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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Freitag, August 31, 2007
Monatsbild und: Gartenarbeit GartenfreudenBulldogs lieben Gärten ... ... und das Gärtnern !
Einpflanzen: Kosmo und Frieda sind gute Auszubildende! Sie sehen immer genau zu, sobald ich ein Loch für neue Pflanzen anlege. Sie eifern mit darin gewissenhaft nach, experimentieren nach meinem Einpflanzen sogar selbstständig am Auspflanzen herum. Obsternten: Fallobst wie Kirschen und Äpfel sind bei Frieda und Kosmo hochbegehrt. Gewissenhaft wie eine Kehrschaufel nehmen sie sich im Sommer Wiesenstücke zur Säuberung vor. Im Herbst sind sie dagegen von der anfallenden Arbeitsmenge überfordert und überlassen mir sehr viel. Bienen und Wespen wissen sie beim Einsammeln und Aufessen gut zu vermeiden, haben anders als ich nicht mal Angst davor. Stachelbeeren, Himbeeren und Walderdbeeren werden übergründlich von ihnen gepflückt : manchmal mitsamt Blättern als Grünzugabe daran. Schützen: Frieda und Kosmo verteidigen den Garten erfolgreich gegen streunenden Katzen und wildernden Krähen. Freunde werden dagegen von beiden, wie von einem glücklichen Löwen-Begrüßungskommitee, willkommen geheißen. Sonstiges: Kosmo liebt den Duft von Rosen. Er pflückt sie gerne und trägt sie mit sich herum dieses Duftes wegen. Frieda sieht im Garten unter anderem auch Bauland. Während ihrer Trächtigkeit legte sie insgesamt 4 Höhlen unter Tannen und hinter Gebüsch an. Als sie dann mit dem 8wöchigen Kosmo nach Hause kam, zeigte sie ihm diese 4 Höhlen stolz und spielte sowie döste gelegentlich mit ihm darin. Noch einmal Sonstiges: Emma Gawlick denkt, ein sommerlicher Garten ist auch zum Entspannen und Genießen sehr geeignet ! Hinweis: Ein sehr leidenschaftlicher Gärtner ist Henry Tetzlaff. Ich empfehle seine gärtnerischen Erfahrungen sowie Empfehlungen in seinem persönlichen BLOG nachzulesen!
Mittwoch, August 29, 2007
Heute läßt uns Gastbloggerin Susanna Frösch schmunzeln :Spike... und die "normale" Runde....Es ist, zumindest von Montag bis Freitag, jeden Morgen dasselbe: Wir stehen auf, da macht es sich der Hund im Bett (ja, er darf) erst nochmal so richtig gemütlich. Während wir uns im Bad abhetzen, hört man aus dem Schlafzimmer nur ein gelegentliches, sehr zufriedenes Geschmatze und Geseufze..
Wenn er dann unten - direkt vorm Napf - abgesetzt wird und feststellen muss, dass dieser noch nicht befüllt wurde, wird unverzüglich damit begonnen, den Boden grossflächig mit zähflüssigem Morgenspeichel zu benetzen, so dass Frauchen sich beim nächsten Mal vorher überlegen kann, ob sie sich mit dem Hundefrühstück nicht doch lieber beeilt, anstatt wieder im Halbschlaf den ganzen Flur zu putzen. Dann schlingt er sein Frühstück hinunter, um sich danach so schnell wie nur irgend möglich aufs Sofa zu legen und erneuten Tiefschlaf vorzutäuschen, was dann soviel heissen soll wie "ich muss doch gar nicht raus!!! ist noch mitten in der Nacht!! will ausschlafen!!!" Frauchen aber zeigt wie immer kein Erbarmen, nödelt den armen Hund in sein Geschirr (schwierig wenn der Hund "tief schläft") und los geht es. Also - Frauchen geht los. Spike verharrt erstmal noch stocksteif und mucksmäuschenstill hinter dem Jackenständer, in der offensichtlich unsterblichen Hoffnung, ich (Susanna) würde endlich damit anfangen, ALLEINE spazieren zu gehen.. Tu ich aber nicht, ich hake die Leine ein und ziehe!
