Cornelias 'Bulldog Blog' ...

Montag, Juli 31, 2006

Noch mehr Ball und Bälle ;-)

Birgit Braum hat in ihrem Welpengarten eine Riesenschildkröte und eine Riesenkiste voller bunter Bälle. Hier Fotos ihres letzten Wurfes (Floral Garden I-Wurf) in diesem Eldorado :-)

Der Rüde vorne links (neben Connor :-) ist so exakt symetrisch gezeichnet, daß er den Spitznamen "Designer Hund" bekam. Die Maske, die Beinchen, sogar die Ohrenränder sind bei ihm - wie gemalt - symetrisch weiß. Er lebt jetzt in der Schweiz und wird "Hero" (der Held) gerufen.

Solche Symmetrie in der Markierung kommt immer wieder einmal bei Bulldogs vor. Friedas Wurf-Schwester war genau so "designed". Aber nicht diese Schwester, sondern Frieda hatte sich sofort für mich entschieden - damit war alles klar! Oft sind die dunklen Augen-Umrandungen vieler Bulldogs auch exakt spiegelgleich; "geschmikt wie Nofretete" :-), sage ich dazu. Das sieht wunderschön aus.

Links beobachtet "Designer Hund Hero" seinen Bruder "Connor" bei der Anstrengung, den Ball zu fressen ;-) Daraufhin will er es auch versuchen !!!

Auf den Bildern oben sind die Welpen 8 Wochen alt; auf den anderen beiden sind sie 10 Wochen. Die Bilder zeigen ihre letzten gemeinsamen Spieltage im "Floral Garden", bevor sie in ihr neues Zuhause abgeholt wurden. Wir wünschen ihnen allen ein glückliches Leben!

Eine Hündin, "Indian Beauty", bleibt bei Birgit für die Zucht; auch sie wird es gut haben!


Samstag, Juli 29, 2006

Spiel mit Röhren, Bojen, Bällen ;-)

Der Röhrenstemmer :-) ist Delius von Peter Koch-Weisgerber. Er stammt aus einer Moskauer FCI-Zucht.

Am Rande : So manche der heutigen Bulldogs aus Rußland stammen noch aus der alten Beresford-Linie ab, die die gefeierte Primaballerina Pavlova damals einführte.

Über Delius schrieb ich schon am 14.5.2005 und 13.1.2006. Man sieht ihm an wie athletisch und vital er ist! Außerdem hat er ein sehr gelassenes Gemüt, und wie ein Indianer "kennt er keinen Schmerz". Als er sich am Strand einen Nagel in den Fuß trat, ließ er ihn anschließend ohne mit der Wimper zu zucken vom Arzt herausziehen!

Wie markiert man die Nordsee am besten ? An der Boje !

Vor 3 Jahren hatten wir ein sehr schönes Treffen des VdFEB in Tossens am Jadebusen der Nordsee, welches Illona, Holger und Henry prima organisierten. Hannibal nutzte die "Landmarke=Boje" der See, um diese See zu markieren :-)) Dabei fällt mir ein :

Bei einem Treffen hier bei uns in Henglarn hatten Stu und ich in den Auen der Altenau ein Iglu-Zelt aufgebaut, in dem wir Leckerli versteckten. Wer das Leckerli jeweils am schnellsten findet, der bekommt einen Preis - dachten Stu und ich ! Falsch gedacht : keiner der Rüden ging ins Zelt hinein, ALLE bepinkelten es nur von außen und kamen dann stolzen Hauptes zurück ! Nur die Hündinnen waren praktisch orientiert - SIE gingen hinein und holten sich das Leckerli. Stu und ich erlebten das Sprichwort : "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!" Wir lachten mit und warfen das verpinkelte Zelt anschließend immer noch lachend auf den Müll :-))

Wasser- und YOGA-Balliges aus den USA :-)))

Friedas Vetter "Goombas King Junior" im Plantschbecken und daneben :-) -
und die Fotos darunten : Entspannung total nach der Yoga-Übung :-))) Herrliche Bilder !!!


Mittwoch, Juli 26, 2006

Heute erzählt Gastblogger Murat Karakaya

Von Seepferdchen und Bulldoggen - oder ...

... Ceanu macht sein "Seepferdchen"

19. Juli 06: Es ist soweit! Heute ist es offiziell, Ceanu kann schwimmen und zwar ohne fremde Hilfe. Er apportiert vornehmlich schwimmende Tennisbälle, gelegentlich sogar solche, die auf dem Grund des Wassers, sagen wir in 30cm Tiefe liegen und von anderen Hunden verschmäht werden.

Oft haben wir eine ganze Tasche voller Krimskrams mit, wovon locker 50% auf Ceanu's Spielzeug entfällt. Und oft steigt diese Zahl auf 60% denn Ceanu findet jedes Mal ein neues Spielzeug, das wir mit nach Hause nehmen müssen. - Das wird überprüft, auf dem gesamten Rückweg von unsrem Bulldog persönlich. Hier ist unsere Methode, wie wir ihm das Schwimmen beigebracht haben.

Ceanu hasst Pfützen aber er liebt Seen, das ist sehr sonderbar, aber vermutlich ist er auch der Einzige, der weiss warum das so ist. Und er hat eine Schwäche für Bälle, ja Bälle. Wir haben sie in allen Farben und Formen: Klein, leicht, grün mit weissen, roten und blauen Noppen. Groß, rot mit weißen, gelben und grünen Noppen und Tröte. Dann hat er einen aus Vollkautschuk, schwergewichtig mit ´nem Schleuderseil und glatter Oberfläche ohne Tröte; einen Ovalen, eiförmigen, den man mit Leckerlies füllen kann und einen den sie "Kong" nennen. Na ja, und unzählige andere ähnliche Flugkörper.

