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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Sonntag, Juli 31, 2005
Heute erzählt Gast-Bloggerin Xenja Ramel :Das FerienkindEs ist kaum zu glauben, was mir diesen Monat wieder passiert ist.
... bis mich mitten in der Nacht ein schreckliches
Geschrei geweckt hat.
Und sie wagten es tatsächlich, ohne mich wegzugehen!!
Später kam meine Dogsitterin vorbei, und erklärte mir, dass das heute halt eben so sei,
aber sie noch zweimal käme. Na ja, so habe ich halt die meiste Zeit verschlafen. Bis ...
ja, bis mich mitten in der Nacht ein schreckliches Geschrei geweckt hat. Als ich
nochmals in den Garten durfte, roch es auch ganz komisch ...Am nächsten Tag verstand ich, was in der Nacht los gewesen war. Die haben es gewagt ein Ferienkind mitzubringen! Es war ganz rosa und fast nackt, mit großen Ohren und kleinen Augen. Manchmal klang es fast wie ich und grunzte ein wenig. Sie nannten es Joanna. Wie ich aus den nachfolgenden Gesprächen entnehmen konnte, hatte ihnen ein Spaßvogel ein Ferkel geschenkt. Ich fand es erst ganz lustig und wollte mich mit ihm anfreunden, aber seine Art zu spielen war sogar mir zu wild ! Glücklicherweise war es angebunden und ich konnte ihm ganz gut ausweichen ...
... laut grunzend. Das kann ich doch auch !!
Das raffinierte Ding hatte schnell herausgefunden, woher das Essen kommt und
begrüsste Frauchen immer laut grunzend. Das kann ich doch auch !!
Naja, eigentlich habe ich es ganz gerne gemocht.
Denn wir wissen ja: 'BULLDOGS LIEBEN -FAST- ALLES UND JEDEN !' Oder?Eure Yacuma Donnerstag, Juli 28, 2005
Ein Beitrag für WelpensucherWo und wie finde ich einen gesunden und standardgerechten Englischen Bulldogwelpen ?Immer wieder kommen Mails bei uns an, in denen nach English Bulldogwelpen gefragt wird. Diese Fragen machen circa 80 % der Bulldog-Mails an uns aus. (Die anderen 20 % sind Fragen und Hilfegesuche wegen kranker Tiere. Das reicht vom Kugelherz bis zur Allergie.) Heute möchte ich auf die Fragen nach Welpen einmal ganz allgemein eingehen. Der Englishe Bulldog ist in Deutschland durch die SAT1 Hündin Helga ziemlich bekannt und populär geworden. Unsere Wilma wurde oft angesprochen : 'Du bist ja eine HELGA !' Die Menschen sind vielfach bezaubert von dem schönen Aussehen, dem selbstbewußten Wesen und der (oft unfreiwilligen :-) Komik, die die SAT1-Helga zweifellos ausstrahlte. Sie wissen aber so gut wie nichts über die Gesundheits-Problematik in unserer Rasse und über ihre damit im Zusammenhang stehende Typologie. Meiner Beobachtung nach teilt sich die English Bulldogszene in drei Unterszenen ein :
Der 'Mittelmaß' Bulldog - sofern das Wort 'Mittelmaß' überhaupt auf unsere Rasse paßt ! ;-) Zurück zum WelpensucherZunächst empfehle ich jedem sich genau darüber klar zu werden, welchen der drei heute üblichen Bulldog-Typen er FÜR SICH möchte, und welchem er am besten gerecht werden kann.Auch Überinterpretierte Bulldogs sind nicht immer und zwangsläufig atmungsschwach und bewegungseingeschränkt, das möchte ich ausdrücklich sagen. Es besteht nur ein SEHR viel höheres Risiko durch ihre allgemeine schwere Konstitution, daß sie Behinderungen haben bzw. entwickeln. Unterinterpretierte Bulldogs können auch Atmungsprobleme haben, wenn sie z.B. ein zu langes Gaumensegel geerbt haben. Das Risiko dazu ist jedoch kleiner als beim Überinterpretierten Typus, wegen des längeren/großräumigeren Rachens. Die Aussagen hier zu Gesundheits-Erwartungen beim jeweiligen Bulldogtyp sind STATISTISCHE Aussagen, keine absoluten. Denn es handelt sich schließlich um Lebewesen und keine Roboter :-)
Der Welpensucher sollte sich folgende Fragen ehrlich beantworten :
Dann kommen Fragen der eigenen Natur ins Spiel : wie steht es mit meiner Geduld ?
Die Kostenfrage sollte der Welpensucher zunächst hinten anstellen. Wobei hier die Faustregel gelten mag : die Ganzbilligen sind - genauso wie die Ganzteuren - der einen oder aber der anderen Fehlinterpretation des Standards verdächtig. ((Nicht nur beim Bulldog liegt das Gold in der Mitte :-)) Willi : das Foto des Tages :-) ................. und Humor ;-)Wann wird man zum Bulldog-Fanatiker ?
Neli : Wenn Du depressiv wirst, weil er den Kopf und die Lefzen hängen läßt. Stu : Wenn Dein Auto wie ein Bulldog aussehen muß. Neli : Wenn Du Dich freust, daß Dein Bulldog Dir immer wieder die Schau stiehlt. Stu : Wenn Du Deine Schwiegermutter liebst, nur weil sie einen Bulldog hat. Wer hat noch mehr solcher Sprüche im Kopf ? Bitte schreiben :-))) Werbung muß sein :-)
BigJim grüßt uns herzlich.
