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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Sonntag, März 30, 2008
Bulldogs im Schnee: weitere schöne Fotos :-)Gestern mailte uns Ina Tansley: "Hallo ihr Lieben - Ich wollte einfach mal ein paar Bilder schicken... Ich habe so viele tolle Bilder im Blog gesehen von euren beiden Süßen... Und - viele gute Dinge gelesen..."
Im Harz gab es schon länger Schnee: nun Fotos von Emma, einer Hündin aus der Zucht von Rafaela Schuda.
Emmas Wurfbruder Egon kennen wir schon als den Hausgenossen von Schlangen und Spinnen; (siehe Halloween-Beitrag vom 1. November 2007) Er wohnt nicht weit vom Erzgebirge entfernt, und da gibt es den meisten Schnee in Deutschland!
Zum Schluß noch ein Foto von einem wunderschönen Schneemann, das Doris Ehrenstein uns schickte. Der herrliche Kerl wurde in Washington State gezüchtet und lebt nun in Alaska (USA) in der Nähe von Doris. Das Klima dort ist echt passend zu seinem herrlichen Weiß, würde ich sagen :-)))
Freitag, März 28, 2008
Wolfsväter - BulldogväterWunderschöne Fotos von Bulldog-Mamas mit ihren Welpen gibt es reichlich - aber kaum welche von Bulldog-Papas beim Erziehungsspiel mit ihren Welpen. Das holen wir heute einmal nach.
Bei den Hunden ist es ähnlich: nur gibt es eine Wurfkiste statt einer Wurfhöhle. Aber die Mutterhündin läßt (in aller Regel) auch erst andere Hunde in die Nähe ihrer Welpen, wenn diese circa 5 Wochen alt sind und entwöhnt werden.
Beebob gestattet (wie ein Wolf) den Welpen nicht, weit in den Garten wegzulaufen; er beschäftigt sie in der Nähe des Hauses, zur Not rollt er sie wie einen Ball zurück zum Gehege. Schafft er es nicht alleine die gesamte Rassebande in Hausnähe zu halten, dann bellt er tief und sehr speziell Mutter Wilma zur Hilfe herbei.
Bei den Wölfen ist nicht jedes Rudelmitglied an Welpenspielen interessiert, da gibt es ganz individuelle Vorlieben oder eben auch nicht. Bei Hunden ist auch das ähnlich: Rafaela warnt, daß manche Rüden sich durch Welpen nur belästigt fühlen und dann durchaus für die Welpen gefährlich werden können. Ein "Welpenschutzprogramm" ist nicht in jedem Rüden instinktiv angelegt...
Mittwoch, März 26, 2008
Jetzt bei Sabine und Georg Kilgus: Notbulldog "Otto Coolman" Am 8. März wurde Notbulldog Otto aus Salzgitter zu Eduard gebracht. Otto ist 7 1/2 Jahre alt und kastriert. Bis auf ein blindes Auge ist er gesund, wie uns unser Tierarzt Peter Söhl am Folgetag bestätigte. Leider ist Otto z.Z. aber viel zu fett...
Otto war bei seiner Ankunft Higgins, Eduard und mir gegenüber sehr cool: er zeigte Selbstbewußtsein und Interesse! Mit Higgins spielte er bald selbstvergessen bis zum Umfallen ;-) im Garten und schlief die Nacht mit ihm gemeinsam auf Eduards Bett. Eduard und Kathrin nannten ihn wegen seines so coolen Verhaltens "Otto Coolman" ;-) Ottos neue Familie in Stuttgart: Sabine und Georg Kilgus suchten nach Georges Tod (siehe auch Beitrag vom 26. Januar 2008), der ja auch ein Notbulldog gewesen war, wieder einen Notbulldog, da sie sich gegenüber dem Elend und der Trauer von Nothunden schon immer zu Hilfe verpflichtet fühlten. Wir riefen die beiden an, und diese sagten nach sehr kurzer Überlegung "ja" zu Otto :-) Schon am Dienstag, 11. März, brachten Eduard und ich Otto nach Stuttgart zu Sabine und Georg.
Jetzt lasse ich Sabine Kilgus zu Wort kommen:11. März: OTTO
Liebe Cornelia, lieber Eduard!
Guten Morgen!! Unsere erste gemeinsame Nacht mit Otto war nicht so toll... Otto war wieder sehr unruhig und tigerte in der Wohnung herum.
Den Spaziergang heute Morgen hat er aber trotz strömenden Regens sehr genossen und ist fröhlich herum gerannt. Ich hatte meine erste Therapie (als Logopädin) schon heute Morgen um 8.00 Uhr und habe ihn deshalb jetzt doch nicht mitgenommen und bei Georg zuhause gelassen. Nach meiner nächsten Therapie habe ich drei freie Stunden und gehe nach Hause. Georg wartet so lange. Dann werde ich Otto mitnehmen.
Ich glaube, er ist einfach
total verwirrt... kann man ja verstehen... und trauert sicher auch ein bisschen.
Mein kleiner Hasenmann... trotz seiner tiefen Verunsicherung ist er immer freundlich
und küsst einen!
Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden. 14. März: OTTO - find ich meistens gut! Ihr Lieben! Otto hat die letzte Nacht bestens geschlafen und wir auch...
