Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Freitag, November 21, 2008

Buchempfehlung:

"Liebst Du mich auch?"

"Die Gefühlswelt bei Hund und Mensch"

Wie der Untertitel sagt, geht es um Gefühle, um Liebe und Glück, um Angst, Zorn und Schmerz - beim Hund, beim Menschen - und beim Miteinander von Hund und Mensch.

Patricia B. McConnell ist mit diesem Buch ein großer Wurf gelungen. Lesenswert ist auch die Zusammenfassung auf der Rückseite.

Zum einen baut die Autorin sehr gelungen Spannung auf: sie streut immer wieder locker erzählte Hund-Mensch Episoden und Schicksale (aus ihrem Privatleben sowie aus ihrer Arbeit als Tierverhaltens-Therapeutin) in die Kapitel ein. Deren Erklärungen, Auflösungen oder Ergebnisse - die man unbedingt erfahren will - folgen aber oft erst in späteren Kapiteln.

Patricia B. McConnell´s Buch ist neben aller sachlichen Aufklärung ein sehr persönliches. Die verschiedensten Verhaltensformen und deren Erklärungen sind immer mitfühlend und mit leisem Humor erzählt, oft sogar mit durchaus ironischen Selbstreflektion angereichert. Also ein Buch, in dem auch Weisheit steckt - und nicht nur Erfahrung und Wissen !

Die Einleitung

Patricia B. McConnell schreibt u.A. zu ihrer Motivation:
"Ich möchte mehr darüber wissen, was Hunde fühlen und wie diese Gefühle sich mit meinen eigenen vergleichen lassen. Ich möchte es wissen, weil ich als Wissenschaftlerin ausgebildet bin und weil der Entdeckerdrang wie eine Droge auf mich wirkt. Ich möchte es wissen, weil es meiner Meinung nach für unsere Spezies wichtig zu wissen ist, wie wir in den Rest des Lebens hineinpassen. Außerdem könnte bei beiden Spezies so viel Leid vermieden werden, wenn wir mehr über das Gefühlsleben unserer Hunde wüßten."

Dazu ein Erlebnis als Beispiel, welches Unglück sich entwickeln kann, wenn ein Mensch blind gegenüber den eigenen Gefühlen (in diesem Beispiel Unsicherheit) und denen seines Hundes (in diesem Fall Frustration) bleibt.

Kapitel: 1. Gefühle, 2. Ausdruck von Gefühlen, 3. Gefühle und das Gehirn

Patricia B. McConnell geht auf die neuesten mikrobiologischen und neurologischen Forschungsergebnisse zu "Gefühlen" ein : und die sind bei allen Säugetieren in Bezug auf Hormonausschüttung, Körpertemperatur, Motorik usw. ziemlich gleich!

Viele körpersprachlichen Ausdrucksformen von Gefühlen bei Mensch und Hund sind es auch, wie sie anhand von Vergleichsfotos aufzeigt. Und die Überlebensbedeutung von unseren Gefühlen (zB Angst oder Glück) ist gleich der Überlebensbedeutung der Gefühle bei Tieren.....

Im Text sinnvoll eingestreut sind Verweise auf jeweils wegweisende weiterführende Literatur, die ich natürlich gleich dankbar aufgegriffen habe ;-)

Kapitel: 4. Die vielen Gesichter der Angst, 5. Pawlow in Kurzform

In diesen wichtigen Kapiteln wird für mich überzeugend in vielen Beispielen dargelegt, wie oft "Aggression" im Grunde nur eine Form der Angst oder der Scheu ist. Und wie der Angst begegnen? Auch der eigenen? Im Buch stehen Antworten!

Patricia B. McConnell beschreibt überzeugende Trainingsmethoden und Therapieformen, die bei den GEFÜHLEN ansetzten. Bei traumatisierten "Angsthunden" muß die angstauslösenden Situationen zunächst exakt erkannt werden. Dann kann die Angst - im Vorfeld dieser speziellen Situation - über spezielles Training in entspannte oder sogar freudige Erwartung transformiert werden. Und bei Hunden mit genetisch bedingtem zu "scheuem Wesen" kann die Toleranzschwäche gegenüber Irritationen mit vergleichbaren Methoden gemindert werden.