Montag, Juli 25, 2005
Heute erzählt Gast-Bloggerin Xenja Ramel :Ich bin Yacuma... und ich bin der Boss hier! Zumindest glaube ich das manchmal. Aber ich denke ich fange mal ganz am Anfang an, denn dass ich in meiner Familie lebe, war eigentlich - aus ihrer Sicht- nicht geplant. Meine Menschen habe ich kennen gelernt als ich gerade mal 5 Wochen jung war. Mein kleines Frauchen kam mit ihrer Mami zur Audienz bei meiner Mama, meinen Geschwistern und natürlich MIR.
'Aber sie kam wieder. ... Ich hatte gewonnen !'
Aber sie kam wieder!
Ich war
in der Zwischenzeit 8 Wochen alt und kräftig gewachsen. Meine
Geschwister und ich stürmten auf sie zu und rissen sie zu Boden, ihre Mami musste sie vor
uns retten. Ich wusste gar nicht dass wir so stark sind ;o) ... Meine Geschwister verloren
ziemlich schnell das Interesse an ihr, aber mich zog dieses kleine Mädchen magisch an.
Wenn sie es wagte an einen Ort zu gehen, wo ich ihr nicht folgen konnte, gab ich meinem
Unwillen lautstark Ausdruck. Schließlich konnte ich jetzt auch bellen! Leider gingen die
beiden schon bald wieder. Aber eine Woche später kamen sie noch einmal zurück. Und sie
hatten ihren Rudelführer mitgebracht! Ich begriff schnell, dass ich IHN um die Pfote
wickeln musste. Er schaute uns alle gut an und wir schienen ihm auch zu gefallen.
Er brummelte irgendwas von "Weibern", und dass sie mich halt nehmen sollen, wenn
sie mich so lieben. Ich hatte gewonnen!
'... scheine meine Menschen immer wieder zum
Lachen zu bringen ...'
Wenn ich mit darf, um sie im Kindergarten abzuholen, werde ich von den Kindern immer
begeistert empfangen. Obwohl mich einige am Anfang richtig fürchteten. Wieso bloß???
Auch an den Anlässen, die von meinen Menschen organisiert werden, bin ich immer dabei
und habe mich dort schon richtig zum Maskottchen entwickelt. Alle wollen mich knuddeln
und fotografieren, so ein Rummel. Aber ich habe das ganz gerne.
'Alle wollen mich knuddeln und fotografieren !'
Frauchen hat mich schon zweimal an einen Ort mitgenommen, den sie "Ausstellung" nennt.
Da sollte Hund stillstehen oder im Kreis laufen ...
Gar nicht so einfach, wenn da noch so viele potenzielle Spielkameraden sind. Aber
Frauchen fand, dass ich mich dafür, dass wir kaum geübt haben, ganz passabel benommen
habe. Einmal war sie sogar besonders stolz auf mich. Sie sagte, ich sei die "Zweitschönste
meiner Klasse", was heißt denn da Zweitschönste??
Für meine Menschen bin ich sowieso die Schönste. Und das ist alles was zählt.
Und soll ich Euch was sagen? Ich würde sie auch nicht mehr hergeben wollen.
Freitag, Juli 22, 2005
Heute erzählt Gast-Blogger Andreas Riedel :Bullyweekend in GundelsheimNach etwa fünfstündiger Fahrt sind wir in Gundelsheim angekommen. Ich habe für die Fahrt die Rückbank ausgebaut, so daß die 'Jungs' genügend Platz haben und sich die Hitze nicht so staut. Denn trotz Klimaanlage und regelmässigen Pausen (jede Stunde eine 10-minütige Pause) ist es immer so eine Sache bei 33 Grad längere Strecken zu fahren. Meine Jungs sind glücklicherweise nicht allzu hitzeempfindlich. Big Jim ist halt das Vorzeige-Modell des gesunden English Bulldogs. Tyson, unseren kleinen Franzosen, mußten wir ja leider am Gaumensegel operieren lassen.Gundelsheim liegt total malerisch am Neckar. Und in den sind die Jungs auch bei erster Gelegenheit verschwunden. Meine 'Jungs' lieben ja das Wasser abgöttisch. Aber es ist immer wieder ein Bild für die Götter, wenn Big Jim schwimmen geht. Jim guckt dann immer total stolz zu uns rüber, ob wir ihn auch ja tüchtig bewundern, was wir natürlich ausgiebig und lautstark tun.
Es gab - im Gegensatz zum letzten Jahr - diesmal kein Programm. Abends wurde gemeinsam gegessen, ansonsten hat jeder sich seine Beschäftigung gesucht. Wir haben sehr gute Freunde, welche in der Nähe von Gundelsheim wohnen, besucht. Paulchen, der wunderschöne English Bulldog von Boerney & Detta, wird immer schöner. Obwohl er mit seinen neun Monaten schon 27 Kilo wiegt, ist er einer der sportlichsten English Bulldogs, die ich je live erleben durfte.
Montag, Juli 18, 2005
Eure Fragen zur Blog-BedienungErstmal grossen DANK an alle, die uns zum Blog schreiben. Einige davon hatten Fragen zur Bedienung des Blogs. Deshalb habe ich die häufigste 10 Fragen gesammelt und beantwortet.Frage 1 : Manche Wörter im Blog sind in einer anderen Farbe (Purpur). Was bedeutet's ? Antwort 1 : Das sind sogenannte 'Links'. Du kannst darauf klicken und bekommst
dann
meist ein Bild, ggf. auch eine andere Webseite zu sehen.
WIE du diese Hintergrundbilder
siehst ist abhängig von dem Browser, den du benutzt, um ins Internet zu gehen.
Viele Leute benutzen noch Internet Explorer (IE 6.0), obwohl dieser nicht Stand der Kunst ist.
Mit diesem IE6.0 Browser kann man nur ein Fenster zu einer Zeit betrachten,
z.B. das neueröffnete Hintergrundbild.
Dies muß man im IE6.0 Browser dann schliessen, um zur Ursprungsseite zurückzugelangen.
