Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Freitag, September 12, 2008

Heute erinnert uns Gastbloggerin Anke Teloudis an :

"Lea"

Ja, es gibt sie, diese Ausnahmen, die die Regel bestätigen (siehe letzten Beitrag)! Leider bleiben es Ausnahmen, und auch wenn ich mich für Alexandra und Stanley sehr freue - die Regel sind sie eben nicht. Vor einigen Jahren las ich die Geschichte von LEA...

Wir alle wissen, dass es diese skrupellosen Händler und deren Zulieferer gibt.
Ob sich Leas Geschichte so oder anders zugetragen hat, spielt leider gar keine Rolle - wir alle wissen mittlerweile (oder wir sollten uns schleunigst informieren), dass es diese skrupellosen Händler und deren Zulieferer - ich will diese Leute nicht Züchter nennen - gibt. Je trendiger eine Rasse ist, desto größer der "Absatz" und damit der Gewinn! Wie viel Leid, wie viel Schmerz, wie viel Kummer, wie viele Tränen nur in diesem einen Fall? Und es gibt sie, tausende von Welpen, tausende von Menschen, die das Gleiche ertragen müssen. Stanley und seine Menschen hatten Glück - offenbar hat es das Schicksal gut mit ihnen gemeint, die gute Absicht honoriert. Gut, dass auch die Züchterin erkannt hat, dass diese Händler niemals den Welpen mit all seinen Bedürfnissen sehen, sondern nur die Handelsware, deren Haltbarkeit leider viel zu oft schon endet, wenn das "Welpige" sich herauswächst.

Verantwortungsvolle Zucht und Aufzucht wird sich nie eines "Zwischenhändlers" bedienen.

Ich wage es mir die Hoffnung zu erlauben, dass der Tag kommt an dem jeder Welpe aus den Armen seines Züchters - oder auch nur des Besitzers seiner Mutter, wenn es ein ungeplanter Wurf war - in die Arme seiner neuen Familie gelegt wird.

Wir hoffen, dass die folgende Geschichte von "Lea" (bewilligte Übersetzung von E. Wittwer) viele Menschen erreicht, die einen Hund kaufen möchten.


Leas Geschichte, Autor J. Ellis, Toller-Info 1999 :

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie (in der Regel) die Mutterhündinnen leiden? ...
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Geschwister. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen war ich sehr traurig und hatte furchtbare Angst. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten immer, dass sie jetzt endlich Geld sehen wollen und dass das Geschreie von meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie sich das Leben für Welpen in einem "Pet-Shop" anfühlt? ...
All diese seltsamen Geräusche und Gerüche - wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen, um uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie viele Welpen bei Händlern sterben?
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus ihrem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte jetzt verbilligt abgegeben werden, damit ich schnell wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut!

Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für mich entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf gekauft und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich in den Armen. Ihre Eltern sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea und ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auch mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen zu gefallen und nichts ist schöner, als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie krank Händler-Welpen (in der Regel) gemacht werden?
Mein erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre alles ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schwerwiegenden Mängeln und von hochgradiger Dysplasie und etwas über das Herz. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern wahrscheinlich nie gesundheitlich getestet worden sind. Ich habe nichts von all dem begriffen, aber es muss furchtbar gewesen sein, denn meine Menschen sahen so traurig aus.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, dass sie sich (in der Regel) mit einem Händler-Welpen auch selbst unglücklich machen?
Jetzt bin ich 6 Monate alt, meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gern ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und meine Menschen sprechen viel über mich und es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. Nach jedem Tierarztbesuch heißt es immer 'genetisch bedingt' und 'schlechte Aufzucht', 'da wird nichts mehr zu machen sein'.

Ich möchte draußen in der Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht aber nicht mehr. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen, um zu trinken und nur noch jaulen vor Schmerzen.

Am Morgen tragen mich alle ins Auto. Alle weinen. Sie sind seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn doch diese Schmerzen aufhören würden. Ich kann nicht mal die Tränen von dem kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, dass dieses Elend - speziell für sie - überhaupt nur in die Welt gesetzt wird?
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt, ich bekomme Angst. Meine Menschen weinen in mein Fell und ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute sehr viel Zeit und ist sehr freundlich zu mir und ich empfinde jetzt etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit! Ein schöner Traum kommt auf mich zu, meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen mehr gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie erleichtert Auf-Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem letzten sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir Leid, ich war halt nur Händlerware.


Janosch:
"Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast - laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie dir zu bieten hatte."
.


