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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Mittwoch, August 30, 2006
13km-Wanderung durch´s Bodetal im Harz
Der "über-Stock-und-Stein-Pfad" war 12 km lang - und dann noch 1 km bis zum Bus, der
uns zurück zum Auto brachte ! Stu und ich haben noch NIE eine solche
höllisch-lange Wanderung gemacht;
aber wir dachten, da wir eine völlig gesunde Bulldogge haben,
sollten wir ihr auch ein Leben bieten, in dem sie diese Gesundheit ausleben kann ...
Frieda tänzelte uns immer voraus an der Abhangseite links. Wie ein Pfadfinder-Wolf :-) beobachtete sie jede Bewegung im Wind. Ich drückte mich lieber an der Felswand rechts entlang, wenigsten an so manchen engen Stellen; Frieda ist schwindelfrei, ich aber nur so lala. Frieda war nie besorgt um sich, sondern nur um uns : daß wir gut mitkämen. War einer von uns mehr als eine Leinenlänge (8 Meter) zurückgeblieben, dann wartete sie geduldig.
Montag, August 28, 2006
Heute berichtet Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel : Neues vom kleinen Connor
Connor hat mich vor allem bei der Gartenarbeit oft zum Lachen oder manchmal auch fast zum Verzweifeln gebracht. Es bestehen schon grundlegende Unterschiede in unseren Vorstellungen von Bepflanzung und Bewässerung. Wo ich eine Hortensie pflanzen will, wünscht sich Connor eine "Erdferkel"-Suhle, wo ich eigentlich einen Zaun vorgesehen habe, wünscht er sich freie Rennstrecke und die "Bewässerung" meiner Kräuter habe ich mir auch anders vorgestellt. Dass bei unseren Spaziergängen Horden von Leuten stehen bleiben, Radfahrer anhalten, absteigen und sich zu unserem Kleinen hinunterbeugen mit den Worten: "Och, ist der süüüüß", das brauche ich ja eigentlich kaum erwähnen, aber als stolze Eltern gibt man schon mal gern damit an.
Aber nach der sehr schwierigen Anfangsphase sind wir ja für jedes Spiel dankbar. So wundern wir uns auch immer, wie duldsam Hannibal ist. Wir leiden ja auch unter Connors Knabberwut, schließlich sind die Milchzähne eine echte Plage. Hannibal ist mittlerweile rund um seinen Hals reichlich zerbissen, überall sind Krusten und Schorf und trotz allem nimmt er die Angriffe meistens ohne Murren hin und versucht lediglich Connor seine überlegene Rangordnung zu vermitteln.
Bei uns ist es Sitte, dass die Hunde bei Bedarf auch zu Wort kommen dürfen, daher soll nun unser Kleiner auch seinen Senf zu seinem neuen Leben dazu geben dürfen :
also ich bin Connor und ich muss sagen, so ein neues Leben ist ganz schön spannend. Zuerst einmal die lange Autofahrt, weg von Mama und meinen Geschwistern. Aber ich durfte Schoßsitzen, und das war okay. Und dann war bei meiner Ankunft ja auch ein anderer Hund da. Nur schade, dass der mich irgendwie nicht mochte. Er hat wohl geglaubt, ich sei nur zu Besuch und als er merkte, ich bleibe, da hat er mich richtig angegriffen. Wie kann er auf so was Niedliches, wie mich, eifersüchtig sein? Puh, da hatte ich schon Angst. Frauchen hat auch die ersten 14 Tage ständig auf uns aufgepasst, damit nichts passiert. Und mittlerweile habe ich den alten Knochen - schließlich ist Hannibal ja schon so alt, älter, wie meine Mama und Papa zusammen - ganz schön flott gemacht. Es hat eine Weile gedauert ihn zum Spielen zu bewegen, und wenn ich ehrlich bin, könnte ich mir das auch noch viiiiieeel besser vorstellen, aber er tobt schon ab und zu mit mir herum. Nur versucht er mich immer unterzubuttern. Na, er kann wohl nicht anders.