Bilder mit einem bunten Rand bergen auch anklickbare Links zu anderen Seiten
(z.B. Cornelias Foto rechts).
Frage 2 : Welchen Browser benutzet ihr resp. empfiehlt ihr? Antwort 2 : Wir empfehlen Opera, denn er ist kleiner, schneller, und
deutlich
sicherer als IE. Darüberhinaus unterstützt er sogenannte Tabbed Browsing,
d.h man kann
mehrere Seiten gleichzeitig damit betrachten. Dieses Blog öffnet meist die Hintergrundbilder
in einem zweiten Fenster, der Blog bleibt verfügbar im ersten Fenster. Opera gibt
es auch kostenlos und kann heruntergeladen werden von
www.opera.com . Tu es jetzt, und du wirst
nie mehr IE wollen :-)
Frage 3 : Warum ist eure Mail-Adresse (oben in der rechten Spalte) nicht anklickbar?
Antwort 3 : Als Schutz gegen Spam-Roboter, die Webseiten wie diese nach
Mailadressen absuchen, um
dann unerwünschte Werbung zuzusenden, habe ich unsere Mail Adresse nur als Bild dort hingestellt.
Ein Roboter kann das Bild nicht 'lesen' und als Mailadresse erkennen. Ein Mensch dagegen
ist klüger. Er kann die dortige Adresse in seinem Mail-Programm einfach von dort abtippen.
Umständlich vielleicht, aber sehr wirksam ;-)
Frage 4 : Wer liest diesen Blog? Für wen ist es geschrieben? Antwort 4 : In der rechte Spalte ist eine kleine Karte, der Blog Leser-Spiegel.
Darauf verfolge ich wo die Blogleser alle herkommen und zeige es euch allen anonymisiert an.
Dieses Blog ist geschrieben für Fans und Freunde des Englischen Bulldogs und
solche, die es werden wollen. Der Blog setzt sich für die Gesundung der
authentischen Rasse des Englischen Bulldogs ein.
Frage 5 : Sind die Bilder irgendwo kommentiert? Antwort 5 : Ja. Wenn du mit deiner Maus über die Bilder fährst und kurz dort verharrst, dann erscheint ein (meist lustiger) Kommentar resp. Beschreibung derselben. Manche Leser wollen dieses Blog ausdrucken und abheften. Jedoch sind im Ausdruck die
Bilderkommentare und die Hintergrundbilder (Link-Inhälte) leider nicht sichtbar.
Dies ist ein elektronisches Medium (Hypertext) und kein sequentielles Print-Medium;
daher bekommt man den vollen Genuß nur am Bildschirm.
Frage 6 : Am Ende des Monats verschwinden Beiträge, muß ich darum regelmäßig lesen?
Antwort 6 : Nichts verschwindet! Die Beiträge werden nur monatlich im Archiv
abgelegt.
In der rechte Spalte ist eine Rubrik 'Blog-Archiv'. Da stehen Links zu allen Blogs, die
bisher erschienen sind, fein säuberlich nach Erscheinungmonat sortiert.
Darüberhinaus gibt es in derselben rechten Spalte ein Link zum
Inhaltsverzeichnis aller bisher erschienen Beiträge.
Frage 7 : Schreibt das alles Cornelia? Es ist ja viel! Schreibt Stu auch? Antwort 7 : Meist schreibt Cornelia,
etwa z.Z. 2 - 3 mal die Woche. Das nenne ich engagiert!
Manchmal schreiben aber auch andere. Am Ende des jeweiligen Tagesbeitrags
steht immer eine 'Copyright' Zeile,
die den Tagesautor (Gastblogger wie ich) preisgibt. Klickt man auf dessen Namen, bekommt
man auch ein Foto des jeweiligen Autors. Stu hat ein eigenes Blog,
jedoch ist dort alles in Englisch :-(
Frage 8 : Gehört dieses Blog dem V.d.F.E.B? Antwort 8 : Nein. Cornelia hat die Schriftleitung des V.d.F.E.Bs
nach 25 Jahren
treuer Dienste niedergelegt und ist aus dem dortigen Vorstand
ausgetreten, um als kreatives 'Rentnerprojekt' dieses private Blog
ohne Vereinsverpflichtung zu schreiben.
Frage 9 : Kann ich auch etwas für's Blog schreiben? Antwort 9 : Anekdoten, Artikel, Berichte sowie Fotos und Bilder
von
Englischen Bulldogs können per Post oder per E-mail an
unsere MailAdresse
eingereicht werden, bitte mit Foto des jeweiligen Autors für die Copyrightzeile.
Cornelia nimmt dann Kontakt auf :-)
Frage 10 : Warum gibt es keine Möglichkeit Kommentare direkt ins Blog
zu schreiben? Antwort 10 : Erfahrungsgemäß wird solch eine Möglichkeit von primitiven Menschen mißbraucht, um anonym Beleidigungen ect. zu schreiben. Wer einen sinnvollen Kommentar beizubringen hat, der kann dies per E-mail tun. Solch eine Mail wird immer beachtet und beantwortet!
Ein Link zu dieser Bedienungshilfe steht ab sofort oben in der rechte Spalte, damit man
sie immer
einfach erreichen kann. Sonst noch Fragen? Dann bitte an mich,
Freitag, Juli 15, 2005
Wilmas letzter Urlaub, 2004 in EnglandFrüher dachte ich immer, mit meinen Bulldogs werde ich nie nach England können und war traurig darüber. Nun, manchmal hat das leben die schönsten Überraschungen bereit. Die Quarantäne fiel so unerwartet wie die Berliner Mauer :-) Letzten Sommer reisten wir also mit Wilma wieder einmal nach England. Diesmal in den Osten an die Nordsee.![]() Unsere 1. Übernachtung Romantisches Gasthaus südlich von London, Wilma fühlte sich im Garten dort gleich zuhause :-), und im Bett natürlich auch ! Die jungen Leute im Hotel spielten mit ihr Ball.
