Samstag, Dezember 31, 2005
Happy New Year ! Bye 2005 ! Prost 2006 !
Ein wunderschönes Neues Jahr
in
Gesundheit ;-))),
Wohlstand ;-))),
Harmonie ;-))),
Frieden ;-))),
Freiheit ;-))),
Humor ;-))),
Glück ;-))),
Liebe ;-))),
und, wie Frieda sagt, mit
gutem Futter ;-))),
tollen Bulldogs ;-))),
wünschen Cornelia, Stuart und Frieda Savory allen Bulldoggern
und dem Rest der Welt ;-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 31ten Dezember 2005; Email Adresse
Mittwoch, Dezember 28, 2005
Weihnachtsente - Weihnachtsschnee
Die Briefträgerin übergab Stu ein großes Paket und sagte: "Ich weiß nicht was es ist,
aber es spricht dauernd mit mir!"
Wir öffneten das Weihnachtspaket von Doris aus Alaska, gerichtet an "Cornelia, FRIEDA und
Stu Savory" ;-) Beim Hinundherbewegen während des Öffnens lachte, ja kicherte das Paket,
schrie "Juhuui" und plapperte in hohen Tönen unverständliches Amerikanisch.
Es lagen viele kleine Päckchen im diesem großen Paket.
Die ersten schwiegen (aber dufteten nach Schokolade und Ingwer ;-) beim Auswickeln
aus dem Weihnachtspapier; dann, das 4. Päckchen
lachte : wir befreiten eine Ente für Frieda! Sie rannte gleich damit los - und brachte
das Tierchen innerhalb von 5 Minuten zum Schweigen! Denn :
"Wer hat hier was zu sagen?" "Nur FRIEDA!" ;-)))
Was sonst noch?
Im Paket von Doris war auch wieder einmal Werbung mit Bulldogs als Sympathieträgern;
sie sammelt solche Anzeigen für mich
und den
'Verein der Freunde Englischer Bulldogs. e.V.', welchen sie vor 25 Jahren mitgründete
und deren 1. Geschäftsführerin sie damals war. Diesmal ist es Werbung eines Anbieters von:
'Wie man seine Rasse zelebriert',
und, von Doris am Rande vermerkt, wie das der AKC
(American Kennel Club)
so macht :-)).
Friedas Weihnachtswunder
Friedas Weihnachts-Ente erwachte am nächsten Mittag von den Toten !
Wir konnten uns den Mechanismus nicht erklären, wie das möglich war. Aber die Ente
"lebte" einfach, diesmal für 5 Stunden statt für 5 Minuten -
Frieda hat sie wieder !!! totgekriegt. Nun warten wir auf das
2. Weihnachtsenten-Wunder ;-)))))
Was sonst auch noch?
Frieda bekam von ihrer "Patentante Jana"
ein Krokodil und einen Kauknochen,
verpackt in blauem Papier mit goldenem Band. Das waren für Frieda VIER Geschenke,
Papier und Band zählte sie nämlich mit.
Sie tollte sich überschlagend vor Freude herum und versuchte dabei, alle vier Geschenke aufeinmal
ins Maul zu kriegen... Es war wirklich schwierig, einen ruhigen Moment für
ein Foto zu erwischen.
Und von Gabi bekam sie selbstgebackene Plätzchen geschickt, (siehe Hinweis auf das Hunde-Backbuch
in der rechten Spalte). Diese tollen Plätzchen sollten nach ihrem Willen
auch alle auf einmal in ihren Bauch :-)).
Weihnachten ist was ganz BESONDERES, meint sie.
Frieda bedankt sich bei allen ihren "WeihnachtsFrauen"
bulldog-herzlich-heftig!
Und zu allem Überfluß : SCHNEE für FRIEDA :-)))

Im November hatte es schon einmal eine 2 mm Schneedecke gegeben,
aber jetzt sind es 20 cm!
Und dicke große Schneeflocken schweben langsam herunter vom Himmel. Frieda
schnappt sich einige - aber dann hat sie NICHTS im Maul. Da staunt sie ...
Sie tobt und rennt durch die Weiße, dreht eine Pirouette auf dem Bauch. Da staune ich ...
