Cornelias 'Bulldog Blog' ...

Dienstag, April 29, 2008

Oft eine große Liebe: Bulldogs und Katzen

Der "Eye-Catcher" des Monats : Garfield hält sich gelegentlich für einen Hund!

Chilli und Speedy von Ina und Rob Tansley sind ein Schmusepärchen, das gelegentlich "Hand in Hand" durchs Leben geht ;-)

Nun zum Hause Schuda und den Bulldogs vom Georgshof:

Noch ein Foto von Käthchen (ohne Katze) - einfach weil es so lustig ist, und ich es von ihr zum Geburtstag bekam :-)

Die Liebe zwischen Bulldog und Katze ist altbekannt, wie diese Postkarten zeigen:

Alte Postkarte: 'Friede mit der Welt'

Nach der sprichwörtlichen Schmusekatze noch ein Bild der sprichwörtlichen "Schwarzen Katze". Die bringt hier aber kein Unglück, sondern sie steht "nur" auf verlorenem Posten im Abseits ;-) - denn Uschi Pfersich wird von Charlottchen in Beschlag genommen.

unten: Überraschend gleiche Schlafpositionen :-)

unten: Wem sprechen diese Beiden - so gelegentlich - nicht aus dem Herzen ? ;-)

Zum Abschluß für heute noch eine sehr schöne Karte, die Chilli mir schickte :-))


Sonntag, April 27, 2008

www.hundeparadies.net

"Das hier IST ein Hundeparadies!" sagte Stu strahlend lachend über unsere morgendlichen Strandspaziergänge bei unserem Nordsee-Ferienhaus.

Für Frieda und Kosmo war es allerdings selten ein Spaziergang, sondern meistens ein Glück aus Staunen, ausgelassenster Begeisterung, Rennen, Beutemachen und Muschelsuchen, Springen, Balgen und Spielen - am in der Nebensaison herrlich einsamen - wüstenweiten Sandstrand von St. Peter Ording.

Wir hatten diese 200 Jahre alte, reetgedeckte Fischerkate im Internet als 'Hundeparadies' entdeckt - und dies war kein Werbespruch, sondern Realität! Die Erbin und Vermieterin dieser alten Fischerkate, Andrea Elischer, liebt Hunde wirklich sehr! Der riesige Garten, komplett fest eingezäunt, und die ganze so praktisch-hundegerechte Einrichtung des Häuschens zeugten davon. Wir möchten Euch Bulldoggern dieses kleine Paradies unbedingt weiterempfehlen!

Zu unserer Überraschung erzählte uns Frau Elischer, dass im Herbst oft eine Familie aus Frankfurt - auch mit zwei Bulldoggen - hier Gast wäre! Wir baten um sie Kontakt-Vermittlung :-) Liebe Familie Beacham mit Lucy und Sally, dieser Zufall hat uns begeistert; wir werden uns bestimmt für eines der nächsten Bulldogtreffen verabreden können :-) Zunächst von hier die herzlichsten Grüße!

Dort am Ordinger Deich, 20 Meter vom Ferienhaus entfernt, beginnt unmittelbar der 'Nationalpark Wattenmeer' mit seinen vielen Vögeln. Besonders die Wildgänse, die auf den Salzwiesen hinter unserem Garten noch in ihrem Winterquartier grasten und schliefen, beeindruckten und alle 4!

Die Fotos bislang zeigten unsere vormittäglichen Strandwanderungen. Nachmittags sonnten Stu und ich im windgeschützten Garten; nur Frieda und ganz besonders Kosmo platzten weiter vor Energie. Stundenlang tobten sie dann noch im Garten rum:

Ihr neuestes Spiel war "Abfangjäger". Dabei drehte einer von beiden Runden durch den Riesengarten, als hätte er bei Schumi gelernt; und der Andere stand in der Mitte des Gartens - versuchend den optimalen Zeitpunkt und Rennwinkel zu erwischen - um dem Anderen in die Seite zu donnern und ihn umzuwerfen. Und wer jeweils dieser "Abfangjäger" war, da wechselten sie sich doch tatsächlich einvernehmlich ab!

Irgendwann gegen Abend wollte Frieda gewöhnlich Ruhe haben - aber Kosmo immer noch nicht. Er nervte sie dann sichtlich - und sie zeigte ihm dann endlich, dass sie immer noch seine erziehungsberchtigte Mutter ist!
Hier eine Fotofolge dazu:
Frieda: 'Gib endlich Ruhe!'
Kosmo: 'Meinst du das wirklich ernst, dass du nicht mehr balgen willst?'
Kosmo: 'OK, OK, ich hab verstanden!'
Frieda: 'Sauberlecken hat dich als Baby schon schläfrig gemacht...'
Kosmo: 'Vielleicht doch noch einmal Abfangjäger... nur noch 1 mal?!'
Kosmo: 'Bitte entschuldige Mama! Klar, keinmal mehr heute...'

Ausflüge...

Man kann wundervolle Ausflüge in die Umgebung machen. Aber darüber könnt Ihr lieben Leser im Internet lesen. Heute hier nur ein Tipp von Frieda und Kosmo: Der Tierpark im westlichen St. Peter Ording ist ein kleiner Hundetraum, denn die dürfen mit hinein!

Frieda war hin- und hergerissen von ihren Wasser-Verwandten.

Kosmo bewunderte dagegen mehr einen Pfau, der leider sofort voll Schreck vor ihm wegrannte, um seine Schleppe zu retten ;-)

Dann versuchte Kosmo eine Gans zu küssen, die aber als Erwiderung scharf nach seiner Nase schnappte! Er glaubte es nicht - und versuchte erneut zu küssen - mit dem gleichen Ergebnis. Sein GesichtsausdrucK sprach Bände von Beleidigtsein, als er abzog. Und dann überflog ihn ein Storch in 1 Meter Höhe und begann bei seiner anschließenden Landung zu klappern! Kosmo dachte so was wie: 'alles Gänsepack!' und bellte zurück. Mit Erfolg, der Storch hielt seine Klapper-Klappe und Kosmo stolzierte stolz weiter zu den Lamas...

An meinem Geburtstag fuhren wir ins Feinschmeckerlokal Godewind nach Tönning. Stu begeisterte sich an einem Steinbeißer - ja, und Frieda sowie Kosmo partizipierten hingerissen ;-)! Zuvor hatten wir das faszinierende Nationalpark-Zentrum Multimar besucht und dort alle Lebewesen der Nordsee fast hautnah bestaunen dürfen. Nie hätte ich zuvor bei einem Fisch solch einen Kußmund vermutet. Jedenfalls bekamen Frieda und Kosmo meinen Steinbeißer später im "Godewind" nahezu komplett ab .... ich war nicht mehr in Fischesserlaune nachdem ich die Fische zuvor so quicklebendig in ihrer eigenartigen Schönheit bewundert hatte....

