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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Dienstag, Oktober 30, 2007
Abschied vom "Goldenen Oktober", denn ...der "Nebel-November" steht vor der Tür!
![]() Danke Klaus für´s Zuschicken, und Grüße an Doris, Berta und Willie :-)
Sonntag, Oktober 28, 2007
Heute erfreut uns wieder Gastbloggerin Melanie PfersichLotte, Lotte, Lotte, oder einmal Lotte immer LotteWer unsere kleine Charlotte schon kennenlernen durfte, der weiß genau, wie sie sich in die Herzen schmust.
Beim nächsten Bulldog-Treff in Westfalen (siehe Bericht vom 3. Oktober 07) war unser großer Tag, das erste Treffen mit Charlotte. Meine Schwester Claudia, ich und unsere Eltern sind früher als ursprünglich geplant los, um vor dem Treffen bei Eduard "unsere" Charlotte abzuholen. Wir haben Charlotte als Pflegekind bei uns aufgenommen und schnell war klar, Charlotte muß bleiben. Eine Woche war Charlotte der reinste Engel, ein Traumhund. Als endgültig klar war, "Lotte" bleibt bei unseren Eltern, fing sie an aufzublühen und auch den Bengel in sich zu zeigen. Der Reihe nach:
Etwa 06:00 Uhr aufstehen und für gute 30 bis 45 Minuten bei Wind und Wetter
auf die Felder. Samstags wird dann etwas zusammen mit allen drei Bulldogs unternommen: Am letzten Samstag stand erst der Baumarkt auf der To-Do-Liste, dann das Dänische Bettenlager gegenüber und der Fressnapf. Unplanmäßig ging es noch zur Mercedes-Werkstatt, zum Schreiner und in die Nähstube. Als wir stolz mit den für Charlotte neu im Dänischen Bettenlager erworbenen Fleecedecken heraus kamen, saß diese breitbeinig auf dem Beifahrersitz und hatte die Mittelkonsole zerkaut. Dazu grinste sie noch irgendwie frech. Obwohl man entsprechend sauer war, wurde der Plan eingehalten und es ging in den Fressnapf.
Charlotte aber hat, obwohl sie alles andere als lieb war, im Fressnapf, sie durfte mit rein, Spielsachen bekommen, Futter und ein kleines schwarzes Höschen!
Danach ging es gleich zur Mercedes-Werkstatt, einen neuen Deckel für die
Mittelarmkonsole zu bestellen.
Unser Vater sitzt schon bei seinem Müsli und liest seine Zeitung, Charlotte schaut kurz rein und geht wieder. Ins Körbchen wurde vermutet. Unsere Mutter ist noch im Bad und richtet sich fürs Büro. Richtig, Charlotte ist unbeobachtet. Die 16 ½ Jahre alte Hauskatze petzt nicht gerne und somit hatte Charlotte genug Zeit, am Kleiderschrank unserer Eltern das Korbgeflecht neu zu gestalten. Künstlerische Freiheit in allen Ehren, aber unserer Mutter kamen nun doch mal 3-4 kleine Tränen. Hatte es doch der alte Schrank so viele Umzüge, Jahre und Haustiere fast unversehrt überstanden, haben ihn nun mit einem Streich die Spuren der Zeit eingeholt. Aber das wird sicherlich bald anders, denn Charlotte kommt ab nächster Woche ihrer Schulpflicht nach. Sie ist in der Grundschule angemeldet und kommt, dem offenen Schulsystem sei Dank, mit Olly, gymnasiale Oberstufe und Knut, gymnasiale Orientierungs-Stufe, in eine Klasse. Da andere Hunde den Lernstoff meist anders verarbeiten, werden die drei zusammen unterrichtet ohne andere Hunde. Sicherlich gibt es dann bald viel Neues zu berichten. Bis dahin grüßen Euch alle Eure Charlotte und die Jungs mit der Familie Pfersich.
Freitag, Oktober 26, 2007
Heute erzählt Gastbloggerin Nadja Schulze"Dicker" FamilienzuwachsHallo liebe Bulldog-Freunde,nachdem sich unser Familienzuwachs Gwen (diesen Namen haben wir nicht mehr benutzt, da er darauf nicht reagiert - haben ihn kurzerhand in "Dicker" umbenannt) bei uns hoffentlich heimisch fühlt, atmen wir auch langsam auf. Wir haben uns sehr über die schnelle (wenn auch arg chaotische )Vermittlung gefreut. (siehe Beitrag unten vom 4. Oktober)
Nur die lange Autofahrerei an diesem Chaosfreitag hat bei unserem "Dicken" tiefe Wunden hinterlassen. Sobald es in Richtung Auto geht, legt er konsequent den Rückwärtsgang ein. Wir hoffen das gibt sich wieder. Motorräder vertreibt er übrigens; er scheint da spezifische Erfahrungen mit zu haben.
Bei der Jagd mit Ashley hat er keine Chance zu gewinnen, aber beim Fußball lässt er nichts anbrennen und hat einige Tricks auf Lager, zum Leidwesen unseres Sohnes, der nach und nach seine Bälle einbüßt, denn der "Dicker-Sieger" lässt die Luft ab.