Frieda ist verrückt auf Schnee! Sie will überhaupt nicht mehr reinkommen.
Stu spielt mit ihr Schneeballwerfen. Das macht sie endlich müde - und wir kommen um´s
"Füße-gebissen-bekommen" herum :-)))
Sie ist ein "Outdoor-" Bulldog wie Vetter "Alaska-Willie"!
Winter heißt für beide "Schneepflug-Zeit". Wofür hat man als
Bulldog solch ein Riesen-Schaufelmaul? ;-)
Copyright ©
Cornelia Savory-Deermann
am 28ten Dezember 2005; Email Adresse

Sonntag, Dezember 25, 2005
Freitag, Dezember 23, 2005
Heute erzählt Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel
Weihnachten
Es gibt Menschen, die behaupten, Hunde wären blöd und Englische Bulldoggen im Besonderen.
Diese Menschen wissen nichts, gar nichts. Ich beobachte gerade jetzt in der Weihnachtszeit
wieder einmal das genaue Gegenteil.
Nach mehrjährigen Erfahrungen mit dem Fest der Liebe weiß unser Hannibal ganz genau, was es
mit dem Plätzchenbacken auf sich hat. Und vor allem beobachtet er ganz genau alles, was mit
dem Brauch des Geschenkemachens zusammenhängt. Man sieht genau, wie es hinter der faltigen
Stirn arbeitet, sobald die Geschenkpapierrolle aus dem Schrank geholt wird und mit Tesa
und Schleifen gearbeitet wird. "Ob wohl meins auch schon dabei ist ?"
Das beste Beispiel für das Mitdenken unserer Rasse offenbarte sich mir, als ich am vor
letzten Sonntag von der Hunde-Ausstellung in Kassel zurückkam.
Natürlich war ich voll
bepackt, wie immer, wenn mich der Anblick der Verkaufsstände zu einer kleinen
Einkaufsorgie inspiriert hatte. Kaum also hatte ich die Wohnung betreten, da war schon
etwas anders als sonst.
Normalerweise begrüßt uns Hannibal "überschwänglich" mit einer
kleinen Zuckung seiner Rute und einem leicht angehobenen Augenlid: "Aha, ihr seid da.
Gut!" Dieses Mal war es anders. Als ob er genau wüsste, dass meine großen Taschen nur
Sachen für ihn enthielten, kam er mit Schwung vom Sofa direkt auf mich zu und noch
bevor ich ins Wohnzimmer durfte, war ich schon ein Spielzeug als Wegezoll losgeworden.
Ich habe auch die restlichen Tüten nicht vor seiner neugierigen Nase schützen können.
Alles wurde durchsucht und wenn das eine Spielzeug nicht so interessant gewesen wäre,
so wäre mein Zoll sicherlich auf 100 % angestiegen.
So konnte ich dann seine Weihnachts-Geschenke im Schlafzimmer verstecken. Und da fällt
mir dann ein alter, aber in diesem Fall sehr aktueller Witz ein :-). Sagt das Kind zum
Papa: "Du, Papa, ihr braucht mir keine Eisenbahn mehr zu Weihnachten schenken.
Ich habe gerade eine nagelneue unter eurem Bett gefunden". Ich hatte also besagte
Geschenke versteckt, aber unserer lieben vierbeinigen Seele ließen diese Sachen keine
Ruhe. Irgendwann abends verschwand er im Schlafzimmer, wo ich es plötzlich Rumoren
hörte, und kurz darauf kam er freudestrahlend mit einem der gerade gekauften Geschenke
zurück. "Guckt mal, was ich gefunden habe". Ähnlich tauchten im Abstand von ein paar
Tagen auch die anderen Sachen plötzlich auf.
Selbstverständlich habe ich die Sachen in einem unbeobachteten Moment - und das ist
selbst bei einer dösenden Bulldogge nicht einfach - die Spielsachen immer wieder
versteckt, ähnlich wie beim Ostereier suchen. Eigentlich könnte ich jetzt mit Recht
behaupten, bei uns fällt Ostern und Weihnachten auf einen Termin.
