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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Dienstag, Januar 31, 2006
Gedankenverloren ...
Gestern sagte ich zu Stu, als er den Frühstückstisch deckte: "Leg bitte für Frieda auch
ein eigenes Brettchen für ihr Leberwurstbrot auf - dann habe ich auf meinem
mehr Platz." Als ich mich an den Tisch setzte,
lag dort für sie ein eigenes Brettchen MIT EIGENEM MESSER. Stu begriff mein Loslachen erst gar nicht,
bis ich ihm das Messer zeigte.....
Sonntag, Januar 29, 2006
Das Jahr des Hundes
Im Büchlein
"Hund, Chinesisches Horoskop" steht über die in einem "Jahr
des Hundes" Geborenen: Vom "Hundemensch" ist es nicht weit zum "Menschenhund" - und das ist der Bulldog; jedenfalls paßt die obige Charakterbeschreibung perfekt auf ihn! :-) Dieses heute beginnende "Jahr des Hundes" ist im chinesischen Horoskop spezifiziert als das 'Jahr des schläfrigen Hundes'. Dieses "schläfrige" Hunde-Jahr gibt es nur alle 60 Jahre; das letzte war 1946.
Im genannten Büchlein steht über den Typ des "schläfrigen Hundes": Dieses "Jahr des Hundes" wird hoffentlich kein Jahr des überwunden geglaubten (menschlichen) schläfrigen Höllenhundes, sondern ein Jahr des weisen (menschlichen ;-) schlafenden Bulldogs! Wie dem auch sei: schlafende Hunde soll man nicht wecken, selbst Frieda konnte das von Anfang an nicht leiden :-) Und da wir bei Frieda sind: Sie ist wie ich im chinesischen Horoskop ein "Krähender Hahn" und wie Stu im europäischen Horoskop ein "Zwilling". Schön, finde ich!
Doris und Klaus haben uns die Adresse von wirklich tollen Bulldogseiten aus den USA geschickt! Ich kenne keine besseren und umfangreicheren Info- und Spaßseiten über unseren Bulldog!
Und ihr werdet den schönen BIG JIM darin finden! Der
Administrator dieser Seiten hatte Big Jim beim Surfen entdeckt und Andreas um
Erlaubnis gebeten, ein Starbild :-) von
Big Jim
in seine Seiten aufnehmen zu dürfen.
Toll, diese Anfrage ist eine Ehre für Big Jim (und
Andreas Riedel´s
Donnerstag, Januar 26, 2006
Do you think - Pink ? ;-):-)
Also mailt die Firma mal an (Link oben) und laßt Euch näher über die Motive informieren.
Die Bulldog-Motive sind naturalistisch oder karikaturistisch, für jeden Bulldogger also nach seinem "gusto:-)". Auch PINK ist möglich :-) --- Sometimes I think --- purple and pink ---
Das sind Menschen und auch Bulldogs! Doris Ehrenstein mailte eine Handywerbung mit diesem Spruch und einem witzigen Bulldog als Symbol für diesen ((manchmal pink and purple ;-)) Fakt!
Und einfach weil er so schön ist :Der Blick aus Doris´ Schlafzimmer auf den Mt. McKinley (rechts) natürlich in "Purple and Pink" ;-)
Die 'pink-farbene' Tiffany von Bulldogfreund Andre Sauvain ist seit einer Woche tot. Das macht auch uns traurig! Ich wünsche ihr, daß sie jetzt im heiteren Pink-Bereich des Regenbogenlandes ist ...