Abends...

Abends dann waren unsere beiden Urlauber rechtschaffen müde - auch Kosmo fielen irgendwann die Augen zu :-) Hier eine Fotofolge dazu:
Kosmo: 'Wenn alle anderen schlafen...'
Kosmo: '... dann schlaf ich am besten auch!'
Kosmo: '... bei Mama Frieda angedrückt ist das ja sehr schön!'

Und wieder morgens...


Freitag, April 25, 2008

Heute erzählt wieder Gastbloggerin Isabelle Borgert

Glasscherben und andere Abenteuer

2.3.2008, Bulldog Caligula mailt:

Ich bin sicher, heute sterbe ich!!!!! Mitten im Wald hat so ein Idiot eine Glasflasche kaputt gemacht, und ich bin reingelaufen! Kilometer von Zuhause weg bin ich fast verblutet.... Herrchen war total durcheinander - gut, dass Frauchen dann den Überblick behält!

Immer haben wir Verbandszeug mit - nur heute nicht! Herrchen ist durch den Wald nach Hause gerannt, gegossen hat es wie wahnsinnig, und Frauchen hat mich zum nächsten Weg getragen - und der war einiges entfernt....

Ich ziehe Bilanz:
Herrchen total am Ende vom Nachhause-Rennen, Frauchen total am Ende vom Bulldoggen-Schleppen (ich wiege ja nur knapp 30kg), beide über und über voll mit Blut - ich auch - (zwei Ballen komplett aufgeschnitten) und Herrchens Auto vermatscht und dreckig (wer Herrchens Auto kennt, weiß: Es ist kein Hundeauto)! Aber Ihr seht: Herrchen opfert sogar sein Auto für mich, und das will was heißen...!

Während Frauchen ihre tiermedizinischen Kenntnisse an mir ausprobiert (im Wald hat sie sogar die eigenen Socken ausgezogen und sie mir übergezogen, damit kein Dreck in die Wunden kommt - nun hat sie a) kalte und b) kaputte Pfoten-äh ...Füsse!).
Und ich leide, genaugenommen: Ich habe Schmerzen, enormen Blutverlust, kaputte Pfote, will sterben ......
Auch wenn ich diesen Abend nicht genießen kann - Ihr könnt es ja für mich mit tun! Alles Liebe, vergesst mich nicht, Euer armer Caligula

21.3.2008, Frauchen Isabelle mailt:

Hallo, wir wünschen Euch auch frohe Ostern! Kommen gerade aus dem Wald, wo Dicki uns schön auf der Fährte zu einer Wildschweinrotte geführt hat. Seine Pfote ist inzwischen komplett zugeheilt.

Ich lege ihm fast jeden Tag eine Fährte und mittlerweile findet er den Gegenstand auch ohne Sichtkontakt. Richtig Klasse! Nachteil ist nur: Ein normaler Spaziergang ist jetzt für ihn albern. Er hat dazu keine Lust. Man muß ihn dauer-fordern. Auf einer unserer Runden habe ich ihm beigebracht auf die Sitzbänke zu springen bzw unter diesen durchzukriechen. Gestern im dichten Schneesturm ist er unaufgefordert total begeistert auf jede Parkbank gesprungen, die er gesehen hat. Unglaublich!

Wir haben uns mittlerweile auch entschlossen das kleine Bauernhaus zu mieten. Problem für uns ist allerdings, dass für die Vögel ein Volierenhaus gebaut werden muß. Wir sind mit der ganzen Planung also total ausgelastet. Caligula sieht sich schon neben Pferd und Schafen im Garten toben, andernfalls bekomme ich meine 2 Hektar nicht in den Griff....
Nun aber erst mal schöne Ostern und liebe Grüße von uns allen, Isabelle

23.3.2008, Bulldog Caligula mailt:

Hallo in die Ferne, hattet Ihr alle schöne Ostern? Ich ja, denn Herrchen und Frauchen müssen nicht zur Arbeit fahren und ich habe sie den ganzen Tag bei mir!

Wie jeden freien Tag gehen wir in den Wald Hirsche ansehen.... toll - neulich habe ich ein Geweih gefunden, Herrchen ist vor Stolz geplatzt... Cornelia, nicht weitersagen unter Jägerkreisen!!! Baumstämme aportieren, Herrchen schön in der Freifolge gehorchen (dann gibt es nämlich immer Leckerli) und natürlich die gute alte Suhle, wo es so schön nach Sau riecht.... Danach sich schön ins Körbchen legen und vom Jagderfolg träumen... ein echt toller Bulldoggenalltag geht zuende!!!!!!!
Noch schöne Ostern, Euer Caligula

31.3.2008, Bulldog Caligula mailt:

Ich hab´s gewußt, es ist so weit... kaum das neue Haus in Sicht, kommt auch schon der Nachwuchs. Jetzt sind wir bei 3 Kücken, zwei Eier werden noch von Mama-Henne bebrütet - und ich muß hilflos zusehen, wie sich mein neuer Garten immer mehr bevölkert...

Jim, Jack und Jonny sind heute morgen geschlüpft und eh Papa-Hahn sie wieder umbringen konnte, sind sie in meine Obhut gekommen (Ich habe den Kleinen gleich gesagt, sie sollen dahin gehen, wo sie hergekommen sind, weil Herrchen ab und an so ein Huhn übersieht - hat nichts genützt).

Frauchen hat heute wegen irgendwelcher Schafe telefoniert; Mensch, die soll mir doch den Garten überlassen! Herrchen meint allerdings auch, dass 5000qm für eine Bulldogge zu viel sind, um damit fertig zu werden, also kriege ich keine Bulldoggen-Frau, sondern Schafe!

Zurück zu den kleinen Schreihälsen... ich erinnere mich an das Geschrei von Puppi, nun sind es drei..., vier oder fünf! da klingelt wieder nachts der Wecker und ich werde gestört! Warum machen die das? Morgen kommt so ein Mensch, der einen Stall für die Papageien und Hühner bauen soll... wer denkt an mich? Ich liege so gerne in einer Hütte im Garten, auf Frauchens Gartenplan sehe ich nur Hasengehege und Volieren - BIN ICH IM ZOO?

Aber ich glaube fest, es wird alles gut. Ich werde wie eine Kanone an den Gartenzaun rennen und jeden vertreiben! Herrchen sagt, wenn man mich rennen sieht, bekommt man Angst, Frauchen sagt, ich sehe komisch aus... so schwabbelig! Gut, dass ich weiß, dass sie mich lieb hat, ansonsten könnte sie zusehen, wo sie bleibt.... Ich paß mit Duggy schon auf, denn jeden nehmen wir auch nicht ins Rudel auf. Seid lieb gegrüßt, Euer Caligula

6.4.2008, Bulldog Caligula mailt:

Hallo, heute war wieder Waldtag - trotz strömenden Regens sind wir losgelaufen - wenigstens wurde mir so nicht allzu warm... Frauchen hat wieder alles mögliche versteckt, und ich war wieder ganz in meinem Element.

