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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Dienstag, Oktober 31, 2006
"Die Bulldogzunge", noch mehr darüber ;-)Fortsetzung vom Beitrag am 2. August, siehe Archiv rechts.Da "Zunge-Zeigen" so typisch für unseren Bulldog ist, existieren sehr viele Bilder davon. Und das heißt : heute gibt es eine weitere Fortsetzung dieser Fotoserie :-)
Bulldog-Zungen nach Leistungssport :-)
Oben : "Big Jim Riedel" direkt nach einer Wanderung von 3 km bei 30 Grad im Schatten,
Kompliment!Und links "Delius Koch-Weisgerber", nach der Wanderung ließ er sich von Peter Söhl - ganz ohne Sorge - den blutenden Fuß versorgen. Er war in eine Glasscherbe getreten, was ihn aber nicht abgehalten hatte weiter mit zu humpeln! Und hier : Der Elwood steht im Fußballtor .... :-)
Bulldog-Zungen zeigen "gemischte Gefühle" :-)
Hier "ungemischte" Gefühle : die Panikzunge , gesehen auf einer ACEB-Schau
in Dortmund. Traurig ...
Bulldog-Zungen zur Körperpflege ;-)
Oben : Bulldogs lieben Menschen mit Fell :-), hier wird Stu von einem fremden Bulldog
sehr bevorzugt mit Bartpflege beschenkt :-). Links : "Gloria Miglorini" zeigt gerade alles,
was sie an Zunge hat. Bemerkenswert, sie kann ihre Nasenfalte damit pflegen !!
Wer hat das schönste "Rosenblatt" im Mund ? :-)
![]()
![]() Da wir gerade bei den Blumen sind, hier eine Tulpenblattzunge :-)) Zum vorläufigen Abschluß der Zungen-Serie noch zwei Postkarten, eine martialische und eine genüßliche :-))
Sonntag, Oktober 29, 2006
Heute überzeugt uns Gastblogger "Henry" Tetzlaff vom :LuxusLuxus ist was Feines. Na, sagen wir eher "angemessen" für so einen Titelträger wie mich. Eigentlich heiße ich ja "Sir Henry". Keine Ahnung, warum das im täglichen Sprachgebrauch weggefallen ist. Wahrscheinlich ist "Sir Henry, jetzt gib sofort den Handschuh her!" oder "Hör endlich auf, ins Sofa zu beißen, Sir Henry!" für meine Herr- und Frauschaften nicht praktisch genug.Aber zurück zu den angenehmen Seiten im Leben eines kleinen, wohlgenährten Bulldogs. Auch ein rundes Bäuchlein gebietet ja Ansehen und Achtung - werden nicht die Sumo-Ringer in Japan wie Götter verehrt? Also pflege und hege ich meine Rundungen mit Inbrunst. Auf dem Sofa, auf dem Bett oder auch in meinem Schlafabteil. Unsereins hat natürlich ein eigenes Gemach. Für die tägliche Büroarbeit kaufte Frauchen neulich eine nette Decke im Schottenkaro-Design. Sie erzählte etwas von "angenähtem Kissen in Schaffelloptik", ich habe nur festgestellt, dass diese höhere Popo-Lagerung schlichtweg unbequem ist...
Hatte ich schon erwähnt, dass Frauchen offenbar sehr viel Spaß daran hatte, den Kofferraum vor dem Verkauf des Wagens von meinem weichen, wonnigen Haar zu befreien?? Uih, sie schleppte zunächst einen Staubsauger und vier verschiedene Düsen heran. Dann eine Drahtbürste, danach eine Entfilz-Bürste (das hatte mit der Bernhardiner von gegenüber erklärt) und schließlich Einweg-Rasierer. Es muss recht lange gedauert haben, ich erinnere mich gerne an ein ausdauerndes Schläfchen meinerseits. Aber zurück zu meinem letzten Kurztrip. Wir fuhren nach Rostock ins "SAS Radisson"-Hotel. Ich kann es empfehlen. Zwar fehlte hier die noch in Fleeßensee gereichte Hundebar, aber es gab einen herrlichen Panorama-Blick durch die bis zum Boden reichenden Fenster auf die Warnow (das war der Fluss) und auf die vielen Bauarbeiter und ihre Maschinen, die ich mehrmals am Tag zählte und bei neu hinzugekommenen Baggern oder Raupen dies stets meldete. Viel Zeit blieb mir allerdings nicht dafür, ich musste ständig herumspazieren und in der Ostsee baden. Eigentlich mag ich die See, wenn sie zart meine Hüften umspielt, aber hier gab es widerliche Wellen, die mich von oben bis unten durchnässten, so dass ich lieber Sandbäder nahm.
Hervorragend war dagegen die Verpflegung im Hotel. Man servierte mein Wassernäpfchen beim Frühstück auf dem Tablett, die Eier waren immer so wie ich sie am liebsten mag (noch leicht weich innen!) und auch die Käseauswahl ließ auf ein besseres Haus schließen. In Warnemünde gab es zudem exquisites Vanille-Eis in einer ganz feinen Waffel.
Übrigens habe ich MORGEN Geburtstag - am 30. Oktober werde ich schon 5 Jahre ! Damit bricht dann auch das Halbjahr an, das Ruhe und Gemütlichkeit verheißt. Mal schauen, vielleicht ergibt sich für mich ja die Gelegenheit, Euch zwischen Vanillekipferln und Kerzenschein mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. In diesem Sinne "Gehabt Euch wohl", Henry
Freitag, Oktober 27, 2006
Heute erzählt Gastbloggerin Diana HimmlerElwood macht UrlaubAnfang September war sie endlich da, die lang ersehnte Woche Urlaub im "Center Parc Het Heijderbos"! Das Auto war bepackt und es konnte losgehen. Elwood war nicht sehr erbaut darüber in aller Herrgottsfrühe aufgeweckt zu werden, und das Anschnallgeschirr war ihm auch ein wenig suspekt. Doch bereits nach wenigen Kilometern lag er schnarchend auf der Rückbank und träumte vom holländischen Käseparadies.
Dann entdeckte Elwood, dass hinter dem Haus am Ende der Wiese ein Ententeich war - mit vielen komischen Tieren drin - die viele seltsame Geräusche machten. Hmmm...lecker, grünes, duftendes Wasser! Da konnte er natürlich nicht widerstehen, was den Enten irgendwie gar nicht gefiel. Mit lautem Geschnatter ergriffen sie die Flucht. Da Elwood denkt, dass er nicht schwimmen kann, stand er im Dümpel und schaute seinen neuen Freunden fragend hinterher. "Na egal, dann muss eben Keanu mit mir "Bring-den-Ball" spielen". Elwoods Version vom Apportieren: Er lässt den Ball ins Wasser kullern, jagt ihm hinterher, bis der Ball in der Teichmitte ist, dreht sich flehentlich schauend zu Keanu um, und der muss den Ball dann retten!
