Cornelias 'Bulldog Blog' ...

Montag, Juli 30, 2007

Ein Bildrätsel und eine Bildgeschichte

Ina Tansley mailte mir einige schöne Chilli-Fotos, die Süße ist darauf 11 Wochen alt. Das Bild oben verstand ich ZUNÄCHST :-) überhaupt nicht. Deshalb bringe ich es hier als Bildrätsel.

Red, Red, Redvine ... Des Rätsels herrliche Lösung : Red, Red, Redvine ... ;-)

Und hier noch ein Foto, auf dem die "Chilli-Schote ;-)" schon 16 Wochen alt ist :-)


Bildgeschichte : die Attraktivität von Füßen ;-)

Unsere Freunde Matthias und Marion Sander mit ihren Töchtern Janina und Leonie besuchten uns. Matthias hatte nie ein besonderes Verhältnis zu Hunden - bis er Alma kennenlernte. Damals schlug der erste Schreck in eine heimliche Liebe um. Seitdem ist der Bulldog der einzige Hund für ihn, der im Falle eines Falles ....
Frieda und Kosmo bewirkten erneut einen Beschleunigungseffekt dieses Falles, dass im Fall dieses Falles ... ;-)


Samstag, Juli 28, 2007

Heute erzählt Gastbloggerin Sue Klette

Ernest´s Schwimmweste

Bestimmt ist Ernest nicht der einzige Bulldog, der zwar gerne ins Wasser geht, aber wenn es zu tief wird dann doch lieber bald umkehrt, um wieder festen Boden unter den Pfoten zu haben.

Natürlich kann jeder Hund schwimmen wenn es hart auf hart kommt, doch schöner ist es natürlich, wenn der Bulldog dabei auch Freude hat; so wie es Jan (im Beitrag 24. Juni 07) über seine Uschi erzählt, die Streckenrekorde aufstellt.

Auf einer Hundeausstellung hatte ich mir schon einmal Schwimmwesten angesehen, die mir aber dort zu teuer waren (ca. 60 Euro). Als eBay-Fan fand ich eine große Auswahl an Westen und bestellte für Ernest eine, die Hunde bis 40kg trägt. Es gibt Westen von Größe S bis XXl; Größe L war bis 30kg, aber ich nahm die bis zu 40 kg Tragfähigkeit, da ich für Ernest (27kg) genug Auftrieb wollte. Ich bezahlte mit Versand 24 Euro, was ich erschwinglich finde.

Heute nun war es warm genug die neue Errungenschaft am See auszuprobieren, und Ernest und ich sind hochzufrieden! Ich hatte von Bullis gehört, die das Geschirr nicht akzeptierten; da könnte es also eventuell beim Anlegen der Schwimmweste Probleme geben. Es gibt eine Schnalle mit Klickverschluss vorne an der Brust, eine Schnalle unten um die Brust und eine um den Bauch. Aber da Ernest das "Julius K9 Geschirr" gerne trägt, war es kein Problem ihm die Weste anzulegen. Zuerst guckte er zwar skeptisch und setzte sich erst einmal mit bereits nassen Pfoten und Bauch voll auf meinen Rucksack. Er lies sich aber doch mit Stöckchen locken und kam ins Wasser. Die Stöckchen warf ich zentimeterweise immer tiefer in den See, damit er nicht direkt merkte, was ich von ihm wollte. Bulldogs sind ja schliesslich keine Blödilis!

Es dauerte nicht lange bis die Spielfreude überwog und er "abhob". Ich lobte ihn wie verrückt, und er entspannte sich zusehends beim Schwimmen. Der Atem wurde ruhiger, er patschte nicht mehr mit den Pfoten über der Wasseroberfläche, und er genoss zusehends die Schwerelosigkeit im Wasser.

Wir sind auf eine Schlauchboot-Tour auf der Donau eingeladen. Nun brauchen wir keine Angst mehr zu haben, daß Ernest mal über Bord geht. Auch auf dem Boot wird er die Weste tragen. Ich finds gut und Ernest jetzt auch. Wir Euch werden davon erzählen!


Donnerstag, Juli 26, 2007

Heute eine Erfolgsmeldung von Gastbloggerin Ilona Tetzlaff

Kein Humpeln dank Homöopathie

Henry wird Ende Oktober 6 Jahre - natürlich hoffen wir, dass noch mindestens ebenso viele folgen. Gesundheitlich ist er gut drauf, abgesehen von Kleinigkeiten wie mal einem eingetretenen Dorn, einer Ohrenentzündung oder einem Zeckenbiss gab es in seinem Leben keine wirklichen Probleme.

Vor einigen Wochen jedoch humpelte er plötzlich vorne rechts. Gewöhnlich hat er sich dann bei seinen wilden Spielen im Garten vertreten oder ist beim (nicht erlaubten!!) eigenmächtigen Herunterspringen vom Sofa falsch aufgekommen. Also haben wir dem leichten Lahmen zunächst wenig Bedeutung beigemessen und ihn lediglich ein wenig gebremst, was das Herumtoben betrifft. Übers Wochenende wurde es nicht besser, im Gegenteil.

Insbesondere morgens nach dem Aufstehen ging er sehr hakelig. Also führte uns der Weg am Montagmorgen gleich zur Tierärztin. Da ein intensives Abtasten von Pfote und Bein keinen Befund brachte, tippte sie ebenso wie wir auf eine Weichteilgeschichte, sprich Zerrung oder ähnliches. Henry bekam zunächst entzündungshemmende Tabletten und "Sofaruhe" verordnet, an die er sich leider nicht immer hielt. Eine Besserung trat jedoch nicht ein, so sehr wir auch schauten und hofften.