Ich weiss nicht, ob das jetzt jemandem von Euch bekannt vorkommt, aber Spike weiss auch bei JEDER Runde genau den Punkt, an dem der "Hinweg" (von zuhause weg) aufhört, und der "Heimweg" (nach zuhause) anfängt. Egal, ob er diese Runde schon 100mal, nur wenige Male oder noch gar nie gemacht hat, man merkt, wenn er langsam das Tempo anzieht und kontinuierlich immer schneller wird, der Heimweg hat begonnen! Es ist nicht so, dass Spike nicht gerne läuft, er mag nur einfach diese normale alltägliche Runde nicht, wo es immer überall gleich riecht, man immer die gleichen Pöbler trifft und man jeden Grashalm und jedes Steinchen schon hundertmal angeknabbert bzw. berochen hat. Nein, denn wenn man ihm was bietet, dann wächst er vollkommen über sich hinaus!! Letzten September waren wir in Graubünden, wandern... Wir sind regelmässig im Allgäu zum wandern, da sind wir ja schnell, und wollten einfach mal "richtig" in die Berge. (Für mich als Schweizerin gibts richtige Berge eben nur in der Schweiz!!)
HOSSA!!! Da hab ich mich mal wieder gründlich getäuscht!! und ihn - wieder einmal - ziemlich unterschätzt! Es verhielt sich nämlich vielmehr so, dass ER, nett wie er nun mal ist, nämlich auf uns warten musste, wenn er uns (weit weit unten) aus den Augen verloren hatte!
Der Abstand zwischen ihm und uns war zum Teil so gross, dass er sich einmal sogar hingelegt hat, bis wir wieder zu ihm aufgeschlossen hatten.. Frech oder? Aber sich zuhause den 50m-Hügel hochziehen lassen!
Erst zurück in der Wohnung hat man gemerkt, dass es auch für Spike anstrengend war, als er nämlich nach einer XXL-Extra-Super-Sportler-Portion in einen 12-stündigen komatösen Tiefschlaf gefallen ist.. Was ich mit dieser Geschichte sagen will: Bulldogs werden nicht nur von Fremden häufig total unterschätzt, sondern zuweilen auch von den eigenen "Eltern"!! Trotz seines Mottos "ICH STEHE NICHT WENN ICH SITZEN KANN UND SITZE NICHT WENN ICH LIEGEN KANN" (((-: , ist Spike ein durchaus sportlicher und williger Hund, der einfach etwas Motivation braucht bzw. schlicht und ergreifend die besondere Herausforderung sucht..
Spike, wir lieben Dich und sind jeden Tag dankbar, dass Du bei uns bist!!
Montag, August 27, 2007
"Mein Kiez"- Chilli goes CosmopolitDer deutsche Bundesbürger soll bei der Jobsuche flexibel und kompromissbereit sein - das gilt auch für Engländer, die in Deutschland leben. Und so kommt es, dass mein Mann Rob und ich in 2 Welten leben. Beschaulich und dörflich in einem kleinen Dorf bei Schwerin - und mitten in einer der tollsten Städte der Welt - Berlin, wo Rob arbeitet. Auch wenn Brangelina ("Kosename" der Presse für Brad Pitt und Angelina Jolie) finden, Berlin sei so ruhig und beschaulich, ich finde - es ist manchmal ein Tollhaus, Schmelztiegel der Verrückten und aller Kulturen.So, was wird nun unsere kleine Chilli dazu sagen, dass wir sie aus der Beschaulichkeit eines Riesengartens mit Störchen auf dem Dach in mitten in die Stadt versetzen? Sei es auch nur mal am Wochenende?
Die Nachbarschaft - durchweg gemischt. Die Studenten-WG im ersten, der Cubaner im 4ten, der immer sagt... "Is sich zu kalt für de kleene Baby... mussu Tshirt anziehene"... und Chilli streichelt wie wild... Oder die alte Dame von nebenan, die immer wieder sagt, wie süß Chilli doch ist.
Zur besonderen Freude meines Mannes scheint Chilli der optimale Kneipen-Hund zu sein (Foto unten). Diesen Test - mussten wir natürlich machen :o) Sie setzt sich hin, beobachtet die Leute, und wenn Sie müde ist... ja... dann schläft sie einfach! Wir waren in einem tollen Spanischen Restaurant in Kreuzberg - dem Senti, direkt am Paul-Linke-Ufer traumhaft gelegen und unbedingt einen Besuch wert, da gab's für Chilli Karottenstückchen vom Salat. Und wir waren im Ä an der Ecke - 200 meter von Zuhause entfernt - unsere Stammkneipe - und absolut hundekompatibel.
Wir waren sogar am Brandenburger Tor, am Potsdamer Platz und haben bei Angie Merkel vorbei geschaut. Ganz um die Ecke, zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof, übrigens eine tolle Strandbar direkt an der Spree, wo es natürlich auch für Hunde Wasser aus dem Napf gibt. Da war besonders lustig, dass Touristen aus aller Welt, nicht mehr das Brandenburger Tor, sondern Rob mit Chilli auf dem Arm fotografierten ;o) (Wir trugen Sie immer mal, damit sie nicht zuuu viele Meter läuft... die jungen Beinchen und so...)