Wenn ich es dann endlich geschafft habe, die Geschenke ordnungsgemäß zu verpacken und
unter dem Baum zu deponieren, weiß unser Kind genau, welches für ihn ist und es wird
auch genau aufgepasst, dass sich niemand daran vergreift. Übrigens ist es immer
herrlich, zu beobachten, wie viel Spaß es Hannibal macht, mit Zähnen und Krallen
die Verpackung zu zerfetzen und den Inhalt freizulegen. So braucht sich wohl niemand
wundern, dass für ihn die meisten Päckchen vom Christkind abgegeben werden.
Wir wünschen allen Freunden des Englischen Bulldog eine wunderschöne
Weihnachtszeit,
genauso viel Spaß mit den Geschenken und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gabi Mill-Rogel und Hannibal.
Copyright ©
Gabi Mill-Rogel am 23. Dezember 2005.
Email Adresse

Dienstag, Dezember 20, 2005
Bulldogger finden IMMER Bulldoggen ;-)
Die Fotoleiste mit australischen Bulldogs (siehe Blog-Beitrag vom 10. Dezember) läßt mich an
unsere
Australienreise
(1985) denken. Mein Vater, auch Bulldogger, begleitete
Stu und
mich
bei diesem Abenteuer.
Unsere Alma blieb bei ihrer
Dogsitterin (Stu und ich arbeiteten damals beide, und so hatte Alma eine
sie täglich ausführende - und sie beschmusende - Dogsitterin. Billy, der
Rüde meiner Eltern,
blieb bei meiner Mutter zuhause.
Ich schrieb über unsere australische Bulldog-Begegnung schon einmal im
"Bulldog-Blatt", (Nr.48 in 1991) der Vereinszeitung des
'Verein der Freunde Englischer Bulldogs. e.V.'. Hier jetzt etwas ausführlicher ;-),
damit es auch für damalige Leser noch interessant sein mag.
Mein Vater, Stu und ich hatten in
Melbourne
für eine Woche einen Trip ins Outback gebucht,
ein durchtrainierter und überlebensgeübten Scout führte unsere kleine Gruppe durch
völlig unerschlossene, wilde Buntsandsteinwüsten und
Geröllsteppen,
Holz für das Barbeque-Feuer sammelten wir selbst, und übernachtet wurde auf
einsamen Farmen. In einem kleinen Gelände-Bus ging es los von
Alice Springs
(bei Ayers Rock).
Tankstellen sind im Inneren Australiens rar gesät und deshalb gibt es dort immer Warteschlangen.
Wir hatten gerade in
Curtin Springs Station
vollgetankt (auch die Reservekanister) und
wollten weiterfahren, da sah ich zwischen den vielen parkenden Wagen für einen
kurzen Moment einen Bulldog vorbeigehen.
Ich schrie: "Haaalt! Da steht ein Bulldog, ich muß raus!!!" Stu und mein Vater
meinten, ich würde halluzinieren... Ich bestand darauf, rauszumüssen, und unser Scout
glaubte mir. Er hielt wieder an. Ich lief dorthin, wo ich den Bulldog gesehen hatte,
und da stand er!
Er ließ sich genüßlich streicheln, sein Fell fühlte sich sandig an, war aber toll in
Ordnung, nur hatte er (wie viele Bulldogs auch hier) ein
Zwischenzehengeschwür. Er war ein schöner, wohlproportionierter und schlanker Rüde!
Es war dort Frühling und schon morgens 30 Grad Celsius heiß; diesem Bulldog machte
das weniger aus als mir!
Dann ließ der Bulldog sich von mir zu unserem Geländebus führen : Stu und mein Vater
bekamen den Mund vor Staunen kaum zu ;-) Ich fragte im Tankstellenbüro nach
dem Besitzer des Bulldogs.
"Der ist beim Vieh draußen." Man gab mir
die Adresse dieses australischen Ranchers, und wir schrieben ihm später; natürlich war
unser Brief voller Fragen nach seinem Bulldog und
nach der Haltung eines Bulldogs in solch einem heißen Klima.
Seine von Stu übersetzte Antwort:
Curtin Springs Station, via Alice Springs, New Territorys, Australia 5751,
20.12.1985
Liebe Cornelia, ...
