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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Sonntag, April 30, 2006
:-)(-: Walpurgis Nacht :-)(-:Heute dreht sich alles um die Liebe (und um die Hexen)
Von Alteuropa bis nach Altchina war die Nacht in den 1. Mai die
Nacht der Liebe, der Sonne und des Sommers.
Die Hexen sind in alter (und wieder
in neuester Zeit) die pflanzenkundigen Schicksals- und Heilfrauen :
ihre Kunst wurde und wird besonders für den Liebeszauber
begehrt. (Deshalb wurden sie natürlich zu den "bösen" Hexen der Kirche.)
Bei uns ist von dieser uralten Mai-Tradition nur - in der Maibowle -
der "Waldmeister" übrig geblieben. Er ist ein "Meister" der Liebeskunst ;-)Nach diesem Ausflug in die menschliche Kultur wieder zurück zur Bulldog-Natur.
Im Bild links sehen wir den jungen "Goombas Dreamboy" (Bes. Birgit Braum) mit seiner
Herzensfreundin "Floral Garden Rosi" (Bes. Dr. Silke Seifert). Rosi ist 8 1/2
Da heute Walpurgisnacht ist, bleiben wir bei der Liebe und der Fruchtbarkeit :-) Dreamboy, auch Gino genannt, ist ganz schön drauf als Deckrüde. (Wo er herkommt, da wird immer natürlich gedeckt, und das merkt man ihm an :-) Hat er seine Sache erledigt, (Birgit sagt :"ruckzuck"), dann läuft er schnurstraks zurück zu Rosi und schmust mit ihr. Und Birgit bekommt auch seinen Dank ab, daß sie "es erlaubte" : er himmelt sie mit seinen schönen großen Augen noch mehr an als sowieso schon :-)...
Bald gibt es Bulldog-Babys von Dreamboy und
Butterfly :-)). Ich freue mich darauf,
da ich Gino-Dreamboy so mag. Dieser Hund hat einfach Charisma. Als ich
ihn das erste Mal
sah war ich gleich bezaubert von seinem Ausdruck und seinem ganzen Wesen.
UND ein
passendes Flirt-Cartoon habe ich auch noch gefunden ;-)))
UND ein altes "Floral Garden"- Foto mit einem
Fruchtbarkeitszauberer ;-) in der Mitte, das mich immer wieder lachen läßt.
UND ein Foto von Sandra König über ein
vertrautes Paar ;-)
UND ein ganz anders passendes ;-) Foto schickten mir Stefan Köhn und Sabrina Schmidt von
ihrem Fero : das geliebte Ungeheuer
ist 1 1/2 Meter lang!
UND hier der Link zur Bulldog-Show der
'Drachen-Universität' :-) Dieser Wettbewerb der urigsten Bulldogs -
in passenden Kostümen - wird jährlich von der "Drake University" in Iowa (USA) veranstaltet.
Der Sieger wird für 1 Jahr das Makottchen der "Drachen :-)" :-))
1. Platz,
UND hier ein Bild von mir selbst als
-:(Drachen-Hexe):- oder (-: Glücks-Fee :-), jeder nach der ihm eigenen Optik ;-)))
UND zum guten Schluß das Lied :
"Der Mai ist gekommen, die Käfer fliegen aus ..."
Donnerstag, April 27, 2006
Wilma, Frieda, Pferde und die Jungsteinzeit(((-: and Happy Birthday to Dianne :-)))
Im Bild links ist Wilma mit ihrer guten Freundin "Blümchen" zu sehen. Es war ihre erste
Bekanntschaft mit einem Pferd. Blümchen massierte
mit ihrer großen Zunge gern und ausdauernd Wilmas Rücken - und Wilma genoss das sehr.
Sie räkelte sich dabei richtig genußvoll :-)) Sobald wir Wilma in den Garten ließen, sah
sie sich zuerst nach Blümchen auf der Weide hinter dem Gartenzaun um. Und Blümchen
seinerseits schaute jeden Tag immer wieder mal am Zaun vorbei, ob Wilma draußen sei.
