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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Sonntag, April 29, 2007
Bulldogs : verwöhnt, gekrönt, gerettet ;-)Karin Wettstein, Brittas Frauchen, mailte am 12. Februar 2007:
In der Dia-Schau hinter dem Link (oben) sind noch mehr lustige Fotos zu finden.Bitte beachtet, daß keiner dieser Bulldogs eine große, einzelne Nasenfalte hat! Die ist sowieso nicht standardgerecht, und zudem drückt sie auf die Luftkanäle der Nase. Auf den Profilbildern sieht man außerdem, daß die Nasen etwas länger sind, als bei den Schau-Bulldogs in England und bei uns üblich. Ich rate sowieso von englischen Zuchtlinien ab, da mir dort das Gesundheitsrisiko erfahrungsgemäß besonders hoch erscheint : die Mode-Interpretation des Standards als "Extrembulldog" (siehe weiter unten) kommt schließlich aus England. In den USA dagegen findet man noch reichlich vitale, "normale" Standardbulldogs, die frei atmen können. Man muß nur danach suchen wollen !
Wer von uns hätte das nicht auch getan????
Freitag, April 27, 2007
Heute zeigt Gastbloggerin Xenja Ramel :Familienfotos :-)Wollte mich nur schnell melden. Wir leben noch (nach der Trennung von Ehemann und seiner Bulldogge Dixie) ... und sehr gut noch dazu! Yumi scheint es sehr zu geniessen, wieder Einzelhund zu sein. Dixie hat ihr doch manchmal ganz schön zugesetzt. Nun spielt sie wieder die erste Geige.
Ausserdem ist da noch
Scarlett (eigentlich FOLLOW ME), die schon mehrere
Ausstellungs-Erfolge verzeichnen konnte, und jetzt hat sie
sogar V1CAC (in der Schweiz) geholt!!!
Mittwoch, April 25, 2007
Springlebendige Bulldogs !
Am einen Ende dieser Typus-Bandbreite beim Englischen Bulldog steht der
"Extrembulldog", bei dem Rassemerkmale wie z.B. Kopfgröße, Brustbreite und Gewicht
extrem ausgeprägt gezüchtet wurden. Hier zwei Foto-Beispiele
von Extrembulldogs auf einer FCI-Bulldog-Schau, die mir vor einem Jahr zugemailt
wurden :
Beispiel 1, -
Beispiel 2.
Die Namen dieser 2 zufällig fotografierten Schau-Bulldogs kenne ich leider
nicht. Diesen Extrembulldog finden wir vorzugsweise unter den FCI-"Schau-Bulldogs", und er steht in der Schußlinie des allgemeinen gesellschaftlichen Kampfes gegen die Qualzucht. Aus genau diesen Gründen zog die früher sehr bekannte English Bulldog- Züchterin I. Angehrn vor 6 Jahren die Konsequenz, ihre Zucht des Englischen Bulldogs einzustellen.
Das Gutachten, welches die Bundesregierung zum Thema "Qualzucht"
erstellen ließ, nennt explizit den Englischen Bulldog als betroffene Rasse.
Auch der VDH weiß um die Probleme dieser ExtremzuchtDie VDH-Fortbildungsakademie bietet für Zuchtrichter und Zuchtrichter-Anwärter Wochenend-Kurse zu u.a. der Problematik "Überinterpretation von Rassestandards" an. (z.B. am letzten Wochenende 21./22. 4. 07)Über diese notwendigen (Fort-)Schritte freuen wir uns! Deshalb sind wir um so gespannter, wie (und ob) diese Erkenntnisse um die Gesundheits-Probleme bei der Extremzucht (Über-Interpretation des Standards) innerhalb der dem VDH angeschlossenen Zuchtvereine umgesetzt werden, insbesonders beim English Bulldog (ACEB).
Aber es gibt sie auch in Deutschland, die normalen, springlebendigen
Standardbulldogs. Allerdings muss man man sie in der Regel außerhalb des
FCI/VDH-Schaugeschäftes und so gut wie immer außerhalb des Hundehandels suchen!
