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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Mittwoch, Januar 30, 2008
Der "Gute-Laune-Hund"
und fantastische Bilder Heute geht es um die Talente unserer Bulldog-Freundinnen Melanie und Claudia Pfersich!
Ihre in Schwarz- und Grautönen gehaltenen Gemälde machen den Wesenskern des gemalten Bulldogs sichtbar, möglicherweise auch gerade durch diese Farbreduktion. Keine Ablenkung durch Farbspiele oder durch Nebensächliches - es geht nur um den Blick und die Gefühle, mit denen dieser Bulldog - in seiner (wörtlichen) Größe, die Welt - und uns - betrachtet. Knut, Claudias eigener Bulldog, strahlt auf dem Gemälde links Entschlossenheit, Mut, Selbstbewußtsein und auch Ernst aus; ein Pol der Ruhe und Zuverlässigkeit. Hier noch ein Foto, das während des Schaffensprozesses entstand. Inzwischen ist auch das Gemälde von Olly, der Claudias Zwillingsschwester Melanie gehört, fertig. Olly ist ein gutmütiger, unaufgeregter und fest in sich ruhender, sanfter und zurückhaltender Bulldog - und dies alles kommt für mich im Gemälde zum Ausdruck. Sein Charme (Frieda würde es Sex-Appeal nennen ;-) liegt in seiner Kraft und Ruhe. Man könnte auch an einen "Big Boss" bei seinem Anblick denken.
Die Bilder bekommen alle von Claudia eine farbige Kante gemalt, bei Käthchen ist sie rot. Nach meinem Gefühl gibt solch ein Rand jedem Bild einen hintergründig vitalen, stimmungsvollen, witzigen oder auch pop-artigen Touch :-) Als nächstes Projekt hat Claudia gerade ein Gemälde von Uschi und HansPeter Pfersichs Charlotte gestartet; hier der derzeitige Zwischenstand. Und für den Herbst, wenn Kosmo 1 1/2 Jahre alt und sein Kopf so in etwa ausgewachsen ist, habe ich ein Gemälde von ihm bestellt :-) Natürlich werde ich diese Gemälde dann hier im Bulldog-Blog zeigen!Vielleicht malt Claudia ja dem einen oder anderen von Euch auch solch ein Bild von seinem Bulldog :-)
"Ich komme gerade mit Claudia, Knut und Olly vom Gassi (Charlotte war schon), da hatten wir eine sehr nette Begegnung.
Dann kam die Frage an mich bzw. Olly, "wer bist Du denn?" die Blicke fielen auf Olly. Ich sagte nur, "das ist Olly, ein English Bulldog" und wartete die Reaktion ab. Der Mann meinte, "ja, das sieht man". Die Frau fragte, ob dies die Hunde seien, die auch die Queen hat, schaute Olly an und lächelte. "Das ist ein Gute-Laune-Hund" meinte sie. "Haben Sie nicht immer gute Laune, wenn Sie dieses Gesicht sehen? Also wenn ich morgens in so ein Gesicht sehen würde, dann hätte ich den ganzen Tag gute Laune." Nun meinte Claudia, "wir haben noch einen davon, da, im Auto." Das Ehepaar war begeistert. Nun guter Laune zogen sie winkend weiter. Und schon hatten auch wir richtig gute Laune." Liebe Cornelia, bei Uli Stein "Notizbuch" ist Emma wieder abgebildet,am 26.01.! Damit Du wieder was zum Kichern hast. Alles Liebe, Kathrin und EmmaDanke für Deinen Tipp, Kathrin :-))
Montag, Januar 28, 2008
Der Bulldog in den USA : Seit 75 Jahren wieder unter den TOP 10 !