Spaziergang durch Norwich
Wilma bekam dann (zu ihrer Freude:-) all die Liebe und Zärtlichkeit ab, die die Engländer immer noch sehr stark dieser 'in England gezüchteten :-) und in England verzüchteten :-(' Rasse gegenüber empfinden. Als wir durch die Jugendstil-Passage der berühmten Altstadt schlenderten sprach uns wiedermal ein Mann an, besser gesagt er sprach nätürlich Wilma an. Er war entzückt von ihr. Daß sie aus Deutschland kam, erstaunte ihn nicht weiter, denn : 'Der originale Englische Bulldog existiert hier nicht mehr... 'Es gibt ihn nicht mehr, denn jede Zucht ist durchsetzt mit operierten Hunden, die ohne Operationen nicht lebensfähig wären.' Dieser Mann hatte früher Bulldogs gehabt, jetzt Boxer. Stu und ich erklärten ihm 'In Rest-Europa und besonders in den USA gibt es noch unoperierte Zuchttiere. Wilma ist z. B. aus solch einer Zucht !" Er glaubte es sofort, denn Wilma war mit ihren 10 Jahren mental noch völlig wach und körperlich nicht eingeschränkt. Unsere vitale und so liebe Wilma machte diesen Mann zweifellos glücklich. Er streichelte sie dankbar - daß es sie überhaupt gab - und machte dieses Foto oben von uns Dreien. Abenteuer Eisenbahn Mit der Schmalspureisenbahn von Walsingham nach Wells on Sea
Die Rückfahrt machten wir in der 'Kabine' eines geschlossenen Waggons, einfach um es auszuprobieren. Wilma bestand darauf, den Kopf aus dem Fenster und die Nase im Ruß ... :-) zu halten; eben ein Bulldog zu sein !!! Und als der Zug vor jeder Kreuzung mit einem Feldweg pfiff, da bellte sie gewaltig mit. (Auf dem Hintergrund-Foto sieht man an ihrer Maulhaltung, daß sie es gerade wieder vor hat .-)) Abenteuer Boot
Mit dem Elektro-Boot in den 'Norfolk Broads'
Wir fragten eine Ladenbesitzerin warum. Antwort: ' Es hat doch niemand mehr einen Bulldog. Die Figuren verkaufen sich deshalb auch nicht. Es gehen nur Bulldog-Figuren gemacht als Churchill, mit dem Union-Jack in der Pfote oder anderen National-Symbolen.' Der Bulldog ist in seiner
Heimat nur noch ein Symbol - für die siegreiche, ein Empire
beherrschende Nation
und für
Kraft und Stärke. Wilma hatte jedenfalls einen Superurlaub, und ich hoffe diese Fotos können Euch vielleicht zu solch einem Urlaub animieren. Mit einem English Bulldog in England, die Begeisterung der Menschen läßt Euch glatt 10 cm wachsen :-)) Die meisten Hotels und Ferienhäuser lassen Hunde zu. Nur in die Restaurants kann man keinen Hund mit hineinnehmen. Da wir aber die ganze Zeit gutes Wetter hatten, war das kein Problem: Wir aßen dann im Garten oder im Straßencafe der Restaurants unter blühendem Gold- und Blauregen, Flieder, und vielen, vielen Blumen. Die Gärten in England sind ein inspirierender Traum.
Wasserurlaub im Trockenen ;-)Sabine Becker schickte dies beeindruckende Foto ihres kanufahrenden Bulldog-Indianers Elvis. Weiter so, und viel Spaß !
Dienstag, Juli 12, 2005
Wie kommt man gegen die Extremzucht an ?Teil 1Vom Verstand her erscheint die Antwort ganz einfach : nicht mit Extrembulldogs züchten ! Die Praxis ist dagegen leider alles andere als einfach, sie ist sehr komplex.Besonders in Deutschland gibt es für den verbesserungswilligen Züchter eine Reihe von schweren Widerständen und daraus resultierenden Problemen :
... tragische Überinterpretation des Standards ...
Uwe Fischer, Präsident des VDH und kommissarischer Richter-Obmann, schrieb schon vor mehreren Jahren
in der VDH-Verbands-Zeitung über die tragische Überinterpretation des
Standards bei vielen Rassen. Die züchterische Fehlentwicklung beim Englischen Bulldogs kritisierte er sehr konkret :
'... Köpfe größer als groß, Rücken kürzer als kurz, Brust breiter als breit ...'
... es fehlt ... an jeder Durchsetzung dieser
Erkenntnis.
Auf Weiterbildungsseminaren des VDH für die Tierschutzbeauftragten der angeschlossenen
Zuchtvereine wird auch eindringlich,
ja fordernd darauf hingewiesen, daß ein 'weiter so' mit der Extremzucht
verantwortungslos und noch Schlimmeres sei. Auch das ist in der
Verbandszeitung des VDH nachzulesen.
Aber es fehlt - zumindest meiner Beobachtung nach - an jeder Durchsetzung dieser
Erkenntnis. Die Tierschutzbeauftragten der Zuchtverbände (es geht beiweitem
NICHT nur um den Englischen Bulldog)
können oder wollen sich offensichtlich nicht gegen die
Züchterlobby (und deren Geschäftsinteressen) durchsetzten. Das hat (neben der
Lobbyverflechtung) auch einen bürokratischen Grund :
eine direkte Einflußnahme auf
die Zuchtpraktiken in den angeschlossenen Zuchtvereinen ist in der Struktur des VDH
nicht vorgesehen.
Das Wort 'Schau-Bulldog' hat inzwischen
einen sehr negativen Beigeschmack bekommen.
