Mittwoch, August 30, 2006
13km-Wanderung durch´s Bodetal im Harz
Mitte August trafen wir Chris und Vari Jung
(natürlich mit ihrem Willi:-)
im Bodetal.
Das Wetter war nur noch warm,
nicht mehr so unerträglich heiß, also zum Wandern und Motorradfahren ideal. Stu und
Chris waren deshalb mit ihren Motorrädern
angereist, Vari und ich mit Bulldog in unseren Autos. "Old Willi" und
"Little Frieda" sind wie immer sehr sanft miteinander umgegangen :-)
Chris und Vari fuhren einen Tag früher zurück als wir - diesen letzten Tag also
nutzten Stu und ich zu einer
Wanderung durch das wilde,
canyon-artige Bodetal zwischen Treseburg und Thale.
Der "über-Stock-und-Stein-Pfad" war 12 km lang - und dann noch 1 km bis zum Bus, der
uns zurück zum Auto brachte ! Stu und ich haben noch NIE eine solche
höllisch-lange Wanderung gemacht;
aber wir dachten, da wir eine völlig gesunde Bulldogge haben,
sollten wir ihr auch ein Leben bieten, in dem sie diese Gesundheit ausleben kann ... ...
und uns würde es auch mal gut tun :-).
Der
Felsenpfad durch die
Bodeschlucht führt auf
halber Höhe die Steilwand entlang.
Atemberaubend wild und unbeherrschbar ist die Bode hier. Dieser Pfad ist einer der
spektakulärsten, die es in Deutschland gibt. Ja, ich glaubte gar nicht in Mitteleuropa
zu sein... Übrigens sind diese 12 km Teil des großen Harz-Wanderweges
"Hexensteig" :-)
Frieda tänzelte uns immer voraus an der Abhangseite links.
Wie ein Pfadfinder-Wolf :-) beobachtete sie jede Bewegung im Wind. Ich
drückte mich lieber an der Felswand rechts entlang, wenigsten an so manchen engen Stellen;
Frieda ist schwindelfrei, ich aber nur so lala.
Frieda war nie besorgt um sich, sondern nur um uns : daß wir gut mitkämen.
War einer von uns mehr als eine
Leinenlänge (8 Meter) zurückgeblieben, dann wartete sie geduldig.
Nun, Frieda wäre am liebsten den ganzen Weg auch zurück gelaufen -
aber Stu und ich waren erledigt ! Wir fuhren zum Essen noch ins wunderschöne
Quedlinburg -
und dann ab zurück und ins Bett : beine-erholend und stolz auf uns selbst :-).
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 30ten August 2006; Email Adresse
Montag, August 28, 2006
Heute berichtet Gastbloggerin Gabi Mill-Rogel :
Neues vom kleinen Connor
Sieben Wochen sind es nun schon, dass unser vierbeiniger Nachwuchs bei uns ist.
Er ist nun längst nicht mehr so tapsig und unbeholfen, wie am Anfang. Der Gang ist
schon der rollende eines erwachsenen Bulldogs (meistens). Man hat
nicht mehr das Gefühl jeder Körperteil habe sein Eigenleben, und der Popo wolle
in eine andere Richtung als Bauch oder Kopf.
Auch wenn es keine einfache
Zeit für uns war, so war jede bisherige Entwicklungsphase
für sich schon die Anstrengung wert.
Die "von oben" arrangierte Beziehung zwischen Hannibal und Connor muss sich eben erst
entwickeln. Nicht aus jeder wird Liebe, aber zumindest Freundschaft. Was es
letztendlich
bei unseren beiden Jungs werden wird, wird uns erst die Zeit zeigen.
Wir sind mit beidem zufrieden; Hauptsache Harmonie.
Connor hat mich vor allem bei der Gartenarbeit oft zum Lachen oder manchmal
auch fast zum Verzweifeln gebracht. Es bestehen schon grundlegende Unterschiede
in unseren Vorstellungen von Bepflanzung und Bewässerung. Wo ich eine Hortensie
pflanzen will, wünscht sich Connor eine "Erdferkel"-Suhle, wo ich eigentlich
einen Zaun vorgesehen habe, wünscht er sich freie Rennstrecke und die "Bewässerung"
meiner Kräuter habe ich mir auch anders vorgestellt.
Dass bei unseren Spaziergängen Horden von Leuten stehen bleiben, Radfahrer
anhalten, absteigen und sich zu unserem Kleinen hinunterbeugen mit den Worten:
"Och, ist der süüüüß", das brauche ich ja eigentlich kaum erwähnen, aber als
stolze Eltern gibt man schon mal gern damit an.
Letztens habe ich auf einem unserer morgendlichen Spaziergänge einen alten, viel
bespielten, fledderigen Fußball gefunden. Und da er so zerfleddert ist, kann
Connor ihn mit seinen spitzen Milchzähnen so richtig gut packen und kullert
teilweise mit Ball herum. Wenn Hannibal dabei ist, sieht das schon wieder anders
aus : meistens rennen sie erst beide hinter dem Ball her. Aber dann gilt für Hannibal
nur noch:
"Manndeckung". Woher er den Begriff kennt, weiß ich nicht. An einem Zuviel
an Fußball-WM kann es nicht liegen, dann müsste er fremd geguckt haben. Auf jeden
Fall ist ihm die "Manndeckung" wichtiger als der Ball.
Aber nach der sehr schwierigen Anfangsphase sind wir ja
für jedes Spiel dankbar.
So wundern wir uns auch immer, wie duldsam Hannibal ist. Wir leiden ja auch unter
Connors Knabberwut, schließlich sind die Milchzähne eine echte Plage. Hannibal ist
mittlerweile rund um seinen Hals reichlich zerbissen, überall sind Krusten und Schorf
und trotz allem nimmt er die Angriffe meistens ohne Murren hin und versucht lediglich
Connor seine überlegene Rangordnung zu vermitteln.
Die Fütterung der Raubtiere ist immer eine Herausforderung. Meistens gelingt es uns,
beiden dabei gerecht zu werden, d.h. den kleinen Vielfraß von Hannibals Napf
fernzuhalten. Kürzlich kam aber ein Telefonat dazwischen. Hannibal hatte noch
keinen Hunger und bevor es mir klar wurde, wo Connor steckte, hatte er Hannibals
Napf komplett leergesaugt. Also zu seiner normalen (reichlich bemessenen Portion)
hat er noch Hannibals gesamtes Abendessen mit Brot und Suppe in sich
hineingeschlungen. Er sah aus wie ein Medizinball mit Kopf und Beinchen. Das
sollte wohl eine "Scheiß"-Nacht werden. Wurde es interessanter Weise aber nicht.