Lisa erzählt im Video etwas über das Wesen des Bulldogs: er ist anpassungsfähig an städtische sowie ländliche Wohnbedingungen, ist ein großer Schmuser, braucht nicht viel sportliche Betätigung, liebt Kinder. "Dann ist er ein glücklicher Hund :-)"
Die Rangliste der TOP 10 wird vom AKC, anhand der dort gemeldeten Hundebesitzer, ermittelt.
Zum AKC informiert Lisa u.A., dass die Mitgliedsbeiträge Stiftungen und Forschungsinstituten zugute kommen,
welche sie auch im Einzelnen nennt.
Unten noch ein herrlich gelungener Schnappschuß, der gute Laune macht, weil er den Spaß im Umgang mit einem Bulldog zeigt :-). Er ziert eine Hauptseite der "Anchorage Daily News" im Dezember 07. Der auf diesem Bild-Ausschnitt "abgeschnittene" Text (oben rechts) dazu:
Der Bulldog ist in USA ein ganz beliebter Werbeträger - inzwischen besonders in Werbespots im Fernsehen. Melanie Pfersich schickte uns gerade ein Werbebild mit ihm aus der "Business Week" : der 'Steuern-Spar' Tipp ;-) Danke Melanie! Und noch ein "Fundstück" von Familie Pfersich: "Check-in am Lufthansa-Schalter in Mailand : Bald auch für Flüge in die USA ?"
Samstag, Januar 26, 2008
Heute erinnert sich Gastbloggerin Sabine KilgusEine "Not-Bulldogge",eine Liebe mit Risiken und Nebenwirkungen
Unser George ist tot. Er wurde nur sieben Jahre alt.
Vieles aus seiner Vergangenheit liegt im Dunkeln, denn wir haben ihn am 30. Oktober
2005 von einer privaten Tierschutzorganisation übernommen, die uns über seine
Vorgeschichte nicht allzu viel berichten konnte.
Man erzählte uns, er sei auf Budapests Straßen aufgegriffen worden und kam
auf eine Pflegestelle. Sein Halter - ein "Züchter" Englischer Bulldoggen -
konnte ermittelt werden und behauptete, George sei ihm gestohlen worden.
Er brachte ihn kurze Zeit später wieder zur Pflegestelle zurück und gab ihn
zur Vermittlung frei. George, so seine Begründung, habe eine wertvolle Zuchthündin
so sehr gebissen, dass er sie nicht mehr für die Zucht verwenden könne.George lebte dann etwa acht Wochen auf besagter Pflegestelle in Ungarn, bis er nach Deutschland ausreisen und an uns übergeben werden konnte. Wir hatten ihn im Internet entdeckt. Seine Beschreibung im Begleittext lautete: "George, fünf Jahre alt ist anhänglich und freundlich. Er hat aufgrund von schlechter Haltung und Mangelernährung Hautprobleme, die aber tierärztlich behandelt werden."
Und - in der Tat - wir waren naiv. Zwar hatte ich keinen Zweifel daran, dass sich George nicht gut eingewöhnen würde. Was wir aber deutlich unterschätzt hatten, war sein Gesundheitszustand oder besser: Krankheitszustand. Am herbeigesehnten Tag der Übergabe ereilte uns frühmorgens ein Anruf der Tierschützer. George sei "schwer erkrankt", man sei noch in Budapest. Auf meine bange Frage, ob er denn transportfähig sei, hieß es: Doch, man denke schon, aber er müsse in Deutschland sofort zum Tierarzt. Unsere Vorfreude bekam einen schweren Dämpfer. Aber einen Rückzieher zu machen war undenkbar. Also fuhren wir mit gemischten Gefühlen los. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Bauernhof der Tierschutzorganisation. Vor dem Tor einige Autos, einige Menschen und Hunde. Im Schatten war ein Kombi geparkt. Man führt uns zum Auto. In einer Box lag George. Er kroch sofort aus der Box, als er dazu aufgefordert wurde. Das erste, was ich sah, war ein wunderschönes Bulldoggen-Gesicht. Es folgte ein ausgemergelter Körper, das Rückgrat aufgebogen, alle Rippen sichtbar. Extrem krumme Beine. Er stank entsetzlich. Er wog 17 kg. Ich streichelte ihn hilflos mit dem Zeigefinger, für ein Streicheln mit der ganzen Hand schien er mir zu zerbrechlich. Gemeinsam staksten wir durchs feuchte Gras auf einer Wiese, während sein neues Herrchen die Formalitäten regelte.