Dienstag, Januar 24, 2006
Heute informiert Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel
"The Shaman Bulldog"
Zum Inhalt: Renaldo Fischer ist Arzt. Für alles in seinem Leben hat er eine wissenschaftlich belegbare Antwort. Als die englische Bulldogge "Fazzia Bello" (ital.: "Schönes Gesicht") in sein Leben tritt, ändert sich dies anfangs fast unbemerkt, später entschieden. Fazzia Bello ist in den ersten Lebensmonaten oft krank; als Dr. Fischer ihm durch Zufall das Leben rettet, spinnt sich ein Band zwischen den beiden, das bis zum Tod Fazzia Bellos immer stärker werden wird. Während einer OP nach einem Unfall mit einem LKW bangt Dr. Fischer um das Leben seines vierbeinigen Freundes und betet dafür, dass alles gut wird. Im Laufe der Zeit - in der unter anderem auch seine Scheidung eine große Leere in ihm hinterlässt - ist Fazzia Bello sein Halt im Leben. Nie hätte er früher gedacht, dass ihm ein Hund so viel bedeuten, er für ein Tier so viel Liebe empfinden könnte. Nach einer recht langen Phase des Junggesellendaseins - einer Zeit, in der Fazzia Bello oft und sehr krank ist und nur durch das große Können eines engagierten Tierarztes immer wieder auf die Beine kommt - lernt Dr. Fischer eine neue Lebensgefährtin kennen. Dies ist die Zeit, wo es mit Fazzia Bellos Gesundheit weiter bergab geht und Dr. Fischer letztendlich nicht mehr um die Entscheidung herum kommt und seinen Bulldog schweren Herzens von seinen Leiden erlösen lässt. Interessant ist die Entwicklung, die Dr. Fischer im Laufe der Jahre mit seinem Bulldog durchmacht. Er lernt durch seinen Hund auch die einfachen Dinge zu schätzen, im Einfachen Glück zu finden und zu empfinden. Er sieht Tiere nun nicht mehr einfach als Tiere, sondern als Lebewesen mit eigener Seele an, die das Leben "ihres" Menschen beeinflussen, bereichern und lebenswerter machen können. Er versteht nun die Einstellung der alten Völker und ihrer Shamanen, die in Tieren Vermittler zum Göttlichen sehen und zum wahren Ich eines jeden Menschen. Meine Empfehlung: Wer von seinem Schulenglisch noch einen Gutteil in Erinnerung hat, der sollte sich wirklich die Mühe machen und dieses Büchlein lesen. Es sei auch gesagt, dass man am Ende nicht ohne eine Packung Tempotücher auskommt (also ich jedenfalls nicht). Die Geschichte ist traurig, aber auch eine Bereicherung, sie gelesen zu haben. Wen es interessiert, hier die ISBN Nummer 1-58348-040-4. Ich habe es recht günstig über Amazon als Taschenbuch erstanden. Es existiert auch eine gebundene Version, aus der die verlinkten Fotos stammen; (siehe Bücherspalte rechts).
Freitag, Januar 20, 2006
Wer war Darwin´s Bulldogge ?
Im Fall des (links) angezeigten Artikels, der vor kurzem in der FAZ erschien, ist mit Darwins Bulldogge Thomas Henry Huxley gemeint. Huxley war ein großer Biologe, der Darwins Theorie der Evolution vehement, aber nicht unkritisch, verteidigte. In etwa enspricht diesem Sinn des Kampfgefährten die bekannte Karikatur einer Bulldogge im früheren deutschen Simplicissimus Satiremagazins (1896-1944). Der Bulldog ist hier der "Wadenbeißer", der die satirische Bekämpfung damaliger Gesellschafts-Aspekte versinnbildlichen sollte und konnte.
Dienstag, Januar 17, 2006
Papierkram :-(
Die FCI erlaubt pro Land nur einen Verein als Mitglied. In Deutschland ist das der VDH, der z.Z. wiederum nur einen Zuchtverein für Bulldogs zuläßt, den "ACEB". Ein gesunder Wettbewerb ist wegen dieser Verbandspolitik also nicht möglich. Warum geht das zu Lasten unseres Bulldogs ?
Ein Beispiel:
Auf der
ACEB-Austellung
am 11.12. 2005 wurden von der Richterin, Frau Hassi A.-Feyel,
durchgängig Bulldogs zu "Siegern" erklärt, die extrem kurze und extrem auseinander stehende
Vorderbeine und dadurch extrem tieffallende Brustkörbe hatten. Knochenstärke der Vorderbeine wurde
zum Teil nur vorgetäuscht durch Wamme, die in dicken Rollen um die Beine
"aufgewickelt" war. Der Kopf hing durch diese Verzerrung des Standards
tief wie bei einem Basset.