Der erste Kontakt mit dem See war alles andere als positiv. Im Grunewald sah er andere Hunde in einer Gruppe einem Stock - ins kühle Nass - hinterherhechteten. Er war hin und weg von diesem Spiel und wollte unbedingt mitmachen. Ich erwähnte es ja bereits, erst war er HIN und dann war er WEG ! Nicht weil das Wasser so sonderlich tief war, nein die anderen Hunde waren RIESIG und Ceanu war klein. Dort, wo die anderen locker stehen konnten, war der Kleine schon "Land unter".

Nun muss man sich dieses Szenario mal bildlich vorstellen! Ich war schon auf dem Weg dorthin, da kam er aus dem Wasser geschossen, wie ein fast senkrecht auftauchendes U-Boot mit einem selten dämlich verdutzten Gesichtsausdruck, den die Welt noch nicht gesehen hat. An jenem besagten Tag fand Ceanu den See doof. Wir haben dann ganz am Rande des Wassers gespielt, wo man selbst als Knirps nicht untergehen konnte.

Bei den folgenden Badebesuchen habe ich den Ball maximal 3m vom Ufer entfernt ins Wasser geworfen. In dieser Entfernung kann Ceanu sich notfalls vom Grund so abstützen, dass er sich wieder in seichtere Regionen katapultieren kann. Ich selbst bin dem Ball auch hinterhergerannt, sozusagen um den Kleinen zu animieren den Ball als erster zu erwischen. Es funktionierte.

Man sieht wie er regelrecht Auftrieb bekommt, wenn man ihn beim Rausrennen anfeuert zu laufen und zu strampeln. Er ist einfach knuffig. Und manchmal hab ich das Gefühl er lacht mich selbstsicher an, stolz über seine eigene Leistung. Sobald die Angst vor dem Wasser verschwunden war, haben wir uns dann gemeinsam in etwas tiefere Regionen gewagt.

Ceanu hat dort erste Anstalten gemacht einige Meter zu schwimmen. Allerdings ging er dann mit dem Hintern zuerst und dann vorne unter, wäre da nicht sein Herrchen, der ihn rechtzeitig aufgefangen und in die seichteren Regionen getragen hat. Ceanu hat gestrampelt, was das Zeug hält. Wenns zu anstrengend wurde, legte er kurzerhand seine Vorderläufe um meinen Hals und seinen Kopf auf meine Schulter.

Nun wollten wir beim nächsten Badebesuch das erlernte Gestrampel etwas vertiefen. So rannte ich mit dem Ball an der Schnur, der heisst KONG, voraus. Ceanu ist vernarrt in seinen KONG. Einmal reingebissen, lässt er ihn nicht so leicht los. Das ist wunderbar und genau das, was ich in diesem Moment auch wollte. Natürlich habe ich ihn darin bestärkt und gelobt und so waren wir schon schwuppsdiwupps im Wasser. Ich rannte durchs Wasser und Ceanu brauchte nix weiter zu tun als sich festzuhalten und zu strampeln. Ich zog ihn von einem Ende des Strandes bis etwa zur Mitte über eine Strecke von etwa 30m hin und 30m zurück, wie einen wildgewordenen Schwertfisch an der Angel.

Als letzte Prüfung haben wir dann seinen besagten großen, roten Ball genommen. Der schwimmt oben und den gibt Ceanu um nichts in der Welt her. Er springt todesmutig ins Wasser und schnappt sich seinen roten Ball.

Und das Beste : er schwimmt, er schwimmt frei einem hoffentlich vitaleren und gesünderen Bulldogleben entgegen.


Montag, Juli 24, 2006

Heute berichtet Gastblogger Bernhard Lorenzen

Freiheit für Ellwood !

Ein kleiner Bulldog kam im Januar 2002 in Ungarn zur Welt. Eine Frau aus Backnang (Nähe Stuttgart/ BaWü) holte ihn sich im Alter von zwei Monaten nach Hause. Die Frau meinte sehr tierlieb zu sein, und der kleine Bully - wie er fortan hieß - machte ja auch viel Freude.

Der Tierheimleiterin erzählte die Frau, dass Bully dann aber doch ein sehr schwieriger Hund war. Die Frau hatte öfter Partner, die auch nicht immer so einen Hund mochten. Bully soll nicht unbedingt stubenrein gewesen sein und wenn man ihn mal länger (über 8 oder 10 Stunden am Tag) alleine ließ, soll er alles zerbissen haben. Besuchern gegenüber zeigte er sich mehr und mehr mürrisch und er soll sie sogar angepinkelt haben.

Die Frau erzählte weiter, dass sie mit diesem Hund nicht mehr klar kam und ihn dann über die letzten zwei Jahre in einen Käfig sperrte, erst nur tagsüber, später immer. Wenn er dann raus kam, zeigte er sich überhaupt nicht lieb. Vieles hat sie wahrscheinlich nicht erzählt.

Im Januar 2006 brachte die Frau ihn dann in das Tierheim : "So einen Hund kann man nicht behalten. Der ist über 4 Jahre alt und gehorcht nicht."

Das Tierheim veröffentlicht in regelmässigen Abständen Anzeigen mit Tieren, die zur Abgabe bereit sind. Und so fand mein Freund Achim eines Tages im Mai die Anzeige von Bully, dem Englischen Bulldog. Er rief mich an und erzählte mir von diesem Tier und was ich denn davon halte. Ich riet ihm zu einem sofortigen Besuch im Tierheim und er solle mir sagen wo das denn sei. Andere rieten ihm ab, denn ein Hund der schon über 4 Jahre alt ist, kann man nicht mehr lenken oder erziehen, der ist versaut.