Was ich noch nicht verstehe ist die Sache mit meinen Geschäften. OK, im Bettchen macht man nichts, aber die Wohnung ist doch groß genug, um sich hier und da zu erleichtern. Na ja, wenn meine Leute das meinen, dann werde ich mich wohl dran gewöhnen müssen, nur draußen zu müssen, aber unpraktisch ist das schon. Ich denke, ich werde mir auch noch ein bisschen Zeit lassen mit Lernen. Obwohl ich ja immer runter getragen werde. Aber trotzdem ist mir der Teppich lieber, als beim Pieseln nassgeregnet zu werden. Und was ich alles nicht anknabbern darf. Puh, das ist eine Menge! Teppiche, Möbel, Teppichleisten, Gardinen, Schuhe, Bekleidung, nicht einmal den Wäschekorb darf ich ausleeren, und dann die Blumen, Bücher, Zeitungen, Kabel, usw. - alles ist für mich Tabu. Gemeinheit!!! Es ist euch ja wohl klar, dass ich immer mal wieder mit meinen Zähnen danach frage, ob diese Sachen wirklich nicht für mich da sind. Es könnte ja sein, oder?!
So, jetzt muss ich erstmal wieder ein Nickerchen machen und danach bei Hannibal
anfragen, wie es mit ein bisschen Herumtollen aussieht.
Wichtig sind Liebe für die Hunde, Schutz, Anleitung, Spiel und Erziehung, aber auch genügend Freiraum sich gegenseitig kennen zu lernen, zu erziehen, sich zusammenzu-raufen und vielleicht Freunde zu werden. Das haben wir erkannt, oder besser erkennen müssen, und danach handeln wir nun. Wenn die Spiele ab und zu etwas ruppig sind (da werden öfters Stühle umgeworfen, Figuren fallen um, die Sofas werden verschoben), dann soll das wohl so sein. Wir räumen halt wieder auf und genießen die Phasen der Ruhe, die solchen Raufereien in der Regel folgen. Na, morgen kann Connor sich mal so richtig austoben. Ich habe mich zur Welpen-Spielstunde angemeldet. Ich soll eine halbe Stunde eher kommen, damit er nicht sofort als Fremdling der ganzen Horde gegenübersteht, sondern dass die anderen auf ihn treffen. Hört sich gut an und die Frau war auch sehr nett. Sie freute sich unwahrscheinlich endlich nach Ewigkeiten mal wieder eine Englische Bulldogge zu sehen, wobei die letzte wohl der Typ Qualzucht gewesen sein muss, denn sie erinnerte sich hauptsächlich an ihr Mitleid mit dieser schnaufenden, o-beinigen, japsenden, kurzatmigen Kreatur. Na, da wird sie morgen staunen ... es geht auch anders.
Werden die beiden - und das hoffen wir stark - zu einer geballten Ladung Bulldogpower zusammenwachsen, die gerne und oft gemeinsam aktiv sind? Die Zukunft wird es zeigen.
Samstag, August 26, 2006
Besuch von Gloria
Der Spaziergang ging durch die Spielwiesen der Altenau-Auen.
Gloria leckt sich die
geschlossenen Augen vor Freude,
Frieda macht vor Genuß die Augen zu,
und warum ich hier
die Augen zu habe, weiß ich nicht genau ;-))
Donnerstag, August 24, 2006
Ein früher Sonntagmorgen im schönen Südlichen Eggegebirge, Friedas Zuhause
Im Zentrum von Bad Willebadessen kann man im Park des
Schlosses/Klosters eine Skulpturensammlung
durchwandern, und in den Klosterhallen ist
zur Zeit eine
Ausstellung der Bilder unserer Freundin
Udalrike Hamelmann zu sehen.
Übrigens kann man in diesem Schloß/Kloster auch ganz wunderbar - in barocker Fülle
- speisen, wie wir es neulich
bei Udalrikes
Geburtstagsfeier erlebten. Vielen Dank, Udalrike :-))) Ich liebe Udalrikes Bilder in ihrer Intensität und Farbenlust sehr :-) Und Udalrike ist ein großer Hundefreund :-). Lothar, sie und Carlos lieben Frieda-Herzchen :-))) Sie wird ein Bild - mit Frieda drin - malen. Ich bin riesig gespannt und voller Vorfreude darauf. An diesem frühen Morgen wurde uns wieder einmal dankbar bewußt, wie wunderschön wir hier mit Frieda :-) leben.
