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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Dienstag, August 30, 2005
Ein gutes Rasseportrait des English Bulldogin Partner Hund, Nr. 9, September 2005, bis Mitte September überall erhältlich.Treffende Wesensbeschreibung, gute Kurzfassung des Standards, schöne Fotos und kritische Beschreibung der derzeitigen Zucht-Situation.
Nun, daß sich die Gemüter sehr oft an unserer Rasse polarisieren, das kennt jeder von uns Bulldog-Freunden.
Mein Lieblingssatz im Portrait: 'In einer Sache gibt es kein Wenn und Aber : Sie (die English Bulldogs) bezaubern einfach durch ihren Charakter!'
Herzliche Glückwünsche zum runden Geburtstag !
Heute wird Bulldog-Freundin Annika Hunger 30 Jahre alt :-) :-) :-)
Annika und ihr über alles geliebter English Bulldog
Anton bei den Wiesen-Spielen in Henglarn im Mai 2005.Ich selbst habe Anton auch sehr gern : er hat ein riesig großes, lebenslustiges und manchmal auch recht wildes 'Herz im Leib' ! Annika, alles Liebe für Dich !
Samstag, August 27, 2005
Wir hatten vergessen wie wild Welpen sind !Frieda ist jetzt 12 Wochen alt, wiegt 8 kg und seit 3 Tagen stehen ihre Ohren - ganz termingerecht - wie Fledermausflügel ab ;-)
Aber nutzen kann man solche Stinkereien auch anders! Frieda bleibt nur gern in ihrem Kennel bei ihrem Spielzeug, solange dessen Tür offen steht. Wir versuchten inzwischen sie zweimal darin einzusperren, als sie für kurze Zeit unbeaufsichtigt bleiben mußte. Und prompt, nach nur 10 Sekunden, machte sie beidesmal darin einen Wut-Haufen, trampelte auch noch darin herum und grellte ('grelles Bellen') empört. So nach dem Motto : 'Das ist Scheiße !!!'. Jetzt weiß ich den biologischen Verhaltens-Hintergrund dieses auch bei Menschen bekannten Gefühls ;-) !
Typischerweise stellen sich die Bulldogohren in der 12. Woche in den Knick zum Rosenohr hoch. Manchmal aber geschieht dies auch schon in der 8. - oder aber erst in der 14. Woche. Ursache ist die Verhärtung des Knorpels in der Ohrmuschel, der den Rosenohrknick bewirkt. Manche Bulldogs haben sehr hoch angesetzte Stehohren, dies ist die Folge von einer sehr frühen Verfestigung des Knorpels. Und Schlappohren, die sich kaum oder nur wenig aufrichten, die sind im Allgemeinen sehr fleischig, das heiß zu schwer, um vom Knorpel hochgeschoben und gehalten zu werden. Sehr viele Bulldogs in Amerika haben solche dickeren Ohren. Diese gelten dort (meistens) nicht mehr als Fehler. - Nun, das über die Ohrenentwicklung habe ich gerade selbst erst gelernt. Bulldogfreund Klaus Steigler fand folgende wirklich sehr informative Webseite (aus England) mit Bildern der verschiedenen Varianten von Ohren, Schwanz, usw usw beim Bulldog. Ebenso werden Hinweise zur Behandlung einiger Krankheitsprobleme gegeben.
Mittwoch, August 24, 2005
Alma und die TiereUnsere English Bulldogs Alma und Wilma liebten Tiere sehr, und wir hoffen, mit Frieda wird es nicht anders sein. Wir gehen nämlich gern mit unserem Bulldog in einen Zoo; es ist herrlich ihre Kommunikation mit den Zoobewohnern zu beobachten :-)) Hier eine Alma-Gechichte :
Wir wohnen auf dem Land. Schafe, Kühe und Pferde weiden zu Almas Freude gleich nebenan; Wisente, Esel und Damhirsche leben in der Nähe.
