kam der markanten, charakteristischen Erscheinung des englischen Bulldogs nahe. Meine Eltern teilten meine Liebe zu dieser Rasse nicht, ich bekam Dackel, Bernhardiner, Foxe, mein Wunsch nach einem Bulldog wurde mit tausend Begründungen, welche alle dagegen sprachen, vielleicht konstruiert waren, abgetan. Dann aber verwirklichte ich dennoch meinen Wunsch und schaffte mir 25 Jahre später (Anfang der 30er Jahre) Bulldogs an. In meinen ganzen Vorstellungen war der Bulldog immer grimmig und respekteinflößend aussehend. Ich weiß es noch genau, wie ich voller Herzklopfen in einer Nacht um 2 Uhr am Kasseler Bahnhof meinen ersten Bulldog abholte, mit fast zittrigen Händen die Kiste öffnete, sozusagen beinahe den Tod vor Augen - man konnte ja nicht wissen - vielleicht war der eingesperrt gewesene Bulldog wütend und ablehnend zu mir.
Die Beamten an der Expreßgüterabfertigung mochten wohl meine zögernden Handbewegungen bemerkt haben, sie halfen mir, und ich hielt vorerst mal meine Fleischreste, die ich als Lockmittel mitgebracht hatte, an die sich immer mehr öffnende Spalte der Hundekiste. Da kam er ganz gemächlich heraus, ich griff beherzt nach seinem Halsband, vielleicht würde er gleich mich oder die Männer der Güterabfertigung anfallen - wußte man es? Und nun trat Beruhigung für mich ein. Was da an mir herumschnüffelte, war das gutmütigste, vertrauensseligste Hundevieh der Welt, das sich nicht allein von mir, sondern von den nun sämtlich herbeigelaufenen, bei der Güterabfertigung beschäftigten Männern streicheln und knutschen ließ, deren Schmalzstullen er genauso gern verschlang wie meine von besonders guter Qualität gewesenen Fleischreste. Da hatte ich einen respekteinflößenden englischen Bull erwartet, und vor mir stand ein ganz außerordentlich freundlicher, gemütlicher Thüringer. (Mein Bull stammt aus dem Zwinger des Herrn Hans Drechsel, Pößneck, Thüringen.) Soviel war für mich jetzt schon feststehend, von diesem Bull bekam niemand eine Schreckneurose! Glücklich und dankbar legte ich natürlich meinen Bull in einen Hundekorb, der neben meinem Schreibtisch stand. Nachts stand der Korb neben meinem Bett. Überall ging mein Bull mit, niemals war er ungezogen, niemals hat er mir irgend etwas zerrissen oder beschädigt, keinerlei Jugendfehler traten bei ihm auf. Heute noch gibt es keinen Tag und keine Stunde, wo ich sagen könnte: jetzt war er unartig oder mißgelaunt!"
Samstag, August 9, 2008
Zucht-Probleme 1908
(1971 und) 2008 Kari Wolfsjäger, sicher die bedeutendste Züchterin in den 70er Jahren auf dem Kontinent ("Cincinatti"), schrieb 1973 in "Der Bulldog" : "Der folgende Bericht, erschienen 1908 in der illustrierten kynologischen Zeitschrift "Der Hund", geschrieben von Herrn Pelzer, (Mit-Initiator des 1901 gegründeten "Kontinentaler Bulldog Club") weist viele Parallelen mit der Situation auf, mit der wir konfrontiert wurden, als wir im Spätsommer 1971 den Club reaktivierten."
Herr Pelzer schrieb 1908 in "Der Hund" :
Noch vor acht oder zehn Jahren sah man nur selten auf deutschen Ausstellungen einen richtig guten Bulldog. Die Mehrzahl waren hochläufige, schlecht gebaute Hunde mit lustig getragenen langen Ruten, die Köpfe meistens im Schädel viel zu rund, aber sie waren bisweilen doch ganz passabel. Andererseits waren es stramme Burschen, welche wohl ihren Mann standen. Meistens war man aber nicht so sicher, ob man einen Boxer oder einen Bulldog vor sich hatte. Nach und nach nahm das Verständnis immer mehr zu. Aus England wurde Material importiert, meistens hoch bezahlte aber minderwertige Bulldogs; die besten behielten die Engländer fÜr sich. Diese qualitativ schlechten, teils kranken Hunde mit verzerrten Schultern, wurden von uns als die echten Vertreter ihrer Rasse angesehen. Daß sich unter solchen Umständen die Liebhaberei nicht ausbreiten konnte, ist verständlich. Gute Exemplare waren zu wenig vorhanden um für die Rasse Propaganda machen zu können."