Dienstag, August 22, 2006
Heute erzählt Gastblogger "Oskar" (Jan ;-) Peters Zu Besuch auf dem Welshof
Nicht, dass ich es schön finden würde so lange in der Hitze dieses Sommers im Auto zu sitzen. Nein! Aber wenn wir über 2 Stunden unterwegs sind, geht es zu Besuch zu Leo und meiner besten Freundin, der Möpsin Wilma. Sie ist vor knapp einem Monat bei mir in Berlin ausgezogen und hat sich auf den Weg ins schöne Mecklenburg gemacht, wo sie den ganzen Tag mit Leo, dem Leonberger, toben kann. Ich besuche sie so oft es geht, denn sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie war zwar immer sehr aufgedreht, aber das hat wenigstens auch mich mal sportlich gefordert. Wenn ich Wilma nun monatlich treffe, dann ist immer riesig was los auf dem Welshof. Das ist genau die richtige Abwechslung zum Großstadtalltag. Mama Sophies Eltern haben einen großen Hof mit vielen interessanten Dingen drauf, wie eine Fischerei und eine große Gaststätte. Auch andere Tiere leben dort: es gibt Fasane, Schweine und zeitweise Schafe. Das ist total interessant, weil die alle so komische Geräusche machen und so merkwürdig riechen.
PS: Mein Papa Jan möchte Euch auch noch etwas sagen :
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Mitglieder vom
'Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.'
im nächsten Jahr (2007) hier in der Mecklenburger Schweiz treffen würden.
Mit den vielen Seen und tollen Wanderwegen in wunderschöner Natur bietet
Mecklenburg viele Möglichkeiten ein unvergeßliches Treffen (oder Kurzurlaub :-)
zu gestalten.
Es wäre schön, wenn wir Euch im nächsten Jahr in unserer Heimat willkommen
heißen dürfen! Jan, Sophie und Oskar!
Sonntag, August 20, 2006
Heute berät uns Gastblogger Murat Karakaya ;-) Das magische Kraut : Gänseblümchen
Was unsere Couch-Kojoten durchmachen muss man nicht weiter
ansprechen - Ceanu bekommt das volle Programm. Zuhause liegt er die meiste Zeit im Bad auf den kühlen Fliesen. Wenn ich dort auftauche um "was auch immer zu erledigen" bin ich schon lange zu spät : der Boden ist superwarm und Ceanu ist nicht einen Zentimer von der Stelle zu bewegen. Die Badewanne ist etwa 15cm tief mit kaltem Wasser gefüllt. Dann und wann schlittert Ceanu mal rein um sich etwas Abkühlung zu verschaffen. Ab und zu sind wir auch in der Küche und sitzen vor geöffneter Kühlschranktür. Ich muss aufpassen, dass Ceanu nichts klaut - und Serpil achtet darauf, dass ich darauf achte, dass Ceanu nichts klaut. Er hypnotisiert uns ja ständig mit seinem Futterblick. Wir gehen NOTFALLS auch bei Wüstentemperaturen Gassi, aber dann auch ohne zu toben, gemütlich im Schatten und in Wassernähe. Für alle Fälle haben wir auch Wasservorräte "am Mann". Das Beste was man seinem Bulldog jedoch tun kann ist, ihm Gänseblümchenköpfe mit ins Essen zu mischen. 6-10 pro Tag. Die kleinen Pflanzen wirken Wunder, sie wachsen nahezu überall, fast das ganze Jahr über vom April bis September, und sie kosten nichts. Ceanu hat zuvor immer ein bronchienerweiterndes Medikament bekommen. Wir sind auf das natürliche Multitalent Gänseblümchen umgestiegen und sein Rachen ist frei von Verschleimungen, er ist vitaler und sein Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Auch die Schmerzen in den Ellenbogen und der Hüfte scheinen gemildert zu sein, denn er tobt ruppiger als sonst.
Mittlerweile brauche ich Ceanu nur die Gänseblümchen zu zeigen, und er grast sie gierig ab wie eine professionelle Vollzeitberufskuh. Ach ja : Wie ich gehört habe, können dank der Gänseblümchen auch Alaska Willie (Siehe auch Blog-Beitrag 1. Juni 2005) und Big Jim mit ganz unverschleimtem Rachen perfekt durch diesen heißen Sommer laufen und rumtoben ! Aber Vorsicht! Einem Zigeunerbrauch nach bleiben alle diejenigen, die Gänseblümchen essen, für immer klein ?! ;-))
Freitag, August 18, 2006
Besuch bei 1en Tag alten Bulldog-Babys :-)
Als ich im Floral Garden ankam begrüßte mich als Erster mein Liebling Gino überwältigend freudenvoll - ich liebe diesen Hund wirklich. Birgit sagt, jeder wolle ihn haben, das läge an seinem glücklichen Wesen und seinen großen, so intensiv strahlenden Augen. Dann ging es ins Welpen-Haus zu den 6 Winzlingen, 4 Mädchen und 2 Rüden. Mama Shiny begrüßte mich freundlich und leckte mir gleich die nackten Füße, als wären diese auch pflegebedürftige Babys :-) Wir legten die Welpen an, Shiny war ganz still und geduldig dabei, es tat ihr offensichtlich gut. Und ich staunte sehr, wie unterschiedlich diese 3 Stunden alten Welpen sich dabei schon verhielten !!