Also besuchten wir wieder Dr. Steeb, die Henry sehr mag, was auf Gegenseitigkeit beruht. Sprich: Er knurrt lediglich ab und an, unserem vorherigen Tierarzt hat er regelmäßig seine Abneigung gezeigt.

Ein Röntgenbild von Henrys rechtem Bein brachte zumindest den Aufschluss, dass er keine arthrotischen Veränderungen hat. Leider aber auch keine andere Diagnose, was sein Humpeln betraf. Die Tierärztin vermutete entweder eine heftige Zerrung oder eine sogenannte Verknöcherung des Bizepssehnenansatzes. Letzteres ist eine bei den früher sehr breit gezüchteten Rottweilern verbreitete Krankheit, die vor allem beim Geradeauslaufen auftritt, weil dann genau diese Sehne über die Verknöcherungen schrammt. Da Henry ja auch vorne recht kräftig ist und er sich außer beim Geradeauslaufen offenbar auch ohne Schmerzen bewegen konnte, fürchteten wir das schlimmste.

Henry bekam Athrovet in Tablettenform, eine Arnica-Kur und sollte möglichst oft "Kneippen". Also wanderten wir täglich an der Weser, ich auf dem Sand, Henry im Wasser. Nach drei Tagen wurde das Lahmen besser, aber es verschwand auch noch vier Wochen nie ganz.

Cornelia gab mir dann den Tipp, eine vierwöchige Kur mit "Vermiculite D6" zu machen, ein homöopathisches Mittel, wirksam bei Arthrosen, Gelenksteifheiten usw., dass man über einige Apotheken beziehen kann. Das Mittel wird zwar in Deutschland hergestellt, jedoch nur über die Firma Holomed in den Niederlanden vertrieben. Ich hatte dorthin gemailt, und man hatte mir dann sehr nett die nächste Apotheke genannt, die Vermiculite besorgen kann. (Siehe auch BB-Beitrag vom 18. Juni 07)

Wir sind, was homöopathische Mittel betrifft, nicht unkritisch, wollten aber, da Cormelias Selbstversuche erfolgreich waren, nichts unversucht lassen. Sie wies uns noch daraufhin, dass wir nicht ungeduldig sein sollten und ein Erfolg erst nach etwa zehn Tagen sichtbar würde.

Henry bekam jeweils zwei Tabletten morgens und abends mit ins Futter. Nach einer Woche lahmte er nicht mehr, sondern lief fröhlich herum, von Humpeln keine Spur!

Auch wir können "Vermiculite D6" bei Gelenkproblemen empfehlen. Bitte aber unbedingt die Tabletten "D6" nehmen, nicht das Pulver, dass es in jeder Apotheke gibt. 200 Tabletten kosten rund 23 Euro.

Nebenbei sei noch erwähnt, dass Henry in den letzten Monaten rund 3 Kilo abgenommen hat! Von 32,4 Kilo auf 29,3 Kilo, nun ist die Taille rank und schlank! Geholfen hat neben mehr Bewegung das neue Diätfutter "pd" (prescsription diet) von Hills, das Henry gemischt mit seinem normalen Hills bekommt. Als Alleinfutter würde ich es ihm das "pd" nicht geben, dann müsste er vermutlich sieben mal am Tag ein Häufchen machen, aber in der 50:50-Mischung finde ich es optimal und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!


Dienstag, Juli 24, 2007

Heute erstaunt uns Gastblogger Eduard Jegodka :

Wie ich Higgins Bruder fand.

Am Freitag, dem 29. Juni 2007, war es soweit. Endlich konnten wir unseren Higgins (ursprünglich Belvedere Wellington Bulldog) aus Coesfeld von der Familie Fey abholen. Wir fanden es großartig, daß wir den Wurf über die ganzen neun Wochen begleiten durften. So konnten wir, meine Frau Kathrin und ich, zuschauen und miterleben, wie sich die Welpen prächtig entwickelten.

Nach einigen Tagen der Eingewöhnung und vielen neuen Eindrücken (Katze, Garten, Autofahren etc.) hat sich Higgins' Hundeleben nun wieder etwas beruhigt. Uns war sehr daran gelegen, für Higgins einen Spielpartner zu finden, der zu ihm passt. (Bulldogs haben eine etwas rustikale Art zu spielen ;-) Leider lebt bei uns in Schloß Holte, es liegt zwischen Bielefeld und Paderborn, überhaupt kein Bulldog. Aber es gibt in der heutigen Zeit ein probates Mittel: Die Suche im Internet !

Nachdem ich einige Zeit im Web gesurft hatte, stieß ich auf eine Telefonnummer, die hier ganz aus der Nähe stammen musste : Verein der Freunde der Englischen Bulldogs e.V., und Frau Cornelia Savory-Deermann. Das klang erst mal sehr vielversprechend.