Ich beschwor Achim sich nichts erzählen zu lassen: das ist ein Bulldog und kein Hund! Und ich bot meine Hilfe an!

Achim ist dann zum Tierheim und hat sich Bully freitags mittags zum spazieren geholt. Der Bulldog ging 50 m mit ihm, machte einen Haufen und wollte zurück ins Tierheim. Abends telefonierten wir wieder. Samstag mittags der nächste Freigang mit Achim und seiner Frau Diana. Heute lief es besser und Bully ging freudig mit ihnen in den Wald. Nachher trug sich Achim wieder für Sonntag in die Besucherliste ein.

Inzwischen hatten über 12 Leute beim Tierheim ihr Interesse an Bully bekundet. Achim traute sich gar nicht, daran zu denken, er könne hier Glück haben. Eine der Interessierten wollte ungesehen mit Bully züchten, einer wohnt in Hamburg.... Aber außer Achim ging keiner mit Bully spazieren und keiner besuchte ihn.

Abends bestellte sich Diana im Internet alle Bücher über Bulldoggen und Bully bekam seinen neuen Namen: Ellwood. Das Unternehmen Freiheit für Ellwood lief an. Am nächsten Wochenende wurden weitere Spaziergänge unternommen und Ellwood taute immer mehr auf. Sohn und Tochter wurden in die Überlegungen mit einbezogen und Ellwoods Umzug in Achims Haus geplant. Die Tierheimleiterin besuchte Achim zuhause und machte sich mit Ellwoods neuer Umgebung vertraut. Achim bekam eine Frist von 4 Wochen gestellt, wo man testen sollte, ob dieser Bulldog in die Familie passt.

Dann war es so weit: Achim hatte eine Woche Urlaub und Ellwood kam zu Achim und Diana in sein neues Zuhause.

Gestern haben Paulchen und ich Ellwood mal wieder bei Achim besucht: Die Probezeit ist inzwischen vergangen und Bulldoghalter können sich vorstellen, dass es hier überhaupt keine Probleme gibt; Ellwood ist verfressen, lustig, launisch, desinteressiert, aufdringlich, neugierig, schmusig, frech, lieb .......... eben eine Englische Bulldogge im Glück.

Die Tierheimleiterin sagte einmal zu Achim: "Ich sehe die Frau aus Backnang noch regelmässig; ich könnte ihr jedes Mal ein paar aufs Maul hauen!"

Das ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt. Best regards Börney


Freitag, Juli 21, 2006

Mails von Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel an Savorys

Erfahrungen einer Bulldog-Mutter :-)

8. Juli, 18 Uhr : Hallo Ihr Drei,
wir sind seit ca. 16.00 Uhr mit Connor zuhause. Hannibal hat ihn vor dem Haus begrüßt, frei nach dem Motto "Was habt ihr denn da da mitgebracht? Aha, na ja, hab ich gesehen und was soll ich damit???" Er nimmt ihn zur Kenntnis, aber mehr bisher nicht, was ja schon mal positiv ist. Mal sehen, wie sich das so weiter entwickelt.

Meine Eltern haben Connor auch schon kennen gelernt. Sie finden ihn einfach nur süß. Ja, und augenblicklich warten wir nach diversen Pipis (1x davon auf dem Teppich), dass er endlich ein Häufchen macht und zwar da, wo es hingehört. Aber obwohl er schon vor über 1,5 Stunden gefressen hat, klappt es damit noch nicht wirklich.

Auf der Fahrt hat er die ganze Zeit auf meinem Schoß gesessen, zeitweise geschlafen, zeitweise rausgeguckt. Bei den Rasten (3x) hat er sich sogar schon mal ein Stöckchen zum Spielen gesucht. Jetzt bin ich auf die erste Nacht gespannt und wie das mit der Verdauung weiterläuft. Dazu und auch ansonsten in Kürze mehr.
Liebe Grüße von nun mehr vier Lippstädtern ...

8. Juli, 21 Uhr : Hallo Cornelia,
Erfolgsmeldung !! Neben einem weiteren Bach auf dem Teppich haben wir aber nun endlich den lang erwarteten Haufen auf der Wiese zu vermelden. Wir sind ganz stolze Eltern.
Schönen Abend, Gabi

9. Juli, 22 Uhr : Hallo Ihr Lieben,
Baby Connor ist gerade mal wieder von einem Verdauungsgang zurück - heute hatten wir kein einziges Malheur. Mal sehen, wie diese Nacht wird. Vielleicht bekomme ich ja heute etwas mehr Schlaf. Er ist wirklich so etwas von süß, er entwickelt sich zum "Nagetier". Ständig sind wir dabei, seine Knabberwut in geregelte Bahnen zu lenken. Es gibt nichts, was vor seinen Zähnen sicher wäre. Da werden wir noch viel Spaß haben. Man kann gar nicht Augen genug haben ...