Zu all dem gehören Geduld und vor allen Dingen eine durch keinen "blinden Fleck" verzerrte Wahrnehmen der Gefühle des Hundes und der eigenen Gefühle. Ein professoneller Hundeverhaltenstrainer ist deshalb oft zur Verhaltensheilung nötig.

Kapitel: 6. Zorn, 7. Glück

Ja, Hunde können zornig wie Menschen werden. Und tiefes Glück empfinden. Die Titelfrage "Liebst Du mich auch?" sollte mancher Mensch seinem Hund stellen.

Dass Hunde uns immer nur lieben können, 'weil sie eben so sind', das ist ein Irrtum... Hunde zu trainieren nach dem Gehorsamsprinzip und mit Strafen, das erzeugt Zorn, Angst und UNGLÜCK in ihnen. Und diese Gefühle fühlen sich für sie so an wie für uns, wie die Forschung zeigt. Hierzu schreibe ich nichts weiter; selbst lesen ist angesagt ;-)

Kapitel: 8. Eine Liebesgeschichte, 9. "Denkst du, was ich denke?"

Die Liebesgeschichte zwischen Mensch und Hund ist uralt und so tief, wie Liebe eben nur gehen kann. Patricia B. McConnell zeigt alle Aspekte dieser Liebe auf, soweit sie überhaupt formuliert werden können....

Dann stellt sie die Frage nach dem Umgang mit dem Tod. Sie geht sehr bewegend auf unseren Schmerz beim Tod unseres Hundes ein... Sie erklärt u.A. auch, dass Trauer und körperlicher Schmerz biologisch betrachtet die gleiche Quelle haben. Zuletzt geht sie der Frage nach, ob Hunde um den Tod wissen, das heißt, ob sie ein Konzept von Zukunft haben und über ein Selbstbewußtsein verfügen. Sie haben beides, wenn auch anders ausgeprägt als wir Menschen.

Das Nachwort

Aus dem Nachwort von Patricia B. McConnell zu ihrem Buch möchte ich nur diesen letzten Absatz zitiern. Er bringt alles auf einen Punkt, was sich über unsere Liebe zu unseren Hunden sagen läßt.


Mittwoch, November 19, 2008

Des Bulldogs schönes Züngeln

Unseres Bulldogs schöne Rosenblattzunge ist ein beliebtes Fotomotiv. (Den letzten Bild-Beitrag dazu brachte ich am 31. Oktober 2006.)

Die Hundezunge ist ein Multifunktionsorgan! Im Bild links wird sie als "Leckerli-Greifer" benutzt ;-) Im Bild oben bringt sie normale Abkühlung bei Spiel und Sport.

Der Bulldog ist auch deshalb hitzeempfindlich, weil er im Verhältnis zu seinem Gewicht wenig Körperoberfläche hat. Er braucht deshalb mehr als andere Hunderassen seine Zunge als Abkühlungsorgan. Da sie so lang und so breit ist, ist sie perfekt zur Erzeugung von Verdunstungskälte geeignet.

Da die Bulldogzunge also aus gutem Grund so groß ist, gibt es manchmal lustige Bilder, in denen sie so bulldog-typisch "gefaltet" wird, um ins Maul zu passen. Die beiden Fotos zeigen eine solche Situation sehr schön!

Heute möchte ich über eine weitere spezielle Funktion der Hundezunge sprechen, das sogenannte "Züngeln".
Patricia McConnel widmet in ihrem Buch "Liebst Du mich auch?" diesem "Züngeln" ein eigenes kleines Kapitel in Buchteil über die Körpersprache.