Also ran ans Telefon und - Glück gehabt - Cornelia war in der Leitung: " ...habe einen Bulldog Welpen, macht der Verein Treffen, gibt es Infos über Bulldog Haltung ? ...... begann das Gespräch eher sachlich.
"Wir haben übrigens auch einen Welpen, der ist nur drei Wochen älter als Higgins. Er heißt Kosmo." hörte ich Cornelia sagen. Na, so ein Zufall. "Die Mutter ist unsere eigene Hündin Frieda und der Papa ist James First Gentleman."
Stop, Moment mal, Halt: "Ist das der First Gentleman aus dem Zwinger Floral Garden? Das ist ja auch der Vater von Higgins. So einen ZUFALL gibt es doch gar nicht."

Nachdem wir noch eine Weile gesprochen hatten, gab es nur eine Entscheidung. Wir müssen uns zur Familienzusammenführung sehen !!

Am Sonntag, dem 8.7.2007, war es dann so weit. Nach 15 Minuten Autofahrt trafen wir in Lichtenau ein. Nun wurde es spannend. Wie werden die Hunde aufeinander reagieren?

Cornelia nahm uns zuerst freundlich in Empfang. Dann begrüßten sich die Bulldogs. Von Higgins war erst mal nichts mehr zu sehen. Ein wildes Gerangel. Jeder wurde von jedem geprüft und gelesen.

Nachdem wir in den Garten gegangen waren, gab es bei Kosmo und Higgins kein Halten mehr. Es wurde getobt und gerauft, als wenn die beiden Tiere immer zusammen gewesen wären. Beiendruckend war für uns alle, daß Frieda sich sehr zurückhielt und alles zu überwachen schien. Als die Rauferei aber zu hart wurde, griff sie - ganz Mama - ein und wies die Welpen zurecht. Wir Menschen konnten uns weiter unserem leckeren Apfelstrudel mit Zitroneneis widmen.

Nach einiger Zeit war dann die Welpen-Power aufgebraucht und man legte sich gemeinsam! auf die Ruhedecke und legte eine Schlafpause ein. Wir hatten unweigerlich den Eindruck, daß sich dort über einen großen Zufall genau die Richtigen gefunden haben. Alle Menschen und Hunde hatten einen wunderschönen Sonntagnachmittag im Garten verlebt, und mit Higgins und vielen neuen Infos im Gepäck machten wir uns auf den Heimweg.

Wie das gemeinsame Leben und die Abenteuer von Kosmo und Higgins weiterverlaufen wird - ich werde es euch im Bulldog-Blog wissen lassen.


Freitag, Juli 20, 2007

Heute erzählt Gastbloggerin Anke Teloudis :

"Oh Gott, ein Bulldog !"

OH GOTT, EIN BULLDOG - war mein erster Gedanke, als Ina und Rob, ganz am Anfang ihrer Suche nach einem neuen Familienmitglied, von ihrem "Traumhund" schwärmten ! Vor meinem geistigen Auge sah ich die wenigen Bulldogs, die mir in den letzten paar Jahren begegnet waren: bedauernswerte Geschöpfe, träge - kaum in der Lage dem anderen Ende der Leine zu folgen und gleichzeitig zu atmen. Und ich hatte ernste Befürchtungen, dass so ein armer Hund das Spiel mit unseren 3 Golden Retriever Mädels nicht ohne Herzattacken überstehen würde.

Ganz bestimmt habe ich die Beiden genervt mit meinen Fragen und Bedenken, aber vielleicht hat sich auch mal eine meiner Fragen in den 2 Menschenköpfen eingenistet. Sicherlich haben sie dem Einen oder Anderen Züchter mal eine "zu kritische" Frage gestellt, denn es schlug ihnen auch ein sehr scharfer, kalter Wind von Züchtern entgegen.

Gut, dass die Zwei in Berlin auf das Bulldoggen-Treffen gestossen sind - und darüber auf diesen Blog ! Gut für mich, denn so konnte ich erfahren, dass gerade echte Liebhaber dieser Rasse die gleichen Sorgen und Bedenken haben wie ich :-). Und gut für uns Alle - denn so bahnte sich CHILLI's Weg in unser Leben an !

CHILLI - ein charmantes, äußerst liebenswertes Hundekind - schon jetzt eine Fachfrau in der Disziplin "Menschen um den Finger (die Kralle) wickeln" :-), welpentypisch unverschämt, wenn es darum geht einen Vorteil herauszuschinden und eine gute Verliererin, wenn das mal nicht gelingt.
Ein Beispiel : Kitty, Ina's Katze, liegt auf dem Kuschelfell. Chilli möchte auch - hat aber genug Respekt sich nicht anzudrängen - stellt sich dicht davor und bellt, rennt ein paar Meter weiter, kommt zurück - bellt wieder. Kitty räkelt sich, putzt sich und ... bleibt liegen ! Chilli tut so, als wäre das Fell völlig uninteressant, und klettert auf die Couch ;)

Die süsse Maus lebt hier ja einen grossen Teil des Tages im Rudel - und sie macht das großartig ! Sie respektiert die großen Mädels - versucht zwar schon die Grenzen zu erweitern - aber akzeptiert sicher jedes "lass mich in Ruhe" Gebrummel. Wenn's aber um Rennen und Toben geht - ist die Kleine mittendrin !

Es wird über die Großen geklettert, runtergerollt, unter den Bäuchen durchgerannt, was das Zeug hält ! Es ist eine Freude zu sehen, wie geschickt und wendig Chilli ist. Und genauso wie sie "aufdrehen" kann, ist sie auch ruhig, fast verträumt und sensibel. Sie liebt es, unter den Rosen zu liegen - besonders, wenn die Blütenblätter herabregnen, was sie schon ganz alleine verursachen kann, wenn sie an den Ranken spielt :-) !!!