Der wichtigste Unterschied zur Zeit vor 100 Jahren ist dieser: die über 100jährige Linieninzucht, die zum Standard hingeführt hat, überholte sich inzwischen selbst; sie führte hin zu Vitalitätsverlust und Krankheiten. Auskreuzungen sind das Gebot der Stunde. Leider stehen viele Züchter der Wissenschaft fern; und leider bestimmt kommerzielles Denken viel zu oft "züchterisches" Handeln. Aber darüber mehr in einem späterem Beitrag. In Deutschland gibt es durchaus vitale Bulldogs, die man als "gebrauchsfähig" bezeichnen kann. Man muß zwar länger suchen, aber es gibt sie noch :-) Tipps zum Suchen finden Sie HIER !
Donnerstag, August 7, 2008
Ausstellungen in der Vor- und KriegszeitNachdem ich Fotos von Bulldogs in Deutschland von 1912 zeigte, nun ein Bericht von Herrn L. Helbig über Bulldogs während der Vor- und Kriegszeit in Deutschland. Ich selbst lernte Herrn Helbig Anfang der 70er Jahre noch kennen und schätzen.
Aus meinen jahrzehntelangen Erfahrungen weiss ich, was für ein kinderlieber Hund er ist. Vielleicht haben sich meine Eltern damals gewundert, wie gern ich Einkäufe bei unserem Bäcker und Konditor in Thüringen machte: bis sie erfuhren, dass der "Dicke", so wurde er gerufen, die Ursache war. Schon nach dem ersten Zusammentreffen war die Freude jedesmal auf beiden Seiten recht gross und stürmisch. Recht stolz war ich, als ich die Erlaubnis vom Besitzer bekam, mit dem "Dicken" zu seinen Eltern in deren großen, parkartigen Garten zu gehen. Diese Freude konnte nur noch gesteigert werden, als meine Eltern mir meinen Wunsch erfüllten, einen Boxer zu schenken. Dann war das Kleeblatt vollständig: der Dicke, unser Flott, der Boxer und unsere Hexe, eine lustige und wenn es sein musste recht kämpferische Dackelhündin. Auf den weiten Wiesenflächen ging dann das Spiel los: immer animiert von dem Dicken, der, wenn er einmal verschnaufen wollte, sich lang auf den Boden legte und alle vier Beine von sich streckte. Diese Freundschaft hielt lange Jahre an, bis mich meine berufliche Ausbildung zu stark in Anspruch nahm. Als ich dann in den Krieg musste, nahm ich von allei herzlich Abschied. Es sollte für meine vierbeinigen Freunde ein Abschied für immer sein, denn keiner hat den Krieg überlebt. Es ist nun immer so, wenn man erst einmal eine Rasse entdeckt hat, kommt man nicht wieder davon los, zumal, wenn man Tierliebe vom Elternhaus aus kannte und dort schon eine Reihe von Rassen kennen gelernt hatte. Es war nun eine besondere Freude für mich, auf der Weltausstellung vom 26. bis 28. April 1935 den damaligen Obmann Herrn Eugen Deter, Berlin, kennen zu lernen und Frau Otti Heermann, die ich schon des öfteren auf Ausstellungen begrüssen konnte. Frau Heermann war damals Zuchtbuch- und Geschäftsstellen- Verantwortliche und machte unter Herrn Deter ihre Anwartschaft als Richter. (Siehe auch den besonders in diesem Zusammenhang wichtigen und interessanten Blog Beitrag vom 5. 10. 2005)
Unter den über 3300 Hunden wurden 17 Vertreter unserer Rasse vorgeführt. So zeigte Mr. William Damiral,
London, "Detford Defiance - 8721" und "Deptford Duplicate - 8722". Ausserdem wurden von Mitgliedern
der Gruppe Südwest Augsburg "Roseville Bizarre - 255o" vorgeführt. Weiter eine Reihe Hunde englischer
Abstammung und den Rest bildeten Hunde aus deutschen Eltern. Wir waren also schon einmal recht weit gekommen.
