Cornelias 'Bulldog Blog' ...

Freitag, August 31, 2007

Monatsbild und: Gartenarbeit Gartenfreuden

Bulldogs lieben Gärten ... ... und das Gärtnern !

Düngen: Kosmo verteilt seinen Flüssig- und Festdünger gerecht auf alle Gartenteile. Wir erwarten, daß er Bäumen demnächst seine bevorzugte Zuwendung schenken wird, da große Pflanzen ja auch größere Mengen Dünger brauchen. Frieda dagegen hat ihre Lieblings-Wiesenecke, die ihre tägliche Intensiv-Pflege bekommt. Sie liebt Gänseblümchen, die sie dann 1 Jahr später dort wieder in Menge pflücken kann.

Einpflanzen: Kosmo und Frieda sind gute Auszubildende! Sie sehen immer genau zu, sobald ich ein Loch für neue Pflanzen anlege. Sie eifern mit darin gewissenhaft nach, experimentieren nach meinem Einpflanzen sogar selbstständig am Auspflanzen herum.

Obsternten: Fallobst wie Kirschen und Äpfel sind bei Frieda und Kosmo hochbegehrt. Gewissenhaft wie eine Kehrschaufel nehmen sie sich im Sommer Wiesenstücke zur Säuberung vor. Im Herbst sind sie dagegen von der anfallenden Arbeitsmenge überfordert und überlassen mir sehr viel. Bienen und Wespen wissen sie beim Einsammeln und Aufessen gut zu vermeiden, haben anders als ich nicht mal Angst davor. Stachelbeeren, Himbeeren und Walderdbeeren werden übergründlich von ihnen gepflückt : manchmal mitsamt Blättern als Grünzugabe daran.

Schützen: Frieda und Kosmo verteidigen den Garten erfolgreich gegen streunenden Katzen und wildernden Krähen. Freunde werden dagegen von beiden, wie von einem glücklichen Löwen-Begrüßungskommitee, willkommen geheißen.

Sonstiges: Kosmo liebt den Duft von Rosen. Er pflückt sie gerne und trägt sie mit sich herum dieses Duftes wegen. Frieda sieht im Garten unter anderem auch Bauland. Während ihrer Trächtigkeit legte sie insgesamt 4 Höhlen unter Tannen und hinter Gebüsch an. Als sie dann mit dem 8wöchigen Kosmo nach Hause kam, zeigte sie ihm diese 4 Höhlen stolz und spielte sowie döste gelegentlich mit ihm darin.

Noch einmal Sonstiges: Emma Gawlick denkt, ein sommerlicher Garten ist auch zum Entspannen und Genießen sehr geeignet !

Hinweis: Ein sehr leidenschaftlicher Gärtner ist Henry Tetzlaff. Ich empfehle seine gärtnerischen Erfahrungen sowie Empfehlungen in seinem persönlichen BLOG nachzulesen!


Mittwoch, August 29, 2007

Heute läßt uns Gastbloggerin Susanna Frösch schmunzeln :

Spike... und die "normale" Runde....

Es ist, zumindest von Montag bis Freitag, jeden Morgen dasselbe: Wir stehen auf, da macht es sich der Hund im Bett (ja, er darf) erst nochmal so richtig gemütlich. Während wir uns im Bad abhetzen, hört man aus dem Schlafzimmer nur ein gelegentliches, sehr zufriedenes Geschmatze und Geseufze..

Erst wenn sich einer von uns dann dem Erdgeschoß, also der KÜCHE nähert, springt Spike mit einem mächtigen Satz (das Haus ist über 100 Jahre alt, das wackelt!!!) aus dem Bett, stellt sich an die Treppe und bellt sich seinen persönlichen "Lifta-Treppen-Lift" heran.. (seit die Tierärztein uns empfohlen hat, "Treppen nun allmählich wo es geht zu vermeiden", wird er die Treppen eben heruntergetragen/geschleppt/gewuchtet...)

Wenn er dann unten - direkt vorm Napf - abgesetzt wird und feststellen muss, dass dieser noch nicht befüllt wurde, wird unverzüglich damit begonnen, den Boden grossflächig mit zähflüssigem Morgenspeichel zu benetzen, so dass Frauchen sich beim nächsten Mal vorher überlegen kann, ob sie sich mit dem Hundefrühstück nicht doch lieber beeilt, anstatt wieder im Halbschlaf den ganzen Flur zu putzen.

Dann schlingt er sein Frühstück hinunter, um sich danach so schnell wie nur irgend möglich aufs Sofa zu legen und erneuten Tiefschlaf vorzutäuschen, was dann soviel heissen soll wie "ich muss doch gar nicht raus!!! ist noch mitten in der Nacht!! will ausschlafen!!!"

Frauchen aber zeigt wie immer kein Erbarmen, nödelt den armen Hund in sein Geschirr (schwierig wenn der Hund "tief schläft") und los geht es. Also - Frauchen geht los. Spike verharrt erstmal noch stocksteif und mucksmäuschenstill hinter dem Jackenständer, in der offensichtlich unsterblichen Hoffnung, ich (Susanna) würde endlich damit anfangen, ALLEINE spazieren zu gehen.. Tu ich aber nicht, ich hake die Leine ein und ziehe!

Das Problem ist, dass wir um aufs Feld zu kommen, erst 5-7min den Berg HOCH LAUFEN müssen. Ich bin mir sicher, ginge es flach los, oder gar bergab, wir hätten dieses Problem nicht. So aber ziehe ich ihn jeden Morgen mehr oder weniger den Berg hoch, und sobald wir oben sind, lass ich ihn von der Leine, und er trabt los als wär nix gewesen..

Ich weiss nicht, ob das jetzt jemandem von Euch bekannt vorkommt, aber Spike weiss auch bei JEDER Runde genau den Punkt, an dem der "Hinweg" (von zuhause weg) aufhört, und der "Heimweg" (nach zuhause) anfängt. Egal, ob er diese Runde schon 100mal, nur wenige Male oder noch gar nie gemacht hat, man merkt, wenn er langsam das Tempo anzieht und kontinuierlich immer schneller wird, der Heimweg hat begonnen!

Es ist nicht so, dass Spike nicht gerne läuft, er mag nur einfach diese normale alltägliche Runde nicht, wo es immer überall gleich riecht, man immer die gleichen Pöbler trifft und man jeden Grashalm und jedes Steinchen schon hundertmal angeknabbert bzw. berochen hat. Nein, denn wenn man ihm was bietet, dann wächst er vollkommen über sich hinaus!! Letzten September waren wir in Graubünden, wandern... Wir sind regelmässig im Allgäu zum wandern, da sind wir ja schnell, und wollten einfach mal "richtig" in die Berge. (Für mich als Schweizerin gibts richtige Berge eben nur in der Schweiz!!)

Wir sind vom Ferienort Bergün per Bahn nach Preda gefahren, und von dort gings los, aufwärts! 2 1/2 h steil bergauf!! Anfangs hatte ich noch zu Carsten gesagt, dass wir also schon genau schauen müssen wie der Hund sich so macht, und wenn er irgendwelche Ermüdungserscheinungen oder dergleichen zeigt, dass wir dann umkehren müssen..

HOSSA!!! Da hab ich mich mal wieder gründlich getäuscht!! und ihn - wieder einmal - ziemlich unterschätzt! Es verhielt sich nämlich vielmehr so, dass ER, nett wie er nun mal ist, nämlich auf uns warten musste, wenn er uns (weit weit unten) aus den Augen verloren hatte!

