Cornelias 'Bulldog Blog' ...

Montag, Juni 30, 2008

Bulldog-Spaß über Katzen :-)

Stu Savory fand vor circa 10 Jahren diese so "böse" wie herrlich lustige (und nach Aussage von Rafaela Schuda nicht sehr realitätsferne ;-) Satire im Internet. Es gibt viele Bulldogger (und Bulldoggen), die auch Katzen lieben : Euch besonders viel Lachen ;-)))

Wie man einer Katze eine Pille verabreicht, oder . . . warum man lieber eine Englische Bulldogge haben soll.

Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so als ob Sie ein Baby halten. Legen Sie den rechten Daumen und Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an, und üben Sie sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet. Schieben Sie die Pille hinein, und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.

Sammeln Sie die Pille vom Boden auf, und holen Sie die Katze hinterm Sofa hervor.

Nehmen Sie sie wieder auf den Arm, und wiederholen Sie den Vorgang.

Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer, und schmeißen Sie die angesabberte Pille weg.

Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut auf den Arm,und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand fest. Zwingen Sie den Kiefer auf, und schieben Sie die Pille in den hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es, und zählen Sie bis 10.

Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von der Garderobe. Rufen Sie Ihren Mann aus dem Garten.

Knien Sie sich auf den Boden, und klemmen sie die Katze zwischen die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Mann, den Kopf der Katze festzuhalten und ihr ein Holzlineal in den Hals zu schieben. Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern, und reiben Sie anschließend den Katzenhals.

Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Packung. Notieren Sie sich, ein neues Lineal zu kaufen und den Vorhang zu flicken.

Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren Mann, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln Sie das Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf, und pusten Sie die Pille in ihren Hals.

Überprüfen Sie die Packungsbeilage, um sicher zu gehen, dass die Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres Mannes, und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit kaltem Wasser und Seife. Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn.

Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank, und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessert-Löffel auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.

Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage, und hängen Sie die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr Gesicht, und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanusimpfung. Werfen Sie Ihr blutgesprenkeltes T-Shirt weg, und holen Sie ein neues aus dem Schlafzimmer. Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der gegenüberliegen Straße holen. Entschuldigen Sie sich beim Nachbar, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen.

Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches. Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von einem großen Stück Filetsteak. Halten sie den Kopf der Katze senkrecht, und schütten Sie Wasser hinterher, um die Pille herunter zu spülen.

Lassen Sie sich von Ihrem Mann ins Krankenhaus fahren. Sitzen Sie still, wähend der Arzt Finger und Arm näht und Ihnen die Pille aus dem rechten Auge entfernt. Halten Sie auf dem Rückweg am Möbelhaus, und bestellen Sie einen neuen Tisch.

Erschießen Sie die Katze, und besorgen Sie sich eine nette Englische Bulldogge!


Samstag, Juni 28, 2008

Tierärzte und "Auf ins EM-Finale!"

Rafaela Schuda mailte Emmanuel Müller aus Luxemburg, (der ihre Elsa kaufte), über die Riesenprobleme mit ihrem letzten Wurf, aus dem nur Honky Tonk Hero überlebte.

Eine Tierklinik schickte Rafaela und ihre winzigen, sehr schwachen Welpen - ohne weitere Untersuchungen - mit der Bermerkung wieder nach Hause : "Die Welpen sind ok, warmhalten und dazufüttern."

Dabei hatten die Welpen einen schweren Infekt, an dem sie bis auf den Helden Hero auch leider leider nach und nach verstarben. Wir alle waren tief traurig.... Rafaela hatte vergeblich bis zur völligen Erschöpfung um ihre Welpen gekämpft; sie umsorgte sie Tag und Nacht, verließ sie nahezu nie! Für mich ist auch sie ein Held! Nun bekommt Honky Tonk Hero ihre ganze Liebe alleine ab. Mein Einduck ist, der Kleine wird jetzt durch und durch verwöhnt ;-)

Emmanuel antwortete auf Rafaelas Bericht:

"Hallo!
Was mir an dieser (Rafaelas) Schilderung auffällt ist wieder einmal die Art und Weise, wie man als Tierliebhaber nicht ernst genommen wird. "Alles ok", von wegen. Als könnten sich selbst manche Tierärzte (von denen man ja glauben sollte Tiere wären gerade ihnen wichtig!) nicht vorstellen, dass man es wirklich sehr ernst meint, wenn man sagt man würde gerne etwas für ein Tier tun.

Oft höre ich, dass Leute nicht einmal über Behandlungs-Möglichkeiten informiert werden, weil der Tierarzt der Auffassung ist, diese wären zu teuer oder zu lang oder nicht gleich von Erfolg gekrönt. Da wird der Tierbesitzer einfach übergangen. Später erfährt man dann, was noch drin ist (wenn man Glück hat) oder gewesen wäre (so ging es uns ja mit Bulldog Willy damals).

Meine Schwester erlebt das immer wieder, wenn sie erneut nicht an einem am Straßenrand hungernden oder kranken Hund vorbei gekommen ist. (Sie lebt in Südamerika, da passiert das leider oft). Ein Tierarzt hat sogar schon mal verärgert reagiert als meine Schwester einem Hund helfen wollte, der von einem Parasit befallen war, und sie bereit war die Kosten zu übernehmen!! Dabei sind die Heilungschancen in dem Fall fast 100% gewesen. Unverständlich.

Trotzdem, man sollte sich auf die positiven Dinge konzentrieren und das ist in dem Fall ja der kleine Honky Tonk Hero :-D und seine liebe Familie. Ich drücke ihm auf jeden Fall ganz fest die Daumen.

Ja, dann schick ich dir hier noch frische Fotos von Elsa. Hab sie vorhin gemacht und ihr erzählt, wir würden uns damit bei einen Schönheitswettbewerb bewerben. Da ist sie natürlich auch schön artig stehen geblieben ;-) Normalerweise gibt's keine so schöne Posen...

Auf ins Finale!

Übrigens, seit Deutschland bei der EM Portugal geschlagen hat, identifiziert sich Elsa zunehmend mit Bastian Schweinsteiger: sie rennt ja nicht nur ständig so rum wie er, sie holt sich auch rote Karten beim ständigen Anbellen unserer portugiesischen Nachbarn, und am Tag darauf wird sie dann trotzdem als Lieblingshund in der Nachbarschaft gefeiert ;-)

Der geheime Schnappschuss oben beweist auch endgültig, dass Elsa Schweinis wahre Freundin ist! Tschüüüss, Emmanuel"

Für Sonntag alle Däumchen halten!


Donnerstag, Juni 26, 2008

Heute informiert Gastbloggerin Anke Teloudis

Wieder sucht ein "Not-Fell" Hilfe!

BULL oder auch "Big Bull" :
Ein freundlicher English Bulldog - Rüde sucht ein neues Zuhause !