Schön in den Pfützen baden, und unter Wurzeln nach irgendwelchen Würmern suchen! Dafür bin ich dann nach 4 Stunden Wald, und ca 17 km Laufen, auch nur noch in mein Körbchen gefallen

- ach so, kurz vor meinem Zuhause habe ich einen Kampf mit einem Schäferhund aufgenommen.... Der kam mit seinem Frauchen um die Ecke an so einer Ausziehleine - kein Wunder, denn mit so einem Ding kann man doch einen Hund nicht festhalten: Leine wickelte sich um das Frauchen, die fiel hin, der komische Leinenkasten flog ebenfalls uns um die Ohren und Hund auf Frauchen und mich los.

Ha, Leute, ich stinkesauer, Frauchen cool wie immer und Herrchen der Panik nah. Der kümmerte sich um die Frau, Frauchen lässt meine Leine auch los, damit ich kämpfen kann und ab ging es - mitten im Dorf! Jedenfalls hing ich diesem riesen Vieh am Hals inklusive seinem Ohr und hielt ihn einfach nur fest. Kein Bellen, kein Knurren - ich habe ihn einfach nur in die Knie gezwungen. Herrchen hat sich diese komische Leine mit Hund gegriffen und mein Frauchen hat nur "AUS" gesagt, Problem erledigt.

Herrchen ist nun stolz auf mich, Frauchen muß meine typische Bulldoggentechnik erstmal verarbeiten: Ich hing diesem Vieh nur am Hals... Mensch, ich bin doch ein Bullenbeißer...! Nun drückt sie mich dauernd -ih- Bin doch ein Junge und kein Weichei... Habe den Bauch nun voll mit Futter und muß schlafen! Gute Nacht, Euer Caligula

14.4.2008, Bulldog Caligula mailt:

Ich bin total am Ende, ich glaube, jetzt ist alles vorbei...... Ich werde Vater, wieso ICH???? Ich halte mich dieses Mal da vollkommen raus! Sollen Herrchen und Frauchen zusehen, wie sie klar kommen - womit? Mit den DRILLINGEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir haben DRILLINGE!!!!!!!!!!!!!!!!!! O.K, der neue Garten bei meinem Haus ist riesig! Also über Frauchens alten Trainer (der Züchter nahezu fast aller unserer Kaninchen) ein Schaf besorgt, eines, was nicht geschoren werden muß und relativ pflegeleicht ist, die sollte allerdings in zwei Wochen ein Lamm bekommen. Passte voll in Frauchens Stallbaupläne... am Freitag dann plötzlich helle Aufregung und Anruf aus dem Tierpark: Es waren Zwillinge - Tante Schaf hatte gleichzeitig gelammt, keiner wußte welche Kinder zu welcher Mama gehören... nun denn. OK - Herrchen hat sich damit abgefunden: Frauchen darf die Schafe haben, dann hat er nicht so viel Gartenarbeit, und außerdem bekommt er dann einen Pfeil und Bogen (jetzt will er nämlich Bogenschießen üben - midlife-crisis???) Egal, so war es ausgemacht!

Heute Morgen Alarm: Anruf Tierpark, Drillinge, einer zu klein, muß mit Flasche aufgezogen werden. Gut, dass Herrchen ab morgen erstmal auf Dienstreise ist und somit außer Gefecht. So fahren Frauchen, ihr alter Trainer und ich Mittwoch in den Tierpark irgendwo im Spreewald und werden wohl die Familie abholen... In meinem Auto, in meiner Box - unfassbar! Ach so: Herrchen hat auch schon die Namen festgelegt: Elsa, Lohengrin, Parsival, Brunhilde - tja, Folge des Richard-Wagner-Konzerts, wo Herrchen und Frauchen neulich drin waren...
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Abend - ich gehe in mich! Euer Caligula


Mittwoch, April 23, 2008

Heute eine Mail von Gastbloggerin Doris Ehrenstein ;-)

Nächtlicher Spuk...

2. April 2008: Hallo Kosmo, Tante Berta und ich (Dein Onkel Willie) gratulieren Dir ganz herzlich zum Geburtstag. Wir müssen Dir jetzt eine aufregende Geschichte erzählen.

Gestern Abend - immer um 22 Uhr müssen wir ins Bett - und Du mußt wissen, Berta kennt die Uhr. Sie steht um 22.00 Uhr auf vom Sofa und geht an die Türe um Potty zu machen, ich werde gerufen und muss natürlich mit, ob ich will oder nicht. Dann geht´s in unser Zimmer, jeder bekommt ein Cookie und ab ins Bett. Dieses Ritual ereignet sich jeden Tag/Abend.

Dieses Mal war es jedoch ganz anders: Nach vielleicht 10 Minuten im Bett begann Berta zu bellen, sie bellt sonst nie, wenn sie im Bett ist. Doris kam zu uns und ließ Berta nochmal heraus, mich natürlich auch. Wieder zurück - Doris ging, Berta bellte wieder.

Ich hörte, "sei still", aber Berta gab nicht auf. Nun kam Klaus, "was ist denn nur mein armes Mädchen!" ... und Berta war erneut im Wohnzimmer auf dem Sofa. Ich ging auch mit, diesmal freiwillig.

Doris und Klaus durchsuchten den ganzen Raum, denn etwas konnte nicht stimmen. Sie fanden nichts, nur ab und zu ein kleines Piepsen, vielleicht vom Wind, oder eine Maus draußen, oder....

Wir mussten erneut in unser Zimmer, aber nicht für lange, Berta bellte wieder.

Inzwischen wurde Doris ärgerlich und sagte zu Klaus, "lass ihre Zimmertüre auf, dann können beide im Haus herum laufen." Es war inzwischen Mitternacht. Das Licht wurde ausgemacht und es hiess "Gute Nacht". Ich legte mich zu Berta aufs Wohnzimmersofa und schlief.

Nach einiger Zeit lief Berta wieder im Haus herum, bellte aber nicht, sondern legte sich vor Doris´s und Klaus´s Schlafzimmertüre. Ich ging in unser Zimmer und in mein Bett. Mir war das Piepsen egal, was immer es auch war.

Gegen 4,30 Uhr hörte ich erneut, "sei still, ich will noch schlafen". Berta bewachte die Türe. Endlich, gegen 7 Uhr stand Doris auf, Berta war überglücklich, blieb wohl im Wohnzimmer. Ich war noch müde und wollte weiter schlafen.