Nachdem sich die Enten als langweilige Spielverderber entpuppt haben, kam schon ein neues seltsames Wesen vorbei: Klein, flink, buschiger Schwanz - boah, was ist das denn? Das unbekannte Wesen sprang auf unserer Terasse herum, schaute sich Elwood an und knabberte schamlos vor seinen Augen an einer Nuss. (Diese Dreistigkeit konnten wir uns nur damit erklären, dass die niederländischen Eichhörnchen wohl schon mehrere "wilde, gefährliche" Bulldogs auf "ihrer" Terrasse hatten.) Elwood galoppierte mit der Turbogeschwindigkeit einer Schildkröte auf den Alien zu, der sprang auf den nächsten Baum und Elwoods Blicke sagten "Huusch, huusch, weg warn´s".
Mitten in der belebten Fußgängerzone stürzte plötzlich eine Bedienung aus einem Cafe und rannte mit fuchtelnden Armen auf den verdutzten Elwood zu. Wir dachten zuerst, unser Wurstl hätte das Schaufenster markiert, aber nein: Die Lady war einfach nur begeistert, und während sie ihm niederländische Komplimente zurief, hat sie ihm fast ein Loch ins Fell gestreichelt :-)). Ja, in solchen Momenten lässt sich das stolze Grinsen im Gesicht eines Bulldog-Familienmitglieds nicht mal mit Dynamit vom Gesicht sprengen! Die Ferienzeit war schön, aber wie immer viel zu kurz. Doch seit Elwood bei uns ist, habe ich erst richtig bemerkt, in was für einer wunderschönen Gegend wir leben. Durch die vielen Schnupperpausen beim Spazierengehen und Erkundungstouren sehe ich meine Heimat mit ganz neuen Augen. Und nicht nur die Natur: Man kann sich gar nicht vorstellen, mit wie vielen Nachbarn man plötzlich in noch viel längere Gespräche verwickelt wird :-)
Once a Bulldoggirl - always a Bulldoggirl !
Mittwoch, Oktober 25, 2006
Bulldogs und PapageienPapageien sollen, neben den Raben, die klügsten Vögel sein. Also eine echte Heraus-forderung für jeden Bulldog ;-)
Begegnung der 1. Art :Berta und Willie sind noch jung; sie sahen zuvor noch keinen Papagei. Willies Vogel-Freund ist ein Rabe, der mit ihm gemeinsam bellt. Das ist wirklich wahr: (Beitrag 6.6.05).Doris erzählte mir nun neulich am Telefon (und schrieb es auch für EBI Nr.3):
Schließlich sage ich "Komm Willie". Er springt auf und folgt mir rückwärts, diesen
Oberkommandierer nicht aus den Augen lassend. Berta begrüßt uns im Flur mit der Miene:
"Das hätte ich euch gleich sagen können; der ist doch nicht geheuer!" Begegnung der 2. Art :Bulldog Alex lebte mit einem Papagei, genauer gesagt Kakadu, zusammen. Ich bat damals seine Besitzerin, Ingrid Sann, mir diese Story über ihn aufzuschreiben:Wir haben nicht nur Kinder, Schildkröten, Fische und einen Bulldog, nein, wir haben auch einen Vogel im Käfig, einen Kakadu. Dieser Zimmergenosse ist anspruchsvoll, laut, und es ist manchmal schwierig mit ihm zu leben. Das findet Alex auch, der viel zu dulden hat, wenn Hugo, der Kakadu, im Zimmer Ausflüge macht. Auch die Eifersucht auf beiden Seiten ist groß. Alex verfolgt, auch wenn der Widersacher im Käfig sitzt, dunkle Ziele; er zernagt Hölzer, die dem Vogel aus dem Käfig gefallen sind; und eines Tages frißt er, als die Büchse mit dem Vogelfutter umfällt, fast das ganze trockene Zeug in sich hinein, als ginge es um die Henkersmalzeit. Der Genuß dabei war, daß ihm der Kakadu notgedrungen vom Käfig aus zusehen mußte. Begegnung der 3. Art :
Da bin ich schwer beeindruckt :
Kommunikations-Beispiel für Fortgeschrittene. Begegnung der 4. Art :Jetzt geht es um die Liebe. Eine Kölner Freundin von uns, Karin, hatte immer viele Tiere im Haus. Mindestens 3 Hunde, ein Hausschwein, Kleintiere - und damals auch einen schneeweißen Kakadu. Dieser Kakadu saß vorzugsweise auf der stets offenen Küchentür, oder genauer gesagt auf deren zernagten Resten. Wie gesagt, Karin ließ ihren Tieren viel Spielräume. Dieser Kakadu war bei den übrigen vierbeinigen Hausgenossen nicht sonderlich beliebt, weil er so kreischte.Wir besuchten Karin mit unserer schneeweißen Sarah Blue. Dieser Kakadu sah Sarah - und augenblicklich schlug die Liebe bei ihm ein. Er verließ seinen hohen Türrahmen-Hochstand und sprang vor Sarah auf den Boden. Wir faßten es kaum, er begann Sarah zu umbalzen! Richtige Tanzschritte vollführte er, hob seine Schwingen stolz, drehte und wendete sich vor ihr - er hörte überhaupt nicht mehr auf! Sarah verstand, daß dies sehr freundlich von ihm gemeint war und verharrte einfach still ihm zuschauend. Der Kerl steigerte sich so weit in seine Tanz- und Balzdarbietungen hinein, daß wir schließlich Sarah aus dem Raum zogen. Sofort begann er fürchterlich zu schreien....
Wir haben uns seine Verliebtheit in Sarah mit ihrer
Schneeweißheit erklärt. Sie war noch weißer als der Kakadu selbt, sie erreichte wohl sein
absolutes Schönheitsideal an Weiß :-))
Begegnung der 5. Art :Humor (aus Florida):Ein Anstreicher soll, während die Hausbesitzer zur Arbeit aus dem Haus sind, deren Wohnzimmer neu streichen. Ein Papagei steht dort in seinem Käfig, und ein Bulldog liegt dösend auf dem Sofa. Bevor er geht ermahnt der Hausbesitzer den Anstreicher noch eindringlich : "Der Papagei kann zwar sprechen, aber Sie dürfen unter gar keinen Umständen etwas zu ihm sagen!" Der Mann wundert sich darüber. Nach zwei Stunden beginnt er sich beim Anstreichen zu langweilen und meint, es könne doch nichts ausmachen mit dem sprechenden Papagei ein paar Worte zu wechseln. "Hallo boy," beginnt er, als der Papagei ihn unterbricht: "Tyson, fass!!"