Auf der Weide hinter unserem Garten graste auch Blümchens Mutter. Aber die war völlig
uninteressiert an Wilma.Die Freundschaft zwischen Wilma und Blümchen war ganz individuell von diesen beiden bewußt gewollt. Wir hatten das Haus damals mit diesem gammeligen Gartenzaun gekauft. Erst als Blümchen verkauft worden war ersetzten wir diesen Zaun durch einen massiveren Holzzaun. Wir hätten es Wilma nicht antun können diesen Maschendrahtzaun zu ersetzen, solange Blümchen noch da war.
Dem Sofa sieht man an, daß Machos Züchterin Dianne ebenfalls Pferde züchtet, und daß sie auch Indianerblut in sich hat :-). Ich habe Dianne ins Herz geschlossen. Sie hat unglaublich viel Humor, Herz und Natürlichkeit. Die Bulldogs von Dianne sind Pferde gewohnt. Friedas Vater Comanche läuft jeden Morgen mit Diannes Mann Blake die Pferde füttern. Und Friedas Welpenauslauf bei der Küche grenzte gleich an eine der Pferdeweiden. Durch den Maschendrahtzaun wurden dort neugierige Zärtlichkeiten (und Informationen mir fremder Art) ausgetauscht. Frieda ist regelrecht auf Pferde geprägt. Sie läuft immer hin, wo sie eines sieht - zu unserem Schreck, muß ich zugeben. Beim Anblick eines Pferdes gehorcht sie vor lauter Begeisterung nicht mehr! Sie übernimmt dann die Verantwortung selbstsicher selbst : Neulich im Wald begegnete uns eine einsame Reiterin. Frieda lief hin, und wir hatten Angst das Pferd könnte sie treten. Aber Frieda blieb 2 Meter vor ihm stehen und sah es nur an. Die Reiterin hatte das Pferd auch angehalten, und das sah wiederum nur Frieda an. Als diese stumme Zwiesprache - worüber auch immer - zuende war, kam Frieda gut gelaunt zu uns zurück:-) Frieda hat es offensichtlich irgendwie gelernt Pferden "richtig" zu begegnen. Erstaunlich, denn sie war doch erst 9 Wochen alt, als ich sie von Diannes Ranch abholte. Wir vermeiden trotzdem Pferdepfade, sozusagen sicherheitshalber, da WIR keinen Pferde-Verstand haben :-). Das freie Feld ist uns lieber, oder Kistengräber aus der Jungsteinzeit :-))
Love to you and all the Goomba Bulldogs, Cornelia, Stu & Frieda
Mittwoch, April 26, 2006
Freude im Garten :-)))Gestern war hier der 1. sonnige Gartentag im Jahr :-)))
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Dienstag, April 25, 2006
Heute erzählt Gastblogger Jan PetersSonntage mit Oskar :-)))Oskar liebt jeden Tag in seinem Leben, aber einen Tag ganz besonders. Es ist der Sonntag, der es ihm angetan hat.Sein Verhalten ändert sich schlagartig in der Nacht von Samstag zu Sonntag. Er ist morgens nicht aus dem Bett zu bekommen, denn er weiß genau, dass er ausgeruht sein muss. Sein Instinkt sagt ihm, dass es raus geht in die Natur und er liebt das Grüne zu sehr, um dann nicht zu spielen. Nach einem langen erholsamen Schlaf und einem noch ausgedehnterem Frühstück geht es dann los. Neulich am Wochenende musste sich Oskar noch etwas gedulden. In Berlin lud der VDH zur Ausstellung. Obwohl die Welt der Ausstellungen nicht unsere Welt ist, machten wir uns auf den Weg, denn es war ja direkt vor der Haustür. Das Wetter war gestern einfach zu schön, um den ganzen Tag auf der Ausstellung herum zu laufen. Wir waren pünktlich um 10.00 Uhr dort und haben uns kurz die Bullis angeguckt. Als wir aber gesehen haben, wie sich viele quälten, bei der drückenden Luft in der Halle im Ring - und am Rande davon - zu laufen, haben wir uns noch ein wenig bei den Leonbergern vergnügt und sind dann wieder 12.00 Uhr nach Hause.
Nur schnell Oskar an die Leine und dann ab mit der S-Bahn in den Humboldthain, einem sehr schönen grünen Park direkt im Wedding.