Auch bei der Gartenarbeit hat "Dicker" ganz schön zu tun, Eimer, Gießkannen und andere Utensilien müssen immer ordentlich verteilt werden. Und das Konstruktionsprinzip vom Maschendrahtzaun (des Nachbarn) hat er erfogreich durchschaut :-) Der "Dicke", hieß es, kennt keine Kommandos. Aber er versteht, was ich will - und er tut es! Ein Beispiel: Unsere Ashley (auch "Dünne" genannt) ist eigentlich kein Menschenhund, sie lebte in Rumänien auf der Straße und unter deren Gesetzen, bis sie als Nothund zu uns kam. Sie mußte menschliche Lebenspielregeln erst kennen lernen. So brachte ich ihr bei, den Futtertopf nicht wie eine Jagdbeute zu behandeln, sondern so lange davor sitzen zu bleiben, bis ich "jetzt" sage. Wie nun "Dicker" beim Füttern behandeln? Ich brauchte ihm gar nichts zu sagen, er wußte was angebracht war und wartete auf mein "Jetzt". Mein "Dicker" versteht mich aus dem Bauch heraus! Die Nächte sind noch recht schlaflos für mich, da ich einen leichten Schlaf habe und nun zwei "Männer" neben mir um die Wette schnarchen. Morgens dann weckt mich "Dicker" mit schmatzigen, begeisterten Küssen!
Wir sind aber auf jeden Fall glücklich mit unserem "Dicker" und
Ashley und möchten uns nochmals herzlich bedanken.
Mittwoch, Oktober 24, 2007
Ratgeber: kluge Entgegnungen auf dumme Sprüche Eduard erzählte mir am Telefon:
Aber diese Frau insistierte auf immer unerfreulichere Art, Higgins hätte den Schwanz kupiert bekommen, das sei verboten.... und schließlich gipfelten ihre Anwürfe in der fast schreiend vorgebrachten Forderung, Higgins müsse mir abgenommen werden! Da riß mein Geduldsfaden. Im Abwenden und Weitergehen sah ich sie ernst an: "Eigentlich wollte ich ja nicht öffentlich darüber reden. Aber .. Higgins ist gar kein Hund. Er ist eine Kreuzung zwischen einem Schwein und einem Hund. Und vom Schwein hat er den Ringelschwanz geerbt!" Als Eduard dies erzählte, flossen mir vor Lachen die Tränen. Wir meinten ein BB-Beitrag von witzigen und klugen Entgegnungen auf solche - immer gleich dumme - Anmache sei lohnend. Er könne als RATGEBER für solche Situationen dienen. Und hier ist dieser Ratgeber nun ;-)
Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Dazu muß ich anmerken, ob wir humorvoll, scharf oder voller Spott antworten, das hängt vom Tonfall des Gegenübers und auch von seinem Gesamteindruck auf uns ab.
Ich muß jetzt aber auch betonen, Faktor 100mal häufiger bekommen
wir freundliche, herzliche und sogar bewundernde Kommentare zu unseren Bulldogs
auf der Straße zu hören. Hier Beispiele :
Montag, Oktober 22, 2007
Am Donnerstag, 25. 10, um 14 Uhr, in Pro7 : Ernest Superstar in "We are family!" Sue Klette rief mich an und fragte, ob ich sie nicht ein paar Tage in München besuchen wolle - Pro7 würde eine Sendung mit ihr, ihren Kindern und Ernest drehen, und das würde bestimmt interessant, wahrscheinlich sogar lustig, und ich könne in Ernest´s Drehpausen ihn vielleicht auch hüten. Ok, ich fuhr Mitte August hin! Das Thema verrate ich hier noch nicht - ihr werdet sehen ;-)) Nur soviel : Es WAR lustig !
Am Rande: Ernest ist ein großer und starker Rüde; er und ich liebten uns vom ersten Augenblick an, und zwischen den Versuchen der drei Herren, ihn zu Slalom und anderem zu verführen, kam er zu mir, setzte sich auf meinen Fuß, sah hoch und fragte mich, was das denn bloß solle. (Sue war beschäftigt, sie mußte ihre Eindrücke vor der Kamera erzählen.) Also erklärte ich Ernest, er möge alles mit Humor nehmen, bald sei es sowieso vorbei. Ernest verstand, gab beim letzten Durchgang entschlossen Gas und zeigte, dass ein Bulldog nicht nur einen Dick-Kopf hat, sondern auch über viel Verstand darin verfügt! Ernest zeigte sich als wundervolles Beispiel für den Charme, die Willensstärke, die Klugheit und letztlich auch die Anpassungsfähigkeit des Englischen Bulldogs. Zu Beginn des Drehs respektierten ihn alle, und zum Ende liebten sie ihn, jedenfalls mehr oder weniger ;-) Ich war stolz auf Ernest - und Sue, Tochter Caro mit Spike und Sohn Tim sowieso!!!
Ernests großer Auftritt, oder die Tücken mit der "Katze" Für eine Aufzeichnung einer Folge von Pro7´s "We are Family" hatten wir fünf Tage ein Filmteam in unserer Wohnung. Ich machte mir viele Gedanken darüber, ob Ernest die Leute wohl auch in unsere Wohnung lassen würde. Nun, die Personen waren nicht das Problem, es war das mitgebrachte Equipment!
Also, Szene abbrechen und alles auf Anfang. So ging es die ersten zwei Tage andauernd. Ernest freute sich, wenn Redakteurin Anna, Kameramann Mario und sein Bruder und Tonmann Maik unsere Wohnung betraten und begrüßte sie freundlich, ließ sich auch das Bäuchlein kraulen. Sobald sie jedoch auch nur ein Teil ihres Equipments in Hand nahmen war es vorbei mit lustig. Da half alles "schön füttern" nichts.