Montag, Oktober 23, 2006
Heute erzählt Gastblogger Murat KarakayaCeanu's Freunde : jeder eine Marke für sichIm Bulldog-Blog sind die Bulldogs die Stars aber es gibt auch Menschen und Tiere, die immer mal wieder guten Stoff für neue Stories liefern. Sie sind die heimlichen Backstage-Stars, die nicht unwesentlich dazu beitragen, dass in der Entwicklung der Persönlichkeitsstruktur unserer Kleinen nichts schiefläuft und deshalb sollen sie hier auch genannt werden. Hier kommen Ceanu's Freunde :
Shakira ist die Diva unter den Katzen und leiden-schaftliche Vertreterin der nonverbalen Kommunikation. Jeder der irgendwie mit ihr zu tun hat, kriegt wenigstens einmal im Leben eine gescheuert. Ohne Vorwarnung und ohne erdenklichen Grund. Der Einzige, der wohl nie eine fangen wird, ist Shiggy... solange er rechtzeitig in seinem "Wohnmobil" sitzt. Mikail liebt zwei Dinge, seine Playstation,... und Ceanu. Sein drittes Hobby wäre, wenn er dürfte, Marco (unten) erwürgen. Aber er darf nicht. Wer einen Eindruck von Mikail haben möchte sollte sich mal den BB-Beitrag "Certified Bulldogsitter" (vom 14. August) durchlesen. Noch besser ist er nur life und in Farbe. Marco der Gärtner, bringt manche Menschen auf die Las Palmas und kennt Ceanu seitdem der Kleine bei uns ist. Er ist der unsichtbare Wächter. Man weiss nie aus welchem Busch er plötzlich herausspringt. Er weiss immer alles,... und vor allem besser. Wenn Not am Mann ist, ist er der Erste der in den Startlöchern steht um zu helfen. Im Notfall sind seine Informationen schneller bei uns als ein Telefonanruf. Ceanu fährt total auf ihn ab...
Luke lieferte nach eigenen Angaben zufolge die Vorlage zu den EWOKs der Star Wars Reihe. Nach einer handfesten Auseinandersetzung mit Luke Skywalker, bei der Luke dem Skywalker in die Nase biss und dieser für die nächsten Episoden mit einer schwarzen Helm-Maske und Staubsauger auf dem Bauch als Darth Vader weiterdrehen musste, setzte man Luke kurzerhand in eine Interkontinentalrakete und feuerte ihn über den grossen Teich in Richtung Deutschland, wo man ihn vom Himmel holte. Maxi ist der physisch kleinste unter Ceanu's Freunden und hat die grössten aller Hundeaugen. Grösser werden sie nur, wenn er Ceanu im Anmarsch sieht. Er freut sich zwar auf Ceanu, aber der ist ihm einfach zu gross. Für ihn gibt es nur einen Weg, dem Herzinfarkt zu entgehen, den Weg nach oben, entlang am Rockzipfel seines Frauchens.
Emmi ist ein gestandener Staffordterrier. Er ist die Ruhe selbst. Auch wenn man versucht ihm den Rang streitig zu machen. Ceanu's elanvoller Versuch wurde mit einem müden Wink beantwortet, worauf der auf die Seite geflogen ist, als wäre er irgendwo gegen gelaufen. Na jaaaa, Emmi ist ja auch 8 Jahre alt und riesengross und brummbärenstark. Ceanu ist 8 Monate alt und immerhin brombeerenstark.
Gizmo (kein Foto) wäre bestimmt ein dufter Kumpel für Ceanu gewesen. Er tat keiner Fliege was zuleide. Ein superhübscher Perserkater, der leider sehr krank war, aber dafür bei Serpil das beste Leben hatte, das man als ihr Haustier bekommen kann. Er fehlt uns. Rest in peace, Gizmo. Lea ist der Weddinger Shooting-Star,... nach Ceanu. Sie weiss sich in Szene zu setzen und liebt es fotografiert zu werden. Jede ihrer Seiten ist eine Schokoladenseite, meint Ceanu.
Falk (kein Foto) ist einer der seltenen unkupierten Pudel. Er rastet aus vor Freude wenn er Ceanu im Park trifft. Er ist schnell wie der Wind und Ceanu hat Mühe ihn auch nur in seinem Blickfeld zu behalten. Rednose und Bibi gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Bibi ist ein Prager Rattler (glaubt man; dazu lese weiter unten bei Bentley) und etwa 10mal so schnell wie Falk (oben). Er pinkelt überall dorthin, wo auch Rednose seine Marke setzt. Das ist sein Exclusivrecht. Sein grosser Bruder Rednose ist ein Pit und so stark, dass man besser 3m Sicherheitsabstand hält, um nicht versehentlich vor der freudigen Rute erschlagen zu werden. Er ist absolut unbestechlich und man muss ihm sehr genau sagen wer sein Freund ist, denn er traut niemandem einfach so über den Weg, der behauptet sein Freund zu sein. Wer ihm anvertraut wird, braucht sich um nichts Sorgen zu machen. Rednose ist der beste unter den Bodyguards. Snoopy (kein Foto) ist ein unentdeckter Athlet, er ist der Einzige Hund, der nie in Konflikte gerät, weil er jemanden angerempelt hat. Er springt einfach drüber weg. So wie jeder Hund hat auch er eine besondere Macke. Er hebt nie das Bein zum Markieren. Ernsthaft, der pinkelt beim Galoppieren. Man muss schon aufpassen, damit man beim Spielen nicht "im Regen" steht. Kiara verkörpert Schönheit und Temperament par Excellence. Bei ihr hat man das Gefühl, sie würde mit einer Lungenfüllung Sauerstoff einmal um den Globus rennen können, ohne dass irgendwelche Ermüdungserscheinungen auftreten. Bei einer Spielrunde mit Ozzy und Ceanu pfiff sie fröhlich ´ne Melody beim Laufen nebenher. Ceanu und Ozzy pfiffen auch,... aber aus dem letzten Loch.
Bentley hielt man bis vor kurzem noch für einen Schäferhundwelpen. Nun bei einem konstanten Widerrist von knapp 10cm nach 6 Monaten verhärtet sich der Verdacht, dass man seiner Familie ein A für ein U vorgemacht hat. Ähnlich wie bei Bibi, der seinem Herrchen als Prager Rattler verkauft wurde und sich zum kleinen Pincher gemausert hat (zum Glück wurde aus ihm kein Dobermann)... na ja, der Hundemarkt ist ja bekanntlich voll mit Dubiositäten. Wenigstens sind die beiden gesund. Hmhhhh. Also... eine gewisse Ähnlichkeit mit Mailo hat dieser Bentley ja,..Maaaaaailo?!?! - Wo ist er eigentlich hin? Mailo, wir müssen reden.... Schlitzohr. Schneckchen ist Mutti geworden. Darf ich vorstellen: Luna (vorne im Bild) ist der leibliche Nachwuchs und Bentley ist das Adoptivkindchen. Die Erziehung der beiden ist ziemlich einfach. Wie bei uns Menschen, äffen die Kleinen den Grossen alles nach. Und da Schneckchen von Hause aus super erzogen und ein Naturtalent im Stress-, Familien-, Schutz- und Wachmanagement ist, braucht man sich ausser um die Fütterung und Gassi um nichts weiter zu kümmern.