Kühe scheinen neugierig
und zutraulich zu sein. Sie kommen immer an den Weidezaun galloppiert, sobald sie Alma
sehen. Die macht sich dann ganz klein
Kühe und Alma lecken sich gewöhnlich die Gesichter ab, die Nasen besonders. Stu und ich vermuten, daß die Kühe Alma für ein Kälbchen halten; schließlich ist sie genau so weiß-bunt gescheckt und ihr dicker Kopf ist zweifellos 'bullig'. Für Almas Vergnügen an den Kuh-Küssen hatte Stu die Interpretation, daß es aus dem Kuhmaul wohl nach Pansen röche, und daß dies Alma gefalle. Mir ist diese Deutung aber zu materialistich ! Letzte Woche im Bullenstall bei Verwandten im Emsland allerdings nahm Alma Reißaus, als die schweren Kerle zu brüllen begannen. Offensichtlich war sie über diese unfreundliche Begrüßung sauer, denn sie sah während des ganzen Tages überhaupt nicht mehr zum Stall hin. Und das Pferd vom Hof hielt sie deutlich auf Abstand zu sich, weil neulich eine anderes ihr Fell mal zwischen die Lippen nahm.
... bis ich anfange 'mäh' zu blöken ...
Schafe zeigen sich dümmer als Kühe und auch deutlich uninteressierter. Sie kommen längst nicht gleich
angerannt, wenn sie mich und Alma vorbeispazieren sehen. Alma springt dann so lange um
Unterstützung bittend an mir hoch, bis ich anfange 'mäh' zu blöken. Ich achte
allerdings darauf, daß kein Bauer oder sonst wer mich dabei beobachten kann, aus
Selbstachtung sozusagen. Beim ersten Böken meines Lebens war Alma über diese Töne von
mir zuerst erstaunt - und
dann begeistert, denn die Schafe trotteten tatsächlich langsam auf mein Blöken zu !
Aber ich sagte schon, die scheinen dumm und naiv zu sein, mir diese Töne zu glauben :-)
Solange ich immer wieder mal blöke, lassen sich die Schafe sogar von Alma die Ohren
beknabbern und geküßt wird natürlich auch. Alma bittet mich seitdem beim Anblick von Schafen
immer wieder, für sie die 'Schafanlockung'
zu erledigen. Wir sind eben ein Team :-)
Unser Almachen kapierte garnichts;
Alma kennt auch Löwen, Wölfe und Wildschweine. Im Freizeit- und Tierpark 'Ziegenhagen' entschied sie nach dem ersten Blick auf das Löwenpaar im Käfig
mit diesen tollen Tieren spielen zu wollen. Sie sprang fröhlich und
schwanzwackelnd am Gitter davor hoch. Der Löwenmann schlief weiter, die Löwin aber war
urplötzlich in ein jagendes Wildtier verwandelt. Sie duckte sich, suchte den Absprung
ohne Alma aus den Augen zu lassen. Unser Almachen kapierte garnichts; jagen und gejagt
werden war nicht als Konzept in ihrem Kopf vorhanden : sie lief nicht mal vom
Gitter weg.
Sex hin Sex her ...
Auch ein Uhu versuchte Alma anzugreifen : er stürzte sich von seinem Baum runter und krallte
sich im Schutzgitter direkt vor Alma fest. Er tobte mit seinen Schwingen, daß ich Angst bekam.
Alma dagegen verharrte nur leicht verwirrt. Ich mußte sie fortziehen. Dann zu den Wölfen;
Alma streckte dem Rudelführer ihr Hinterteil am Zaun entgegen, doch wieder eine Enttäuschung