Sie schreibt, das Züngeln jeden Hundes sei von seinem Temperament und von der jeweiligen Situation abhängig:

"Diese kleinen Züngelbewegungen sind entweder ein Ausdruck für leichte Unsicherheit oder Beschwichtigungsgesten niederrangiger Hunde gegenüber höherrangigen. Wie weit die Zunge hervortritt hat vermutlich mit der Intensität des Gefühls zu tun.... Wie oft ein Hund züngelt, kann Ihnen viel über seine Persönlichkeit verraten."

Die Autorin bringt Beispiele eines Züngelns als Bitte um Aufmerksamkeit sowie als Warnung vor Aufdringlichkeit. Es kommt eben auch
immer auf den Kontext an.

Ich kenne Menschen, die beim Nachdenken
auch kurz "Züngeln". Mein Vater tat es zB,
wenn er sich sehr auf eine Überlegung konzentrierte, und ich ertappte mich in solchen Situationen auch schon dabei ;-).

Meiner Erfahrung nach, und wie es Patricia McConnel im genannten Buch beeindruckend belegt, unterscheiden sich elementare Gefühle und ihr körpersprachlicher (und ebenso ihr biochemischer) Ausdruck bei Mensch und Hund (Säugetieren) nicht wirklich. Das "Züngeln" meiner Bulldogs verstehe ich deshalb auch als Signal, dass sie gerade mit einer Frage beschäftigt sind. (soll ich? soll ich nicht? was könnte sich anbahnen?? ... usw.)

Dies Buch "Liebst Du mich auch?" hat mich fasziniert, und ich habe daraus noch so einiges gelernt! (Solange man lebt hört das Lernen nicht auf, und das ist wundervoll!)

Auf dieses Buch werde ich in späteren Beiträgen noch weiter eingehen !


Montag, November 17, 2008

Heute läßt uns Gastbloggerin Chrissi Probst mitschmunzeln

SCHMUSE- oder SCHMUDDEL-Bully

Den Namen Schmusebully trägt mein Wonneproppen Spyke nicht umsonst ! Von Welpe an war er ein richtig verschmuster süßer Wonneproppen, kein Fresschen und kein Gassiegehen war möglich ohne, ohne vorher erstmal ausgiebig geschmust zu haben. Und Schmusen - tu ich ja am liebsten mit meinem kuschelig weichen und vor allem sauberen Schmusebullydog.

Aber so ein sauberer Schmusebully ist er nicht immer, denn vom 1. Bullytreffen an zogen ihn die dreckigsten und matschigsten Pfützen und die (iiiiiihhh) stinkendsten Schlammgruben magisch an, am liebsten wäre ihm bestimmt ein laaange vor sich hin modernder Jauchetümpel :o)

Wenn ich so eine Pfütze schon von weitem sehe und er nicht an der Leine ist, dann stellt er seinen Gehörgang auf bullygen Durchzug und ignoriert meine Rufe einfach; zu mir zu kommen, häh ? Den bullyg schmuddeligen Spaß lässt er sich doch nicht vermiesen ;)

Es macht ihm sichtlich Freude erst ein Beinchen nach dem anderen zu beschmuddeln, und dann - platscht mit vollem Anlauf durch die Matsche, so dass nicht mal die Öhrchen, Falten, geschweige denn das dicke Bulldogpopochen sauber bleiben. Es ist ihm auch bullyg egal, wie ich den Dreckspatz dann soo schmuddelig in meinem Fahrzeug transportieren soll, ohne danach an eine neue Innenausstattung zu denken!

Genüsslich und voller Bullyfreude stolziert er förmlich durch das matschige Nass, es kann ihm nicht *matchigschmuddeligschwarz* genug sein, denn es muss sich ja auch lohnen! In der Badewanne genießt er das "Nasse" dann weniger freudig, er lässt es dann halt über sich ergehen, bestimmt auch nur weil er genau weiß, dass dem Schmusebullyfrauchen kein Schmuddelbully zum Schmusen ins Bettchen kommt.