Es piepste wieder, nicht nur bei uns im Zimmer, auch jetzt im Wohnzimmer. Berta lief - Kopf zum Schnüffeln hoch - erneut überall hin. Klaus ging durchs Haus und suchte das leise Piepsen. Er fand es:

Es war Doris´s Handy, die Batterie war leer, und darum piepste das Ding. Es war in Doris´s Tasche in unserem Zimmer! Das Piepsen im Wohnzimmer war Klaus´s Handy, da war eine Message drauf, die piepste!

Da nun alles geklärt und wieder Stille im Haus war, legte sich Berta hin und schnarchte fast den ganzen Tag. Ich glaube, sie hatte in der Nacht kein Auge zugemacht! Ja Kosmo, wir Männer sind schon handfester!! Nun wünschen wir Dir noch eine schöne Geburtstagsfeier und liebe Grüße von Deinen Verwandten aus Alaska.

PS: Ich habe noch ein Bild angehängt, damit Du, Kosmo, sehen kannst, wie sich Berta hinter mir versteckt!!

PPS: Doris sagt, ich soll Dir diese Werbung noch mitschicken. Und dieses Titelbild. Es geht um unsereins, natürlich!

PPPS: Und dies auch noch, es geht selbstverständlich wieder um uns und ums Geld für uns. Dabei sind wir doch sowieso völlig unbezahlbar!

PPPPS: Wer will mich hier in Alaska besuchen von Euch? Die Lufthansa hat eine brandneue Extra-Lounge für uns! Die schreiben dazu, wir gingen auch nicht - wie ein Koffer - unterwegs verloren, sondern würden wie VIP´s und wie Särge behandelt. Also, das mit den Särgen ignoriere ich jetzt mal! Diese Ignoranten !
"Vor allem in einem Punkt müssen die Tierbegleiter zuverlässiger sein als ihre für normale Fracht zuständigen Kollegen: Hier darf nichts verloren gehen. 'Bei Särgen und lebenden Tieren sollte das möglichst nicht passieren', sagt Nils Haupt, Sprecher von Lufthansa Cargo. Darum bekommen alle Tiere einen Service, den bei Menschen nur Erste-Klasse-Passagiere genießen. Sie werden mit einem Wagen direkt und als letzte Fluggäste auf das Vorfeld gefahren oder abgeholt."


Montag, April 21, 2008

Heute aus dem Alltag von Oskar und Gastblogger Jan Peters

Oskar und der Volkspark

Der Volkspark Friedrichshain ist Oskars Spielwiese. Dreimal täglich besuchen wir den Park, bei Wind und Wetter.

Der erste Spaziergang ist eher etwas fürs Herrchen. Denn morgens um 6 Uhr ist noch nicht viel Verkehr im Park. Außer ein paar Joggern kann ich die Ruhe des Parks genießen. Für mich ist diese Zeit außerdem sehr entspannend, da ich vor einem anstrengenden Bürotag noch einmal die Möglichkeit habe frische Luft und Energie zu tanken. Ich kann Oskar dann auch beruhigt von der Leine machen, denn so früh ist das Ordnungsamt noch nicht auf den Beinen.

Nach ca. einer halben Stunde hat Oskar dann meist alles erledigt und ich muss mich sputen es rechtzeitig zur Arbeit zu schaffen. Oskar nutzt die Zeit, während ich arbeite, um sich noch einmal ordentlich auszupennen.

Nach der Arbeit beginnt Spaziergang Nummer zwei. Meist mit Spielzeug bewaffnet geht es wieder Richtung Park. Gegen 15 Uhr ist dann aber im Park bereits die Hölle los. Jogger, Skater, Radfahrer, Familien mit Kindern - und mittendrin Oskar!

Nun ist natürlich nicht im Entferntesten daran zu denken Oskar von der Leine zu nehmen. Nicht auszudenken was dann passieren würde. Also muss Oskar sich gedulden bis wir am "Hundeplatz" angekommen sind.

Auf vielleicht 30qm Fläche treffen sich dort täglich ein Großteil der Hunde und Halter aus den Bezirken Friedrichshain und Prenzlauer Berg. Manche Hunde würde das vielleicht stören. Nicht jedoch Oskar! Er muss so viel weniger laufen um andere Hunde zu ärgern.

Oft dauert es jedoch nicht einmal eine Viertel Stunde bis Oskar mit langer Zunge zu mir zurück kommt. Völlig erschöpft geht es dann wieder zurück nach Hause um Kraft zu tanken für den 3. Akt.

So gegen 20 Uhr haben wir die gleichen Bedingungen wie morgens. Kaum Leute, wenig andere Hunde, kein Lärm, einfach nur Ruhe. Das ist wieder der Moment an dem ich mich freue mit Oskar in Ruhe gehen zu können. Ich merke ihm abends auch an, dass er auch nicht wirklich böse darüber ist. Schließlich liegt ein anstrengender Tag hinter und vor ihm. Seit wir so regelmäßig in den Park gehen träumt Oskar auch wieder viel öfter. Dann bellt und quiekt er im Schlaf, als würde er immer noch im Park sein.

Kurze Bemerkung zur großen Berliner Hundeschau

Zusätzlich zu unserem Bulldog-Treffen im Grunewald (siehe Bericht vom 8.4.2008) fand am 6. 4. 2008 im Messezentrum ICC in Berlin die jährliche FCI-Rassehundeausstellung statt. Neben vielen anderen Rassen wurde am Sonntag auch der English Bulldog ausgestellt.

Positiv zu erwähnen ist, dass der Großteil der dort ausgestellten Bulldogs wesentlich besser aussah, als es noch vor 2 Jahren der Fall war. Es war auffallend, dass weniger tiefgelegte und massige Bulldogs ausgestellt wurden. Im Gegenteil, es war zwar auch so manch ein Bulldog mit sehr kurzen Beinen, aber dafür umso mehr Bullys mit förderlicher Statur dabei.

Es wäre wünschenswert wenn wenn sich dieser Trend auf den Ausstellungen fortsetzen würde, damit man in Zukunft nicht nur mit Vorfreude zu den Ausstellungen geht, sondern auch mit Freude die Ausstellungen wieder verlässt.


Samstag, April 19, 2008

Heute Kreatives von Gastblogger Stu Savory :-)

Happy Birthday

Meine liebe Frau Cornelia wird heute zum dritten mal einundzwanzig ;-) Ich gratuliere :-)

Mein Neli schreibt täglich im Netz

Mal schön, mal fliegen die Fetz'

Aber stets ist der Blog

Ein Spaß für Bulldog,

Besitzern (und anderen Pets) ;-)


Donnerstag, April 17, 2008

Schöne Fotos von zwei Freunden :-)

Käthchen und Satchmo von Rafaela Schuda (vom Georgshof)


Dienstag, April 15, 2008

Heute Gedanken von Gastbloggerin Sue Klette :-))

Bulldognamen sind die schönsten!