Liebe Cornelia,
ich möchte mich zunächst entschuldogen, daß es so lange gedauert hat Deinen Brief zu
beantworten. Ich bin weiß Gott kein Briefschreiber und neige dazu, dies vor mir
herzuschieben. Zudem habe ich viel Zeit gebraucht, um alles für diese Antwort zur
Hand zu haben.
Wir nennen ihn Alex,...
Wir nenen ihn Alex, aber sein voller Name ist "Shyola I´m Alexander", geboren September 1978.
Sein Vater war "ChuringaHesajimmy of Mellea", importiert aus Großbritannien unter der
Reg.Nr. 66085/75. Seine Mutter war "Wybong Houlahan", Reg.Nr. 408599. Züchter:
Herr und Frau H.R.Barry, P.O.Box 132, Smithfield, 5114 South Australia.
... sind die Hitzeprobleme geringer, wenn man sein Tier gesund
hält.
Zu Deinen Fragen nach dem hiesigen Wetter: Im Sommer (Dezember) steigt die Temperatur bis zu 45 Grad Celsius an.
Aber normalerweise ist es sehr trocken, 5-6 % Luftfeuchtigkeit. Im Winter (Juli) wird
es recht windig und kühlt nachts bis zu -8 Grad Celsius ab. Wie bei allen anderen Hunderassen
(und anderen Tieren) sind die Hitzeprobleme geringer, wenn man sein Tier gesund hält.
Dies bedeutet, daß man den Unterschied zwischen Rippen, Bauch und Hüften sehen kann.
Als Du Alex sahst, war er leicht übergewichtig, aber es war ja gegen Winterende.
... stellt er sich draußen unter den Wassersprenkler ...
Wenn die Temperatur 40 Grad übersteigt, bringe ich ihn ins Haus hinein, das eine Klimanlage hat.
Dies hilft ihm leichter zu atmen.. Sollte ich nicht da sein,
stellt er sich draußen unter den Wasser-Sprenkler
und legt sich abgekühlt in den Schatten.
... Normalerweise helfen dann ein paar Pfund gehacktes Rinderfett.
Zu Essen bekommt er nur rohes Rindfleisch, aber keine Innereien. Gelegentlich bekommt er vom Tisch Übriggebliebenes.
Er ist phantastisch als Familienhund und hat nie die Kinder angeknurrt. Die
einzigen Probleme, die er hat, ist eine Art Asthma, sowie Haut-probleme, die beide immer durch die Hitze und die trockene Luft dabei verursacht werden.
Normalerweise helfen dann ein paar Pfund gehacktes Rinderfett. Es muß gehackt sein, sonst
würgt er es hoch. Ebenso würgt er Eier und Milch wieder hoch. Dieses Problem hat nur Alex.
Die Bulldoghündin, die ich vorher hatte, kannte all diese Probleme nicht.
Leider starb sie vor 6 Jahren in Folge einer Blutvergiftung, nachdem sie 3 Wochen zu früh gebar.
Sie wurde von Alex gedeckt; ich verlor sie und alle Welpen.
... zwei weitere Bulldogs ...
Es gibt zwar zwei weitere Bulldogs in der Umgebung von Alice Springs, aber leider
kenne ich deren Adresse nicht.
Ich hoffe das sind alle Informationen, die Du brauchst.
Frohe Weihnachten und alles Gute für 1986.
Ashley Severin
Das war Weihnachten vor genau 20 Jahren :-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 20ten Dezember 2005; Email Adresse

Sonntag, Dezember 18, 2005
Schöne Bulldog-Kalender 2006
Der amerikanische Verlag
Brown Trout
hat wieder mehrere schöne Bulldog-Kalender
herausgebracht, auch zwei speziell mit Bulldog-Welpen.
Doris schickte uns einige Kalender.
Kalender sind in den USA viel billiger als in Deutschland. Die hier gezeigten Kalender
kosten zwischen $ 12 und $16 (circa 10 bis 14 Euro). Eine größere Buchhandlung,
die auch engliche Literatur führt,
wird Euch diese Kalender bestellen können.
Im Ringbuchkalender (siehe unten) bekommt man - bei 52 Wochenfotos - einen guten
Eindruck von der amerika-nische Bulldogszene. Auch
wenn man nur Fotos der Hunde sieht, sind diese Bulldogs doch ganz gut in ihren
Hauptmerkmalen einzuschätzen.