Ich dachte plötzlich, da wär eine Bergziege, Gemse oder ähnliches im Spike innen drinnen!! Er hat diese grossen Steintreppen und zum Teil felsige Kletterstücke genommen als wären sie nichts, hat ohne Hilfe grosse und viel-Wasser-führende Bergbäche überquert und sich sogar einmal herabgelassen, einem Murmeltier hinterherzujagen..

Der Abstand zwischen ihm und uns war zum Teil so gross, dass er sich einmal sogar hingelegt hat, bis wir wieder zu ihm aufgeschlossen hatten.. Frech oder? Aber sich zuhause den 50m-Hügel hochziehen lassen!

Wir waren absolut begeistert. Insgesamt haben wir an diesem Tag 1000 Höhenmeter gemacht, von Bergün nach Preda (1300-1800m), dann hoch auf 2400, dort lange Pause (viele viele Leberwurstbrote) und dann alles wieder runter nach Bergün.. Zum Glück war die Strecke von Preda nach Bergün lang und relativ flach und nicht kurz und steil!!

Erst zurück in der Wohnung hat man gemerkt, dass es auch für Spike anstrengend war, als er nämlich nach einer XXL-Extra-Super-Sportler-Portion in einen 12-stündigen komatösen Tiefschlaf gefallen ist..

Was ich mit dieser Geschichte sagen will: Bulldogs werden nicht nur von Fremden häufig total unterschätzt, sondern zuweilen auch von den eigenen "Eltern"!! Trotz seines Mottos "ICH STEHE NICHT WENN ICH SITZEN KANN UND SITZE NICHT WENN ICH LIEGEN KANN" (((-: , ist Spike ein durchaus sportlicher und williger Hund, der einfach etwas Motivation braucht bzw. schlicht und ergreifend die besondere Herausforderung sucht..

Spike, wir lieben Dich und sind jeden Tag dankbar, dass Du bei uns bist!!


Montag, August 27, 2007

"Mein Kiez"- Chilli goes Cosmopolit

Der deutsche Bundesbürger soll bei der Jobsuche flexibel und kompromissbereit sein - das gilt auch für Engländer, die in Deutschland leben. Und so kommt es, dass mein Mann Rob und ich in 2 Welten leben. Beschaulich und dörflich in einem kleinen Dorf bei Schwerin - und mitten in einer der tollsten Städte der Welt - Berlin, wo Rob arbeitet. Auch wenn Brangelina ("Kosename" der Presse für Brad Pitt und Angelina Jolie) finden, Berlin sei so ruhig und beschaulich, ich finde - es ist manchmal ein Tollhaus, Schmelztiegel der Verrückten und aller Kulturen.

So, was wird nun unsere kleine Chilli dazu sagen, dass wir sie aus der Beschaulichkeit eines Riesengartens mit Störchen auf dem Dach in mitten in die Stadt versetzen? Sei es auch nur mal am Wochenende?

Die Sache, das war uns klar, muss rechtzeitig angegangen werden, und - wir müssen ihr das Ganze in Ruhe erklären. Also, Hund gepackt - ´ne Woche Urlaub veranschlagt und das Projekt "auf Du und Du mit der Hauptstadt" in Angriff genommen. Ein kleines Fazit vorab - die, die am wenigsten besorgt war - war Chilli. Gut, hier fahren viele Autos, gut, hier sind viele Menschen, gut... gibt's eben kein Brombeerbusch zur Selbstbedienung... ABER... dafür gibt es ja sooo viele Hunde, soo viele freundliche Leute! So viel Aktion! WO soll man bloß zuerst hingucken?

Die Nachbarschaft - durchweg gemischt. Die Studenten-WG im ersten, der Cubaner im 4ten, der immer sagt... "Is sich zu kalt für de kleene Baby... mussu Tshirt anziehene"... und Chilli streichelt wie wild... Oder die alte Dame von nebenan, die immer wieder sagt, wie süß Chilli doch ist.

Wir wohnen in Berlin Neukölln, gleich um die Ecke findet sich die berühmt-berüchtigte Rütli Schule. Und in diesem Zusammenhagen... möchte ich gerne erwähnen, dass die Kinder im Kiez ganz unterschiedlich auf Chilli reagieren... Ich traf eine "Meute" Kids beim Gassi gehen, die sich sofort in lauter Verzückung uns näherten, die Kinder waren vielleicht 4-7 Jahre alt... und fragten höflich, ob sie mal streicheln dürften. Natürlich - und sofort fanden sich 6 Kinderhände auf Chilli, sie sich sofort auf den Rücken warf und schmatzte... Andere Kinder, speziell türkische, scheinen regelrecht panische Angst vor Chilli zu haben - schade, dass ihnen niemand sagt - wie toll Hunde sind. Aber, das erklärt sich vermutlich durch die Gesinnung der Eltern was Hunde betrifft. Traurig, macht mich das ein bisschen...

Zur besonderen Freude meines Mannes scheint Chilli der optimale Kneipen-Hund zu sein (Foto unten). Diesen Test - mussten wir natürlich machen :o) Sie setzt sich hin, beobachtet die Leute, und wenn Sie müde ist... ja... dann schläft sie einfach! Wir waren in einem tollen Spanischen Restaurant in Kreuzberg - dem Senti, direkt am Paul-Linke-Ufer traumhaft gelegen und unbedingt einen Besuch wert, da gab's für Chilli Karottenstückchen vom Salat. Und wir waren im Ä an der Ecke - 200 meter von Zuhause entfernt - unsere Stammkneipe - und absolut hundekompatibel.

Dann haben wir unseren Lieblingsmarkt in Schöneberg am Winterfeldplatz besucht- auch das... fand Chilli großartig - war es auch, abgesehen von unserer Sorge, dass Chilli ja eigentlich müssen müsste, und wir hofften, sie würde nicht direkt vorm Käsestand "müssen" :o) Direkt am Markt befinden sich viele Straßencafes... und in einem kamen wir kurz mit einem Pärchen in's Gespräch, dass ihren 3 Monate alten Labrador dabei hatte - die waren auch "im Cafe sitzen"-üben :o).

Wir waren sogar am Brandenburger Tor, am Potsdamer Platz und haben bei Angie Merkel vorbei geschaut. Ganz um die Ecke, zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof, übrigens eine tolle Strandbar direkt an der Spree, wo es natürlich auch für Hunde Wasser aus dem Napf gibt. Da war besonders lustig, dass Touristen aus aller Welt, nicht mehr das Brandenburger Tor, sondern Rob mit Chilli auf dem Arm fotografierten ;o) (Wir trugen Sie immer mal, damit sie nicht zuuu viele Meter läuft... die jungen Beinchen und so...)

Und dann hat Berlin ja noch das wundervolle Auslaufgebiet am Grunewaldsee... 20 Minuten mit dem Auto, und wir waren da. Hier hat alles angefangen, und wenn ich das jetzt schreibe... bekomme ich einen kleinen Kloß im Hals... die Geschichte hatte ich schon (siehe Beitrag 17. Mai 2007) geschrieben.