Er heißt Deezel und ist 3 Jahre alt. Danke für dieses You Tube Link, Xenia :-)
Der Typus "Normaler Standard-Bulldog" und der "Untertypisierte" haben seltener bis garnicht genetisch bedingte Gesundheitsprobleme, das heißt sie (und ihre Menschen) quälende Anlagen. Und ein früher Herztod ist bei ihnen untypisch. Unten Fotos einer weder unter- noch übertypisierten Zuchthündin:
Gelegentlich treten Bulldog-Händler als scheinbar "solide Züchter" auf. Sie haben eigene Würfe, UND sie verkaufen ebenso importierte (Osteuropa-)Bulldogs als selbstgezüchtet weiter. Es geht hier um riesige Gewinnspannen, und deshalb verwundert uns auch nicht, daß es mafiose Strukturen in diesem Züchter/Händlermilieu gibt. Chris Jung geht in seinem BB-Beitrag vom 4. April 07 (siehe weiter unten) genauer auf typische Bereicherungsmethoden solcher betrügerischer Züchter=Händler ein. Es lohnt sich in diesem finanziellen Zusammenhang auch (noch einmal) den BB-Beitrag 21. Mai 2005 (2.Teil) zu lesen!
... mit Gewalt gedroht wird, wenn ...
Aus mehreren glaubwürdigen Quellen wissen wir, daß in
diesem Milieu mit Gewalt gedroht wird,
wenn Mißstände und Betrug beim Namen genannt werden. Dies ist
inzwischen auch der Polizei bekannt. Also seien Sie im
eigenen Interesse nicht leichtgläubig, denn nicht selten
trügt der Schein speziell im Züchtermilieu - nicht nur der English Bulldogs.Auch uns selbst wurde schon gedroht, und es wurde versucht unser Haus zu beschmutzen. Weder das eine oder das andere minderte unser Engagement für den leistungsstarken, sich seines Körpers erfreuenden Bulldogs :-) Im Gegenteil, solch wütende Pöbeleien zeigen nur, daß unsere Aufklärungsarbeit wirkt, und sie bestärken uns weiterzumachen. Wir haben als Unterstützung zudem den gesellschaftlichen Wind im Rücken :-) ...
Montag, April 23, 2007
Heute animiert uns Gastblogger Jan PetersBulldoggen entfachen Flächenbrand ;-)Am 22. Oktober 2006, gestern auf den Tag genau vor einem halben Jahr, begann alles mit einem kleinen Bulldog-Treffen im Berliner Humboldthain.Am Anfang waren es nur wenige Teilnehmer, doch innerhalb kürzester Zeit waren Bulldoggen aus dem gesamten Stadtgebiet Berlins gekommen, um ihren Drang zum Spielen miteinander zu teilen. Jetzt, ein halbes Jahr später, sind die Treffen in Berlin nicht mehr wegzudenken. Bulldogger wissen wo man sich trifft und wo sie immer jemanden finden. (Siehe Spalte rechts)
Ich, Oskar, stecke mit meinen 2 Jahren genau
in der Blütezeit meines Lebens und
genieße jeden Tag, an dem ich wieder neue Freunde kennen lerne.
In Lilly habe ich mich so ein bisschen verguckt! Die ist immer so süß und irgendwie glaube ich, dass sie mich auch mag. Sie versucht mich immer so verlegen anzustupsen, dass ich dann immer am liebsten rot werden oder im Erboden versinken würde. Obwohl mir Krümel auch gut gefallen hat. Ich glaube aber, dass die mit jungen Burschen, so wie ich einer bin, nicht so viel zu tun haben will. Schließlich hat sie ja auch schon viel mehr Erfahrung als ich.
Jedenfalls bin ich einfach nur total happy so viele Artgenossen von mir zu kennen. Jeden, der noch nicht zu meinem "Freundeskreis" gehört, lade ich jetzt recht herzlich dazu ein, ein Teil unserer Gruppe zu werden. Jeden Sonntag sieht man mich ab 11 Uhr mit meinen Kumpels durch den Grunewald flitzen. :>)
Samstag, April 21, 2007
Gastbloggerin (Boss ;-) Sabrina Schmidt stellt heute vor :Hallo, mein Name ist Boss, ...... Boss von Mendenhall. Ich wurde am 01.12.2006 geboren.Meine "Herrechen" (Stefan Köhn und Sabrina Schmidt) haben mich fast täglich besucht. Mein Papa, Fero Masahora, war auch zweimal da, ich glaube der hatte Angst vor mir. Jedenfalls ist er immer weggelaufen, wenn er mich und meine fünf Geschwister gesehen hat. Am 4. 2. 2007 haben mich meine Herrechen dann endlich nach Hause geholt, jetzt kann mein Papa nicht mehr vor mir weglaufen. Er hat jetzt auch keine Angst mehr vor mir, er mag mich ganz doll, er leckt mich immer ab und spielt mit mir.