Chilli ist schon ein ganz besonderes Persönchen ! Sie schafft es immer wieder, uns Tränen lachen zu lassen oder uns zu Tränen zu rühren (wir sind auch Sensibelchen). Meine 84 jährige, kranke Mutter hat uns für ein paar Tage besucht. Sie ist gehbehindert und ihre Krücken waren ein "neues Spielzeug" für Chilli !!! Es würde mich nicht wundern, wenn Chilli irgendwann in einem Berliner Park dabei erwischt wird, wie sie einem Gehbehinderten die Krücken klaut ;-) Auf der anderen Seite war Chilli sooo sanft und vorsichtig mit meiner Mutter - nie stand sie im Weg, und immer wieder hat sie sehr interessiert und, wenn man ihr Verhalten so deuten darf, besorgt am kranken Bein gerochen und es geleckt; (es war keine "leckere" Salbe drauf).

Alles in Allem : Chilli hat mich überzeugt !
Es gibt ihn, den gesunden, munteren und pfiffigen Bulldog !!! Und einer von ihnen lebt nun in unserem großen, verrückten, gemischten Rudel - umgeben von Liebe, getragen von Hoffnung und Zuversicht auf eine ganz lange glückliche Zeit !

An dieser Stelle ein grosses DANKESCHÖN an alle, die sich für die Gesundheit der Bulldogs (und aller anderen Rassen) einsetzen.
Eure Anke Teloudis, (Chilli's Pflegeoma)


Mittwoch, Juli 18, 2007

Kosmo´s und seiner Geschwister Vorfahren

und ein Bericht über "Marinbull´s All The Way"

Kosmo´s Züchterin Birgit Braum mailte mir gerade schöne Fotos von seinem Vater, Großvater und Urgroßvater.

Kosmo und Käthchen, Vater rechts, Mutter unten, alle im selben Alter fotographiert.

Erstaunliche Zusammenhänge

Friedas Zucht (Goomba) basiert auf einem Sohn des berühmtesten US-Bulldogs aller Zeiten: Marinbull´s All The Way. Und James´Zucht (Floral Garden) ist ebenso stark auf einen Nachkommen (Rusty) dieses "Marinbull´s All The Way" ausgerichtet gewesen. Vielleicht passen deshalb - wie es dieser so ausgeglichene und schöne K-Wurf von Floral Garden zeigt - die Zuchtlinien von Frieda und James so gut zusammen !

Beide Rüden, oben Robbie von "Floral Garden" (Großvater von James), rechts Macho von "Goomba" (Großvater von Frieda), sind Nachkommen des berühmtesten Bulldogs der USA: "Marinbull´s All The Way", genannt Goober. Er brach alle Rekorde, wurde von allen wegen seines freudlichen und lustigen Wesens geliebt und neidlos "Ausnahme-Bulldog" genannt. Er zeugte viele Champions, die so gesund und vital waren wie er selbst, und er wurde 12 Jahre alt.

Sein Nachkomme Robbie starb leider leider vor kurzem 10jährig an Krebs. Sein Nachkomme Macho ist 10jährig und zeugte gerade - auf natürlichem Weg - noch einmal ein vitales Sixpack :-)

Wer war "Marinbull´s All The Way" ?

HIER ist Seite 2, HIER ist Seite 3, und HIER ist Seite 4 des Berichtes.


Montag, Juli 16, 2007

Heute gastblogt Jana Eich aus unserer Nachbarschaft, sie ist 10 Jahre alt.

Die beiden besonderen Hunde

In diesem Blog lese ich jeden Tag. Er ist wie ein Buch für mich. Aber ich habe noch nicht alles gelesen.

Frieda und Kosmo sind sehr verspielte Hunde, und sie sind so aufmerksam. Frieda passt auf Kosmo richtig auf, das finde ich so fürsorglich. Wenn Frieda und Kosmo wie die Wilden getobt haben, dann macht Kosmo gern ein Schläfchen, wie es sich für einen Bulldog gehört. Die beiden sind witzig. Besonders lustig finde ich, daß sie solche Runzeln auf der Stirn haben. Ich habe immer viel Spaß mit den Beiden. Am liebsten spielen wir : 'Frieda, wirf mich um!' Kosmo lernt das jetzt auch.
Später will ich auch einen Bulldog haben. Das gibt dann viel zu lachen.


Technischer Hinweis

Liebe Leserinnen und Leser,
bedingt durch ein Problem in dem FTP Client meines Providers habe ich unsere Website etwas umorganisieren müssen, sodaß die Ordner weniger Dateien enthalten.
Es gibt also jetzt einen Unterordner namens "bdog" mit allen Dateien von Cornelia.

Die neue Adresse für den "Bulldog Blog" ist somit :
http://home.egge.net/~savory/bdog/bulldog_blog.htm

Wer eine Bookmark auf eine der Archiv-Dateien gesetzt hat, muß sie bitte neu setzen.


Samstag, Juli 14, 2007

Gewitterangst, was tun ?

Manche Hunde, auch manch tapfere Bulldoggen :-), entwickeln Gewitterangst.

Von meinen Bulldoggen hatte nur Wilma solche Ängste, und auch das nur im Alter. Es begann mit circa 6 Jahren, daß sie beim Donnerkrachen zitterte und hechelte, als sei der Weltuntergang angesagt. "Sanfte" Medizin nützte dann gar nichts, sie verkroch sich trotzdem wie von Furien gejagt in die Duschecke im Keller. Vielleicht meinte sie, in diese Ecke würde sich der "Himmlische Zerstörer" nicht hinein wagen... Auch Valium-Zäpfchen brachten ihr nicht wirklich Entspannung.