Aber dieses Schmuddelbully-Phänomen habe ich auch bei einigen unserer befreundeten Bulldoggen kennen gelernt, denn zum Beispiel sein bester Freund, der edle Churchill, der vergisst in der Nähe von Schlammparadiesen förmlichst seine guten Manieren, und wenn sein Herrchen ihn nicht schnell genug durchschaut hat und nicht fix an der Leine hat, dann ist der liebe Churchill nicht mehr zu bremsen.

Auch unsere Sweet Snowy, sonst "weiße Bulldogprinzessin", verwandelt ihr schönes Bulldogkleidchen zu gerne in ein vor Dreck und Morast stinkendes grau-schwarzes Fellkleidchen, welches danach absolute Ähnlichkeit mit einer frisch geteerten Strasse hat.

So gut lässt sich das Fellchen danach reinigen: so ca. 5mal Hand-Schrupp-Waschgang. Zumindest der "Gute Geruch" ist dann entfernt. Mit etwas Glück, sieht man dann nach dem 6. Hand-Schrupp-und-Hand-Schleudergang einige leicht weiße Fellstellchen durch blinzeln :o)

Spykes und Snowy´s Freundin, die süße OEB Ylvie, hat sogar versucht ihren "Bulldog-Tauchschein" in einer der artigen Morastgruben zu machen: mit vollem Anlauf ist sie in das **IhGittigit** gesprungen und sofort mit dem Kopf unter getaucht, ich kann euch nicht sagen, ob sie da Fischlein gesucht hat, aber für mich hat sie ihre Tauchscheinprüfung bestanden :) Ylvies liebe zweibeiner Familie hatte noch tagelang **Reinigungsarbeiten** in Ohren und Augen zu bewältigen, ihr Spitzname ist seit dem auch "Ylvie dass Güllemonster" :o)

So, nun für heut erst mal genug von uns und unseren Freunden. Viele schmusebullyg liebe Grüße, von Chrissi mit Schmuse-Schmuddel-Bully Spyke & Sweet Snowy


Samstag, November 15, 2008

"On the road again"

Wie Ihr aus dem Blog wißt, traf ich Doris Ehrenstein Mitte Oktober in Quito, und sie hatte mir für Euch Leser Bulldog-Werbung aus US-Magazinen mitgebracht. Danke Doris!

Im Umschlag mit dieser Werbung steckt u.A. auch noch diese Info über Michael Phlebs Bulldog.

Zurück zum "Gefahren-werden" :
* Eine Werbung für Sicherheitsgurte
* Wenn es denn ein Fahrrad ist...
* Zur Beschäftigung unterwegs
* Für die Gemütlichkeit, nicht nur unterwegs

Letzen Sonntag trafen sich einige BulldoggerInnen im Sauerland; erstaunlich toll, wie sich manche der angereisten Autos als Bulldog-Autos outeten ;-).

Seht Euch die "NRW-Seite" (Link in der grauen Spalte rechts) einmal an. Vielleicht machen Bericht und Fotos Lust auf Teilnahme am Januar-Treffen. So wie zB bei unserem erwartungsvollem Kosmo ;-)

Zum Ausfahren sollte ein Bulldog natürlich gut gekleidet sein ;-). Hier noch von Doris mitgebrachte Anzeigen über die Halsband-Herbstmode 2008!


Donnerstag, November 13, 2008

Zurück von den Galapagos Inseln

Leider begegnete mir in Ecuador - weder im Anden-Hochland noch auf den Galapagos-Inseln - ein Bulldog. Und dabei wäre es klimatisch gesehen dort wunderbar für Bulldogs zu leben : zwar unter dem Äquator, aber nie wärmer als vielleicht 22 Grad Celsius. Es herrscht dort ewiges Frühlingswetter, genauer gesagt April-Wetter mit Schauerneigung; Jahreszeiten gibt es am Äquator nicht.