Stubenrein war ich auch schon mit meinen 13 Wochen, da waren meine Herrechen auch ganz stolz auf mich! So ich muss jetzt muss ich aber zurück in Körbchen. Ich hoffe, dass ich im Mai beim Treffen des VdFEB noch viele andere Bulldoggen kennenlerne, die ich ärgern kann. (Dann hat mein Papa mal etwas Ruhe vor mir.) Euer Boss
Donnerstag, April 19, 2007
Heute Interessantes von Gastbloggerin Sue Klette :Die Borstei in München, oder ...Wo Ernest seine Pee-Mails liest ;-) Hallo Freunde, ich bin´s mal wieder Euer Ernest! Heute möchte ich Euch einmal auf einen kleinen Rundgang durch meine Wohnsiedlung mitnehmen. Die Borstei ist nämlich etwas ganz Besonderes. Sie wurde von 1924-1929 von Architekt Senator Bernhard Borst entworfen und erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Ich lese meine täglichen Pee-mails also auf antikem Terrain!!
Es gab das erste unabhängige Heiz-Kraftwerk, die Hausfrau konnte sich die Wäsche in der Borstei-eigenen Wäscherei binnen 24 Stunden frisch gewaschen und gebügelt nach Hause bringen lassen, die Kinder im Kindergarten oder der Kinderkrippe unterbringen, die Borstei-eigenen Handwerker nach Hause kommen lassen und in den Läden das nötige für den Haushalt einkaufen. All dies gibt es auch heute noch. Lediglich das Heizkraftwerk ist nicht mehr in Betrieb; die Bewohner werden von der Stadt München mit Fernwärme versorgt. Die Borstei besteht aus 77 Häusern mit insgesamt 772 Wohnungen. Damals für die priviligierte Schicht erdacht, ist sie heute das Zuhause für viele Künstler, Schauspieler, aber auch für Familien mit Kindern und Hunden wie mich.
In jedem Garten stehen Skulpturen und Springbrunnen, die jeden Morgen vom Brunnenmeister ein- und abends wieder ausgeschaltet werden. Die Kulturvereine und Volkhochschulen laufen oft mit Gruppen interessierter Menschen durch unsere Anlage und bestaunen die Fresken an den Häuserwänden. Maler und Fotografen finden hier ausgesprochen schöne Motive. Ihr seht schon: Hier Pipi machen zu dürfen ist ein Privileg!
Der Osterhase versteckt seine Eier immer am Ostersonntag. Alle Kinder dürfen sich um 11 Uhr versammeln und mit kleinen Körbchen geht es dann auf Eiersuche. Hunderte! Eier gilt es zu finden. Es gibt ein großes Sommerfest mit Musik und Tanz, im November kommt Sankt Martin mit seinem Pferd geritten, im Dezember der Nikolaus. Ihr seht schon, langweilig wird es hier nie.
Meine lieben Freundeunser Goldstück Corneliafeiert heute Geburtstag und ich bin mir sicher, ihr stimmt mit mir gemeinsam in das Geburtagsständchen ein: HAPPY BIRTHDAY TO YOUUUUUU , HAPPY BIRTHDAY TO YOUUUUUU, HAPPY BIRTHDAY LIEBE CORNELIAAAAAAA, HAAAAAAAPPY BIRTHDAY TO YOUUUUUUUUUUUUUU!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vielen Dank für den wunderschönen Bulldog-Blog und alles was Du für Deine Freunde,
Vereinskollegen und vor allem die Bulldogs tust, wir lieben Dich und wünschen
Dir nur das Beste. Dein Ernest im Namen aller Frauchen, Herrchen und Hundchen deiner Leserschaft!
Dienstag, April 17, 2007
Typische Spielsequenz von Berta und WillieAls ich im Februar diesen Jahres Doris und Klaus in Alaska besuchte (einiger der Alaska-Erlebnisse findet ihr im Februar- und März-BB) fotografierte ich diese so schöne wie typische Spielsequenz zwischen Berta und Willie. Die beiden sind übrigens aus der gleichen US-Zucht wie unsere Frieda und Gino-Dreamboy von Birgit Braum.