für sie ! Sex hin Sex her, der Wolf ignorierte sie ! Wildschweine, besonders die Frischlinge, sind Almas liebste Tiere. Sie sind neugierig, furchtlos und verspielt - wie sie selbst ! Beim Spaziergang entlang der Alme begegnete uns neulich ein Kamel am Wegesrand, ein Kamel in dickem, lockigem Wollpelz. Alma fand das nur interessant, wir aber waren fassungslos. Bis wir sahen, daß auf der Bachwiese nebenan ein Wanderzirkus sein Winterquartier aufgeschlagen hatte. Das sei ein winterfestes Sibirisches Kamel, wurden wir später aufgeklärt. Alma versuchte das Kamel zu küssen, aber es reagierte leider nur wie ein 'Kamel' ;-) Letztes Wochende auf Juist begegneten wir einem Fasan, einem 'Infanteristen', und zwei dicken Hasen. Alma trottete uninteressiert weiter durch die Dünen; solche Tiere sind wohl einfach zu klein, um ihre hochwohlgeborene Aufmerksamkeit zu erringen ;-) Vielleicht hätte ich als Überschrift wählen sollen : Alma und die 'großen Tiere' ? :-)))
Sonntag, August 21, 2005
Wie kommt man gegen die Extremzucht an ?Teil 2Wer sich einlesen möchte : Teil 1 steht im Blog-Beitrag vom 12. Juli 2005Wer sich vitale, nicht den Standard überinterpretierenden Bulldogs wünscht, der kann privat natürlich ohne Rücksicht auf irgendwelche 'Papiere' mit Elterntieren zu züchten, die ihm gefallen, oder die er subjektiv für gesund hält, oder oder ... Solche Zuchten bzgw. Würfe helfen der Rasse insgesamt aber nicht weiter, selbst wenn sie bestens ausgesucht wurden. Sie haben mehr oder weniger nur eine persönliche Auswirkungen. Will man die Rasse an sich langfristig wieder zu weniger Extremausprägung - und das heißt zu mehr Vitalität - zurückführen, dann kommt man an den Verbänden nicht vorbei, denn nur über die Verbände erreicht man eine gewisse Massenwirkung. Und der FCI als einzigem international bedeutenden Zuchtverband fällt damit LEIDER eine Monopolstellung zu. Noch einmal LEIDER : die FCI läßt pro Land nur EINEN Zuchtverband zu. Also wieder ein Monopol ! Monopole verhindern Wettbewerb, sie zementieren deshalb, wie wir wissen, oft genug ungesunde Zustände - und nicht nur in der Hundezucht :-( Der jeweilige nationale Zuchtverband, der Mitglied der FCI ist, beherrscht also in der Regel in einem solchen (weil monopolgeschützten) Ausmaß die jeweilige nationale Zucht- und Ausstellungsszene, daß man durchaus von 'DEM' Englischen Bulldog aus Deutschland, aus Holland oder aus einem anderen, der FCI angeschlossenen Land sprechen kann. Übrigens ist es einer (von mehreren) Gründen, warum z.B. die USA oder auch Brittanien NICHT der FCI beitreten : sie wollen sich nicht in Bezug auf Zuchtverbände sozusagen 'entdemokratisieren' lassen. Um sich nicht selbst zu isolieren, erkennt die FCI im eigenen Interesse die nationalen Papiere dieser Länder an. Der Englische Bulldog aus Deutschland, der international eine Rolle spielt, ist also ein ACEB-Hund, da der ACEB als Mitglied im VDH/FCI eine Monopolstellung hat. Will jemand in Deutschland mit einem FCI-Bulldog (oder z.B. einem amerikanischen AKC-Bulldog) züchten, ohne Mitglied des ACEB´s werden zu wollen, so muß er sich trotzdem den Zuchtbestimmungen des zuchtbuchführenden ACEB beugen, auch wenn er die Maßstäbe, nach denen der ACEB Zuchtzulassungen erteilt, persönlich als Förderung der Extremzucht ablehnt. Wäre ich selbst Bulldogzüchter, dann würde ich mich nach Wegen umsehen z.B. über die USA zu züchten. Es mag im Grauzonenbereich zwischen Hundezüchter und Hundehändler wohl AUCH (beileibe nicht nur!!) an der Hundegesundheit orientierte Züchter geben, die z.B. über Tschechien, Ungarn usw. FCI-Bulldogs züchten/kaufen, da ihnen die Zuchtrichtlinien des ACEB zu oft zu extreme Bulldogs bescheren. Wohl ungewollt fördert der ACEB durch seine Zuchtziele - wie sie jährlich auf den Super-Shows in Dortmund zu beobachten sind - auch die Bedeutung von sogenannten 