Dieses milde, feuchte Klima in der 'Sierra' ist durch die geographische Höhe (etwa 1500 - 3500 Meter (mit bis über 6000 m hohen Vulkanen und mit Kraterseen in Urwäldern der Nebelwaldregion.) bestimmt, und die Galapagosinseln liegen inmitten des kalten Humboldt-Meeresstromes, der sogar kältegewohnte Pinguine von der Antarktis mit sich bringt. (Nebenbei: Das Klima dort ist so gemäßigt und die Vulkanerde so fruchtbar, dass ich mich allein mit frischen, großen Him- und Brombeeren satt essen konnte; damit hatte ich nicht gerechnet. Und: Ecuador konnte unter diesen Umwelt-Bedingungen zum der größten Rosen-Exporteur der Welt werden :-). Danach folgt erst die Bedeutung des Bananenexportes.

Für eine Nacht schliefen wir in einer Lodge mitten im Nebelwald. Die Geräusche vieler unbekannter Tiere während der ganzen Nacht hielten meinen Schlaf leicht und machten mich glücklich... Futterstellen voller Kolibris hingen vor den Fenstern der Logde; Mücken dagegen gab es zu meiner Überraschung dort nicht!

Hunde in Equador:
Die stark indianisch geprägte Bevölkerung liebt Hunde, wir begegneten vielen, alle waren freundlich. In der Hauptstadt Quito sahen wir oft Boxer, manchmal Pudel, Dalmatiner und einmal sogar einen Sharpai.

Einem Mops begegneten wir im Hafen der Hauptinsel Santa Cruz (schöne Geschäfte gab es dort :-). Frauchen putze ihm gerade den Popo und räumte sein Häufchen weg - vorbildlich sauber sind sowieso alle Städte in Ecuador, ich muß sagen deutlich sauberer als unsere.... Also, ich fragte Mopsens Frauchen (dort sprechen alle etwas Englisch) ob es einen Bulldog auf den Inseln gäbe. "Ja, ein Rüde, aber er war alt starb vor kurzem."

Da ich also - anders als von meinem Peru/Bolovien-Urlaub vor drei Jahren (siehe Beitrag vom 12. November 2005), kein Foto eines Bulldogs von dort habe, werde ich Fotos von ein paar anderen Tieren zeigen - die mich in der einen oder anderen Weise ein wenig an den Bulldog erinnerten ;-)

Die Galapagos-Inseln sind wirklich der Garten Eden! Keines der Tiere dort scheut vor Menschen zurück!

Eine noch junge Riesenschildkröte (alte Männchen sind über 300 kg schwer) hat mir im Urwald den dicken Zeh beschnuppert.... Diese Schildkröten sind so langsam und behäbig wie ein satter Bulldog :-)

Als besonders erstaunlich erlebten wir, dass auch kein Vogel vor uns hochschreckte! Hier
ein Blaufußtölpel, der majestätisch wie ein Bulldog sein Reich (und uns) überblickt :-)

Im Hotel lebte am Schwimmbadrand und auf der Liegeterrasse ein einflügeliger Pelikan namens Julian. (Auch ein großer Seelöwe und ein
Leguan pflegte dort jeden Tag zu sonnen.) Ich durfte Julian mit dicken Fischbrocken aus der Hotelküche füttern - und SOFORT standen
weitere Pelikane um mich rum und schnappten nach meiner Fischhand. Etwas beängstigend so viele solcher scharfkantiger Riesenschnäbel um mich rum, zumal ich jeden Abend hatte beobachten können, wie rasant sie sich zielsicher ins Wasser stürzten und so gut wie immer in Sekundenschnelle große fette Beute machten. ;-)

Von unserem Boot aus schwammen wir einmal im (ca 20 Grad kühlen) Pazifik. HERRLICH. Aber am nächsten Tag wurde mir im Nachhinein mulmig: Als wir in unserem Schlauchboot eine unbewohnte Robben- und besonders für ihre Fregattvögelkolonie berühmte Vogelinsel (auf der es richtige Kaktus-BÄUME gab) anlandeten, umrundete uns in 50 cm Entfernung ein aufgeregter Hai!!! Das Aussteigen auf zackigen, wild gewürfelten Riesenlavestücken war also aus zwei Gründen nicht ungefährlich.... Eine natürliche Lavaschlucht am Meeresufer wurde zu meinem Erstaunen als 'Wellness-Pool' von circa 1,5 Meter langen Haien benutzt!