Unsere drei Hundebegegnungen hingegen standen unter keinem so guten Stern. Otto geht auf alles los, was er als Hund identifiziert... sogar auf unseren Bulldog-Aufkleber auf der Heckscheibe des Autos(!) Jetzt ist er zum ersten Mal in der Praxis dabei und natürlich aufgeregt, aber er hat schon das Sofa im Aufenthaltsraum erobert, den Garten inspiziert und den Hausmeister verzaubert... Alles in allem braucht er meiner Meinung nach noch ein gerüttelt Maß an Erziehung, um sein rüpelhaftes Verhalten anderen Hunden gegenüber abzulegen und das Betteln am Tisch sowie das Knurren in der Küche (er knurrt, wenn er etwas fressen will) abzustellen. Ansonsten sind wir überglücklich mit unserem Coolman... es war eine gute Entscheidung, den Fettl zu nehmen... Glückliche Grüße, Sabine, Georg & Otto Coolman 16. März: OTTO - finden wir immer besser!!! Liebe Cornelia, lieber Eduard! Wir haben nicht nur einen "Coolman", sondern einen "Superman" in Otto bekommen! Nachdem er gestern über eine Stunde mit uns spazieren war, ging er heute - zusammen mit den Bulldoggen Paulchen und Spikey - 1,5 Stunden spazieren!!!
Uns gegenüber ist er nach wie vor sehr fürsorglich: wir werden jeden Tag mit Hingabe gepflegt, er nimmt unsere
Hände zwischen seine Vorderpfötchen, hält sie dort wie einen Knochen und reinigt sie dann mit Hingabe...
Heute hat er zum ersten Mal mit seinem Bällchen gespielt - es war urkomisch, wie er wie ein dicker Hase den
Ball durch die Luft warf und herumhopste. 21. März: OTTO - die ersten 10 Tage! Otto hat sich schon ganz gut eingelebt. Er pflegt seine und unsere Rituale, dazu gehört auch, dass man seiner Meinung nach um 20.00 Uhr ins Bett geht. Gestern hat er sich zum ersten Mal davon überzeugen lassen, etwas später schlafen zu gehen... Morgens hingegen bekommt man ihn kaum wach. Erst das Anlegen des Halsbandes signalisiert ihm, dass es Zeit ist aufzustehen. Vorher muss man allerdings ausgiebig schmusen...
Otto pflegt uns mit Hingabe: jeden Abend werden wir von ihm minutenlang gereinigt.... Neulich hörte ich Hilfeschreie aus dem Schlafzimmer - Georg war im Bett und Otto bekam einen großen Liebes- und Pflegeanfall. Georg versuchte, der langen Otto-Zunge zu entkommen, indem er sein Gesicht unter dem Kopfkissen versteckte. Er hatte keine Chance: Otto hat ihn immer wieder ausgegraben...
Er ist ein großer Schmuser, fürsorglich und liebevoll, dabei auch sehr wachsam. Fremden gegenüber ist sein
Verhalten noch von Unsicherheit geprägt - wir werden daran arbeiten, dass er Vertrauen entwickelt und uns das
Bewachen überlässt...
Montag, März 24, 2008
...wie Weihnachten und Ostern zusammen...Hi Freunde, da habe ich, Kosmo, Euch vorgestern Frühlings-Ostern gewünscht - und gekommen ist ein Weihnachten-Ostern! IRRE!!! Mein erster Schnee!!!
Ich stupste Stu ganz heftig von allen Seiten an, damit er aufsteht und nicht erfriert. Ich schaffte es endlich, nachdem er (ungeschickt!) bei meinen Rettungsversuchen - über mich - noch mal ausgerutscht war! Um Neli konnte ich mich in der Zeit natürlich nicht kümmern. So fiel die Arme auch auf dem Po! Sie wollte Stu und Frieda ebenfalls helfen, dabei schaffe ich sowas doch alleine! Also mußte ich jetzt auch noch Neli auf die Beine helfen. Und damit sie nicht auch über mich - wie Stu - stolpert, habe ich sie nur ermutigend geküßt und nicht angestupst. Das war toll, sagte sie mir dann :-))) Neli zog Frieda wieder die Pferdedecke richtig an, und gleich stapfte Frieda zurück in den Tiefschnee... meine Mutter ist eine tolle Bulldogge!!!
Agility im wilden Wald - bei uns ganz nah zuhause! Besonders hat mir die Mutprobe gefallen, über eine verrottete Brücke zu laufen. Frieda war stolz auf mich, ihren Indianer-Sohn!
Samstag, März 22, 2008
Frohe Ostern ! Frohe Ostern ! Frohe Ostern !
Liebe Freunde,dieser laue Frühlingswind, der riecht so gut! Das ist der Duft von Wiese und Hase, klärte Caligula mich auf! Kein Wunder, wenn die Luft schon nach Hasen riecht, daß sie mir dann meine schönen Rosenohren zu hohen langen Hasen-Löffeln hochwirbelt. Gut, das erspart mir wenigstens diese künstlichen Plüsch-Riesenlöffel! Die sind nämlich ein widerliches Hindernis beim Windsurfen über die Felder und ein Gute-Laune-Bremser, wie Berta mir erzählte. Aber es gibt noch Schlimmeres! Seht Euch mal an, was Knuti, Charlotte und Olly Pfersich für Oster-Helden sind: die haben sich nicht nur lange Löffelohren antun lassen, sondern sich von Claudia dazu auch noch Hasenzähne verpassen lassen müssen! Ob die Drei dafür delikate Fleisch-Ostereier versprochen bekamen? So aus schottischem Oster-Lamm zum Beispiel??? Ob Neli nachher auch Überraschungseier für Frieda und mich hat? Schön anziehen will sie uns jedenfalls, habe ich mitgekriegt. "Black and white - dark and light" hat sie gesummt. Ich glaube sie meint unsere neuen Halsbänder damit. Also, ich bin gerne schön angezogen! Und white-light, das bin zweifellos ich! Mama Frieda ist eher eine dunkle Schöne in Black :-)))). Ich bin der strahlende Held - auch ohne Hasenzähne! Oder?