Wobei wir uns am nächsten Vormittag schon wunderten, wo die Würste alle Platz
gefunden hatten. Selbst Welpen müssen schon über kilometerlange Därme verfügen.
Bei uns ist es Sitte, dass die Hunde bei Bedarf auch zu Wort kommen dürfen, daher
soll nun unser Kleiner auch seinen Senf zu seinem neuen Leben dazu geben dürfen :
Hallo Leute,
also
ich bin Connor und ich muss sagen, so ein neues Leben ist ganz schön spannend.
Zuerst einmal die lange Autofahrt, weg von Mama und meinen Geschwistern. Aber ich
durfte Schoßsitzen, und das war okay. Und dann war bei meiner Ankunft ja auch ein
anderer Hund da. Nur schade, dass der mich irgendwie nicht mochte. Er hat wohl
geglaubt, ich sei nur zu Besuch und als er merkte, ich bleibe, da hat er mich richtig
angegriffen. Wie kann er auf so was Niedliches, wie mich, eifersüchtig sein?
Puh, da hatte ich schon Angst. Frauchen hat auch die ersten 14 Tage ständig auf
uns aufgepasst, damit nichts passiert.
Und mittlerweile habe ich den alten Knochen - schließlich ist Hannibal ja schon so
alt, älter, wie meine Mama und Papa zusammen -
ganz schön flott gemacht. Es hat eine
Weile gedauert ihn zum Spielen zu bewegen, und wenn ich ehrlich bin, könnte ich mir
das auch noch viiiiieeel besser vorstellen, aber
er tobt schon ab und zu mit mir herum.
Nur versucht er mich immer unterzubuttern. Na, er kann wohl nicht anders.
Und diese Woche war er irgendwie besonders grantig; hat mich immer angemault, wenn
ich mit ihm spielen wollte. Aber dann hat er mehrmals gebrochen - er war wohl
wirklich krank. Dafür soll ich Verständnis zeigen, sagt Frauchen. Na, aber man darf
doch wohl ab und zu fragen, ob er nicht doch spielen will.
Was ich noch nicht verstehe ist die Sache mit meinen Geschäften. OK, im Bettchen
macht man nichts, aber die Wohnung ist doch groß genug, um sich hier und da zu
erleichtern. Na ja, wenn meine Leute das meinen, dann werde ich mich wohl dran
gewöhnen müssen, nur draußen zu müssen, aber unpraktisch ist das schon. Ich denke,
ich werde mir auch noch ein bisschen Zeit lassen mit Lernen. Obwohl ich ja immer
runter getragen werde. Aber trotzdem ist mir der Teppich lieber, als beim Pieseln
nassgeregnet zu werden.
Und was ich alles nicht anknabbern darf. Puh, das ist eine Menge! Teppiche,
Möbel, Teppichleisten, Gardinen, Schuhe, Bekleidung, nicht einmal den Wäschekorb
darf ich ausleeren, und dann die Blumen, Bücher, Zeitungen, Kabel, usw. - alles
ist für mich Tabu. Gemeinheit!!! Es ist euch ja wohl klar, dass ich immer mal
wieder mit meinen Zähnen danach frage, ob diese Sachen wirklich nicht für mich da
sind. Es könnte ja sein, oder?!
So, jetzt muss ich erstmal wieder ein Nickerchen machen und danach bei Hannibal
anfragen, wie es mit ein bisschen Herumtollen aussieht.
Tschüß, Euer Connor
So ein Welpe hat's nicht einfach, aber Mensch mit einem Welpen auch nicht. Insbesondere,
wenn man "Erstwelpenbesitzer" ist. Da gibt es viel zu lernen, vor allem sich nicht
zu sehr in diese Rolle hineinzusteigern und überbehütend und zu gluckenhaft zu werden.
Wichtig sind Liebe für die Hunde, Schutz, Anleitung, Spiel und Erziehung, aber auch
genügend Freiraum sich gegenseitig kennen zu lernen, zu erziehen, sich zusammenzu-raufen
und vielleicht Freunde zu werden. Das haben wir erkannt, oder besser erkennen müssen,
und danach handeln wir nun.
Wenn die Spiele ab und zu etwas ruppig sind (da werden
öfters Stühle umgeworfen, Figuren fallen um, die Sofas werden verschoben), dann
soll das wohl so sein. Wir räumen halt wieder auf und genießen die Phasen der Ruhe,
die solchen Raufereien in der Regel folgen.
Na, morgen kann Connor sich mal so richtig austoben. Ich habe mich zur
Welpen-Spielstunde
angemeldet. Ich soll eine halbe Stunde eher kommen, damit er nicht sofort als Fremdling
der ganzen Horde gegenübersteht, sondern dass die anderen auf ihn treffen. Hört sich
gut an und die Frau war auch sehr nett. Sie freute sich unwahrscheinlich endlich nach
Ewigkeiten mal wieder eine Englische Bulldogge zu sehen, wobei die letzte wohl der
Typ Qualzucht gewesen sein muss, denn sie erinnerte sich hauptsächlich an ihr Mitleid
mit dieser schnaufenden, o-beinigen, japsenden, kurzatmigen Kreatur. Na, da wird sie
morgen staunen ... es geht auch anders.
Und ansonsten sind wir auf die nächsten Wochen und Monate gespannt. Wird es Connor
gelingen Hannibals Herz zu erobern und ihn zu motivieren, mehr und aktiver an
unserem Leben teilzunehmen? Oder wird Hannibal weiterhin seinem jungen "Bruder"
böse für die Störungen in seinem Leben sein; wird er weiterhin lieber herumliegen
und nichts tun? Werden die beiden - und das hoffen wir stark - zu einer geballten
Ladung Bulldogpower zusammenwachsen, die gerne und oft gemeinsam aktiv sind? Die
Zukunft wird es zeigen.
Copyright © Gabi Mill-Rogel
am 28ten August 2006; Email Adresse
Samstag, August 26, 2006
Besuch von Gloria
Neulich besuchten uns Monika und Angelo Migliorini mit Bulldogge Gloria. Es war
ein kurzer, aber herzlicher
Ausgleich dafür, daß die Drei nicht zum Mai-Treffen des
"VdFEB" hier nach Henglarn kommen
konnten.
Stu mag Gloria. Sie ist ein hübsches, sanftes und zurückhaltendes
Mädchen. Und wie wir unten links sehen, ist sie auch ein Wasser-Fan. Sie warf sich
gleich begeistert in die Altenau :-) Der Spaziergang ging durch die
Spielwiesen der Altenau-Auen.