Es muß einen Grund für die Bevorzugung dieses Extrem-Bulldogs geben. Mir fällt hier fast
nur die Begründung hoher Preise ein: Je MEHR Typus,
je MEHR Euros ...,
Viele Menschen wollen aber den Punkt, an dem diese "Kraftdemonstration;-)" in ihr Gegenteil - nämlich in Schwäche der Gesamtkonstitution - umkippt, um nichts in der Welt überschreiten. Wir im "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." jedenfalls nicht ;-). Wir kämpfen, soweit es uns als Nicht-Züchter möglich ist, um einen so GESUNDEN wie prächtigen Bulldog, AUCH damit er nicht in absehbarer Zeit als Qualzucht verboten wird. Unser so starkes wie einfaches Motiv : die große Liebe zu diesen Hunden. Der unerfahrenen Bulldogkäufer weiß oft nicht um die gesundheitliche Problematik der Extremausprägungen von Kopf und Front, und daß die Bezeichnung "Qualzucht" für den Bulldog (und andere Rassen) - in einer von Deutschland unterzeichneten EU-Konvention - genau hierin begründet ist. Er vertraut dem SCHEINBAREN Qualitätssiegel VDH. Der VDH und der ihm angeschlossene ACEB bilden -- wie man aus den Entscheidungen der allermeisten dort eingeladenen Richter zwangsläufig schließen muß -- eine Marketing und Verkaufs-Gemeinschaft für den "Extrem-Bulldog", und nicht mehr für den "English-Bulldog"; so jedenfalls sagte es mir neulich ein Neu-Bulldogger am Telefon. Er kaufte zwar einen FCI-Bulldog, aber einen aus einer Züchtergemeinschaft mit Züchtern aus dem europäischen Ausland.
Wollen Sie einen Bulldog-Gefährten für den Alltag,
dann fragen Sie nach einem "Gebrauchs-Bulldog".
Wollen Sie dagegen auf VDH/ACEB-Schauen (aus meiner Sicht oft fragwürdige)
Lorbeeren ernten, dann fragen Sie nach einem "Schau-Bulldog".
Wollen Sie einen "Billig-Bulldog" OHNE Papiere, der gesund ist, dann sind Sie ein Spieler
- und die verlieren am Ende so gut wie immer.
Zuerst geht es um GESUNDHEIT im Sinne des Standards, und dann erst kann man über möglichst wenig Fehler im Sinne des Standards reden. Und nicht umgekehrt!
Der VDH/ACEB läßt solche (oben genannten) Züchtergemeinschaften für seine Mitglieder nicht zu; sie verderben ja unter Umständen das
Zuchtgeschäft der ACEB-Züchter ???
Der VDH wird diese protektionistische Markt-Politik nicht mehr sehr lange aufrechterhalten können : Es läuft dagegen z.Z. eine Klage beim Europäischen Gerichtshof.
Schauen Sie als Welpenkäufer nicht zuerst auf die Papiere, sondern auf die Atmung und die Bewegungsfreudigkeit der Elterntiere. Viel Glück bei der Suche! ... Und besuchen Sie als Entscheidungshilfe für den Welpenkauf auch andere als VDH/ACEB Bulldog-Ausstellungen. Ich selbst werde mir demnächst einmal eine Ausstellung, ausgerichtet von der "Delegierten Kommission", ansehen und berichten.
Freitag, Januar 13, 2006
Wie sieht ein guter Welpe aus ?
Am 9. November brachte ich zu diesem Thema schon zwei Fotos von Bertas Kopf (AKC-Bulldog), die zeigen, wie sehr sich ein Welpenkopf vom erwachenen Bulldog-Kopf unterscheidet. Am 6. Januar (scrollen) zeigte ich Samson aus Kalifornien, der als Junghund auch ein "Berta-Typ" war, wie auf dem verlinkten Foto gut zu sehen ist. Und welch herrlichen Bulldogkopf hat er als erwachsener Rüde im Bild hinter dem Steuer. Heute noch ein weiteres Beispiel : Delius (von Peter Koch-Weißgerber), ein russischer FCI-Bulldog, als Welpe - und als erwachsener Bulldog zu Hause in Köln und "in action" auf Sylt.