Wir also Chilli ausgeladen und los. Wir trafen so viele verschiedenen Menschen und Hunde und es war ein einziger Freudentaumel für uns :o) Chilli fand's super! Und natürlich waren wir glücklich immer wieder zu hören, was das doch für ein toller freundlicher Hund wäre! Die Krönung war dann eine, ich nenne sie typische "Grunewaldseefrau", ohne das abwertend zu meinen - viel Geld, Designer Gummistiefel plus Sonnenbrille, einen Rodesian bei Fuß... die Chilli ansah, und meinte: "Mit Verlaub - Sie haben heute wirklich den allerschönsten Welpen am ganzen Grunewald See"! Sprach´s - und schwebte von dannen :o)
Und - wohnt man in Berlin in der richtigen Ecke - hat Berlin für Hunde wirklich einiges zu bieten. Auslaufgebiete, Parks, und eine sehr tolerante bis massiv hundevernarrte Einwohnerschaft. Wir freuen uns, dass Chilli - genau wie wir - Freude an beidem hat. Dorf und Weite und auch Citylife und Aktion. Anmerkung: Seht Euch einmal die Berlin-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)
Samstag, August 25, 2007
Gastblogger Jan Peters erzählt heute von seinemUrlaub in Mecklenburg-VorpommernAuch wenn Uschi in der Schweiz und Oskar in Polen und nicht in Mecklenburg-Vorpommern groß geworden sind, so lieben sie doch die Ausflüge in die Region der 1000 Seen und weiten Wälder.
Diese zwei Wochen waren für uns alle Erholung pur, weshalb Sophie und die beiden Hunde sogar für eine weitere Woche auf dem Hof blieben. Mir blieben nach der Abreise nur die Erinnerungen und ein eine tolle Zeit mit meinen Liebsten. Da Sophies Vater Fischer ist, lag es nahe auch mal mit dem Boot zum Fischen auf den See zu mitzufahren. Wer natürlich nicht dabei fehlen durfte war Oskar, der diesen etwas anderen Ausflug klasse fand. Wie ein echter Kapitän suchte er den See nach Verdächtigem ab und freute sich bei jedem Fang, ob Aal oder Zander. Kein Fisch kam an ihm vorbei, ohne nicht einmal begutachtet worden zu sein. Als wir mit dem Fischen fertig waren, war auch Oskar sichtlich fertig. So eine Bootstour ist schließlich nichts für kleine Kläffer!
![]() So ganz ohne Bulldog Gesellschaft wollten wir aber nicht bleiben. Und da Bulldoggen in Mecklenburg nicht auf den Bäumen wachsen, muß man schon mal ein paar Kilometer zurücklegen um Leute mit Bullys zu treffen. Robert und Ina waren so lieb uns zu sich nach Hause einzuladen. Und so fuhren wir an einem schönen sommerlichen Abend zu den Tansleys nach Zölkow. Die erste, die uns auf dem großen Hof begrüßte, war Chilli! Bei dem Anblick einer so kleinen Schönheit wurde uns ganz warm ums Herz.
Im Oktober feiern wir an einem See in Mecklenburg-Vorpommern das diesjährige Herbsttreffen
des Verein der Freunde Englischer
Bulldogs e.V. Es haben sich dazu sogar schon Bulldogfreunde aus Bayern und
Baden-Würtemberg angemeldet! Sophie und ich freuen uns sehr Euch allen dann
unsere schöne, und so hundefreundliche Heimat zeigen zu können! Anmerkung: Seht Euch einmal die Berlin-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)
Donnerstag, August 23, 2007
Heute erzählt Gastbloggerin Silke FunkeWasserscheu? --- Von wegen !!!Die heißen Temperaturen im Juli machten auch unserer "Goldie" ganz schön zu schaffen und was hilft da besser, als eine Abkühlung im Badeteich. Also packten wir die Badehosen ein und ab ging es an den Teich, welcher übrigens für Menschen und Hunde zugelassen ist. Ebenfalls mit von der Partie war die Freundin unserer kleinen Tochter und während die Kinder kreischend das Wasser eroberten, war auch "Goldie" nicht mehr zu halten.
Im Wasser herumzutoben macht Goldie richtig viel Spaß, bei diesen Temperaturen ja auch kein Wunder - da geht es den Hunden, wie den Menschen.