Wir also Chilli ausgeladen und los. Wir trafen so viele verschiedenen Menschen und Hunde und es war ein einziger Freudentaumel für uns :o) Chilli fand's super! Und natürlich waren wir glücklich immer wieder zu hören, was das doch für ein toller freundlicher Hund wäre! Die Krönung war dann eine, ich nenne sie typische "Grunewaldseefrau", ohne das abwertend zu meinen - viel Geld, Designer Gummistiefel plus Sonnenbrille, einen Rodesian bei Fuß... die Chilli ansah, und meinte: "Mit Verlaub - Sie haben heute wirklich den allerschönsten Welpen am ganzen Grunewald See"! Sprach´s - und schwebte von dannen :o)

Chilli fühlt sich wohl in Berlin - meine anfängliche Sorge, sie würde es nicht mögen, mit all den Autos und dem vermeintlichen "Stress" hat sich zerschlagen. Sie liebt Aktion genauso wie sie es liebt alleine durch den Garten zu stromern und ihren wichtigen Aufgaben nachzugehen (Brombeeren und Stachelbeeren naschen, buddeln und die Störche vertreiben).

Und - wohnt man in Berlin in der richtigen Ecke - hat Berlin für Hunde wirklich einiges zu bieten. Auslaufgebiete, Parks, und eine sehr tolerante bis massiv hundevernarrte Einwohnerschaft. Wir freuen uns, dass Chilli - genau wie wir - Freude an beidem hat. Dorf und Weite und auch Citylife und Aktion.

Anmerkung: Seht Euch einmal die Berlin-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)


Samstag, August 25, 2007

Gastblogger Jan Peters erzählt heute von seinem

Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern

Auch wenn Uschi in der Schweiz und Oskar in Polen und nicht in Mecklenburg-Vorpommern groß geworden sind, so lieben sie doch die Ausflüge in die Region der 1000 Seen und weiten Wälder.

Zu Gast auf dem Welshof bei Sophies Eltern zu sein, das bedeutet vor allem für die Hunde immer Abenteuer und Spaß. Und so entschieden wir uns unsere 2 Urlaubswochen gemeinsam bei Sophies Eltern zu verbringen.

Diese zwei Wochen waren für uns alle Erholung pur, weshalb Sophie und die beiden Hunde sogar für eine weitere Woche auf dem Hof blieben. Mir blieben nach der Abreise nur die Erinnerungen und ein eine tolle Zeit mit meinen Liebsten.

Da Sophies Vater Fischer ist, lag es nahe auch mal mit dem Boot zum Fischen auf den See zu mitzufahren. Wer natürlich nicht dabei fehlen durfte war Oskar, der diesen etwas anderen Ausflug klasse fand. Wie ein echter Kapitän suchte er den See nach Verdächtigem ab und freute sich bei jedem Fang, ob Aal oder Zander. Kein Fisch kam an ihm vorbei, ohne nicht einmal begutachtet worden zu sein. Als wir mit dem Fischen fertig waren, war auch Oskar sichtlich fertig. So eine Bootstour ist schließlich nichts für kleine Kläffer!

Die meiste Zeit nutzten wir um viel mit den Hunden spazieren zu gehen. Wir fuhren an verschiedenste Seen und Teiche, gingen über Wiesen und Felder, durch die zahlreichen Wälder in der Region, solange bis die Hunde fast schon beim Gehen einschliefen. Oskar und Uschi waren sichtlich begeistert von der tollen Abwechslung von grünen Flächen und kühlem Nass.

So ganz ohne Bulldog Gesellschaft wollten wir aber nicht bleiben. Und da Bulldoggen in Mecklenburg nicht auf den Bäumen wachsen, muß man schon mal ein paar Kilometer zurücklegen um Leute mit Bullys zu treffen. Robert und Ina waren so lieb uns zu sich nach Hause einzuladen. Und so fuhren wir an einem schönen sommerlichen Abend zu den Tansleys nach Zölkow. Die erste, die uns auf dem großen Hof begrüßte, war Chilli! Bei dem Anblick einer so kleinen Schönheit wurde uns ganz warm ums Herz.

Nachdem Uschi, Oskar und Chilli sich in Ruhe kennen lernen konnten, gingen wir hoch ins Haus zum Abendessen. Der ganze Abend war sehr herzlich und super schön, weshalb auch wir hoffen Robert und Ina bald in Berlin einladen zu können. Sophie, ich und auch Uschi und Oskar waren sehr begeistert von der süßen Chilli und natürlich von dem wunderschönen Abend.

Alles in allem waren die zwei Wochen in unserer Heimat mehr als gelungen und ich kann jedem, der Mecklenburg noch nicht kennt, nur empfehlen einmal vorbei zu schauen. Für Hund und Halter bietet gerade die "Mecklenburgische Seenplatte" und "Mecklenburgische Schweiz" tolle Möglichkeiten um die Seele mal ordentlich baumeln zu lassen.

Im Oktober feiern wir an einem See in Mecklenburg-Vorpommern das diesjährige Herbsttreffen des Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. Es haben sich dazu sogar schon Bulldogfreunde aus Bayern und Baden-Würtemberg angemeldet! Sophie und ich freuen uns sehr Euch allen dann unsere schöne, und so hundefreundliche Heimat zeigen zu können!
Beste Grüße aus Berlin, Jan

Anmerkung: Seht Euch einmal die Berlin-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)


Donnerstag, August 23, 2007

Heute erzählt Gastbloggerin Silke Funke

Wasserscheu? --- Von wegen !!!

Die heißen Temperaturen im Juli machten auch unserer "Goldie" ganz schön zu schaffen und was hilft da besser, als eine Abkühlung im Badeteich. Also packten wir die Badehosen ein und ab ging es an den Teich, welcher übrigens für Menschen und Hunde zugelassen ist. Ebenfalls mit von der Partie war die Freundin unserer kleinen Tochter und während die Kinder kreischend das Wasser eroberten, war auch "Goldie" nicht mehr zu halten.

Die Bekanntschaft mit Wasser hatte sie ja bereits in unserem Gartenteich gemacht, aber nun kam die entscheidende Frage: "Kann der Hund auch schwimmen?" Sie kann es und das sogar sehr gut. Es sieht sogar richtig professionell aus, natürlich legt sie erst mal nur kurze Strecken zurück - das Ganze ist doch ziemlich anstrengend.

Im Wasser herumzutoben macht Goldie richtig viel Spaß, bei diesen Temperaturen ja auch kein Wunder - da geht es den Hunden, wie den Menschen.

Vorallem beim Spielen mit den Kindern ist Goldie nicht zu bremsen. Kleidung und Handtücher sollte man jedoch vorsichtshalber in einer hundesicheren Höhe anbringen (vielleicht steht ja ein Baum in der Nähe), sonst kann es schon mal vorkommen, daß helle Sachen plötzlich Unmengen braun-sandiger Hundetapsen aufweisen.

Zu Hause haben wir mittlerweile extra eine Badewanne aufgestellt, die auch sehr ausgiebig von Goldie genutzt wird. Da wird sich dann hineingelegt oder gesetzt, der Kopf unter Wasser gehalten, rausgesprungen, reingesprungen und wenn man nicht aufpasst klatschnass ins Haus gerannt und auf die Couch gesprungen, wobei das erst einmal vorgekommen ist, und wir aus diesem Schaden echt schnell gelernt haben !!! (Wir haben eine gelbe Couch, nun ja da kann sich dann jeder vorstellen wie schnell wir auf einmal hinter dem Hund her rennen konnten :-)

Doch der beste Teil kommt erst nach der Erfrischung, denn dann ist Austoben angesagt. Goldie rennt dann wie eine Besessene durch die Umgebung, sodaß die Nebenstehenden nur noch eine Staubwolke von ihr sehen. Da wird dann im wahrsten Sinne des Wortes mit Anlauf über Stock und Stein gesprungen, ohne Rücksicht auf Verluste. Und immer dann wenn man denkt, o.k. jetzt hat sie sich ausgetobt, springt sie wieder ins Wasser und das Spielchen geht von vorn los. Das ist für die Umstehenden auf alle Fälle interessanter als jeder Kinofilm.