Während Luke und Oskar miteinander spielten, unterhielten wir uns mit den anderen Haltern über Bulldogs und die Welpenzeit, da Luke erst 4 Monate alt war und noch nicht sehr lange bei seinen neuen Eltern. Es war wirklich niedlich anzusehen, wie die beiden Kraftpakete 2 Stunden lang durch den Hain liefen und sich keine Pausen gönnten. Beide waren ziemlich geknickt, als wir uns wieder auf den Weg nach Hause machten, aber als wir zu Hause ankamen, war Oskar doch froh wieder in seinem Körbchen zu liegen. Er schlief ohne Unterbrechung bis zum nächsten Morgen durch.
Sonntage mit Oskar
sind schön. Sie zeigen einem, wie Bulldoggen die Freiheit und die Natur
lieben. Manchmal wünscht man sich, es wäre jeden Tag Sonntag.
Meine neue Freundin heißt "Diva". Ich finde sie sieht auch umwerfend wie eine
Diva aus! (Richtig umwerfen kann sie mich natürlich nicht. Dazu bin ich viel zu stark!)
Shanny, das ist Divas Frauchen, war ja schon immer meine Freundin.
Shanny züchtet solche Riesen-Hunde !
Als Doris mich im vorigen Winter, da war ich noch VIEL jünger als jetzt
und Doris ließ mich
nicht den
Elch hintern Haus verjagen :-(, also als Doris mich im letzten Winter auf einer
Schau ausstellte, da hat
Shanny mich vorgeführt. Ich wurde Sieger!
Diva kommt aus Rom, eigentlich ja aus Tibet, aber in Rom ist sie geboren. Ich
glaube Diva ist sehr mutig, da sie so eine Flugreise gemacht hat.
Mit Umsteigen!!
Doris hat mir nämlich erzählt, daß ein Bulldog, sogar ein Namensvetter von mir, nach
einem Flug von New York nach
San Francisco im
Airport gestorben ist. Das waren böse Menschen dort, die haben ihn
einfach über 5 Stunden in einer Frachthalle vergessen! Und sein Herrchen belogen!
Ich bin ja auch mit 3 Monaten
über den Kontinent geflogen. Aber ich erinnere mich nur an
Doris, die mich auf dem Schoß hatte. Der Pilot hat das erlaubt, weil ich so ein
lieber Bulldog bin!
Euer guter Freund Willie.
Berta grüßt Euch auch. Das nächste Mal will SIE wieder schreiben.
Ich glaube Ihr kennt Penny und Doc Yates schon: im Winter tragen beide einen
Bärenfell-Parka
auf dem Snowmobil. Da hab auch ich gestaunt! Aber meine
Pferdedecke gefällt mir besser!
Da waren viele Menschen und Hunde. Alle Hunde hatten so ein Hütchen auf.
So etwas hatte ich noch nie gesehen.
Ich beschnüffelte Penny und sie bekam die Torte.
Die Würstchen darauf schenkte sie ihrem Herrchen
Doc Yates, alles andere teilte sie mit uns. Das war nett von ihr! Auf ihrem Halstuch stand
geschrieben: "If you can read this, pet me!" Natürlich kann ich inzwischen
mit meinen fast 2 Jahren lesen und schreiben! Also habe ich ihr
noch ein Küßchen gegeben.
Dann guckten mich die Menschen an
und tuschelten; ich konnte nichts verstehen. Aber Doris sagte, das ist
"Pretty Boy Floyd", aber ihr könnt auch Willie zu ihm sagen. Und dann sah ich so viele
Hunde, Labradore, Schäferhunde, Border Collies - um nur einige zu nennen. Jedenfalls
hatten alle lange Schnauzen und ich dachte, so wie die aussehen,
bin ich doch etwas Besonderes. Wir waren insgesamt 26 Hunde. Jeder bekam einen HOT DOG
zu essen, einige bekamen 2, auch ich durfte 2 essen. Das war gut so, denn von Doris´
Kuchen sind wir 26 Hunde nicht ganz satt geworden. Bei mir ist das ja selbstverständlich,
aber auch von den anderen Hunden hat keiner gebellt oder gezankt, um einen Hot Dog
zu bekommen!