Mittwoch, September 10, 2008

Heute freuen wir uns mit Gastbloggerin Alexandra Bombek

Glück gehabt - oder ein Hund vom Händler

Hallo zusammen! Ich möchte mal gerne was loswerden und zwar, zu Hunden aus Polen. Ich habe Stanley auch bei einem Händler aus Gelsenkirchen gekauft, allerdings muss ich sagen, das ich erst im nachhinein im Bulldoggen-Forum gelernt habe, was die Begriffe: Züchter, Vermehrer, Händler wirklich bedeuten. Zurück zu meinem Händlerhund, dessen Papiere sowieso gefälscht sind ?!

Also, ich habe damals eine Geburtsurkunde zu Stanley bekommen, die ich nach Polen zu einem Amt geschickt habe, und die haben mir dann den Stammbaum zukommen lassen. Da steht der Name der Züchterin drin und natürlich auch die Eltern von Stanley usw.

Ich habe dann im Internet gegoogelt und habe die Internetseite der Züchterin gefunden und auch Bilder von Stanley, seinen Eltern und Geschwistern. Stanley ist den Eltern wie aus dem Gesicht geschnitten, daher kann ich es nicht glauben, dass die Papiere nicht echt sind. Ich habe dann mit der Züchterin Kontakt aufgenommen, per E-Mail, und wir haben uns regelmäßig geschrieben. So gut es halt ging auf Deutsch, Englisch, Polnisch.

Vor Zwei Wochen bin ich zu ihr gefahren um mir ein Bild zu machen, ob das alles so wahr ist, was über die polnischen Hunde und die angeblichen Vermehrer so erzählt wird.

Wir kommen also da an auf dem riesigem Anwesen, das so weit reicht, dass man das Ende nicht sieht. Die Züchterin lädt uns in ihr tolles Haus ein, und uns empfangen die ersten Bulldoggen, die ganz gemütlich vom Sofa fallen ;-) Bei Kaffe und Kuchen erzählt sie ein bisschen von sich, den Hunden und ihrer Familie. Sie erzählte uns, dass sie viel auf Ausstellungen unterwegs ist, während ihr Mann das Geld verdient. Er betreibt drei gutlaufende Geschäfte mit dem Vertrieb von Landwirtschaftbedarf.

Bulldoggen züchtet sie aus Hobby. Sie importierte Hunde aus Brasilien und den USA für viel Geld, um neues Blut in die Zucht zu bekommen, das tut man wohl kaum, wenn man nur vermehren will, dann läst man doch irgendwelche Hunde aufeinander, oder ?

Sie zeigte uns dann ihre restlichen Hunde, insgesamt hat sie 15 Hunde, 14 Englische Bulldoggen und einen alten Mischling, darunter sind auch, wie sie sagt, Senioren, die für die Zucht nicht mehr eingesetzt werden. Diese Hunde werden auch nicht entsorgt, wie oft behauptet, sondern bleiben bei ihr.

Sie kann natürlich nicht immer alle Hunde im Haus haben, daher hat sie eine große klimatisierte Scheune (einem Haus ähnlich, da würde sogar ich wohnen wollen), wo jeder Hund eine Box hat mit Körbchen, Decken, Spielsachen, Wasser und Futter, wo sie aber nur nachts untergebracht sind. Tagsüber laufen die Hunde draußen rum. Manche sind eingezäumt, andere kümmern sich liebevoll um die vielen Katzen. Die Hunde spielen mit ihrer Tochter und verstehen sich auch mit den Pferden, die als Hobby dort gehalten werden. Außerdem hat sie einen Raum für den Tierarzt eingerichtet, wo er behandeln kann, beziehungsweise auch Not-OPs durchführen kann. Alles sehr sauber und ordentlich.

Ich durfte mir alles anschauen, und soweit ich das beurteilen kann, sind auch die Hunde in gutem Zustand und gepflegt. Stanleys Eltern sind ganz toll gewesen, und Stanleys Mama bekommt dieses Jahr wieder Welpen, den letzten Wurf hatte sie 2006 mit Stanley, geboren ist Stanleys Mama 2004. Ich kenne mich zwar nicht so aus, aber ich denke, dass das ok so ist mit den Abständen zwischen den Würfen. Und die Ähnlichkeit zwischen Stanley und den Eltern ist in Natura noch verblüffender, sogar die Verhaltensweisen gleichen sich. Das fand ich sehr lustig.

Dass Stanley bei einem Händler gelandet ist, erklärte sie mir auch. Sie sagte, der Händler hat nur einmal zwei Welpen bei ihr gekauft, da wusste sie noch nicht, dass er so ein Händler ist. Er hat sich bereit erklärt ihre Hunde zu verkaufen, das kam ihr erst mal gelegen, weil sie dachte so neue Kontakte in Deutschland knüpfen zu können, da sie kaum deutsch kann.

Allerdings macht sie mit ihm jetzt keine Geschäfte mehr, weil er bei so vielen Züchtern /Vermehrern einkauft, und sie da nicht dazu gehören will, da das ein schlechtes Licht auf sie wirft.