Apropos Kinder, die mag Goldie richtig gern, sie liebt es mit ihnen zu spielen und um die Wette zu rennen. Am liebsten sind ihr die Kleinsten unter den Kleinen, wahrscheinlich fühlt sie sich dann größenmäßig ebenbürtiger. Und beim Rennen sind die natürlich auch noch nicht so schnell, wie die Großen, man hat also echt gute Chancen, sich an deren Hacken zu heften.

Doch irgendwann wird auch ein Hund mal müde und muß sich von dem anstrengenden Spielen erholen und wo schläft es sich erholsamer, als im Bett von Herrchen und Frauchen, die sich mittlerweile an den Schlafgast gewöhnt haben. Und während "Goldie " und Herrchen jede Nacht "Bäume sägen" dreht sich Frauchen von einer Seite auf die andere, versucht die Geräusche zu ignorieren, guckt andauernd auf den Wecker, nur um festzustellen, daß es schon wieder später geworden und eigentlich viel zu spät mal wieder ist, zählt Schafe und schläft tatsächlich dann irgendwann ein.

Nun könnte man den Hund ja auch einfach aus dem Bett verbannen, aber das ist bei einem Bulldog leichter gesagt als getan. Spätestens wenn sie dann vor dem Bett sitzt (hochspringen schafft sie glücklicherweise noch nicht) und mit einem Blick aus diesen Augen treuergeben von unten herauf schaut, wird man dann eh wieder schwach und denkt sich: "Na gut, heute noch mal." Und irgendwie habe ich so dieses seltsame Gefühl, daß uns dieser Satz noch ganz oft begegnen wird. Spätestens heute abend wieder !!!

Wie sagte doch letztens die Schwester beim Tierarzt : "Diese Hunde sind wirklich lustig." Und ich muß sagen, sie hat Recht.


Dienstag, August 21, 2007

Bulldogs sind gute Erzieher !

Frieda entpuppt sich als gute Erzieherin für Hund und Mensch : Wenn ein Gößerer einen Kleineren zu sehr bedrängt, dann greift sie ein!

Als Kosmo seinen kleinen Halbbruder Higgins zu arg unterdrückte, packte sie ihn, haute ihm mit der Pfote eine runter und unterdrückte ihn dann ihrerseits : unter ihren Bauch.
Kosmo kapierte....

Neulich erwischte Stu Kosmo wieder im Tabu-Bereich am Rand des tiefen Seerosenloches, genannt Gartenteich. Stu erschrak so, dass er den Kleinen am Nacken packte und ihn laut anbrüllte. Das fand Frieda überzogen reagiert - sie schob sich zwischen Kosmo und Stu und brüllte (bellte) nun ihrerseits Stu laut an !
Stu kapierte....

Besser als Frieda könnte kein Psychologe vorgehen : sie führt dem jeweilgen "Großklotz" den Spiegel seines groben Verhaltens vor !!!

Mit Frieda haben wir uns viel Glück aus den USA nach Hause geholt :-) Ina Tansley mailte mir neulich :
Yasmin... wir... ihr... Goldie und Familie... Skippers Frauchen... wie vieler Leute Leben wurde verändert und so unheimlich bereichert - nur weil eine zielstrebige Frau eine Vision von einem gesunden Frieda-Baby in Amerika hatte :o)"

A Propos Welpen:
Kathrin Gawlik schickte uns den Hinweis, dass Uli Stein in seinem Tagebuch z.Z. etwas zu Bulldog-Welpen online hat :-) Vielen Dank, Kathrin!


Gastblogger Higgins (Kathrin Jegodka) berichtet heute:

Der Hund kommt nicht aufs Sofa - oder wie ICH, Higgins, HERRCHEN erziehe !!

Als ich vor einigen Wochen bei meiner neuen Familie einzog hatte ich jede Menge guter Vorsätze.

Wenn Besuch kam um mich kleinen, süßen Wicht zu bestaunen, erzählten Herrchen und Frauchen Geschichten von meinen Vorgängern, die ganz selbstverständlich auf dem Sofa lagen (der letzte, ein Bernhardiner Hund namens Teddy, hatte sogar ein eigenes Sofa im Schlafzimmer, und bei Gewitter durfte er mit ins Bett.

Warum ich nicht? Schließlich sehen die Möbel alle schon ramponiert aus (ich habe natürlich bei der Verzierung mitgeholfen) und mein bester Freund, das lange, dünne Tier mit dem kleinen Kopf und dem Flaschenbürstenschwanz - Kater Mauzig - darf sogar auf dem Tisch liegen!

Na wartet ! Frauchen musste immer schon lachen, wenn Herrchen dröhnend "nein" (mein Lieblingswort) brüllte, weil ich mich am Sofa aufstellte. Aber wozu habe ich einen Bulldog- Dickkopf, außerdem kann ich so schön traurig gucken und herzerweichend weinen.

Als erstes habe ich meine Menschen in alle fassbaren Gliedmaßen gezwickt, um mich auf das Sofa zu ziehen - zum hochspringen bin ich noch zu klein. Das fanden die natürlich überhaupt nicht lustig. Als nächstes habe ich sie beim Unterhalten gestört, in dem ich lautstark gegen die schlechte Behandlung protestierte. Schließlich bin ich ein vollwertiges Familienmitglied und dazu noch ein hilfloses Baby. Half alles nichts. Nun blieb nur noch die Mitleidsmasche. Anlauf nehmen - hochspringen und rückwärts herunterkugeln. Was waren meine Menschen da plötzlich um mich besorgt. Ergebnis : Herrchen schnappte mich und ab aufs Sofa - nur mal so.

Was roch das da toll !! Im Leder waren noch die Gerüche von 15 Jahren "Hunde-auf-dem -Sofa-sitzen-dürfen" verewigt. Ich habe mich natürlich vorbildlich benommen, nur geschnüffelt und den Liegekomfort ausprobiert. Herrlich.

Das Problem war nur - wie wieder runterkommen? Herrchen fungierte solange als Lifter, bis er die Nase davon voll hatte. Eines Nachmittags, als Frauchen das Geld für mein Abendbrot verdienen war, bastelte Herrchen aus Kissen und Campingauflagen eine Rampe. Da wäre ich natürlich sofort hochgeklettert, aber ich habe Herrchen die Freude gemacht und mich den ganzen Nachmittag mit Käsehäppchen rauf- und runterlotsen lassen. War das ein Spaß !

Als mein Frauchen abends von der Arbeit kam haben wir ganz stolz unsere neue Dressurnummer vorgeführt - immer rauf aufs Sofa und wieder runter.

Frauchen hat genauso gegrinst wie ich..... . Jetzt liege ich natürlich immer auf dem Sofa und als nächstes ist das Bett dran, das verspreche ich euch.
Bis demnächst, Euer Higgins


Sonntag, August 19, 2007

Kugelblitz, Mut

und etwas über den Lernprozess beim (Mensch und) Hund

24. Juli 2007, 19.45 Uhr : Kugelblitz im Haus

Während eines Gewitters stand plötzlich eine faustgroße Lichtkugel in unserem Treppenhaus. Sie blieb nur 2 bis 3 Sekunden stabil, dann implodierte sie mit einem scharfen Knall, und das gesamte Treppenhaus erstahlte sogleich für ein paar Sekunden in hellem, orangem Lichtglanz. Fast unmittelbar danach zerkrachte ein ohrenzerfetzender Donner direkt über unserem Haus.