Hier in der Großstadt München trifft man natürlich viele Hunde mit Ihren Menschen. Da wird z.B. nach Rex (Schäferhund), Stella (Magyar Vizla), Fiona und Polly, (beides Weimeraner), Cindy und Sissi (Westhighland Terrier), Justin (Schäfermix), Alamo (Pinschermischling), Ninja (Windhund) und Pascal gerufen, und ich denke mir dann oft, ob der Name jetzt zum Hund passt oder nicht.

Pascal - zu einem Bearded Collie? Ich weiss nicht :-)) Natürlich ist das immer auch Geschmacksache, aber jetzt mal unter uns Bulldogliebhabern: Bulldognamen sind, meiner Meinung nach, die am passendsten und bedachtesten ausgewählten!!!!

Denkt doch nur an Caligula oder Hannibal. Das bedeutet Macht, Kraft, Stolz und Größe ;-)) Oder so was nettes wie Flöckchen, Mecki und Wuzi. Da kann man sich doch gleich vorstellen wie die Charaktere der Bulldogs sind. :-)) Oder Elwood und Bentley, wie man in Bayern sagt: "Gestandene Mannsbilder" :-)) Kosmo, der Kosmopolit mit amerikanischen Wurzeln. (Oder ist er ein kleiner "Kosmonaut"?) Es gibt unzählige Beispiele hier unter unseren Mitgliedern vom VdFEB.

Mein eigener Bulldog Ernest kam zu seinem Namen, weil wir der Meinung waren, er sieht aus wie ein Brite. So ein bißchen die Nase oben und adelig :-)). Tim, mein Sohn (16), fand auch "Eugen" gut. Natürlich "Juuuutschiiiien" ausgesprochen. So leicht gangstermäßig, wie der US Rapper "50 Cent" mit seinen dicken Muckis hätte Tim gefallen. Als wir Ernest dann in den Armen hielten, war aber auch Tim klar: "Ernest" soll er heißen.

Selbst bei der Namensgebung sind Bulldogleute und Ihre Hunde eben "etwas anders als die Anderen" :-)) Nicht ganz so übliche Hundenamen werden ausgewählt, denn es muß etwas Besonderes sein. So besonders wie es der Bulldog eben auch ist! In diesem Sinne - schreibt doch Cornelia oder mir - wie Euer Bulldog zu seinem Namen kam. Das gibt einen netten Folgebericht, der sicher für alle Leser interessant ist.


Sonntag, April 13, 2008

Heute eine Empfehlung von Gastbloggerin Melanie Pfersich

Ausflug in die Wahner Heide

Schon oft haben wir uns gefragt, warum Knut lieber in den Laden geht, als mit den anderen im Büro zu sein. Ostern hat er es uns endlich verraten. Knut geht mittags in die Wahner Heide, und Ostern hat er Olly und Charlotte 'sein' Reich gezeigt.

Die Wahner Heide ist mit etwa 5200 ha seit 1931 das heute zweitgrößte Naturschutzgebiet Nordrhein-Westfalens und Heimat für nahezu 700 Tier- und Pflanzenarten, welche auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten stehen. Sogar zahlreiche wilde Orchideen sind in der Wahner Heide beheimatet. So sind zum Beispiel 70% des Weltbestandes der Orchidee Torfmoos-Knabenkraut in der Wahner Heide zu finden.

Ende der letzten Eiszeit sind große Sandmengen angeweht worden, so dass es in der Wahner Heide Dünen und Flugsandfelder gibt und sich die Gegend somit zum artenreichsten Heide-, Moor- und Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen entwickelt hat. Blühende Heide steht neben Mooren und Bruchwäldern, kleine Bäche und Tümpel sind zu Füßen der Sanddünen zu sehen.

Auf 130 Kilometern (!) Wanderweg und 30 Kilometern Reiterweg ist genug Platz, um sich aus dem Weg zu gehen. Auch wenn die Parkplätze rund um die Wahner Heide voll von dicht gedrängten Autos sind, so trifft man doch kaum eine Menschenseele bei seinem Rundgang. Im Gegenteil, die Landschaft ist so beeindruckend, dass man sich eher ein vorbeiziehendes Nashorn oder einen hervorspringenden Löwen vorstellen kann, als einen Spaziergänger zu treffen. Man fühlt sich wie auf einer kleinen Safari in einer anderen Welt.

Dies liegt auch mit daran, dass die Wahner Heide bereits seit 1817 als Truppenübungsplatz vom preußischen Militär genutzt wurde. Zuletzt waren bis 2004 belgische Streitkräfte zu Übungszwecken in der Heide und haben die Landschaft mit Panzern geprägt. Große Warnschilder erinnern noch heute an das militärische Sperrgebiet.

Heute halten in den Sommermonaten Ziegen und Glanrinder die Heide in Form. Ideal also für alle, die mit ihrem Bulldog schon immer mal einen Abenteuerurlaub machen wollten. Denn das war es für Knut, Charlotte und Olly, ein großes Abenteuer mit Spiel, Spaß und viel frischer Luft.

Da kann man Knut verstehen, gern würde ich auch jeden Tag mit Knut in den Laden fahren. Wie dem auch sei, wenn Knut heute nach Hause kommt, sicherlich mit Sand im Haar, so werden Olly und Charlotte sicher neidvoll den kleinen Abenteurer bewundern. Schön, dass er uns, wenn auch spät, seinen kleinen Gassi-Geheim-Tipp verraten hat.


Freitag, April 11, 2008

Heute ein Tipp von Gastbloggerin Melanie Pfersich

Die eigenen, gültigen Bulldog-Briefmarken

Schon 1653 gab es so etwas wie unsere heutige Briefmarke, das Billet de port payé. Die Briefmarke zum Aufkleben, wie wir sie kennen, gibt es seit 1840.