Anschließend habe ich jeden Menschen begrüßt und fast alle Hunde beschnüffelt.
Doc Yates mag ich am liebsten, deshalb ging ich immer wieder zu ihm. Er sah mich lange
und freundlich an und dann sagte er: "Ich weiß warum Willie immer zu mir kommt, ich
sehe ihm ähnlich : klein und breit!" Alle lachten; ich auch, denn
so hatte ich das noch nicht betrachtet.
Wer wollte, durfte auch etwas Bier trinken,
habe ich auch probiert, schmeckte mir aber nicht (die Langschnauzen-Hunde
tranken alle Bier).
Liebe Grüße, Euer Willie.
Zutaten: 500 gr Rindergehacktes (mager), 1 Ei, klein gehackte Petersilie,
2 Möhren geraspelt, Haferflocken.
Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen und den Teig in eine Springform füllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30 -35 Minuten backen. Erkalten lassen und dann
aus der Form nehmen. Als Kerzenersatz den Kuchen mit Cocktailwürstchen bestücken -
in der Anzahl der Geburtstagsjahre.
Ist Amerika unter Bush endgültig auf den Hund gekommen? Bagel, eine elfjährige
Bulldogge, kandidiert als Uncle Sam für den "Coco Chanel Best Dressed Award"
Wer verkündet glaubwürdiger den Frieden als ein kampfgeschundener Krieger,
wie es der Bulldog - als Rasse - früher in England war ?
Die Kastration wird für solche Nicht-Zuchthunde vom AKC empfohlen. In der Regel
wird in den USA schon ganz früh kastriert: für
die Hündin bedeutet das vor der 1. Hitze.
Europäische Tierärzte halten dies meist für verfrüht. Der als noch
Jugendlicher kastrierte
Hund wird nämlich - wenigstens statistisch gesehen - ein ewig Jugendlicher in seinem Wesen bleiben.
Wir vermuten, daß die amerikanische Empfehlung zu solch einer frühen Kastration mit den
US-Versicherungspolicen zu tun hat : die Haftpflicht-Versicherungskosten sind dort für
jugendlich kastrierte Hunde
niedriger als für später kastrierte Hunde. Was aus meiner Sicht nur bestätigt, daß
die als Jugendliche kastrierten Hunde ihr Leben lang
- mehr oder weniger - unterwürfige Jungtiere bleiben. Deshalb ließen wir unsere Hündinnen
immer erst nach der 2. Hitze kastrieren. Sie blieben "richtige Weibchen"
und wurden auch nicht dick danach.
Doris Ehrenstein schickt mir immer aus den USA Katalogseiten mit Produkten für
die Hundehaltung, in denen ein Bulldog Modell ist :-)
Diese beiden Produkte möchte ich hier weiter zeigen.
Und für solch einen Tarnfarben-Hund
wie Frieda, da ist eine Halsband-Taschenlampe
sinnvoll. Jedenfalls sinnvoller als mit einer Taschenlampe
in der Hand bei Nacht in Gebüsch und Gestrüpp nach ihr zu suchen ;-) ......
Wo ist Frieda im Foto unten ???
ich lese nun schon seit einigen Monaten ihre Seite.
Sie gefällt mir sehr gut. Sie berichten sehr interessant und liebevoll über Bulldogs.
Auch gefällt mir, dass Sie ab und an über Reisen und über die USA berichten.
Sie machen das sehr schön.
Deshalb möchte ich ihnen einen Ostergruß senden.
Viele Grüße, Dorothea Long und Roxana wünschen Cornelia, Stu und Frieda Savory allen Bulldoggern auf der Welt,
ganz besonders aber allen Gastbloggern und den Mitgliedern der "Freunde des
Englischen Bulldogs e.V."
Auch ist Emma wieder zusammen mit Jockel "jagdlich" auf Abwegen;
aber jetzt gekenn-zeichnet mit einem knallorangefarbenen Halsband, das
eigentlich ganz speziell nur Jagdhunde tragen sollten oder
dürfen. Lassen wir ihr ab und an diesen Freizeitspaß :-) natürlich immer auf
der Hut, daß nicht ein schießwütiger
Jagdpächter in der Nähe ist.