Das ist ein Spaß :
Gloria leckt sich die
geschlossenen Augen vor Freude,
Frieda macht vor Genuß die Augen zu,
und warum ich hier
die Augen zu habe, weiß ich nicht genau ;-))
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 26ten August 2006; Email Adresse
Donnerstag, August 24, 2006
Ein früher Sonntagmorgen
im schönen Südlichen Eggegebirge, Friedas Zuhause
Bei
Bad Willebadessen gibt es wunderschöne Wanderwege,
die Eggequelle,
Teiche, Wälder über sanfte Hügel hinweg und einen
weitläufigen Tierpark.
So früh am Morgen waren wir die
einzigen Besucher in diesem Tierpark
und freuten uns an den Spätsommer-Blumen und
Früchten, dem
Tau
und den urwüchsigen
Bäumen.
Das Wetter war sonnig und die leicht bewegte Luft erfrischte. Im Tal stieg der Nebel hoch.
Im Zentrum von Bad Willebadessen kann man im Park des
Schlosses/Klosters eine Skulpturensammlung
durchwandern, und in den Klosterhallen ist
zur Zeit eine
Ausstellung der Bilder unserer Freundin
Udalrike Hamelmann zu sehen.
Übrigens kann man in diesem Schloß/Kloster auch ganz wunderbar - in barocker Fülle
- speisen, wie wir es neulich
bei Udalrikes
Geburtstagsfeier erlebten. Vielen Dank, Udalrike :-)))
(Und am Rande : bei all der
Farbenpracht der Bilder wagte ich es, dort
sehr bunt zu erscheinen :-)
Ich liebe Udalrikes Bilder
in ihrer Intensität und
Farbenlust
sehr :-) Und Udalrike ist ein großer Hundefreund :-). Lothar,
sie und Carlos lieben Frieda-Herzchen :-)))
Sie wird ein Bild - mit Frieda drin - malen. Ich bin riesig gespannt und voller
Vorfreude darauf.
An diesem frühen Morgen wurde uns wieder einmal dankbar bewußt,
wie wunderschön wir hier mit Frieda :-)
leben.
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 24ten August 2006; Email Adresse
Dienstag, August 22, 2006
Heute erzählt Gastblogger "Oskar" (Jan ;-) Peters
Zu Besuch auf dem Welshof
Ich, Bulldog Oskar, freue mich immer riesig, wenn wir mit dem Auto
unterwegs sind! Aber ganz besonders freue ich mich, wenn die Fahrt etwas länger dauert.
Nicht, dass ich es schön finden würde so lange in der Hitze dieses Sommers im Auto
zu sitzen. Nein! Aber wenn wir über 2 Stunden unterwegs sind, geht es
zu Besuch zu
Leo und meiner besten Freundin, der Möpsin Wilma. Sie ist vor knapp einem Monat bei mir in
Berlin ausgezogen und hat sich auf den Weg ins schöne Mecklenburg gemacht,
wo sie den ganzen Tag mit Leo, dem Leonberger, toben kann. Ich besuche sie
so oft es geht, denn sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie war zwar immer
sehr aufgedreht, aber das hat wenigstens auch mich mal sportlich gefordert.
Wenn ich
Wilma nun monatlich treffe, dann ist immer riesig was los auf dem
Welshof. Das ist genau die richtige Abwechslung
zum Großstadtalltag. Mama Sophies
Eltern haben einen großen Hof mit vielen interessanten Dingen drauf, wie
eine Fischerei und eine große Gaststätte. Auch andere Tiere leben dort:
es gibt Fasane, Schweine und zeitweise Schafe. Das ist total interessant,
weil die alle so komische Geräusche machen und so merkwürdig riechen.
Wir entdecken aber nicht nur ständig neue Dinge auf dem Hof, sondern auch im
Freien. Mama und Papa nehmen uns Drei oft mit in die Wiesen und Wälder rings
um das Dorf. Leo schwimmt dann immer in der Peene
(so ein Angeber). Ich
bleibe lieber mit meinem schönen muskulösen Körper im Trockenen und saufe
Peenewasser, um mich zu erfrischen. Wilma ist zum Glück auch etwas
wasserscheu.
Auf jeden Fall ist es immer lustig, wenn wir zusammen sind.
Umso schwerer fällt uns natürlich dann der Abschied. Leo und Wilma
sind immer ganz traurig, wenn ich wieder zurück fahre. Ich eigentlich auch,
aber ich bin von dem Wochenende meist so geschafft, dass ich schnell im Auto
einschlafe und somit alle Sorgen vergesse.
PS: Mein Papa Jan möchte Euch auch noch etwas sagen :
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Mitglieder vom
'Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.'
im nächsten Jahr (2007) hier in der Mecklenburger Schweiz treffen würden.
Mit den vielen Seen und tollen Wanderwegen in wunderschöner Natur bietet
Mecklenburg viele Möglichkeiten ein unvergeßliches Treffen (oder Kurzurlaub :-)
zu gestalten.
Es wäre schön, wenn wir Euch im nächsten Jahr in unserer Heimat willkommen
heißen dürfen! Jan, Sophie und Oskar!
Copyright ©Jan Peters
am 22ten August 2006; Email Adresse
Sonntag, August 20, 2006
Heute berät uns Gastblogger Murat Karakaya ;-)
Das magische Kraut : Gänseblümchen
Draußen herrschen Temperaturen wie im Wasserkocher (Ende Juli 2006). Ich komme ja
aus dem Süden und bin eigentlich ziemlich resistent gegen warme Temperaturen, sollte
man meinen. Aber bei DEM Wetter schwitzen selbst wir schon nur vom "in der Gegend
rumschauen".
Was unsere Couch-Kojoten durchmachen muss man nicht weiter
ansprechen - aber was
man dagegen für sie tun kann, DAS kann man ansprechen.
Ceanu bekommt das volle Programm. Zuhause liegt er die meiste Zeit im Bad
auf den kühlen Fliesen. Wenn ich dort auftauche
um "was auch immer zu erledigen"
bin ich schon lange zu spät : der Boden ist superwarm
und Ceanu ist nicht einen Zentimer von der Stelle zu bewegen.
Die Badewanne ist etwa 15cm tief
mit kaltem Wasser gefüllt. Dann und wann schlittert
Ceanu mal rein um sich etwas Abkühlung zu verschaffen.
Ab und zu sind wir auch in der Küche und sitzen vor geöffneter Kühlschranktür. Ich
muss aufpassen, dass Ceanu nichts klaut - und Serpil achtet darauf, dass ich
darauf achte, dass Ceanu nichts klaut. Er hypnotisiert uns ja ständig mit seinem Futterblick.
Wir gehen NOTFALLS auch bei Wüstentemperaturen Gassi, aber dann auch
ohne zu toben, gemütlich im Schatten und in Wassernähe. Für alle Fälle haben
wir auch Wasservorräte "am Mann".