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Das "Zanken" um diesen mit seinen langen Seilbeinen zum Zanken sehr geeigneten Elch geht
oft lange und lauthals hin und her. Es flog auch schon mal ein Sofatisch dabei um :-).Jedenfalls ist es spannender den Beiden zuzusehen als im Fernsehen dem "Animal Planet" Kanal. Nebenbei ist das Bertas und Willies Liebslings-Kanal. :-))) Gewöhnlich ist es Berta, die mit resolutem Dominanzrubbeln das Spiel beendet. Sie ist die Chefin. Auseinandersetzungen um diese Chefrolle gab es nie zwischen den beiden, da ein Gentleman-Rüde, wie Willie einer ist, ein Weibchen immer respektiert. (Auch wenn dieses mal zickig sein sollte. ;-)
Sonntag, April 15, 2007
Knabberzwang beim Bulldog ???Vor einiger Zeit erhielt ich folgende Anfrage von einem "Erstbulldog"-Besitzer :Warum knabbert unser lieber Kerl ständig ?... Durch viele Gespräche mit anderen Bulldogbesitzern und dem Nachschlagen in einigen Fachbüchern wurde uns bestätigt, dass dies eine Eigenart der Englischen Bulldoggen ist. Aber woher kommt dieses Verhalten? Andere Hunderassen knabbern auch, z.B. wenn sie ein Stöckchen finden, aber nach unserem Kenntnisstand nicht so intensiv wie unsere Bulldogs...Die Frage jedoch bleibt: Warum knabbern unsere Bulldogs so ausdauernd und intensiv?
Meine Antwort in Auszügen und mit Ergänzungen... viele "Knabberer" aller Rassen tun es aus
einer nervösen Veranlagung heraus oder aus Langeweile...
... Das mit dem Knabbern ist unterschiedlich. Ich selbst hatte noch nie
einen Knabberer unter meinen 5 Bulldogs.Allgemein würde ich sagen, viele "Knabberer" aller Rassen tun es aus einer nervösen Veranlagung heraus oder aus Langeweile. Ein 2. Bulldog/Hund wäre vielleicht als Hausgenosse gut, denn dann gibt es Raufspiele und Rumbalgen, was ja mehr Spaß macht als alles andere, einschließlich Knabbern :-))).... Man sollte bei einem zwanghaften Knabberer aufpassen, dass es nicht zur Sucht wird (so wie z.B. das Rauchen beim Menschen.) Das Beste bei unerwünschtem Verhalten ist immer ABLENKUNG. Ballspielen, spazierengehen usw... Ansonsten durch strenge :-) Erziehung klarmachen, was er beknabbern darf und was nicht. Diese Knabberlust oder auch Knabberwut läßt übrigens mit dem Älterwerden nach - genau wie eine Ballspiel-Bessenheit, die es gelegentlich auch beim Bulldog gibt. Bis zum Alter von circa 1 Jahr allerdings kann der Bulldog wie ein Kleinkind sein : er geht an alles ran :-))
... diese Knabberwut absolut nicht rassetypisch
Ich halte diese Knabberwut absolut nicht für rassetypisch. Der Bulldog ist vom Typ
her eher ein
Tagträumer :-)..... Allerdings gibt es in jedem Wurf bei jeder Rasse
hochaktive Welpen und auch freundliche "Schlafmützen" :-)
In Amerika nennt man diese hochaktiven Welpen, die später
"Knabberer, Ballbesessene usw." werden,
"hyper",
(wir würden sagen hyperaktiv). Und die schmusebedürftigen Ruhigen werden
"laid back"
genannt. Natürlich gibt es eine
große Bandbreite dazwischen :-))Ich hatte Friedas Züchterin Dianne gleich gesagt, ich möchte Typ 'laid back'. Dianne ist eine wundervolle Züchterin, und sie weiß auch immer schon nach einigen Tagen, in welche Wesensrichtung sich die einzelnen Welpen mit hoher Wahrscheinlichkeit entwickeln werden, und wie klug sie sind ebenfalls :-). Und als wirklich in den Bulldog verliebte Züchterin vermeidet sie es mit Bulldogs Typ "hyper" zu züchten, um den in seiner Gelassenheit so bezaubernden Bulldog-Charakter nicht aus der Zucht zu verlieren.