In jedem Land der FCI - außer in Deutschland - werden die Ahnentafeln vom nationalen
Züchter-Dachverband (in Deutschland ist das der VDH) ausgestellt. NUR in Deutschland
stellt aber nicht der Dachverband die Ahnentafeln aus und führt entsprechend
auch nicht das Zuchtbuch, sondern dies machen die einzelnen Zuchtvereine, in
unserem Fall der ACEB. Er ist z. Z. noch - leider - der einzige Zuchtverein für
Englische Bulldogs im VDH. Und wie ich auf Dortmunder
VDH/ACEB-Ausstellung sah, wird dort - abgesehen von ein paar Ausnahmen -
munter
weiter in Extremzucht gemacht.
Das Wort 'Schau-Bulldog' hat bei uns durch diese 'Darbietungen' kaum Luft
bekommender und bewegungseingeschränkter Schau-Bulldogs inzwischen
einen sehr negativen Beigeschmack. Lobby, Lobby über alles ...
Schließlich weiß jeder : Wettbewerb verbessert die Produkte! (Wobei es in mir
Widerwillen erzeugt, wenn Welpen 'Produkte' genannt werden;
aber ich kenne Züchter, die diese Bezeichnung ganz 'normal' finden ... )
Die mit der Zuchtpolitik des ACEB nicht einverstandenen Bulldog-Züchter müssen also
- bis auf weiteres - Wege
außerhalb des VDH nutzen - obwohl der Präsident des VDH (und andere
VDH-Funktionäre auch) wie oben beschrieben
sich wiederum für gesündere Bulldogs innerhalb des VDH stark macht.
Damit bin ich bei meinem Anfangssatz : Der VDH erscheint mir in sich
selbst völlig zerrissen.
Frei nach Zelda Wisdom : 'Du gehst in den freien Markt? Geh weiter!' :-) Der Englische Bulldog wird zunehmend bei ausländischen FCI-Züchtern oder bei deutschen 'Dissidenz-Vereinen' gekauft. Oder, und das tut mir wegen der in aller Regel augebeuteten Muttertiere weh - im Hundehandel. Alle diese Käufe bergen durchaus große Risiken in sich - nicht weniger als der Welpenkauf bei einem VDH-Züchter! (Mehr über Dissidenz-Vereine und deren Grauzone hin zum Hundehandel, sowie über ausländische FCI-Welpen von deutschen Züchtern, folgt demnächst.) Letztendlich hilft dem Welpenkäufer nur geduldiges, kritisches Nachforschen, bevor er sich entscheidet - und es hilft ihm einer Propaganda mit großem Züchternamen oder mit großen Champion-Namen - oder mit einem tiefen Preis !!! - nicht ungeprüft zu vertrauen ! Nun Persönliches, denn dies ist ein persönliches Blog ;-)
Heute ist Stu´s und mein Hochzeitstag ! Der 15te.
Im Bild ist die 'Brautjungfer Alma'. Freunde legten ihr zur Feier des Tages eine weiße
Schleife um, auf der geschrieben stand : Stu erzählt gerne von einer besonderen Vorbereitung zur Hochzeit : 'Ich mußte mir im britischen Konsulat eine Ehetauglichkeitsbescheinigung :-))) besorgen, was immer das war. Der Konsul bat mich dazu alleine - Neli mußte mit Alma im Vorzimmer bleiben - in einen schalldichten und panzersicheren Raum (damit niemand mich beinflussen konnte) und fragte, ob ich 'ganz bei Verstand sei' ("Are you in possession of all your senses ?" (ritualisierte Frage)). Nach meinem 'JA' beschäftigte er sich nur noch mit Fragen nach 'the beautiful Bulldog'. Er war hingerissen von Alma. Bei so einem wunderbaren Bulldog mußte ich ja unbedingt bei Verstand sein, meinte er außerhalb des Protokolls ! :-) Zum Abschied wünsche er zuerst Alma alles Gute, und dann erst mir und Neli :-) DER Konsul war ok !'
Zum Abschluß etwas NOCH Lustigeres :
Im Internet wird unter den Seiten 'China daily'
(in Englisch und in Chinesich geschrieben)
von einem Mann berichtet, der seinem Hund zum Spaß das Fell färbte - im Muster
eines Panda-Bären ! Er wurde auf den Straßen inzwischen schon 36 mal verhaftet !!! Wegen illegalem Besitz eines (streng unter Schutz stehenden) Pandas .... Mal Biologieunterricht für Polizisten gefällig? Hier der Link zur Seite in 'China Daily'. Dort sind noch mehr Bilder des Chow-Pandas :-).
Samstag, Juli 9, 2005
Once a Bulldog, always a Bulldog (?)Da dieser Spruch aus England stammt, ist natürlich der Englische Bulldog :-) gemeint. Für Stu und mich gilt er ohne jedes Fragezeichen. Für die allermeisten unserer Bulldogfreunde auch. Aber wir kennen Leute, die die Rasse wechselten, weil sie Unglück mit ihrem ersten Bulldog hatten : er war krank, starb als Junghund; und dieses Schicksal wollten diese Menschen nicht noch einmal riskieren. Seltener wurde/wird der Rasse 'English Bulldog' Abschied gesagt, weil sich Lebensumstände, Partner, ein Hobby oder einfach der Geschmack änderte.Meiner Beobachtung nach blieben die meisten dieser 'Wechsler' aber dem 'Typ Bulldog' treu. Sie entschieden sich für den Französischen Bulldog, American Bulldog, Continental Bulldog, Olde English Bulldog, Boxer, Bullmastiff, Bullterrier oder auch den Mops - je nach persönlicher Vorliebe, oder auch nach persönlicher Sportlichkeit :-).
Das Kernübel dieser Entwicklung liegt nach meiner Beobachtung in England
selbst.