Ich hoffe, dass wir es bald wieder sind. Für mich war es eine Freude unter Herrn Deter bei dieser letzten Reichssieger Ausstellung meine erste Richter-Anwartschaft für Englische Bulldogs zu machen. Wie ich eingangs schon erwähnte, könnte ich aus diesen Jahren und Ausstellungen berichten, aber der Platz lässt es nicht zu.
Nur kurz darf ich Ihnen noch meinen "Butsch" vorstellen. "Britania Ambassadeur"
2o916/46 2.9.46 Züchter Reg. Boden. Über seine Ahnen und die drollige Geschichte,
wie er nach Deutschland und zu mir kam, berichte ich später im UR unter unseren Seiten.
(Anmerkung: leider habe ich diesen Text nicht. C.S.D.)
Wie Herr Helbig, siehe oben, 1972 schreibt:"Eines ist jedenfalls erfreulicherweise heute festzustellen, dass Dank der Initiative von Frau und Herrn Wolfsjäger unsere Rasse auf Ausstellungen wieder vertreten ist."
1973 schreibt Kari Wolfsjäger, damals 1. Vorsitzende des CEB (VDH), über Herrn Helbig:
Dienstag, August 5, 2008
Bulldog-Ausstellung anno 1912Hier einige Fotos, aufgenommen bei der Deutschen Bulldog-Ausstellung 1912. Wir sehen, wie sehr sich der Englische Bulldog von damals bis in die 70er Jahre gewandelt hat :
Frau von Lingelsheim war noch 1973 Mitglied im CEB, den ihre Mutter Frau Dr. Berthold 1901 mit initiiert hatte, und sie schrieb in diesem Jahr an Frau Wolfsjäger: "Seit Monaten freue ich mich auf die Berichte und Bilder des Clubs für Englische Bulldogs im Rassehund. Meine Mutter, Frau Dr. Bertold aus Hannover, hatte von 1905-1914 den bekannten Bulldogzwinger "Bonanza", und so bin ich mit Bulldogs groß geworden; meine ganze Liebe gehört den Bulldogs. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde nicht gezüchtet und auch später waren nur wenige Tiere vorhanden. Captain Wilbur, ein englicher Offizier, brachte nach Ende des Krieges einen sehr schönen Rüden mit. Trotz seiner Qualität war die Nachzucht nicht gut, vielleicht auch deshalb, weil keine gleichwertige Hündin vorhanden war. Ich kaufte zwei Welpen von ihm, diese wurden aber von Otti Heermann so bewertet, dass sie für mich zur Zucht nicht infrage kamen. Später gab ich sie als pets weg.
Wie sie wissen trage ich mich mit dem Gedanken wieder einen Bulldog zu kaufen. Wenn mein Besuch bei Ihnen auch sehr kurz war, so war es doch für mich ein großes Erlebnis Ihre Bulldogs zu sehen. So viele Erinnerungen an unsere eigene Zucht wurden wach. Meine Familie protestiert zwar gegen die Anschaffung eines Bulldogwelpen, aber sie haben unsere Bulldogs auch nicht erlebt. Nun, wir werden sehen.... " Wie wir sehen, bekam Frau von Lingelsheim wieder ihren Bulldog :-) Mona gefiel mir mit ihrer feinen Ausstrahlung ganz besonders gut :-)
Vergleichen Sie einmal diese top-fitte 8jährige FCI-Siegerhündin
von 1973 mit dieser FCI-Siegerin (Jugendklasse!)
von 2008, also nach 35 Jahren
"FCI-Zuchtleistung :-(((" ....