Kynologische Aussagen zum Bulldog-Temperament :Im BB-Beitrag vom 3. September 2005 gehe ich auf das Wesen des Bulldogs ein, wie es im Buch "Seele des Hundes; Wesen, Psychologie und Verhaltensweisen des Hundes" des bekannten Kynologen Eric H.W. Aldington als ein Rassemerkmal beschrieben und erklärt wird. Ich zitiere aus diesem Beitrag :Um die komplizierten Verschachtelungen sichtbar zu machen, die in einer Hunderasse vereinigt sein können, eignet sich ganz besonders die Englische Bulldogge. Wie wir bereits bei den Kreuzungstieren gesehen haben, können ganz gegensätzliche Verhaltensweisen in einem Hund vollständig oder teilweise vereinigt sein. Dies ist generell bei Kreuzungstieren gegensätzlicher Rassen der Fall, jedoch läßt sich dort nicht eine bestimmte "Mixtur" planmäßig erzeugen. Bei der Bulldogge wurde aber erreicht, daß eine derart komplizierte Verschachtelung dauerhaft, d. h. ein Rassemerkmal ist.
... Spannbreite des Bulldog-Temperamentes ...
Aldington geht dann genauer auf diese Spannbreite des Bulldog-Temperamentes ein :
einerseits ist er ein bis zur Exstase erregbarer Hund, andererseits ist er aber genauso
zu völliger Passivität fähig. Er beschreibt dann u.a. auch Versuche, die zeigten,
wie plötzlich der eine in den anderen Zustand umschlagen kann. Achten Züchter zu wenig auf diese Balance zwischen den emotionalen Polen, die im Bulldog schlummern, dann können sehr leicht Zuchtlinien entstehen, deren Bulldogs entweder nur noch passiv ihre Tage verdösen (Couch Potatos); oder aber es kann der Typ des leicht erregbaren, beschäftigungssüchtigen Bulldogs (Typ Hyper) die Zuchtlinie dominieren.
Züchten ist mehr als vermehren -
Wer sich fürs Züchten interessiert, dem empfehle ich (noch einmal) den BB-Beitrag
Freitag, April 13, 2007
Buchrezension aus einem alten (1992) "SPIEGEL"Von irren Hunden :-)))
Das Buch ist auch in Deutsch erschienen:"Versteh deinen Hund", von Peter Neville, Verlag Müller Rüschlikon (Gebundene Ausgabe - 1992). Siehe auch in der grauen Spalte rechts unter Lese-Tipps. ABER : alle oben zitierten Fälle fehlen in der deutschen Ausgabe leider :-(((
Mittwoch, April 11, 2007
Segnungen und ein Heiligenscheinoder : heilsames Lachen ;-)
Dieses irre "Zufalls-Foto" links erschien vor vielen Jahren im "Stern".
Es gibt immer wieder die witzigsten Situationen und Fotos mit Bulldogs als Stars.
Nicht nur wegen seines humanoiden Gesichtes, sondern auch wegen seines differenzierten Wesens und seiner immer individuellen äußeren Erscheinung können wir Menschen uns gut mit dem Bulldog identifizieren. Und seine häufig zu beobachtende Extremzucht zu fetten, arthritischen und herzkranken Hunden spiegelt uns unsere eigenen Gesundheitsprobleme (im Westen) wider: immer mehr Menschen sind übergewichtig, bewegungsfaul und infarktgefährdet..... Neben allem Anderen haben wir Menschen durch den Bulldog aber auch die Chance, das heilsame Lachen über uns selbst zu üben; so wie wir es auch schon im letzten BB-Beitrag üben konnten ;-)
Montag, April 9, 2007
Österliches ... Österliches ... Österliches ...Ostern. Dieses Fest war ursprünglich der Göttin der Morgensonne, Ostara, gewidmet. Sie kündigte mit ihrem nun schon frühen Aufgang den Menschen das wiedererwachende Leben in der Natur an. Vogeleier und die schon im März werfenden Hasen (die Jäger sprechen von den "Märzhasen") sind erste Vorboten der wiederkehrenden Sommersonne und der Fruchtbarkeit des Lebens : daher der "Ostereier bringende Osterhase" :-).Unser knuffig-runder ;-) Bulldog verführt geradezu, ihn als Osterhasen zu verkleiden.