Zu Hause haben wir mittlerweile extra eine Badewanne aufgestellt, die auch sehr ausgiebig von Goldie genutzt wird. Da wird sich dann hineingelegt oder gesetzt, der Kopf unter Wasser gehalten, rausgesprungen, reingesprungen und wenn man nicht aufpasst klatschnass ins Haus gerannt und auf die Couch gesprungen, wobei das erst einmal vorgekommen ist, und wir aus diesem Schaden echt schnell gelernt haben !!! (Wir haben eine gelbe Couch, nun ja da kann sich dann jeder vorstellen wie schnell wir auf einmal hinter dem Hund her rennen konnten :-) Doch der beste Teil kommt erst nach der Erfrischung, denn dann ist Austoben angesagt. Goldie rennt dann wie eine Besessene durch die Umgebung, sodaß die Nebenstehenden nur noch eine Staubwolke von ihr sehen. Da wird dann im wahrsten Sinne des Wortes mit Anlauf über Stock und Stein gesprungen, ohne Rücksicht auf Verluste. Und immer dann wenn man denkt, o.k. jetzt hat sie sich ausgetobt, springt sie wieder ins Wasser und das Spielchen geht von vorn los. Das ist für die Umstehenden auf alle Fälle interessanter als jeder Kinofilm.
Doch irgendwann wird auch ein Hund mal müde und muß sich von dem anstrengenden Spielen erholen und wo schläft es sich erholsamer, als im Bett von Herrchen und Frauchen, die sich mittlerweile an den Schlafgast gewöhnt haben. Und während "Goldie " und Herrchen jede Nacht "Bäume sägen" dreht sich Frauchen von einer Seite auf die andere, versucht die Geräusche zu ignorieren, guckt andauernd auf den Wecker, nur um festzustellen, daß es schon wieder später geworden und eigentlich viel zu spät mal wieder ist, zählt Schafe und schläft tatsächlich dann irgendwann ein.
Wie sagte doch letztens die Schwester beim Tierarzt : "Diese Hunde sind wirklich lustig." Und ich muß sagen, sie hat Recht.
Dienstag, August 21, 2007
Bulldogs sind gute Erzieher !Frieda entpuppt sich als gute Erzieherin für Hund und Mensch : Wenn ein Gößerer einen Kleineren zu sehr bedrängt, dann greift sie ein!
Neulich erwischte Stu Kosmo wieder im Tabu-Bereich am Rand des tiefen Seerosenloches,
genannt Gartenteich. Stu erschrak so, dass er den Kleinen am Nacken
packte und ihn laut anbrüllte. Das fand Frieda überzogen reagiert - sie schob sich
zwischen Kosmo und Stu und brüllte (bellte) nun ihrerseits Stu laut an ! Besser als Frieda könnte kein Psychologe vorgehen : sie führt dem jeweilgen "Großklotz" den Spiegel seines groben Verhaltens vor !!!
Mit Frieda haben wir uns viel Glück aus den USA nach Hause geholt :-)
Ina Tansley mailte mir neulich : A Propos Welpen:
Gastblogger Higgins (Kathrin Jegodka) berichtet heute:Der Hund kommt nicht aufs Sofa - oder wie ICH, Higgins, HERRCHEN erziehe !!
Wenn Besuch kam um mich kleinen, süßen Wicht zu bestaunen, erzählten Herrchen und Frauchen Geschichten von meinen Vorgängern, die ganz selbstverständlich auf dem Sofa lagen (der letzte, ein Bernhardiner Hund namens Teddy, hatte sogar ein eigenes Sofa im Schlafzimmer, und bei Gewitter durfte er mit ins Bett. Warum ich nicht? Schließlich sehen die Möbel alle schon ramponiert aus (ich habe natürlich bei der Verzierung mitgeholfen) und mein bester Freund, das lange, dünne Tier mit dem kleinen Kopf und dem Flaschenbürstenschwanz - Kater Mauzig - darf sogar auf dem Tisch liegen! Na wartet ! Frauchen musste immer schon lachen, wenn Herrchen dröhnend "nein" (mein Lieblingswort) brüllte, weil ich mich am Sofa aufstellte. Aber wozu habe ich einen Bulldog- Dickkopf, außerdem kann ich so schön traurig gucken und herzerweichend weinen.
Was roch das da toll !! Im Leder waren noch die Gerüche von 15 Jahren "Hunde-auf-dem -Sofa-sitzen-dürfen" verewigt. Ich habe mich natürlich vorbildlich benommen, nur geschnüffelt und den Liegekomfort ausprobiert. Herrlich. Das Problem war nur - wie wieder runterkommen? Herrchen fungierte solange als Lifter, bis er die Nase davon voll hatte. Eines Nachmittags, als Frauchen das Geld für mein Abendbrot verdienen war, bastelte Herrchen aus Kissen und Campingauflagen eine Rampe. Da wäre ich natürlich sofort hochgeklettert, aber ich habe Herrchen die Freude gemacht und mich den ganzen Nachmittag mit Käsehäppchen rauf- und runterlotsen lassen. War das ein Spaß !
Frauchen hat genauso gegrinst wie ich..... .