Zwischenbemerkung :
Neulich wurde im Fernsehen (Sender :"Tier-TV") von einer Tierärztin der Wirkstoff Acepromazinum - als "Scheiß-egal-Mittel" (O-Ton) - gegen schwere Angstzustände empfohlen. Im Internet fand ich dann das Mittel Sedalin mit diesem Wirkstoff. (Sinnigerweise lag während dieser "Tier-TV"-Sendung (1. Juli 07) eine Bulldogge auf dem Behandlungstisch und wurde zu ihrer stillen Freude - als "Lehrmodell" - von einer Physiotherapeutin an allen Gelenken massiert :-)) ...

Zurück zu Wilmas Gewitterangst:
Einmal beschlossen wir, der Gewitterwolke über unserem Haus durch Wegfahren zu entgehen, denn ich machte mir wirkliche Sorgen, Wilma könnte einen Herzinfarkt vor Angst erleiden. Und ich glaubte es selbst kaum, als wir mit ihr im Auto starteten, entspannte sie sich fast sofort! Wir fuhren einfach rum, denn die Gewitterwolke war weiträumiger, als wir gedacht hatten. Wilma blieb vergleichsweise entspannt.

Dann verstand ich : ihr natürlicher Reflex auf diese Gewittergefahr war die Flucht. Und indem wir einfach mit ihr rumfuhren, wähnte sie sich auf der Flucht, dem ihrem Instinkt nach einzig angemessenem Verhalten bei Gewitter!

Warum sie und auch Hannibal (siehe unten Gabis Bericht) erst im Alter Gewitterangst entwickelten, weiß ich nicht. Vielleicht haben sich ihre bisherigen Gewittererfahrungen in ihrem Schrecken so kulminiert, daß irgendwann die Schwelle zu Angst überschritten war?

Zu diesem Thema heute auch Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel

Gewitterangst : zur Zeit wieder ein hoch aktuelles Thema bei uns.

Hannibal war in seinen ersten Jahren gegen Gewitter völlig immun. Dann muss er in unserer Abwesenheit wohl einmal ein einschneidendes Erlebnis gehabt haben. Seitdem verwandelte er sich bei jedem Gewitter in ein zitterndes Bündel Hund. Er mag dann nicht fressen, ist völlig kopflos, verkriecht sich in die Dusche (kleinster Raum) oder in den Keller und hört nicht eher auf zu zittern, bis das Gewitter schon kleine Ewigkeiten abgezogen ist.

Was taten wir gegen diese Angst? Zuerst versuchten wir es mit ignorieren, dann folgten Beschwichtigungsgesten. Natürlich konnten wir es uns auch nicht verkneifen, ihn tröstend in den Arm zu nehmen (nicht ahnend, dass wir ihn damit in seinen Ängsten noch bestärkten). Es folgten "Testreihen" mit Baldrian, amiQure Stress, DAP (als Duftstecker für die Steckdose und als Zerstäuber) und diversen anderen Produkten. Ich will hier nicht allgemein sagen, diese Mittel wären wirkungslos - lediglich bei Hannibal haben sie nicht geholfen.

Dann sind wir zu einer Bachblütentherapeutin für Hunde gegangen. Hier hat Hannibal eine auf seine Bedürfnisse zusammengestellte Mischung bekommen. Nach einigen Wochen der regelmäßigen Einnahme konnten wir auch eine Besserung feststellen. Und nachdem er sich nur noch leicht aufregte, haben wir eine Therapiepause eingelegt. Tja ... das Resultat kann man sich vorstellen. Wir fangen gerade wieder von vorn an. Hannibal hat bei der Gewitterserie in den letzten Wochen sehr viel von seinem alten Angstverhalten wieder aufgenommen. Wir geben ihm also wieder seine Bachblütenmischung, kombinieren sie bei Gewitter noch mit Bachblüten Rescue-Tropfen und beduften die Dusche mit DAP ... und hoffen, dass es wirkt.

Connor zeigte noch keine Reaktion auf Gewitter, allerdings schloß er sich letztens beim Gassigehen Hannibals Flucht vor Blitz und Donner an. Daraufhin habe ich dann mit Connor beim Gewitter auf der Terrasse gesessen, um ihm so zu zeigen, wie schön doch ein Gewitter sein kann, und dass man keine Angst haben muss. Für dieses Mal hat es gewirkt, aber ob das so bleibt ...?!



Donnerstag, Juli 12, 2007

Hilfe, Zecken !

Die Zecken können mehrere Infektionskrankheiten übertragen, auch lebensgefährliche. Wie schützen wir unseren Hund - und uns - davor?

Welche Krankheiten werden von Zecken übertragen?

  • Die bekannteste durch Zeckenbisse übertragene Krankheit ist die Borreliose.
    Diese Erreger sind mit den Syphillis-Bakterien verwandt, und sie erzeugen ebensolche schlimmste Spätschäden. HIER alles Nähere zum Nachlesen darüber.