Die Zucht des Englischen Bulldogs liegt in West-Mittel-Europa ohne Zweifel sehr im Argen
(siehe
Mai-Blog). Das Kernübel dieser Entwicklung liegt nach meiner Beobachtung in England
selbst; ich schrieb darüber in unseren Berichten über unsere Reisen - mit Bulldogge Wilma -
nach Britannien. Der
erste dieser Berichte steht in unserer Homepage. Die drei weiteren werde ich in
spätere Blog-Beiträge einbinden.Es gebührt der Schweizer Züchterin Frau Angehrn aus meiner Sicht Dank, daß sie als erste Züchterin öffentlich auf die Mißstände und das Folgeleid der - fast - üblich gewordenen Extremzucht hinwies. (Nebenbei möchte ich auf ihr Buch 'English Bulldog' - siehe Spalte rechts - hinweisen. Es ist ein guter Leitfaden über die Haltung des Englischen Bulldogs.)
Hinter diesem Ziel stehen
wir auch heute noch voll und ganz.
Stu und ich,
mein Vater Dr. Bernhard Deermann und Doris Ehrenstein sind Gründungsmitglieder
des vor 25 Jahren gegründeten
"Vereins der Freunde Englischer Bulldogs e.V." In der Satzung dieses Vereins steht
: 'Allgemeine
Unterstützung von züchterischen Bemühungen, die der Gesundheit
der Rasse dienen, ohne den von der FCI gültigen Standard dabei zu verfälschen.'
(§2 Der Zweck des Vereins, Ziffer 2) Hinter diesem Ziel stehen
wir auch heute noch voll und ganz ! Das liegt an
unserer großen Liebe zum Englischen Bulldog :-)
Und daran, daß wir uns dem Wesen des Englischen
Bulldogs sehr angenähert haben, oder vielleicht waren wir immer schon so wie er ?? :-) Denn
: "Aufgeben gibt es nicht!" Da also die Anstrengungen von Frau Angehrn sich zu einer anderen Rasse verselbstständigt haben - noch einmal : leider - müssen andere Wege gesucht und begangen werden, der quälenden Extremzucht beim Bulldog beizukommen.
Welche Wege zur Zuchtverbesserung können das sein ?
Und es gibt Hoffnung : wir haben schon einige gesunde, unoperierte, im Wesen ausgeglichene, kluge, und im Sinne des Standards wirklich schöne Rüden (Hintergrundbild BigJim von Familie Riedel) in Blog Beiträgen vorgestellt. Sie würden fast jede Zucht bereichern. Wir werden auch einige wenige Züchter vorstellen von denen wir wissen, daß sie nie (wissentlich) mit am Gaumensegel, am Auge, an den Nasenlöchern oder der Nasenfalte, an der Hüfte, am Knie, am Ellebogen ,..., an der Rute operierten Hunden gezüchtet - und damit Welpenkäufer über die 'Gesundheit' der Elterntiere getäuscht haben. :-( Diese wegoperierten und damit 'unsichtbaren' Qualmerkmale sind erblich ! Sie haben gutgläubigen Bulldogwelpen-Käufern oft und viel Leid gebracht - nicht nur den Hunden selbst ! Aber das Züchten mit operierten Hunden ist nur einer von mehreren schlimmen Fehlern, die ein solider Züchter eben NICHT macht. Genug für heute, mehr in späteren Beiträgen.
Es grüßen ganz herzlich:Theo-Herz:-) aus Dessau und Kraftprotz:-) Anton aus Bellenberg
Danke, danke liebe Freunde und Freundinnen ! Nebenbei, das Schreiben der Blog-Beiträge verkürzt und erleichtert mir auf beste Weise auch mein 'Warten auf Frieda'. :-))))) (Fast so schön wie eine Hawaii-Reise, siehe Bildtext beim Foto oben mit Stu, Wilma-klein und mir ;-)
Euch allen ein wunderschönes Wochenende, Cornelia
Donnerstag, Juli 7, 2005
Mit Hund bloß nicht nach ... !Im Juni-Blog schrieb ich über 'Urlaub mit Hund' in Skandinavien, Brittanien und Mittel-West-Europa. Heute schreibe ich über Erfahrungen in Spanien und Portugal. Um es vorweg zu sagen : Spanien war ein Albtraum ! 'Hier kommt man eher mit Pferd ins Hotel als mit Hund' , sagte uns damals (1980) ein Einheimischer. Heute ist es nur unwesentlich besser dort. Wir flogen mit der Foxi, unserem Kleinflugzeug (einmotoriger Viersitzer), über Frankreich bis hin nach Bayonne am Atlantik, nahe vor der Grenze zu Spanien. Unser Ziel war Lissabon, aber das war für einen Tagesflug zu weit für die Maschine. Am nächsten Tag dann im Tiefflug den Golf von Biskaya entlang - einer der schönsten Flüge meines Lebens. Diese Küste ist so großartig ungebändigt und schön : Hochgebirge mit Schnee auf den Gipfeln, wilde Flüsse mit leeren Sandstränden an ihren Mündungen, Felszacken im Meer wie Riesenhaifischzähne. Weder mit dem Schiff noch mit dem Auto kann man diese wilde, gefährliche Küste in ihrer natürlichen Unberührtheit so nah erleben wie im Tiefflug. Wir waren glücklich, und Sarah schlief zufrieden.
Ich versteckte mich mit Sarah, ...
Dann Lissabon : Wir brauchten ein Hotelzimmer und einen Leihwagen. Herrlich naiv waren wir,
weil wir dachten: Portugal ist ja Europa, alles wird problemlos sein. Die
Touristen-Info besorgte uns mit Mühe ein Zimmer mit 'Hundeerlaubnis'. Ich
versteckte mich mit Sarah, während Stu ein Auto 'nur für sich' mietete...
Nach einigen schönen Tagen dann zurück - in der ersten Etappe die portugisische
Atlantik-Küste
entlang zur alten Pilgerstadt 'Santiago di Compostella' in Galizien, Nord-Spanien.