Besonders die gemütlichen, ruhigen und freundlichen Seelöwen (die wir auf mehreren kleinen Inseln per Boot besuchten) hatten es mir angetan. Wer hätte bei diesem Bild unten nicht auch sogleich an seinen Bulldog gedacht; 'Robbenlage' ;-)))

Die Tiere auf diesen Inseln sind Menschen gegenüber nicht scheu.

Zum Abschluß ein Bild des Friedens, welches wir in einem kleinen Park in der Millionenstadt Guayaquil - am letzten Tag der Reise - erlebten.

Ecuador mit seinen Galapagosinseln ist für Tierfreunde ganz unbedingt eine Reise wert!


Dienstag, November 11, 2008

"Wie der Herr, so´s Gescherr...."

Wer hat ein ähnlich ähnliches Foto von sich und seinem Bulldog?

Jetzt noch ein US-Promi-Foto, von Klaus Steigler im Internet gefunden:
"Mom-to-be Ashlee Simpson practices her parenting skills on husband Pete Wentz's cuddlesome English bulldog." Ich finde die beiden auf dem Foto gleichen sich auch ;-)


Sonntag, November 9, 2008 (Montag, Oktober 27, 2008)

Heute zeigt Gastblogger Stu Savory...

... warum er bei dieser Marke nicht ißt :-(

9. November 2008

Nachtrag zu diesem Bild-Beitrag von Stu, ürsprünglich am 27.10.08 (während meiner Reise durch Ecuador) veröffentlicht :

Vor einigen Jahren besuchten Stu und ich während einer Rundreise durch Malaysia unter anderem den Hauptmarktplatz in der Hauptstadt Kuala Lumpur.

Neben Schlangen, Affen und anderen Tieren wurden dort auch freundliche Hunde - in engen Käfigen eingesperrt - zum Verzehr verkauft. Wir machten keine Fotos, es war zu erschütternd für uns.

Der Verstand sagte: "Gut, andere Länder, andere Traditionen!" Unsere Reaktion war irrational, das weiß ich, aber den ältesten Freund und Begleiter des Menschen dort so hilflos angeboten zu sehen, das erzeugte Übelkeit und Entsetzen in mir. Wir gingen dann dort nur noch in internationalen Hotels zum Essen.... Dies Erlebnis war mit ein Auslöser, dass ich mich mehr und mehr zum Vegetarier entwickelte...



Freitag, November 7, 2008

Was bedeutet :

"Nicht zugelassenes Medikament" ?

Neulich rief mich zu meiner Überraschung jemand an, der einen Wurfbruder unserer geliebten Wilma Queen (1994-2005) gekauft hatte. Mark Alexander Fetzer, wie er sich vorstellte, hatte gerade diesen Blog entdeckt und richtig geschlossen, dass unsere 2004 verstorbene Wilma eine Wurfschwester seines "Sir John" gewesen war. "Sir John" war 13 Jahre alt geworden und verstarb letztes Jahr an Nierenleiden und Krebs. Mark leidet immer noch unter diesem Verlust... wen wundert das...

Wilmas Bruder "Sir John" hatte als Junghund eine generalisierte, massiv ausgeprägte Demodikose gehabt. Zeitweise war er völlig haarlos, wie Mark mir erzählte.... (Ausführliches über die Demodikose kann im Beitrag vom 12. September 2007 nachgelesen werden!)

... giftigen Mittel verursachten einen Hautkrebs auf seinem Rücken,...
Der Tierarzt gab oder verschrieb "Sir John" glücklicherweise kein Cortison, welches bei Demodex contra-indiziert ist. Er verschrieb ihm Antibiotika und starke Tinkturen zum Einreiben, welche auch irgendwann wirkten - aber : diese (nicht nur für die Milben) giftigen Mittel verursachten einen Hautkrebs auf seinem Rücken, der operiert werden mußte. ... "Sir John" überlebte das alles und sein Leben entwickelte sich danach sehr glücklich. (Unsere Wilma hatte übrigens eine leichte Form der Demodikose, die nach drei Spritzen verschwand.)