    Borreliose-Impfungen für Menschen gibt es nicht, wohl aber für Hunde. Diese Impfungen sind aber sehr umstritten, da eine Wirkung für Europa so gut wie nicht gegeben ist, denn der Impfstoff wurde in den USA entwickelt und zielt auf dort - aber nicht bei uns - vorkommende Borreliose-Stämme. Wir lassen Frieda und Kosmo deswegen NICHT dagegen impfen. HIER Näheres zur Immunisierungs-Problematik. Und im nächten EBI des VdFEB wird auf die Probleme bei dieser Impfung ausführlich eingegangen werden.

  • Eine durch die Klimaerwärmung bei uns eingeschleppte Krankheit ist die Babesiose.
    Hier handelt es sich nicht um Bakterien, sondern um Parasiten. Der komplizierte Fortpfanzungszyklus dieser Parasiten kann HIER nachgelesen werden. Impungen gibt es dagegen nicht. Die Parasiten zerstören in einer bestimmten Phase ihrer Entwicklung die Blutplättchen und führen so zu Fieber, Anämie und Gelbsucht. Näheres über diese Erreger, und wie man sich dagegen helfen kann, beschreibt Jan Peters sehr gut unter "News" in seiner Homepage.
  • Eine für Menschen sehr - für Hunde weniger - gefährliche Viruserkrankung durch einen Zeckenbiss ist die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
    HIER kann man sich genau darüber informieren. Stu und ich haben uns gegen FSME impfen lassen. Eine Impfung für Hunde gibt es nicht.

    Dieser Virus tritt nur bei Zecken in bestimmten Risiko-Gebieten auf. HIER Näheres dazu.

Vorbeugungsmaßnahmen

Das Beste ist zweifellos, die Zecke beißt garnicht erst zu! Dabei helfen 2 Möglichkeiten:

  • Chemische Hilfe
    Es gibt chemische Zeckenabweiser, die alle 4 Wochen auf die Rückenhaut des Hundes gegeben werden müssen. Diese Stoffe gehen in sein Blut über. Sie vertreiben die Zecken durch einen Geruchsstoff; sollten diese aber doch einmal zubeißen, so werden sie abgetötet durch diese Mittel im Blut.

    Gängige Mittel sind "Frontline" und "Exspot". Beide Mittel wehren übrigens auch Flöhe ab. Speziell gegen Zecken soll "Exspot" etwas wirksamer sein.

  • Vermeidungsstrategie und Flohkamm
    Wir haben im Sommer immer einen Flohkamm bei uns, um nach jedem Spaziergang eventuelle Zecken herauszukämmen. Das funktioniert gut, da Zecken immer zuerst einmal langsam und langdauernd durch und über das Fell krabbeln, um eine für sie optimale Biss-Stelle zu suchen. Außerdem vermeiden wir im Sommer Wanderwege, von denen wir aus Erfahrung wissen, daß sie ein "Nest" für Zecken sind.

    Mit den "Chemischen Keulen" gehen wir behutsam um, da sie immerhin Gift sind und den Hundeorganismus belasten. Wir geben sie nur, wenn wir mit den Hunden in uns unbekannte Gegenden Richtung Süden oder Osten verreisen. Kosmo bekommt jetzt als Welpe noch in keinem Fall diese Mittel auf seinen Pelz :-).


Dienstag, Juli 10, 2007

Monatsbild und: Hilfe, Sommerhitze!!!

Wie helfen wir unserem Bulldog durch die Sommerhitze?

Ein paar Tipps dazu:

  • Genau solchen Urlaub sich unbedingt verkneifen !
  • Ein Urlaub, wie Gabi ihn im letzten Beitrag beschreibt, ist dagegen eine Herzensfreude für unseren Bulldog.

  • Längere Spaziergänge, wenn überhaupt, nur in der Morgenfrühe unternehmen.
  • Ein Hund kann sich nicht über die Verdunstungkälte beim Schwitzen abkühlen, da er (anders als z.B. Menschen oder Pferde) keine Schweißzellen in seiner Haut hat. Er kühlt sich nur über seine Zunge, über das Hecheln und über den Luftstrom im Nasen- und Rachenbereich ab. Als kurzköpfige Rasse hat der Bulldog deutlich kürzere Luftwege - zur Abkühlung über den Luftstrom - zur Verfügung als andere Rassen. Das bedeutet, daß er schneller als andere einen Hitzschlag erleiden kann. Deshalb nicht nur Wasser zum Trinken, sondern auch zum Pfotenkühlen oder Plantschen bereit halten. Ein nasser Bauch kühlt den Bulldog gut ab!
  • Dem schon älteren Bulldog sollte man Autofahrten ersparen, denn auch das Aussteigen aus einem klimatisierten Wagen in sengende Hitze ist eine Kreislaufbelastung.
  • Für Extrembulldogs (übertypisierte Bulldogs) sind spezielle Kühl-Unterlagen zu empfehlen. Auch sollte man für sie Rescue-Tropfen und nasse Handtücher bereit halten, sowie jede Aufregung vermeiden.
  • Ansonsten den Bulldog selbst entscheiden lassen, wo er wie lange liegen oder spielen möchte.

HIER noch sinnige Bemerkungen zum Thema Sommerhitze von Henry Tetzlaff in seinem Blog.