Sie haben Liebe zu verschenken? Bull nimmt sie gerne an und gibt sie vielfach zurück!

Sie haben Platz, sogar einen Garten für ein recht großes "Kuschelpaket"?
Wunderbar; traumhaft, wenn der auch noch ebenerdig wäre!

Sie haben Zeit und Lust, diese mit Bull zu teilen?
Er wird das genießen!

Sie wissen, dass ein Hund viel Arbeit macht, unter Umständen auch mal einen "Strandurlaub kostet" und, dass Sie für Ihren zukünftigen Hund der Lebensinhalt sein werden. Wollen Sie das?
Dann sind Sie vielleicht das "große Los"! für Big Bull.

Bull ist etwa 5 Jahre alt und hat bisher als Einzelhund gelebt. In den letzten zwei Jahren leider recht einsam. Er kennt das Alleinbleiben, wir wünschen ihm aber ein Zuhause, in dem er das nicht mehr muss.

Er ist leider wirklich übertypisiert, was einen Teil seiner Einschränkungen ausmacht. Es ist aber zu erwarten, dass eine ausgewogene Ernährung, angemessene Bewegung und vor Allem viel Zuwendung seinen Zustand deutlich bessern wird. Das Übrige wird von einem wirklichen Fachmann, Dr. Peter Söhl, noch ausgewertet werden.

Traumhaft für Bull wäre eine Einzelperson oder ein Paar ohne kleine Kinder, denn er braucht noch viel Zuwendung und Ruhe. Mit Rüden und Hündinnen ist er gut verträglich, und die Katze der Pflegestelle respektiert er ohne Probleme.

Wenn Sie sich vorstellen könnten, Big Bulls Lebenspartner zu werden, freue ich mich über ihren Anruf. Anke Teloudis, Tel.: 038723-88899, Email Adresse

Alle Angaben beziehen sich auf Informationen der - den VdFEB um Hilfe bittenden - Pflegestelle bzw. Organisation.


8. Juli 2008:
Es fanden sich sehr schnell liebevolle Bulldogger, die Big Bull zu ihrer Hündin dazu nehmen wollten. Er wurde inzwischen auch erfolgreich von Peter Söhl am Gaumensegel operiert und seine Nasengänge wurden mit modernster Diodenlaser-Technologie erweitert. Er bekommt jetzt so gut Luft, dass sein Herz nicht weiter Schaden durch Überbelastung nehmen wird. Ich freue mich sehr für Big Bull!

Zu den OP-Möglichkeiten der gesamten Luftwege empfehle ich HIER über einen Vortrag von Peter Söhl für den "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." nachzulesen. C.S.D.


Dienstag, Juni 24, 2008

Heute berichtet Gastbloggerin Loritta Drubba

Emma bestand die Begleithundeprüfung!

Liebe Bulldogfreunde,
dass Bulldogs intelligent sind wissen Sie sicher. Hartnäckig hält sich aber die Meinung, dass Bullies schwer zu erziehen seien und sie sehr lange Zeit zum Lernen bräuchten. Dies stimmt so nicht. Als Beispiel möchte ich von unserer Emma berichten, die die Begleithundeprüfung nach dem Augsburger Modell bestanden hat. Darauf sind wir sehr stolz!

Nach dem Tod unseres Katers wollten wir uns einen Hund anschaffen. Irgendwo hatte ich gelesen, Bulldogs seien mutig, loyal, liebenswürdig im Wesen und schnarchten. Ich meinte, das passt zu uns, viel sportlicher Auslauf würde auch nicht benötigt und vom Aussehen fand ich sie toll.

Nach kurzer Suche im Internet und einem Anruf in Priort, saßen wir bei Frau Schuda im Wohnzimmer, mit Beebob auf meinem Schoß und guckten Bulldogwelpen an. Wir baten um Bedenkzeit.

Zu Hause angekommen wollte ich gar keinen Hund mehr, wegen Sauberbekommen, Möbelannagen, Alleinelassen, und, und, und..... Zwei Tage später rief ich an und sagte, dass wir Emma möchten.

So kam Emma zu uns. Vor ihr war erstmal nichts sicher. Sie zog die Tischdecken runter, nagte die Treppenstufe an, zerrte ganz fürchterlich an der Leine und hatte Schuhe zum Fressen gern.

Als unser Sohn, der in Dresden wohnt, zu Besuch kam, zwickte sie ihn dauernd in die Füße. Heute sind die beiden ein Herz und eine Seele.

Von Hundeerziehung hatten wir keinen Schimmer, also ab in die Hundeschule. Auf Anraten einer Bekannten fuhren wir alsbald 2-mal wöchentlich nach Bad Frankenhausen.

Die Hundeschule arbeitet nach dem Augsburger Modell mit viel positiver Bestätigung und Leckerchen. Es hat uns großen Spaß gemacht und Emma und ich haben dort viel gelernt. Sie hat mit den anderen Welpen getobt und genau wie sie in der gleichen Zeit Sitz, Platz, Fuß und Bleib gelernt und geübt. Am längsten hat es gedauert Emma klarzumachen, dass man nicht an der Leine zieht. Nach dem Grundkurs sind wir in den Hundeklub eingetreten und fahren heute noch wöchentlich zum Üben. Wenn wir dort ankommen, dreht Emma hinten im Auto fast durch und kann gar nicht schnell genug hinein.

Vor 10 Wochen verkündete unsere Trainerin, dass sie alle Hunde, die im vorigen Jahr den Grundkurs gemacht haben, zur Prüfung angemeldet hat. Wir bekamen eine Zeichnung mit dem Parcours, 200 Hundefragen zur Theorie und acht Wochen Zeit zum Üben.

Die Prüfung hat 3 Teile: Theorie, Unterordnung und Verkehrsteil. Das Wichtigste ist die Unterordnung. Es gehen immer 2 Hundeführer mit Hund. Einer läuft die Übung auf dem Parcours, und der Andere muss in dieser Zeit abgeleint 30 Schritt von seinem Hundeführer entfernt ruhig liegen bleiben. (Für uns der schwierigste Teil.) Dann wird gewechselt.

Der Parcours ist eine winklige Strecke, die man mit dem Hund abläuft. Zuerst mit der Leine. Der Hund soll bei durchhängender Leine gut mitgehen. Es wird ein Stück schnell und langsam gelaufen, kehrt gemacht und Sitz aus der Bewegung. Zum Schluss geht man mit Hund durch eine Gruppe von mehreren Personen. Dann wird das Ganze ohne Leine wiederholt. Man fängt mit der Gruppe an und läuft wieder die Strecke mit den verschiedenen Winkeln und Geschwindigkeiten ab. Zum Schluss muss der Hund absitzen, man entfernt sich 30 Schritte und geht wieder zurück, nimmt ihn mit, geht 10 Schritte lässt den Hund ins Platz legen, entfernt sich wieder 30 Schritte und ruft den Hund zu sich heran. Er muss dann um den Hundeführer herum gehen und links absitzen.