Das Beste was man seinem Bulldog jedoch tun kann ist, ihm Gänseblümchenköpfe mit
ins Essen zu mischen. 6-10 pro Tag. Die kleinen Pflanzen wirken Wunder,
sie wachsen nahezu überall, fast das ganze Jahr über vom April bis September,
und sie kosten nichts.
Ceanu hat zuvor immer ein bronchienerweiterndes Medikament bekommen.
Wir sind auf das natürliche Multitalent Gänseblümchen
umgestiegen und sein
Rachen ist frei von Verschleimungen, er ist vitaler und sein Stoffwechsel
läuft auf Hochtouren.
Auch die Schmerzen in den Ellenbogen und der Hüfte scheinen gemildert zu
sein, denn er tobt ruppiger als sonst.
Man sagt dem Pflänchen Schmerz- und Wundheilende Wirkung bei Schürfwunden,
Prellungen, Verstauchungen, Muskelschmerzen und allgemein bei Hautleiden
nach. Außerdem soll es bei Gicht und Rheuma eingesetzt werden.
(Siehe auch Blog-Beitrag
1. Juni 2005 und in der Spalte rechts unter Buchempfehlungen.)
Für die Winterzeit vergrößern wir regelmäßig unseren Vorrat.
Mittlerweile brauche ich Ceanu nur die Gänseblümchen
zu zeigen, und er grast
sie gierig ab wie eine professionelle Vollzeitberufskuh.
Ach ja : Wie ich gehört habe, können dank der
Gänseblümchen auch
Alaska Willie (Siehe auch Blog-Beitrag
1. Juni 2005) und Big Jim mit ganz unverschleimtem Rachen perfekt
durch diesen heißen Sommer laufen und rumtoben !
Aber Vorsicht! Einem Zigeunerbrauch nach bleiben alle diejenigen, die Gänseblümchen essen,
für immer klein ?! ;-))
Copyright © Murat Karakaya
am 20ten August 2006; Email Adresse
Freitag, August 18, 2006
Besuch bei 1en Tag alten Bulldog-Babys :-)
In der letzten Juliwoche, dieser furchtbar heißen Woche, besuchte ich Birgit Braum
um einmal die ersten Lebenstage von Bulldog-Babys zu erleben. Und ich freute mich auch
bei dieser Gelegenheit Friedas wundervollen Vetter Gino (Goombas Dreamboy) wiederzusehen.
Während ich noch in der Eisenbahn saß kamen die Babys in einer Not-OP zur Welt :
Shiny, die Mutter, hatte grünen Ausfluß, das hieß mindestens ein Baby war tot, also
mußte schnell gehandelt werden. Als ich im
Floral Garden ankam begrüßte mich als Erster
mein Liebling Gino überwältigend freudenvoll -
ich liebe diesen Hund wirklich. Birgit sagt,
jeder wolle ihn haben, das läge an seinem glücklichen Wesen und seinen großen,
so intensiv strahlenden Augen.
Dann ging es ins Welpen-Haus zu den 6 Winzlingen, 4 Mädchen und 2 Rüden. Mama Shiny
begrüßte mich freundlich und leckte mir gleich die nackten Füße, als wären diese auch
pflegebedürftige Babys :-) Wir
legten die Welpen an, Shiny war ganz still und geduldig dabei, es tat ihr offensichtlich
gut. Und ich staunte sehr,
wie unterschiedlich diese 3 Stunden alten Welpen sich dabei schon verhielten !!
Das dickste Mädchen
näherte sich robbend, fast schon gehend, so zielsicher und gelassen der nächsten Zitze,
als wisse sie bei allem "wo´s langgeht". Das kleinste Mädchen dagegen war eine
Hektikerin, zappelig und von wild entschlossener Unsicherheit, wo denn nun die beste
Zitze sei.
Die beiden Rüden verhielten sich schlafmützig, einen davon neigte ich sogar für dumm zu
halten - sie schienen nicht zu wissen, was überhaupt angesagt war. Birgit half ihnen
und meinte : "Rüden sind oft Spätzünder wie Jungs auch. Mit denen muß man Geduld haben!" Das stimmte.
Am 2. Tag waren sie dann genau so schlau wie ihre Schwestern ;-)
Die Welpen hatten große Nasenlöcher,
aus denen manchmal etwas Milch wieder hinauslief. Aber sie verschluckten
sich zu meinem Erstaunen nie daran!
Was mich aber am stärksten beeindruckte : sie wuchsen zusehens, wirklich,
man konnte zusehen : abends waren sie schon deutlich größer als morgens - und das kleine
hektische Mädchen hatte nach 4 Tagen sein Geburtsgewicht ver-doppelt und war etwas
gelassener geworden - quirlig wird sie aber bleiben.
Birgit und ich schliefen im Welpenzimmer; es war bei diesem heißen Wetter auch dort
schrecklich heiß. Ich habe Mama Shiny bewundert, wie unbelastet sie durch diese Hitze ihre
Babys versorgte. Sie ist eine Tochter der brasilianischen Hündin mit der riesenbreiten Luftröhre
und super fit. Der Vater dieses Wurfes ist nicht "Gino", sondern der
alte "FloralGarden-Star" (und Wilmas jüngerer Halbbruder)
Robbie. Birgit zieht sich auf diese Art zwei nicht zu nah verwandte
Zuchtlinien heran. Eine dritte wird noch folgen.
Das Leben in einem Rudel
Diese drei Tage lang waren die drei "Haushunde" Gino und die zwei alten Hündinnen Sunny
(8) und Babsy (11) im Haus und Hof meine Begleiter;
Gino sogar auf Schritt und Tritt.
Abends lag meist Gino in meinem
linken, Sunny in meinem rechten Arm und Babsy an meinen Füßen. Ich hatte nicht gewußt,
welch starke, freudige innere Ruhe
diese selbstverständliche, sprachlose Zusammengehörigkeit inmitten
eines Rudels erzeugt. Diese Ruhe macht ganz stressfrei.
Ich war den Bulldogs dankbar für diese wundervolle Erfahrung!
Tagsüber im Garten tollte ich mit James, Beauty und Scarlett herum;
einmal lagen alle drei rangelnd auf mir drauf - das gab blaue Flecken und kostete
mich ein paar Haare. Der alte Robbie (9)
spielte mehr auf die raue Art : er versuchte mich umzulegen, damit er mich sozusagen im
Garten festhalten konnte :-) Dieser rumbalgende Aspekt des Rudelseins schenkte mir etwas,
das ich lachendes Vertrauen nennen möchte. Vertrauen ins "Zusammenspiel"
als einem Lebensprinzip.