Es gibt in den USA völlig unterschiedliche Bulldogtypen innerhalb des AKC (American
Kennel Club), wie der Ringbuchkalender (siehe Titelseite unten) dokumentiert :
Den massigen, den Standard überinterpretierenden
Bulldog - den korrekten
Standardbulldog
- den schmalen, den
Standard unterinterpretieren
Bulldog.
Evolution am Rande ;-) Ein Bulldog aus dem Ringbuchkalender lebt in Alaska;
Doris
kennt die Züchter (Aurorabulls) und auch die Fotographin Randi Hirschmann.
(Dieses Foto von "Romeo"
wurde schon vor drei Jahren gemacht.)
Seht genau hin: Dieser Nordland-Bulldog hat Fell zwischen den Zehen, als trüge er
wie der Luchs
"Schneeschuhe" :-) !
Evolutionäre Anpassung an den schneebedeckten Norden ? :-)))
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 18ten Dezember 2005; Email Adresse

Freitag, Dezember 16, 2005
Sleeping Beauties ;-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 16ten Dezember 2005; Email
Dienstag, Dezember 13, 2005
FCI/VDH/ACEB Ausstellung in Kassel
Am Sonntag, 11. Dezember, besuchten wir mit ein paar
Bulldog-Freunden die
VDH/ACEB-Sonderschau für Engliche Bulldogs.
Zwei Rüden, einer aus amerikanischer
und einer aus russischer Zucht, gefielen uns sehr
gut. Nachwuchs von diesen Rüden würde ich empfehlen, wenn die Mutterhündinen
auch entsprechend vital und von harmonisch schöner Gesamtgestalt und gutem Wesen sind :
Der amerikanische Rüde:
"Goombas Dreamboy",
Bes. Birgit Braum aus D55444 Schweppenhausen,
email: floralgarden@web.de , Züchterin: D. Benham.
Der russische Rüde: "Lav Eipril Amsterdam", Bes. Mikhail Chabaev aus D55268 Nieder-Olm,
email: cmikhail@mail.ru , Züchterin O. Kubrianova.
Diese beiden, gut gebaut und lauffreudig, wurden in ihrer jeweiligen Klasse
von der Richterin, Frau Hassi A.-Feyel, auf die 2. bzw. 3. Plätze gesetzt.
Besonders fiel mir auch ein sportlich-knackiges Muskelpaket :-)
aus Lettland auf, der sogar in meiner Nähe wohnt:
"Fantastic Dog Griljazik Tolstopuz";
Statt Körper-Wamme hatte er ein tolles Muskelrelief.
Solch ein agiler Bulldog-Typ ist hier leider nur selten zu sehen.
Bes.: Stina Vainio. (Foto links)
Sieger wurden durch die Entscheidungen der Richterin die Bulldogtypen,
die sehr kurze Vorderbeine und
dadurch eine extrem tief gelagerte Brust hatten. Beim Laufen war das Hinterteil
speziell des Jugendsiegers
höher als der Kopf, da die Hinterbeine deutlich länger als die Vorderbeine waren.
Das entspricht so nicht dem Standard, wohl aber offensichtlich einem speziellem
modischen Verständnis von Kraft und Mächtigkeit. Dieser Bulldog (früher oben Foto) wirkte nicht mehr stark,
sondern nur noch zu schwer für sich selbst. Traurige Gesamterscheinung,
alles hing schwer(mütig)
nach unten. Zusatz: Am 23. 2. 2006 tauschte ich das Foto durch die
obige Karikatur aus. Der Züchter
befürchtete durch das Hundefoto identifiziert zu werden. Was soll man davon halten???
Stellt seinen Hund öffentlich zur Schau, verträgt aber keine Kritik aus eben dieser
Öffentlichkeit???
Nun, jeder kann auf den VDH-Seiten die Sieger aller Ausstellungen nachlesen...