Übrigens schläft Connor gar nicht so viel. Ich denke, es ist noch das Neue. Normalerweise müßte er schon mehr schlafen, denke ich. Na, mal sehen. Bis morgen. Liebe Grüße, Gabi

10. Juli, 19 Uhr : Hallo Cornelia,
bisher lief mit Connor alles prima, auch wenn die Nacht auch wieder etwas unruhig war. Allerdings ist Hannibal "not amused", zumindest seit heute Nachmittag. Er scheint, entgegen unseren bisherigen Erfahrungen, echt Eifersucht zu entwickeln, obwohl wir ihn immer knuddeln und loben, wenn er lieb oder zumindest gleichgültig zu Connor ist. Hoffentlich legt sich das schnell wieder. Ich will jetzt eben Connor sein Abendessen geben, dann fahren wir mit allen beiden (Paps kommt als Unterstützung mit) an die Glenne zum Plantschen. Das wird Hannibal hoffentlich versöhnlich stimmen. Drück die Daumen, dass er seine Eifersucht bald begräbt.

Ich berichte demnächst wieder weiter, aber nun muss ich mich erst um die kleinen und großen Kinder kümmern. Liebe Grüße, Gabi

11. Juli, 20 Uhr : Hallo Cornelia,
ich habe gestern noch lange mit Birgit gesprochen. Sie meint auch, dass sich Hannibal dran gewöhnt, es würde so zwischen ein und drei Wochen dauern, aber dann hätte er sich mit dem Status quo abgefunden.

Ich war nur gestern so geschockt, als er sich knurrend und bellend auf den Kleinen warf. Mein energisches (oder hysterisches) "Nein" hat zwar sofort geholfen, aber mein Magen rebelliert seitdem ständig. Ich habe heute nur eine Schnitte Brot gegessen, alles andere bleibt mir im Hals stecken. Unser Tierarzt, dem ich Connor heute vorstellte, meinte auch "Diagnose Eifersucht" und da helfe nur Abwarten. Um die Wartezeit evtl. ein wenig zu verkürzen hat er mir Bachblüten empfohlen, die man auch eifersüchtigen Kindern gibt, die ihre kleinen Geschwister quälen. Ich hoffe es hilft schnell, denn auf diese Art Diät bin ich wirklich nicht wild. Ich bin so verliebt in den Kleinen, in mir sind gänzlich unbekannte Muttergefühle aufgekommen, ich könnte ihn ständig nur herzen und knuddeln und diese Spannung belastet mich ungemein. Mir steht schon wieder das Wasser knöcheltief in den Augen. Vor allem, da Connor solch ein Gottvertrauen hat, er wollte sofort wieder zu Hannibal hin. Er nimmt ihm das Ganze nicht einmal Übel ...

Jetzt habe ich sie, damit ich mal ein paar Minuten Zeit habe, teilweise stundenweise getrennt bei meinen Eltern. Ich weiß, dass ist auch keine Lösung, aber ich habe sonst beim Kochen oder Duschen einfach keine Ruhe. Das hätte ich von Hannibal einfach nicht gedacht. Überleg doch mal, wie gut er mit Frieda auskam als Welpe und später. Oder mit dem Hundesenior bei uns im Haus ... Na ja, mal schauen, wie es sich entwickelt. Drück die Daumen, dass die Beiden schnell zueinanderfinden. Jetzt muss ich erst einmal mein Baby wieder nach oben holen. Meine Eltern kommen mit den Verdauungsgängen von dem Kleinen nicht so zurecht und bevor etwas auf dem Teppich landet ...

Liebe Grüße und ein Kuss an die läufige Frieda (sie soll sich dieses Mal ein wenig zurückhalten. Ein wenig mehr damenhaftes Benehmen, bitte schön). Gabi

12. Juli, 18 Uhr : Hallo Cornelia,
heute bin ich ein wenig entspannter. Habe z.B. in der Mittagshitze (dann hat Hannibal wenig Lust zu unüberlegten Aktionen) einen gemeinsamen kurzen Gassigang gemacht. Bis auf das unterschiedliche Tempo ging das ganz gut. Hannibal hat Connor ziemlich ignoriert, dies aber auch bei Körperkontakt. Danach haben die beiden unter meiner Aufsicht tatsächlich Pfote an Pfote eine Weile geschlafen, bis es Hannibal zu bunt wurde angeatmet zu werden. Und vorhin hat er ohne zu murren einen übermütigen Spielangriff ertragen, bis er beim dritten Connor-Anlauf dann mit einem Wuff der Aktion ein Enge gesetzt hat. Natürlich bleibe ich weiterhin auf der Hut, aber ich habe mich heute positiv entspannt gegeben, versucht keine Nervosität zu zeigen und vielleicht ist die Botschaft schon ein wenig angekommen.

Soweit also erst einmal der Zwischenbericht. Die weiteren Tage werden zeigen, wie es sich entwickelt. Ich halte euch auf dem Laufenden. Im Augenblick koche ich (das Essen - nicht emotional) und habe die beiden dafür heute erstmals getrennt; nachher gibt es noch ein bis zwei gemeinsame Pipigänge.
Liebe Grüße, Gabi und ihr männlicher Harem

14. Juli, 11 Uhr : Hallo Cornelia,
diese Nacht konnte ich erstmals fast sieben Stunden schlafen. Aber auch nur, weil wir ihn gestern Abend richtig müde gemacht haben. Natürlich hatte ich immer ein Ohr und ein halbes Auge bei Connor und es rumorte auch des Öfteren in seiner Schlafkiste, aber raus wollte er erst um 7.00. Dafür hat er mir gestern und heute beim Spielen (so schnell kann man einfach nicht dazwischengreifen den einen oder anderen Bach auf den Teppich gemacht und nach mehreren langen, ergebnislosen Potti-Gängen dann tatsächlich einen Haufen in die Wohnzimmerecke. Da er seit zwei Tagen danach auch scharrt!!, hat er den Haufen dann schön mit Schmackes unter die Heizung befördert. Ich laufe eigentlich nur noch mit Küchenrolle und Oxi durch die Gegend. Ich sollte mir vielleicht einen Gürtel mit Rollen- und Flaschenhalterung (ähnlich Werkzeuggürtel) zulegen, damit immer alles griffbereit ist.