Tja das sind Ceanu's Kumpel und jeder ist wechselseitig dafür
verantwortlich, dass sie eben so sind, wie sie sind. Wir wünschen uns allen, dass
sie uns noch lange erhalten bleiben und ich finde, sie geben uns oft Gelegenheit uns
in einigen Dingen mal eine Scheibe von ihnen abzuschneiden.
Samstag, Oktober 21, 2006
Frieda liebt Doris - Doris liebt Frieda :-)Doris Ehrenstein hatte ihren Besuch in Deutschland so gelegt, daß sie am Herbst-Treffen des VdFEB teilnehmen konnte. (Siehe unten Beitrag vom 17. Oktober) Sie besuchte uns in diesem Zusammenhang für eine Woche - und verliebte sich ganz und gar in die kleine Frieda. "Die ist ja NOCH lieber als mein Willie!", meinte sie eines Abends.
Und abends die große Überraschung für Doris: unmittelbar bevor Frieda sich an meiner Seite langstreckte um in den langen Nachtschlaf einzutauchen, ging sie zu Doris, legte zu einer Umarmung beide Pfoten auf deren Schultern und gab ihr einen mit Sicherheit bewußten Gutenachtkuß zum Abschluß des gemeinsamen Tages!
Doris lernte Frieda gleichzeitig mit mir kennen: als Frieda 9 Wochen alt und noch bei ihrer Züchterin Dianne in Pennsylvania war. (Siehe Beitrag 11. August 2005) Wir glauben, daß sich Frieda an Doris erinnerte: denn als sie Doris´ Stimme bei deren Ankunft hier hörte, da zuckte sie etwas und zögerte irgendwie verblüfft, um dann in einen Freudenrausch auszubrechen :-)
Donnerstag, Oktober 19, 2006
Heute zwei Mails von Bulldogger Jörg Knappe aus BerlinMit größter Begeisterung lesen wir ...Liebe Frau Savory,mit größter Begeisterung lesen wir Ihren "Bulldog Blog". Wir hatten selbst schon zwei Bulldog-Rüden, sind derzeit aber leider ohne. Natürlich hat uns längst der so berühmte Bulldogvirus befallen und eine Zukunft, bar eines EB's, können wir uns überhaupt nicht vorstellen. Der Schmerz über den Verlust unseres Stewart muß erst ein wenig nachlassen, bevor wir unsere kleine Familie wieder um ein neues Mitglied erweitern. Bulldogmama Christel stellt ihre Sammlung Peopledogs vor und Sohn Marco zeigt sich mit einem seiner Stewart-Tshirts, das an unseren lieben Begleiter erinnert, den wir unglaublich vermissen.
Wir teilen Ihre, und die Liebe der vielen Bulldogfreunde aus tiefstem Herzen,
und deshalb ist Ihr Blog
für uns bereits zur Institution geworden. Mit größter Trauer sahen wir ...... Wir sind gerade eben aus Rostock von der VDH/ACEB Rassehundeschau zurück. Was wir da zu sehen bekamen, hat uns alle drei gleichermaßen verstört. Die meisten der dort gezeigten Bulldogs wirkten irgendwie unförmig. Wenn dann einmal eine dabei war, die normal proportioniert war, wie "Aimee aus dem Hause Mendelssohn", wurde sie vom Zuchtrichter unter eher fadenscheiniger Begründung minder bewertet.
Am besten wurden die bewertet, die auf uns wie "Rollen auf Stummelfüßchen"
wirkten. Vor der Halle waren deren Atemprobleme, trotz kühler Witterung, nicht
zu überhören. Was sind das doch für bemitleidenswerte Kreaturen.
Dem Zuchtrichter sollte man für alle Zeit sein Amt verbieten. Wenn das, was
wir heute sahen, die Linie des ACEB ist, sind die eine Organisation, die verboten gehört.
An den heutigen Eindrücken werden wir noch eine Weile zu knabbern haben...
Dienstag, Oktober 17, 2006
Gastblogger Murat Karakaya erinnert sich:Reise in die VergangenheitUnglaublich! Es war unser erstes Bulldogtreffen im Ruhrpott, und es hat für uns schon jetzt einen enormen Kultfaktor. So viele Bulldoggen auf einen Schlag habe ich schon lange nicht mehr gesehen... Und ich habe eine gedankliche Zeitreise gemacht, als ich diese Bulldoggen so zahlreich sah.
... ein Bulldog wie er im Buche steht.
Es war ein Bulldog wie er im Buche steht. Er war hübsch, mutig und er
strotzte vor Kraft. Er war klein, kompakt, vorne mit breiten Schultern und
hinten mit schmaler Taille. Er hatte das Herz eines Gladiatoren. Denn wenn
er etwas hörte das seinen Schutzinstinkt alarmierte, dann drehte er nicht
den Kopf in die Richtung, sondern stellte sich direkt mit seiner Front davor.
Seine Hinterläufe scharrte er in den Boden, etwa wie Olympiasprinter, die
sich mit ihren Füssen in den Startvorrichtungen positionierten um mit dem
Startschuss besser nach vorne schnellen zu können. Seine Mimik war ernst
aber nicht erschreckend. Seine Augen strahlten Wärme aus, aber sie
durchleuchteten ihr Gegenüber. Mir sollte es recht sein, denn ich wollte diesem Bulldog Albert meine Zuneigung nicht vorenthalten, und eigentlich war es mir egal, was sein Halter mir erzählte. Ich fand alles, was er mir über diese Rasse erzählte interessant. Ich wollte diesen Hund streicheln, denn er fühlte sich anders an als andere Hunde. Mir gefiel das - und Albert auch.
... wenn ich mein ganzes Leben lang dafür
sparen müsste.
So holte ich mir diverse Hundemagazine und schaute nach Züchtern. Das
Internet war damals in den Kinderschuhen und die Verbindungen superlahm.
In einem jener Magazine entdeckte ich eine Hamburger Züchterin und fragte
auch gleich nach Käufern. Sie gab mir bereitwillig eine Telefonnummer von
einem jungen Pärchen, dessen Bulldog Daisy hiess. Für mich stand fest, ein
Englischer Bulldog muss es sein, und wenn ich mein ganzes Leben lang dafür
sparen müsste.