Danach wird im Verkehrsteil geprüft ob der Hund Fahrräder, Jogger, Autos und fremde Hunde toleriert. Als Emma und ich die Generalprobe eine Woche vorher bestanden haben, habe ich Theorie gebüffelt. Es kann schließlich nicht sein, dass der Hund akkurat läuft und Frauchen fällt in der Theorie durch. Die Bewertung ist bei dieser Prüfung nicht so streng wie bei der Begleithundeprüfung des VDH. Wir sind schließlich Hundefreunde und keine Hundesportler. Sie wurde auch in dieser Form erstmalig in Thüringen durchgeführt und kann von allen Hundenrassen, auch Mischlingen absolviert werden. Wie Sie auf dem Bild sehen waren wir eine bunte Truppe. Die Mitglieder des Schäferhundevereins, die uns ihren Platz freundlicher Weise zur Verfügung stellten, waren positiv überrascht. Auch für den Richter war es Neuland, aber er war nicht lasch, es sind auch 2 Hunde durchgefallen.

Aber wir haben die Prüfung bestanden und sind sehr stolz.

Daher stören wir uns nicht daran, dass in der Urkunde aus dem Englisch Bulldog ein Britisch Bulldog wurde.

Mit Sicherheit wird man einem Bulldog keinen Kadavergehorsam beibringen, aber es ist wichtig, dass der Hund seinen Patz im Rudel kennt und ein bisschen Erziehung und Konsequenz erleichtert das Zusammenleben von Mensch und Hund.

Zum Schluss möchte ich von Emma noch viele Grüße an ihre Wurfgeschwister Elsa in Luxemburg, Egon mit dem Horrorzoo, Dicker und Georgina sowie an Frau Schuda und ihre Bulldogs ausrichten !

Über Mails zwecks Erfahrungsaustausch würden wir uns sehr freuen, Email siehe unten, Loritta Drubba.


Sonntag, Juni 22, 2008

Ahnenverlustkoeffizient und Vitalitätsverlust

Bis vor ein/zwei Jahren war mein Wissen über Vererbungsprozesse auf das 1x1 der Genetik - das heißt auf die Mendelschen Gesetze - beschränkt. Ich hielt deshalb auch die Linien-Inzucht für ok.
Das hat sich geändert, seit wirklich gute Bücher über neue Forschungsergebnisse der Genetik auf dem Markt sind. Zwei davon habe ich im letzten Beitrag besonders erwähnt, einige weitere sind in der grauen Spalte rechts unten zu finden.

Welch beschränkte Sichtweise ... !
Ich glaubte (wie die meisten Züchter) bis vor ein/zwei Jahren, dass Linien-Inzucht die guten Anlagen durch Reinerbigkeit (Homozygotie) verfestige - und hatte keine Ahnung, dass Reinerbigkeit schwere Defizite bei ALLEN Lebensprozessen mit sich bringt. (Darauf gehe ich unten noch ein.) Auch ich glaubte, der bei Linien-Inzucht nach circa 7 Generationen auftretende gesundheitliche Kollaps der Nachkommen könne durch rechtzeitiges, einmaliges Auskreuzen verhindert werde; welch naive Sichtweise, wie ich heute weiß!

Am Rande: Viele Züchter haben ihre "Geheimrezepte", wie Linien-Inzucht optimal im Sinne von phänotypischer Gestaltverbesserung (das heißt im Sinne von Ausstellungsgewinnen) modifiziert werden kann. Beliebt ist dabei die Methode, den gleichen Vorfahren jeweils bei Mutter und Vater in versetzten Generationsebenen einzusetzten. Nach Dr. Münnich vermindert diese Methode minimal den Schaden durch Reinerbigkeit, vermeidet ihn aber keinesweg!

Die über circa 50 Jahre extrem betriebene Linien-Inzucht hat den Genpool der Rasse ausgedünnt bis zur Bestandsgefährdung! Wieso?

Weniger Genvarianten heißt weniger Möglichkeiten zu überleben!
Wie bereits im letzten Beitrag angedeutet, bedeutet eine Verminderung an Mischerbigkeit (Heterozygotie) eine Verminderung an unterschiedlichen Gen-Varianten (Allele), und damit eine Verminderung an Reaktionsmöglichkeiten ALLER Körper-Regelsysteme (Verdauungs-, Immun-, Hormon-, Stoffwechsel-, Temperatur- Nervensystem usw). Denn die unterschiedlichen Allele (Genvarianten) sind die Blaupausen, die Matrix, für ALLE Enzyme und Botenstoffe, die jede Leistungsfähigkeit, jede Vitalität begründen, ja die den Körper überhaupt am Leben halten!

Der VDH empfiehlt inzwischen keinen Welpen zu kaufen, bei dem ein Ahne in den letzten 3 Generationen doppelt auftaucht. Die Wissenschaft empfiehlt sogar die letzten 4 Generationen so zu berücksichtigen. Was heißt das praktisch?

Fragen Sie die Züchter, ob sie überhaupt um den AKV wissen!
Wenn kein Ahne doppelt auftaucht, gibt es über 4 Generationen 16 Ahnen. Taucht ein Ahne zweimal auf und ein anderer Ahne dreimal, so vermindert sich die tatsächliche Ahnenanzahl auf 13 Ahnen. Der Ahnenverlustkoeffizient (AKV) errechnet sich dann so * 13:16=0,812 * der AVK ist somit 88,1%

Je kleiner der AKV, umso höher ist der Inzuchtgrad! Man könnte auch sagen, dem Welpen fehlen in diesem Beispiel 12% an möglichen (Anpassungs- oder Abwehr-) Reaktionen auf seine Umwelt. Und dabei bleibt unberücksichtigt, wieviel Mischerbigkeit schon auf Grund jahrzehntelanger Linien-Inzucht in den Ahnen davor verloren ging....

Jetzt als Welpenkäufer darauf zu achten, dass wenigstens in den letzten 4 Ahnen-Generationen kein Ahnenverlust auftrat, das heißt einfach die persönliche Notbremse zu ziehen...

Am Rande: Ich habe erfahren, dass bei 3 Bulldog-Züchtern inzwischen alle Welpeninteressenten nach den Ahnentafeln fragten, genau um für sich persönlich die Inzucht-Notbremse zu ziehen. Es freut mich sehr, dass wohl auch unsere Aufklärungsarbeit hier im Blog und beim VdFEB ein wenig dazu beitrug.


Freitag, Juni 20, 2008

Populations- bzw. Quantitative Genetik

In der Erforschung genetischer Prozesse hat die Wissenschaft in den letzten Jahren Riesenfortschritte gemacht. Ein Begriff, welcher im Zuge dieser Entwicklung immer mehr an Bedeutung gewann, ist "Populations- bzw. Quantitative Genetik". Was ist damit gemeint?