Heute früh musste ich Connor erstmals wirklich einige Minuten allein lassen. Ein Kollege von Günter war da, um bei meinen Eltern auf der Terrasse was auszumessen. Da ist Hannibal natürlich mit und Connor musste hinter dem Babygitter in der Küche warten. Das Geschrei hat man bis in den Garten gehört.

Attacken gab es in der Zwischenzeit keine mehr. Allerdings sind sie ja auch immer unter Aufsicht. Aber Connor ist Hannibal sogar mitten übers Gesicht gekrochen und nervt ihn schon mal mit "ums Maul gehen", aber bis auf kurz Knurren (und das darf er ja ruhig, macht Hundemama oder -papa ja auch) und weggehen ist nichts gewesen. Natürlich gibt es dafür besonders viel Lob und Streicheleinheiten. Gestern abend beim gemeinsamen Spaziergang hatte ich sogar das Gefühl, Hannibal dreht sich um und wartet auf den Kleinen. Kann natürlich auch sein, dass er mehr auf mich gewartet hat. Aber ich bilde mir einfach mal ein, es wäre ersteres. Das beruhigt Magen und Nerven.

Na ja, soweit erst einmal für heute. Gleich muss ich Baby Connor füttern und dann habe ich wieder die tragende Rolle (bis zur Wiese). Liebe Grüße, Gabi

16. Juli, 12 Uhr : Hallo Cornelia,
ich komme gerade mit Baby Connor aus dem Garten. Erst hat er mit mir im Liegestuhl gelegen, danach waren wir beide einstimmig der Meinung, dass es sich getrennt - ich auf dem Stuhl und er darunter (bei Bulldoggen nicht unbedingt selbstverständlich, daher hier erwähnt, dass ich noch oben liegen darf) - doch besser liegt. Nun geht es aber gleich ans Mittagessen und dann müssen wir wieder "wandern". Hannibal belagert derweil meine Eltern beim Mittagessen - es muss doch was vom Tisch fallen! Außerdem ist es dort weniger warm.

Gestern hat Günter auch mal gesehen, wie unberechenbar so eine Kleinhund-Blase ist. Gerade draußen gewesen und schon strebt sie wieder nach Entleerung auf dem Teppich. Jetzt weiß er, dass ich nicht übertreibe, wenn ich sage, ich beschäftige mich hauptsächlich damit, die Kehrseite unseres Familienzuwachses zu beobachten. Er ist ein richtiger "Durchlauferhitzer".

Und er testet alles auf Essbarkeit. Wenn wir spazieren gehen, fische ich unterwegs Eicheln, Eichelhütchen, alte verschrumpelte Kastanien, Blätter und Steine aus seinem Mäulchen, ganz zu schweigen natürlich von Schnecken, Vogelkot oder Zigarettenkippen, Butterbrot-papier, Tempotücher und letztens hat er sogar ein altes Tampon gefunden. Wenn er sich so weiterentwickelt, sollten wir vielleicht mit dem Gedanken spielen, ihn als Mitarbeiter der städtischen Grünanlagenreinigung ausbilden zu lassen. In diesem Sinne, LG Gabi

Fortsetzung folgt :-)


Mittwoch, Juli 19, 2006

Heute bringt Gastblogger Murat Karakaya die Fortsetzung :

Ceanu’s Story, Teil II


Aufgrund offener Rechtsstreitigkeiten könnten einzelne Formulierungen von "Ceanu's Story Teil II" modifiziert werden. Deshalb verlinke ich Sie HIER auf die HP von Murat Karakaya, wo Sie den aktuellen Stand der Story finden.

Cornelia Savory-Deermann


Sonntag, Juli 16, 2006

Etwas vom "Bulldog Club of America"

Zwei Gemälde aus der Galerie der "Best of Breed" und eine besonders schöne Titelseite.

Der "Bulldog Club of America" (BCA) hat auf seinen Webseiten eine Gemäldegalerie der "Best of Breed" US-Bulldogs von 1949 bis 1998 veröffentlicht. Das obere Bild links ist der Sieger von 1949, das darunter des Siegers von 1998.

Es ist bewundernswert, wie sehr sich über diese 50 Jahre der Sieger-Typ des Bulldogs in den USA gleich geblieben ist. Er ist nicht wie z.B. in Deutschland (VDH/ACEB) in die Breite gegangen und kurzbeinig geworden. Der Sieger-Typ des BCA ist keine modische Massigkeits-Abweichung vom Standard geworden - wie auf den Bildern klar zu erkennen.

Das jährliche Bulldog-Welpenaufkommen liegt in den USA bei weit über 10.000. In 2005 wurden allein beim AKC (American Kennel Club) 8480 Bulldog-Welpen registriert.
In 2005 gab es in Deutschland dagegen nur 81 FCI/VDH -Bulldogwelpen. Die Tendenz ist seit 1994 deutlich sinkend, siehe VDH-Statistik.

Außerhalb des AKC - und des FCI/VDH bei uns - wird MINDESTENS noch einmal die gleiche Anzahl Welpen pro Jahr gezüchtet und/oder produziert. Aber darüber liegen nur Schätzwerte vor.