Was mich aber am stärksten beeindruckte : sie wuchsen zusehens, wirklich, man konnte zusehen : abends waren sie schon deutlich größer als morgens - und das kleine hektische Mädchen hatte nach 4 Tagen sein Geburtsgewicht ver-doppelt und war etwas gelassener geworden - quirlig wird sie aber bleiben. Birgit und ich schliefen im Welpenzimmer; es war bei diesem heißen Wetter auch dort schrecklich heiß. Ich habe Mama Shiny bewundert, wie unbelastet sie durch diese Hitze ihre Babys versorgte. Sie ist eine Tochter der brasilianischen Hündin mit der riesenbreiten Luftröhre und super fit. Der Vater dieses Wurfes ist nicht "Gino", sondern der alte "FloralGarden-Star" (und Wilmas jüngerer Halbbruder) Robbie. Birgit zieht sich auf diese Art zwei nicht zu nah verwandte Zuchtlinien heran. Eine dritte wird noch folgen.
Diese drei Tage lang waren die drei "Haushunde" Gino und die zwei alten Hündinnen Sunny
(8) und Babsy (11) im Haus und Hof meine Begleiter;
Gino sogar auf Schritt und Tritt. Abends lag meist Gino in meinem
linken, Sunny in meinem rechten Arm und Babsy an meinen Füßen. Ich hatte nicht gewußt,
welch starke, freudige innere Ruhe diese selbstverständliche, sprachlose Zusammengehörigkeit inmitten
eines Rudels erzeugt. Diese Ruhe macht ganz stressfrei.
Ich war den Bulldogs dankbar für diese wundervolle Erfahrung!
Das WELPENrudel machte mir klar, daß Hunde mit einem dominant starken Bedürfnis
nach Nähe geboren werden. Dieser innere Trieb, den anderen immer nah zu sein, erzeugte
im Welpenrudel ganz offensichtlich als Nebenprodukt den Futterneid : dieses
"nahe-sein-wollen" wurde
in Bezug auf die Zitze des anderen als "daran-teilhaben-wollen" ausagiert.
Da dieses Verhalten bei ausgewachsenen Hunden zu Beißereien führen würde,
ist dort der Futterneid,
das "Teil-haben-wollen", durch hierarchische Strukturen im Rudel neutralisiert...
Mittwoch, August 16, 2006
Heute unterhält uns Gastblogger Murat Karakaya Der Ball und sein Hund :-))
Ein Heer von Ärzten, Psychologen, Hundetrainern und Tierflüsterern beißen sich die Zähne daran aus, Spiele für unsere Vierbeiner zu entwickeln. Das, was sich Ceanu heute ausgedacht hat, geht auf keine Kuhhaut. Lest selbst : Ceanu liebt Bälle immer und über alles. In einem Naturpark spazierten meine Frau, der Kleine und ich wieder der Abendsonne entgegen, und irgendwann nach 2 Stunden wollten wir die "Heimreise" antreten - als uns auffiel, dass Ceanu ständig seinen Ball augenscheinlich vergaß.
Bald konnte man in der Dunkelheit kaum seine Hand vor Augen erkennen, und wir waren auch langsam müde, und es machte keinen Spaß sich alle 5 Meter umzudrehen um zu sehen, ob Ceanu seinen Ball noch im Mund hatte (hatte er natürlich nicht!)
Also hieß es Ball einpacken und los. Nur... wir hatten unsere Rechnung ohne
Ceanu gemacht, der immer genau den Moment abpasste, bis ich mich zu seinem
Spielzeug runterbückte um mir dann mit dem Ball, den ich gedanklich schon
in der Hand hielt, davonzurennen.