Ebenso lange gibt es natürlich die Sammler der Briefmarken, deren Bezeichnung Philatelist durch den französischen Briefmarkensammler Georges Herpin 1864 geprägt wurde und soviel heißt, wie "Freund dessen, was frei von Abgaben ist", was mit der Geschichte der Briefmarke zu tun hat. Bereits 1860 gab es die ersten Briefmarkenalben für Sammler, ein Jahr später die ersten Kataloge und schon 1862 erste Fachzeitschriften. Erste Treffen von Briefmarken-Freunden, so wie wir es mit unseren Bulldog-Treffen auch kennen, gab es bereits 1856 in den USA. Bei einem dieser Treffen 1866 wurde dann auch der erste Verein gegründet.
Briefmarken wurden oft zum Vermitteln geheimer Botschaften verwendet, die durch die Stellung der Briefmarke entschlüsselt werden konnten, so wurde also die Marke nach links oder recht geneigt aufgeklebt oder aber verkehrtherum etc. Auch als Spionage- und Propagandamittel wurde die kleine Marke verwendet.
Soviel also zur Geschichte der Briefmarke, welche zumeist berühmte Köpfe, Bauwerke oder Errungenschaften der Technik als Motiv zeigt. (Informationsquelle: Wikipedia)

Man muss längst nicht mehr Marlene Dietrich heißen oder das Telefon erfunden haben, um Abbild einer Briefmarke zu sein. Schon lange sind Pflanzen und Tiere beliebte Briefmarkenmotive. Auch der Bulldog ziert zahlreiche Briefmarken.

Aber wie alles im Leben, ist auch eine Briefmarke dann am schönsten (und wertvollsten), wenn ein persönlicher Bezug besteht. Und das ist jetzt endlich möglich.

Die Deutsche Post bietet unter der Rubrik Plusbrief Individuell jedem die Möglichkeit, eigene Briefumschläge mit eigenen Briefmarken zu gestalten.

Getestet haben dieses Angebot für Euch Olly und Knut. Wir haben normale Briefumschläge ohne Fenster gewählt und für die eigenen Marken Bilder von Olly und Knut. Die Gestaltung ist kinderleicht, man wird Schritt für Schritt zum Ziel geführt.
Die so frankierten Umschläge sind in ganz Deutschland, aber eben auch nur da, gültig.

Der Preis ist natürlich abhängig von der Größe des gewählten Briefumschlages. Wir haben für die Mindestbestellmenge von 20 Umschlägen plus Briefmarken insgesamt rund 35,00 Euro bezahlt.

Die Umschläge kommen innerhalb von wenigen Tagen mit der Post, und sie machen einen irgendwie stolz, wenn man seinen Hund als Briefmarkenmotiv in Händen hält. Als Tipp, die Vorlage sollt kein Hochformat haben, da dann der Bildausschnitt nicht richtig auf die Marke kommt, diese hat Querformat. Viel Spaß beim Ausprobieren.


Mittwoch, April 9, 2008

Heute stellt Gastbloggerin Xenia Ramel ihren Harley vor :-))

"Mein Name ist Harley"

Mail vom 1. März: "Hallo! So hier also die ersten Bilder...

Dem Zwerg geht es sehr gut. Bis jetzt hat er noch kein einziges mal reingemacht, frisst mit gesundem Appetit und findet vor allem Sarah ganz toll. Gestern lag er lange bei Carol und die Beiden haben gekuschelt.

Er wird aber auch schon frech und bellt einem an... oder knurrt das Rüebli (die Katze) an. Bei Begegnungen der Beiden passe ich sehr auf, da Rüebli ja noch keine Hunde kennt. Timmi (der Kater) nimmt das Ganze locker, er kennt Bulldoggen ja schon. Aber Harley hat (noch) Respekt vor den Beiden, und das ist gut so.

Beim "Bisi-Machen" hat er es eilig wieder ins Haus zu kommen. Kein Wunder, es stürmt bei uns nämlich schrecklich! Also bis jetzt ist alles super und er scheint die Trennung von seiner gewohnten Umgebung den Umständen entsprechend gut zu verkraften.

Gestern ist er sogar das erste Mal 30m an der Leine gegangen. Er macht das ganz gut, man muss einfach aufpassen, weil er einem dauernd vor die Füsse läuft. Ich hatte ganz vergessen, wie es ist einen kleinen Welpen zu haben... ES IST SOOOO SCHÖN!!!!!!
Schönes Wochenende an alle von allen, Xenja und ihre Bande"

Mail vom 2. April, diesmal von Harley selbst!

Soooo, meine Mami meinte es sei nun endlich an der Zeit, dass ich mich Euch vorstelle. Also gut, dann wollen wir mal: Mein Name ist Harley und ich bin der "Neue Mann" im Leben von Xenja und ihren Mädchen. Aber für die, die meine Mami nicht kennen, hole ich etwas weiter aus...

Meine Mami Xenja war das Frauchen von Yacuma, die letztes Jahr auf so tragische Weise gestorben ist. (Siehe Beitrag vom 5. August 2007) Es war ein Riesenschlag für die ganze Familie - Yumi muss wirklich eine ganz spezielle Bulldog-Dame gewesen sein (sie war übrigens eine Grosstante von mir).

Nach Yacuma's Tod war für die Familie klar, dass sie nicht ohne Bulldog leben konnte und wollte. Aber es war gar nicht so einfach. Eigentlich wünschte sich meine Familie nämlich wieder ein Mädchen. Aber erstens waren die Bulldog-Geburten seit Yumi's Tode dünn gesät (mit einer hohen Sterberate - es war wie verflucht) und es gab keine Mädchen... Also haben sich Mami und die Mädchen mit dem Gedanken angefreundet einen "Buben" in die Familie zu holen. Und so kam ich ins Spiel.

Wir waren zwei Buben, die am 21. Dezember 2007 das Licht der Welt erblickten. Unsere Mama Kiddy war die personifizierte Fürsorge und unsere Ziehmama wachte mit Argusaugen über uns. Als wir 2 ½ Wochen jung waren, kamen Mami und Carol uns das erste Mal besuchen. Und was soll ich sagen? Mein natürlicher Charme und alles überscheinendes Charisma haben die Beiden sofort betört. Also war es entschieden, ICH war der Auserkorene.

Von dem Moment an kamen Mami und die Mädchen mich alle zwei Wochen besuchen. Sie staunten jedes Mal, wie sehr mein Bruder Churchill (eigentlich sind wir beide "Sirs" da wir in einem "S-Wurf" geboren wurden) und ich uns wieder verändert hatten. Es stellte sich bald heraus, das Churchill - obwohl kleiner und zierlicher als ich - der Frechere von uns beiden war. Darüber war Mami eigentlich ganz froh.

Ab unserer 6ten Lebenswoche zogen wir um ins Wohnzimmer unserer Ziehmama und der "Ziehpapa" installierte eine "Webcam". Keine Ahnung was das ist, aber meine Mami fand es megatoll. Sie sagte, so könne sie uns jeden Tag beobachten. Wie gut, dass ich nicht paranoid bin... "Big Brother's watching you"... oder eben Frauchen.