Das WELPENrudel machte mir klar, daß Hunde mit einem dominant starken Bedürfnis
nach Nähe geboren werden. Dieser innere Trieb, den anderen immer nah zu sein, erzeugte
im Welpenrudel ganz offensichtlich als Nebenprodukt den Futterneid : dieses
"nahe-sein-wollen" wurde
in Bezug auf die Zitze des anderen als "daran-teilhaben-wollen" ausagiert.
Da dieses Verhalten bei ausgewachsenen Hunden zu Beißereien führen würde,
ist dort der Futterneid,
das "Teil-haben-wollen", durch hierarchische Strukturen im Rudel neutralisiert...
Das stößt einige Gedanken über den Neid in menschlichen Gesellschaften an ...
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 18ten Juli 2006; Email Adresse
Mittwoch, August 16, 2006
Heute unterhält uns Gastblogger Murat Karakaya
Der Ball und sein Hund :-))
Ceanu´s Igelball ist sein "Schatz" :-)
Ein Heer von Ärzten, Psychologen, Hundetrainern und Tierflüsterern beißen sich die
Zähne daran aus, Spiele für unsere Vierbeiner zu entwickeln.
Das, was sich Ceanu heute ausgedacht hat, geht auf keine Kuhhaut. Lest selbst :
Ceanu liebt Bälle
immer und über alles. In einem Naturpark spazierten meine Frau, der
Kleine und ich wieder der Abendsonne entgegen, und irgendwann nach 2 Stunden
wollten wir die "Heimreise" antreten - als uns auffiel, dass
Ceanu ständig seinen Ball augenscheinlich vergaß.
Da er das Kommando "Such" kennt, konnte er sich einige Male dazu durchringen seinen
Ball auch mitzunehmen; aber nur ganz kurz, dann lag sein Balli wieder irgendwo
rum. Iiiirgendwo da hinten..... in der Botanik.
Bald konnte man in der Dunkelheit kaum seine Hand vor Augen erkennen,
und wir waren auch
langsam müde, und es machte keinen Spaß sich alle 5 Meter umzudrehen um zu sehen,
ob Ceanu seinen Ball noch im Mund hatte (hatte er natürlich nicht!)
Also hieß es Ball einpacken und los. Nur... wir hatten unsere Rechnung ohne
Ceanu gemacht, der immer genau den Moment abpasste, bis ich mich zu seinem
Spielzeug runterbückte um mir dann mit dem Ball, den ich gedanklich schon
in der Hand hielt, davonzurennen.
Also vom Spielprinzip eigentlich ganz einfach. In etwa wie:
"I can reach the fence in 2.8 seconds! Can you?"
Ein Bulldog ist IMMER schneller am Ball.
Das Spielchen spielte er ´ne Weile mit mir, dann endlich hatte ich es geschafft. Ich
hatte den Ball und "die Macht !!!" ( So wie derjenige, der zuerst die Fernbedienung
in der Hand hält :-)
Mein Fairness-Gefühl spielte mir allerdings einen Streich und ich konnte diesen
grossen traurigen Kulleraugen einfach nicht widerstehen. Also eine Runde
Ballholen, aber dann sollte es wirklich nach Hause gehen.
So flog der Ball in einen kleinen Bach, aus dem Ceanu sein Spielzeug ohne Problem
rausfischte. Zum Problem wurde eher, dass ein Hund sich nun mal schüttelt
wenn er aus dem Wasser kommt,.. Ceanu tut das immer ganz speziell und am
liebsten direkt bei uns.
Meine
Frau war schon für die anschliessende Grillparty gekleidet und so ging
das Gerenne und Gedrängle um die Wette unter Gelächter und Gekreische durch
Wald, Wiesen und Büsche Richtung Auto los - zwar nicht in 2.8 Sekunden, aber
wir waren nahe dran, LOL!!!!
Der beste Spruch zum Ball :-)
Das Wochenende war unglaublich voll mit Action, denn unser 15jähriger
Dogsitter Mikail hat bei
uns übernachtet, während meine Frau in den Norden für einen Kurzurlaub gefahren
ist. Beim Gassigehen sind wir an einem Kindergarten vorbeigeschlendert. Natürlich ist
Ceanu ein großer roter Ball im Garten aufgefallen, den man dort vergessen
hatte. Nur leider kam er nicht an ihn ran, denn ein mannshoher Zaun versperrte
uns den Weg. Das ärgerte ihn natürlich ungemein, und er gab uns das lautstark zu verstehen.
Mikail schüttelte lachend den Kopf und umschrieb Ceanu's Ballfetischismus mit dem
wundervollen Statement:
"Ceanu und Ball gehören zusammen wie Siegfried und Roy"
LOL!!!! :-)))
Copyright © Murat Karakaya
am 16ten August 2006; Email Adresse
Montag, August 14, 2006
Heute erzählt Gastblogger Murat Karakaya über :
"The Certified Bulldog-Sitter" :-)
Es gibt viele Menschen auf der Welt, die etwas von Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit
halten, aber wenige, die etwas davon verstehen. Unser Dogsitter, oder Babysitter
wie wir ihn nennen, denn Ceanu ist nunmal unser Baby, versteht etwas von
den o.g. Tugenden. Und.....
... er liebt Bulldogs, am liebsten Englische und am dollsten unseren.
Für Ceanu sind alle Menschen seine Freunde, aber Mikail ist sein bester Kumpel. Auf
Mikail ist absolut Verlass. Er ist da, wenn man ihn braucht. Immer. Unter
allen Umständen. Jederzeit. Sein Slogan: "Nicht verSagen, Mikail fragen...
und dann verSagen," :))
Der Junge ist 15 Jahre jung und hat eine Stunde Fahrt bis zu uns. Er
nimmt sie bei Wind und Wetter in Kauf. Ich sehe jeden Tag Menschen in seinem Alter,
denen ich Ceanu bei bestem Willen
nicht anvertrauen würde. Mikail ist einer der glorreichen Ausnahmen, die
Besseres im Sinn haben als Drogen und Leute "abziehen" (umgangssprachlich
für Raub mit evtl. Gewaltanwendung), nämlich:
Wrestling, Musik und Bulldogs.
Manchmal überschneiden sich die Arbeitszeiten meiner Frau mit meinen.
Und manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Ceanu 3-4 Stunden alleine bleibt.
Das ist aber auch schon das Maximum. Ceanu trauen wir mehr zu, aber wir
WOLLEN ihm nicht mehr zumuten. Immerhin fehlt er uns genauso wie wir ihm, und da ist es
gut wenn man zumindest
seinen besten Kumpel dabei hat, bis die Rudelchefs wiederkommen.