Ich betone diesen Unterschied des Welpenkopfes zum Kopf des ausgewachsenen Hundes, damit "Bulldog-Neulinge" bei der Auswahl eines Welpen nicht auf schon ziemlich ausgeprägte Köpfe hereinfallen. Ist der Schädel beim Welpen sehr groß, so sind Schädigungen des Gehirn durch zu viel Hirnflüssigkeit zu befürchten. Meine Eltern kauften vor vielen Jahren solch einen breitköpfigen Welpen aus Championzucht, der dann mit 16 Wochen am Wasserkopfsyndrom starb. Die Züchterin gab ihnen zwar einen neuen Welpen als Entschädigung, aber das Trauma bleibt :-(( Auch aus Tierschutzgründen ist es ratsam Bulldogs aus Zuchtlinien zu kaufen, in denen die neugeborenen Welpen noch einen relativ schmalen Kopf haben : solche Welpen können NORMAL GEBOREN werden! Nur im Ausnahmefall ist dann ein Kaiserschnitt nötig. Gut vorstellen kann man sich das auch als Laie, wenn man sich z.B. Friedas "schmalen Langkopf" ansieht, den sie mit 9 Wochen noch hatte. Mit sechs Monaten war ihr Schädel altersgemäß "bulldoggig dick" ;-) Vergleichsfotos siehe rechte Spalte Inhaltsverzeichnis.
Im verlinkten Foto ist der Jugend-Sieger einer amerikanischen Show in 2005 zu sehen ("Frodo" aus Kalifornien). Er hat eine altersgemäß normal entwickelte Brustbreite, er ist NICHT extrem. Natürlich gibt es in den USA auch Extrembulldogs, die Show-Sieger sind. Aber eben : AUCH, und nicht ausschließlich! Jugendsieger "Frodo" (oben verlinktes Foto) ist korrekter Standard, und deshalb steht er AUF seinen Beinen, und nicht schon nahezu ZWISCHEN diesen. Der Kopf dagegen ist bereits ausgewachen. Zum Vergleich einen typischen deutschen Jugend-Sieger ("Dakota", gezüchtet in Holland), dessen Brust, dem Gesetz der Schwerkraft folgend mit zunehmendem Alter, unserer Erfahrung nach NOCH tiefer sacken wird, mit entsprechenden Konsquenzen z.B. für die Schultergelenke. Ansatz zu Spreizfüßen hat er bereits jetzt! Am Rande: Spreizfüße sind eine Mit-Ursache für die elenden, immer chronischen Zwischenzehengeschwüre. Bei den vom Standard vorgeschriebenen "geschlossenen Füßen" kommen sie fast nie vor. Beim Welpenkauf auch darauf achten! Diese beiden Jugendsieger sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie INTERPRETATIONS-FÄHIG der Standard ist. Beim dem deutschen Jugend-Sieger aus Holland ist er eindeutig überinterpretiert zu Lasten des ja zwangsläufig älterwerdenden Hundes. Der kalifornische Jugend-Sieger dagegen wird aller Vorraussicht nach - bis ins Alter hinein - agil bleiben. Deshalb : Einen Welpen mit ausgeprägt breiter Brust empfehlen wir genau so wenig wie einen Welpen mit sehr großem und breiten Kopf (siehe oben). Ab circa drei bis vier Jahren zeigen sich nämlich bei solchen breitbrüstigen Welpen häufig ausgeleierte, "lockere" Schultergelenke und auch oft Ellebogenprobleme; ja sogar schon Hüft-Arthrose.
Sehen Sie sich im Zwinger nicht nur die Welpen und deren Mutter an,
sondern fragen Sie ausdrücklich nach den über 7jährigen Bulldogs.
Dienstag, Januar 10, 2006
Im Fokus: Qualzucht
Im Gutachten der Bundesregierung "zur Auslegung von § 11b des
Tierschutzgesetzes ...
Im Gutachten der Bundesregierung "zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes
(Verbot von Qualzüchtungen)"
(PDF -Datei*)
ist die Englische Bulldogge neben anderen Hunderassen,
eine derjenigen, die am meisten genannt sind. Und auch in zahlreichen anderen
Stellungnahmen kommt der Bulldog zu solch unrühmlichen Ehren.
Die Bulldogs, die dann als Beispiel angeführt werden sind durchweg übertypisierte,
zu schwere, extreme Exemplare
(siehe meine Typeneinteilung u.a. BB 28. Juli 2005).
Leider finden genau solche Bulldogs immer wieder die Gunst der Zucht-Richter und sind regelmäßig
bei den Siegerehrungen der offiziellen FCI/VDH/ACEB-Ausstellungen zu finden.Der VdFEB (Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.) wendet sich bereits seit 25 Jahren aktiv gegen solche Extremzüchtungen, denn sie widersprechen sogar dem offiziellen Standard des Bulldogs, bzw. sind Überinterpretationen desselben.
... die Einschätzung der politischen und gesetzgebenden Mehrheit ...