Die Mendelschen Erbsen-Experimente und deren Ableitungen basieren auf Merkmalen, die durch ein einziges Gen bestimmt sind.

Die Wirklichkeit ist aber bei höher entwickelten Tieren viel komplexer : die allermeisten Merkmale werden durch viele Gene an vielen Gen-Orten bestimmt (polygene Erbgänge), und wie diese zusammenwirken, das ist das Forschungsgebiet der Quantitativen Genetik.

Friedmar Krautwurst erläutert dazu:
"Erst wenn ein bestimmtes Mindestquantum an Genen erreicht ist, kommt es zur Manifestation der Merkmale und Eigenschaften, die im Unterschied zu den qualitativen (durch nur 1-Gen bestimmten Merkmalen) von der Umwelt stärker beeinflußbar sind und demzufolge einen niedrigen Erblichkeitsgrad aufweisen, man bezeichnet sie auch als umweltlabil."

Wir verstehen, dass zur Erforschung solcher umweltlabiler Merkmalausbildungen auf ganze Populationen zurückgegriffen werden muß, um unterschiedliche Umwelteinflüsse mit in die Untersuchungen einbeziehen zu können. Die "Quantitative Genetik" steht also im sehr engem Zusammenhang mit der "Populationsgenetik", bei der die genetischen Zusammenhänge von Populationen und deren Veränderungen untersucht werden.

Was bedeutet das für den Bulldog?

Je kleiner eine Population, um so schneller gerät diese in die Spirale der Inzuchtdepression. Das erklärt sich daraus, dass die genetische Vielfalt bei kleinen Populationen geringer ist als bei großen, einfach weil dort die Anzahl der Individuen geringer ist.

Die Bulldogs in Deutschland sind eine sehr kleine Population, und damit besonders gefährdet. Hinzu kommt, daß viele Bulldog-Zuchtvereine die Paarung mit Hunden verbieten, die nicht dem gleichen Zuchtverein angehören. Das ist unverzeihlich in Bezug auf die genetische Vielfalt und damit Vitalität der Welpen. Desweiteren verkleinert sich der Genpool gewaltig, weil immer wieder vorzugsweise mit den gleichen "Champions" gedeckt wird.

Friedmar Krautwurst bemerkt dazu:
"Mit den gegenwärtig noch vorwiegend praktizierten, eher primitiven Formen der Hundezucht, die dem genetischen Wissensstand nicht mehr entsprechen, gehen erbliche Leiden und verkürzte Lebenserwartung der Hunde einher....Man kann sich gelegentlich nicht des Eindrucks erwehren, dass Züchter und Zuchtverantwortliche die über 80 Jahre erforschte 'Populations- bzw. Quantitative Genetik' nicht einmal dem Namen nach kennen."

Was heißt "Inzuchtdepression"?

Hier möchte ich ein Zitat aus dem 2. abgebildeten Buch bringen. Die bekannte Kynologin Dr. Helga Eichelberg (Vorsitzende der "Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung" und VDH-Obfrau für Wissenschaft und Forschung sowie Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates des VDH) schreibt DIES über Inzuchtdepression.

Abschließend kann ich sagen: Züchter müssen endlich beginnen in Populationen und nicht mehr in "Linien" zu denken, wenn der Bulldog überleben soll!


Mittwoch, Juni 18, 2008

Fußballfans bei der EM ;-)

Freitag, 13. Juni 2008,
"Hallo aus der Schweiz!

Haben lange nichts von uns hören lassen. Gestern war es ja leider nicht so toll im Spiel für Deutschland, obwohl Lenny und ich uns extra schön gemacht haben. Gegen Östereich geben wir aber wieder alles....
Liebe Grüsse von Silvio, Asina und Lenny"


Sonntag, 15. Juni 2008,
"Hallo Cornelia,

Emma wollte nur Bescheid geben, dass ihr nicht zu viel Bier zur EM trinkt. Sonst hoffen wir euch geht es gut.
Alles Gute, Kathrin und Emma"


Montag, Juni 16, 2008

Zwischenzehengeschwüre

Zwischenzehengeschwüre sind eine sehr üble und schmerzhafte Belastung, der kaum Herr zu werden ist. Sie kehren fast immer wieder zurück. Es gibt verschiedene Ursachen für diese Geschwüre, als häufigste wird allerdings eine ererbte Abwehrschwäche gegen bestimmte Bakterien angenommen.

Ende 2007 bekam ich eine Mail, die ich nun zum Anlaß nehme, mich diesem Übel erneut in einem Beitrag zuzuwenden.

"Sehr geehrte Frau Savory-Deermann,

wir haben einen 2 Jahre alten englischen Bulldogrüden namens Bruno. Seit einigen Monaten macht er uns Sorgen. Am linken Fuss zwischen den beiden mittleren Zehen hatte er immer wieder einen Abzess.

Wir sind mit ihm in die Tierklinik zum Arzt unseres Vertrauens. Antibiotika, Salben, Cortison brachten immer nur kurzzeitig Besserung. Vor ca. 5 Wochen wurde der Abzess dann operativ entfernt und eingeschickt. Es waren Kolibakterien. Er bekam noch ein Langzeitantibiotikum, 14 Tage Verband und Halskrause, da der Schnitt locker vernäht worden war. Enzyme wurden in den Schnitt gesteckt und alles war ok. Die Schwellung der Narbe ist schön zurück gegangen.

Heute Morgen nun der Schreck. An der gleichen Stelle eine dicke Schwellung bläulich rot. Beim Gassi gehen ist sie dann leicht aufgeplatzt und helles Blut kam heraus. Wir sind in die Klinik. Auf Druck platze diese Blutblase auf. Es steckt nichts in der Wunde und es kam auch kein Eiter heraus. Enzyme in die Wunde, Betaisadonaverband, Antibiotikumspritze und für die nächsten 8 Tage täglich eine Antibiotikumtablette. Verbandwechsel ist für Mittwoch vorgesehen.

Da ich im Internet beim Surfen nach Bulldogseiten auf Ihre Homepage gestossen bin und es den Anschein erweckt, dass Sie viel Erfahrung mit dieser Rasse haben, wende ich mich ratsuchend an Sie und hoffe auf einen Tipp, so dass es unserem Bruno und somit auch uns bald wieder gut geht. Zu unserem Haushalt gehören noch unser Mops Carlos und die beiden Hauskatzen Tinka und Garfield.
Herzliche Grüße aus Bayern sendet Ihnen Barbara Kreitmeir"

Meine Antwort

Hallo Barbara,
diese Zwischenzehen-Geschwüre sind übel. Unsere Alma (1981-1994) litt auch daran.