Die Zeit verging dann doch schneller als wir alle gedacht hatten, und so rückte der 29. Februar immer näher. An diesem Tag wurden wir 10 Wochen alt, und Mami und Carol kamen um mich abzuholen. Mein Bruder sollte sich am nächsten Tag auf die lange Reise an den Gardasee machen, wo er mit einem Terrier und zwei Katzen in einer netten Familie lebt. Mami steht in regelmässigem Kontakt mit seinem Frauchen.

Seit ich hier eingezogen bin, ist für meine Mami und ihre Mädchen wieder die Sonne aufgegangen; (so drückt SIE das auf jeden Fall aus). Die sechs Monate ohne Bulldog in der Familie waren lang und traurig, und auch wenn ich jetzt hier bin, so ist Yumi nicht vergessen.

Nun halte ich alle schön auf Trab, damit es Mami ja nicht langweilig wird. Ich bin schon ziemlich frech, aber ich habe auch schon ein paar Sachen gelernt. Ich kann (wenn ich will) an der Leine gehen. Ich mache "Sitz", wenn ein Leckerli in Aussicht steht und kann schon hervorragend "Ohren knutschen". Auch schaffe ich es immer wieder alle zum Lachen zu bringen... Ich weiss bloss nicht warum...?

Ich habe mich hier schon gut eingelebt und fühle mich auch wohl. Ich habe auch eine Freundin: Phönix ist eine 7 Monate alte Französische Bulldogge, die meine Mami ab und zu hütet. Wenn wir zusammen sind, dann geht es ordentlich rund. Manchmal treiben wir es so wild, dass Mami uns trennen muss. Das finden wir dann ziemlich doof.

Meine besondere Freundin ist Sarah, die "Kleine" der Familie. Wenn wir zusammen sind, dann sagt Mami immer: 'Babys unter sich...' Ich weiss gar nicht, was sie damit sagen will...

Ich bin ja auch zu müde um zu sehr darüber nachzudenken. Ich habe Euch ja so viel erzählt und schliesslich bin ich noch klein... Jetzt muss ich erst mal wieder in mein schönes Bettchen und eine Runde ratzen. Bis bald, Euer "Sir Harley"


Montag, April 7, 2008

Welchen Wert hat eine "ZTP" ???

(Zucht-Tauglichkeits-Prüfung / Ankörung)

Im Beitrag vom 1. April (siehe unten) klärte Chris Jung über das Unwesen der Bulldog-Zuchtvereine auf. Einige dieser Vereine möchte man aus Sicht wahrer Bulldog-Freunde am liebsten für einen üblen April-Scherz halten; sind sie aber nicht!

Inflation von Titeln und von züchterischer Verantwortung
Zusätzlich zu den von Chris Jung genannten diversen speziellen Bulldog-Zuchtvereinen gibt es noch allgemeine Hundezuchtvereine, in denen man natürlich auch Bulldogs züchten und in konkurrenzlosen Einzelvorstellungen zu "Weltsiegern" oder "Besten der Rasse" erklären lassen kann. Eine ernstzunehmende Konkurrenz tritt nur bei den VDH/FCI-Ausstellungen an, deshalb sind auch nur diese Austellungen von nationaler und internationaler Bedeutung.

Wir sehen, es gibt so viele Zuchtvereine, dass jeder "Züchter" sich einen Zuchtverein aussuchen kann, der zu seinen ganz persönlichen Ambitionen paßt. Und reicht das immer noch nicht, so gründet man einfach einen weiteren neuen "e.V." und druckt mit dessen Logo seine eigenen Ahnentafeln ...

Unser Kosmo wurde gezüchtet im rasseüber-greifenden Zuchtverein "Delegiertenkommission". Das geschah nur deshalb, weil seine Züchterin (Floral Garden) zu dieser Zeit gerade dort Mitglied war. Eine Untersuchung auf HD ist bei den Bulldoggen dort nicht nötig, einzig eine Kniescheibenuntersuchung... Bei anderen Zuchtvereinen findet wiederum nur eine HD-Untersuchung statt. Und bei wiederum anderen reicht es, wenn der Züchter dem "Zuchtleiter" sagt, seine Zuchthunde seien OK....

Eine Zuchttauglichkeitsbescheinigung ("ZTP") sagt zunächst einmal garnichts aus:

Jeder Zuchtverein legt seine Zuchttauglichkeitsprüfung (Ankörung) mehr oder weniger willkürlich fest (sofern er überhaupt ein Reglement beschließt); das heißt die Mitglieder/Züchter eines Zuchtvereins beschließen im Rahmen ihres vorhandenen "Zuchtmaterials" und ihrer wirtschaftlichen Interessen ihre eigenen Vereins-Zucht-Regeln.

Welche Rolle spielt dabei ein Dachverband? Meines Wissens gibt nur der VDH Vorgaben: z.B. die Pflicht auf HD zu röntgen. (Sollten auch andere Dachverbände Pflicht-Untersuchungen verlangen, dann bitte ich um entsprechende Infos.) Beachten Sie im eigenen Interesse diese Zusammenhänge, wenn Sie auf einer Züchterseite lesen : "ZTP bestanden."

Viele Bulldogs sterben jung...
Suchen Sie einen Welpen, dann verlangen Sie Gesundheitszeugnisse der Elterntiere: Besonders wichtig ist z.B. die Luftdurchlässigkeit der Nasengänge. Bekommt der Bulldog nur sehr schlecht Luft, dann überbelastet er sein Herz mit der andauernden Anstrengung den Körper immer noch hinreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Die Herzwände verdicken sich dadurch, und der Bulldog stirbt an Herzproblemen (Kugelherz), bevor er 4 oder 5 Jahre alt ist...

Hauptsache viele Welpen verkaufen...
Eine Züchterin antwortete mir einmal auf meine erstaunte Frage, warum sie eine ganz bestimmte Hündin gedeckt habe: diese Hündin habe zwar eine starke Nasenstenose (Nasenverengung) und sei gebärunfähig.... aber sie habe einen längeren Rücken, könne also gut viele Welpen austragen... Diese Züchterin verlor meine Unterstützung!

Mehr zu den Daten - die Sie sich zur Minderung von Gesundheitsrisiken beim Welpen - vorlegen lassen sollten, finden Sie HIER, wenn Sie etwas nach unten scrolen.
All diese dort genannten Informationen und Unterlagen können Sie erwarten, wenn der Züchter für seinen Welpen einen hohen Preis (ab circa 1500 Euro aufwärts) verlangt, denn wodurch rechnet sich solch ein Preis sonst???
Wer allerdings einen "Billig-Bulldog" kauft, ja, der spielt eben hohes Risiko!

Gesundheit ist nicht alles:
sein Wesen macht den Bulldog aus!