Frieda war zu dieser Zeit mit Stu oben, Kosmo unten bei mir im Flur. Beide Bulldogs sprangen bei diesem knallenden Licht-Ball laut bellend und mit Bürste auf; dann dieser Extremdonner; Frieda stürmte die Treppe runter, da sie den Urheber vor der Haustür vermutete, und Kosmo rannte die Treppe hoch, da er ihn im Dach vermutete. Sie waren völlig angstfrei und ganz auf Verteidigung ausgerichtet....

Nichts war von diesem Kugelblitz zerstört worden; keine Sicherung war rausgesprungen, nichts hatte Feuer gefangen... Das Ganze war gefährlich und gespenstisch gewesen, aber hatte uns überhaupt nichts getan!

Anmerkung :
Das Phänomen Kugelblitz ist bis heute wissenschaftlich nicht geklärt. Mehr über die sehr interessanten Theorien darüber findet Ihr HIER bei Wikipedia.

Friedas und Kosmos unterschiedliche "Lokalisierung" des Geschehens zeigen ihren Alter - und Erfahrungsunterschied :

Kosmo, gerade 4 Monate alt, lief nach oben, da der Knall und dann der Donner physikalisch gesehen von oben kam. Er glaubt die Welt noch so, wie er sie über seine Sinne erfährt.

Frieda, gerade 2 Jahre alt, lief nach unten ins Erdgeschoß zur Haustür, da sie inzwischen "gelernt" hat, daß Fremde und Fremdes nicht durch das Dach, sondern durch die Haustür herein kommen. Sie korrigierte ihre Sinneswahrnehmung ganz automatisch durch ihre Erfahrungen.

Ähnliches passiert beim Fernsehen. Als Frieda noch ein Welpe war, da suchte sie die Tiere hinter oder im Gerät, so wie Klein-Kosmo das heute tut. Dann lernte sie aber sehr schnell, so wie Kosmo er gerade auch begreift, daß die Fernsehtiere eine Illusion sind und bloß als Bild auf der Mattscheibe existiern.


Freitag, August 17, 2007

Heute verblüfft uns Gastblogger Eduard JegODkA

Meister Joda und die Bulldogs

Als bekennender Fan der Star Wars Triologie muss ich alle Bulldogger mit einem Augenzwinkern auf die Tatsache hinweisen, das die Bulldogge bei der Schaffung der Figur des Meister Joda Pate gestanden haben muss. Besonders markant sind die Ähnlichkeit der Ohren (Rosenohren) und die Augenpartie. Um das zu belegen, hier Vergleichfotos von unserem Higgins sowie Savory´s Frieda und Kosmo mit Meister Joda.

Natürlich liegt es in der jeweiligen Phantasie des Betrachters, diese These als richtig anzusehen oder sie zu verwerfen.

Ich sehe meinen Hund auf jeden Fall plötzlich mit anderen Augen. Einfach galaktisch schön !!

Anmerkung: Seht Euch einmal die Westfalen-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)


Montag, August 13, 2007

Heute informiert Gastblogger Stu Savory

Maulkorb für Englische Bulldoggen :-(

und andere Kleidungs-Tipps :-)

Sue´s Ernest (siehe unten) ist fancy :-) angezogen! Manche Menschen und Institutionen verlangen dagegen hässliche, sinnlos-dumme "Kleidung" für unsere Bulldoggen !

Öfter bin ich (telefonisch) nach Maulkörben für Englische Bulldoggen befragt worden.

Verursacher dieser Nachfrage :-(( ist die Deutsche Bahn sowie einige regionale Verkehrsverbände, die seit einiger Zeit nur Hunde transportieren (wollen), wenn die einen Maulkorb tragen! Eigentlich liegt es im Ermessen des Zugbegleitpersonals, aber es könnte ja einige über-ängstliche Passagiere geben, die sonst mit diesem meckern würden... :-(((

Also für alle, die Bahn fahren wollen / müssen, habe ich im Internet recherchiert, weil ich bislang noch nie von - für den Englischen Bulldog geeignete - Maulkörbe gehört habe. Nun, im Internet sind sie auch rar. Ich fand nur ein Angebot, nämlich den hier abgebildeten Maulkorb. Der ist angeblich für Boxer und den Englischen Bulldog geeignet. Ich habe das Teil bei unseren Hunden nicht ausprobiert, also kann ich selbst kein Urteil abgeben.

Wer für Bahn oder Bus solch ein Teil braucht, kann es online bestellen,
und zwar bei RP Tierzubehör. Kostenpunkt €9,21.

Über einen Erfahrungsbericht für's Blog würde ich mich freuen :-)

13. 8. 07: Rückmeldung von Gabi Mill-Rogel
Hallo Ihr Vier, habe gerade über den Maulkorb im Blog gelesen. Ob ihr´s glaubt oder nicht, wir haben schon Bekanntschaft damit gemacht.
Bei unseren letzten Besuchen bei TA Peter Söhl (wegen Hannibals Auge), wollte unser Kind so gar nicht stillhalten, damit ihm der Doc nur ja nicht tief in die Augen sehen konnte. Da haben wir Hannibal diesen Boxermaulkorb angelegt. Er passt nicht 100%ig, aber es geht. Und Hannibal war darüber so geschockt, dass er vergaß rumzuzicken. Er hat sich nicht einmal gegen den Maulkorb gewehrt.
Kurz und gut, er passt einigermaßen, wobei Hannibal ja auch recht viel Nase hat. Bei kleineren Köpfen und noch kürzerer Nase dürften die oberen Riemen ziemlich nah am Auge sein. Nicht sehr angenehm, aber bei kurzen Tragezeiten wohl noch zu akzeptieren. Liebe Grüße, Gabi


Kleidungs-Tipps für Bulldoggerinnen

  • Tipp von Christel Knappe aus Berlin:
    Handtaschen mit Deinem Lieblingsfoto - von Deinem eigenen Bulldog - darauf!
  • Tipp von Kathrin Jegodka aus Schloß Holte:

    Kathrin fand diese Hausschuhe in einem Katalog für Klinik+Job Berufskleidung ! Bestellt werden können sie bei : clinic+job-dress,
    oder telefonisch unter : 0180/5412525.

    Versandkosten : 5,50 Euro


Samstag, August 11, 2007

Heute führt Gastbloggerin Sue Klette vor :

Die "Ernest Fashion Show"

Ein besonderer Hund braucht auch ein besonderes Outfit, dachte ich mir und stöberte schon vor Ernests Einzug bei uns in vielen Hundeboutiquen herum. Aber irgendwie war ich nicht so recht zufrieden mit dem Angebot. Entweder waren die Halsbänder zu langweilig oder aber viel zu teuer oder schlichtweg hässlich.

Also mal wieder ins Internet gestürzt und dort gesucht und auch gefunden. Sicher kennen viele schon die Geschirre von K9. Eigentlich ein Diensthundeausstatter (es gibt auch schußsicherer Ausführungen), der aber auch für Privatkunden Artikel anbietet. Das Geschirr ist sehr bequem zu tragen, man kann sich verschiedene Logos auswählen und auch ständig nachbestellen. Für den Sommer gibt es eine leichtere Variante aus Gurten. So braucht man nur ein Geschirr und hat doch immer etwas neues zum anziehen für seinen Wauzi.