Rechnet man diese oben genannten offiziellen Zahlen auf die Einwohnerzahlen von den USA und Deutschland um, dann kaufte in den USA in einem Jahr (gerundet) jeder 50-Tausendste Einwohner einen Bulldogwelpen, und in Deutschland jeder Millionste! Dabei ist der Bulldog in den USA und auch in Deutschland sehr populär - wie man aus der vielen Werbung mit ihm als Star ableiten kann; aber er ist erstaunlicherweise BEI UNS trotzden kaum verbreitet!

Das hat mit Sicherheit seine Ursachen in der oft so miesen gesundheitlichen Verfassung des Bulldogs hier, die sich einfach rumgesprochen hat. Eine zweite Ursache dürfte in der oft größenwahnsinnigen Preispolitik vieler deutscher Züchter liegen. Dagegen sind die USA ja fast ein Bulldog Paradies ;-) zu nennen :-))) (Siehe dazu Blog-Beitrag vom 2. Juli 2005)

Wie diese obigen Zahlen dokumentieren, ist der Bulldog-Genpool - kollektiv betrachtet - in den USA groß und somit vielfältig genug, um gesunde UND schöne Bulldogs zu züchten! Der Bulldog-Genpool in Deutschland dagegen? Da braucht man wohl nichts mehr dazu zu sagen :-((( Jedenfalls wiederum kollektiv betrachtet nicht :-((

In den anderen westeuropäischen Ländern dürften die FCI-Zahlen ähnlich tief wie in Deutschland sein. Anders in Osteuropa : der legale und illegale Hundehandel hier bei uns wird sehr stark mit FCI-Welpen von dort beliefert :-((( Es wird oft berichtet, dort "kriegt ja jeder FCI-Papiere!" Wie dem auch sei, wegen dieses starken Exportes nach Westeuropa müßte das jährliche FCI-Welpenaufkommen dort deutlich höher liegen als bei uns! Die optische und gesundheitliche Qualität dieser Händler-FCI/Bulldogs ist sehr zweifelhaft, da es in dieser Szene - sowohl beim Verkäufer als auch beim Käufer - erstmal nur um Geld geht...

Natürlich gibt es in den USA auch Züchter der Überinterpretation des Standards in extreme Breite, Schwere und Tiefe. Sie gewinnen auch gelegentlich regionale Wettbewerbe bei Richtern, die dem derzeitigen Bulldog-Modetyp in England anhängen. Ebenso gibt es Züchter, die ins andere Extrem fallen und den Standard unterinterpretieren. ABER :

Extrem-Bulldogs wurden nie US-gesamt "Best of Breed" !

Vergleiche das Foto eines typischen Europäischen Champions (voriger Beitrag) mit den beiden US-Champions oben und dem korrekten Standard-Bulldog in der rechten Spalte! Diese US-Champions SIND korrekter Standard :-)))

Und zum Abschluß heute ein lustiges Goomba-Foto aus den USA : "Groß wie ein Turnschuh" ;-)), dieser Vetter "King Junior" von Frieda. Und so sieht Goombas King Junior heute aus :-)


Donnerstag, Juli 13, 2006

Disposition zu Herzkrankheiten

In den letzten Jahren mehren sich nach Aussage von Tierärzten beim Bulldog die Fälle von "Kugelherzen". Die Hunde mit dieser Herzanomalie werden nur circa 2-4 Jahre alt.

Woher kommt dieser Trend? Vereinfacht und allgemeinverständlich erklärt :
Das Herz schlägt im Brustraum und ist somit von dessen Ausprägung beeinflußt. Ist der Brustraum im Verhältnis zur Gesamtgröße eines Tieres, und damit auch im Verhältnis zur Größe seiner Brust-Organe unverhältnismäßig groß, so "wuchern" die Organe sozusagen in diesen Freiraum hinein. Für das Herz heißt dies, daß es sich in solch einem übergroßen Brustraum (kugelförmig) vergrößert und seine Muskulatur sich in diesem Zusammenhang nach und nach verhärtet. Dies führt zum frühen Herztod.

Vergleichen Sie Kopf, Vorderfront und Vorderbeine der beiden Bulldogs unten :

Der linke Bulldog ist "Dewrie Drummer Boy". Er lebte in den 70er Jahren, war "FCI-World Champion" und "Floral Garden" basiert auf einer Urenkelin von ihm. Er ist der perfekteste Bulldog, den ich je sah : vergleichen Sie ihn mit der Zeichnung des Standard-Bulldogs in der Spalte rechts oben!

Der übertypisierte Extrembulldog rechts ist ein heutiger Europäischer FCI-Champion; er wirkt fast wie eine Karikatur des Standards. Aber er ist keine Ausnahme:
Sie können Verkaufseiten von Bulldogzwingern von Holland über Deutschland bis Polen durchblättern wie Sie wollen : sehen Sie auf die Champions dort, mit denen gezüchtet wird, und Sie werden erkennen, wie viel näher diese mit ihrer Vorderfront dem Extrembulldog rechts kommen, als dem perfekten Bulldog links.
Anders in den USA, wie ich im nächsten Blog-Beitrag (Sonntag) zeigen werde.

Die von uns wieder und wieder kritisierten Extrembulldogs mit ihren zum Teil monströs verbreiterten und tiefhängenden Brustkästen sind typischerweise nicht nur die Leidtragenden früher arthrotischer Gelenk- und Wirbelkörperveränderungen, sondern auch Opfer von Herzkrankheiten!
Es macht mich fassungslos, wie naiv oder rücksichtslos diese sogenannten Züchter und Richter sind, die solche Abnormitäten auch noch für züchterisch zweckgeeignet erklären! Und das zieht sich durch alle Zuchtverbände.