Also vom Spielprinzip eigentlich ganz einfach. In etwa wie: Das Spielchen spielte er ´ne Weile mit mir, dann endlich hatte ich es geschafft. Ich hatte den Ball und "die Macht !!!" ( So wie derjenige, der zuerst die Fernbedienung in der Hand hält :-)
So flog der Ball in einen kleinen Bach, aus dem Ceanu sein Spielzeug ohne Problem rausfischte. Zum Problem wurde eher, dass ein Hund sich nun mal schüttelt wenn er aus dem Wasser kommt,.. Ceanu tut das immer ganz speziell und am liebsten direkt bei uns. Meine Frau war schon für die anschliessende Grillparty gekleidet und so ging das Gerenne und Gedrängle um die Wette unter Gelächter und Gekreische durch Wald, Wiesen und Büsche Richtung Auto los - zwar nicht in 2.8 Sekunden, aber wir waren nahe dran, LOL!!!!
Das Wochenende war unglaublich voll mit Action, denn unser 15jähriger
Dogsitter Mikail hat bei
uns übernachtet, während meine Frau in den Norden für einen Kurzurlaub gefahren
ist. Beim Gassigehen sind wir an einem Kindergarten vorbeigeschlendert. Natürlich ist
Ceanu ein großer roter Ball im Garten aufgefallen, den man dort vergessen
hatte. Nur leider kam er nicht an ihn ran, denn ein mannshoher Zaun versperrte
uns den Weg. Das ärgerte ihn natürlich ungemein, und er gab uns das lautstark zu verstehen.
Mikail schüttelte lachend den Kopf und umschrieb Ceanu's Ballfetischismus mit dem
wundervollen Statement:
Montag, August 14, 2006
Heute erzählt Gastblogger Murat Karakaya über : "The Certified Bulldog-Sitter" :-)
... er liebt Bulldogs, am liebsten Englische und am dollsten unseren.
Für Ceanu sind alle Menschen seine Freunde, aber Mikail ist sein bester Kumpel. Auf
Mikail ist absolut Verlass. Er ist da, wenn man ihn braucht. Immer. Unter
allen Umständen. Jederzeit. Der Junge ist 15 Jahre jung und hat eine Stunde Fahrt bis zu uns. Er nimmt sie bei Wind und Wetter in Kauf. Ich sehe jeden Tag Menschen in seinem Alter, denen ich Ceanu bei bestem Willen nicht anvertrauen würde. Mikail ist einer der glorreichen Ausnahmen, die Besseres im Sinn haben als Drogen und Leute "abziehen" (umgangssprachlich für Raub mit evtl. Gewaltanwendung), nämlich: Wrestling, Musik und Bulldogs.
Mikail hat sich das Bulldog-Buch von I. Angehrn gegriffen, und er weiss inzwischen mehr über diese Rasse, als vermutlich alle anderen in seinem Alter. Er wünscht sich seinen eigenen Bulldog und möchte auch mal gern eine Bulldog-Geburt miterleben. Also ich finde, er und seine Familie haben die besten Vorraussetzungen um einen Bulldog zu halten. Eine gute Züchteradresse, Haus und Garten, eine tierliebe Familie, einen potentiellen Spielkameraden für ihren Bulldog - aber das Allerwichtigste: einen zuverlässigen, bulldogerfahrenen Jungen mit einem Kindheitstraum. Jeder, der auf sein Bulldogjunges warten musste, kennt dieses Gefühl. Wenn Mikail wüsste, dass er sicher "Einen" bekommt, würde er, wie er sagt, "um sein Leben sparen."
Samstag, August 12, 2006
Heute beschreibt Gastblogger Murat Karakaya : Ceanu´s "Mief-Quirl de Lux"
2. August : aber die Hitze macht einem gut zu schaffen. Selbst uns "Hautatmern" ist das bei über 35’C eine Tortur. Daher sind wir erstmal in das topklimatisierte Einkaufszentrum zum shoppen gegangen - für Ceanu! Ventilatoren und Getränke sind derzeit, wen wundert’s, die absoluten Verkaufsschlager im Handel und zudem nahezu überall ausverkauft. In Deutschland rechnet man ja jeden Tag damit, dass es schlagartig kühler wird oder es zumindest in ein typisches Schmuddelwetter wechselt, deshalb haben wir so lange mit dem Kauf gewartet. "Ist doch bald wieder Herbst!" haben wir uns auch schon sagen hören ! Nun findet man kaum noch welche ! EINEN Laden haben wir dann doch gefunden, wo noch ein letzter Ventilator im Regal stand. Ich sag euch, "Dat Ding is HighTec-PUR! Die Berliner würden es schlichtweg "Miefquirl", die Nordmannen vielleicht "Dreckschleuder" nennen. Dabei sieht es noch nicht einmal aus wie ein Ventilator. Ich finde, der könnte im einer neuen "Star Wars Episode" eine gute Figur als Espressobeamer machen.