Mikail hat sich das Bulldog-Buch von I. Angehrn gegriffen, und er weiss inzwischen
mehr über diese Rasse, als vermutlich alle anderen in seinem Alter.
Er wünscht sich seinen eigenen Bulldog und möchte auch mal gern eine Bulldog-Geburt
miterleben.
Also ich finde, er und seine Familie haben die besten Vorraussetzungen um einen
Bulldog zu halten. Eine gute
Züchteradresse, Haus und Garten, eine tierliebe
Familie, einen potentiellen Spielkameraden für ihren Bulldog - aber das Allerwichtigste:
einen zuverlässigen, bulldogerfahrenen Jungen mit einem Kindheitstraum.
Jeder, der auf
sein Bulldogjunges warten musste, kennt dieses Gefühl.
Wenn Mikail wüsste, dass er sicher "Einen" bekommt, würde er, wie er sagt, "um
sein Leben sparen."
Schön zu wissen, dass da
jemand ist, dem man blind vertrauen kann. Meiner Meinung
nach ist Mikail absolut bulldogtauglich und ich werde alles daran setzen,
dass auch sein Traum einmal in Erfüllung geht, der Traum des "Certified Bulldog
Sitter".
Copyright © Murat Karakaya
am 14ten August 2006; Email Adresse
Samstag, August 12, 2006
Heute beschreibt Gastblogger Murat Karakaya :
Ceanu´s "Mief-Quirl de Lux"
Ein Entertainment aus Pärlin :-)
2. August : Meine Frau, Ceanu :-) und ich haben heute FREI.
An so einem freien schönen Tag unternehmen wir gerne allesamt etwas, ...
aber die
Hitze macht einem gut zu schaffen. Selbst uns "Hautatmern" ist das bei über
35’C eine Tortur. Daher sind wir erstmal in das topklimatisierte Einkaufszentrum
zum shoppen gegangen - für Ceanu! Ventilatoren
und Getränke sind derzeit, wen wundert’s, die absoluten Verkaufsschlager im
Handel und zudem nahezu überall ausverkauft.
In Deutschland rechnet man ja jeden Tag damit, dass es schlagartig kühler wird
oder es zumindest in ein typisches Schmuddelwetter wechselt, deshalb haben
wir so lange mit dem Kauf gewartet.
"Ist doch bald wieder Herbst!" haben wir uns auch schon sagen hören !
Nun findet man kaum noch welche !
EINEN Laden haben wir dann doch gefunden, wo noch ein letzter
Ventilator im Regal stand. Ich sag euch, "Dat Ding is HighTec-PUR!
Die Berliner würden es schlichtweg "Miefquirl", die Nordmannen vielleicht "Dreckschleuder"
nennen. Dabei sieht es noch nicht einmal aus wie ein Ventilator. Ich finde,
der könnte im einer neuen "Star Wars Episode" eine gute Figur als
Espressobeamer machen.
... hundegeeigneter, bulldoggetesteter Ventilator :-) !
Kaum 40cm hoch in edler Silberfarbe und schlichtem Säulendesign gehalten pustet
es kühle Luft in das Zimmer. Und zwar schwenkend um 160Grad herum, geräuschlos,
und man kann ihm mit einem Knopfdruck "sagen", dass er in kurzen Zeitabständen
mal mehr und dann wieder weniger Luft durchpusten soll - eine spezielle Funktion
um Hunde und Katzen vor unliebsamen Erkältungen, bzw Entzündungen der Netzhaut
im Auge zu bewahren !
Ceanu scheint auch eine gute Meinung von seinem neuen Spielzeug zu haben. Er
probiert noch immer aus welche Lümmel-Ecke des Zimmers am besten klimatisiert
ist. Unser Fazit: Sehr empfehlenswert und bulldog-getestet!
Copyright © Murat Karakaya
am 12ten August 2006; Email Adresse
Donnerstag, August 10, 2006
Heute erinnert sich Gastbloggerin Doris Ehrenstein
Was ein Bulldog will, das tut er !
Talkeetna, 29. Juli : Guten Morgen Cornelia, Stu und Frieda,
wie ich aus den Nachrichten erfahre und lese, habt Ihr
immer noch schreckliche Hitze.
Dabei fallen mir zwei nette Episoden mit meinen früheren Bulldogs
Anka und Nelli ein.
Es liegt schon Jahre zurück, ich lebte zu der Zeit in der Nähe von Köln.
Und es herrschte auch sehr heißes Wetter ...
Luftmatratze ...
Es war sehr heiß und schwül, und
ich fuhr mit meiner Tochter und meinen beiden Bulldogs
Anka und Nelli zum Schwimmen.
Wir fuhren an einen See in der Nähe und setzten uns zunächst ans
Ufer. Dann begaben wir uns zum Wasser : aber Nelli blieb wie
angewachsen am Uferrand stehen und schrie ! Sie war nicht
zu bewegen auch nur einen Meter näher ans Wasser zu gehen.
Anders jedoch Anka : ehe ich mich umgesehen hatte schwamm sie bereits -
ich hinter ihr her. Sie schwamm sehr zügig auf etwas großes Grünes weiter draußen im
Wasser zu. Und siehe da, das "Grüne" war eine Luftmatratze, auf der sich
eine junge Frau sonnte.
Anka versuchte auf die Luftmatratze zu klettern. Die schwankte, die junge Frau
schrak auf und sah Ankas Gesicht direkt neben sich aus dem Wasser gucken und
schrie los ...
Anka ließ sich auch durch dieses Schreien von nichts abhalten. Sie startete
einen neuen Versuch und ... es ging alles so schnell,
die Frau fiel ins Wasser, und Anka ruhte sich auf der
Luftmatratze aus.
Ich entschuldigte mich. Die junge Frau und ich schwammen nun zu der noch immer
schreienden (nicht bellenden) Nelli zum Ufer. Inzwischen hatte sich die Frau
beruhigt und sagte, sie wäre starr vor Entsetzen gewesen, sie glaubte ein schnaufendes,
blasendes Ungeheuer wäre aus dem See aufgestiegen.
... und Paddelboot
An einem Sonntagnachmittag fuhren wir zum "Haus am See" in Köln. Ein sehr nettes
Restaurant und Cafe.
Bei der Hitze saßen alle Gäste auf der Terrasse oder fuhren Tret- oder Paddelboot.
Ich stand mit Anka und Nelli am feuchten Ufer.
Diesmal ergriff Nelli die Initiative,
rannte los über den Steg und sprang in eines der Paddelboote rein. Das wäre weiter nicht
tragisch gewesen,
wenn nicht die Dame im weißen Kostüm und der Herr in weißer Hose und Hemd
schon darin gesessen hätten. Nun saß Nelli zwischen ihnen in der
Mitte des Paddelbootes !