Wie wir schon wiederholt hier im BB aufgezeigt haben, eignet sich der Bulldog wegen seines humanoiden Gesichtes besonders gut zur schmunzelnden Spiegelbetrachtung ;-) unserer selbst. Hier nun zwei weitere österliche Beispiele dieser Art der Selbsterkenntnis :-))
Samstag, April 7, 2007
Gastbloggerin Sabine Kilgus läßt heute George erzählen :Bescheidenheit ist eine Zier -doch weiter kommt man ohne ihr! Neulich meinte Frauchen zu mir, mein auffälligster Charakterzug sei meine Neigung zum Größenwahn. Sie hielt mir einen Vortrag über Bescheidenheit und die Fähigkeit, sich zurücknehmen zu können.
Ich glaube, ich muss da mal etwas klarstellen: Ich habe meine eigene Lebensphilosophie entwickelt, die, wie bei jedem von uns, auch damit etwas zu tun hat, was uns in der Vergangenheit geprägt hat. Noch wichtiger ist aber meines Erachtens, dass wir eine Erfolgsstrategie anwenden, die uns in der Gegenwart voran bringt.
Meine Erfolgsstrategie lautet: wende die Salamitaktik an! Wenn ich mich zurück erinnere, was Frauchen und Herrchen alles lernen mussten. Sie hatten keine Ahnung von meinen wahren Bedürfnissen. Es fing mit der Couch an: Sie waren doch tatsächlich der irrigen Annahme verfallen, ein Hund gehöre nicht auf das Sofa. Ja, gut, ein Hund vielleicht. Aber eine Englische Bulldogge? Es ist nur meiner zähen Beharrlichkeit und Geduld zu verdanken, dass sie irgendwann einsichtig waren. (Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie es tatsächlich eingesehen, d.h., auch intellektuell verstanden haben. Ich glaube viel eher, dass sie zermürbt waren.)
Und da sind wir bei einem entscheidenden Punkt meiner Erfolgsstrategie angelangt:
Als die Sache mit dem ersten Sofa geklärt war, kam das zweite Sofa dran. Es ist weiß und steht im Wohnzimmer. Ich fand mich höchst dekorativ auf diesem Sofa. Die Eleven waren wieder einmal anderer Meinung. Sie behaupteten irgendetwas von Schmutz. Ja und?
Und schließlich: Bleibe, allen Widerständen zum Trotz, freundlich. Wickle sie mit sanften Ohrenküssen ein. Habe Phantasie, vor allem in Dingen, die sie zum Lachen bringen. Es ist mir unverständlich, warum sie bis heute lachen, wenn ich ihr Spiegelbild im Spiegel oder in der Wohnzimmerscheibe betrachte und anbelle. Drehe ich mich dann aber um und stürze mich mit wenigen Sätzen auf sie, stehen sie flugs auf und bringen mir ein Leckerchen. Es funktioniert also.
Donnerstag, April 5, 2007
"Wells Fargo", die freundliche BankVor ein paar Tagen kam diese Mail von Klaus Steigler aus Alaska, Herrchen von Berta und Willie. Manchmal schreibt Klaus in Englisch, so wie diesmal. Ich lasse es unübersetzt, da die meisten Deutschen etwas Englisch verstehen - die wenigsten Amerikaner aber Deutsch. Und wir haben viel amerikanische "BB-Leser / BB-Angucker" :-)Die Amerikaner sind eine ganz ungewöhnlich hundeliebende Nation! Für sie bedeutet (kollektiv gesehen) "Hund=Lebensqualität".
Good morning Stu & Cornelia,
Sonntag, April 1, 2007
Kalenderbilder März und April
Dies ist das März- und das Aprilbild (Kalender 1989), gezeichnet von Rudi Kuhfeld
für den
Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. Dieses Jahr ist Ostern im April, und das "Aprilwetter" hatten wir im März. Ich mußte selbst lachen, daß es ausgerechnet am 21./22. März (offizieller Frühlingsanfang) hier bei uns erstmalig in diesem Winter schneite - und ich Henry´s erwachende Frühlingsgefühle zu diesem Datum im BB veröffentlichte (siehe weiter unten :-). Am Rande : Nicht von ungefähr hat unser Wort "WETTER" den gleichen Wortstamm wie unser Wort "WASSER" ! :-)))
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