Dieser Anruf von Mark A. Fetzer ist Anlaß für mich, einmal am Beispiel der Demodikose auf das Thema "in Deutschland nicht zugelassenes Medikament" einzugehen.

Bis zu doppelt so hoher Dosierung wie gegen Herzwürmer.
Es gibt ein Mittel gegen die Demodikose, INTERCEPTOR (Tabletten), das hochwirksam und über Jahrzehnte erprobt ist. Es wurde in den USA ursprünglich gegen Herzwürmer entwickelt. Dann stellte man fest, dass dieses Mittel nicht nur gegen Herzwürmer das Mittel der Wahl ist, sondern bei höherer Dosierung auch gegen die Haarbalgmilben, eben die Demodikose. Bei generalisiertem Befall muß es - ohne Schaden für den Hund - bis doppelt so hoch dosiert werden wie gegen Herzwürmer. Außerdem muß es über ein Jahr lang gegeben werden - allerdings in langsam geminderter Dosierung.


Was bedeutet eine Zulassung auf nationaler Ebene?

Zulassungen sind für die Pharmakonzerne sehr teuer, es geht um Millionenbeträge! Deshalb stellen die Pharmakonzerne nur in den Ländern einen Antrag auf Zulassung eines Medikamentes, in denen sie sich einen Markt dafür versprechen.

Ein Zulassungsantrag ist eine Frage der Gewinnerwartung.
Ein gewinnträchtiger Markt für INTERCEPTOR ist nur dort gegeben, wo Herzwürmer verbreitet sind, also in südlichen Zonen, aber nicht in Deutschland. Der Einsatz von INTERCEPTOR nur gegen die Demodex-Milben ist aus unternehmerischer Sicht (NOVARTIS) ein zu kleiner Markt, um dafür Millionen Euros in ein Zulassungsverfahren zu investieren. Deshalb wurde die Zulassung für INTERCEPTOR nur in den südlichen EU-Ländern beantragt und erworben, aber nicht in den nördlichen, also auch nicht in Deutschland.

Mit medizinischen Gründen hat diese "Zulassung/Nichtzulassung" NICHTS zu tun, sondern nur mit wirtschaftlichen!

Sollte ihr Hund an Demodikose leiden, dann greifen Sie bitte - in SEINEM Interesse - NICHT zu diesen giftigen Einreib-Tinkturen, sondern bestehen Sie darauf, dass Ihr Tierarzt INTERCEPTOR über eine internationale Online-Apotheke aus Italien oder Frankreich für Sie bestellt. Weigert er sich, dann wechseln Sie den Tierarzt!

Wilma hatte 6 Wurfbrüder und eine Wurfschwester; diese war Queenie, die väterlicherseits (über James) Kosmos Großmutter ist.


Mittwoch, November 5, 2008

Luft- und Wassersport ;-)

Im September brachte ich einige Berichte über Luft- und Wassersport bei Bulldogs. Sabrina und Stefan brachten dazu passende Postkarten aus den USA mit :-)))


Montag, November 3, 2008

Tipps und eine Warnung bei der Behandlung von

trockener Haut und schuppigem Fell

Trockene, schuppige Haut und dünnes, brüchiges Fellhaar kann viele Ursachen haben:
Falsche Ernährung, Schwächezustände, Allergien, Hormonstörungen, Erkrankung innerer Organe... Wirkt das unten genannten Spezial-Öl nicht nach etwa 1 bis 2 Wochen, dann sollte man seinen Bulldog ggf. fachärztlich untersuchen lassen.


Aber zunächst eine Warnung vor Nerzölspray !