Die Bekleidung der beiden Bootsfahrer war jetzt weiß mit dunklen Punkten.
Sie stiegen leicht benommen aus.
Ich rannte zum Steg, entschuldigte mich bei den Herrschaften, gab ihnen meine Adresse
und bat sie, die Kleidung in die Reinigung zu bringen. Sie waren immer noch stumm vor
Schreck ...
Nelli war jedoch nicht aus dem Boot zu bewegen; schließlich zog ich meine Schuhe aus,
ging ins Wasser und zerrte sie aus dem Boot.
Eine Rechnung habe ich nie bekommen.
Dies sind die beiden Geschichten, über die wir so oft gelacht haben.
Liebe Grüße, wir telefonieren, Doris
Cornelia, heute steht in der "Anchorage Daily News", daß
ein Bulldog mit Namen "Tank" aus Soldotna (wir waren dort vor 2 Jahren)
ein 15-jähriges Mädchen vor der Entführung rettete!
Hier der Zeitungsausschnitt. Meine Nelli hat mich ja auch mal vor einem Überfall
gerettet. Darüber ein andermal.
Copyright © Doris Ehrenstein
am 10ten August 2006; Email Adresse
Dienstag, August 8, 2006
Frieda : ein Jahr in Deutschland

Am 8. August 2005 landete Frieda mit mir in Deutschland. Das Foto oben links zeigt sie
an ihrem 1. Tag in ihrem Zuhause bei uns.
Auf dem Foto daneben ist sie 1 Jahr älter. Es läßt mich immer wieder staunen, wie sich der
beeindruckende Bulldogkopf aus so einem "Baby-face" entwickelt !
Und hier das Halsband "Little Dog University", mit dem
Frieda anreiste, im Vergleich zu ihrem heutigen !
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 8ten August 2006; Email Adresse
Samstag, August 5, 2006
Heute erzählt Gastbloggerin Helen B. Abby
Winston Montana Brown
July 16 : Hi Stu and Cornelia,
I just visited your Bulldog Blog and it gives me
such happiness to look at the photos. There seems to be a new one where the
dear
Bulldog is trying to get some tid bits from a plate on the table. His, her
face is just wonderful. I have Wilma's picture right next to my computer,
the one where she is rolling
on her back laughing.
A friend came over and helped me scan and send these two photos to you.
They are both of the infinitely wonderful Winston Montana Brown, so name
because he was born in a tiny town in the state of Montana called "Big Timber."
This was about 40 years ago and he was my third of four wonderful Bulldogs.
Meeting Winston was kind of an amusing story because at the time I was living
in Montana in a town about 25 miles away from Big Timber... I was working at a
trucking company and earning $2.10 an hour - even a pittance then so I had
little money to spend on a Bulldog without writing home to my dad for the money.
He would have sent it gladly because he too loved Bulldogs and was just a
generous man-- anyway. I took my last, $125.00 in my checking account and
wrote a check for Winston, an 8 week old puppy.
We lived happily in Montana for
a year or so and then missed home in San Francisco too much and moved back to
the city. While in Montana though the owner of the trucking company was
very enlightened. He permitted all the employees to bring their dogs to work
and they did. Winston was the only puppy though and was just loved by
everyone and as you can imagine he was very well socialized though I think Bulldogs
"come that way" because they are just so sweet that people are attracted to
them.
He lived to be 15 which is a very unusual long life for a Bulldog and was
pretty healthy. The Bulldog flower
photo is of Winston in Montana at about one year old.
The Christmas picture was taken about 3 years later in my fathers house in San
Rafael. Note the scarcity of ornaments on the low branches. Winston had
removed them... We thought him so clever to do that and his strong jaws never
broke one. As you can see he was very pampered and much loved like Wilma and
Frieda.
Hope you like the photos. I will select some of the other wonderful
four Bulldogs, Noel, Amy, and Oliver and send them along
with brief stories.
Hope all is well. Helen
July 11 : Hi Stu, Cornelia and dear Frieda too of course,
... The commemorative stamp is very interesting... I bought two of them at a
stamp show here in Marin many years ago. If I can find the second one, I will
send it to you and Cornelia. The other one I framed and I'll try to get it
xeroxed ...
... Hugs to beautiful Frieda. I think that photos of her as she conducts her
daily activities, up and down the side margins of your blog would be a wonderful
artistic addition. Ha!
Copyright © Helen B. Abby
am 5ten August 2006; Email Adresse
Donnerstag, August 3, 2006
"Goomba´s Berta" - der Shooting-Star ;-)
Browntrout Publishers (USA) sind auf Tierfotographien spezialisiert. Sie bringen
unter anderem
jedes Jahr circa 7 verschiedene Bulldogkalender, in vielen Formaten, heraus.
Daneben gibt es diverse Geschenkartikel für Hundefans.
Von 15 Hunderassen gibt es z.B. Notizblöcke mit dem kleinen Foto eines besonders typischen
und freundlichen Hundes der jeweiligen Rasse : auf jedem Blatt oben links.
Eine dieser 15 Rassen ist unser Bulldog : gerade ist
solch
ein Notizblock ($ 5) herausgekommen. Das Tolle daran : ein Foto von
"Goombas Alaska Queen" = "Berta Ehrenstein" ziert jedes einzelne Blatt!
Bertas Verwandschaft hier in Germany - Frieda, Dreamboy, Connor und Geschwister -
ist besonders stolz auf ihre illustre Cousine, Schwester,
Tante :-)))
Doris Ehrenstein kommt zum diesjährigen Herbsttreffen des
Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.
aus Alaska angeflogen, leider OHNE Berta und Willie :-)). Sie bringt von diesen Notizblöcken
einige mit. Berta ist AUCH in zweien der Bulldogkalender 2007 : einmal als Valentins-Girl
(Februar) und einmal lustig auf einem Hocker sich drehend (April). Doris bringt ebenso
einige dieser Kalender mit :
Vorzugspreis und natürlich ohne Versandkosten :-). Über die Kalender - und über
die Story, wie es zu diesen Fotos kam - werde ich auch noch bloggen.
Fotos für Kalender ...
sind humorvoll typisierende Sympathieträger für die jeweilige Rasse. Es geht nicht um
deren gerade modische Standard-Interpretation, sondern um Akzente des gemeinsamen Lebens mit
ihnen. Ihre Individualität wird betont. Deshalb sind die Kalender ja so beliebt.
Ausstellungsfotos dagegen ...