Zunächst würde ich noch mal einen Abstrich machen lassen und auf alle vorhandenen Bakterien und deren Resistenzen untersuchen lassen. Diese Bakterienbesiedlungen sind nie stabil, besonders die Resistenzen können sich bei Antibiotikagaben schnell ändern. Dann entsprechend den Ergebnissen gezielt, eventuell auch eine Antibiotika-Kombination, geben.

Ursache solcher Geschwüre können tiefsitzende Demodex-Milben sein. Auch darauf untersuchen lassen, das heißt aus der Tiefe der Pfotenhaut eine Probe entnehmen.

Oft sind diese Zwischenzehengeschwüre allerdings eine genetisch bedingte Abwehrschwäche, speziell gegen Staphylokokken. Dann hilft eine Kur mit den homöopatischen Mitteln "Cutis Compositum" und "Staphylokokkus forte". Beide Mittel kann man in der Apotheke bestellen; Hersteller : HEEL. Sie werden subcutan gespritzt oder auch ins Maul geträufelt. Anfangs 3 Tage hintereinander jeweils eine Ampulle beider Mittel geben. Dann 1 Tag aussetzten, dann 2 Tage aussetzen usw. "Ausschleichen" wird das genannt. 10 Ampullen pro Mittel müßten erstmal für eine Kur reichen. Diese Kur muß aller Erfahrung nach jährlich wiederholt werden.

Operationen bringen nur in seltenen Fällen Heilung. Die Entzündung kommt meist in der nächsten Talgdrüse wieder. Damit sind wir bei der Fußpflege. Oft sind verstopfte Talgdrüsen, in Kombination mit einer Abwehrschwäche, der Auslöser dieser Entzündungen. Sehen Sie sich die Füße von UNTEN an. Scharze Punkte, das sind verstopfte Talgdrüsen - wie bei Akne. Dann die Füße in heißem Seifenwasser baden, das weicht die Haut sehr ein. Die Talgdrüsen lassen sich dann leicht - von der Fußunterseite aus - ausdrücken.
Also gute Besserung :-), Cornelia Savory

Wichiger Link-Tipp von Sabine Kilgus:
HIER !!! finden Sie umfassende Infos zu den verschiedenen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Zwischenzehengeschwüre.

Brunos Pfotenzustand heute, nach einem halbem Jahr

"Hallo Cornelia, die Pfoten sind viel besser geworden.
Es gibt noch eine Stelle, die ab und zu aufgeht. Das schaut dann wie ein Pickel aus, der leicht aufplatzt, es kommt minimal Sekret raus, und ich gebe zusätzlich etwas Zinkpaste darauf und am nächsten Tag ist es wieder zu. Bruno bekommt Homöopathische Medikamente, die ihm helfen:
Calcium carbonicum D 200 und Thuja D 30 (beides Globulis), Dosierung: 2x 10 Kugel pro Tag.

Die Idee von Ihnen mit der Spritzkur habe ich auch noch im Hinterkopf. Ich wollte jetzt erst schauen, wie das mit den Globollis funktioniert und falls der Erfolg ausgeblieben wäre, hätte ich gleich zur Spritzkur gegriffen.

Interessant wird es im Winter werden, wenn Salz und Nässe dazu kommen. Was ich im Winterausklang gemacht habe: von Schlecker die hauseigenen Abschminktücher mit Lotion zum Abwischen der Füsse genommen und über Nacht die Pfoten auch zwischen den Ballen ganz dick mit Vaseline eingecremt. Also Toi Toi Toi seit ca. 3 - 4 Monaten ist alles im grünen Bereich. Und seit den Globolis hat auch das viele Schlecken an den Zehen nachgelassen.
Viele Grüße, Barbara"

Wichtiger Hinweis zu "Calcium carbonicum" und "Thuja"

Nach Rückfrage bei meiner auf Homöopathie spezialisierten Heilpraktikerin Stefanie Erhardt-Eich folgende Infos:

Calcium carbonicum wirkt besonders auf Knochen und Haut und regt das Immunsystem an. Es ist auch indiziert bei "erblicher Veranlagung zu entzündlichen Reaktionen der Haut und der Schleimhäute." (L.P. Huijsen)
Thuja ist ebenfalls hautwirksam und kann ggf. genetische (Fehl-)Programmierungen aufbrechen.

Stefanie sagt: "Die oben genannte Dosierung ist sehr hoch und sollte unter keinen Umständen ohne Rücksprache mit einem im Homöopathie ausgebildeten Tierarzt in dieser Höhe gegeben werden, da die Wirkung bei dieser hohen Dosierung 'kippen' kann."


Samstag, Juni 14, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin (Berta) Doris Ehrenstein

Ein toller Fang!

7. 6. 2008, Talkeetna, Alaska
Wie in jedem Jahr (Anfang Juni) warten Angler (Einheimische und Touristen) auf die ersten Königslachse. Und heute ging auch Klaus angeln. Er kam nachmittags zurück mit einem Königslachs von 35 Pfund.

Berta schreibt uns :

Liebe Freunde, die letzten Tage war nichts los. Ich hatte meine gewünschte Ruhe, aber Willie war es langweilig. Dann überlegt er immer wie er mich zanken kann! Ich kenne ihn: meine Ruhestörung nennt er spielen!

Heute dann:
Irgend etwas Aufregendes war im Garten. Willie lief an der Terrassentüre hin und her. Na, mal sehen was los ist. Ich schicke Willie immer zuerst los in den Garten. Willie hat nie Angst. Ich bin etwas vorsichtiger und nähere mich allem Unbekannten sehr zögernd.

Doris machte die Türe auf. Willie stürmte hinaus, ich hinterher.

Im Garten lag ein großes Tier; es war ein Fisch.

So etwas hatte ich noch nie gesehen und gerochen. Kurz, ich überholte Willie (was sonst nicht meine Art ist) und war als erster dort. Sofort schnupperte ich und gab dem Fisch Küßchen. Willie biss ihn in den Schwanz.

Wir waren beide sehr aufgeregt und liefen immer um den Fisch herum. Aber wir mussten dann ins Haus und später bekamen wir auch gebratenen Lachs.
Liebe WauWau Grüße, Eure Berta


Donnerstag, Juni 12, 2008

Tierärzte, "solche:-((" und "solche :-))"

Ich höre immer wieder Horrorgeschichten, was Tierärzte alles verbockt haben - sei es durch Inkompetenz oder durch Fahrlässigkeit. Ich empfehle solch geschädigten Bulldoggern mit ihren Bulldoggen zur "Reparatur" und/oder zur Behandlung zum Medizinischer Beirat unseres VdFEB, zu Peter Söhl zu gehen.