Diese Extrembulldogs erinnern mich ans alte China, wo den Frauen aus "Schönheitsgründen" die Füße gebunden und verkrüppelt wurden. Aber sie starben wenigstens nicht daran, wie es immer mehr dieser armen Extrembulldogs mit ihren kranken Herzen tun ...


Montag, Juli 10, 2006

Futterspiele - oder Neues von Willie :-)

Doris Ehrensteins Willie hat kein so ausgeprägtes Interesse am Futter wie seine Cousine und Hausgenossin Berta. Fressen ist Bertas Schwachstelle - das weiß Willie genau. Also macht er sich einen Spaß daraus :

Abends stellt Doris Berta und Willie ihre Futtertöpfe bereit. Berta leert ihren Topf hungrig in "0,nichts", während Willie ihr dabei zuschaut, ohne seinen eigenen Topf anzurühren. ABER : sobald Berta fertig ist, beginnt ER langsam und genüßlich schmatzend seinen Topf zu leeren. Berta tanzt sofort so gierig wie aussichtslos um den demonstrativ seligen Willie an seinem Topf herum. Doris meint:
"Er ist nicht fresselig - er ist machtselig sie zappeln zu lassen!"

Vielleicht ist dies Futterspiel aber auch nur : "Rache ist Blutwurst !!!!!!!!"

Als Willie ein kleiner Welpe war und noch in seinem Kennel schlief, da beobachtete Doris ähnliche Tricks bei Berta: Sie steckte Willie von den 8 Armen eines Stoff-Polypen immer nur einen durch das Kennelgitter; und der arme Willie zog und zog daran, natürlich völlig aussichtslos, der ganze Polyp paßte nicht durch. Und das wußte Berta genau - sie sah ihm nämlich grinsend zu ;-))) Jaja, Bulldogs sind cool und clever - Berta mehr das Zweite :-)

Ein weiteres Futterspektakel von Willie:

bei Eiscreme (und Käse) wird er schwach, da verliert er seine Coolness :-)

Neulich ging Doris mit ihm durch Talkeetna (an dessen Rand sie wohnt) spazieren, da Willie Menschen so liebt. Im Sommer laufen nämlich Tausende Touristen durch dieses alte alskanische Pioneer-Dorf. Und Willie ging auf jeden zu, begrüßte sie alle, wurde geklopft und bewundert - aus der geplanten Viertelstunde wurde auf diese Weise eine ganze.

Der Höhepunkt dieses "Menschen-sind-toll-Entertainment" drehte sich um Eiscreme:

Drei junge Rücksacktouristen saßen auf der Eingangs-Holzstufe einer der Blockhäuser in der "Historical Area" und schleckten Eiscreme. Willie kam von der Seite auf diese Drei zu und schleckte dem ihm Nächsten kurzentschlossen von der Seite an dessen Schokoladeneis, just als dieser dasselbe von vorne tat. Der junge Mann erschreckte sich so gewaltig über die Riesenzunge neben seiner, daß er das Eis fallen ließ - sehr zu Willies Freude. Aber die Drei waren nicht etwa böse, sondern sie hatten solchen Spaß an diesem freundlichen Eis-Fan, daß sie ihm noch ein weiteres Eis spendierten! :-)))


Sonntag, Juli 9, 2006

Ein "Domino"-Baby ;-)

Ich bekam gerade süße Foto aus den USA geschickt : sie zeigen ein Geschwisterchen von Frieda, das ich einfach himmlich finde und zu dem mir ganz spontan der Name "Domino" einfällt :-))


Freitag, Juli 7, 2006

Heute erzählt Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel

Zweithund - oder

Ein Hund kommt selten allein :-))


Heute tendiert ja alles zum "Zweit-was-auch-immer". Man fährt in den Zweiturlaub, hat einen Zweitfernseher, Zweitauto, Zweithandy und wir bekommen also einen Zweithund.

Wobei mir persönlich die Vorsilbe „Zweit" nicht so gefällt. Vor allem nicht in Bezug auf ein fühlendes Lebewesen. Für uns ist der Neuzuwachs ein Familienmitglied, das gleichberechtigt bei uns aufgenommen werden soll und dementsprechend groß ist die Vorfreude und Aufregung.

Das kann dann auch schon mal zu etwas peinlichen Situationen führen. So saßen wir kürzlich im Urlaub in einer Gartenwirtschaft, als meine Eltern anriefen. Ganz enthusiastisch berichtete ich ihnen über das Baby, was wir bekämen, wie süß und pummelig es wäre, und dass wir es in 4 Wochen holen könnten. Kein Wort darüber, dass es sich um einen Hund handelt. Die eigenartig berührten Blicke der umsitzenden und mithörenden Gäste waren dem werdenden Papa mehr als bewusst (mir eher weniger) und obwohl er sehr viel Humor hat, in diesem Moment doch etwas unangenehm. C´est la vie.

Das Bild zeigt die 9-wöchigen Welpen bei Floral Garden an der "Fress-Bar" :-))),

Natürlich machen wir augenblicklich das, was alle werdenden (Hunde!-)Eltern tun - wir kaufen Zubehör, machen die Wohnung babysicher und zeigen unseren Freunden Fotos vom Nachwuchs... und erwarten natürlich, dass sie spontan in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen. (Wehe, wenn nicht!)

Auch die Namensfindung war nicht einfach. Es sollte natürlich kein typischer Hundename sein, er sollte kurz sein (damit nicht irgendwelche findigen Zeitgenossen unbedingt meinen, Abkürzungen erfinden zu müssen); er sollte leicht ruf- und aussprechbar sein und natürlich zu seinem Träger und uns passen.