Euch allen ein herrlich duftendes Osterwochende!
Für alle, die auch ein hundefreundliches Urlaubsdomizil suchen - einfach mal bei
Lenareisen auf die Website
gucken. Dort hat man sich auf Reisen für Hunde- und Pferdebesitzer spezialisiert. Übrigens, wir hatten die
"Friesenkate".
Am meisten haben unseren Beiden natürlich die Spaziergänge am Deich und Strand gefallen - ca. 9 km entfernt.
Der Sturm "Emma" hatte netterweise viel Schnüffelstoff an Land geschmissen und zwischen Algen und Tang gab
es unwahrscheinlich viel zu erschnuppern und auszubuddeln. Daneben boten das
Treibholz und geruch- wie
geschmacklich hoch interessante Schiffstaue jede Menge Möglichkeiten zum Knabbern, Tauziehen und Spielen,
Zerren und Ziehen -
Connor trug ein Schiffstau sicherlich 2 Kilometer mit sich herum, ..., bis er etwas noch
interessanteres fand.
Für unsere Jungs geht nichts über einen Urlaub an der See.
Und das Schönste ... der nächste Urlaub im Norden ist schon in Sicht.
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Bulldoggen sind wieder jung und gesund.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
So rennen und spielen sie den ganzen Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eine von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!
Sie hat Dich gesehen!!
Und wenn Du und Deine Freundin sich treffen,
nimmst Du Sie in Deine Arme und hältst Sie ganz fest.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die
Ein bewegtes Leben ging zu Ende.
Ich gehe zum Licht, mal schauen was da ist. -
Dort sehe ich ein Land, ich schau wie gebannt. -
Eine Brücke führt mich dorthin, es macht alles Sinn.
Die Antwort ist einfach, ich bin in dem Land, -
was auch von den Menschen hinterm Regenbogen genannt.
Hier geht es mir gut, meine Schmerzen sind weg, -
es gibt hier kein Leid und doch will ich weg ... -
Ich kann nicht, ich weiß, ich freunde mich an, -
doch warte ich auf jenen Tag an dem es geschieht, -
dann kommst du zu mir über die Brücke herbei, -
ich höre und sehe dich, die Zeit ist vorbei ...
Ich laufe zu Dir und freue mich, dass Du bei mir bist. Wir gehen ein Stück in den Tiefen des Tales,
dort sind kleine Hütten, immer für Mensch und Bulldog eines.
Manche sind größer und manche ganz klein, doch dort zieht der Mensch mit seiner geliebten Bulldogge dann ein.
Vereint nach den Tod in einem wunderbaren Land, - das nur durch die
Regenbogenbrücke
Himmel und Erde verband.
Käthchen läßt sich durch nichts abhalten, Herzen zu gewinnen. Mit Engelsgeduld nimmt sie sich alle Zeit, bis z.B.
ängstliche Menschen vergessen, daß sie ängstlich vor ihr sind.
Oder bis knöterjanige Einzelgänger wie Satchmo sich
hingebungsvoll um ihre Gunst bemühen.
Rafaela kann nicht mit ihr schimpfen, das ginge einfach nicht, sagt sie. "Käthchen sieht mich an, zwinkert
mit den Augen, und dann muß ich sie küssen, egal was sie angestellt hat!" und "Käthchen schafft alles,
was sie will mit Geduld, mit Charme und mit unerschütterlicher,
aufmerksamer Freundlichkeit!"
Derzeitiges Lieblings-Spielzeug ist übrigens ein Riesenschnuller!
Käthchen will auch immer mit Rafaela spielen. Wenn diese auf Anwackeln und Spielzeug-Bringen einmal nicht
reagiert, weil sie was zu tun hat, dann packt Käthchen sie (mit ihrem Zähnen) an der Hand und zieht sie zu
sich runter auf den Boden um sie abzuküssen. Wen wundert es, dass sie damit oft Erfolg hat ? ;-)
Käthchen erlaubt auch jedem alles: sie z.B.
vom Hundebett zu schupsen oder ihr den Schnuller zu klauen.
Wie Rafaela sagt: "Alles ist Spiel für sie!"
Der Schlüssel
zu solchem Erfolg liegt bei Rafaela, das war ihr schnell klar ;-) Also morgens freundlich 10 Sekunden Rafaela begrüßen,
dann diese zum Kaffeekochen gehen lassen - aber nur, weil der Weg dorthin an der Brötchentüte vorbei führt.