Am ersten Tag, der natürlich der schwierigste war, vertilgte Ernest während des
Filmens drei Scheiben mittelalten Gauda (seine Lieblingssorte) in Mini Stückchen; wir
gaben sie ihgm, nur damit er bei Laune blieb. -
Übrigens war es bei Außenszenen kein Problem mit dem Equipment. Dort zeigte er
keinerlei Groll gegen Kamera, Stativ und Co. Wer sehen möchte, wie der Beitrag geworden ist, kann das am Freitag den 12.10.07 um 14:00 Uhr auf "Pro 7" tun. Die Sendung heißt: "We are family! So lebt Deutschland."
))-: Eine inzwischen leider nötige Ergänzung :-((Leider hat Pro 7 nun zum 2. mal den Sendetermin verschoben. Der Tenor lautet: Zu positiv, zu lustig! Nun, wir sind ja auch keine Trauerklösse, Gott sei Dank auch keine besonders unglücklichen Menschen. Kurzum: Eigentlich passen wir nicht so recht in dieses "We are family"-Format. Aus der ursprünglich gedrehten Fassung wurde eine Person sogar komplett rausgeschnitten, da angeblich zu unglaubwürdig. Es wurde bemängelt, wir hätten zu wenig Konflikte eingebaut usw....Liebe Vereinsfreunde, bitte erwartet keine hollywoodreife Sendung, erfreut euch einfach an Ernests Beitrag darin und nehmt nicht alles ernst, was gesprochen wird. Wir haben leider keinerlei Einfluss auf das was jetzt "zusammengebastelt" wurde, damit es ins gewünschte Klischee passt :-(( 15. Oktober, herzlichst Euere Sue Klette
Samstag, Oktober 20, 2007
Bulldog-Kalender 2008Der US-Verlag BrownTrout hat auch für 2008 wieder mehrere sehr schöne Bulldog-Kalender herausgegeben. Auf der oben verlinkten Webseite finden Sie Größe, $-Preise und sonstige Detailangeben. Erstmalig können diese Kalender auch direkt in Deutschland bestellt werden:BrownTrout Verlag GmbH, Walter-Freitag-Str.40, 42899 Remscheid, Tel. 02191-2097257
Randy Hirschmann machte in diesem Jahr erneut Fotos von Berta und Willie. Davon werden aller Vorraussicht nach welche in Kalendern für 2009 und 2010 erscheinen. Auch bei dieser Session war wieder Berta die Brave, und Willie der Lümmel :-) Mehr darüber im Beitrag vom 7. Januar 2007 ;-))
Donnerstag, Oktober 18, 2007
Prednisolon: Wichtig für die Not-Apotheke
Anfang September, Hochsaison der Pflaumenernte.Eduard rief an und erzählte von seiner und Kathrins schlimmer Nacht: Higgings fing nachmittags an zu hüsteln, so als hätte er etwas im Hals. Das klang nach einer kleinen Erkältung, aber... Im Laufe des Abends steigerte sich die Not von Higgins bis hin zu Krämpfen am ganzen Leib, die Augen quollen ihm aus dem Kopf, er bekam fast keine Luft mehr. Also sofort zur Notklinik vor Ort. Higgins wurde sogleich Cortison gespritzt und sein Zustand verbesserte sich zusehends. Vermutlich war ihm ein Insekt in den Hals geraten....... Nachmittags von Higgins Unglückstag passierte Chilli fast das Gleiche! Sie hatte sich an all dem "Süßem" unterm Pflaumenbaum vergnügt - und sie lernte dort die Wespen kennen! Anke Teloudis mailte Eduard und Kathrin Jegodka:
Hallo, ich bin Anke,
die Mutter von
Ina Tansley und Chilli's "Pflegeoma", d.h. Chilli
wohnt mit Ina und Rob
in der oberen Etage, wir (mit unseren 3 Golden -Mädels und 3 Katzen)
unten, und Chilli ist bei uns, wenn Ina und Rob arbeiten; als fester und geliebter
Teil des Rudels.Gestern stellte ich bei Chilli eine kleine rote Schwellung zwischen Auge und Nase fest, dachte "da haben die Mädels wohl etwas zu wild gespielt"... 2 Minuten später wurde das Auge dick, ich vermutete nun einen Insektenstich und gab ihr eine Kautablette mit 500 mg. Kalzium. Das Gesicht schwoll so schnell weiter an, dass man zusehen konnte ! Anruf beim TA (Landtierarzt mit Passion Kleintiere), der wurde weitergeleitet auf's Handy, er war bei einem Notfall im Kuhstall, wollte aber so schnell wie möglich kommen. Er sagte "Ihr habt doch Prednisolon im Haus (2 unserer Katzen haben ein Autoimmun-Problem und brauchen es ab und an), gib ihr sofort 15mg davon in die Backentasche, wenn es sich nicht bessert gib 10 mg nach, was anderes könnte ich auch nicht geben, würde es aber spritzen." Hab ich gemacht - und gekühlt wie blöd, Eiswürfel lutschen lassen und damit die Lefzen von innen abgerieben, denn inzwischen war keine Chilli mehr zu erkennen - die Augen fest zugeschwollen, die Lefzen so dick, dass sie nicht mehr durch die Nase atmen konnte und die Zunge schwoll auch an !