So sind wir letztendlich auf "Connor" gekommen. Stu Savory deutete die Namensfindung in Anlehnung an "Connor den Highlander", dass wir hoffen er möge uns ewig erhalten bleiben. Damit hat er gar nicht so unrecht. Zumindest "Bulldogs forever".

Und schließlich und endlich hoffen wir natürlich, dass Hannibal den Familienzuwachs genauso ins Herz schließen wird wie wir, und dass sich die beiden schnell anfreunden. Die Erfahrungen anderer Zwei-Hunde-Familien machen uns Mut und geben uns Zuversicht, dass es für uns alle ein Zugewinn wird.

Und noch ein schönes Foto von Connor mit seinen Geschwistern im Welpengarten. Es zeigt die 8wöchigen Welpen in und an einer tollen Ball-Schildkröte.

Ach ja, eine Fortsetzung folgt natürlich, wenn Connor bei uns zuhause ist !

Connor kommt morgen !


Dienstag, Juli 4, 2006

Heute berichtet Gastblogger Murat Karakaya

Ceanu’s Story, Teil I



Aufgrund offener Rechtsstreitigkeiten könnten einzelne Formulierungen von "Ceanu's Story Teil I" modifiziert werden. Deshalb verlinke ich Sie HIER auf die HP von Murat Karakaya, wo Sie den aktuellen Stand der Story finden.

Cornelia Savory-Deermann


Samstag, Juli 1, 2006

Die Bulldog-Zunge :-),

Fortsetzung vom Beitrag 3. Juni, siehe Link unten.

Im Beitrag vom 3. Juni erzählte und zeigte ;-) ich die gähnende und schläfrige Bulldogzunge. Heute geht es um Futter und um Arbeit !
Das letzte Zungenbild im 1. Teil war ein Welpenbild, und deshalb beginne ich heute auch mit einem ganz besonders schönen und gelungenen Welpenfoto. Vor fast 30 Jahren stellte es mir Frau Quasten zur Verfügung.

Bei "Alma Joy Savory" und "Oskar Peters" geht es hier um Futter-Attraktionen :-)

Auch die Zunge (oben) von "Chagall König" sagt deutlich: "schmeckt lecker! mehr!"

"Frieda Savory"s Zunge oben zeigt ihre wundervolle Eigenschaft als Greiforgan! :-)))

Links bekommt "Wilma Savory" von Stu Leckeres ab ! Und oben teilt sich Sophie mit Welpe "Oskar Peters" ein Eis. Bulldogger teilen sich gern etwas mit ihrem Bulldog :-)))

Rechts leckt sich "Honey Richter" sehr menschlich die Lippen ;-))

Aber das Bulldogleben dreht sich nicht nur um Schlafen und Essen, es gibt auch so manches nachzudenken und viel zu tun! Hier nur ein paar Beispiele, bei denen natürlich die Zunge wieder im Spiel ist :-)

Der Garten, das ist ein herausfordernder Arbeits- und Spielbereich für jeden Bulldog! "Boti Culbreth" legt oben eine Pause beim Konditionstraining ein. Und unten überschaut "Big Jim Riedel" seine soeben verantwortungsvoll erledigte Gartenarbeit!

Bulldogs lieben den Garten und die Parks aber wohl auch, weil sie den Duft der Blumen mögen; oder halten sie diese vielleicht sogar für eßbar wie diese 2 verlinkten Fotos von "Ceanu Kan" es andeuten? Natürlich zeigt dies alles wiederum die Zunge an!

Noch weitere Hobbys und Aufgaben fordern eine Beteiligung der Zunge ;-)

Links denkt "Frieda Fay Savory" mit Unterstützung ihrer Zunge über Helme und Motoradfahrer nach, und im Bild daneben nimmt "Emma Bella Lola Nolte" mit Hilfe der Zunge Witterung für ihre geliebte Niederwildjagd auf ! Und im verlinkten Bild zeigt uns der berühmte US-Skateborder Tyson, wie er zum nötigem hochkonzentriertem Balancieren :-) seine Zunge nutzen kann. Und dies Bild von einem Tennis-As beeindruckt mich auch total ! Cool, dieser Zungen-Verdrängungs-Effekt !

Woher kommt diese lange Zunge?

Die Zungenlänge wird durch völlig andere Gene bestimmt als die Kieferlänge. Mit der Züchtung der Kurzschnäuzigkeit ging deshalb keine Zungenverkürzung einher. Die Zunge blieb nach wie vor so lang wie bei einem Wolf. Für den Bulldog ist das von Vorteil:

Der Hund kann nicht wie der Mensch am Körper schwitzen und sich damit abkühlen. Er schwitzt und kühlt seine Körpertemperatur nur über die Verdunstungskälte seiner Zunge (oder er geht ins (Schlamm-)Wasser zum Baden :-) Und da seine Zunge lang und breit ist, ist sie ein bessereres Temperaturventil als eine kleinere und schmalere Zunge es wäre.

Und wie wir im kleinen Bild rechts bei Frieda sehen, ist sie manchmal sogar zur Faltenpflege geeignet :-)

Zum Abschluß mein Lieblings-Zungen-Bild ;-)

Last not least ist die Bulldogzunge zum Küßchengeben und zum Abtrocknen geeignet : welche dieser beiden Funktionen hier - bei Stu in der Badewanne - vorrangig ist, diese Entscheidung bleibt dem freundlichen Betrachter überlassen :-)))

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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen. Jetzt sollen die Bulldoggen hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Eure Bulldog -Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.




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