'Dissidenz-Vereinen' (Nicht-FCI-Vereinen) in Deutschland. Denn die vielen hiesigen 'Dissidenz'-Vereine erfüllen z.Z. - mit den unterschiedlichsten Spielarten eines English Bulldogs - in hohem Maße die Nachfrage nach Nicht-Extrembulldogs. Es gibt Hoffnung gegen dieses VDH/FCI-Monopolunwesen in der deutschen Hundezucht !! Gegen die Monopolstellung des VDH wird von der 'Delegierten Commission', dem ältesten Hunde-Verband Deutschlands (1879), - sogar mit ersten Erfolgen :-) - beim Bundeskartellamt und bei Europa-Behörden angekämpft. Die Web-Seiten der kynologisch sehr engagierten 'Delegierten Commission' sind in jedem Fall lesenswert ! Wechseln wir von der Tragödie zur Komödie ;-)Frieda entdeckt ihr eigenes 'Outhouse' ('Außen-Haus' = Plumpsklo). Gelernt hat sie nun, daß das 'Big Business' außer Haus zu geschehen hat. Heute morgen ging sie also raus und strikt auf das einbruchgesicherte Gitter über dem Schacht des Kellerfensters zu. Nach kurzem Innehalten dort entschied sie, diesen Schacht zu ihrem Plumpsklo, zu ihrem 'Outhouse = außer Haus Plumpsklo' zu machen. Wir lachten, grinsten ... hmmm: kluger Hund :-), versteht sie etwa Wortspiele ? ...:-)
Für Frieda ist das wundervoll, so eine tolle Patentante, die fast täglich hingebungsvoll mit ihr Raufen, Jagen oder Ball spielt. 'Happy Miss Frieda' ist gar nicht wasserscheu : Regen, Blitz und Donner gehören zum Leben, (lernte sie schließlich bei 'Mama Goomba' in Pennsylvania :-), und ins Baby-Schwimmbad zu springen ist schlicht 'fun' ;-)))
Mittwoch, August 17, 2005
Heute erzählt Gastblogger Andreas RiedelBullyfreude ist LebensfreudeUnter diesem Motto stand unser letztes Wochenende. Freund Börney kam mit seiner bezaubernden Freundin Anette und dem süßen English Bulldog Paulchen für zwei Tage zu Besuch. Drei Rüden (zwei English Bulldogs : Paulchen und mein Big Jim, und mein French Bulldog Tyson) auf einem Haufen, 'ob das man gut geht' dachte ich noch am Samstag vormittag.'Bullyfreude ist Lebensfreude' meinte Börny darauf hin leichtmütig ... und er sollte Recht behalten.
Gerade die English Bulldogs sind so
herrlich unkompliziert im Umgang mit anderen Hunden. Lediglich Tyson, unser
kleiner Frenchie, versuchte manchmal 'sein' Revier zu verteidigen. Seine Versuche
prallten allerdings wirkungslos an dem sonnigen Gemüt von
Paulchen, dem knapp
10 Monate altem English Bulldog von Börney und Anette, ab.
Montag, August 15, 2005
Häuptling Frieda ...
Hier fand Frieda ihre Häuptlingsfeder am Wegesrand !
Wohl eine Habichtfeder - aber nur, weil es Adler bei uns nicht mehr gibt ;-) !! Stu steckte sie ihr an, bevor sie ein Opfer ihres Milchzahngebisses wurde :-))) Frieda geht von Anfang an an der Leine. Manchmal bleibt sie stehen und betrachtet die Welt um sich herum mit Staunen. Sobald wir dann mit ihr sprechen begleitet sie uns neugierig weiter. Aber zu Hause ist sie eine Wilde : Sie knurrt sogar, wenn wir mit ihr rumbalgen. Sie ist eine riesige Freude für uns. Aber alles hat so seine Stinkeseite : sie macht bestimmt 7mal am Tag ein Häufchen ... 3 davon landeten, bevor sie selbst oder wir sein Nahen erahnten, auf dem Teppich ...
... bekommt schöne Geschenke !
Unsere Freundin Regina Reppenhagen schenkte uns zur Begrüßung von Frieda einen
Golfschlägerschützer in Form eines Bulldogkopfes (was es nicht alles gibt, siehe Foto links)
- mit dem kann man zweckentfremdet :-) fast Kasperle-Theater mit Frieda spielen.