Jetzt liege ich natürlich immer auf dem Sofa und als nächstes ist das Bett dran,
das verspreche ich euch.
Sonntag, August 19, 2007
Kugelblitz, Mut und etwas über den Lernprozess beim (Mensch und) Hund
24. Juli 2007, 19.45 Uhr : Kugelblitz im Haus
Während eines Gewitters stand plötzlich eine faustgroße Lichtkugel
in unserem Treppenhaus. Sie blieb nur 2 bis 3 Sekunden stabil, dann implodierte sie mit
einem scharfen Knall, und das gesamte Treppenhaus erstahlte sogleich für ein paar Sekunden
in hellem, orangem Lichtglanz. Fast unmittelbar
danach zerkrachte ein ohrenzerfetzender Donner direkt über unserem Haus. Frieda war zu dieser Zeit mit Stu oben, Kosmo unten bei mir im Flur. Beide Bulldogs sprangen bei diesem knallenden Licht-Ball laut bellend und mit Bürste auf; dann dieser Extremdonner; Frieda stürmte die Treppe runter, da sie den Urheber vor der Haustür vermutete, und Kosmo rannte die Treppe hoch, da er ihn im Dach vermutete. Sie waren völlig angstfrei und ganz auf Verteidigung ausgerichtet.... Nichts war von diesem Kugelblitz zerstört worden; keine Sicherung war rausgesprungen, nichts hatte Feuer gefangen... Das Ganze war gefährlich und gespenstisch gewesen, aber hatte uns überhaupt nichts getan!
Anmerkung : Friedas und Kosmos unterschiedliche "Lokalisierung" des Geschehens zeigen ihren Alter - und Erfahrungsunterschied : Kosmo, gerade 4 Monate alt, lief nach oben, da der Knall und dann der Donner physikalisch gesehen von oben kam. Er glaubt die Welt noch so, wie er sie über seine Sinne erfährt.
Ähnliches passiert beim Fernsehen. Als Frieda noch ein Welpe war, da suchte sie die Tiere hinter oder im Gerät, so wie Klein-Kosmo das heute tut. Dann lernte sie aber sehr schnell, so wie Kosmo er gerade auch begreift, daß die Fernsehtiere eine Illusion sind und bloß als Bild auf der Mattscheibe existiern.
Freitag, August 17, 2007
Heute verblüfft uns Gastblogger Eduard JegODkAMeister Joda und die BulldogsAls bekennender Fan der Star Wars Triologie muss ich alle Bulldogger mit einem Augenzwinkern auf die Tatsache hinweisen, das die Bulldogge bei der Schaffung der Figur des Meister Joda Pate gestanden haben muss. Besonders markant sind die Ähnlichkeit der Ohren (Rosenohren) und die Augenpartie. Um das zu belegen, hier Vergleichfotos von unserem Higgins sowie Savory´s Frieda und Kosmo mit Meister Joda.
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Ich sehe meinen Hund auf jeden Fall plötzlich mit anderen Augen. Einfach galaktisch schön !! Anmerkung: Seht Euch einmal die Westfalen-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)
Montag, August 13, 2007
Heute informiert Gastblogger Stu SavoryMaulkorb für Englische Bulldoggen :-(und andere Kleidungs-Tipps :-) Sue´s Ernest (siehe unten) ist fancy :-) angezogen! Manche Menschen und Institutionen verlangen dagegen hässliche, sinnlos-dumme "Kleidung" für unsere Bulldoggen !
Öfter bin ich (telefonisch) nach Maulkörben für Englische Bulldoggen befragt worden. Verursacher dieser Nachfrage :-(( ist die Deutsche Bahn sowie einige regionale Verkehrsverbände, die seit einiger Zeit nur Hunde transportieren (wollen), wenn die einen Maulkorb tragen! Eigentlich liegt es im Ermessen des Zugbegleitpersonals, aber es könnte ja einige über-ängstliche Passagiere geben, die sonst mit diesem meckern würden... :-((( Also für alle, die Bahn fahren wollen / müssen, habe ich im Internet recherchiert, weil ich bislang noch nie von - für den Englischen Bulldog geeignete - Maulkörbe gehört habe. Nun, im Internet sind sie auch rar. Ich fand nur ein Angebot, nämlich den hier abgebildeten Maulkorb. Der ist angeblich für Boxer und den Englischen Bulldog geeignet. Ich habe das Teil bei unseren Hunden nicht ausprobiert, also kann ich selbst kein Urteil abgeben.