Die erste Nacht verbrachte ich auf dem Sofa, er auf seinem Kissen am Boden. Sie war erwartungsgemäß kurz, diese Nacht. George übergab sich ständig. Am nächsten Morgen nahm ich ihn zu mir aufs Sofa und wir holten gemeinsam ein wenig Schlaf nach. Der Besuch beim Tierarzt am selben Tag war im Ergebnis niederschmetternd: Schwere Lungenentzündung, eitrig entzündete Zwischenzehenzysten, Mittelohrentzündung, total unterernährt. Überlebenschancen zwischen 20 und 30 Prozent. Also Antibiotikum-Gabe und diverse andere Medikamente. In den ersten Wochen konnte ich über unseren Hund nur so viel sagen: Er schlief den ganzen Tag, weigerte sich beharrlich, auch nur einen Meter Gassi zu gehen, erbrach auch die kleinsten Portionen seines Futters und pinkelte mehrfach am Tag in die Wohnung. Der Tierarzt, bei dem wir mittlerweile Dauergast waren, empfahl uns schon, ihm Babywindeln anzuziehen. Rückblickend empfanden wir es als größte Belastung, nicht zu wissen, ob er es schaffen würde. Wir konnten ihn in diesem Zustand nicht mit zur Arbeit nehmen und hatten immer Angst davor, nach Hause zu kommen.
Kurz nach Silvester, im Januar 2006, fiel uns auf, dass er plötzlich über und über mit Schuppen bedeckt war und schwerer als sonst atmete. Also wieder zum Tierarzt - wir hatten mittlerweile einen neuen Tierarzt ausfindig gemacht, der sich nach eigenen Angaben mit Bulldoggen gut auskannte. Diagnose: schwerer Rückfall, wieder eine starke Lungenentzündung, wieder wenig Chancen! George bekam wieder Antibiotika. Wir waren am Boden zerstört. Wieder appellierten wir an seinen Kampfgeist und erzählten ihm jede Menge Geschichten. Und George verfügte über einen enormen Kampfgeist: Er erholte sich und steigerte sein Gewicht in diesem Jahr auf 23 Kilogramm, die er dann beibehielt. Er musste zwei Operationen an beiden Vorderpfoten überstehen, die er aber tapfer wegsteckte.
Im Sommer dieses Jahres ist George dann erneut schwer erkrankt. Nach diversen Tierarztwechseln und Untersuchungen stand fest, dass er Krebs hat. Einen OP-Termin mussten wir auf Grund seiner Herzschwäche verschieben. Am Wochenende vor dem zweiten Termin war er plötzlich gelähmt. Die Untersuchung am Montag ergab, dass der Krebs bereits ins Rückenmark metastasiert hatte. Am Dienstag, den 2. Oktober 2007 haben wir ihn zuhause einschläfern lassen. Wir haben eine Liebe im Zeitraffer erlebt, haben einen Hund gehabt, um den sich alles drehte und uns dabei oft vernachlässigt. Die Sorge um ihn war in den knapp zwei Jahren, die er bei uns sein durfte, unser ständiger Begleiter. Wir möchten dennoch keinen Tag mit ihm missen. Er war unsere ganz große Hundeliebe. Er gehörte einfach dazu. Wir vermissen ihn unendlich. Er war ein ganz Großer, unser Kleiner. Wir danken allen VdFEB-Mitgliedern, die uns in der schweren Zeit vor und nach seinem Tod auf so vielfältige Weise beigestanden haben. Es war und ist uns ein großer Trost, so viel Mitgefühl zu erfahren. Und es stimmt uns zuversichtlich, gesunde und fröhliche Bulldogs und ihre Menschen kennen zu lernen.