Und diese
irre Tasche
fand Regina auf dem Libori-Rummelplatz in Paderborn !!! DANKE, Regina und Manfred Doris Ehrenstein schenkte Frieda (oder mir ? ;-) für den Rückflug nach Hause eine kleine Schminktasche, die sie auf einer Show in Anchorage gekauft hatte. DANKE, Doris. Ich bin immer wieder überrascht, wie beliebt der Bulldog als Symbol für so unterschiedliche Lebensbereiche wie Sport, Spannung und Schönheit ist. So als wäre er der 'bessere Mensch'. Vielleicht ist da was dran ??? ;-))) Dianne mailte noch Fotos von uns in Pennsylvania
Foto oben: vor Diannes Haus in 'Home'Im Petsmart in Pittsburgh kauften wir vor dem Rückflug für Frieda noch ein schönes, mäh-mäh-machendes Spielzeug-Schaf und ein MiniMini-Halsband 'Lil´ Dog University'. Schließlich hatte Stu gesagt : 'Mit einem häßlichen Hund kann ich leben, aber NICHT mit einem DUMMEN!' ;-)) Und als wir hinausgingen trafen wir vor der Tür auf einen sehr stürmischen, sportlich großen Bulldogrüden, gezüchtet in South Carolina, wie uns der Besitzer sagte. Dieser Mann war so begeistert von Frieda, daß er sich gleich Dianne´s Karte geben ließ, um seinem Bulldog-Boy ein 'Girl like Frieda' dazu zu kaufen :-) ! Wir waren superstolz und lachten vor Freude :-)))
Samstag, August 13, 2005
Heute erzählt Gastbloggerin Karin WettsteinEine Reise nach OstböhmenEin kleines Abenteuer : meine Englische Bulldogge Britta und ich waren mit Freuden in Ostböhmen. Ich weiß nicht mehr wie wir auf diese Idee gekommen sind. Etwa so : man könnte sich ja mal etwas in Osteuropa anschauen.
Bei uns am Ort gab es riesige, weite Wiesen, die alle noch
mit der Hand gemäht wurden. Ich, und besonderes Britta, fanden diese
herrlichen Blumenwiesen natürlich ganz toll zum Laufen und Spielen.
Auf ihnen gibt es jede Menge Vögel. Ich habe noch nie
Positiv ist mir aufgefallen wie gepflegt die Hunde und Katzen sind. Nicht so wie in südlichen Ländern total verlaust und abgemagert. Ich habe auch keine Zwingerhunde entdeckt. Im Gegenteil, die Hunde laufen alle frei. Auch in Städten, wie z.B. Landskrone, laufen sie in der Fußgängerzone - ohne Leine - mit ihren Besitzern. Britta musste ich leider anleinen, weil die Tschechen sehr vertrauensvoll sind und oft ihre Türen offen stehen haben. Eine offene Tür ist für meine Maus einfach zu verführerisch. Da hilft kein Rufen, da sind beide Ohren zu. Sie denkt wohl eine offene Tür ist eine Einladung zum Leckerlie suchen. Mit dem Hund essen zu gehen kann schwierig werden, da in den Lokalen Hunde nicht erlaubt sind. Aber mit Hund auf der Terrasse oder im Biergarten der Gasthäuser, das ist kein Problem. Nun, wir hatten super Wetter und die 'Außenanlagen', wie wir sagten :-), waren immer schön, die Zimmer (und Badezimmer) dagegen sehr einfach, aber ordentlich. Die Armut und Arbeitslosigkeit der Landbevölkerung erschreckte uns allerdings, aber alles in allem war es ein sehr schöner (und preiswerter) Bulldog - Urlaub !
Donnerstag, August 11, 2005
Frieda hat entschieden !!!Frieda, unser neuer Welpe, mußte aus den USA abgeholt werden. Stu und ich wollten einen Goomba-Bulldog haben, da Doris´zwei Goomba-Bulldogs und Birgit Braums 'Goomba Dreamboy' uns mit ihrem so völlig zauberhaften Wesen regelrecht bezirzt hatten. Außerdem sind sie gesund und auch noch schön, also schlicht Traumhunde :-))) In den USA gibt es sehr viele Bulldogzüchter unterschiedlichster Ausrichtung und Qualität. Doris hatte 2 Jahre lang recherchiert, bis sie sich für 'Goomba' entschied. (Ohne Fleiß kein Preis, DANKE Doris.)
Die Anreise zur Züchterin Dianne Benham im winzigen Dorf Home in Pennsylvania
war ziemlich abenteuerlich :
auf dem Flugplatz
Pittsburgh
wollten Doris Ehrenstein (sie flog aus Alaska an)
und ich uns treffen, und wir liefen 2 Stunde nur irgendwie
aneinander vorbei; Doris rief Stu an, ob ich überhaupt angekommen sei ... dann verfuhren
wir uns bei all den Straßenbaustellen gewaltig ... und statt um 3.00 Uhr landeten wir erst
um 9.00 bei Dianne.