Alle frontbetonten Tiere in der Natur, wie z.B. der Büffel, tragen ihren schweren Kopf
auf starken, hohen Vorderbeinen. Nur das macht STARKEN Eindruck ;-)
Von uns Bulldogfreunden hatte keiner ausgestellt, aber es gab Beifall für unsere Bulldogs
am Rande des Geschehens. Frieda gefiel
sehr vielen wegen ihrer rot-gestromten Farbe und beflirtete mindestens 30 große und kleine
Bewunderer ;-) Und
Big Jim hatte Riesenerfolg im Messe-Restaurant :
Eine junge Frau sah Big Jim auf dem Boden liegen und fragte gleich begeistert: "Züchten Sie mit
diesem Bulldog?"
Andreas Riedel, "stolzer Kumpel" von Big Jim ;-), meinte: "Nein."
Die junge Frau war sehr enttäuscht :
"Warum denn nicht? Er ist doch sooo gut, mal endlich kein Extremer!"
Alle Leute drumherum stimmten zu! (Big Jim ist ein russischer FCI-Bulldog)
Die Ausstellung als
Treffen
von
Bulldog-Freunden
zu gestalten war eine
schöne Sache.
Auch zu sehen, daß ein paar vitale Standardbulldogs ausgestellt waren
(die im Mittelfeld plaziert wurden), das tat gut.
Ich sage wieder, wer einen Welpen sucht soll nicht nach
"Sieger"titeln schauen, sondern sich vielmehr die Elterntiere kritisch auf
Bewegungsfreude, Atmung und Wesen ansehen. Denn:
"Weniger
extrem
ist mehr Lebensfreude
", das gilt auch hier!
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 13ten Dezember 2005; Email Adresse

Samstag, Dezember 10, 2005
Bulldogs in Australien
Hinweis der Gastblogger Stu Savory und Anna Pashen
Webseiten-Tipp auf die andere Seite der Welt : "Deviant Art"
Meine australische Freundin Anna Pashen macht uns
aufmerksam auf eine Foto-Datenbank mit einigen tollen Bulldog-Fotos. In Australien gibt es
nämlich auch schöne Bulldoggen :-)
Ich habe hier aus 8 Bildern davon einen Dia-Streifen gemacht. Wenn man auf jedes
der 8 Fotos klickt, kommt man zum jeweiligen (großen) Originalbild, wenn auch mit
längeren Ladezeiten.
Copyright © Stu Savory
10te Dezember 2005 Email Adresse
Dienstag, Dezember 6, 2005
Flöhe:-( und eine Internet-Hunde-Zeitung:-)
Beim Stöbern im Internet fand ich Seiten einer kostenlosen
'Internet-HundeZeitung'. Schon die
Übersicht der Themen auf der ersten Seite gefiel mir so gut, daß ich
mich gleich unter "Newsletter abonnieren" eintrug.
Der Herausgeber : "Rainer Brinks, Jahrgang 45, studierte Psychologie, Zoologie und
vergleichende Verhaltensforschung. Brinks gehört aus guten Gründen keinem Rassehundeverein
oder -verband an, fühlt sich nur Hunden, verantwortungsvollen Hundefreunden und
Züchtern verpflichtet."
Die Rubriken dieser Zeitung behandeln das Thema "Hund" nahezu
umfassend. Neben den in allen Hundemagazinen üblichen Rubriken wie Storys, Notfälle,
Medizinisches, Geschichtliches, Fotogalerie, Satire
usw. gibt es sogar den Themenbereich "Hunde-Erbkrankheiten-Netzwerk"!
An einigen Stellen erscheint mir die Haltung des Herausgebers zwar ein
wenig fundamentalistisch, aber insgesamt ist diese Zeitung aus meiner Sicht ein
Info-Gewinn. Ein Beispiel, was ich mit "fundamentalistich" meine : Er führt aus, warum
das Kommando "sitz" aus Hundeverhaltens-Sicht völlig sinnlos sei; es wäre nur ein
unangemessener menschlicher Wunsch nach Dominanz über das Tier. Da komme ich
aus zwangsläufiger Menschensicht und kulturbedingten Notwendigkeiten, die ich für
gleichberechtigt im Verhältnis "Mensch-Hund" halte :-), zu einer anderen Bewertung.
Unter der Rubrik "Gesundheit" fand ich einen Artikel, der über eine neue
Pille danach ;-) informiert. Es ist eine Pille gegen Flohbefall! Hat der Hund z.B.