Nur 3 Beispiele, was "solchen:-((" Tierärzten gelang :
Es gab schwere Verbrennungen, die während der Aufwachpase nach einer OP auf einer Wärmedecke geschahen. Es gab falsche Gelenkoperationen, die die Beschwerden statt zu vermindern nur stabilisierten. Es gab Augenoperationen, die extrem teuer und völlig sinnlos waren....

"Solche:-((" Tierärzte sagen auch oft zum Besitzer eines schwer atembehinderten Bulldogs "Das ist bei Bulldogs eben so, das macht nichts...." und sie machen nichts und überweisen auch nicht an einen Spezialisten...

Die gegenteilige Reaktion gibt es aber auch bei "solchen:-((" Tierärzten - sie verharmlosen nicht aus Ahnungslosigkeit, sondern sie erfinden schlimme Diagnosen aus Inkompetenz. Hier ein Beispiel dafür:

Emma von Familie Drubba (aus Sachsen-Anhalt) humpelte an einer Seite vorne. Ein Tierarzt in der Nähe "diagnostizierte", nachdem er die Schulter geröntgt hatte, "schwere Arthrose". Sein einziger und ihn ebenso kennzeichnender wie deklassifizierender Kommentar dazu: "Das haben alle Bulldoggen...!" (Ach ja, bei einer Diagnose "Schwere Arthrose" kann man bestens ein Hundeleben lang teure Medikamente verkaufen....) Das Röntgenbild weigerte er sich übrigens Familie Drubba auszuhändigen...

Familie Drubba wollte bei ihrer noch so jungen Emma nicht an "Schwere Arthrose" glauben und fuhr mit ihr die 3-Stunden-Strecke zu Peter Söhl, der "solch ein:-))" Tierarzt ist. Sie baten ihn Emma von Kopf bis Fuß gründlich zu untersuchen. Das Ergebnis:

Emma ist HD-frei, ED-frei, Arthrosefrei, Kniescheibe ok, Gaumensegel ok, Nasengänge ok, Herz ok, großes Blutbild ok! Emma ist kerngesund!

Das Humpeln vorne lag an einer Entzündung eines Nerves vom Hals zur Schulter, die Verdickung dort war spürbar. Emmas Angewohnheit, beim Spazierengehen an der Leine ständig stark an dieser zu ziehen, das war die Ursache dieser Nerv-Reizung....

Inzwischen ist alles abgeheilt und Emma hat vor kurzem die Begleithundeprüfung bestanden! Das Ziehen läßt sie nun. (Über Emmas Lernerfahrungen und ihre stolzen Prüfungsergebnisse wird ihr Frauchen Loritta Drubba in einem späteren Beitrag berichten :-)

Ich weiß nicht, was in "solchen:-((" Tierärzten vor sich geht. Wollen sie nichts tun??? Sind ihnen die Tiere egal? Oder sind sie einfach nur faul?... ??? Wollen sie nur Geld kassieren? (Kunstfehlerprozesse wie in der Humanmedizin riskieren sie ja wohl kaum!)

Ich liebe die Bulldogs sehr und Tierärzte sowie Züchter, die sie herzlos als "Goldesel" begreifen, machen mich zornig!


Dienstag, Juni 10, 2008

Heute berichtet Gastbloggerin Melanie Pfersich

Ein Mai-Treffen :-)

Zur Jahreshauptversammlung des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." traf man sich dieses Jahr in Henglarn bei Paderborn. Über den internen Teil des Treffens, die Mitgliederversammlung und die für alle überraschende Neubesetzung des kompletten Vorstandes, wurde für alle Mitglieder in der neuen Vereinszeitung, dem "BUBL", berichtet.

Alle, die neugierig geworden sind, können ja mal auf der neuen Vereinsseite unter www.bulldog-verein.de in unseren Verein reinschnuppern.

Hier nun einige Impressionen unseres Mai-Wochenendes

Nachdem alle vereinsinternen Angelegenheiten geklärt waren, fand zu Gunsten der Privatinitiative 'Unser Bulldog in Not' von Eduard Jegodka eine Versteigerung von Bulldog-Allerlei statt. Versteigert wurden unter anderem Dinge für den Bulldog-Alltag, aber auch echte Raritäten aus Silber, Porzellan und Glas aus dem Nachlass unseres VdFEB Gründungs- und Ehrenmitgliedes Dr. Deermann.
Dank unseres geschickten Auktionators Angelo Migliorini konnten wir Eduard Jegodka einen Erlös von 700,00 Euro - für zukünftige Notbulldogs - übergeben.

Anschließend ging es gemeinsam auf eine große Spielwiese, auf der alle ihren Spaß hatten. Die Bulldogs konnten spielerisch ihren Mut und ihren Humor unter Beweis stellen, indem jeder auf seine Weise den Spieltunnel nutzte, auf der Wiese tobte (jedenfalls meistens ;-), oder einfach nur entspannte.

Nach dem gemeinsamen Abendessen im Blauen Saal des "Hotel Jagdhaus" startete zu später Stunde trotz Nieselregen ein nächtlicher Fackelzug mit Sekt und Selters, bei dem sich herausstellte, dass manch´ ein Bulldog mehr Mut und Feuerfestigkeit zeigte, als man ihm zutraute.

Am nächsten Morgen trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück und beschlossen, vor Beginn der großen Abreisewelle gemeinsam ein Wildgehege aufzusuchen, indem man bei einem geselligen Rundgang Hirsche, Rehe, Wasserspiele und vieles mehr bestaunen konnte.

Den Einklang hatte das Treffen schon Freitag nachmittags gefunden, den Ausklang fand es Sonntag mittags bei einer heißen Tasse Kaffee mit Keksen inmitten des Wildparks an einem kleinen See. Der Ein oder Andere blieb sogar noch bis Montag und nutzte die Gelegenheit der weiten Anreise, um Peter Söhl, den medizinischen Beirat des Vereins um Rat und Hilfe zu bitten.
Wir alle freuen uns auf das Wiedersehen im Herbst, dann im Schwarzwald.


Sonntag, Juni 8, 2008

Heute erfreut uns Gastbloggerin Nadja Schulze

Grüße vom "Dicken" :-)

Hallo liebe Bulldog-Freunde, da meine Familie in letzter Zeit ziemlich viel Stress und Ärger um die Ohren hat, muss ich mich wohl selbst mal melden.

Ich habe mich in meiner Familie wirklich gut eingelebt (siehe Beiträge 26. Oktober 07 und 11. Dezember 07), ich glaube es sind alle recht zufrieden mit mir. Hab auch aufgehört die Holztreppe an zu knappern. Mal abgesehen davon, dass ich jegliche Art von Motoren und jegliche Art von Rädern nicht ausstehen kann, bin ich doch ziemlich anpassungsfähig.

Das Autofahren klappt auch schon etwas besser. Im übrigen arbeitet Herrchen hart daran mir meinen Groll gegen Moped und Fahrrad zu nehmen.