Das minderte zwar den Nervenzustand, aber nicht die gute Laune. Dianne lebt paradiesisch am Rande von hügeligem Urwald, der bis zum Horizont reicht, blühenden Wiesen gegenüber und einem Bach. Diese relative Einsamkeit hat aber auch Nachteile: verrottete Telefonleitungen und der nächste gute Tierarzt lebt 2 Fahrstunden entfernt. Übrigens züchten sie und ihr Mann Blake auch Araberpferde. Diannes Herz gehört aber - seit sie 5 Jahre alt ist - ganz und gar den Englischen Bulldogs. Dianne Benham begann ihre Zucht vor 35 Jahren mit einem Sohn des berühmten, in den USA gezüchteten English Bulldog 'Marinebulls All the Way', dessen Bild ich in einem alten Heft (1976) des deutschen Zuchtvereins CEB fand. Auch Wilma stammte - wie Frieda - von diesem Bulldog ab, denn Wilmas Ur- und Großvater 'Rusty', ('Bedfords Coventry Prince') den ihre Züchterin Birgit Braum damals aus den USA importiert hatte und der Weltsieger wurde, ist eine Linienzucht auf diesen 'Marinebulls All the Way' gewesen, genauso wie ihr heutiger, ebenfalls aus den USA importierter 'Dreamboy' es ist. * Jedenfalls : Frieda ist verwand mit Wilma! *
Sie wackelte mich
auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an ...
In Diannes Haus begrüßte uns zuerst ihr inzwischen 7 1/2 Jahre alter Champion Macho.
Macho ist der Erzieher;-) der Welpen; sie lieben ihn, turnen auf ihm herum ...
wie ich sogleich sehen konnte. Drei Welpen waren da, auf Wunsch wären wir aber noch
zu 2 weiteren Goomba-Würfen in der Nähe gefahren. Nun, der Wunsch bestand nicht mehr,
als Frieda mich zu erobern beschloß :-) Ihre Geschwister knabberten an meinen Schnürriemen,
Frieda aber bestand darauf hochgenommen zu werden und mein Gesicht zu küssen.
Sie wackelte mich
auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an und sah mir direkt in die Augen.
Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ...
Später dann klaute sie Macho sein Quietschspielzeig und rannte damit raus in den Garten.
Diese Frieda-Pause nutzte ich, um mich zu ihren Geschwistern herunter zu beugen;
ich wollte diese streicheln.
Sofort kam Frieda von draußen reingerannt und schob sich energisch dazwischen. Auch
den großen Macho versuchte diese kleine, 9 Wochen alte Person
wegzuschubsen, als ich ihn streichelte. Eifersucht :-)
Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ...
Ich war glücklich.
Das Wetter in Pennsylvania war heiß und sehr schwül. 30 Grad Celsius mindestens. Ich
fühlte mich wie in den Tropen. Diannes Bulldogs litten sichtlich weniger unter
diesem Klima als ich - sie waren es ja auch gewohnt und tobten auf den Wiesen am Haus
voller Lebensfreude glücklich herum.
Ich hatte schöne - NICHT DEN STANDARD ÜBERINTERPRETIERENDE - Bulldogs schon in Süd-Kalifornien, Hawaii und Australien
herumtollen erlebt. Und jetzt in diesem schwülen Pennsylvania wieder. Es gibt sie,
die gesunden English Bulldogs - natürlich nicht nur - aber BESONDERS in den heißeren
Weltgegenden.
Ich war glücklich.
'It´s a honour for both sides'
Dianne hätte mir natürlich die Wahl gelassen, aber sie hatte diese Frieda für mich
vorgesehen, da sie der beste Welpe ihrer Würfe der letzten Zeit sei. Auch Doris sagte,
dies würde eine wunderschöne Hündin werden. Dianne wollte nur den besten Bulldog nach
Deutschland geben : "it´s a honour for both sides", diese transatlantische Transaktion :-),
meinte sie. Ich habe ihr versprochen Frieda auch auszustellen. (Sie wird beileibe kein
Extrembulldog, sie hat deutlich Hals, Nase und Nasenlöcher, starke längere Beine und
einen längeren Rücken ... mal sehen wie sie sich weiter entwickelt ...)Nun, die Wahl hat Frieda selbst (im Sinne Dianne´s) getroffen : SIE wollte MICH !!!
... sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2 stündigen Fluges.
Frieda hat ein völlig robustes Gemüt : sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2
stündigen Fluges. Sie hatte ihren Kopf, mitsamt Seitenstoff ihrer Transporttasche, fast
die ganze Zeit auf meinen Fuß gelegt und schlief vertrauensvoll.