Sonntag, Juli 8, 2007

Heute Urlaubfotos von Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel

Urlaub in Dänemark :-)

Urlaub - aber bitte mit Hund

Für uns ist es selbstverständlich, die schönste Zeit des Jahres - den Urlaub - mit unseren beiden Hunden zu verbringen. Es ist auch nicht wirklich komplizierter einen hunde-kompatiblen Urlaubsort zu finden, als das Non-Plus-Ultra unter Palmen für den hundlosen Urlaub. Leider scheinen immer noch viele / zu viele Zeitgenossen anderer Meinung zu sein, sonst gäbe es nicht jedes Jahr zur Reisezeit so viele ausgesetzte Hunde.

Wir fahren - seit mittlerweile 8 Jahren - mit Vorliebe an die Nordsee und zwar nach Dänemark, genauer gesagt auf die Insel Römö. Dort mieten wir DIES wunderschöne Ferien-Wohlfühl-Reetdachhaus mit einfach tollem garten.

Nach unseren Erfahrungen sind die Dänen sehr hundefreundlich und auf Römö kann man seinen Hund auch überall mit hinnehmen. Hannibal und auch "See-Neuling" Connor haben den Urlaub sehr genossen - und wir mit ihnen, wie man auf den Fotos wohl auch ganz gut erkennen kann.


Freitag, Juli 6, 2007

Das Bulldog-Ohr

Der Rassestandard schreibt das "Rosenohr" als das korrekte Bulldog-Ohr vor. Aber natürlich gibt es in der Realität Varianten davon.

Das "Button Ear", "Hängeohr", sieht man von allen Varianten am häufigsten, manchmal auch einseitig, was sehr lustig aussieht, wie ich finde. Welpen haben zunächst einmal alle solch ein Hängeohr, wie wir bei Kosmo unten sehen. (Übrigens hat er diese Rose selbst abgepflückt. Er ist überhaupt an roten Rosen sehr interessiert ;-))

Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Ohrformen?

Die Ohrausbildung hängt einmal davon ab, ob das äußere Ohr fleischig oder fein, groß oder klein ererbt wurde. Und zum zweiten spielt eine bedeutende Rolle, in welchem Welpenalter sich der noch weiche Knorpel, der die Faltung zur "Rose" bewirken soll, zum festen Knorpel verstärkt.

Auf dem unteren Foto sehen wir bei Frieda sehr deutlich die Knorpelleiste, über die sich der Ohrlappen nach hinten wegfaltet. Bei Kosmo sehen wir sie auch - aber das Bild täuscht. Er ist hier gerade 9 Wochen alt, und seine Ohr-Knorpelleiste ist noch zu weich, um diese Faltung nach hinten aufrecht zu erhalten : nur bei gestrecktem oder gehobenen Kopf "fällt" der Ohrlappen nach hinten.

Friedas Ohren sind groß und fein. Sie falteten sich mit 12 Wochen zur "Rose". Kosmo´s Vater James hat dickere, aber kleine Ohrlappen, sie falteten sich mit 8 Wochen. Kosmo´s Ohren gingen unterschiedliche Wege : Sein linkes Ohr brauchte 2 ganze Wochen länger als das rechte, bis es stand :-) Dann hat es sich - wortwörtlich über Nacht - zur Rose gefaltet! Wachstum läuft oft unsymetrisch ab - auch bei Frieda kam ein Ohr erst 3 Tage später nach. (Siehe dazu auch BB-Beitrag vom 27. August 2005) Das Ohrenaufrichten kann bis zu 15 Wochen dauern. Mit Beginn des Zahnwechsels ist die Ohrenentwicklung endgültig beendet.

Zu "Bottom Ears", zu Dauer-Hängeohren, entwickeln sich die Welpenohren, wenn die Ohrlappen groß und fleischig sind; oder wenn die Knorpelleiste sich nicht genug verfestigt, um auch einen großen feinen oder kleinen fleischigen Ohrlappen zur Faltung zu bringen.

Zu "Tulip Ears" und zu "Flying Ears" entwickeln sich die Welpenohren, wenn die Verfestigung des Ohr-Knoppels zu früh einsetzt, also etwa schon in der 5. oder 6. Lebenswoche. Der Ohransatz bleibt durch diese zu frühe Knorpelverfestigung zu weit auf dem Oberkopf stehen, er sinkt nicht mehr entsprechend dem Schädelwachstum etwas seitlich zum Kopf. Der seitliche Stand wird von Standard als "korrekt" vorgeschrieben, um den insgesamt quadratischen Kopfeindruck zu unterstützen. Zum "Tulip Ears" werden bei zu früher Knorpelverfestigung kleine, und zum "Flying Ears" größere Ohrlappen.

Unter DIESER ADRESSE habe ich die Ohr-Typologie oben gefunden. (Auch Augen- und Rutenbeschreibungen, Hautprobleme usw. sowie allgemeine Pflegehinweise sind dort zu finden.) Herausgeber dieser Seite ist die britische "Bulldog in Not Stiftung" :
"The Bulldog Rescue and Rehoming Trust is a not for profit voluntary organisation Company Number: 5664557. Charity Number: 1115009."

Zum Ohr gilt: Immer sauber halten. Der dunkle Schmier, der sich dort sonst ansammelt, ist der ideale Nährboden für Ohrmilben und Bakterien aller Art. Am besten das äußere Ohr 1mal in der Woche - als Standardbehandlung - mit einem Feuchtpflegetuch auswischen. Das Hängeohr ist pflegeintensiver als die anderen Ohrformen, da weniger Luft daran kommt.

Gehörgangs-Probleme

Gelegentlich haben Bulldogs von Geburt an sehr enge Gehörgänge. Besonders betroffen von diesem Übel sind die Bulldogs mit übertypisiertem Groß-Kopf. Leider werden gerade die "Großkopferten" Bulldogs besonders gerne auf VDH-Zuchtschauen prämiert....