In Höhe dieser Tüte stellt Käthchen sich dann mit vollem Gewicht auf Rafaelas Füße, damit diese nicht einfach an der
Tüte vorbeigehen kann zur Kaffemaschine dahinter. Erst wenn Rafaela ein Brötchen als Wegezoll in Käthchens Maul
gegeben hat, gibt Käthchen als "Gegenleistung" die Füße wieder frei und is(s)t zufrieden!
Satchmo hat von Käthchen nicht nur das Spielen gelernt: seit kurzem versucht er auch Rafaela
auf die Füße zu treten, um Leckerli zu "erpressen" ;-)))
Je nach Hormonspiegel von Wilma und Käthchen leben die beiden mit dem kastrierten Satchmo oder dem
Zuchtrüden Beebob in "Wohngemeinschaft Wohnzimmer" oder "Wohngemeinschaft Küche+Büro".
Auch Wilma und Käthchen
verstehen sich übrigens gut. Zeigt Wilma als die ältere Hündin Dominanz, so legt sich Käthchen sofort ergeben hin :-)
Käthchens Lieblings-Schmusepartner ist ununstritten Rafaela. Sie küßt, sie bepfotet, sie
umarmt Rafaela sobald sie sie nur sieht und "zu fassen kriegt" ;-))))....
Meine ganz besondere Erinnerung an Baby-Käthchen: Sie war gerade 4 Wochen alt. Ich streckte meine Hand in
die Wurfkiste, und Käthchen wackelte (als erste) zum ersten Mal in ihrem Leben heftig mit ihrem Schwänzchen!
So schwanzwackelnd lief sie schnurstraks zu meiner Hand hin und leckte selig daran. Ihr könnt Euch meine
Freude vorstellen ???!!!:-)))
Rafaela sagt zu Recht: "Käthchen ist mein 6er im Lotto!" :-))
Ich selbst gehöre der 2. Gruppe an. Warum?
Unsere späteren Bulldoghündinnen Sarah, Alma und Wilma wurden kastriert, da sie alle nach ihrer 1. Läufigkeit
hormonell bedingte Scheiden-Infekte hatten. Ich wollte kein Risiko gynäkologischer Art mehr eingehen.
Friedas Hormone arbeiten korrekt. Trotzdem wurde sie
(nach ihrem einen Wurf) - ebenso wie Kosmo inzwischen auch - kastriert, da ich nie vorhatte selbst
zu züchten, und damit wäre der hormonell diktierte Fortpflanzungstrieb - für beide
- zu mehr Last als Lust geworden.
Was heißt überhaupt "Kastration" ?
Dazu zunächst eine Begriffsklärung, denn sogar eine (an der Anzahl ihrer Würfe gemessen)
erfahrene Züchterin überraschte mich
damit, dass sie nicht wußte, was eine Kastration genau ist. Sie behauptete eine ihrer Hündinnen
sei kastriert, habe aber natürlich ihre Eierstöcke noch. NUR die Gebärmutter sei entfernt worden, und deshalb sei sie
auch nicht wesensverändert. Ich klärte diese
Züchterin auf, dass ihre Hündin dann nicht kastriert, sondern nur sterilisiert sei... Nun, die Hündin war kastriert
und hatte keine Eierstöcke mehr, wie die Nachfrage beim behandelnden Tierarzt ergab :-((...
Eine länger als 3 Wochen dauernde Läufigkeit ist ein Alarmsignal, das sehr ernst genommen werden muß! Ein Beispiel
dafür ist die Geschichte von Flöckchen, wie im letzten Beitrag beschrieben.
Eierstockzysten sind eine häufige Ursache solch einer Fehlfunktion.
Dieses Foto einer Eierstockzyste
schickte uns Chillis Frauchen Ina Tansley. Chillis Läufigkeit zog sich (wie bei Flöckchen) in die Länge,
ihre Gebärmutter war aufgeschwollen, und sie wurde sogleich kastriert. Jetzt ist sie,
wie Flöckchen, wieder quietschfidel und aus jeder gynäkologischen Gefahrenzone heraus!
Eine seltener als circa alle 6 Monate auftretende Läufigkeit, zumal wenn diese auch noch sehr schwach augeprägt
ist, ist ebenfalls ein Alarmsignal. Ich rate in solchen Fällen zur Kastration, denn die verursachenden
Hormonstörungen können lebensbedrohlich werden, so wie wir es jetzt gerade bei Emma Nolte erlebten. Sie ist
6 Jahre alt, und ihre sonst immer viel zu schwache Läufigkeit war diesmal extrem stark. Als ihre Dauer-Blutung
nach 5 Tagen lebensbedrohlich stark wurde, fuhr Jutta Nolte mit ihr zu
Peter Söhl, dem Medizinischen Beirat des VdFEB.
Sie wäre fast auf dem OP-Tisch verblutet, und zwar aus einer Zyste in der Gebärmutter heraus. Es war eine
Meisterleistung von Peter, wie er Emma noch rettete....
Scheidenentzündungen können immer in eine Gebärmutterentzündung umschlagen. Dies geschieht oft unmerklich, da die
Gebärmutter lange geschlossen bleibt und der Eiter deshalb nicht nach außen abfließen kann. Das Desaster wird deshalb
oft erst dann bemerkt wird, wenn es (fast) schon zu spät ist.... Ein Hinweis: die Hündinnen entwickeln in dieser
schlimmen Situation immer einen auffallend starken Durst.