Chilli war unheimlich ruhig, liess alles mit sich geschehen, nur ihr Herzchen raste (Puls 180) - und dann stand die Schwellung, der Puls normalisierte sich, Ronja stand auf, schnupperte noch mal an Chilli - und ging in die Küche ;) ÜBERSTANDEN !!! Dann konnte ich fast sehen, wie die Schwellung nachliess - nach 1 Stunde war nur noch die betroffene Lefze dick. Unser TA strahlte, als er sie sah - alles wieder OK !!! Von der Prednisolon-(Cortison)Gabe bis zum Stillstand der Schwellung waren vielleicht 10-12 Minuten vergangen. Hätte ich es gewusst und ihr sofort gegeben, hätte ich Chilli und mir (und Ronja) die schlimmsten Minuten ersparen können. Jeder von uns hat jetzt Prednisolon im Geldbeutel - und im Haus ist es auch oben und unten. Die Notfalldosis ist 1bis 2 mg /Kg Körpergewicht. Für den Dauergebrauch von Cortison bin ich nicht, wenn's irgendwie auch anders geht - aber es rettet im Notfall Leben ! Ich hoffe, Higgins hat sich gut erholt und Ihr könnt jetzt auch wieder durchatmen. Wegstecken lässt sich so ein Erlebnis aber nicht so schnell - dazu lieben wir "unsere Kleinen" viel zu sehr. Liebe Grüße, Anke 4 Wochen später : Chilli trifft KäthchenWie wir im vorletzten Beitrag erfuhren, lebt Käthchen jetzt bei Rafaela Schuda im Georgshof bei Berlin. Ina und Rob Tansley ließen es sich nicht nehmen, sie dort zu besuchen :-)
Es war wohl ein schöner Nachmittags-Besuch; Chilli fand besonderen Spaß an Rafaelas Wilma ;-) und an eines Nachbarn Schuhen ;-) Und wie wir links sehen, zeigte sie sofort einem Nachbarskind ihren schönen Bauch, um einerseits dem Kind jede Angst zu nehmen - und um andererseits (sehr schlau :-) ihren Bauch gekrabbelt und gestreichelt zu bekommen! Ich danke dem Himmel, dass Chilli und Higgins diesen allergischen Schock überlebt haben! Leserbrief von Petra Kellner aus KölnGuten Abend liebes Savory-Rudel,.... Habe den heutigen Beitrag im Blog gelesen - wir hatten das gleiche Problem am Wochenende mit Lollos Bruder Leonardo (erstes "kleines Geschwistertreffen"): scheinbar ist er hier im Garten von etwas gestochen worden - auf dem Weg von uns nach Hause schwoll sein Gesicht total an, er hatte keine Falten mehr im Gesicht. Seine Züchterin Frau Braum riet ihnen am Telefon als Sofort-Therapie zu Calcium, sein Zustand verschlimmerte sich aber auf der Autofahrt drastisch. Da mein Mann Kinderarzt und Kinderradiologe ist, riefen sie voller Panik wieder hier an. Er schickte sie umgehend in die nächste Tierklinik (Gott-sei-Dank waren sie nur ca 800 m von der uns bekannten Tierklinik entfernt), und er meinte, als Notfallmedikament sofort Cortison spritzen lassen. Das bekam Leonardo dann auch, zusammen mit einem Antihistaminikum. Die Tierärztin meinte zwar, es sei eine Kontaktallergie, aber er hatte ca 30 Minuten vor der Abfahrt einmal laut geschrien - und ich habe am nächsten Tag noch eine Wespe in genau diesem Beet gefunden....
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Restwoche,
Dienstag, Oktober 16, 2007
Heute Gastbloggerin Claudia Pfersich-Schöneshöfer zu :Atemnot und Durchfall durch AllergieIm August hatten wir das Glück Cornelia mit Familie, ihren Bulldog-Blog und den VdFEB e.V. kennenlernen zu dürfen. Endlich war es möglich, sich kompetent über Bulldogs zu informieren. Sogar der Kontakt zu einem Tierarzt mit Bulldogerfahrung konnte hergestellt werden. So ergab es sich, daß Knut, unser 1,5 jähriger Bulldog-Rüde, in der Tierarzpraxis von Dr. Peter Söhl untersucht wurde.
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Jetzt gehen wir ohne Asthmatropfen und Allergietabletten nicht mehr aus dem Haus. In einem kleinen Täschchen sind diese lebenswichtigen Medikamente fest an der Leine angebracht. Ein Gefühl von Sicherheit und das Wissen, im Notfall nicht der Hilflosigkeit ausgesetzt zu sein, beruhigen und der Spaziergang macht wieder Spaß. Da Knut auch auf Futtermittel stark reagiert und nur noch Pute und Rind sowie etwas Gemüse verträgt, kochen und backen wir öfter selbst für unseren kleinen Schatz. Denn wo Pute oder Rind draufsteht, ist es zwar auch drin, aber leider oft nicht mehr als 5%!!! Da 4% genügen, um der Dose den Namen "Pute", "Rind" oder sonst was zu geben, das hat uns sehr verärgert. Viele Hersteller sind auch so clever und schreiben vor den Fettdruck Rind (oder andere Sorten) sehr klein "mit". Pute wird zudem meist grob unter Geflügel gefaßt, aber Huhn ist ebenfalls Geflügel und steht auf Knut's "Verboten-Liste". Jetzt erstaunt es uns nicht mehr, daß Knut manchmal eine Dose regelrecht verschlungen hat und an anderen Tagen die kleine Nase gerunzelt hat - die restlichen 96% haben den Geschmacksunterschied verursacht. 4% Rind mit 96% Schwein schmecken eben nicht wie 4% Rind mit 96% Huhn.