Mal darauf angesprochen erklärten wir, dass Emma - in Bezug auf
Niederwild - top ausgebildet ist. Dass es sich dabei zuweilen um
Feldhamster oder Mäuse handelt, haben wir dann doch für uns behalten.
Emma ist nach wie vor ein Bulldog außer "Rand und Band". Zusammen mit
Jockel sind beide ein unschlagbares Team. Viele liebe Grüsse,
Emma-Bella-Lola und der Rest vom Rudel :-)
Tel.: 0561 516473
Wir erinnerten uns auch an ein Episode vor Jahren, als wir mit
Alma in die damalige DDR
einfuhren und uns der unfreundliche Grenz-Uniformierte fragte: "Was ist das für ein Kapitalisten-Hund?"
Stu antwortete mit leicht bissigem Unterton: "Das ist ein Bullenbeißer!"
Der Uniformierte zuckte und winkte uns noch verbissener durch. Alma starrte ihn
nämlich in diesem Sinne an :-))
Vor kurzem bekam diese Warnung vor den Bullen einen ganz neuen Sinn für uns.
Frieda war beim ersten Frühlings-Sonnenschein nicht zum Trödeln aufgelegt:
beim Wandern haute sie auf einen Acker ab, der zum Umpflügen mit frischem
Mist aus dem Kuhstall bedeckt war. Hoffnungslos, sie gehorchte nicht, sondern
sah uns nur herausfordernd - zwischen zwei "Leckerbissen" - mit triumphalem
Bulldog-Blick ;-)) an.
Naja, Mist und Mageninhalt von Vegetariern ist für
Fleischfresser wichtig. Frieda wußte das offensichtlich und jetzt stank sie gewaltig
aus dem Maul -- nach Bullshit :-))))
Ich befürchtete noch Schlimmeres: all das klein geheckselte Stroh würde wohl mitsamt
dem Bullshit nicht in ihrem Magen bleiben... Die Nacht verlief ruhig, ich hoffte das Zeug
würde doch durchgehen. Aber zu früh gefreut: Als wir aus dem Badezimmer kamen lag ein großer
dicker Klumpen - braun mit curryfarbenem Stroh darin, mitten auf meinem Kopfkissen -
und stank nach Bullshit!! Frieda hatte es glücklich ausgekotzt!
Ich war glücklich, daß alles auf dem Kopfkissen gelandet war - und nicht nachts auf meinen Haaren!
Außerdem, das Kopfkissen paßt in unsere Waschmaschine. Das Oberbett nämlich (2m x 2,20m)
hätte mal wieder in die Wäscherei gemußt. Und da waren wir gerade vor 3 Wochen schon
- zum 3. Mal - mit diesem Riesenteil
gewesen. Das 1. Mal hatte Frieda, sie war erst
seit kurzem bei uns, darauf gepinkelt.
Wollte wohl sagen: MEIN Bett!
Das 2. Mal waren während Friedas Läufigkeit Blutflecken, wegen eines verschobenen
Höschens, auf diesem Oberbett gelandet -
wieder in die Wäscherei damit.
Und das 3. Mal hatte Frieda ein ziemliches Stück weichgekauten
Kauknochens verschluckt. Und mitsamt Abendessen landete dieses labbrige Ekelstück mitten
in der Nacht genau zwischen Stu und mir auf dem Oberbett : also das Oberbett auswechseln
und beziehen;
wir lachten uns schließlich in den Schlaf - Galgenhumor :-)).
Die Frau von der Wäscherei guckte uns nur noch mitleidig an...
Und während ich den letzten Absatz oben schrieb, knallte es laut und wir hatten
einen totalen Stromausfall! Bullshit !!!
Hundekauf:
Es stimmt ja leider, viele Leute wollen etwas Exklusives, obwohl sie es sich
nicht leisten können. Das Problem ist die Geldfrage.
Der "Billig-Bulldog" aus einer Wurffabrik oder Hinterhofzucht, der
dann gekauft wird, ist oft ein kranker oder untypischer Bulldog.
Wer so auf den falschen Hund setzt, der wird bestraft : hohe Tierarztkosten
oder keine Freude am Tier.