... hundegeeigneter, bulldoggetesteter Ventilator :-) !
Kaum 40cm hoch in edler Silberfarbe und schlichtem Säulendesign gehalten pustet
es kühle Luft in das Zimmer. Und zwar schwenkend um 160Grad herum, geräuschlos,
und man kann ihm mit einem Knopfdruck "sagen", dass er in kurzen Zeitabständen
mal mehr und dann wieder weniger Luft durchpusten soll - eine spezielle Funktion
um Hunde und Katzen vor unliebsamen Erkältungen, bzw Entzündungen der Netzhaut
im Auge zu bewahren !Ceanu scheint auch eine gute Meinung von seinem neuen Spielzeug zu haben. Er probiert noch immer aus welche Lümmel-Ecke des Zimmers am besten klimatisiert ist. Unser Fazit: Sehr empfehlenswert und bulldog-getestet!
Donnerstag, August 10, 2006
Heute erinnert sich Gastbloggerin Doris Ehrenstein Was ein Bulldog will, das tut er !
wie ich aus den Nachrichten erfahre und lese, habt Ihr immer noch schreckliche Hitze. Dabei fallen mir zwei nette Episoden mit meinen früheren Bulldogs Anka und Nelli ein. Es liegt schon Jahre zurück, ich lebte zu der Zeit in der Nähe von Köln. Und es herrschte auch sehr heißes Wetter ...
Es war sehr heiß und schwül, und ich fuhr mit meiner Tochter und meinen beiden Bulldogs Anka und Nelli zum Schwimmen.
Anders jedoch Anka : ehe ich mich umgesehen hatte schwamm sie bereits - ich hinter ihr her. Sie schwamm sehr zügig auf etwas großes Grünes weiter draußen im Wasser zu. Und siehe da, das "Grüne" war eine Luftmatratze, auf der sich eine junge Frau sonnte. Anka versuchte auf die Luftmatratze zu klettern. Die schwankte, die junge Frau schrak auf und sah Ankas Gesicht direkt neben sich aus dem Wasser gucken und schrie los ... Anka ließ sich auch durch dieses Schreien von nichts abhalten. Sie startete einen neuen Versuch und ... es ging alles so schnell, die Frau fiel ins Wasser, und Anka ruhte sich auf der Luftmatratze aus. Ich entschuldigte mich. Die junge Frau und ich schwammen nun zu der noch immer schreienden (nicht bellenden) Nelli zum Ufer. Inzwischen hatte sich die Frau beruhigt und sagte, sie wäre starr vor Entsetzen gewesen, sie glaubte ein schnaufendes, blasendes Ungeheuer wäre aus dem See aufgestiegen.
An einem Sonntagnachmittag fuhren wir zum "Haus am See" in Köln. Ein sehr nettes Restaurant und Cafe. Bei der Hitze saßen alle Gäste auf der Terrasse oder fuhren Tret- oder Paddelboot. Ich stand mit Anka und Nelli am feuchten Ufer.
Ich rannte zum Steg, entschuldigte mich bei den Herrschaften, gab ihnen meine Adresse und bat sie, die Kleidung in die Reinigung zu bringen. Sie waren immer noch stumm vor Schreck ... Nelli war jedoch nicht aus dem Boot zu bewegen; schließlich zog ich meine Schuhe aus, ging ins Wasser und zerrte sie aus dem Boot. Eine Rechnung habe ich nie bekommen. Dies sind die beiden Geschichten, über die wir so oft gelacht haben. Liebe Grüße, wir telefonieren, Doris
Cornelia, heute steht in der "Anchorage Daily News", daß
ein Bulldog mit Namen "Tank" aus Soldotna (wir waren dort vor 2 Jahren)
ein 15-jähriges Mädchen vor der Entführung rettete!
Hier der Zeitungsausschnitt.