Sicherlich gibt es auch gute Produkte am Markt, aber die zu finden dauert lange, weil man die Dosen erst richtig studieren muß. Also ist Selbermachen angesagt, das spart Zeit und erstaunlicher Weise sogar Geld, denn die speziellen Diät-Futter sind oft sündhaft teuer. Knut merkt übrigens ganz genau, wann für ihn oder für uns gekocht wird. Das, so denke ich, liegt daran, daß ich mit viel Freude die Hunderezepte teste und variiere. Knut muß es einfach spüren, wann ich mit Liebe für ihn koche, dann sitzt er direkt am Herd und verfolgt jeden Handgriff der nötig ist, um sein Futter oder die Leckerchen fertig zu stellen. Am schönsten aber ist es, wenn ein Rezept für Hund und Mensch geeignet ist, natürlich muß man für uns Menschen etwas nachwürzen, aber mit dem Gedanken, daß alle das gleiche bekommen, schmeckt es noch besser.
Donnerstag, Oktober 18, 2007
Käthchen
- oder manche Träume erfüllen sich :-) Rafaela Schuda, die Züchterin vom Georgshof, hatte sich schon in Käthchen verliebt, als diese erst ein paar Tage alt war : Rafaela sah ihr Bild am Muttertag im Blog (siehe Beitrag 13. Mai 2007) und wußte tief im Herzen: "Das ist Meine :-))"
Rafaelas Liebe zu Käthchen beruht auf Gegenseitigkeit : Käthchen ist aufgeblüht, da sie nun IHREN Menschen hat, denn Rafaelas Rudel ist klein, sie hat nie mehr als 4 bis 5 Bulldogs im Haus, und keine weiteren zusätzlich außerhalb des Wohnhauses. Käthchen ist sehr stark auf Menschen bezogen, und IHRE Menschen hat sie nun bekommen :-) Auch Papa Bernd liebt Käthchen sehr :-) Rafaela verwöhnt ihr "Traum-Käthchen" mit riesengroßer Liebe - vergleichbar - natürlich nur so in etwa - mit diesem Superleckerli ! Und Käthchen läßt Rafaela aus Angst, sie und ihre Liebe wieder zu verlieren, kaum aus den Augen und heult wie ein Wolf, wenn Rafaela rausgeht. Rafaela schmust und herzt sie aus lauter Glück, sie zu haben, auch wirklich viel. - Wie ein Wolf heult Käthchen übrigens auch, wenn sie raus muß zum Pippi machen :-)) Ihre Geschwister Chilli und Kosmo brummen dagegen in den verschiedensten Tonlagen, so wie kleine Bären :-)
Käthchen im Glück - bei Rafaela
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![]() Käthchen im Glück - bei Rafaela´s Nachbarinnen
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![]() Käthchen im Glück - bei Rudelfreund Beebob
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Beebob ist in Käthchen verliebt! Bei der 1. Begegnung der Beiden wieß sie ihn in seine
Schranken: "Überfallen unerwünscht!" Das akzepierte er sofort und brachte ihr
galant einen Kong als Begrüßungsgeschenk
:-) Die Beiden sind ein herrliches Paar, und ich
bin gespannt auf die zukünftigen Babys von ihnen.
Käthchen im Glück - bei Rudelchefin Wilma
Rafaela erzählte mir am Telefon, dass die 1. Begegnung zwischen der "Hausherrin Wilma"
und Käthchen zeigte, wie intelligent und sozial angepaßt Käthchen ist. Nach ganz kurzem
Bürstezeigen auf beiden Seiten habe sich Käthchen
untergeordnet und somit waren alle zufrieden!Noch etwas zum Namen Käthchen: Es gab ein wunderschönes und hochprämiertes "Käthchen" in den 70er Jahren. Sie war die Tochter von Anka, der ebenfalls hoch prämierten Zuchthündin von Doris Ehrenstein. HIER ein Foto von diesem früheren Käthchen, seiner Mutter Anka und seiner Großmutter Pearl. (Das Foto stammt aus dem Jahrbuch 77/78, welches ich damals für den ACEB herausgab.) Alle 3 Hündinnen konnten natürlich gebären und wurden weit über 10 Jahre alt. Dieses Käthchen war der Liebling aller. Sie war mein Vorbild bei der Namensgebung für (Friedas und James´ Tochter) Käthchen, welches nun glücklich bei der es so sehr liebenden Rafaela lebt :-)
Freitag, Oktober 12, 2007
Heute erfreut uns Gastbloggerin Melanie PfersichAusflug auf den KrewelshofAm Samstag war es mal wieder so weit, unsere übliche Samstagsrunde stand an. Also erst ins Küchenstudio, dann ins Weindepot die Vorräte aufstocken und im Anschluss auf den Krewelshof, der immer eine Reise wert ist.
Im Hofladen gibt es immer was zu entdecken, aber, wie in jedem Laden mit Lebensmitteln, nicht für Hunde. Aber das ist auch wirklich der einzige Ort, an dem auf dem Krewelshof Hunde nicht mit stöbern dürfen. Ansonsten sind 4-Beiner willkommen. Auch im Café, wo man die Sachen vom Hof direkt probieren kann. Also das ideale Ausflugsziel für die ganze Familie. Da es doch ein recht sonniger Herbsttag war, saßen wir mit den Hunden etwas im Schatten, als plötzlich 4 Motorräder vorrauschten. Die Motorradfahrer stiegen von ihren Maschinen und wir merkten schon, wie eine Motorradfahrerin ständig zu Knut und Olly blickte. Als sie dann den Helm abnahm, hielt sie nichts mehr. Sie kam auf uns zu, grüßte freundlich und fragte, ob sie die Hunde mal anfassen dürfe. Klar, war unsere stolze Antwort.