Ernest trägt auch gerne die Halsbänder von Cadywear. Eine riesige Auswahl an schönen Halsbändern für wirklich jeden Geschmack und absolut günstigem Preis. Das Flammen- und Herzenhalsband war schon nicht mehr in der Kollektion. Die Betreiberin des Shops fertigte es samt Leine noch einmal für Ernest an. Das ist Kundenservice für den stylischen Bulldog!

Schnell und einfach kann man ein ganz simples Halsband aber auch auch selbst verschönern. Ernests Welpenhalsband z.B. haben wir mit weichem Leopardenfellimitat und ein paar Nieten aufgepeppt. Stöbert doch mal durch die Bastelabteilung größerer Kaufhäuser. Da kommen die Ideen für ein individuell gestaltetes Halsband von alleine und man hat ein schönes Einzelstück für seinen Liebling. Es muss nicht immer Gucci oder Dolce und Gabbana sein!

Das Namenshalsband ist selbst gemacht; man kann die Buchstaben einzeln kaufen und an einem vorhandenen Halsband befestigen : etwas Bling-Bling braucht der Bulldog! Und passende TShirts ebenso!

Die 3 Pop Art Bulldoggenköpfe ersteigerte ich bei e-Bay als Ernest 3 Monate alt war. Erstaunlicherweise sieht er jetzt auch genauso aus.

Und um Sätzen wie: "Ist das ein netter Mops!" oder: "Was für ein kleiner Boxer!" in Zukunft aus dem Weg zu gehen, habe ich gerade ganz neu dies wunderschöne Jeans Halsband, das aussieht wie ein Halstuch bei Herrn Böhning, bei der Computerstickerei Mc Stick gekauft. Man kann sich Farbe, Garnfarbe, Text und ob 1 oder 2 Pfötchen mit aufgestickt werden sollen aussuchen. Von der Bestellung bis zur Lieferung vergingen nur 3 Tage! Das Halsband besitzt ausserdem einen Sicherheitsriegel am Verschluss, sodaß unerwünschtes Aufgehen des Verschlusses nicht möglich ist.

HIER Ernest´s gesamte Kollektion.

Be creativ! Liebe Grüße euere Sue und Model Ernest, der für diese Fotos mit 3 Scheiben mittelaltem Gouda bestochen werden mußte.

Wer mehr über uns wissen möchte: HIER unsere HP.


Donnerstag, August 9, 2007

Zwei Treffen mit Bulldoggern

Mitte Juli bekam Kosmo an einem Tag ganz viel Besuch

Chris Jung kam schon vormittags, um Kosmo endlich einmal kennenzulernen. Und Mittags kamen, das hatte sich zufällig so ergeben, Theo und Marita Majcharek, die lieben Menschen von Friedas Sohn "Ketchikan Kurt", der jetzt "Skipper" heißt.

Kosmo war eifersüchtig grantig auf diesen kleinen Bulldog - der sein ihm überaus ähnlicher Bruder ist - und der da plötzlich wie sein Doppelgänger vor ihm stand und an SEINE Mama Frieda wollte ....:-)

Theo erzählte überaus witzig und wortgewand von Skippers und seiner früheren Bulldoggen Späße. Wir lachten viel :-))). Von Skipper erzählte er :

"Der frißt wie ein Ackergaul. Nein, er frisst nicht, er atmet ein! Wie ein Staubsauger! Neben seinem Fressnapf bleibt kein Krümel liegen. Nach dem Staubsaugen wischt er noch gründlich alles ab... :-)"

Theo und Marita wohnen auf einem großen Anwesen direkt am Waldwand. Dort gibt es zum Wald hin einen oft schlammfeuchten Graben. Da soll Skipper nicht rein, ...

"... denn er kommt wieder raus wie ein Wildschwein aus der Suhle! Und neulich bleib er davor stehen und beobachtete mich aus den Augenwinkeln. Ich versteckte mich hinter einem Baum, und als er mich nicht mehr sah, da war der "Fuchs" überzeugt, ich sähe ihn ebenfalls nicht mehr! Er rannte zwischen den Pfosten durch voll ins Schlammbad rein, zurück und gleich noch einmal. Dann zeigte ich mich und sofort kam der "Fuchs", brav und mit einem Mutter-Gottes-Blick, auf mich zugetrottet :-))"

Später am Nachmittag kamm dann noch Gabi Mill-Rogel, (mit einer neuen Bulldog-Kappe), bei uns vorbei. Rundum :

Dieser Tag war ein Tag ganz nach unserer aller Herzen!!! :-)


Bulldogs wandern in Westfalen

Es gibt jetzt eine eigene BB-Seite für Bulldogger in Westfalen. Wie es dazu kam :

Am 3. August trafen wir uns mit Gabi Mill-Rogel sowie mit Eduard und Kathrin Jegodka (Neumitglieder im VdFEB) im "Hotel Jagdhaus" in Bad Wünnenberg. Wir erlebten so einen heitereren und interessanten Nachmittag, dass wir spontan beschlossen, ihn einmal im Monat zu wiederholen! Eduard schrieb einen Bericht (Beitrag vom 6.8.07) voller trockenen Humors darüber, und ich richtete sogleich eine eigene Seite dafür - und für die Folgeartikel - ein. HIER der Link.



Am 25. August werden die Badener Bulldogs wandern!

(Ein Neumitglied im VdFEB) organisiert diesen Event :-)

16.1.08 Anmerkung: Dieses Baden-Treffen entwickelte sich leider zum Flop, da nach kurzer Zeit kein weiteres Interesse mehr daran bestand. Die hier glücklos agierende Organisatorin verabschiedete sich dann auch vom Verein. Und ich habe darauf hin die Baden-Seite gelöscht.


Ihr findet die Links zu diesen zwei neuen Seiten - Westfalen und Baden - standardmäßig in der Grauen Spalte rechts, unter den Links zu der Berliner- und der Münchener-Seite.


Dienstag, August 7, 2007

Bulldog -Stoff, -Matte, -Mode, -Figurinen

und die aktuelle "Business Week"

Auf einer kleinen Barock-Gartenschloßausstellung in Schloss Neuhaus (Stadtteil PB) fanden wir zu unserer Überraschung diese Bulldog-Hundekissen :

Die junge Frau, die diese Kissen näht, sagte uns, sie habe noch mehr von diesem Stoff, und sie würde auf Bestellung weitere davon nähen! Man kann sie mit und ohne Füllung (Styropor-Kügelchen im Extrakissen) bei ihr bestellen. Für ein Kissen (Baumwollstoff mit Reißverschluß) und mit dieser Füllung bezahlten wir 25 Euro.
Bezugsadresse: Silvia Aßer, Wilseder Weg 16, 33102 Paderborn, Tel.: 05251 - 1484242 und HIER die Homepage.

Wir fanden auf diesem Event auch diese Fußmatte, geflochten als lachender Bulldog :-))

Die wetterfeste Terracotta-Figur oben rechts fanden wir vor Kurzem - als Sonderaktion - im Gartenzentrum DEHNER. Sie kostete nur 19,90 Euro.

Es lohnt sich Gartenaustellungen im Sommer zu besuchen. Irgendetwas Bulldoggiges findet man immer ;-)


Bulldogmode aus Luxemburg :
Die folgende Mail gebe ich hier weiter, da mir das Motiv (siehe Kopf auf Tasche) gefällt.