Donnerstag, Januar 24, 2008
Heute ein schöner Bericht von Gastblogger Leo GeurtsenFlöckchen, oder"Im Schatten des Papageien" Es fing an mit einem Kommentar meiner Frau auf dem Westfalen-Treffen (siehe 14. 1. 08), wo Sie zu Eduard und Cornelia sagte, dass wir gerne noch einen zweiten Not-Bulldog als Spielgefährten aufnehmen würden. Am Liebsten eine Hündin. Keine 24 Stunden später klingelte das Telefon, und Eduard erzählte mir von einer Hündin namens "Flöckchen"! Und so wie er es gehört habe, würde die wohl gut in unsere Familie passen. Fotos habe er leider keine, aber er wüsste, dass sie sich gut mit anderen Hunden verträgt, kinderlieb ist und sonst keine Fehler habe. Einziges Problem wäre, wir müssten sie in Gießen (von Niedersachsen aus) abholen. Eduard und Cornelia würden sich mit unserer gesamten Familie und unseren Hunden dort treffen. Was soll ich sagen; ... wir haben nach kurzer Überlegung zugesagt. Somit sind wir dann am Sonntag, den 20.1., um 7.00 Uhr losgefahren. Unsere beiden Hunde Mecki und Paula fanden das zwar nicht gut, da beide Langschläfer sind und deren Tag eigentlich erst um 9.30 Uhr beginnt. Aber sie sollten ja noch genug Schlaf im Auto bekommen.
Nach langer Fahrt mit Pause kamen wir an der uns genannten Adresse an. Cornelia und Eduard waren wohl auch gerade erst angekommen und stiegen aus ihrem Auto. Nach kurzer Vorstellungsrunde sahen wir Flöckchen. Sie ist eine schöne Hündin. Zwar ein wenig "propper", darunter aber eine zierliche Bulldogge. Und etwas, was unseren Kindern direkt aufgefallen ist: "Flöckchen trägt ein Geschirr mit dem gleichen Muster, welches Mecki als Halsband hat!" riefen beide aus ihren freudestrahlenden Gesichtern.
Cornelia beruhigte mich und sagte "Wenn es doch zu wild mit Mecki und Flöckchen werden sollte, kannst du darüber nachdenken Mecki kastrieren zu lassen." Was soll man dazu als Mann sagen!? Wir warten erst mal ab, wie sich alles entwickelt. Bei einem Kaffee haben wir noch einige Dinge über Flöckchen erfahren. Aber was dem Fass den Boden ausgeschlagen hat, ist die Tatsache, dass Flöckchen auch mit einem Papageien zusammen gelebt hat. Mecki´s Vorbesitzer hatte einen Papageien; und wir auch! Nach einem Abschied von den Vorbesitzern, mit reichlich Tränen, begann nun ein neuer Lebensabschnitt für Flöckchen. Nach fast 4 Stunden Autofahrt kamen wir bei uns zu Hause an. Klar alles neu, alles so aufregend. Und immer wieder ihr Versuch, Mecki gefügig zu machen. Was uns am Abend dazu veranlasste Flöckchen in einem kleinen Flur zu separieren. Wie sich in den nächsten Nächten herausstellte war das für alle die beste Lösung.
Flöckchen ist nämlich ein Frühaufsteher. Sie steht mit unserem Sohn um 6.30 Uhr auf und hat nichts Besseres im Sinn, als den Mecki wach zu machen. Somit döst Mecki anschließend bei mir die meiste Zeit im Büro oder auf seiner Couch.
Wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, Flöckchen bei uns aufnehmen zu dürfen. Ich weiß aber einen bei uns aus der Familie, der sich ganz besonders darauf gefreut hat. Lukas, man merkt ihm an, dass es bei ihm auf den ersten Blick gefunkt hat. Ach nee, noch einer hat sich sehr gefreut. Unser Futter- und Tierbedarfshändler! Ich werde bestimmt noch weitere Geschichten schreiben, denn es gibt bestimmt in Zukunft ein Menge zu berichten. Anmerkung: Wer mehr über Mecki erfahren möchte, der kann die Blog-Suchmaschine in der grauen Spalte rechts oben anklicken, "Mecki" eingeben, und alle Beiträge, in denen Mecki genannt wird, werden angezeigt.
Dienstag, Januar 22, 2008
Heute berichtet auch wieder Gastblogger Eduard JegodkaDie beiden Not-BulldogsUrsel und Martina fanden ein neues Zuhause
Das für Ursel maßgeschneiderte neue Zuhause schließt alle abzusehenden Stressfaktoren aus und kommt so Ihrem manchmal problematischen Wesen entgegen. Nun kann Ursel das Landleben in vollen Zügen genießen und noch einmal einen Neuanfang in Ihrem Hundeleben beginnen. Ein großer Garten, Wald, Wiesen und Felder und dazu die liebevollen neuen Besitzer sind dazu die besten Voraussetzungen. Wir - Pflegestelle 'Bulldog in Not' - wünschen Ursel Glück und ein erfülltes Hundeleben !!
Eduard improvisierte entschlossen und gedankenschnell. Er rief bei Familie Rennett in Delbrück an, denn die hatten sich bei ihm wegen Ursel gemeldet. Ursel war aber inzwischen schon Familie Nordloh zugesagt (siehe oben). Vielleicht würden sich Rennetts in Martina verlieben - und umgekehrt? Familie Rennett freute sich über den nicht mehr erwarteten Anruf von Eduard. Klar, Martina kann sofort gebracht werden! Das erste Frauchen von Martina weinte zunächst vor Erleichterung, und dann wegen des Abschieds. Eduard sagt, er hat noch nie so viel Tränen fließen sehen wie bei diesen vom Schicksal erzwungenen Trennungen vom geliebten Bulldog. Martina wurde also direkt zu Familie Rennett gebracht, ohne Zwischenstation bei Eduard zuhause. Ihr werdet es schon ahnen: es war Liebe auf den 1. Blick von beiden Seiten! Martina blieb! Donnerstag, also 5 Tage später, besuchten Eduard und ich Martina und Ursula=Uschi Rennett nachmittags um zu sehen, ob diese Liebe immer noch so groß wie am Anfang war. Ihr ahnt es wieder: sie war es!
Für Eduard noch eine Überraschung am Rande: Rennetts letzter Hund, eine Deutsche Dogge, hieß HIGGINS wie sein Higgins! Und der Hund davor hieß AKKI, so wie ein früherer Hund von ihm auch. "Es gibt keine Zufälle! meinte er, "Martinas Zuhause ist hier!"
Sonntag, Januar 20, 2008
2. Folge: - pragmatisch - praktisch - klug -Heute erzähle ich weitere erstaunliche Geschicklichkeits- Intelligenz- und Wissens-Taten von Bulldogs :-)
Chilli weiß was!
Ina Tansley mailte:"... Chili geht's hervorragend! Sie ist unheimlich agil und liebt es auch bei der Kälte durch den Garten zu flitzen und rumzurennen wie eine Irre- Sie hat Ihre Leidenschaft für Fußball entdeckt ;o) Und- noch eine ganz interessante Sache muss ich Dir erzählen: Wir haben seit 5 Wochen eine neue Freundin, Dani. Chilli liebte Dani von Anfang an heiß und innig und flippte aus, wenn sie uns besuchen kam. Chilli freut sich immer tierisch über Besuch, aber mit Dani ist sie verrückt! Nun stellte sich heraus - Dani ist jetzt in der 10ten Woche schwanger... Es ist wirklich irre - Ist Dani in der Nähe gibt es für Chilli kein Halten mehr - sie wirft sich ständig vor ihr auf den Rücken - sehr sehr extrem - und schmilzt förmlich dahin. Ich bin ganz sicher, sie riecht oder weiß - da ist ein Baby...."