Es gibt Hormonmittel, die eine Läufigkeit verschieben. Diese Mittel sind nicht unbedenklich zu nehmen. Sie können
den Hormonhaushalt nachhaltig stören und zu Entzündungen und sogar zu Krebs führen.
Nicht kastrierte Hündinnen entwickeln im Alter häufig Tumore, besonders an den Milchleisten. Und dann als nötige
Konsequenz eine alte Hündin am Tumor operieren und als Therapie auch kastrieren zu müssen,
das ist viel risikoreicher als eine junge Hündin zu kastrieren.
Liegt kein medizinisch zwingender Grund für eine sofortige Kastration vor, dann immer in der Mitte zwischen zwei Zyklen
die Eierstöcke entfernen. Eine nicht auffällige Gebärmutter wird von einem verantwortungsvollen Arzt dagegen
nicht entfernt. Es gilt das Motto: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich."
Ich selbst empfehle beim Bulldog eine Kastration nach der Pubertät, also nach der 1. Läufigkeit. So wird
die Hündin ein richtiges Weibchen :-) und bleibt nicht partiell infantil.
Aber diese Frage der vor- oder nachpubertären Kastration ist unter Medizinern umstritten.
Manche Rüden sind "oversexed", sie kommen über Stunden nicht zur Ruhe, wenn eine Hündin, die nicht einmal
läufig sein muß, in der Nähe ist. Sie leiden selbst unter ihrem Getriebensein, besonders unter der damit
verbundenen langandauernden Atmungs- und Kreislaufbelastung.
Manche "oversexed" Rüden sind zudem leicht und schnell aggressiv zu anderen Rüden.
In diesen Fällen rate ich immer zur Kastration. Ist der Rüde allerdings schon ein paar Jahre alt, vermindert
eine Kastration aggressives Verhalten oft nicht mehr, weil es durch jahrelange
"Einübung" fest im Gehirn verankert ist.
Einer Statistik nach leben kastrierte Rüden im Durchschnitt zwei Jahre länger als unkastrierte,
da sie weniger anfällig gegenüber stressbedingten Herzkrankheiten sind. Minderung des Krebsrisikos
Alte Rüden entwickeln häufiger Hodenkrebs und/oder Circumanal-Tumore. Auch hier gilt: es ist risikoreicher einen
alten Hund zu operieren und zu kastrieren als einen jungen Hund.
Viele Rüden leiden an starkem, gelblich-weißem, dicken Ausfluß aus dem Penis. Es handelt sich dabei um ein Sekret, dass
eigentlich die Gleitfähigkeit des Penis sichern soll. Im Übermaß produziert und von entzündlichen Prozessen begleitet
ist es aber sehr unangenehm. In der Regel helfen Spülungen und Antibiotika nur wenig und
nur kurzfristig, da hormonelle Prozesse beteiligt sind. Nach einer Kastration verschwindet dieser Ausfluß.
Liegt kein medizinisch zwingender Grund für eine ganz frühe Kastration vor, dann empfehle ich diese erst
nach der Pubertät, also beim Bulldog erst nach circa 7 Monaten, vorzunehmen. So wird der Rüde mental
ein richtiger "Hund" und bleibt nicht partiell infantil. Aber diese Frage der vor- oder nachpubertären Kastration
ist unter Medizinern umstritten.
Bei Cornelia gingen sofort die Alarmlampen an.
Sie riet uns dringend, Flöckchen sofort untersuchen zu lassen, einschließlich einer Ultraschalluntersuchung der
Gebärmutter. Solche Hormonstörungen seien oft in ihrer Wirkung katastrophal... Dieses sollten wir später genau so
erleben...
Eine Woche später bemerkten wir einen leichten Ausfluss aus Flöckchens Scheide. Sie ins Auto ab zum Tierarzt.
Eine leichte Entzündung war vorhanden, sollte aber mit Medikamenten behoben werden können. Durch eine Blutabnahme
konnte geklärt werden, dass keine weiteren Entzündungen im Körper vorhanden und die Vitalfunktionen in Ordnung sind.
Blut wurde an das Labor der Uniklinik Hannover eingeschickt, und es wurde eine Bakterienkultur angelegt,
um dann zu sehen welches Medikament am besten auf den Erreger wirkt.
Uns wurde aber auch gesagt, dass es keinen Weg an einer Kastration vorbei gibt. Wir wollten aber versuchen,
diese noch 6 Wochen hinauszuzögern, um eine Entfernung der Gebärmutter zu vermeiden, das heißt um nur die
Eierstöcke entfernen zu müssen.
Dann sah alles vielversprechend aus - bis ich beim Toben mit Flöckchen und Mecki bemerkte,
wie ein Faden aus Eiter aus Flöckchens Scheide lief. Man merkte, dass Flöckchen das sehr unangenehm war.
Ich war sehr bestürzt und machte sofort einen Termin bei Tierarzt.
Leider konnte der Termin nicht gleich stattfinden, da die Ärztin noch operierte. Also noch zwei Stunden warten
und dann noch eine dreiviertel Stunde Fahrt zum Tierarzt. In dieser Zeit veränderte sich Flöckchens Verhalten extrem:
Sie trank sehr viel, in Übermaßen viel.
Sie konnte auch nicht mehr Ihren Urin bei sich halten. Es lief so aus Ihr heraus. Die Arme!
Selbst im Auto schaffte Sie es nicht das was bei sich zu halten.