... der Hund als Kompensationsobjekt
zeigen fast immer erstarrte Modepuppen in immer gleicher Position. Allein schon diese
so langweiligen "Ausstellungs-Siegerfotos" machen augenfällig, daß hier der Hund
als Kompensationsobjekt persönlicher Bedeutungslosigkeit mißbraucht wird. Man kann daran
erkennen : Status soll verkauft werden; der Hund als Status-Stütze für Status-Bedürftige
... wie beschämend !
Ein SEHR GUTER ARTIKEL zu diesem Thema steht in der
aktuellen Ausgabe (7/8 2006) des
Hundemagazins WUFF. Hier die
Zusammenfassung des Verlages :
... Jahrmarkt der Eitelkeiten der Hundeaussteller ...
Hundeausstellungen: Lust oder Leid?
Der ursprüngliche Sinn von Hundeausstellungen war die Ermittlung der besten für die
Zucht geeigneten Hunde. Heute werden Hundeausstellungen immer häufiger als
abstoßender Jahrmarkt der Eitelkeiten der Hundeaussteller und Züchter kritisiert -
und als Kniefall vor einer Nachfrage, die unsere vierbeinigen Freunde als gequälte
Marionetten missbraucht.
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 3ten August 2006; Email Adresse
Mittwoch, August 2, 2006
"Die Bulldogzunge", noch mehr darüber ;-)
Fortsetzung vom Beitrag 2. Juli, siehe Link unten.
Ich habe in meinen Dateien noch mehr witzige Zungen-Fotos :-) gefunden, deshalb
diese 2. Fortsetzung.
Dieses Foto links
wurde 1993 bei einer Hochzeitsfeier gemacht. Die Braut, meine Kollegin Renate,
liebte Alma
sehr, und deshalb wünschte sie sich
Alma als "Brautjungfer" mit Blumen umkränzt :-))
Alma trug ihren Blumenkranz den ganzen Tag mit Würde!
Als "Brautjungfer" nahm sie natürlich auch am Festessen teil. Sie bekam jeden Gang
auf Tellern serviert; herrlich! Hier verspeist sie (übrigens bedächtig und
gesittet ohne etwas zu verschlabbern)
Rehbraten mit Pfirsichhälften an Johannisbeersauce mit Reis. Der Reis wurde
extra für sie gekocht! Wie man sieht, schmeckte ihr dies wirklich nicht
alltägliche Futter sehr ;-)
Übrigens ist Alma hier schon 12 Jahre alt.
Die beiden Zungen unten zeigen die Kunst des Einrollens ;-). Bei "Chagall König"
sehen wir davon Phase 1, und bei "Oskar Peters" mindestens Phase 2 !
Vom Einrollen ist es nicht weit zum Einziehen. Zunge ein- und Lefzen hochgezogen,
das heißt : "Bulldog, ärgere mich nicht!" :-)))
Ich liebe dieses Foto links sehr. Es ist so ungeheuer typisch für ein
"Ernstes Bulldogwort!" ;-))
Die kleine weiße "Dixie Ramel" will das Zepter übernehmen ;-). Aber "Yacuma Ramel"
meint, sie hat ältere Rechte, oder ??? Wie auch immer,
hier im Bild
scheint diese Frage friedlich geklärt !
Wenn Bulldogs ganz konzentriert etwas voneinander wollen, so
wie hier den Ball, dann ziehen sie die Zunge ein.
Ausgestreckt zeigt die Zunge dagegen
Entspannung an - bis hin zum Tiefschlaf ;-).
Eine Geschichte über Wilmas diebische Zungen-Geschicklichkeit :
Wir schlenderten im Hochsommer mit ihr durch die Paderborner Westernstraße,
das ist die Einkaufsmeile ;-) hier. Vor einer Eisdiele stand ein kleines Kind, das in seiner Hand ein Eishörnchen hielt.
Ganz nebenbei im Vorbeigehen streckte Wilma ihre Zunge raus und mit einem schnellen
Zungen-Griff hatte sie das Eisbällchen sauber
vom Hörnchen getrennt und verschluckt, ohne das das Kind oder seine Mutter diesen Raub
bemerkten. (Und ohne Chance für uns dies zu verhindern :-)
Wir drehten uns nach ein paar Metern noch mal um und sahen, daß das Kind fassungslos
sein leeres Eishörnchen anstarrte ... Wilma war hochzufrieden und wir mußten
grinsten ;-))
Hier ein besonders schönes Profi-Foto
von Wilma mit erwartungsvoller Zunge ;-))
"Summertime, and the living is easy ... " :-)))
Und hier ein
lustiges Zungenbild von Ceanu, von Mikail vor Liebe fest gedrückt ;-)))
Und hier ein
Bild von Henry Tetzlaff aus härteren als den Sommerzeitenzeiten ;-)))
"Sleepingtime, and the living is easy ... " :-)))
Oben Welpe "Emma Culbreth" mit ihrem "Großem Bruder Boti". Eine sehr
liebevoll entspannte Vertrautheit beherrscht diese Szene,
finde ich :-)
Keine Regel ohne Ausnahme : und die heißt "Berta" !
Oben links zeigt "Berta Ehrenstein" ihre Zahnreihe, die gerade wie bei einem
Wolf ist!
Eine Zunge darüber hat aber selbst Doris Ehrenstein
noch nicht rauskommen gesehen :"Die hat keine Zunge!" lacht Doris. Ich
antworte auch lachend : "außer zum Küßchengeben :-)))!"
"Willie Ehrenstein" dagegen zeigt seine Zunge bei Anlaß gern; so wie hier
oben rechts bei
Santa Claus in Alaska : die ganze Situation riecht schließlich nach Leckerli!!!
"Berta Ehrenstein" aber läßt sich durch nichts erschüttern : sie hält ihr Maul geschlossen! Im Ernst:
Sie hat einen so perfekt
hochgewölbten Unterkiefer und nur gerade so viel Vorbiß wie nötig : könnte
ihre Zungen-Zurückhaltung vielleicht daran liegen ? Sie zeigte auch noch NIE
einen Eckzahn.
Da sie ein sehr schlank gehaltenes Muskelpaket ist
(21 kg), hechelt sie im Sommer auch wenig; also auch dann keine
lang heraushängende Zunge als private Klimaanlage :-) ...
Naja, Ausnahmen gibt es immer; Frieda hat inzwischen zwar schon mal kurz geschnarcht;
aber nachts atmet sie immer noch
leise wie ein Windhauch, mit ein bißchen Zunge ...
Als Abschluß dieser "Zungen-Bilder-Folge-Nr.3" ein Foto mit Willies
typischer Rosenblatt-Zunge und Berta, der einzigen mir bekannten Ausnahme vom
Zungezeigen :-)))
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 2ten August 2006; Email Adresse
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Cornelia Savory-Deermann, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen.
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