In der Stadt baten wir den Taxifahrer uns zu einem zentralen Mittelklassehotel zu fahren. Er grunzte und meinte mit schrägem Blick auf Sarah: 'Die nehmen alle keinen Hund!'. Leider hatte er Recht. Gut, dann muß Geld es richten: entweder also ein ganz teures Hotel oder aber ein ganz billiges Hotel - plus viel Trinkgeld - wählen. 'Zum Teuersten dann!' knurrte Stu. Er ging in den Prachtbau und kam bald mit wenig erfreuter Miene zurück: 'Die haben schon einen Gast mit Hund, und zwei nehmen sie nicht!:-(((( Das zweitteuerste Hotel war (wohl wirklich) ausgebucht. .... Der Kulturschock war offensichtlich auf beiden Seiten.
Unser Taxifahrer sah meistens auf seinen Taxameter, und seine Miene erhellte sich so
langsam. Also jetzt zu den billigsten Hotels. Aber darin stieß Stu jedes Mal auf
gewaltigen
Zorn: 'Das ist Schweinerei, ein Hund im Zimmer!'
Der Kulturschock war offensichtlich auf beiden Seiten. ... Wir überlegten, ob wir
uns zurück zum Platz bringen lassen sollten, Sarah in der Foxi lassen, und dann wieder zurück
in die Stadt um zu übernachten. Aber wir entschieden dagegen, wir wollten Sarah dort lieber
nicht alleine lassen, denn sie war ein ängstlicher Hund... Der Taxifahrer wußte in der Stadt
kein weiteres Hotel mehr, es war inzwischen 12.00 Uhr Mitternacht, und er bat uns am Bahnhof
auszusteigen. Wir waren ratlos und taten es, weil uns auch nichts Besseres einfiel.
Um es kurz zu machen : unter dem Kopftuchrand der Vermieterin krochen Läuse, und sie stank unter ihren 5 Röcken hervor. Wir legten uns im Parka - Kapuze hoch und Schuhe an - auf die Tagesdecke des Bettes, Sarah in der Mitte. Sie war die einzige von uns, die schlafen konnte. Am nächsten Morgen besorgte Stu wieder allein einen Leihwagen, und wir fuhren für ein paar Stunden an einen traumhaften Strand zum Erholen von dieser Nacht. Das Wetter war toll : Juli-Sonne und Wind. Sarah spielte mit den Wellen :-)
'Ich tausche sie gegen meine zwei Dt.
Schäferhunde - plus 50 Liter Sprit - Sprit SUPER !'
Wenigstens ein bulldogfreundliches Erlebnis hatten wir aber an diesem einen Tag in Spanien:
Wir wollten tanken, doch dazu kamen wir erst mal gar nicht : der Tankstellenbesitzer
redete nur begeisternd gestikulierend
und auf Sarah zeigend auf uns ein. Dann bedeutete er uns zu warten, verschwand kurz und kam
mit drei Freunden wieder zurück. Allgemeines Entzücken über unseren Englischen Bulldog. Fragen :
'Welche Rasse? - Beißt er? - Ist er ein Rüde? - Wie heißt sie? - Wie alt ist sie?'
Nach einer kleinen Beratung mit seinen Freunden strahlte der Tankstellen-Besitzer uns
hoffnungsvoll an und erklärte ganz ernst: 'Ich tausche sie gegen meine zwei Deutschen
Schäferhunde - plus 50 Liter Sprit - Sprit SUPER !' Auf dem schönen Marktplatz der Stadt aßen wir später in einem Straßen-Restaurant zu Mittag. Eine junge Holländerin malte Portraits von den Leuten dort. Sie sei Kunststudentin, erzählte sie uns. Für nur 10 Mark zeichnete sie Sarah : ein 'menschliches' Portrait. Wir hatten genug von Spanien und flogen nachmittags in die Schweiz zurück, immer den Mont Blanc in Sicht.
Jahre später in den PyrenäenAcht Jahre später flogen wir im Sommer nach Lourdes, um von dort aus mit dem Leihwagen in die Pyrenäen zu starten. Die spanische Seite dieses Gebirges ist unglaublich schön und Flora und Fauna sind ganz ursprünglich erhalten. Es gibt dort vereinzelt sogar noch Bären - wir sahen aber keine. Die französische Seite dagegen ist ähnlich bevölkert und 'durchzivilisiert' wie die Alpen. Wer vom Menschen unbeeinflußte Natur liebt, dem empfehlen wir die spanischen Pyrenäen, besonders das Tal des Ara und den Nationalpark 'Ortesa' sehr.
Da Restaurants in Spanien natürlich
auch keine Hunde erlaubten, machten wir mittags
Picknick, das war toll, einfach
romantisch. Alma genoß diesen 'Tisch auf Hundehöhe' sehr. Im Bild spielt sie nach
fertiger Mahlzeit :-) im Bach.
Zum Abschluß : Lustig - nicht nur aus heutiger Sicht ;-)
Aus der 'Tierbörse 1899' und '1900' :
Zu verkaufen schöner junger Haushund, Zu verkaufen schön gezeichneter Neufundländerhund, Größe 76 cm, ist treu und wachsam, zudem noch vertraut, kann gut ziehen, wäre für einen Metzger geeignet, er treibt auch gerne.