Schon am nächsten Tag kam eine sms: "Treffen wir uns mit den Hunden? Um 14:00 Uhr im Kurpark?" Die Antwort war natürlich "Ja, wir kommen." Als diese sms kam, saß ich gerade bei meinen Eltern im Wintergarten und mein Vater war erstaunt. Er meinte: "So etwas kenne ich nicht, das hab´ ich noch mit keiner Rasse erlebt, dass muss an den Menschen liegen, die sind doch spontaner und kontaktfreudiger als bei anderen Hunden." Als wir am Kurpark ankamen haben wir nicht lange warten müssen und Alexandra kam mit ihrem Bulldog Stanley, der sofort zu Olly und Knut zog, angeflitzt. Die drei waren gleich Kumpels, was wir nicht verwunderlich fanden. Im Gegenteil: versteht sich Stanley scheinbar nicht immer mit anderen Rüden, so aber doch immer mit anderen Bulldogs. Kommt einem bekannt vor, oder?
Kürbissuppe, Kürbis mit Hack :
Zutaten und
Zubereitung
Die Rezepte sind aus: "Pizza Pansen" von Arden Moore und
"Koch mal was für Bello!" von Andrea Packulat
Mittwoch, Oktober 10, 2007
Der Erntedank- und KürbismonatUm beim Thema "Endlich mal satt" (siehe unten die Story über Spike) zu bleiben, geht es heute um den traditionellen Erntedank im "Goldenen Oktober".
Der Kürbis als Symbol für Fruchtbarkeit und Fülle hat in Herbstdekorationen Haus und Hof von inzwischen fast jedermann erreicht ;-) Aus Menschen- wie aus Bulldogsicht bedeutet solch ein Erntedankfest: Sattsein!!! Oder, wie uns Freund Willie auf den Fotos unten mit seiner langer Zunge demonstriert: Endlich satt saatt saaatt saaaatt werden !!! Denn satt sein ist, wie ich meine, ein meist unerreichbares Tagesziel für einen Bulldog ;-)
![]() Das ist übrigens bei Berta und Willie das Gleiche. Die Jungs sind immer brav; das können sie auch sein, da die Mädchen schon alles mit dem Tisch-Leckerli-Futter regeln ;-)
Am Rande: Bulldogs erbrechen sich relativ leicht, wenn sie sich zum Toben tatsächlich zu "voll" fühlen sollten. Magendrehungen sind dagegen extrem selten.
Verwöhnt Eure Bulldogs alle mal ganz heftig zum Erntedankfest: Völlerei sei ausnahmsweise erlaubt ! Vielleicht beglückt Ihr Eure Bulldogs sogar mit selbstgekochten Mahlzeiten und selbstgebackenen Leckerlis? Claudia Pfersich-Schöneshöfer bringt im nächsten Beitrag von Olly und Knut empfohlene Rezepte, die dazu geeignet wären :-) !
Montag, Oktober 8, 2007
Heute unsere fassungslose Gastbloggerin Susanna FröschEndlich mal satt ...Samstag abend, 21.30 Uhr... Wir sitzen mit Besuch und Wein im Wohnzimmer, hören Musik und unterhalten uns.. Ich höre immer wieder ein Geräusch in der Küche, dass ich nicht recht zuordnen kann, bin aber zu faul oder zu gut unterhalten, um aufzustehen und nachzusehen.Irgendwann hört Carsten es auch...steht auf.... geht in die Küche.. und lässt einen Mordsbrüller los...
Er hat den Deckel vom Futtereimer in der Küche abbekommen. Und er hat sich ca eine halbe Stunde - oder länger??? keine Ahnung!! - vollkommen ungehindert und vollkommen frei (was muss das für ein Glücksgefühl für ihn gewesen sein...) mit seinem Trockenfutter vollgefressen! Endlich mal satt!!! Ich hab ein bisschen Angst bekommen, hatte den Eimer erst am Morgen aufgefüllt und er hat wirklich über die Hälfte rausgefuttert.. Sah aus als hätte er einen Basketball verschluckt!! Das war ungefähr die Ration von einer Woche, die er da mal kurz verschlungen hat.. Dafür gab es gestern nur Gurken und Karotten, und abends ein paar Reisflocken.. Und einen zwölf-Kilometer-Gewaltmarsch durch den Wald.. (-:
Samstag, Oktober 6, 2007
A(uto) + B(ulldog)
Bulldogs lieben es Autozufahren - gelegentlich
auch selbst. Mir ist nur eine einzige Hündin (Which-One) bekannt,
die Autofahren als Höllenunternehmen betrachtet. Sie war aber auch die ersten Jahre
ihres Lebens eine Zwingerhündin gewesen und schlecht sozialisiert.Alle anderen Bulldogs, die ich kenne oder kannte, lieben oder liebten das Autofahren wirklich sehr :-)) Der aller-verrückteste Auto-Bulldog aber, den ich je erlebte, war der Bully (1971-1978) meiner Eltern. Ging das Garagentor auf, dann stürzte er sich in rasender Vorfreude auf die Nebellampe hinten auf der Stoßstange und zerbiß sie vor Leidenschaft. Meine Eltern bekamen das nicht in den Griff : und nach der 5. Erneuerung dieser Nebelleuchte meinte der Werkstatt-Mann voller Mitleid: "Die nächste schenke ich Ihnen!" ... Was er auch tat! Übrigens schnitt sich Bully bei diesen Freude-Attacken nie! Er schien unverwundbar in seinem Autofahren-Glücksrausch zu sein!