So lange hat es dann Gott sei Dank nicht gedauert.
Na ja ganz so lange hat es dann Gott sei Dank nicht gedauert, wobei
zwischen 1991 und 2006 schon ein paar Tage liegen. Die Rahmenbedingungen für
einen Hundekauf waren in dieser Zeit einfach nicht gegeben. Dafür war ich
auf einer Bulldog-Schau in Walsrode, habe in der Zwischenzeit diverse
Halter, Züchter und Verbände kennengelernt und mir mittlerweile zweimal das
Buch von Imelda Angehrn und eines über Genetik(Vererbungslehre) gekauft.Nun habe ich endlich meinen Bulldogjungen. Ein stattlicher Kerl. Wenn seine Krankheiten nicht genetischer Natur wären, hätte ich ihn gerne als Deckrüden genommen. Offenbar habe ich mit Ceanu zunächst einmal eine andere Mission zu erledigen, als Bulldog-Züchter zu werden.
Den Link zu genaueren Infos über diese Treffen, die Jan Peters und ich hiermit initiieren :-)), findet Ihr in der grauen Spalte rechts unter "English Bulldog - Treffen" !
Sonntag, Oktober 15, 2006
Herbsttreffen der Bulldogfreunde in MarlEs waren 16 Bulldogs angereist - mit Hilfe ihrer Frauchen und Herrchen :-). Sie kamen nicht nur aus NRW, sondern auch von Berlin, Schwerin, aus der Pfalz, aus dem Schwarzwald und aus Alaska. Das nenne ich Bulldogfreu(n)de :-))).
Übrigens: unsere Vereinsbulldogs waren fit! Sich selbst zu schwere, röchelnde Extrembulldogs kamen erst am Sonntag zum allgemeinen NRW-Bulldogtreffen...
Samstag war Frieda nur zu den Bulldogs, die sie schon kannte, freundlich. Alle anderen erfuhren eine Abfuhr nach dem Motto "Mein Hintern gehört mir!" (O-Ton Gabi ;-) Am Sonntag dann hatte sie sich an das "Meute-Dasein" gewöhnt und war besonders an der hübschen Gloria interessiert :-).
Diana Himmler mailte uns am nächsten Tag:
Elwood hat es wohl auch gut gefallen, er war trotz langer Heimfahrt kein bisschen müde
und wollte noch nachts Ball spielen. Man merkte aber, dass er das Spielen mit anderen
Hunden nicht kennt. (Siehe Berichte über Elwood vom
24. Juli
und vom
8. September 2006)Meistens stand Elwood nur da und staunte wie z.B. Connor und Gloria miteinander herumbalgten. Nachdem Connor das Pony auf der Wiese beim Hotel beschnupperte, traute er sich zum ersten Mal überhaupt in die Nähe eines Pferdes. Ganz mutig schnüffelte er an den Nüstern und markierte danach gleich mal den Zaun (und das Pony!!) So viele unterschiedliche Bulldogs habe ich zum ersten Mal gesehen, und ich war wirklich geschockt, was es da am Sonntag (Allgemeines NRW-Bulldogtreffen) für übergewichtige Fäßchen gab! Da tut einem richtig das Herz weh, was für arme Geschöpfe :-( Ich dachte immer, Elwood sei ein wenig zu dünn..... jetzt finde ich ihn noch schöner :-) Eine Hotelempfehlung : "Loemühle" bei MarlDiese alte Wassermühle mit Kornspeicher ist ein ganz wundervolles Anwesen mit Gebäudeteilen aus dem Jahr 1230! Mittelalterliche Deckenbemalungen schmücken einige Gasträume und die Küche ist hervorragend! Vom Hotel aus führen Holzbrückchen direkt über klare, sandgrundige Bäche zu einem Naturschutzgebiet mit uralten Bäumen, lichtem Unterholz und Teichen. Die Bulldogs badeten und tobten in den Bächen herum; es war eine große Freude! Einige unserer Bulldogfreunde verbrachten mehrere Tage hier als Kurzurlaub. Eine gute Entscheidung :-)
Freitag, Oktober 13, 2006
Heute erzählt Gastblogger Murat KarakayaFreitag, der ein-dreizehntel-teEs gibt Dinge die man einer, oder besser SEINER Frau niemals sagen sollte; nur was, wenn es die Wahrheit ist? Tja, in unregelmässigen Zeitabständen muss jeder mal die Pflichtschelle des Schicksals abgeholt haben, die kommt unangemeldet und das beste : völlig frei Haus.
Eine Frau ist etwas Einzigartiges, und sie erhebt diesen Anspruch auf Exklusivität NUR für sich. Also.... auch wenn sie ihren Bulldog totschic, süss oder wie auch immer findet, so bedeutet das noch lange nicht, dass man sie mit dem totchicen, süssen oder was auch immer Bulldog im Schlaf verwechseln darf. Der Vorabend war phänomenal. Wir sind an den berühmten Schäfersee geschlendert, haben eine schöne Runde gedreht, mit Ceanu auf dem neuen Hundespielplatz (darüber gibt’s ne eigene Story) getobt, und als dann die Sonne den gesamten Horizont in ein tiefes Orange tauchte, bevor sie sich gänzlich verabschiedete, haben wir den Abend mit einem schönen Essen und Lambrusko beim nahegelegenen Italiener beendet. Romantischer geht’s ja gar nicht mehr, wir hatten endlose Gespräche über alles Erdenkliche bei Kerzenschein mit leiser Eros Ramazotti-Musik, und wir haben das Restaurant als letztes lachendes Pärchen verlassen. Dann war Schluss mit Lustig. So was passiert normalerweise nur in schlechten Comedyschinken. Verliebte Pärchen haben die Angewohnheit sich im Schlaf zu umarmen. Ich mache das auch,... naja nicht oft, aber ich mache es. Nur diesmal war das Timing falsch, denn ich hatte nicht gemerkt, dass Ceanu in meinen Armen lag (der Lambrusko ist schuld) und schnarchte, wie mir Serpil entsetzt berichtete und überhaupt nicht verstehen konnte, dass ich im Schlaf einen lauthals schnarch- grunzenden Bulldog nicht von einer nie schnarchenden Frau auseinanderhalten konnte. Mir fehlen ja sonst nie die Worte, aber da musste ich erstmal ´ne Runde gröhlen (also lachen). Serpil nahm es mit Humor und ging in die Frühschicht mit den Worten: "Fast hätte ich euch beide geknipst, ´nen Foto war es ja wert." Vielleicht möchte irgendjemand, dass wir uns an unsere Ursprünge erinnern, indem wir uns ab und an "zum Affen" machen. :-)
Mittwoch, Oktober 11, 2006
Murat Karakaya mailte mir am 12. Sep. diesen Bericht :"Tribut an Birgit Braum!"In der nächtlichen Ruhe ...