Also erst mal wieder nach Hause, und dann später am Abend um 18.30 Uhr wieder zum Tierarzt...
Nach 1,5 Stunden kam der ersehnte Anruf. Alles sei
gut gelaufen, wir könnten Flöckchen abholen.
Die Ärztin erzählte, dass alles gut verlaufen ist - nur die eine Sache: ihre Milz ist schon leicht entzündet
gewesen, was darauf deutet, dass die Entzündung länger vorhanden gewesen sein muß. ...
Die Milz brauchte nicht entfernt zu werden, sagte die Tierärztin. Die Entzündung wird jetzt
mit Medikamenten behandelt und weitere Untersuchungen werden folgen.
Am nächsten Morgen, nach eine fast ruhigen Nacht, erbrach Flöckchen erst mal ihr Futter vom Vortag.
Aber das ist normal, da bei und kurz nach einer Narkose die Funktion des Magens aussetzt. Aber der Schock folgte.
Plötzlich fing Flöckchen an mit dem Kopf an zu zittern. Angst machte sich bei uns breit und wir riefen
direkt bei der Tierärztin an. Sie erklärte uns, dass der Zuckergehalt in dem Blut abgesackt sei und wir
Flöckchen Traubenzucker oder warmes Wasser, in dem Honig aufgelöst ist, geben sollen. Gesagt, getan.
Flöckchen nahm erst widerwillig das Wasser an. Wir benetzten unsere Finger damit, und sie leckte es ab.
Dann trank sie ein wenig davon. Man merkte aber sofort, dass es ihr danach besser ging. Damit war wieder Ruhe,
und es sollte auch unser letzter Schock gewesen sein.
Alles in Allem hatten wir es irgendwie geahnt, dass Flöckchen nicht ganz gesund war. Und Cornelia hatte
dies voraus gesehen. Ich werde mich nicht über die Vorbesitzer auslassen - aber es ärgert einen schon,
"wie sehr einige Ihre Tiere lieben"...
Eines möchte ich auf diesem Weg auch mal hier los werden. Ich weiß, man geht ein Risiko ein,
wenn man einen Nothund aufnimmt: manche Überraschungen können auf einen zukommen.
Aber diese können auch bei einem Hund auftauchen, den man als Welpe kaufte.
Und das Wichtigste ist, man schaut jeden Tag in ein dankbares faltiges Gesicht! Und das ist bei weitem
das größte Geschenk, was man von einem Bully bekommen kann. Ich hatte es auch kaum für möglich gehalten.
Aber diese Treue, Liebe, die einem der Bulldog entgegen bringt... es ist nicht zu beschreiben.
Wir würden es jederzeit genauso wieder tun!
Nun, da die Zeit gekommen war, wollte ich mich informieren und habe versucht, im Internet über eine
Website einen Züchter in der Nähe zu finden. Ich bekam fälschlicherweise eine Antwort mit dem Inhalt, dass
in Berlin eine Züchterin gerade Welpen zu verkaufen hat, und ich solle mich an diese wenden. Da war zwar
nicht die Information, die ich erhofft hatte, aber man kann ja mal fragen, ob diese einen Züchter bei
uns in der Nähe kennt.
Wie auch immer... es war kein Welpe mehr frei; macht ja nichts, ich wollte mich ja nur erkundigen.
Leider (oder im Nachhinein Gottseidank) kannte sie keinen Züchter in der Umgebung. Nach zwei Tagen kam eine
Mail, sie hätte eine Zusage zurückgenommen, jetzt sei doch noch ein kleiner Rüde zu haben.
Aber wir wollten uns ja zunächst nur informieren und für das nächste Jahr erst einen anschaffen.
Ich lehnte mit dieser Begründung ab.
Perfide war, dass am nächsten Tag eine Mail mit einem Foto kam... ich sollte ihn mir mal wenigstens anschauen!!!
Ich öffnete die Datei und da war er nun!!!!! Eine Knutschkugel, wie ich sie zuvor noch nicht gesehen hatte.
Ich druckte das Foto aus. Es lag einen Tag lang vor mir auf dem Tisch, und ich konnte meinen Blick nicht mehr
davon abwenden. Ein traurig dreinblickendes Häuflein Hund mit einem Blick, als wollte er sagen: "Keiner will
mich, keiner spielt mit mir!!!"
Als es dann soweit war, wir waren entsetzlich nervös und gespannt auf dem Weg nach Berlin.
Dort angekommen, war die Spannung kaum noch auszuhalten.
wir gingen die Treppe hoch und schon kam uns Mama Else entgegen, ein Spielzeug im Maul, und begrüsste uns
überschwänglich. Als wir zur Tür hineingingen (ich hatte kurz zuvor in einem Buch gelesen, dass
(Bulldog)-Welpen allzu gerne mit Schnürsenkeln spielen) hingen auf der Stelle 4 Welpen an meinen Schuhen,
pro Schnürsenkel einer, der Rest versuchte sich auch noch mit dranzuhängen. Es hat nicht viel gefehlt und
ich wäre schon am allerersten Tag wegen eines Bulldogs auf dem Allerwertesten gelandet. (Das hat
Otto später noch
nachgeholt.) Ein Einstand, der nicht mehr zu toppen war.