Kontakt mit einem von Flöhen befallenen anderen Hund gehabt, so kann man ihm diese Pille
geben - und die Flöhe sterben an dem Blut, das sie dann von ihm saugen.
Ich werde Freund und Tierarzt
Peter Söhl
danach befragen.
In der aktuellen "Internet-HundeZeitung" wird darauf hingewiesen, daß
gerade zu Anfang des Winters der Flohbefall der Hunde zunimmt, da diese wegen der Kälte
ein "inhouse"-Überwinterungsquartier suchen - und im Hundekorb finden können.
Weil wir nun Winteranfang haben, gerade jetzt dieser Hinweis über Flöhe.
Von Bulldogfreundin Gabi erfuhr ich etwas über die Gefährlichkeit von Igel-Flöhen.
Fängt sich ein Hund solch einen Floh ein, kann dieser ihm einen speziellen Bandwurm
übertragen. Ab einer gewissen Größe verursacht dieser Wurm beim Hund
eine starke Augenentzündung! Die toxischen Ausscheidungen dieses
speziellen Bandwurms verursachen diese schwere Entzündungsreaktion der Bindehäute und der Augen selbst.
Sollte Euer Bulldog eine schwer beherrschbare Augenentzündung haben, also auch an diese
Möglichkeit denken! Zur Beruhigung: dieser Bandwurm geht NICHT auf Menschen.
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 6ten Dezember 2005; Email Adresse

Samstag, Dezember 3, 2005
Dieses Buch schon gekauft?
"Englische Bulldogge, PraxisRatgeber"

Vor ein paar Tagen fiel mir dieses Buch im "Fressnapf" auf; ich durchblätterte es und die
Bebilderung, sowie die übersichtliche Block- und Tabellengestaltung auf vielen Seiten,
sprach mich sehr an. Schlägt man die Hardcover Titelseite auf, so hat man gleich auf
den ersten Blick eine auf das Wesentliche beschränkte
Standard-Übersicht.
Meine erste Frage an dieses Buch war : ist es ein verführendes Jubelbuch?
Oder bringt es auch kritische Ansätze? Also sah ich gleich unter dem
Stichwort "Überlegungen zur Gesundheit Ihrer Englischen Bulldoge"
nach. Die Hinweise auf typische Krankheiten, verursacht durch Übertreibung der
Rasse-Merkmale, sind leider nur unauffällig eingebettet
in das Kapitel: "Charakter". Aber immerhin gibt es sie !
Einerseits sagt der Autor ganz unkritisch in diesem Absatz:
"Generell sind Englische Bulldoggen sehr gesunde Hunde..."
Andererseits weist er aber
dezent darauf hin, daß ein guter Tierarzt eine herausgetretene Nickhautdrüse, Entropium
und Extropium leicht
operieren könne! --- Ebenso könne ein zu langes Gaumensegel den Atem blockieren,
was aber auch leicht zu operieren sei! ---
Ellebogendysplasie und Kniescheiben-Verrenkung seien beim Bulldog bekannt und genetisch
bedingt; dies sei aber schwierig zu behandeln und verursache starke Schmerzen! ---
Und der Kopf sei - sagt er an anderer Stelle - oft zu groß gezüchtet. Eine nicht seltene
Konsequenz daraus, wie z.B. Tod durch Wasserkopf, erwähnt er aber leider nicht. ---
Der aufmerksame Leser wird aus diesem Absatz lernen können, daß ein solider und ehrlicher Züchter
beim Kauf eines Bulldogs entscheidend ist und wird sich - hoffentlich - intensiv über die unterschiedlichen
Zucht-Szenen und Zuchtvereine informieren.
In diesem Kapitel "Charakter" gibt der Autor aber zunächst
wichtige Hinweise, was ein Bulldog braucht.