Und statt Glück holen sie sich dann
Unglück ins Haus... Sie eben wissen nicht, daß Glück nicht kaufbar ist ...
Man muss die Leute, die sich einen Bulldog kaufen wollen, schon im Vorfeld aufklären
(wie Du im Blog). Aber die Problematik ist, viele Leute befassen sich im
Vorfeld nicht mit den Hunden und den Bedingungen, unter denen ein Hund billig zu
haben ist. Sie folgen einer Laune.
Qualität ist auch in der Hundezucht wichtig. Nicht Welpen aus billiger und oft grausamer
Massen-Produktion (Hauptsache das Label "Bulldog" stimmt),
sondern Welpen von ausgesucht gesunden Zuchttiere bringen Qualität, d.h. Gesundheit
und Glück ins Haus.
Auf diesen VDH/ACEB-Shows sehen sie dann
massige, extrem breite, kurzbeinige und tiefergelegte "Bullig-Bulldogs",
die gewinnen. Sowas wollen sie dann auch.
Keiner weist sie darauf hin, dass dies nicht der korrekte Standard ist.
Keiner klärt die Leute auf, daß diese "Bullig-Bulldogs" erhebliche
gesundheitliche Risiken mit sich bringen (lockere Ellebogen- Schulter- und Kniegelenke,
Kugelherzen, Atemprobleme).
Aber ich kann auch in gewisser Weise diese sogenannten Züchter verstehen,
denn wenn viel Geld mit "Bullig-Bulldogs" zu machen ist, da kann
man sich als sogenannter Züchter einfach auf die Nachfrage berufen
und sein Gewissen schlafen legen.
Ob dieses "Für-den-Markt-Züchten" richtig oder falsch ist, muss jeder selber wissen.
Ich weiß nur diesen Menschen ist klar, daß sie auf dem falschen Weg für die Hunde sind,
aber auf dem richtigen Weg des Geldgewinns. (Man muss die Kuh melken, solange es sie noch
gibt - man muß den Extrem-Bulldog züchten, solange es ihn noch gibt ...:-(((
Mir geht es aber um den Hund!
Darum gehe ich auf Ausstellungen : damit die Leute auch einmal den sportlichen,
vitalen Standard-Bulldog sehen. Nicht um zu gewinnen, sondern um angesprochen zu werden
und um dann aufzuklären, stelle ich Mini aus. Ich zeige den Leuten mit Mini
einen kerngesunden, fröhlichen Standard-Bulldog, damit sie im Vorfeld einen Vergleich
zu den schnaufenden, schweren "Bullig-Bulldogs" der Ausstellungen haben. Sie erfahren so,
wie es um die Zucht bestellt ist.
Ob "Billig- oder Bullig-Bulldog", beide bringen meist Unglück ins Haus.
Wie ich sagte:
Herzliche Grüße 3xM (Michael, Marcel, Mini)
Für die Zucht ist der Genotyp, das Bild der Erbanlagen
eines Zuchthundes entscheidend - und nicht sein Phänotyp, seine individuelle Erscheinung.
Deshalb ist es für einen Züchter wichtig zu wissen, wie die Vorfahren und die Geschwister
eines Hundes sich ganz allgemein entwickelt bzw. vererbt haben. Das unterscheidet ihn
vom "Vermehrer", der meist
simpel nur vom Phänotyp ausgeht, und dafür auch noch unanständig viel Geld für die Welpen
verlangt - nach dem Werbe-Motto: "der Vater ist ein Champion!"
Ein einfaches Beispiel : die Fellfarbe "schwarz" ist bei den Bulldogs verboten, da
"schwarz" sich dominat vererbt und so auf Dauer nur noch wenige "braune" Bulldogs
übrig blieben : und zwar nur dann, wenn beide Eltern einem einzelnen Nachkommen
(sozusagen zufällig) die rezessiven Gene für "braun" mitgeben. Dabei können beide
Eltern selbst in ihrem Erscheiningsbild, also als Phänotyp, schwarz gefärbt
sein.
Ein wirklich respektables und sich langfristig auszahlendes Zuchtziel
ist dagegen:
Einige gute Würfe, das sind meistens Glücksfälle.