Liebe Bullyfreunde,

Wir haben Ihre Webseite über Bulldoggen entdeckt - wir sind selbst stolze Besitzer zweier englischer Bulldoggen (Hilde (3)) und Dustin (1)), und wir betreiben einen keinen Online-Shop namens "Bullyfashion", über den wir Kleider mit Bulldog-Motiven vertreiben.

Wir wären sehr glücklich wenn Sie einen kurzen Blick darauf werfen könnten und - wenn Sie unseren Shop mögen - ihm ein paar Zeilen in Ihrem Blog oder auf Ihrer Webseite gönnen würden. HIER ist unsere Webseite.

Viele liebe Grüsse und ein schönes und erholsames Wochenende! Jos Kirps & Chantal Reuter


"Doggie People" - feine Figurinen aus England

Christel Knappe, Bulldoggerin aus Berlin, bereitete mir eine riesengroße und mich sehr überraschende Freude : Sie schickte mir den Piraten aus der Kollektion Doggie People! Ich rief Christel gleich voller Dank und Begeisterung an und fragte, warum sie mich so großzügig beschenke. Christels Antwort war : unter anderem auch deshalb, weil ich mich so stark für einen gesunden Bulldog einsetzten würde.

An dieser Stelle noch einmal ganz ganz herzlichen Dank an Dich, liebe Christel! Und wir freuen uns mit Dir, Jörg und Marco auf Euren zukünfigen GESUNDEN Bulldog, nachdem Eure zwei ersten Bulldogs so früh verstarben!
(Jörg Knappe schrieb darüber im BB-Beitrag vom 4. November 2006)


Die aktuelle "Business Week"
Noch eine schöne Überraschung, für die ich mich bei Ihnen, Melanie, bedanke :

1. 8. 2007 : Sehr geehrte Frau Savory-Deermann,
seit fast 2 Jahren habe ich nun einen Bulldog und besuche fast täglich Ihren Bulldog Blog. Ich bin geradezu süchtig. Sicherlich ist es nicht immer einfach, fast täglich neue Berichte und Bilder bereitstellen zu können. Daher wollte ich Ihnen meine heutige Entdeckung zeigen. Die Freude war heute groß als die Post kam.
Liebe Grüße aus N., Melanie P. mit Bulldog Olly

Chris Jung schreibt auf der HP des VdFEB dazu :
Die aktuelle Ausgabe (6. 8. 07) des Magazins "BusinessWeek" widmed sich dem Thema Heimtier. Aber wie schon der Name der Zeitung vermuten lässt aus ökonomischer Sicht. Es geht um einen Markt in den USA von jährlich $41 Milliarden; in Deutschland sind es 5 Mrd. EUR allein für den Hund. Da stecken auch gewaltige Interessen dahinter. Die Kenntnis dieser Interessenlagen ist durchaus interessant, um manche Mißstände erklären zu können. Eben auch der Frage nachzugehen, warum es keinerlei verbindliche Mindeststandards für die Zucht gibt.


Sonntag, August 5, 2007

Yacuma ist tot (und Warnung vor der Leptospirose)

Gastbloggerin Xenia Ramel´s Yacuma ist tot. Sie wurde nur 5 Jahre alt. Vorgestern starb sie ganz plötzlich an Leptospirose.

Xenia schreibt :
"Ich habe die Warnungen nie so ernst genommen... jetzt weiss ich es besser! Ich möchte Euch alle warnen vor der Leptosoirose! HIER ein nützlicher Link dazu."
Und HIER könnt Ihr bei Wikipedia über Leptospirose nachlesen.

Yumi hatte gerade ihren 2. Wurf bei einer mit Xenia befreundeten Züchterin. Und bis auf den kleinen Rüden "Big Boss" starben schon alle ihre Welpen innerhalb von zwei Wochen. Es war tragisch.

Die ganze, so furchtbar traurige Geschichte dieses Wurfes könnt Ihr in Xenias HP unter "Mom zum 2ten" lesen. Dort stehen auch schöne Geschichten aus Yumis glücklichem Leben.

Xenia schreibt : Ohne Dich...

Ich realisiere das alles noch nicht wirklich...
Vor ein paar Tagen habe ich Dich doch noch besucht und Du machtest einen normalen Eindruck und binnen 48 Stunden bricht meine Welt zusammen.

Ich nannte Dich mein drittes Kind, und das warst Du auch. Ein Blick in dein Faltengesicht und ich war glücklich. Du warst die liebeswürdigste und sanfteste Seele, der ich je begegnet bin. Du warst eben mein Yumi.

Eine böse Krankheit - die Leptospirose - hat Dich mir weg genommen. Und es ging so schnell...

Innert 48 Stunden hatte sie Deine Nieren und Leber fast zerstört und auch schon die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Als ich heute Nachmittag ins Tierspital kam, bin ich erschrocken, als ich Dich gesehen habe. Meine liebe, süsse Rünzi war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Begleitend der Leptospirose hattest Du auch noch eine Hepatitis (Gelbsucht)... Alle Deine Schleimhäute waren zitronengelb!!! Die Lefzen, Zunge, Augen...sogar durch die weissen Haare an Deiner weichen Schnauze, konnte man das Gelb durchschimmern sehen.

Die Chancen Dir zu helfen waren minim... und ich wollte Dich nicht noch mehr quälen. Also habe ich Dich zu Deinen Baby's auf der anderen Seite des Regenbogens gehen lassen...

Ich bin so traurig und Du fehlst mir so sehr. Ich hatte so sehr gehofft, dass Du auch noch als alte Dame bei mir sein wirst... Ich werde Dich nie vergessen - Du warst einzigartig! ICH LIEBE DICH


Liebe Xenia, das ist ganz schrecklich, was Dir gerade geschehen ist. Wir wissen, wie besonders sanft und liebevoll Yumi gewesen ist, und wir können mitfühlen, wie leer es in Dir aussieht. Sei aber gewiss, die Bulldogliebe ist nicht für Dich gestorben. Sie wird in einem neuen Bulldog-Mädchen, das wieder Dein "3. Kind" sein möchte, zurückkommen.


Freitag, August 3, 2007

Heute ein Ausflugstipp von Gastbloggerin Sabine Kilgus

Besuch bei Ben, Kurtle und Fridolin

Ein zahmes Wildschwein, drei Boxerhunde, zwei Möpse und eine Englische Bulldogge - dieses ganz besondere Rudel hinterließ schon bei unserem ersten Besuch in Hechingen-Beuren einen nachhaltigen Eindruck.

Es gehört dem Gastwirtsehepaar Erni und Jochen Herrmann, die sich vor nunmehr 20 Jahren den Wunsch nach einem eigenen Lokal erfüllten - dem Jockele in Hechingen-Beuren. Die idyllische Teilgemeinde Hechingens liegt knapp 700 Meter hoch, mit Blick auf den Albtrauf und die benachbarte Burg Hohenzollern. Das gemütliche Restaurant liegt mitten im Naherholungsgebiet. Nach Spaziergängen durch die Beurener Wacholderheide kann man sich im "Jockele" zu jeder Jahreszeit mit saisonalen Spezialitäten verwöhnen lassen.

Jochen Herrmann verarbeitet in seiner Küche schwerpunktmäßig heimische Produkte; Ziegen und Wildschweine kommen von heimischen Landwirten und aus der Beurener Jagd. Den Bärlauch für sein hausgemachtes Bärlauchpesto sammelt der Chef selbst (unbedingt versuchen: Kässpätzle mit Bärlauchpesto). Auf der bunt blühenden Terrasse kann man im Sommer Kaffee, Kuchen und Eis bestellen, aber auch vespern oder verschiedene Grillspezialitäten genießen.