Stressempfindlichkeit ist nicht erfreulich!
Bei Zwingerhaltung weiß der Betreiber oft gar nicht, ob sein Hund eine zu geringe Toleranz gegenüber Stress hat und deshalb ängstlich oder aggressiv - auf Artgenossen oder einfach Fremdes - reagiert. Meistens werden Wesensprobleme aber schlicht geleugnet und es wird drauflos gedeckt... Umso wichtiger, dass man als Welpensucher die Chance hat, mit den Elterntieren eines Welpen zu spielen um ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob sie freundlich offen, ängstlich oder hyperaktiv sind!

Wesensprobleme werden geleugnet...
Ich kenne eine Hündin, die u.A. einen Welpen schwer zerbissen hat, und die einen Wesenstest im Rahmen einer "ZTP" bestand - denn der Test war nur eine Formalie. Diese Hündin rastet einfach gelegentlich unkontrolliert aus...
Danke ans Schicksal: diese deutlich wesensgestörte Hündin erwies sich bislang als unfruchtbar!

Neben der Gesundheit muß zwingend auch das Wesen der Zuchttiere berücksichtigt werden. Wird es aber oft nicht! Hauptsache man kann Welpen verkaufen....

Zuletzt ist auch noch das Erscheinungsbild wichtig:

Ich nehme an, wer einen Bulldog kaufen will, der will einen Bulldog haben, der wie ein Bulldog aussieht, ...

... und nicht wie ein runder Bulldog-Dackel oder wie ein schmaler Bulldog-Boxer. Es erstaunt mich immer wieder, wie schamlos Zwingerbetreiber (die sich selbst "Züchter" nennen) solche Standard-Abweichungen schönreden....
Was nichts damit zu tun hat, dass jeder Halter seinen Hund subjektiv den schönsten der Welt findet und finden soll :-)

Es gibt viele wundervolle, gesunde Bulldogs !

Das alles oben heißt natürlich nicht, dass es keine Bulldog-Züchter gäbe, die im Herzen Bulldog-Halter geblieben sind, und die nach bestem Wissen und Gewissen erfolgreich züchten. Außerdem spielt auch immer das Glück eine Rolle ;-)
Das alles heißt nur, bleiben Sie kritisch!

Vermeiden Sie es auf gewinnorientierte Züchter hereinzufallen: diese erkennen Sie am ehesten daran, dass sie Zwingerhaltung "in Ordnung finden", klug über "Erfahrung" daherreden und mit Pokalen und Titeln werben... Noch einmal: bleiben Sie kritisch, lassen Sie sich nicht blenden!


Samstag, April 5, 2008

Eine Bulldog-Pokerrunde ;-)

Im vorletzten Beitrag ging es darum, dass manche Bulldog-Züchter züchten, als spielten sie Poker mit uns oft gutgläubig-ahnungslosen Käufern.... Pokerface und Täuschen ist angesagt. Das ist nicht lustig, besonders nicht für die Bulldogs selbst...

Lustig ist aber diese Skulptur ;-) Doris Ehrenstein und ihr Mann Klaus Steigler brachten sie - bei ihrem Besuch im Herbst - Stu als Geschenk mit. Danke, einfach nur toll !!

Die Details der Aushänge draußen vor der Kneipe: "WANTED - Dogface Dugan - Breaking Leach Laws..." oder "Vote Big Moe HANDSOME"; und der Flaschenmüll: "Bull Root Beer"...

Die Ansicht der Szene von oben. Einer der Bulldogs hält den Pic-König oben auf seinem Blatt - alle anderen eine Herzkarte (was auch sonst ;-). Ansonsten ist alles wie in einer echten, verruchten verräucherten Kneipe :-)) Übrigens läßt sich die grüne Stehlampe mittels Batterie anschalten.

Wieder bezaubern die Detaile : der Spazierstock hat einen Bulldogkopf als Knauf, und das Teppichmuster ist passend, und die Bilder an den Wänden zeigen Bulldog-Adel :-)

Der charmante 'Falschspieler' manipuliert das Herz-As; welche Karte auch sonst ? ;-)

Wem diese Pokerrunde gefällt:
Die ganze Skulptur ist 20 cm im Durchmesser und 16,5 cm hoch. Bis auf die Lampe ist sie aus Steinmehl gefertigt. Es gibt sie bei Danbury Mint, sie muß aber in den USA bestellt und dann als Geschenk nach Europa geordert werden. Sie kostet $87 + circa $35 Versand. Die Zahlung erfolgt über Credit-Card. Der Transport dauert etwa 3 Wochen.


Donnerstag, April 3, 2008

Kosmo bekam Geburtstags-Post!

Gestern, am 2. April, bekam Kosmo liebe liebe Post von seinen Schwestern Chilli und Käthchen!

"Chilli Tansley" schickte "Kosmo Savory" eine richtig schöne Karte mit der gelben Post:

"Liebes Bruderherz, Waaahnsinn! heute sind wir 1 Jahr alt! Und was haben wir alles erlebt! Spannend und gefährlich war es teilweise! Und jetzt beginnt schon wieder ein neues Jahr! Unser 1. ganzer Frühling - und der riecht so gut! Ich find´s toll, dass wir geboren sind! Sag Mama einen großen Dank und küsse sie von mir - genau wie meine 1. Menscheneltern! Bis im Mai, Deine Chilli. PS: Grüße von meinen vielen Menschen und den Kumpels.

"Käthchen Schuda" bat (noch schmatzend) Mama Rafaela Schuda eine Email zu schicken:

"Hallo Cornelia, heute ist es nun 1 Jahr her:))) Wir schicken dir hiermit mega viele Knuddler für Frieda und Kosmo. Bei uns gab es schon Pansentorte, die glatt 30 Sekunden gehalten hat;-) Liebe Grüße, Rafaela"

Kosmo´s Antwort an seine lieben Schwestern:

Hallo meine schönen Schwestern!

Heute hat Stu meine Mutter Frieda immer wieder mit "Heldin" angesprochen. Also, ein Held bin ich doch auch! Genau wie Mama Frieda habe ich letzte Nacht den Donnergott zurück getrieben! Vor Schreck über mein tiefes Grollen, dass fast so laut wie seines war, hat er die Flucht ergriffen!! ...

Oder meint Stu etwas anderes mit Friedas Heldentat??? Neli spricht heute viel von Friedas "Superleistung". Und dann hat sie mir verraten, Ihr und ich seien diese Superleistung!!!! Na, da war ich super super stolz! ...

So, ich boxe Euch jetzt mal kurz in die Rippen und hebe meine Pfote ganz toll als Aufforderung zum Stöckchenspiel! Ja, ich schenke Euch mein Stöckchen, habe ich beschlossen!!!! Und Frieda läßt Euch grüßen und ganz viel küssen, sagt sie! Euer glücklicher Bruder Kosmo!

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Cornelia
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, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungsmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.". Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Eure Bulldog -Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.


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