Auto mit Bulldog 2007 und 1902
Die 1. Querung Nordamerkas mit einem Auto (1902) wurde mit einem Bulldog an
Bord vollbracht. Diese Tour war damals noch hochabenteuerlich und gefährlich.
Bulldog Bud + Fahrer wurden danach als große Pioniere gefeiert!
Hier der Text in Deutsch.Bulldogs scheinen immer schon so etwas wie eine "Treibende Kraft" gewesen zu sein. Sie wurden gern mit Kutschen und Fahrrädern dargestellt - und seit Anfang des 20. Jahrhundert auch mit Autos. Denn der Bulldog war (und ist) ein sehr mutiger Hund - mutig wie die Menschen, die diese neumodischen 'Geräte' zu steuern lernten - und sie sich leisten konnten! Autofahren hob den Status;-))
Der Käfer und der Beetle: "Bulldog Design" :-))
![]() Cabrios sind sexy - Spielzeugautos sind lustig - und ...
... Geländewagen sind doggy-mobil, aber ...
... Kutschen sind immer noch am gemütlichsten ;-)
Donnerstag, Oktober 4, 2007
Mecki´s und Gwen´s neues Zuhause :-))Der letzte Freitag war Chaostag, aber der Reihe nach :Morgens früh um 9 brachte eine junge Frau aus Brandenburg überstürzt und weinend 2 Bulldogs nach Bielefeld zu Eduard als Nothunde: den 1jährigen, wunderschönen Gwen und die 9monatige, superliebe "Dicke Charlotte". Die Frau hatte (sie sagte zu ihrer Begleitung bei der Rückfahrt) noch eine dritte, läufige Bulldoghündin im Wagen mitgenommen. Für Gwens Hormonspiegel war das allerdings eine Katastrophe gewesen.Der Kontakt mit dieser Frau war erst kurz vorher zustande gekommen : sie hatte mich weinend und um Hilfe bittend angerufen. Kurz gesagt: nach allem, was sie erzählte, lag eine familiäre Überforderung vor, und sie wollte oder mußte sich deshalb von dreien ihrer 5 Hunde trennen. Ich sagte der Frau, dass mir ihre und ihrer Hunde Situation sehr leid täte und versicherte ihr, dass wir durch einen Hilfeaufruf über ihre und ihrer Hunde Nöte, wie in allen anderen Fällen auch, gute und liebevolle Neubesitzer finden würden. Ich bot ihr auch an an die 2 Bulldogs, die sie abgeben wollte, mit Eduard am Wochenende bei ihr abzuholen. Aber sie wollte nicht bis zum Wochenende warten, sondern die Bulldogs umgehend selbst herbringen. So kam es dann zu diesem "Chaosfreitag" bei Eduard....
Gottseidank ist Eduard ein starker Mann; er packte Gwen und steckte ihn in einen Kennel, währenddessen Mecki seine Chance witterte und nun seinerseits Charlotte erregt verfolgte. Diese flüchtete und war plötzlich verschwunden... nach 20 Minuten Suche fand Eduard sie tief und mucksmäuschen-still im Kleiderschrank versteckt. Gwen hatte während dieser Suche den Stahl-Kennel halb auseinander gerissen .... und Eduard tat das einzig Richtige: er flüchtete mit Gwen zu uns! Zur Begrüßung beknurrte Frieda Gwen, und Kosmo hing ihm verspielt in den Lefzen... Gwen blieb ganz ruhig, besänftigte Frieda durch völligen Dominanzverzicht und spielte mit Kosmo gleich los - nur Eduard, dessen Hose wohl noch nach der läufigen Hündin roch, bekam zwischendurch immer wieder mal eine kraftvolle Rubbelei ab... aber wie gesagt, gottseidank ist er ein starker Mann und beendete das erfolgreich - für 10 Minuten! Ich muß sagen, ganz selten sah ich einen so schönen Standardbulldog, der gleichzeitig so voller faszinierender Bewegungskraft und Ausdauer ist. Eduard und ich waren begeistert von ihm, zumal er sich hier bei uns - außerhalb der Reichweite weiblicher Verführungsdüfte - rücksichtsvoll und angepasst gegenüber Frieda und Kosmo verhielt.
Nadja aus dem Erzgebirge, die sich um Wilson (siehe Beitrag vom 10. September) beworben hatte und hundeerfahren ist, war seit Mittag mit Mann und Sohn aus dem Erzgebirge unterwegs, um Gwen zu übernehmen. Und Charlotte würde morgen, Samstag, von ganz lieben Bulldog-Vereinsfreunden übernommen werden. Ein ausführlicher Hilfeaufruf war für diese beiden Bulldogs also garnicht mehr nötig, die Hilfe kam sofort :-) Eduard und ich - mit Gwen im Autoheck - trafen dann nachmittags Nadja und ihre Familie in der Höhe von Kassel bei strömendem Regen auf einem Parkplatz. Wasserfreund Gwen spazierte gleich forsch mit uns allen los. Als Gwen merkte um was es ging, rubbelte er gleich begeistert seines neuen Herrchen Andreas Bein: und dieser zauberhafte Mann empfand das als eine zwar unerzogene, aber doch als eine Sympathiekundgebung! Und Frauchen Nadja, ganz souverain und pragmatisch, organisierte sogleich die Kastration. Schon am nächsten Morgen, obwohl Samstag, geschah diese dann auch! Das weitere Einleben von Gwen verläuft erfolgreich und ist nicht ohne Schmunzel- und Aha-Effekt ;-) Ich hoffe Nadja erzählt - als Gastbloggerin - einmal selbst darüber :-).