Wer für Bahn oder Bus solch ein Teil braucht, kann es online bestellen,
13. 8. 07: Rückmeldung von Gabi Mill-Rogel
Kleidungs-Tipps für Bulldoggerinnen
Samstag, August 11, 2007
Heute führt Gastbloggerin Sue Klette vor :Die "Ernest Fashion Show"Ein besonderer Hund braucht auch ein besonderes Outfit, dachte ich mir und stöberte schon vor Ernests Einzug bei uns in vielen Hundeboutiquen herum. Aber irgendwie war ich nicht so recht zufrieden mit dem Angebot. Entweder waren die Halsbänder zu langweilig oder aber viel zu teuer oder schlichtweg hässlich.
Und um Sätzen wie: "Ist das ein netter Mops!" oder: "Was für ein kleiner Boxer!" in Zukunft aus dem Weg zu gehen, habe ich gerade ganz neu dies wunderschöne Jeans Halsband, das aussieht wie ein Halstuch bei Herrn Böhning, bei der Computerstickerei Mc Stick gekauft. Man kann sich Farbe, Garnfarbe, Text und ob 1 oder 2 Pfötchen mit aufgestickt werden sollen aussuchen. Von der Bestellung bis zur Lieferung vergingen nur 3 Tage! Das Halsband besitzt ausserdem einen Sicherheitsriegel am Verschluss, sodaß unerwünschtes Aufgehen des Verschlusses nicht möglich ist. HIER Ernest´s gesamte Kollektion. Be creativ! Liebe Grüße euere Sue und Model Ernest, der für diese Fotos mit 3 Scheiben mittelaltem Gouda bestochen werden mußte. Wer mehr über uns wissen möchte: HIER unsere HP.
Donnerstag, August 9, 2007
Zwei Treffen mit BulldoggernMitte Juli bekam Kosmo an einem Tag ganz viel BesuchChris Jung kam schon vormittags, um Kosmo endlich einmal kennenzulernen. Und Mittags kamen, das hatte sich zufällig so ergeben, Theo und Marita Majcharek, die lieben Menschen von Friedas Sohn "Ketchikan Kurt", der jetzt "Skipper" heißt.
Theo erzählte überaus witzig und wortgewand von Skippers und seiner früheren Bulldoggen Späße. Wir lachten viel :-))). Von Skipper erzählte er : "Der frißt wie ein Ackergaul. Nein, er frisst nicht, er atmet ein! Wie ein Staubsauger! Neben seinem Fressnapf bleibt kein Krümel liegen. Nach dem Staubsaugen wischt er noch gründlich alles ab... :-)" Theo und Marita wohnen auf einem großen Anwesen direkt am Waldwand. Dort gibt es zum Wald hin einen oft schlammfeuchten Graben. Da soll Skipper nicht rein, ... "... denn er kommt wieder raus wie ein Wildschwein aus der Suhle! Und neulich bleib er davor stehen und beobachtete mich aus den Augenwinkeln. Ich versteckte mich hinter einem Baum, und als er mich nicht mehr sah, da war der "Fuchs" überzeugt, ich sähe ihn ebenfalls nicht mehr! Er rannte zwischen den Pfosten durch voll ins Schlammbad rein, zurück und gleich noch einmal. Dann zeigte ich mich und sofort kam der "Fuchs", brav und mit einem Mutter-Gottes-Blick, auf mich zugetrottet :-))"
![]() Dieser Tag war ein Tag ganz nach unserer aller Herzen!!! :-)
Am 3. August trafen wir uns mit Gabi Mill-Rogel sowie mit Eduard und Kathrin Jegodka (Neumitglieder im VdFEB) im "Hotel Jagdhaus" in Bad Wünnenberg. Wir erlebten so einen heitereren und interessanten Nachmittag, dass wir spontan beschlossen, ihn einmal im Monat zu wiederholen! Eduard schrieb einen Bericht (Beitrag vom 6.8.07) voller trockenen Humors darüber, und ich richtete sogleich eine eigene Seite dafür - und für die Folgeartikel - ein. HIER der Link. Am 25. August werden die Badener Bulldogs wandern!(Ein Neumitglied im VdFEB) organisiert diesen Event :-)16.1.08 Anmerkung: Dieses Baden-Treffen entwickelte sich leider zum Flop, da nach kurzer Zeit kein weiteres Interesse mehr daran bestand. Die hier glücklos agierende Organisatorin verabschiedete sich dann auch vom Verein. Und ich habe darauf hin die Baden-Seite gelöscht. Ihr findet die Links zu diesen zwei neuen Seiten - Westfalen und Baden - standardmäßig in der Grauen Spalte rechts, unter den Links zu der Berliner- und der Münchener-Seite.