Dienstag, August 8, 2006
Frieda : ein Jahr in Deutschland
Auf dem Foto daneben ist sie 1 Jahr älter. Es läßt mich immer wieder staunen, wie sich der beeindruckende Bulldogkopf aus so einem "Baby-face" entwickelt ! Und hier das Halsband "Little Dog University", mit dem Frieda anreiste, im Vergleich zu ihrem heutigen !
Samstag, August 5, 2006
Heute erzählt Gastbloggerin Helen B. Abby Winston Montana Brown
I just visited your Bulldog Blog and it gives me such happiness to look at the photos. There seems to be a new one where the dear Bulldog is trying to get some tid bits from a plate on the table. His, her face is just wonderful. I have Wilma's picture right next to my computer, the one where she is rolling on her back laughing.
They are both of the infinitely wonderful Winston Montana Brown, so name because he was born in a tiny town in the state of Montana called "Big Timber." This was about 40 years ago and he was my third of four wonderful Bulldogs. Meeting Winston was kind of an amusing story because at the time I was living in Montana in a town about 25 miles away from Big Timber... I was working at a trucking company and earning $2.10 an hour - even a pittance then so I had little money to spend on a Bulldog without writing home to my dad for the money. He would have sent it gladly because he too loved Bulldogs and was just a generous man-- anyway. I took my last, $125.00 in my checking account and wrote a check for Winston, an 8 week old puppy. We lived happily in Montana for a year or so and then missed home in San Francisco too much and moved back to the city. While in Montana though the owner of the trucking company was very enlightened. He permitted all the employees to bring their dogs to work and they did. Winston was the only puppy though and was just loved by everyone and as you can imagine he was very well socialized though I think Bulldogs "come that way" because they are just so sweet that people are attracted to them.
The Bulldog flower photo is of Winston in Montana at about one year old. The Christmas picture was taken about 3 years later in my fathers house in San Rafael. Note the scarcity of ornaments on the low branches. Winston had removed them... We thought him so clever to do that and his strong jaws never broke one. As you can see he was very pampered and much loved like Wilma and Frieda. Hope you like the photos. I will select some of the other wonderful four Bulldogs, Noel, Amy, and Oliver and send them along with brief stories. Hope all is well. Helen
... The commemorative stamp is very interesting... ... Hugs to beautiful Frieda. I think that photos of her as she conducts her daily activities, up and down the side margins of your blog would be a wonderful artistic addition. Ha!
Donnerstag, August 3, 2006
"Goomba´s Berta" - der Shooting-Star ;-)
Von 15 Hunderassen gibt es z.B. Notizblöcke mit dem kleinen Foto eines besonders typischen und freundlichen Hundes der jeweiligen Rasse : auf jedem Blatt oben links. Eine dieser 15 Rassen ist unser Bulldog : gerade ist solch ein Notizblock ($ 5) herausgekommen. Das Tolle daran : ein Foto von "Goombas Alaska Queen" = "Berta Ehrenstein" ziert jedes einzelne Blatt! Bertas Verwandschaft hier in Germany - Frieda, Dreamboy, Connor und Geschwister - ist besonders stolz auf ihre illustre Cousine, Schwester, Tante :-))) Doris Ehrenstein kommt zum diesjährigen Herbsttreffen des Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. aus Alaska angeflogen, leider OHNE Berta und Willie :-)). Sie bringt von diesen Notizblöcken einige mit. Berta ist AUCH in zweien der Bulldogkalender 2007 : einmal als Valentins-Girl (Februar) und einmal lustig auf einem Hocker sich drehend (April). Doris bringt ebenso einige dieser Kalender mit : Vorzugspreis und natürlich ohne Versandkosten :-). Über die Kalender - und über die Story, wie es zu diesen Fotos kam - werde ich auch noch bloggen.
sind humorvoll typisierende Sympathieträger für die jeweilige Rasse. Es geht nicht um deren gerade modische Standard-Interpretation, sondern um Akzente des gemeinsamen Lebens mit ihnen. Ihre Individualität wird betont. Deshalb sind die Kalender ja so beliebt.
... der Hund als Kompensationsobjekt
zeigen fast immer erstarrte Modepuppen in immer gleicher Position. Allein schon diese
so langweiligen "Ausstellungs-Siegerfotos" machen augenfällig, daß hier der Hund
als Kompensationsobjekt persönlicher Bedeutungslosigkeit mißbraucht wird. Man kann daran
erkennen : Status soll verkauft werden; der Hund als Status-Stütze für Status-Bedürftige
... wie beschämend ! Ein SEHR GUTER ARTIKEL zu diesem Thema steht in der aktuellen Ausgabe (7/8 2006) des Hundemagazins WUFF. Hier die Zusammenfassung des Verlages :
... Jahrmarkt der Eitelkeiten der Hundeaussteller ...