Nerzöl macht das Fell glänzend und läßt es gesund aussehen. Deshalb ist es bei manchen Hundenhaltern beliebt. Hier der Hinweis, dass man es nie mit einem Spray auftragen sollte!

"Wir kauften einen Spray zur Trockenreinigung der Hunde, der unter anderem auch Nerzöl enthielt. Nachdem wir das Produkt unter Befolgung der Gebrauchsanweisung etwa fünf Wochen lang benutzt hatten, begann unser Hund auf einmal Blut zu husten, zeigte aber keinerlei andere klinische Symptome.

Eine Röntgenaufnahme erbrachte eine beidseitige, schwere und, wie es schien, zunehmende Schädigung der Lunge. Des weiteren wurde bei einer Untersuchung des Blutes das Vorhandensein anormaler Zellen und der Beginn einer Zerstörung des chemischen Gleichgewichten festgestellt. Die Tierärzte standen vor einem Rätsel. Erst an der Tierärztlichen Klinik der Universität von Pennsylvania USA stellte ein Lungenspezialist fest, daß der Schaden durch die Inhalation zerstäubter Nerzölpartikelchen entstanden war. Sekundär kamen dazu eine Lungenentzündung und eine Bakterieninfektion, welche die gesamte Lunge angegriffen hatten.

Nach einwöchiger Behandlung war der Hund soweit wiederhergestellt, daß er nach Hause kommen konnte. Er genas in der Folge vollständig. Röntgenbilder und Blutproben zeigten absolut normale Verhältnisse. Der Name des Produktes ist unwesentlich, da mehrere führende Firmen ihren Sprays zur Trockenreinigung des Felles Nerzöl beifügen, dessen Inhalation ebenso schädlich für die Lungen der Menschen wie der Hunde sein kann." Dog World.

Gute Öle als Nahrungsergänzungsmittel

Auf dem Foto oben sehen wir Stu inmitten von Glanzfellen :-) Familie Pfersich und wir machen mit unseren Bulldogs von Zeit zu Zeit eine Kur mit einer speziellen, wunderbar hautwirksamen Ölmischung (Maiskeimöl, Lachsöl, usw), die es bei Tierärzten (und über das Internet) zu kaufen gibt : "Richter Vita Derm". Wir möchten solch eine gelegentliche Öl-Kur weiterempfehlen.


Samstag, November 1, 2008

Der Bulldog und das Rauch-Laster

Diese Nacht, Halloween, wurden die Toten und der Tod gefeiert; und "Rauchen kann SIE töten!" Der Bulldog wurde und wird vielfach mit Rauchen assoziiert, wie die Werbung für Zigaretten (heutzutage) und Zigarren (früher; siehe dazu die Beiträge 24. und 26. November 2006) belegt.

Der Bulldog symbolisiert Gemütlichkeit und Souveränität. So gesehen macht es Sinn, dass er bislang gerne für Zigarren- und Zigarrettenwerbung als Sympathieträger ausgesucht wurde. Da Rauchen aber aus der Mode gekommen ist und man weiß, dass es mit Souveränität wenig - aber mit Abhängigkeit viel - zu tun hat, hoffe ich sehr, diese Rauch-Werbung mit Bulldogs findet ein Ende... (Ich selbst ließ vor genau 30 Jahren das Rauchen sein, und bin seitdem ein "militanter" Nichtraucher ;-)

Pfeifen sind der Inbegriff rauchender Entspannung.

Zu meiner Überraschung fand ich beim Googeln einen Pfeifentyp, der "Bulldog" heißt, weil der Pfeifenkopf bulldogartig ist! Da fiel mir ein, dass ich vor Jahren neben der Yale-Universität in den USA (Stu hatte an der Uni zu tun) einen Pfeifenladen entdeckte, in dem ein großer schöner Stoffbulldog zwischen all den Pfeifen saß! Wie passend also ;-)

Pfeife ist ja noch ok, aber liebe Leute, laßt die Finger von den Zigaretten - auch Eure Bulldogs leiden als Passivraucher...


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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