Der Gehörgang kann sich auch in Laufe des Lebens durch nicht ausgeheilte Warzen- Pilz- oder Bakterien-Infektionen extrem verengen. Solches "Nichtausheilen" liegt in der Regel aber genau an einem schlecht durchlüftetem, weil von vorn herein äußerst engem Gehörgang - (oder an falscher Diagnose/Behandlung - oder an Nachlässigkeit der Besitzer)

... extrem schmerzhaft ...
Der zu enge Gehörgang hat als Konsequenz nahezu immer Innenohr-Entzündungen, da das Ohrschmalz sozusagen darin "steckenbleibt" und den Gehörgang verstopft. Eine Selbstreinigung des Ohres ist so nicht möglich. Wird der zu enge Gehörgang nicht operativ vergrößert, dann verlieren diese Bulldogs oft ihren Hörsinn. Das Trommelfell wird von den Eiterbakterien zerfressen, und diese Entzündungen sind außerdem extrem schmerzhaft für den Hund.

Wir im Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. hatten bislang nur 2 solcher Fälle unter unseren Bulldogs.

  • Im 1. Fall wurde viel zu spät operiert : das Innenohr war im Laufe von Jahren so von Warzen und Bakterien zerstört, dass es komplett entfernt werden mußte. Der Gehörgang wurde dann verschlossen, das äußere Ohr war somit nur noch Attrappe...

  • Im 2. Fall legte unser Medizinischer Beirat Peter Söhl bei hochinfiziertem Innenohr in einer Not-OP so erfolgreich einen größeren Gehörgang an, dass jetzt alles abgeheilt ist und Neuinfektionen unwahrscheinlich sind. Allerdings bleibt der Hörsinn dieses Bulldogs geschädigt, da das Trommelfell schon zerstört war.

Konsequenz :

... operative Gehörgangs-Erweiterung ...
Neigt Ihr Bulldog zu wiederholten Innenohr-Entzündungen, dann ziehen sie eine operative Gehörgangs-Erweiterung bitte im Interesse des Hundes ernsthaft in Betracht, denn alles andere bedeutet in der Regel sich hinschleppendes Schmerzen-Erleiden !


Mittwoch, Juli 4, 2007

Heute zeigt uns Gastbloggerin Jutta Nolte :

Gefunden in einem Fachgeschäft für Autolacke ...

Liebe Cornelia, Stu, Frieda und Kosmo,
wir haben in einem Fachgeschäft für Autolacke dieses originelle Schleifpapier (siehe Überraschung auf der Rückseite!!!) entdeckt.

Außer zum Entfernen von Roststellen eignet sich dies Schleifpapier hervorragend für die Bulldog-Maniküre!

Liebe Grüße, Jutta und der Rest vom Rudel

Tel.: 0561 516473


Die Bulldog-Blog-Beiträge werden monatlich archiviert. Die Vormonate erreichen Sie vom Blog-Index oder von den Inhaltsverzeichnissen aus - alles in der grauen Spalte rechts.
Hier die Bulldog-Blog Beiträge vom Juni 2007.

22. Juli 2007 :

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Impressum

Tel.: 05292 1291
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Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungsmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.". Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Eure Bulldog -Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.


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- Wesen des Bulldogs
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- Der Bulldog weltweit
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English Bulldog Verein

Die Lobby für den Bulldog und seine Halter :
Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V., gegründet 1980


Cornelia´s Bulldogs

"Frieda Fay Happy Day"







English Bulldog (AKC) :
Goomba´s
Happy Miss Frieda

Fotos von oben nach unten :
5 Wochen,
10 Wochen,
6 Monate,
8 Monate,
10 Monate
13 Monate
16 Monate
19 Monate alt.

"Kosmo Key Feeling Free"







English Bulldog (DC) :
Floral Garden Kenai Kosmo

Fotos von oben nach unten :
1 Woche,
3 Wochen,
5 Wochen,
8 Wochen,
11 Wochen,
14 Wochen alt.


Cornelia´s Bulldogs aus Künstler-Sicht


"Guardsman Casa Canis", 1975, Zeichnerin:
Gunda Deermann

"Floral Garden Quality Wilma Queen", 1995, Malerin: Maggie M. Roe

"Goombas Happy Miss Frieda", 2006, Malerin:
Udalrike Hamelmann



English Bulldog
Link-Liste

Floral Garden
vom Georgshof
Fantastic Dog Duke
Yacuma
Big Jim Riedel
Börney und Paulchen
Hector the Bulldog
Oskar und Uschi
Ernest und Familie
Churchill
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Bulldog-Seiten voller Infos und Humor (USA)
bulldoginformation
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English Bulldog
Züchter

Genauere, aktualisierte Einschätzungen der unten genannten Zuchten
HIER !
Letztes Update dort :
22. Oktober 2006

Floral Garden
vom Georgshof
Wellington Bulldogs
v.d. Stubentränke
a.d.H. Mendelssohn
Moonlight Shadow

Allgemeiner Hinweis:
Betrugswarnung


Tierarzt

Klinik Peter Söhl
Lichtenau/Paderborn

Medizinischer Beirat des Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.


Tierschutz

Aktion Tier-Rettung
Aktion Tier -
Menschen für Tiere e.V.



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Cornelia Savory-Deermann


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