Es gibt leider vermeindliche Bulldogliebhaber, die gerade die Über-Interpretation des
Standards lieben;
warum auch immer. Sie halten die Bezeichnung "Qualzucht" für bösartige Verleumdung und
nehmen das Luftschnappen usw. ihrer Bulldogs nicht als starke gesundheitliche Belastung,
und erst recht nicht als etwas Quälendes wahr.
Sie nehmen aber auch nicht wahr, daß nicht irgendeine subjektive Einschätzung den
Tatbestand der Qualzucht bescheinigt, sondern die Einschätzung der politischen und
gesetzgebenden Mehrheit; wie beim Thema "Kampfhunde" eben auch.
Gefahr des Zuchtverbotes
Die Rolle des ACEB ...
Die Blindheit insbesondere des ACEB gegenüber der offensichtlichen Tierschutzrelevanz besondes von Zucht-Champions
ist für uns nicht nachvollziehbar. Auch im finanziellen-geschäftlichen Sinn ist diese Ignoranz kurzsichtig, also
auf Dauer selbstschädigend.
Sarah war ein Qualzucht-Ergebnis. Sie hatte einen oft entzündeten eingewachsenen Schwanz. Wie ich zu dieser Zeit erfuhr: ihre Mutter mußte wegen eines inoperablen eingewachsenen Schwanzes eingeschläfert werden. Ihre dadurch bedingten Entzündungen waren nicht mehr zu beherrschen gewesen... Sarah hatte auch schlimme Augenprobleme: Nickhaut und Lidfehlbildungen. Ich weinte oft, wenn ich ihre ewig entzündeten Augen versorgte. Ich liebte Sarah auf eine verzweifelte Art, denn auch ihr Wesen war gestört. Sie war angstvoll, verschlossen und nicht an Menschen interessiert. Meine Liebe zum Bulldog und mein Leiden mit und um Sarah Blue hat mich zu einer Kämpferin für die Gesundheit dieser so wunderbaren Rasse gemacht.
Freitag, Januar 6, 2006
"Darth Vader" und andere Überraschungen
Ein amerikanischer Blog-Leser, Gary Williams von der Ostküste, schickte uns diese tolle Web-Adresse, hinter der sich zur Zeit unglaubliche 49.199 Fotos von den verschiedensten "Bulldogs" verstecken :
Schöne Welpen,
sowie Bulldog-Kneipen, Bulldog-Sportvereine und auch einiges, was nur "Bulldog" heißt.
Dienstag, Januar 3, 2006
Schnee und Katzenstreu
Wir haben -20 Grad in Alaska, da zog ich Willie seine Pferdedecke zum Wandern über. Berta "Stubenhockerin" wollte heute mal wieder nicht mit :-). Aber Willie läuft ja richtig gern und stolz in seiner Thermo-Pferdedecke herum. Er findet sich dann schön :-).
Ein Trooper-Wagen (Polizei), der uns gerade
überholt hatte, wendete plötzlich und hielt hinter uns an. Ich drehte mich um und fragte:
"Kann ich Ihnen helfen?" Der Trooper hatte nur Willies Beine unter der Pferdedecke beim Vorbeifahren gesehen. Ich hatte mit ihm gerade eine abzweigende Privatstraße überquert, und sein Kopf wurde von dem auf der gegenüber liegenden Seite weiter geführten Schneewall gerade schon wieder verborgen. Anschließend Siesta! :-) Verwirrende Perspektive: von der Galerie obenhalb des Zimmers ;-)
Tipp der Alaskaner: Katzenstreu gegen Glätte
Jede Familie in Alaska hat Hunde und viel Schneeglätte. Salz schadet den Hundepfoten, kommt
also nicht in Frage. Was dann? Katzenstreu saugt Nässe auf und gefriert nicht so schnell.
Vor allen Dingen ist sie pfotenverträglich! Auch wir werden jetzt welche für unseren
Fußweg zur Straße kaufen.
Dr. Yates, der Arzt in Talkeetna, wo Doris lebt, fährt im Winter - in einen bärenfellgefütterten Parka eingehüllt - mit seinem Motorschlitten durch die Kälte. Und sein Hund Penny fährt mit, auch in einen Bärenfell-Parka gehüllt. Berta und Willie waren zuerst ganz von der Rolle, was das für ein Bärenhund wohl sei :-). Nicht weniger von der Rolle sind alle Leute, die dies "Gespann" zum ersten Mal sehen, auch ich :-))).
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