Wen wundert es also, dass sich dort auch die vierbeinigen Bewohner (als da wären: Fridolin, Anton, Jule, Karla, Paula, Kurt und Ben) wohl fühlen? Aber der Reihe nach:

Fridolin, der sechsjährige zahme Wildschwein-Keiler ist ein Geschenk gewesen - und hat es gut getroffen. Er hat im wahrsten Sinne des Wortes Schwein gehabt, denn er ist lediglich Namensgeber der gleichnamigen Pfanne vom Hällischen Landschwein, die auf der Speisekarte steht. Fridolin bewohnt sein eigenes Häuschen im Garten und begleitet allabendlich das Hunderudel auf dessen Spaziergang. Am Tag unseres zweiten Besuchs (dem Tag des Fototermins) war Fridolin allerdings wohl eine Laus über die Leber gelaufen - er ließ sich leider nicht dazu bewegen, sein Heim zu verlassen.

Jule, die gestromte 10-jährige Boxerhündin der Hermanns wacht mit strengem Blick über die Hunde-Bande. So auch über den jungen Boxerrüden Anton, dem sein jugendlicher Leichtsinn vor kurzem beinahe zum Verhängnis wurde, als er einen Tennis-Ball verschluckte und notoperiert werden musste! Karla, die weiße Boxerhündin, ist die Sportskanone im Rudel. Sie ist Joggingpartnerin von Herrchen Jochen Herrmann und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass auch weiße Boxer gesund und äußerst munter sind.

Mops Kurt (liebevoll das Kurtle genannt) war zum Zeitpunkt unseres Besuchs leider beruflich verhindert. Er begleitet die ältere Tochter der Herrmanns zum Musikstudium ins Konservatorium. Ein musikalischer Mops, der nach Aussage von Frau Herrmann keine Musikprobe versäumt. Mopsdame Paula ist ein Ausbund an Temperament und äußerst charmant. Ich fand sie unwiderstehlich - und ich glaube, die Sympathie beruhte auf Gegenseitigkeit!

Und last but not least ist da Ben, das fünfjährige English Bulldog-Kraftpaket, der auf Wunsch eine Rolle seitwärts ausführt und ansonsten durch seine ausgeprägt freundliche Eigenwilligkeit besticht! Er ist der erklärte Liebling von Frauchen Erni Herrmann.

Fazit: Ein Besuch lohnt sich!
Spezialitäten-Restaurant "s`Jockele"

Erni und Jochen Herrmann, Mössinger Straße 6, 72379 Hechingen-Beuren
Telefon: 07477-330, Fax: 07477-151478
Geöffnet Mittwoch bis Sonntag ab 10.00 Uhr, Küche von 12-14 Uhr und von 17.30 bis 21.00 Uhr

Übrigens ...
... ist George mit Willie (BB-Beitrag von gestern) durchaus vergleichbar: Er durchschaut mittlerweile alle unsere Tricks und heißt bei uns nicht umsonst "Rambazack" - weil seine Spielattacken manchmal ganz schön weh tun...


Mittwoch, August 1, 2007

Willies Späße :-)

"Willie ist ein Clown!", so beschreibt Doris ihn in Kurzfassung. Sie erzählt gern seine neuesten Späße. (Berta ist dagegen eine mehr zurückhaltende Hündin, die Doris, Klaus und Willie nicht so auf den Arm nimmt. Deshalb erzeugt sie auch weniger Storys :-).

Runden drehen

Willie läuft gerne erst mal in den Busch hinaus, wenn er ins Auto soll. Deshalb kommt er für die paar Schritte zum Auto in der Regel an eine "Transfer-Leine". In letzter Zeit war er aber meist brav, und so verzichtete Doris neulich einmal wieder auf diese Transfer-Leine. Das war ein Fehler : Willie gab Gas - und war im Busch verschwunden. Das ist gefährlich nicht nur wegen der Bären und der Stachelschweine, sondern da sind sogar manche Pflanzenbegegnungen übelst. Die "Bärenkralle" hat z.B. unter ihren riesigen Blättern Widerhaken, die jede Brennessel als Spenderin von Streicheleinheiten erscheinen lassen!

Also rief Doris so gespielt jämmerlich nach ihm, als sei IHR schon etwas zugestoßen. Dann kommt er nämlich meistens angerannt um durch Lecken zu heilen und zu helfen! Diesmal nicht. Er kam nur bis zum Buschrand, sah heimlich und vorsichtig durchs Blattwerk zu Doris, ob sie noch stehen konnte - und verschwand wieder. Hatte die Finte durchschaut. Doris lief ihm nach. Erfolglos. Dann ging Doris überlegend, was sie tun könnte, wieder zum Vorhof zurück. Und jetzt kam er wie aus dem Nichts angedonnert, rempelte sie im Vorbeirasen wie ein übler "Formel 1 Fahrer", und das bei 3 Runden dreimal! Bei der 4. Runde beschloß er, dies sei das Finish und sprang in einem hohen Satz bei vollem Tempo ins Auto hinein. Höchstzufrieden. "Das war der Sieg", sagte sein Miene!

Bulldogs müssen manchmal all ihre Kraft voller Lust heraustoben. Frieda neigt zu ähnlichen Leistungssport-Übungen wie Willie, um dann mit Kosmo selig einzuschlafen.


"Fernsehen, wozu?" meint Herr Willie.

Doris und Klaus sehen selten fern - aber wenn - dann wollen sie auch ungestört etwas sehen. Das passt Herrn Willie aber in aller Regel nicht! ER möchte beachtet werden, schließlich gibt er sich große Mühe, mit seinen Clownereien Doris und Klaus zu unterhalten!

Neulich war wieder einmal solch eine Fernseh-Situation. Willie schnappte sich ein Quietschtier und machte los, provokativ und ausdauerd. Klaus stellte den Fernseher lauter, um was verstehen zu können. Und sogleich nahm Willie ein anderes Quietschtier, das lauter quietschen konnte. Klaus stellte den Fernseher noch lauter, und Willie quetschte dem Quietscher noch lautere Töne ab! Dann sprang er mit dem Quietscher auf´s Sofa, wo Berta friedlich ruhte. Er stopfte ihn ihr aufdringlich ins Maul - und Berta sprang keifend runter vom Sofa.

An Fernsehen war jetzt nicht mehr zu denken.... Das Rampa-Zampa war noch lauter als der laute Quietscher! ...

Als Doris dann vom Sofa aufstand, da legte sich Herr Willie zufrieden auf den Boden, und Berta setzte sich - mit sichtbar weniger zufriedenen Gefühlen - neben ihn. Auch ihre Sofa-Fernsehabend-Gemütlichkeit war endgültig dahin. ;-)

Eine Stuhlbenutzung anderer Art :-)

Mail vom 2. 7. 07 : Guten Morgen allen 4 Savory's,

So liegt er jetzt jeden Abend unter dem Tisch und tut als ob er schläft. Jedoch nur während wir essen. Sobald ich aufstehe ist er blitzschnell hinter mir und rennt in die Küche. Dort erwartet er den Vorspülgang zu erledigen, bevor die Teller in die Spülmaschine kommen.
Liebe Grüße, ich gehe schlafen. Doris mit Klaus, Willie und Berta

Kosmo hat´s auch mit dem Spülen - aus seiner Sicht "Leckerli-Vernichtungs-Vorgang" :-))



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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungsmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.". Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Eure Bulldog -Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.


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