Ich helfe meiner Familie so gut ich kann, vor allem im Garten bin ich vielseitig einsetzbar. Ich öffne alle Säcke mit Blumenerde - muss immer erst mal kosten, ob sie auch gut ist. Ich bringe die Gießkanne an "wichtige" Orte, und vor allem Werkzeug verteile ich überall, um Frauchen und Herrchen zu helfen.

Einen festen Schlafplatz habe ich allerdings meistens nicht, denn am besten sind die angewärmten Plätze von Ashley. Dafür setze ich mich erst mal in ihre Nähe, und dann brauche ich nur so zu tun als ob jemand kommt, und Ashley räumt mir jeden Platz (nur um als erste an der Tür zu sein - so ein Quatsch, dass schafft sie sowieso nicht - im Ernstfall schubse ich sie eh weg).

Mit dem Futter funktioniert das im Übrigen nach dem gleichen Prinzip. Ich bekomme zwar mein Futter als Zweiter - aber ich muss nicht erst sortieren... alles schnell runter und fertig. Ashley sortiert und wird deshalb immer erst nach mir fertig. Dann muss ich nur kurz antäuschen, dass ich in den Garten will und ... sie vergisst ihr Futter, so gibt's für mich noch Nachschlag, ist doch clever oder?

Dass ich ein freundliches Kerlchen bin will mir nicht jeder glauben,...

Zugegeben, an meinen Gartenzaun lass ich keinen gern ran, und dann zeig ich schon mal wie flink ich bin.

Frauchen versucht auch nicht mehr mich dabei aufzuhalten, ich konnte ein paar mal leider nicht mehr bremsen und Frauchen hatte dann blaue Knie, weil sie im Weg stand. Das tat mir dann aber sofort leid, und ich bin schnell zurückgelaufen um sie zu trösten, sie kann mir mit meinem Charme auch nicht wirklich lange böse sein.

Die meisten halten jetzt ordentlich Abstand von unserem Grundstück (hab schon öfters demonstriert, dass ich übern Zaun komm, wenn ich das wollte). Aber eigentlich bin ich ja ein ganz Lieber.

Die Kumpels auf dem Fußballplatz lieben mich alle, ich gebe ja auch jedem die Pfote, und wenn sie wollen "winke" ich ihnen auch. Deshalb nehmen sie mich sogar als Maskottchen zu ihren Punktspielen mit (wenn es nicht gerade zu warmes Wetter ist).

Wenn ich mal zu Hause zu sehr auf den Putz klopfe bekomm ich von Ashley dann mal einen ordentlichen Rüffel. Aber auch das vergeht recht schnell, und wir sind wieder Freunde. Ihr seht es geht mir gut - hoffe Euch auch!

Viele liebe Grüße aus dem Erzgebirge, Euer "Dicker".


Freitag, Juni 6, 2008

Kosmo liebt Brillen ;-)

In seinem (englischen) Blogbeitrag vom 18. September 07 beschreibt mein lieber Mann Stu sehr lebensnah ;-), wie Kosmo seine Brille knirschend zermalmte und verspeiste....

Freund und TA Peter verhalf in einer sofortigen Notmaßnahme allen Einzelteilen wieder rückwärts ans Tageslicht, und eine Puzzle-Runde ergab die zerbrochene Vollständigkeit des Objektes! Und Kosmo, so glaubten wir, hat die "Nase voll" von diesem einem, übel-machendem Brillen-Erlebnis ;-))

Dachten wir auch nur! Einige Wochen später vermißte Stu eine Lesebrille. Wir suchten den Teppich ab und fanden das einseitig entglaste Gestellt. Jetzt ging die rote Alarmlampe in unserem Gehirn an: wir suchten sofort in Kosmos Maul weiter - und fanden das Glas in den Lefzen, liebevoll wie ein Bonbon umleckt!

Vorige Woche nun fand ich meine Fernsehbrille nicht mehr. So im Spaß meinte ich:
"Kosmo wird sie finden!"
Am nächsten Morgen, ich lag in der Badewanne, kam Kosmo stolz mit der entbügelten Brille im Maul ins Bad gestürmt und grinste mich an! Er hatte sie gefunden! Er hatte sich kurz damit amüsiert! Er hatte getan, was ich so locker meinte...


Mittwoch, Juni 4, 2008

Heute setzt Gastblogger Klaus Fink Ottos Geschichte fort:

Otto kommt in sein neues Zuhause

Wie im letzten Beitrag (Beitrag 10. März 08) beschrieben, verlief der Abschied aus Berlin tränenreich. Wir waren immer noch aufgeregt, hatten wir doch das erste Mal unsren Otto im Auto und waren gespannt, wie sich das alles entwickeln würde.

Die Fahrt verlief ruhig, Otto sass in seinem Körbchen, blickte neugierig umher und war sicher genauso aufgeregt wie wir. In den Pausen haben wir ihn kurz ausgeführt und er machte sein Häuflein, als wäre er schon stubenrein. Schliesslich schlief er ein und schnarchte leise vor sich hin.

Zuhause angekommen war er wieder putzmunter und nahm erst mal alles in Augenschein. Wir hatten ihm eine Grundausstattung Spielzeug gekauft (... waas, sie wollen einen Bulldog, da müssen sie alles in Vollgummi kaufen, die nehmen alles auseinander). Zuerst nahm Otto sein neues Spielzeug in Beschlag, d.h. er sammelte alles ein und brachte es unverzüglich in sein Körbchen, setzte sich dann dazu, schaute uns mit hoch erhobenem Kopf an und machte uns damit deutlich ...alles mir... das ist mein Spielzeug!!!

Am nächsten Tag kamen Nachbarn zu Besuch, um das neue Familienmitglied zu begrüssen, und brachten ein Plüschschwein so gross wie er, als Geschenk mit. (Er hat es heute noch und benutzt es vornehmlich als Kopfkissen, zwar mehrmals von Frauchen geflickt und weder zusammengenäht, aber es existiert noch) Es musste sofort seiner Sammlung einverleibt werden, die er in seinem Körbchen hütete. Dummerweise passte es nicht durch den Eingang seines Körbchens. Er stiess und schob und zerrte so lange, der Korb war schon mehrmals umgefallen, bis er es letztendlich geschafft hatte und sass dann sichtlich stolz über seine Leistung mit Schwein im Korb, in dem es zunehmend enger wurde. Man kann es nur schwer beschreiben, aber es war wie Kintopp, wir haben Tränen gelacht.

Was wir sehr beruhigend fanden, war die Tatsache, dass es kein Weinen und Winseln gab, am ersten Morgen nach seiner Ankunft sass er in seinem Körbchen neben dem Bett und freute sich unheimlich, als wir wach wurden und uns mit ihm beschäftigten.