Dienstag, August 7, 2007
Bulldog -Stoff, -Matte, -Mode, -Figurinen und die aktuelle "Business Week" Auf einer kleinen Barock-Gartenschloßausstellung in Schloss Neuhaus (Stadtteil PB) fanden wir zu unserer Überraschung diese Bulldog-Hundekissen :
Wir fanden auf diesem Event auch diese
Fußmatte, geflochten als
lachender Bulldog :-))
Es lohnt sich Gartenaustellungen im Sommer zu besuchen. Irgendetwas Bulldoggiges findet man immer ;-)
Wir haben Ihre Webseite über Bulldoggen entdeckt - wir sind selbst stolze Besitzer zweier englischer Bulldoggen (Hilde (3)) und Dustin (1)), und wir betreiben einen keinen Online-Shop namens "Bullyfashion", über den wir Kleider mit Bulldog-Motiven vertreiben. Wir wären sehr glücklich wenn Sie einen kurzen Blick darauf werfen könnten und - wenn Sie unseren Shop mögen - ihm ein paar Zeilen in Ihrem Blog oder auf Ihrer Webseite gönnen würden. HIER ist unsere Webseite. Viele liebe Grüsse und ein schönes und erholsames Wochenende! Jos Kirps & Chantal Reuter
"Doggie People" - feine Figurinen aus England
Christel Knappe, Bulldoggerin aus Berlin,
bereitete mir eine riesengroße und mich sehr überraschende Freude : Sie
schickte mir den
Piraten aus der Kollektion
Doggie People!
Ich rief Christel gleich voller Dank und
Begeisterung an und fragte, warum sie mich so großzügig beschenke.
Christels Antwort war : unter anderem auch deshalb,
weil ich mich so stark für einen gesunden Bulldog einsetzten würde.
An dieser Stelle noch einmal ganz ganz herzlichen Dank an Dich, liebe Christel! Und
wir freuen uns mit Dir, Jörg und Marco auf Euren zukünfigen GESUNDEN Bulldog, nachdem
Eure zwei ersten Bulldogs so früh verstarben!
1. 8. 2007 : Sehr geehrte Frau Savory-Deermann,
Chris Jung schreibt auf der HP des
VdFEB
dazu :
Sonntag, August 5, 2007
Yacuma ist tot
(und Warnung vor der Leptospirose) Gastbloggerin Xenia Ramel´s Yacuma ist tot. Sie wurde nur 5 Jahre alt. Vorgestern starb sie ganz plötzlich an Leptospirose.
Xenia schreibt :
Die ganze, so furchtbar traurige Geschichte dieses Wurfes könnt Ihr
in
Xenias HP unter "Mom zum 2ten" lesen. Dort stehen auch schöne Geschichten
aus Yumis glücklichem Leben.
Xenia schreibt : Ohne Dich...
Ich realisiere das alles noch nicht wirklich...
Ich nannte Dich mein drittes Kind,
und das warst Du auch. Ein Blick in dein
Faltengesicht und ich war glücklich. Du warst die liebeswürdigste und sanfteste
Seele, der ich je begegnet bin. Du warst eben mein Yumi.
Innert 48 Stunden hatte sie Deine Nieren und Leber fast zerstört
und auch schon die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Als ich heute Nachmittag ins
Tierspital kam, bin ich erschrocken, als ich Dich gesehen habe. Meine liebe,
süsse Rünzi war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Begleitend der Leptospirose
hattest Du auch noch eine Hepatitis (Gelbsucht)... Alle Deine Schleimhäute waren
zitronengelb!!! Die Lefzen, Zunge, Augen...sogar durch die weissen Haare an Deiner
weichen Schnauze, konnte man das Gelb durchschimmern sehen.
Die Chancen Dir zu helfen waren minim... und ich wollte Dich nicht noch mehr quälen.
Also habe ich Dich zu Deinen Baby's auf der anderen Seite des Regenbogens gehen lassen...
Ich bin so traurig und Du fehlst mir so sehr. Ich hatte so sehr gehofft, dass
Du auch noch als alte Dame bei mir sein wirst... Ich werde Dich nie vergessen - Du
warst einzigartig! ICH LIEBE DICH
Freitag, August 3, 2007
Heute ein Ausflugstipp von Gastbloggerin Sabine KilgusBesuch bei Ben, Kurtle und FridolinEin zahmes Wildschwein, drei Boxerhunde, zwei Möpse und eine Englische Bulldogge - dieses ganz besondere Rudel hinterließ schon bei unserem ersten Besuch in Hechingen-Beuren einen nachhaltigen Eindruck.Es gehört dem Gastwirtsehepaar Erni und Jochen Herrmann, die sich vor nunmehr 20 Jahren den Wunsch nach einem eigenen Lokal erfüllten - dem Jockele in Hechingen-Beuren. Die idyllische Teilgemeinde Hechingens liegt knapp 700 Meter hoch, mit Blick auf den Albtrauf und die benachbarte Burg Hohenzollern. Das gemütliche Restaurant liegt mitten im Naherholungsgebiet. Nach Spaziergängen durch die Beurener Wacholderheide kann man sich im "Jockele" zu jeder Jahreszeit mit saisonalen Spezialitäten verwöhnen lassen.
