Helmauswahl für MotorradfahrerInnen

Der ADAC hat acht Punkte zusammengestellt, die Biker bei der Auswahl eines neuen Kopfschutzes vor allem beachten sollten. Wenn dann das Design auch noch gefällt, umso besser.

1. Nur dort Helme kaufen, wo die Auswahl groß ist und die Möglichkeit zur ausgiebigen Anprobe besteht. Mit Helmen, die in die engere Wahl kommen, sollte am besten eine kurze Probefahrt unternommen werden.

2. Der Helm sollte nach der aktuellen Norm geprüft sein. Derzeit tragen diese Helme die Kennzeichnung ECE 22/04. Diese Prüfnummer muss auf einem Stoffaufnäher im Helm zu finden sein.

3. Das A und O eines Helmes ist seine Passform. Er sollte weder zu eng noch zu weit sein, nirgendwo drücken und sich bei geschlossenem Kinnriemen auch mit großem Kraftaufwand nicht vom Kopf ziehen lassen. Brillenträger sollten besonders darauf achten, dass die Helmpolster nicht auf die Brillenbügel drücken.

4. Wenn Sie sich für einen Helm entschieden haben, behalten Sie ihn mindestens zehn Minuten lang auf dem Kopf. Erst dann können Sie beurteilen, ob er nicht doch irgendwo drückt oder zwickt. Wie bereits erwähnt: Am besten sollte der Helm auf einer kurzen Probefahrt ausprobiert werden.

5. Den Helm genau kontrollieren: Gibt es scharfe Kanten? Sitzt die Innenverkleidung fest im Helm? Lässt sich das Visier leicht bedienen (auch mit Handschuhen)? Funktioniert der Verschluss tadellos?

6. Besonders auf die Funktionsweise des Visiers achten. Wichtig ist, dass es so fixiert werden kann, dass der unter Visierrand im Abstand von fünf bis zehn Millimetern vom Kinnteil des Helms fixiert werden kann. So ist das Gesicht geschützt, die Belüftung aber dennoch gewährleistet.

7. Den Helm in einer möglichst hellen Farbe kaufen. Die ist erstens besser zu sehen und zweitens heizt sich ein heller Kopfschutz im Sommer nicht so stark auf.

8. Keine Helme aus dem Automobilrennsport kaufen. Die sind oft zu schwer und haben meist einen kleineren Visierausschnitt als Motorradhelme.


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