Gestern Abend bin ich mit Ceanu um den Schäfersee spaziert. In der nächtlichen Ruhe
der Natur hat man Gelegenheit wieder zu Kräften zu kommen und abzuschalten, während
die halbe Stadt schläft. Diese Stille... kurz nach Mitternacht... wundervoll.... kein
lärmender, stinkender
Verkehr... niemand der möchte, dass ausgerechnet DEIN Hund an die Leine muss... kein
Geschrei... das Einzige was man ab und an hört sind die Enten, die aufschrecken,
weil Fische und Frösche sie ärgern...Auf dem Rückweg huschte eine Radfahrerin an uns vorbei. Sie hielt ganz unverhofft mitten auf der Strasse an und sagte: "Guten Abend,... sagen Sie, darf ich den mal streicheln?", während sie sich ihre Mini-Kopfhörer ihres MP3-Players aus den Ohren stöpselte. "Nur zu" erwiderte ich. Und so kamen wir ins Gespräch...
... auch mal Bulldoggen besaß ...
Es stellte sich heraus, dass sie auch mal Bulldoggen besaß und Sie zeigte mir sogar
ein sehr altes, aber schönes Potrait-Foto von ihrem Süssen, welches Sie
feinsäuberlich in einer transparenten Kunststoffhülle ihres Portemonnaies versteckte.
Es war ein Foto aus der Zeit der späten 80er und ich hatte zuerst Mühe etwas zu
erkennen, da sich auf dem nach-Hause-Weg Dunkelheit und
Strassenlaternenleucht-röhrenlicht abwechselten.
genaues Alter ... 16 Jahre!
Etwa 1983, wie sie sagte, kaufte sie sich ihren Welpen. Sie erzählte mir ihre
Hunde wären sehr alt geworden und auf meine Frage nach dem
genauen Alter sagte sie "16 Jahre!"
"16 Jahre?" - Das grenzt ja schon bald an ein Wunder... Da hab ich aber nicht schlecht
gestaunt, und natürlich wollte ich wissen, wer es denn fertig brächte, so uralt-werdende
Bulldoggen zu züchten. Ich hatte eine Vermutung....
... Balduin aus dem B-Wurf von "Floral Garden" ...
Gleichzeitig möchte ich ihr die besten Grüsse von Silvia Schmidt aus Berlin
übermitteln, einer zufriedenen und Bulldog-begeisterten Käuferin, die sich
mächtig ins Zeug legen musste um ihren Balduin aus dem B-Wurf zu bekommen.
Balduin freut sich bestimmt auch und ich bin sicher, er und Birgit's Mann
sind sich irgendwo im Himmel schon längst über den Weg gelaufen und warten
nun gemeinsam auf ihre Liebsten.
ErinnerungenIch erinnere mich vage an Sylvia Schmidt aus Berlin und den schneeweißen Balduin. Sylvia und ihr Mann waren damals Mitglied im VdFEB. Zu einem Treffen kam Balduins Herrchen einmal mit diesem schön bemalten Gipsbein an.
Es freut Balduins Züchterin Birgit Braum
und uns alle SEHR,
daß Balduin 16 Jahre alt wurde! Seine Wurfschwester "Bianca" wurde 15 Jahre alt,
und seine Wurfschwester "Bine" 13 Jahre! Liebe Birgit, viel Dank an Dich,
daß Du Dein Leben so engagiert auf die Zucht von GESUNDEN BULLDOGS ausgerichtet hast!
Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf den
Blog-Beitrag "Alte Bulldogs :-)))"
(12. Februar 2006) hinweisen.
Hier noch ein altes Foto von sonnigeren Mai-Tagen in 1987 :-). Dies witzige Foto hatten wir ein paar Jahre als Poster an der Wand hängen. Von hier (Flugplatz Ahden) flogen wir wochenends oft nach Juist. Alma war 1987 sechs 6 Jahre alt. Sie starb mit knapp 13.
Montag, Oktober 9, 2006
Heute erzählt Gastblogger Murat KarakayaSchlagzeilen um jeden Preis :-)"Stunkmagnet"Bulldogs sind Botschafter des Friedens. Sie sind bspw. vergleichbar mit Menschen, die einst die Torturen und menschenunwürdigen Taten in abgelegenen Gefängnissen selbst am eigenen Leib erfahren mussten und sich nun für ihresgleichen einsetzen.So als würde ein Bulldog sagen wollen: "Ich habe das alles hinter mir. Ich habe gegen Bullen, Bären, Dachse, Menschen und Hunde gekämpft. Hört auf damit, Streitereien haben noch keinem genutzt. Ich weiss wovon ich rede!"
Ceanu hasst Streit.
Ceanu hasst Streit. Es spielt keine Rolle ob verbal oder nonverbal. Es spielt
auch keine Rolle ob Mensch oder Tier. Wenn Ärger bevorsteht, steht Ceanu
Gewähr bei Fuss. Und er tut alles, was in seiner Macht steht, um eine eskalierende
Situation zu entschärfen. Das passiert öfter als mir lieb ist, denn manchmal
lenkt das den Ärger in eine ungewollte Richtung!Lesen Sie selbst:
Es war kein Spiel ...
Ein Rottweiler-Schäferhund-Mix kreuzte unseren Weg und machte auch keinen
bösen Eindruck im ersten Moment. So eine Hundelaune kann aber schneller
umschlagen als man denkt :
und so ging die Jagd auf Mailo los. Es war kein Spiel und Mailo gab seine Angst
und Unterwerfung klar körpersprachlich zu erkennen. Der Halter des grossen
Hundes jedoch interpretierte das Knurren, Zähnefletschen, Lefzen hochziehen
und Fixieren seines Hundes ganz salopp als Spiel. "Blödsinn!", dachte sich
Ceanu und rannte los.
... wie eine Kanonenkugel ...
Ehe Mailo im Fang des Rüpels landen konnte krachte ihm Ceanu wie eine Kanonenkugel
in die Seite. Also ich hätte nicht gedacht, dass ein Hund mit solchen Dimensionen
sich auch nur einen Millimeter von der Stelle bewegen würde, geschweige
denn, dass er auf dem Rasen entlangkullert.
... Laune vehement verfinsterte ...
Der fand das natürlich überhaupt nicht witzig und man hat selbst als Nicht-Hund
gemerkt, wie sich seine Laune vehement verfinsterte. Ceanu hatte ihn lediglich
weggeschubst. Noch nichtmal gebissen. Daher fand ich seine Reaktion überzogen
und habe mich mit noch finsterer Miene zwischen ihm und Ceanu gestellt.
... hat sich’s anders überlegt ...