Die Formalitäten für solch einen Transport sind nicht sehr kompliziert.
Wer Genaueres wissen möchte,
der kann mir mailen. Als Fluglinie kommt allerdings nur United Airlines
in Frage : nur hier darf ein Hund bis zum Gewicht von 10 kg in der Kabine mitreisen.
Die Damen im Reisebüro First hatten alles Nötige hochgradig kompetent für mich
geregelt, DANKE. Jana und Ronja lieben Frieda, wie sie Wilma liebten ;-)
Wilmas Freundinnen Ronja und Jana begrüßen Frieda begeistert.Besonders Jana, sie wohnt nur ein paar Häuser weiter, freute sich riesig auf Frieda : "mein Bauch tut vor Warten schon weh", erzählte sie mir letzte Woche. Und jetzt die große Begrüßungsfreude ... Jana und Ronja sind wirklich Fans; sie ließen sich begeistert von Frieda in die Füße und die Hose zwicken, und sie waren stolz auf die winzigen Löcher von Friedas spitzen Milchzähnchen :-)). Als ich ihnen zur Warnung meine kleinen Löcher im Bein zeigte, lachten sie nur und balgten mit Frieda weiter. 'Frieda, schmeiß mich um !' hieß das Lieblingsspiel ;-) Frieda-Baby schlief anschließend 3 Stunden lang und träumte mit zuckenden Beinchen und Zähnchen von mehr ... Carol und Lucie grüßen
Montag, August 8, 2005
Frieda ist da :-) :-) :-)![]()
Darf ich vorstellen : unser neuer Welpe Goomba's Happy Miss Frieda. Sonntag, August 7, 2005
Ungeduld. . .![]()
Cornelia ist drüben in den USA dieses Wochenende und holt unseren neuen Welpe Goomba's Happy Miss Frieda ab. Ich kann es kaum abwarten und habe alles vorbereitet, wie man sieht :-)
Samstag, August 6, 2005
Heute erzählt Gastbloggerin Jutta NolteWie beschäftige ich mich selbst?Ein Bulldog in der Trennungsphase seiner Menschen
Nachdem sich unsere Tochter und ihr damaliger Freund getrennt hatten, blieben die beiden
sich weiterhin freundschaftlich verbunden. Das hatte für Bulldog Gismo Vorteile !Für Gismo war es toll, dass die beiden sich auch weiterhin die Freizeit für ihn teilten. Regelmäßig wurde er mit dem Auto vom Ex-Freund zum täglichen Spaziergang abgeholt. Eines Tages wurde dieser Spaziergang - wie sich später herausstellte - mit einem Rendevouz verbunden. Gismo - der im Auto warten musste - wurde es mit der Zeit langweilig, denn er beschäftigte sich ausgiebig mit den neu verlegten Kabeln, welche die Stereoanlage und die Boxen miteinander verbinden. Er erschaffte das absolute Chaos ! Vorbei der gute Sound und mit ihm eine Arbeit von vielen Stunden.
... ein Kofferraum, der vor Öl triefte ...
Aus Fehlern nun mal nicht schlau geworden, ließ der Exfreund Gismo beim nächsten
Rendevouz wieder im Auto ausharren. Diesmal erweckte ein 5 Liter Ölkanister Gismos Interesse.
Leichtsinn hat nun mal Folgen - und die waren ein Kanister, der einem
Sieb ähnelte, ein Kofferraum, der vor Öl triefte und ein von Kopf bis Pfote
eingeölter Hund! Unser ganzes Mitgefühl galt beim-nach-Hause-kommen - wie sollte es auch anders sein - GISMO! Hatte er alles unbeschadet überstanden?? Ja, er hatte - und wie! Tagelang zierte unseren schönen Gartenteich ein Ölfilm, der einigen Fischen das Leben kostete.
Noch eine Gismo - Meisterleistung ;-)
Monate später musste Gismo samt Partner für zwei Nächte - wegen Renovierung
seines Domizils - ins Gästezimmer umziehen. Er muss dies wohl als eine Art
"Strafversetzung" angesehen haben.
Für all seinen Frust darüber hat dann das gute Stück von Gästesofa hergehalten.
Fein säuberlich zerlegt war es am nächsten Morgen nur noch sperrmülltauglich.
Mit all diesen - manchmal schon markanten - Streichen von Gismo konnten wir
gut umgehen und leben.
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