Ich habe die Anzeigen des Händlers auch beobachtet, seit ich mit ihr Kontakt habe (Januar 2007), und habe seitdem auch keine ihrer Hunde mehr bei ihm gesehen. Daher kann man ihr auch glauben! Sie bringt ihre Hunde lieber persönlich zu den neuen Besitzern, oder man kann sie natürlich auch besuchen und bei ihr einen Welpen kaufen.

Ich denke dass das, was ich gesehen und erlebt habe, der Realität entspricht, da sie einen sehr netten und lieben Eindruck auf mich gemacht hat. Sie hat sich natürlich gefreut uns - und auch den erwachsenen Stanley (rechts) - kennen gelernt zu haben. Ihren ersten Worte waren, Stanley sieht aus wie sein Vater! Und sie konnte sich noch gut daran erinnern, dass Stanley als kleiner Welpe einen Ausschlag am Bauch hatte, den sie immer eingecremt hat, und dass seine Geschwister das immer abschlecken wollten. Irgendwie kommt mir das bekannt vor, das Bullys Creme abschlecken!

Wir sind jeder Zeit herzlich willkommen, und zum Abschied hat sie mir noch einige Dinge für Stanley mitgegeben.

So das ist, was ich erlebt habe. Es gibt in Polen bestimmt auch schwarze Schafe, aber die gibt es bei uns auch! Ich hatte da wohl einfach viel Glück! Liebe Grüße, Alexandra


Montag, September 8, 2008

Libori setzt Signale

Während Kosmo bei Peter Söhl seine Erkrankung durch menschliche Hinterlassenschaften (siehe Beitrag 29. August 08) auskurierte, wurde er besonders von einem Praktikanten (18jährig) immer wieder begeistert beachtet. Ich sprach diesen jungen Mann daraufhin an.

Manuel Risse, wie er heißt, möchte Tierarzthelfer werden. Zuhause hat er Meerschweinchen, Fische, Katzen - aber noch keinen Hund. Bulldoggen seien immer seine Lieblingshunde gewesen, erzählte er. "Als ich kleiner war, spielte ich immer mit zwei Bulldoggen auf dem Friedhof im Dorf herum, da durften die frei laufen."

Ich fragte ihn, was ihn an Bulldogs so fasziniert. Seine überzeugte Antwort:
"Das fast schon menschliche Wesen, das sie besitzen. Diese verschmuste, freundliche und doch auch ein wenig eigensinnige Art macht die Bulldoggen zu einem perfekten Partner auf vier Pfoten!"

Manuel schrieb dann für diesen Blog folgendes erstaunliche Ereignis auf, das er eine Woche zuvor auf dem großen Paderborner Volksfest "Libori" erlebte:

"Ein Zufall? Wohl eher nicht!"

"Ich wünsche mir schon lange eine Bulldogge. Auf dem Liborifest in Paderborn ist dieser Wunsch zumindest als Plüschtier erfüllt worden. An einer Losbude habe ich, mit nur einem Los, diesen Bulldog gewonnen. Ist das ein Zeichen gewesen, dass es einmal solch ein lebender Bulldog sein soll...? Auf jeden Fall finde ich es eine interessante Geschichte, dass mich mein Lieblingstier so begleitet. Und vielleicht wird dieser Bulldog, und damit ein großer Traum von mir, ja Wirklichkeit..."


Libori, der Stoffbulldog, findet Interesse ;-)

Der gewonnene Libori blieb ein paar Tage in der Praxis, und so konnten ihn auch Charlotte und Olly Pfersich kennenlernen. Anders als unser stürmischer Stofftier-Zerpflücker Kosmo näherte sich Olly dem Libori höflich interessiert!

1. Phase : Kontaktaufnahme, 2. Phase : Rangordnungstest, 3. Phase : Größenvergleich ;-)


Samstag, September 6, 2008

Ein Besuch beim "Georgshof"

Wie im vorletzten Beitrag angekündigt, besuchte ich Ende August Rafaela Schuda und ihre Bulldogs vom Georgshof.

Beebob, Rafaelas beeindruckender Zuchtrüde (Vater der uns bekannten Gastblogger Caligula, Elsa, Emma :-) hatte es mir besonders angetan. Er ist schön, harmonisch ausgewogen in Gestalt und Wesen - eben nicht über- oder untertypisiert. Er ist weder "Couch Potato" noch Hektiker, er ist voller Vitalität und Charme :-))

Es wurde natürlich viel über Bulldogs gesprochen, aber noch mehr schmuste ich mit ihnen herum. Käthchen, Tochter unserer Frieda, erinnerte sich offensichtlich mit Begeisterung an mich; sie wich mir kaum von der Seite und küßte und umsprang mich so leidenschaftlich, wie es eben glückliche Bulldog-Natur ist :-).