Wer meinem Kleinen ans Leder will muss erstmal an mir vorbei. Er hat sich’s
anders überlegt und ist mit seinem Herrchen, der nun auch endlich aus seiner
Starre erwacht ist, kommentarlos weitergezogen.Nun haben Menschen ab und zu ja auch mal Meinungsverschiedenheiten. Meine Frau und ich haben allerdings kaum Gelegenheit zu so etwas, denn Ceanu schnauft die "Dicke Luft" einfach davon. Wenn Ärger im Anflug ist, ist Ceanu im Anmarsch und schubst uns mit seinen 25kg in alle Himmelsrichtungen. Noch ein triftiger Grund, sich für einen Engländer zu entscheiden.
"Bienenstich"Neues von unsrem Skandal-Bulldog Ceanu:Wie so oft im Leben beschwört man Dinge, vor denen man sich am dollsten fürchtet, geradezu hinauf. Meine grösste Sorge war immer, dass Ceanu nach einer vorbeisausenden Wespe schnappen würde. Solche Aktionen können im schlimmsten Fall mit dem Erstickungstod enden - für die Wespe :-)) Während ich an der Story oben tüftelte habe ich ihn nur einen kurzen Moment aus den Augen gelassen, da hörte ich schon ein Schnappen. Als ich ihn skeptisch anstarrte schaute er mich an als wollte er sagen: "Wat is? Hab ik wat verpasst?" (Nein Ceanu ... Wie es aussieht, habe ICH etwas verpasst :-) ... als ihm dann auch schon eine vollgesabberte Wespe aus der linken Lefze hinabtriefte ... Was für ein grauenvoller Abgang.
... mit ´ner dicken Lippe ...
Ceanu hingegen kam mit ´nem blauen Auge, oder sagen wir: mit ´ner dicken Lippe
davon. Dieser Bulldog tut einfach alles, um eine gute Story zu liefern.Scherz beiseite, aber DAS hätte auch nach hinten losgehen können ...
Samstag, Oktober 7, 2006
Ein Bericht von Gastblogger "Willie" (Doris) Ehrenstein :Besuch im Foto-Studio (2005)Guten Morgen Wilma,Doris hatte herausbekommen, daß einer der Fotografen, die regelmäßig Kalenderbilder für den tollen Hundekalender-Verlag "BrownTrout" machen, in Alaska in unserer Nähe wohnt: Randi Hirschmann. Sie telefonierte mit Randi und ein Fototermin wurde ausgemacht; wie ich heute abend weiß : für heute morgen! Es war ein sooo aufregender Tag. Der begann damit, dass Berta und ich Vaseline auf die Nase bekamen. Wir bekommen dies niemals morgens, sondern immer abends. Also, irgend etwas war los. Wir wurden ins Auto gehoben und Doris fuhr mit uns, kurz nach 9,00 Uhr, los.
"Können diese Bulldogs denn allein hierauf.... ?"
Es dauerte ca. 2 Stunden, und dann waren wir mitten im Busch vor einem wunderschönen
Loghaus (Blockhaus). Daneben war noch ein kleineres, allerdings war dort eine riesige
Treppe (außen), um nicht zu sagen, eine breite Leiter. Eine sehr nette Dame stand oben
auf der "Leiter" und meinte: "Können diese Bulldogs denn allein hierauf oder sollen
wir sie tragen?" So etwas zu sagen, wo wir doch so sportlich sind! Im Nu waren wir
oben. Aber genau wie Berta habe ich nicht zwischen die Stufen (Sprossen) geguckt.
"Noch nie habe ich ein so schönes Gesicht
bei einem Bulldog gesehen."
Und dann kamen wir in ein ganz tolles Zimmer. Du kannst Dir nicht vorstellen,
was da tolles Hundespielzeug war, und es roch so gut. Wir haben zunächst nur
geschnüffelt. Ein netter Herr kam auch herein. Dann wurden 4 Scheinwerfer
angemacht, Berta lief weg, guckte um die Ecke und langsam, ganz langsam war
sie wieder da. Nun, Randi (so hieß die Dame) saß auf der Erde und streichelte
Berta. Und weißt Du, was sie sagte? "Noch nie habe ich ein so schönes Gesicht
bei einem Bulldog gesehen. Faszinierend." Da war ich sauer und dachte, warte
mal ab, was ich alles kann.
Er machte Geräusche wie ein Wolf, ...
Nun ging es los, Berta wurde in einen Korb gesetzt, dann blitzte es, sie sprang
raus. Der nette Herr hob sie wieder rein. Er machte Geräusche wie ein Wolf, oder
Ente - da lief ich los, Kopf runter, der Korb fiel um, Berta raus, ich biss rein
und rannte weg. Alle lachten und meinten, wir nehmen jetzt auch Willie.
Ich wurde zu Berta in einen Wäschetopf
reingesetzt und siehe da: "Was hat Willie einen
tollen Gesichtsausdruck, und er hält seine Ohren so nett." Ich war beruhigt.
Sie saß wie ausgestopft.
So ging es 4 Stunden. Berta und ich zusammen auf ein Hundesofa, dann hatte ich einen
großen Knochen, herrlich, ich rannte wieder weg, legte mich hin und schnarchte. Berta
war wieder dran. Sie kam in einen Korb mit roten Rosen und hatte eine
rote Schleife an.
Sie saß wie ausgestopft. Mit mir ging gar nichts, ich biss in alles, was ich anziehen
sollte. Also wieder Berta: Sonnenblumen auf dem Kopf, an der Wand, auf dem
Fussboden, ja so richtig was fuer Mädchen. Dann kam das Osterbild, Ostereier
rund um Berta, ich wurde festgehalten und stell Dir vor, sie hatte lange
Bunny-Ohren auf dem Kopf. Und sie war so stolz.
Der nette Herr spielte Hampelmann, ...
Allmählich wurde es mir zu langweilig, ich durchwühlte alles, was in dem Zimmer war.
Das war wie in einem tollen Krimi. Ich war wieder sauer, immer nur Berta, Berta.
Der nette Herr spielte Hampelmann, Berta sollte den Kopf zur Seite legen, aber
das war meine Chance, ich biss ihn in die Füße, das mache ich zu Hause auch,
wenn ich spielen will.
Er lachte und sagte, "Du bist ein ganz toller Boy, und du bekommst gleich
ein Treat (Leckerchen)." Nicht gleich, ich wollte es sofort. Ich machte "Shake"
(Pfötchen geben), immer und immer wieder, im Sitzen und dann auch im Stehen.
Ich bekam was ich wollte und wurde dann auf eine ganz
flauschige Decke gesetzt mit Hundepfoten.
Eigentlich was für Babies. Aber ich ließ es geschehen.