Hier nur Stichworte: Keine Außerhaushaltung, sondern sehr viel Nähe zum
Menschen.---
Bulldogs sind gesellig, also auch geeignet zur Haltung mit ganz anderen
Haustieren.---
Sie bellen selten, schnarchen und rülpsen dafür aber oft.---
Sie haben eine starke Willenskraft, geben nicht schnell nach,
sind zu Kindern und Schwächeren aber sehr tolerant.---
Sie sind keine sportlichen Jogger, aber verlangen viel Aufmerksamkeit von ihren
Menschen.---
Der aufmerksame Leser dieses Kapitels kann die Folgekapitel über
Spielzeug, Erziehung, Verhalten unter dem Gesichtspunkt des aufgeführten "bulldogtypischen"
Charakters ganz gut bewerten : z.B. weniger Bälle, dafür viel mehr Seile, um mit ihm
gemeinsam z. B. "wer ist der Stärkere?" oder "der Klügere gibt nach!"
zu spielen ;-)
Das Kapitel "Gesundheitsvorsorge" geht auf Impfungen, Parasiten, Allergien usw.
ziemlich ausführlich und übersichtlich ein. Hier sage ich wieder: wer das Kapitel
"Charakter" und die kleinen Hinweise auf die bulldogspezifischen Gesundheitsprobleme
verinnerlicht hat, der kann besondere Vorsichtsmaßnahmen daraus ableiten.
Wie z.B. beim Humpeln eines erwachsenen
Bulldogs besser vorsorglich röntgen lassen, ob der Ellebogen oder die Hüfte
fehlentwickelt sind. Gegebenfalls sollte dann über eine OP nachgedacht werden.
Den Standard (eigenes Kapitel) sollte sich der Leser auch genau
ansehen, bevor er einen
Welpen kauft. Z.B. ist ein gedrehter und festgeklemmter Korkenzieherschwanz nicht im Standard vorgesehen
und macht nur Probleme bis hin zur Amputation. Auch ist z.B. eine zu breite Front
eine Gefährdung für die Schulter- und Ellebogengelenke.
Der Autor sagt es nicht, deshalb tue ich es hier: Alle Übertreibungen des Standards bringen dem Hund nichts Gutes;
sie haben ihm nur den Ruf der Qualzucht eingebracht!
Das Kapitel "Ihre ältere Englische Bulldogge" spricht ehrlich aus, daß ein Bulldog
in der Regel nur 8 bis 10 Jahre alt wird. Solch ein Kapitel ist wichtig für jeden
Hundehalter - denn jeder Hund wird älter. So gesehen kann dieses Buch den Bulldog-Freund
von der Auswahl seines Welpen bis zu dessen späterem Tod begleiten.
Der Autor geht auch auf das Procedere bei FCI/VDH-Ausstellungen ein. Das macht Sinn, da der
Bulldog nicht nur ein "Pet", also ein Liebling ist, sondern manche dem
Standard gerecht werdendende, GESUNDE Bulldogs ausgestellt und zur Zucht eingesetzt werden sollten.
Auf Probleme der Überinterpretation des Standards bei Züchtern und Richtern
geht der Autor leider nicht ein; auch nicht auf die Unterinterpretation des Standards,
die sich als Gegenbewegung in einigen FCI-unabhängigen Zuchtvereinen entwickelte.
Gut finde ich, daß das Thema "wie züchte ich?" gar nicht angesprochen wird: so
stellt es keine Verführung dar, mal einen Wurf - nur so - zu machen. Denn die Rasse
ist genetisch zu belastet, um ohne Kenntnis wichtiger genetischer Regeln und
Wahrscheinlichkeiten einfach mal drauf los zu züchten.
Zum Schluß kehre ich zurück zum Anfang des Buches: es gibt einen guten, bebilderten Überblick über die
Geschichte
des Englischen Bulldogs. Als zweites Kapitel folgt dann gleich der
"Charakter" mit den Hinweisen auf gesundheitliche und genetische Risiken. Wer dieses
2. Kapitel aufmerksam und kritisch liest - für den ist dieses Buch eine nicht schlechte
Hilfe bei der Welpenwahl und dem Leben mit seinem Bulldog.
Ich habe dieses Buch nach einigem Durchblättern und Anlesen - besonders wegen
seiner wirklich sehr schönen und übersichlichen Gestaltung - gekauft.
Preis : 24, 80 Euro, Verlag "bede", Autor: Michael Dickerson, ISBN 3-89860-008-4
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 3ten Dezember 2005; Email Adresse

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Cornelia Savory-Deermann, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 33 Jahren Englische Bulldoggen.
Jetzt sollen die Bulldoggen hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Eure Bulldog
-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.
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