Kosmo hat Ehrgeiz!In der 1. Folge von "- pragmatisch - praktisch - klug -" (siehe Beitrag vom 21. 11. 07) schrieb ich über Kosmos´ Geschicklichkeit, Frieda ihr Halsband auszuziehen. Ich glaubte damals noch, ihr Geschirr sei sicher vor´m Ausgezogenwerden durch ihn :-). Weit gefehlt!Wir spazierten durch das Naturschutzgebiet "Flußaue Altenau". Hier können die Beiden frei und weit laufen, da dort nie was los ist. Das nutzte Kosmo aus! Uns auf die Schnelle unerreichbar weit voraus machte er sich am Schulterteil von Friedas Geschirr zu schaffen. Wir sahen nur, dass Frieda plötzlich mit einem Vorderbein darin festklemmte, sich humpelnd schüttelte, das ganze Teil ihr dann über den Rücken nach hinten runter fiel - und sie ohne dastand. Kosmo beachtete das ausgezogene Geschirr gar nicht - es war keine Beute, sondern offensichtlich Abfall für ihn! Statt dessen nahm er sich einen Stock und rannte mit diesem stolz auf uns zu. Frieda blieb wo sie war - möglichst weit entfernt von uns "Geschirr-Anziehern" :-)
Freitag, Januar 18, 2008
Geschichten von SatchmoBernd Schuda liebt Jazz, und so bekam der 1. Bulldog im Hause 'vom Georgshof' den Namen Satchmo. Das ist jetzt 6 Jahre her.
Nun, Satchmo bekam als viermonatiger Welpe so schlecht Luft, dass er einfach umfiel, seine Zunge blau wurde, und Rafaela mußte ihm Klumpen von Schleim aus dem Hals holen, damit er überlebte. Ihm wurden als Konsequenz mit 5 Monaten Mandeln und Gaumensegel komplett herausgeschält. Drei Wochen später wurden ihm noch seine Nasenlöcher vergrößert, weil diese nahezu luftundurchlässige Schlitze waren. Mit 7 Monaten mußte er wieder operiert werden: diesmal stand die Kastration an, denn Satchmo war oversexed. Er rammelte einfach alles ununterbrochen und gnadenlos, egal ob Hund, Hase oder Hose. Nachdem Satchmo auch diese 3. OP hinter sich hatte, wurde er zum lebensfrohen und angenehmen Zeitgenossen :-) Diese genetischen Defekte von Satchmo lösten in Rafaela den Willen aus, selbst zu züchten. "Es muß auch besser gehen!", davon war sie überzeugt. Und sie hat dies inzwischen auch vielfach bewiesen. "Dampfwalze", so wird Satchmo liebevoll augenzwinkernd von Rafaela Schuda charakterisiert. Jetzt einige Geschichten über Satchmo, die Rafaela erzählte:
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Der Mann lachte über Satchmos entschlossenen Zugriff und kaufte sich eine neue Wurst. Rafaela durfte ihm diese nicht einmal bezahlen: "Toller Bulldog! Die Wurst hat er gekonnt erbeutet! Das ist OK. Ich schenke sie ihm!"
Satchmo meint, Herrchen Bernd darf das Haus nicht ohne ihn verlassen! Er packt Bernd sogar manchmal in die Füße, um seinem Willen deutlich fühlbar Nachdruck zu verleihen ;-) Der Grund: Bernd fährt morgens ja immer mit dem Auto zur Arbeit - und Autofahren, wo gibt es sowas, da muß Satchmo doch mit!! Bernd fuhr Satchmo bei solch einer Gelegenheit, so aus Liebe und Freundlichkeit, einmal um den Block herum, bevor er zur Arbeit mußte. Und Satchmo? Der weigerte sich auszusteigen! Die Tour war ihm nicht lang genug gewesen!!!