Käthchen lief auf zwei Beinen mit mir auf der Wiese herum, um mir auch in dieser Situatrion so nah wie möglich zu sein .-)) Rafaela meinte: "Das macht sie öfter auch bei mir!"
Toll, Käthchen, wie Du Dich entwickelt hast!! Und du hast es wundervoll hier!!!

Ebenfalls zu Besuch war Rafaelas Freundin Annette mit Töchterchen Lea. Lea ist eine sturmerprobte;-) kleine Bulldoggerin : Sie lebt mit Belushi zusammen, einem wirklich großem Wurfbruder von Beebob. Und so konnte sie Käthchens kitzeligen "Kuß-Überfall" von Herzen quietschend genießen :-))

Liebe Rafaela, Dir und Deinen Bulldogs ganz herzlichen Dank für die schönen, sonnigen Stunden bei Euch! Und grüße Deine Nachbarinnen ganz herzlich!


Donnerstag, September 4, 2008

Heute forscht Gastblogger Stu Savory

Woher kommen die LeserInnen dieses Blogs?

Mich interessierte es zu sehen, wer alles hier liest, denn es sind überwiegend Stammleser. Der Großteil kommt erwartungsgemäß aus dem deutschsprachige Europa.

Täglich besuchen über 200 Leser Cornelias Bulldog Blog. Hier zunächst eine prozentuale Übersicht der Herkunftsländer der Leser der letzten 24 Stunden (1.9.2008, Montag abend) :


Dann schaute ich nach, wer soeben (Montag Abend) zeitgleich mit mir in Cornelias Bulldog Blog las, aus Datenschutzgründen aber keine Namen. Es waren Leser aus :

Amsterdam(NL), Bergen(N), Bielefeld, Bingen, Buochs(CH), Diedorf, Duisburg, Ehingen, Frankfurt/Main, Gera, Grevesmühlen, Guntramsdorf(A), Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Koblenz, Leipzig, Leonberg, Marktheidenfeld, Markt Schwaben, Müllheim, Münster, Oakland(USA), Papendrecht(NL), Pfaffenhofen, Plan-les-Ouates(CH), Salzburg(A), Stuttgart, Thale, Tralee(IRL), Trier, Warstein, Wasilla(USA), Worms, Wuppertal, und Zell am See(A).

Willkommen an alle, besonders an die oben nicht-namentlich genannten 37, die zeitgleich mit mir in Cornelias Bulldog Blog (auch Blog-Archiv) lasen :-)


Dienstag, September 2, 2008

Ein Besuch in Potsdam

Ende August fuhr ich mit Freundin Regina Reppenhagen für ein paar Tage nach Potsdam und Berlin. Anlass war die große Babylon-Ausstellung im Pergamon-Museum Berlin.

In Potsdam besuchten wir u.a. den Park von Sanssousis.

Der "Alte Fritz" (Friederich II) wurde vor ein paar Jahren dorthin umgebettet. Er wollte neben seinen 11 Lieblingshunden, Windspielen, beerdigt werden, und dieser Wunsch wurde ihm nach der Wende endlich erfüllt.

Unser Schloß-Führer erzählte :
Seine Hunde genossen beim "Alten Fritz" völlige Narrenfreiheit. Sie schliefen in Betten und spielten mit Vorhängen und Möbelbeinen. Hygienevorschriften gab es auch nicht für sie, für Menschen aber ebenso nicht! Noch 40 Jahre nach dem Tod vom "Alten Fritz" hingen die Fenstervorhänge in Fetzten herunter. Es wäre damals nie repariert worden, was die Hunde je demoliert hatten. Wir erfuhren auch : Der Alte Fritz ging nie zur Jagd. Tiere waren ihm heiliger als Menschen, denn in seinen Kriegen kämpfte und tötete er auch persönlich.

Noch etwas zum Thema Hund: Diese sehr schönen, schweren Porzellan-Schalen entdeckte ich in Potsdam in einem Geschäft der "Königlichen Porzellan Manufaktur" (KPM) Berlin. Allerdings für mein Empfinden überteuert: 139 Euro pro Schale - als reduzierter Sonderpreis!

Einen weiteren Bulldog trafen wir in Potsdam nur noch auf dieser Postkarte ;-)

Aber nichts geht bei mir ohne Bulldogs ;-) Und so besuchten wir auch Rafaela Schuda und ihre Bulldogs in Priort bei Potsdam. Darüber erzähle ich in den nächsten Tagen.

Anmerkung 3.9.08:
Bernd Schuda ist gleich nach Potsdam gefahren und hat seiner Rafaela diesen einzigen Terracotta-Blumen-Bulldog gekauft :-) Der Künstler hat selbst einen Bulldog, erzählte ihm die Verkäuferin.


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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