Als es Zeit wurde zu gehen, wir hatten ja noch eine längere Reise vor uns, nahm ich Otto das erste Mal auf den
Arm... das Gefühl werde ich nie vergessen! Er legte seine kleine Schnauze an mein Ohr, die Pfötchen auf die
Schultern und schmiegte sich an. Tja... und da war es dann restlos um mich geschehen. Er zog in mein Herz ein und
ist bis heute drin geblieben und wie es so Bulldogart ist... hat sich rumpelnd und schnaufend einen immer grösser
werdenden Platz darin verschafft.
Der Rest ist schnell erzählt... Otto kam in einen Wäschekorb auf den Rücksitz neben Frauchen Heike, Mama Else
wollte sogleich auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und war nur schwer zurückzuhalten, nicht auch noch
mitzufahren und zurück blieb eine traurig blickende Else und eine weinende Tina winkend am Straßenrand.
Später mehr...
"Es ist unglaublich, wie man in sechs Wochen einen Hund so lieb gewinnen kann. Durch das sehr ausgeprägte
Bulldogwesen, vor allem aber durch die Ruhe, die von Spike ausgeht, wurde das gesamte Familien-Rudel harmonisiert.
Auf der anderen Seite ist Spike bei Spaziergängen sehr agil und hält mit Cyra locker mit." sagt
Herr Rühl.
Mittlerweile haben sich Cyra und Spike zu den Rühl's aufs Sofa gesellt. Cyra leckt Spike inbrünstig die Lefzen.
"Da müssen wohl noch Essensreste sein." witzelt Herr Rühl.
Nach einer letzten Tasse Kaffee und einem Rundgang durch den großzügig angelegten Garten
mit hundesicherer Teichanlage verabschiede ich mich. Ich fahre nach Hause mit dem guten Gefühl, dass
English Bulldog Spike sein Paradies gefunden hat.
Über Uli haben sich Kathrin und Nicole kennen gelernt. Nicole wohnt in Worms, praktiziert Reiki und Pranaheilung
und hat mir mit beidem schon sehr geholfen. Und da Kathrin alles tut, damit es mir gut geht, hat sie sich bei
Nicole erkundigt, ob die mir nicht helfen kann.
Bei den Hüftschmerzen hat Nicole mir mit Reiki geholfen, das geht auch per Fernbehandlung ganz prima und hat
gute Wirkung gezeigt. Bei meiner Angst vor lauten Geräuschen ist sie dann aber lieber mit Pranaheilung
rangegangen - Silvester ist nämlich für mich der schlimmste Tag des Jahres. Kathrin fährt dann schon immer
mit mir raus in die Pampa, aber man hört die Knaller doch überall und für mich ist das einfach nur schrecklich.
Leider habe ich ein paar Tage später beim Laufen im Wald mein Auge an einem Ast verletzt. Damit hab ich
Kathrin ganz schön in Sorge versetzt. Mehrmals sind wir beim Tierarzt aufgetaucht und Kathrin hat mir das
Auge täglich mit Antibiotikasalbe eingerieben. Uli hat sich auch ganz schöne Sorgen um mich gemacht.
Nicole machte dann Kathrin den Vorschlag, dass sie doch selbst Reiki lernen sollte, damit sie unabhängig ist
und mich jederzeit selbst behandeln kann. Ist ja umständlich, wenn Kathrin erst mailen oder telefonieren muss.
Kathrin fand die Idee prima und so nutzte Nicole ihren Urlaub in Niedersachsen, um einen Tag bei uns zu
verbringen und Kathrin und mir Reiki zu beizubringen.
Wir haben jetzt den ersten Reikigrad, Kathrin und ich. Klar, ich auch, ich war ja maßgeblich
beteiligt!
Zwar haben die beiden Frauen ziemlich viel zusammen besprochen und geübt, aber hinterher war ich das eigentliche
Lernobjekt für Kathrin. Es geht hier ja schließlich um mich! Nicole hat ihr gezeigt, wie und wo sie mir Reiki
geben kann und hat ihr erklärt, was "Chakren" sind und wie man die reinigt - keine Ahnung, was das sein soll,
tut aber saugut. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich brumme wie ein Akku vor lauter Energie und musste erst
mal in den Garten. (Schnee! Eisregen! Bäh!)
Wenn ihr euch mit Reiki helfen lassen wollt: hier ist
Nicoles Homepage. Eure Emma!
Die kleinen Gäste konnten wild im Garten und auf den Sofas
toben und die großen Gäste haben kräftig auf Knut angestoßen.
Knut bekam ein neues Lederhalsband mit Cabochons und viele viele
Kekse von seinen Gästen. Von seinen Eltern Claudia und Frank hat er ein neues
Mäntelchen bekommen, damit seine kranken Hüften immer schön warm sind.
Für die großen Gäste gab es zur Feier des Tages einen pausbackigen
Kuchen, der aussah als wollte er Mundharmonika spielen - und stellte
doch den liebevollen Versuch seiner Mama dar, einen Bulldog-Kuchen zu backen.
Wenn man bedenkt, dass der Kuchen in nur 15 Minuten zum Bulldog werden sollte, ist er doch ganz gut gelungen.
Nun denn, danach habe ich mich schön ablegen lassen, damit Herrchen
alles beobachten kann. Wir haben ca 30 Stück (Hirsche) gesehen. Mann, war ich erledigt, weil ich mich so aufgeregt
habe - es war toll !