Und Mecki ?Um es gleich zu sagen : Mecki kommt in sein Traum-Zuhause!Freitag abend telefonierte Eduard mit der jungen Frau aus Bayern, die gerne Mecki (siehe Beitrag vom 24. September) haben wollte, und mit der die Übergabemodalitäten für die Wochenmitte auch schon verabredet waren. Ja, doch nun eine scheue Absage, ihr Mann wolle leider keinen schon etwas älteren Hund.... Also erst mal tiefes Luftholen bei Eduard und mir... Dann rief Eduard das Ehepaar in Oldenburg an, denen er vor Tagen Mecki schon abgesagt hatte - wegen dieser Bayerin eben. Dort brach gleich Freude aus, dass es nun doch etwas mit Mecki werden würde - auch als ruhiger Spielgeselle ihrer gleichaltrigen Möpsin. Es wurde verabredet, dass wir Mecki Sonntag nach Oldenburg bringen.
Ricky wünschte sich für Mecki einen Zweithund : hier hat er ein etwa gleichaltes Mopsmädchen als Hausgenossin. Und Mecki wünschte sich am allerliebsten "sollte dort auch ein Papagei sein, denn Mecki hat bei mir immer mit meinem Papagei zusammengelebt." ... Und bei seinen neuen Menschen lebt Sam, ein Papagei !!!
Tanja und Leo sind zauberhafte Menschen und Tierfreunde (2 kleine Schweine leben auch noch dort in einer echten Suhle hinterm Haus!) - und sie mochten Mecki ! Sie haben übrigens auch schon organisiert, dass Mecki bei Peter Söhl sein Roll-Lid und die zu tiefe Nasenfalte operiert bekommt. Alles wird hier für den so sanften und lieben Mecki getan werden.
Eduards und mein ResuméeIn jeweils völlig kurzer Zeit wurden 4 Bulldogs (Wilson, Mecki, Gwen, Charlotte) in ein neues, ganz individuell für sie perfekt geeignetes Zuhause vermittelt. Diese 4 sind glücklich, und ihre "neuen" Menschen sind es ebenso !Eduards Vermittlings- und Pflegestelle ist eine gute Sache :-))))
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Dienstag, Oktober 2, 2007
Heute berichtet Gastblogger Bernhard LorenzenCinderellas neues Leben :-)Was ist aus Cinderella geworden?
In dieser Zeit bei mir schlossen sich ihre durch Demodex verursachten kahlen Stellen im Fell schon merklich. Ich habe ihr natürlich ein Leben gegönnt, wie es Paulchen sowieso kennt: Viel Auslauf, mit vielen Hunden. Die Kleine ist regelrecht aufgeblüht. Stand sie anfangs noch staunend neben sich, traute sie sich schnell unter die Meute. Und sofort konnte sie schwimmen! Der Ausbruch von Demodex kann viele Ursachen haben. Eine davon ist bestimmt eine psychosomatische. (Siehe auch Beitrag vom 12. September.) Die Arbeit ihrer sozialen Desorientierung war etwas anstrengend.
Bei mir wurde sofort eine Diät begonnen und nach zwei Tagen waren ihre Haufen klein und fest, wie üblich bei einem Welpen. Und ich habe ihr beigebracht, dass ein Bulldog nicht auf dem Gehweg macht! Und so erwies sich die Stubenreinheit bulldoggenüblich als nicht so grosses Problem.
Und ich musste mich mit einer läufigen Hündin abgeben! Da musste ich mich erst einmal bei Cornelia erkundigen, was denn nun zu tun sei. Aber auch das bekamen Paulchen und ich in den Griff! Morgens nach dem ersten Rundgang erledigten die beiden Hunde einträglich ihre Morgentoilette. Ansonsten ging Paulchen ihr wieder aus dem Weg. Dann war es Sonntags so weit und sie wurde abgeholt. Kein leichter Augenblick für mich. Aber in ihrem neuen Zuhause hat sie schnell eine Bulldoggen-Freundin gefunden und die zwei sind ein Herz und eine Seele! Ihr Fell ist sehr gut verheilt, sie ist schlank und ihr neuer Papa Mark hat alles, was ein Bulldogpapa braucht: Liebe für den Hund und ein bisschen Einfühlungsvermögen für die Bulldogge.
Familie M., die Verursacher von Cinderellas Unglück (siehe Beitrag vom 14. Juni), forderte inzwischen erfolglos die Kosten für den Kauf des Bulldogs zurück, und der hoch motivierte Filius wird nicht müde, mich überall schlecht zu machen und hat mir dieser Tage noch gesagt, wer zuletzt lacht, lacht am Besten! Ein persönliches Wort von mir zum Schluss: Wer einen Bulldog zum Gegenstand eines Streites macht, oder wer 4 mal einen Welpen kauft und ihn dann wieder weggibt (so wie Familie M.), aus welchen Gründen auch immer, und ihm kein soziales Leben gönnt, ist nie wieder eines Englischen Bulldogs wert!
Bernhard Lorenzen,
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