Ich kann nun nicht mehr schreiben, ich bin so müde. Berta schnarcht schon - ich habe bereits im Auto ein Nickerchen geschnarcht - Doris wird mit Cornelia telefonieren und den Rest erzählen. Dein Freund Willie, und Grüße von Berta
PS:
Fotos von zuhause, Willie 9 Monate alt:Willie findet es toll, mal oben von Berta zu sein :-)) Und im Bild unten sehen wir eine Lieblingsposition der Beiden :-). Willie liegt links.
... Der Bulldogkalender 2006 von "Brown Trout" ist allerdings, wie Randi sagte, schon zu 80 % fertig - aber im Kalender 2007 werde Berta mit Sicherheit erscheinen. ... Ich stimmte zu, daß Bertas Bilder auch als Werbeträger eingesetzt werden dürfen. ... Berta als Model :-)))! Sie eignet sich gut dafür, da sie vor Schreck, wenn man ihr etwas anzieht, wie zur Salzsäule erstarrt stehen oder sitzen bleibt. Willie nimmt das lockerer, zu locker vermutlich für ein Model :-)... Ich habe selten so viel gelacht wie heute...
Doris am Telefon, 4. Oktober 2006 :
... ich habe mit Randi vereinbart zu ihr zu fahren - sobald ich von Euch zurück bin -
diesmal um vorzugsweise Fotos
von Willie zu machen. Er ist erwachsen und kann nun auch ruhig sitzen :-)) ...
Donnerstag, Oktober 5, 2006
Bulldog-Kalender 2007und Grüße vom Cartoonisten Uli SteinWie schon im Juli angekündigt, ist in den Bulldog-Kalendern 2007 von Browntrout Publishers "Berta Ehrenstein" verewigt.
Und hier die Rückseite dieses Wand-Kalenders gesamt. (Siehe zu diesen Kalendern auch in der grauen Spalte rechts) Im etwas schmaleren Wand-Kalender "Bulldogs" ziert Berta als Valentinsgirl :-) das Februar-Bild, wie an all den Herzchen im Bild (auf der Kalender-Rückseite) zu erkennen. Für Mitglieder des 'VdFEB' haben wir einen kleinen Vorrat an Kalendern da, den Doris uns zugeschickt hatte. Die Kalender können aber auch in Buchhandlungen oder bei "www.amazon.com" bestellt werden. Unabhängig von Berta sind diese Kalender sehr schön und auch oft lustig in ihrer Motivauswahl.
Die Geschichte der Foto-Session bei der Tierfotografin Randi Hirschmann, die in
Alaska lebt, kommt im nächsten Blog-Beitrag.
3. Oktober :
Dienstag, Oktober 3, 2006
Heute informiert unser Freund und Tierarzt Peter Söhl über:Neues zur Verbesserung des Atemstromesbei kurzköpfgen (brachyzephalen) Hunderassen52. Jahreskongress der DGK-DVG (Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin) in Düsseldorf am 23.09.2006
Durch die Zucht kurzköpfiger Hunde- bzw. Katzenrassen wurde der Schädel so verändert,
dass er eine Rotation nach oben und dadurch eine Stauchung der gesamten Nase erfuhr.
D.h. die gesamten Anteile der Nase müssen in einem kurzköpfigen Hund vergleichsweise
zu einem normalköpfigen
Vergleich: Man zieht mit seinem kompletten Mobiliar von einer 200 qm Wohnung in eine 40 qm Wohnung um, dann steht der Flur (Atmungsgang der Nase) voll. Die Abbildung (oberes Bild) eines langköpfigen Hundeschädels, eines mittellangköpfigen Hundeschädel (Bild darunter) und die Abbildungen eines Bulldogschädel von 1920 (unteres Bild links) und eines Bulldogschädels von 1980 (unteres Bild rechts) zeigt, daß durch diesen Verkürzungsprozess eine Stauchung der inneren Nasenorgane zwangsläufige Folge war.
1. Schaffung einer besseren Atemsituation vom Nasengang bis zum Rachen.
Funktionsverlust post OP?
Da nur geringgradig Riechschleimhaut entfernt wird, sondern hauptsächlich
Atmungsschleimhaut, erfolgt durch den verbesserten Luftstrom auch eine Verbesserung
der Geruchswahrmehmung.
Operations Methode:
OP Kosten: ca 2.000 - 4.000 Euro
Nach eingehender Untersuchung der anatomischen Verhältnisse erfolgt
die Entfernung der den Atemstrom ungünstig beeinflussenden Hindernisse unter
Endoskopie mit einem Diodenlaser. Kontrolle und Nachoperation nach ca 6 Monaten.
OP Kosten: ca 2.000 - 4.000 Euro
Vorbeugende Maßnahme zur Erfassung der Atemsituation:
Dringend erforderlich ist die Aufklärung der Käufer ...
Dringend erforderlich ist die Aufklärung der Käufer hinsichtlich der Problematik,
dadurch wird eine Veränderung des Kaufverhaltens bewirkt.Dem Käufer muß klar gemacht werden, daß beim Kauf eines Tieres bei unseriösen Züchtern (eine Vereinszugehörigkeit sagt zunächst gar nichts über Seriosität aus) oder aus Zuchtanlagen zwar das Tier günstiger erworben werden kann; er darf jedoch nicht vergessen, daß dem Welpenpreis oft noch Operationskosten (bis zu 4.000 Euro) folgen. Der kranke Hund verursacht natürlich zusätzlich hohe Folgekosten! Nicht zu vergessen ist der Tierschutzgedanke (Qualzucht?)
Bei den Zuchtschauen dürfen nur noch seriöse, unabhängige Richter ...
Eine Verbesserung der Situation kann nur durch einen Boykott der unseriösen
Züchter und kommerziellen Vermehrer stattfinden!!Verändert sich der Anspruch der Käufer, kann eine Änderung des Zuchtzieles der Züchter bewirkt werden. Daraus wird sich zwangsläufig auch eine Änderung der Auslegung des Rassestandards einstellen müssen. Bei den Zuchtschauen dürfen nur noch seriöse, unabhängige Richter eingesetzt werden. Nur so gehen wir in kleinen Schritten in Richtung "Zucht gesunder Bulldogs"...
Sonntag, Oktober 1, 2006
Heute informiert uns Gastblogger Jan PetersProf. Oechtering verhalf Oskar zu einem neuen Leben
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Am besten in FAQ/Bedienungshilfe Impressum ![]() Tel.: 05292 1291 Stus Blog Wohnort
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Cornelia
![]() ![]() ![]() English Bulldog, (AKC) "Goomba´s Happy Miss Frieda", oben 5 Wochen, darunter 3 Monate, darunter 6 Monate, darunter 8 Monate, darunter 10 Monate, darunter 13 Monate, darunter 16 Monate alt.
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Jeden Sonntag in English Bulldog Züchter
Genauere, aktualisierte Einschätzungen der unten genannten Zuchten
Floral Garden
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