Wen wundert es also, dass sich dort auch die vierbeinigen Bewohner (als da wären: Fridolin, Anton, Jule, Karla, Paula, Kurt und Ben) wohl fühlen? Aber der Reihe nach:
Jule, die gestromte 10-jährige Boxerhündin
der Hermanns wacht mit strengem Blick über
die Hunde-Bande. So auch über den jungen Boxerrüden Anton, dem sein jugendlicher
Mops Kurt (liebevoll das Kurtle genannt) war zum Zeitpunkt unseres Besuchs leider beruflich verhindert. Er begleitet die ältere Tochter der Herrmanns zum Musikstudium ins Konservatorium. Ein musikalischer Mops, der nach Aussage von Frau Herrmann keine Musikprobe versäumt. Mopsdame Paula ist ein Ausbund an Temperament und äußerst charmant. Ich fand sie unwiderstehlich - und ich glaube, die Sympathie beruhte auf Gegenseitigkeit! Und last but not least ist da Ben, das fünfjährige English Bulldog-Kraftpaket, der auf Wunsch eine Rolle seitwärts ausführt und ansonsten durch seine ausgeprägt freundliche Eigenwilligkeit besticht! Er ist der erklärte Liebling von Frauchen Erni Herrmann.
Fazit: Ein Besuch lohnt sich!
Übrigens ...
Mittwoch, August 1, 2007
Willies Späße :-)"Willie ist ein Clown!", so beschreibt Doris ihn in Kurzfassung. Sie erzählt gern seine neuesten Späße. (Berta ist dagegen eine mehr zurückhaltende Hündin, die Doris, Klaus und Willie nicht so auf den Arm nimmt. Deshalb erzeugt sie auch weniger Storys :-).
Willie läuft gerne erst mal in den Busch hinaus, wenn er ins Auto soll. Deshalb kommt er für die paar Schritte zum Auto in der Regel an eine "Transfer-Leine". In letzter Zeit war er aber meist brav, und so verzichtete Doris neulich einmal wieder auf diese Transfer-Leine. Das war ein Fehler : Willie gab Gas - und war im Busch verschwunden. Das ist gefährlich nicht nur wegen der Bären und der Stachelschweine, sondern da sind sogar manche Pflanzenbegegnungen übelst. Die "Bärenkralle" hat z.B. unter ihren riesigen Blättern Widerhaken, die jede Brennessel als Spenderin von Streicheleinheiten erscheinen lassen! Also rief Doris so gespielt jämmerlich nach ihm, als sei IHR schon etwas zugestoßen. Dann kommt er nämlich meistens angerannt um durch Lecken zu heilen und zu helfen! Diesmal nicht. Er kam nur bis zum Buschrand, sah heimlich und vorsichtig durchs Blattwerk zu Doris, ob sie noch stehen konnte - und verschwand wieder. Hatte die Finte durchschaut. Doris lief ihm nach. Erfolglos. Dann ging Doris überlegend, was sie tun könnte, wieder zum Vorhof zurück. Und jetzt kam er wie aus dem Nichts angedonnert, rempelte sie im Vorbeirasen wie ein übler "Formel 1 Fahrer", und das bei 3 Runden dreimal! Bei der 4. Runde beschloß er, dies sei das Finish und sprang in einem hohen Satz bei vollem Tempo ins Auto hinein. Höchstzufrieden. "Das war der Sieg", sagte sein Miene! Bulldogs müssen manchmal all ihre Kraft voller Lust heraustoben. Frieda neigt zu ähnlichen Leistungssport-Übungen wie Willie, um dann mit Kosmo selig einzuschlafen.
Neulich war wieder einmal solch eine Fernseh-Situation. Willie schnappte sich ein
Quietschtier und machte los, provokativ und ausdauerd. Klaus
An Fernsehen war jetzt nicht mehr zu denken.... Das Rampa-Zampa war noch lauter als der laute Quietscher! ... Als Doris dann
vom Sofa aufstand, da legte sich Herr Willie zufrieden auf den Boden, und Berta
setzte sich - mit sichtbar weniger zufriedenen Gefühlen - neben ihn. Auch ihre
Sofa-Fernsehabend-Gemütlichkeit war endgültig dahin. ;-)
Kosmo hat´s auch mit dem Spülen - aus seiner Sicht "Leckerli-Vernichtungs-Vorgang" :-))
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"Goombas Happy Miss Frieda", 2006, Malerin:
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