Sonntag, August 3, 2008
Eine Geschichte aus dem Ende des 19. Jahrhunderts:"Die zwei Beleidigten"Zunächst eine ganz kleine Einführung in den Stand der Bulldogzucht zum Ende des 19. Jahrhunderts, diesem Büchlein (von 1973) entnommem.Ende des vorigen Jahrhunderts kauften sich wohlhabende Pferdeliebhaber ihre Reit und Wagenpferde in England. Es war üblich bei englischen Pferdegestüten, dass man einen englischen Bulldog sozusagen als vierbeinige Rabattmarke an auserwählte Käufer schenkte. Meist lebten in jedem berühmten Pferdestall englische Bulldogs in Gemeinschaft mit den Pferden. Sie regten die Pferde nicht auf und bildeten eine nationale Ehre für jeden Pferdezüchter. Der alte Herr Krupp in Essen hatte auch bei einem solchen Pferdekauf eine englische Bulldogge als Zugabe erhalten. Solche Geschenke festigen auch geschäftliche Freundschaften.
Immer wieder hatte Krupp die guten Eigenschaften seines Bulldog geschildert, aber wenig Verständnis gefunden. Man liebte eben nicht diesen fremdländischen Hund und gönnte ihm auch nicht den Platz auf der Bank. Der Bulldog fühlte jede Abneigung und nahm im stillen auch eine feindliche Haltung ein, ohne dass die Anwesenden das sehr bemerkten. Der Bulldog liess keinen Blick von seinem Herrn, er lag immer ganz nahe bei ihm auf der Bank. Die Stammtischbrüder rückten ein Stück von dem Bulldog ab, vielleicht aus Angst oder nur aus Abneigung. Mit der Zeit sahen die Herren ein, dass Krupp seinem Bulldog die Treue hielt und nie von seiner Liebe zu ihm abzubringen war. Nun begannen sie langsam und versteckt, den Bulldog zu ärgern. Er sollte am gemeinsamen Stammtisch verschwinden, das war ihr Ziel. Krupp hatte wohl einige Male kleine Anrempelungen, welche seinem geliebten Bulldog galten, bemerkt und warnte! Die Herren lachten, denn was konnte der phlegmatisch scheinende Bulldog schon anrichten! Eines Abends, als wieder alle beieinanderhockten und im lauten Bierbankgespräch über Zeit, Industrie und Politik ihre Bierkrüge schwenkten und hoben, da geschah es! Ein ganz besonderer, hartnäckiger Feind des Bulldogs, mit einer dicken schwarzen Zigarre im Mund, wollte ihm auf tückische Art eins auswischen. Er nahm seinen Mund voll Rauch und neigte sich leise von hinten über des Bulldogs Kopf, blies ihm eine Mundladung voll Rauch ins faltige Bulldoggesicht. In dieser Sekunde war alles verändert. Totenstille, der Rauchbläser hielt sein Gesicht mit beiden Händen, das Blut troff durch seine Finger! Der Bulldog legte sich gerade wieder bequem zurecht, schnaufte, als wollte er sagen: "So, das wäre geschafft". Alle Stammtischbrüder waren entsetzt und erstaunt, wie der schwere Hund den Sprung und den Biss so schnell vollbracht hatte, er war doch schneller und gewandter, als man es ihm je zugetraut hatte. In einer Sekunde hatte sich der Bulldog eine grosse Achtung errungen! Während man sich um den Verletzten kümmerte, erstaunt den ganzen Fall überlegte, stand Krupp auf, gefolgt von seinem Bulldog, und sagend: "Wer meinen Bulldog beleidigt, der hat mich beleidigt!", verliess er seinen Stammtisch. Krupp und sein Bulldog kamen nie wieder an diesen Stammtisch.
Freitag, August 1, 2008
Heute erzählt uns Gastbloggerin Tanja Seifert vonHonky Tonk Hero :-)Ja, nach monatelangem Warten auf unseren Welpen, und nach zuletzt vielen ungeduldigen Stunden, ist der "kleine Mann" nun endlich bei uns.
Es war ein komisches Gefühl und aufregend Honky Tonk mitzunehmen, da ich Angst hatte irgend etwas falsch zu machen. Aber Rafaela hatte - schon lange bevor Honky Tonk auf der Welt war - ein offenes Ohr und Zeit für mich, daran hat sich nichts geändert. Honky Tonk ist ein Charmeur und jetzt schon ein riesen Clown. Er ist zuckersüss und unser kleiner Held, weil er so tapfer gekämpft hat. (Siehe Beitrag 28. 6.)
Anmerkung zum Namen "Honky Tonk Hero":
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