Stubenrein.... eine Aufgabe

Vollgepackt mir guten Ratschlägen zum Thema (wenn er hektisch umherläuft mit der Nase am Boden, dann wird es höchste Zeit (Häufchen!)... immer, wenn er aufwacht, sofort reagieren und raus ins Freie (Pieselchen!)...

In dieser Zeit, es war Herbst, wirklich fieses Wetter bei dem man bekannterweise nicht seinen Hund vor die Tür schickt, musste Otto "stubenrein" lernen. Jedes mal, wenn er aufwachte, Jacke und Schuhe anziehen, den Kleinen auf den Arm nehmen und raus in Wind und Regen... das fand er gar nicht lustig (ich übrigens auch nicht, aber das nahm er nicht zur Kenntnis, offensichtlich hielt er mich für einen üblen Schleifer).

Die vorwurfsvollen Blicke sprachen Bände, er nahm es uns schlicht übel! Also sann er nach Abhilfe:

1. Versuch...
er wacht auf, sieht, wie sich Herrchen die Jacke anzieht, und macht schnell die Augen wieder zu. Ich beugte mich über ihn und starrte ihn an, bis er ein Auge wieder aufmachte um zu schauen, ob seine List gewirkt hat. Mist, hat nichts genutzt. Der Kerl steht immer noch da und hat die Jacke noch an.

2. Versuch...
er wacht auf, Herrchen zieht wieder die vermaledeite Jacke an... also runter vom Sofa und unter das Sofa, schnell verstecken! So ein Sch... , Herrchen hebt das Sofa zur Seite, ein Griff und aus war´s mit der neuen Masche.

3. Versuch...
er wacht auf, Herrchen usw. usw... schnell runter vom Sofa, man hat ja schliesslich was gelernt und pieselt dementsprechend schnell mal auf den Teppich, denn dann hat ja Herrchen, was er will und man muss nicht in dieses Regenwetter. Tja, zu kurz gedacht, man hat dem armen Otto seine Enttäuschung deutlich angesehen, als er trotzdem raus musste, obwohl er doch schon sein Geschäft verrichtet hatte. Irgendwie ergab er sich danach in sein Schicksal und das Thema stubenrein war erstaunlich schnell erledigt.

Wirklich lustig war, als er nach einiger Zeit den für ihn unverständlichen Drang verspürte, beim Pieseln das Bein zu heben. Bislang ging das alles im "Sitzen". Er fiel am Anfang fast um, und als das Gleichgewicht kein Problem mehr war, kam es vor, dass er schnell auf einen Baum zulief, sich daneben stellte, das "verkehrte" Bein hob und in die falsche Richtung pinkelte. Es verging (bis heute) einfach kein Tag, an dem man nicht mindestens einmal herzlich über ihn lachen musste.

Trauma!!

Als er neun Wochen alt war, gingen wir mit ihm in Königstein spazieren. Man kam keine zehn Meter weit ohne angesprochen zu werden... ach wie süüüüß, darf man den mal streicheln, ooohhh wie goldig, nein wie knuffig usw usw. (Man muss sagen, dass Otto mittlerweile hier "bekannt wie ein bunter Hund" ist und viele Fans hat, die sich immer freuen, wenn sie ihn sehen.).

Als wir an einem kleinen Geschäft vorbeigingen, stürzte eine Westi mit lautem Getöse aus der Tür und überfiel unseren armen Kleinen. Wie waren selbst überrascht und konnten nicht schnell genug eingreifen. Otto war zu Tode erschrocken und schlotterte am ganzen Körper.

Diesen Vorfall hat er tief in seinem dicken Kopf gespeichert und bis heute ist jeder Westi, den er erblickt, ein potentieller Tierklinkpatient. Unser ruhig dahintrottender Bulldog verwandelt sich von einer Sekunde zur nächsten in eine knurrende Rakete.

Gerade neulich, wir waren auf dem Weg nach Hause, kam hinter einer kleinen Kurve, die man nicht einsehen konnte, eine Frau mit ihrem Westi an der Leine des Weges. Otto war müde vom Laufen und schlurfte schnüffelnd neben mir her. Es war, als hätte man eine Lunte angezündet, so schnell konnte ich nicht nach unten fassen, wie er losraste. Nach Bulldogart rannte er den armen Westi über den Haufen, dieser flog fast zwei Meter weg, und ehe Otto erneut zufassen konnte (mit bremsen haben´s die Bullys nicht so) war ich zur Stelle und konnte ihn an die Leine nehmen. Diesmal schlotterte ein Westi ob dieser Brachialgewalt, und seitdem werden wir von lautem Kläffen begleitet, wenn wir am Heim des armen unschuldigen Terriers vorbeigehen.

Der Schuldige selbst lebt allerdings immer noch gefährlich und wenn wir heute an besagtem Geschäft vorbeigehen (niemals ohne Leine) hängt Otto waagrecht im Geschirr und ich höre ihn förmlich knurren: Du Drecksack ... wenn ich dich erwische!!!

So, liebe Freunde, das soll´s erst mal gewesen sein. Das nächste mal werde ich von seiner Freundschaft mit Lucy und Sally, beides liebe Bulldogdamen, berichten.
Liebe Grüsse aus dem Taunus, Otto und Familie


Montag, Juni 2, 2008

Heute unterhält uns Gastbloggerin Melanie Pfersich

Übungsstunde

Auszüge aus dem Tagebuch von Charlotte P.

Liebes Tagebuch,
(...) heute war wieder Mittwoch, also Schule. - Eigentlich bin ich nicht wirklich eine schlechte Schülerin, den Unterrichtsstoff habe ich total verinnerlicht, aber die Sache mit der Konzentration ist nicht so mein Ding. Erst soll ich sitzen, dann kommen, und wenn ich dann kommen will soll ich sitzen. Ich bin total durcheinander.

Olly kann das natürlich alles, kein Wunder, ist ja auch Lehrers Liebling. Wenn Olly auf den Platz kommt heißt es gleich "... da kommt er ja, mein Musterschüler!"... - Brech -

Na ja, aber Knut ist auch nicht besser, wenn wir eine Übung machen müssen, die er nicht versteht, schubbelt er sich, damit alle denken, er hat Allergie, aber ich weiß, daß er das nur macht, weil er den Unterrichtsstoff nicht drauf hat. - Pausenclown. -

Aber dann gibt es da noch die Mittwochsstunden, in denen wir Geräteturnen machen. Meine Stunden! Ich bin die Beste.

Durch den Tunnel und den Reifen, auf die Wippe, Slalomlauf und Stellwand hoch, klasse! O.k. Knut ist auch ganz gut, aber Olly... pha... der macht doch am liebsten Pause. Von wegen Musterschüler.

... ach liebes Tagebuch, warum ist nicht immer Geräteturnen, wer braucht schon Schule. (...)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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