Den hohen Gesundheits- und Schönheits-Standard der Zucht aber über viele Jahre zu halten,
das ist Talent, Wissen und Erfahrung.
"Vererbung zeigt sich beeinflußbar, aber immer wieder auch nicht beherrschbar.
Deshalb hat Züchten etwas mit dem Glücksspiel gemeinsam. Manche Züchter
werden sogar süchtig danach. Sie können nicht mehr aufhören immer wieder
'auf ein neues Glück'
zu produzieren. Der Spielgewinn ist dann Geld, ein Ausstellungs-Pokal und die
Illusion von Ansehen. Dieses 'Ansehen' gilt aber nur unter Ihresgleichen.
Solche Züchter sind ihre eigenen Opfer, für sie gilt: 'I can´t get no satisfaction'..."
Also dann ist mir ein brillanter Billardspieler lieber als ein
professionelles Pokerface :-)))
Meine Ausführungen oben sind Basiswissen aus meinem Schuluntericht in
Biologie (es war allerdings eine sehr gute Schule :-). Die gewählten
Beispiele und meine Einschätzungen von "Züchter-Qualitäten" entstammen meiner
34-jährigen Beobachtung der Bulldogzucht. Die Welpenfotos sind von Birgit Braum, die
unsere wunderbare
Wilma Queen gezüchtet hatte.
Die Forschung in der Genetik ist inzwischen zu der Erkenntnis gekommen, dass Linienzucht als eine Form
der Inzucht nach einigen Generationen zu deutlichen Beeinträchtigungen bei allen Lebensprozessen führt:
Sie vermindert die Möglichkeiten der Enzymbildung, und Enzyme steuern einfach alle Lebensprozesse - vom Immun-
bis hin zum Verdauungssystem!
Ich will hier nicht weiter auf die genetischen Gründe eingehen sondern empfehle
dazu die Blog-Beiträge (September 07 - Januar 08) über die Artikelserie im "Hunde-Magazin WUFF" vom
Genetiker Prof. Wachtel zu lesen.
Und das gerade (2007) erschienen Buch von Dr. Eichelberg (VDH) "Hundezucht" ist unbedingt zu empfehlen um
zu erfahren, welche Fragen man einem Bulldogzüchtern stellen sollte, bevor man einen Welpen bei ihm kauft.
Die Wissenschaft ist sich nicht einig. Aber für mich heißt das :
Vorsicht ist geboten. (Alma starb mit knapp 13 Jahren an einem Milz-Lebertumor.
Wilma starb mit knapp 11 Jahren an zwei geplatzten Blutgefäßen in der Milz.)
Wir lassen Frieda nicht mehr in einer Impfung gegen Tollwut und gleichzeitig
gegen andere Krankheiten impfen, sondern sie bekommt nur noch zeitlich
versetzte Einzel-Impfungen.
Bislang galt in Deutschland rechtlich die Tollwut-Impfung nur für jeweils
1 Jahr. Und das, obwohl medizinisch längst klar war, daß
die Immunisierungswirkung für mindestens 3 Jahre anhält. Möglicherweise steckten auch
wirtschaftliche Interessen der Pharmaindustrie hinter dieser Rechtsregelung,
möglicherweise auch einfach nur wieder einmal Überregulierung.
Das hat sich seit Anfang 2006 - dank Europäischem Recht - geändert:
Wir empfehlen jedem von Euch Euren Hund - nach dieser Änderung der Gesetzeslage -
nur noch alle 3 Jahre gegen Tollwut impfen zu
lassen.
Das ist gut für Euren Geldbeutel ;-) und gut für die Milz Eures Hundes :-))
Unsere reise- und abenteuerlustige Frieda kann es kaum abwarten,
wie ihre Augen oben sagen, daß es losgeht :"Egal wohin! Das Leben ist
spannend ! Und wenn man dabei einmal naß werden sollte - schließlich kann man sich
trockenschütteln, wie Ihr seht ;-)))"
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Big Jim Riedel
Die Lobby für den Bulldog und seine Halter:
Genauere, aktualisierte Einschätzungen der unten genannten Zuchten im
Floral Garden
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