Hundeausstellungen: Lust oder Leid?Der ursprüngliche Sinn von Hundeausstellungen war die Ermittlung der besten für die Zucht geeigneten Hunde. Heute werden Hundeausstellungen immer häufiger als abstoßender Jahrmarkt der Eitelkeiten der Hundeaussteller und Züchter kritisiert - und als Kniefall vor einer Nachfrage, die unsere vierbeinigen Freunde als gequälte Marionetten missbraucht.
Mittwoch, August 2, 2006
"Die Bulldogzunge", noch mehr darüber ;-) Fortsetzung vom Beitrag 2. Juli, siehe Link unten.
Dieses Foto links wurde 1993 bei einer Hochzeitsfeier gemacht. Die Braut, meine Kollegin Renate, liebte Alma sehr, und deshalb wünschte sie sich Alma als "Brautjungfer" mit Blumen umkränzt :-)) Alma trug ihren Blumenkranz den ganzen Tag mit Würde! Als "Brautjungfer" nahm sie natürlich auch am Festessen teil. Sie bekam jeden Gang auf Tellern serviert; herrlich! Hier verspeist sie (übrigens bedächtig und gesittet ohne etwas zu verschlabbern) Rehbraten mit Pfirsichhälften an Johannisbeersauce mit Reis. Der Reis wurde extra für sie gekocht! Wie man sieht, schmeckte ihr dies wirklich nicht
alltägliche Futter sehr ;-) Die beiden Zungen unten zeigen die Kunst des Einrollens ;-). Bei "Chagall König" sehen wir davon Phase 1, und bei "Oskar Peters" mindestens Phase 2 !
Die kleine weiße "Dixie Ramel" will das Zepter übernehmen ;-). Aber "Yacuma Ramel" meint, sie hat ältere Rechte, oder ??? Wie auch immer, hier im Bild scheint diese Frage friedlich geklärt !
Wenn Bulldogs ganz konzentriert etwas voneinander wollen, so
wie hier den Ball, dann ziehen sie die Zunge ein.
Ausgestreckt zeigt die Zunge dagegen
Eine Geschichte über Wilmas diebische Zungen-Geschicklichkeit : Wir schlenderten im Hochsommer mit ihr durch die Paderborner Westernstraße,
das ist die Einkaufsmeile ;-) hier. Vor einer Eisdiele stand ein kleines Kind, das in seiner Hand ein Eishörnchen hielt.
Ganz nebenbei im Vorbeigehen streckte Wilma ihre Zunge raus und mit einem schnellen
Zungen-Griff hatte sie das Eisbällchen sauber
vom Hörnchen getrennt und verschluckt, ohne das das Kind oder seine Mutter diesen Raub
bemerkten. (Und ohne Chance für uns dies zu verhindern :-)
Wir drehten uns nach ein paar Metern noch mal um und sahen, daß das Kind fassungslos
sein leeres Eishörnchen anstarrte ... Hier ein besonders schönes Profi-Foto von Wilma mit erwartungsvoller Zunge ;-))
"Willie Ehrenstein" dagegen zeigt seine Zunge bei Anlaß gern; so wie hier oben rechts bei Santa Claus in Alaska : die ganze Situation riecht schließlich nach Leckerli!!! "Berta Ehrenstein" aber läßt sich durch nichts erschüttern : sie hält ihr Maul geschlossen! Im Ernst: Sie hat einen so perfekt hochgewölbten Unterkiefer und nur gerade so viel Vorbiß wie nötig : könnte ihre Zungen-Zurückhaltung vielleicht daran liegen ? Sie zeigte auch noch NIE einen Eckzahn.
Da sie ein sehr schlank gehaltenes Muskelpaket ist
(21 kg), hechelt sie im Sommer auch wenig; also auch dann keine
lang heraushängende Zunge als private Klimaanlage :-) ...
Als Abschluß dieser "Zungen-Bilder-Folge-Nr.3" ein Foto mit Willies
typischer Rosenblatt-Zunge und Berta, der einzigen mir bekannten Ausnahme vom
Zungezeigen :-)))
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