Dienstag, Juli 5, 2005
Bulldog-Postkarten einst und jetzt
Heute Kostproben aus dem (leider vergriffenen und nur noch bei amazon
antiquarisch erhältlichen Buch)
von Heiko Gebhardt
'Hunde lassen grüßen'. Es zeigt eine Sammlung komischer bis satirischer
Hunde-Postkarten aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts. (Die 1. Postkarte der Welt
wurde übrigens 1870 in Deutschland verschickt.) Der mit Abstand häufigste Hund auf diesen Karten ist der Dackel; dann folgen Mops und Bulldog. Dagegen sind Struppis, Schlappohren u.a. 'Normalhunde' meist nur als 'Statisten' eingebunden. Der Dackel ist auf diesen Karten fast immer Abbild des fleißigen und klugen Bürgers, oft listig - oder auch überlistet :-). Der Mops dagegen spielt mehr die Rolle des harm- bis hilflosen, aber immer freundlichen Zeitgenossen. (Siehe Titelbild des Buches) Es gab damals nur sehr wenige Bulldoggen in Deutschland (vergleiche Juni-Blog: 'Hans Drechsel erzählt'). So gesehen ist der Bulldog auf deutschen Postkarten aus dieser Zeit überproportional oft vertreten. Ein Grund dürfte sein, daß er eben 'ein Charakter' war (und ist). Möglicherweise haben diese oft lustigen und spöttischen Zeichnungen von ihm geholfen, daß er hier im 'Dackelland' :-) bekannt, beachtet und von einigen sogar geliebt wurde (und wird !).
Zum anderen stellt der Bulldog auf diesen Karten Autoritäten dar - z.B. Förster (siehe Bild oben rechts), Polizist, Lehrer oder Jäger - oder er versinnbildlicht einfach persönliche Kompetenz und Autorität. Auf den Bildern unten sehen wir ihn als tüchtigen Meister seines blutigen Handwerks, und daneben ist er der gleiche Herr, der an der Würde seiner Erscheinung durchaus interessiert ist. In beiden Karten ist der Kontrast zu den anderen Hunden augenfällig : diese sind vom Maler klein und eher 'irgendwie herummachend' dargestellt. Der 'starke Typ' der Gruppen ist unser Bulldog ! (Welcher Bulldogbesitzer kennt diese Situation nicht? Ich meine auf der realen Ebene, nicht nur der symbolischen ? ;-)) Zum dritten stellt der Bulldog fast immer Männer dar (die Zeit war ja noch ziemlich patriarchal). Nur eine Postkarte in dieser Sammlung zeigt weibliche Autorität : das ist ausgerechnet die Schwiegermutter!!! Und weibliche Genußsucht gab es in der 'political correctness' jener Zeit sowieso nicht. ...
Bulldog-Karten heuteIn den Jahren 200X, circa 100 Jahre später, wird der Bulldog immer noch gern als Symbol einer genüßlichen bis hedonistichen Lebensführung gewählt. Sicherheit, Schutz und Kompetenz versprechende Autorität symbolisiert er auch immer noch; bloß nicht mehr primär amtsgebunden, sondern meistens produktbezogen.
Zusätzlich wird heutzutage der Bulldog oft als Symbolgestalt gewählt, um mit ihm
die gesamte Lebensspanne des Menschen auf ironisch-liebevolle Weise zu verkörpern :
Dies Bild hängt bei uns im oberen Flur. Stu fotografierte es zufällig so, daß die Licht - Reflektionen aus dem Dachfenster ganz auf das 'Engelchen' fielen. Jetzt sieht es so aus, als käme es direkt aus dem Himmel :-)))) 'They sent me, the other angels were busy' sagt es .... Das Teufelchen links im Bild meint : 'Going
through hell. Keep going.' Und der Schmuse-Bulldog in der Mitte weiß : 'A
friend is always there for you.'
Samstag, Juli 2, 2005
Bulldogs in den USAWenn man in den USA vom 'Bulldog' spricht, dann ist der Englische Bulldog gemeint. Er ist, wie ich schon schrieb, dort wirklich sehr beliebt. Das Welpenaufkommen pro Jahr liegt bei mehreren Tausend! Bei einer solch starken Population ist es viel einfacher - als bei unserer schmalen europäischen Zuchtbasis - gesunde Tiere zu züchten.
Vieles läuft in den USA anders ab als bei uns. Ich beginne einmal mit der
Preispolitik :
Doris Ehrenstein,
Birgit Braum und Stu und ich haben uns nicht nur für den Goomba-Zwinger
entschieden, weil es dort gesunde und schöne 'klassische Bulldogs' gibt, sondern auch
weil diese Hunde sehr klug und so ganz besonders lieb im Wesen sind ;-).
In den USA trennen viele Züchter die Welpen eines Wurfes in 'Pets'
und in 'Showdogs' ein.
Diese Preisdifferenzierung hat auch Vorteile für den soliden Züchter : Klaus, happy birthday to you, welcome in the 'Club X0' :-)
Für Dich in Alaska ist es jetzt noch der 1. Juli!Prost (mit Grappa) auf Dich ! Naja, hoffentlich schützt Dich das Alter auch weiterhin vor Torheit;-))) nicht. Las Vegas oder so ... Tolles Fliegen und dicke Bulldogliebe wünschen Dir weiterhin Cornelia und Stu.
Noch ein Geburtstag - diesmal einer der Bulldogart
Hallöchen! Hier der Beweis, das Emma aus einer verrückten Hundefamilie kommt!! :-)
(siehe Fotos!)
Christine Eichs Hundeschar beim Geburtstag von Oskar - der bereits 11
Jahre (!!) wurde!Lieben Gruß, Alexandra Nolte
Zum Abschluß ein Hinweis : Hunde-Festival am AmmerseeVom 29. - 31. Juli findet im Schloss Greifenberg das '1. große Hunde-Lifestil Festival' statt. Tolles Programm und schöne Gewinne zeigt der Bulldog von und bei Adel :-); diesen Hinweis fand ich im Magazin 'Partner Hund'. Alles Nähere findet Ihr hier im Internet.
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Cornelia
Goomba´s Happy Miss Frieda geb. 30. Mai 2005 (Memorial Day) Blog Leser-Spiegel
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