Zuhause hat Duggy dann meine ganze Restenergie abbekommen,
Ernst-August genauso! Dafür habe ich heute
mit ihnen "Gummi-Maus-Jagen" geübt. Zu meinem
Kumpel Duggy habe ich gesagt, dass er sich als Balg im Hundefang
auch gut machen würde, da war er kurz sauer.
Duggy hat jetzt einen Laufstall in Frauchens Tierzimmer bekommen - er klebt an mir und
keiner bringt es fertig, ihn in den kalten Stall zurück zu setzen. Ich auch nicht, denn schon beim ersten
Versuch heute, uns zu trennen, hat er geschriehen, wie am Spieß. Also alles wieder zurück. Mein Herrchen
meinte nur schlau und besserwissend, er hätte das schon gewußt, dass Duggy ein Weichei ist und hinter
mir her heult.
Ach so, Frauchen hat es geschafft und Duggy fast stubenrein bekommen - da soll mal einer von
doofen Enten reden... stimmt doch gar nicht!
Liebe Grüße von uns allen, Euer Caligula, Duggy und Ernst-August Borgert
P.S. von Frauchen Isabelle: Für die Verwandten unter Euch: Euer Schwager, Cousin und Bruder hat wirklich
die Wandlung vom "fast Tierfeind" zum stolzen Herrchen gemacht. Kaum zu glauben!
An einem schönen Freitag Ende Februar traf Caligula im Wald einen echten Jagdhund, nämlich genau so einen,
wie sein Frauchen früher hatte: Einen kleinen Münsterländer! Und da das ein 7 Monate altes Hundemädchen war,
mußte Caligula ihr zeigen, was man im Wald so alles machen kann:
Caligula mailt wieder: Mensch Leute,
nicht nur, dass Frauchen jetzt in meiner Küche jeden Abend mit einem riesen
Ball komische Rückenübungen macht, sich dazu eine Liegematte gekauft hat, die ich auch gerne hätte - nein es kommt
viel schlimmer:
Herrchen und Frauchen waren in der Zoohandlung; ich mußte im Auto bleiben, damit es
nicht so lange dauert... haha - von wegen.... die kamen mit "Valentine" da wieder raus... ein Notfall,
der morgen als Schlangenfutter abgeholt werden sollte. Frauchens Kumpeline arbeitet doch da und hat
Frauchen um Hilfe gebeten. Herrchen sauer, Frauchen fast am Heulen, riesen Aktion-Ende der Geschichte:
Auch Hasenartige können mailen:
"Guten Tag - heute muß ich mich mal selber vorstellen: Ich heiße Valentine
und bin ein kleines Farbzwergwiddermädchen.
Aber da hatte ich Glück, denn ich war auch im Zooladen schon ein ganz liebes Häschen,
so dass Frauchens Kumpeline Mitleid hatte. Auch Herrchen streichelt mich und beim Namen für mich gab es
dieses mal kaum Diskussion, denn Herrchen und Frauchen waren sich sofort einig - ist ja schließlich bald
Valentinstag....
Also, anbei ein Bild von meiner Spiel-und Kennenlernstunde
heute morgen. Liebe Grüße, Valentinchen"
Wir waren mit Kumpel Terry
verabredet, laufen so los, und auf einmal haut Terry ab. Frauchens Freundin ist nicht so schnell, also hat
Frauchen mich zum Suchen losgejagt und ist hinterher. Terry, der doofe Hund, hat sich nicht Mal nach uns
umgesehen und ist doch glatt über die Bundesstrasse gerannt.
Frauchen hat mich vorher in Platz gerufen, was
ich auch gemacht habe - und wir beide haben nur noch weggesehen. Reifen quietschten - und Gott sei Dank, es ist
nichts passiert. Terry saß vor Schreck auf der Strasse und Frauchen hat ihn am Nackenfell hochgenommen und
so wie er war, den Hintern vermöbelt!
Ich war natürlich der Held, weil ich so toll am Strassenrand immer noch im Platz geblieben bin (wäre ich
aufgestanden, wäre ich Frauchens nächstes Opfer gewesen.... - besser ist da immer, das Frauchen nicht noch
mehr zu ärgern!!).
Frauchens Freundin war den Tränen nahe, und jetzt hat sie eingesehen, dass man als Hund - ohne Kompromiß -
gehorchen muß.
Kurze Zeit später - mitten im Wald - sehen wir den
kleinen Jack-Russel-Terrier in Begleitung unserer dorfältesten Hundedame. Die schien läufig zu sein.
Sonst rege ich mich zur Zeit über Rüden immer auf, aber diesen habe ich nicht ernst genommen. Er mich
umso mehr... greift der mich an: Kurzer Nacken-Warnbiß von mir - ruhig war er.
Ich mit Frauchen nach Hause gerannt, die Besitzer angerufen und ab ging es, zur Nachsuche. Die beiden haben wir
an der Strasse einfangen können.
Komisch, bin ja auch ein Mann, aber einer Frau nachlaufen? Über Tage meine Hasen und
Frauchen alleine lassen? Im kalten Wald? Nee, nicht mit mir! Sowas kommt nicht vor: Ich spiele lieber
mit meiner Valentine; allerdings mischt Ernst-August sich öfters ein! Mittlerweile gibt es abends
richtige Wettrennen durch´s Haus - bis Herrchen schreit "Ruhe"...
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