Satchmo erkannte einen hochbequemen Thron in diesem Teil, der zudem eine herrliche Übersicht erlaubte. Er wollte diesen Sitz um Nichts aufgeben! Schließlich hatten alle zu Weihnachten etwas bekommen. Und er entschied, dieser Thronsessel war das Geschenk für ihn! Er plusterte sich darin auf - ob vor Stolz oder weil er fror, das ist unklar geblieben :-)
Neugier ist eine gute Falle, denkt er und schnuppert laut und auffallend am Papierkorb herum, wenn er etwas daraus zu haben wünscht. Natürlich muß ein anderer seiner Hausgenossen bei diesem auffallendem Schnuppern zusehen, das heißt neugierig werden. Ist das erreicht, dann zieht Satchmo sich zurück und wartet, bis der neugierig gewordene Mit-Hund den Papierkorb umwirft und dessen Inhalt auf dem Boden zu sortieren beginnt, denn darauf hat er scheinheilig im Hintergrund nur gewartet! Er schießt vor, nimmt sich in seiner bewährten ;-) Dampfwalzenart das begehrte Stück - und hält sich dabei für den bravsten aller Hunde!!
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![]() Satchmo: der bei Käthchen das Schmusen lernte ;-)Satchmo ist ein "Rauhbein", eine "Dampfwalze", ein "Richtiger Kerl", könnte man sagen. Er schläft allein, er spielt auch nicht eigentlich mit den anderen Hunden. Für gewöhnlich zeigt er sich als Hagestolz oder Grimmbart ... außer wenn es um Futter geht. "Dann versprüht er seine Pheromone km-weit", sagt Rafaela, "um an Leckerli zu kommen!" Das hat sich jetzt geändert, denn Satchmo ist verliebt!
Als Käthchen läufig wurde, da mußte sie beim unkastrierten, sie leidenschaftlich liebenden Beebob ausziehen.
Sie tauschte mit Rudelmutter Wilma das "Heim" und zog aus dem Wohnzimmer
zu Satchmo in den Küchen- und Bürobereich.Über Käthchen erzählen wir ein andermal mehr, hier nur so viel: ihr Charme und ihr durch nichts zu trübender Optimismus, ihre Spielfreude, ihre Beharrlichkeit und ihre Unerschrockenheit vor seinem Geknurre, all dem konnte Satchmo auf Dauer nicht widerstehen. Er schläft jetzt immer neben ihr auf dem Sofa, bringt ihr Spielzeug, ist überhaupt ganz aufmerksam, zuvorkommend, ja geradezu vernarrt in das (schon längst nicht mehr läufige) Käthchen. Naja, dies Mädchen ist eben etwas Besonderes, das wußte Rafaela schon immer - und jetzt weiß es Satchmo auch :-))
Mittwoch, Januar 16, 2008
Züchter-Blindheit, Züchter-HochmutDie neueren Erkenntnisse in der Genetik und Biochemie zeigen, dass das Ziel aller Inzucht-Methoden, nämlich Reinerbigkeit der Gene, nach einigen Generationen zu Schwächen und/oder Schäden bei allen enzymgesteuerten Lebensprozessen führt. Und Enzyme steuern bekanntlich ALLE Lebensprozesse. (Literaturangaben siehe unten.)Diese neuen Forschungergebnisse über die langfristigen Schäden von Linien-Inzucht für die Population einer Rasse bedeuten für traditionelle Linienzuchter einen schwer zu verarbeitenden Paradigmawechsel, nämlich vom Denken in Generationen zum Denken in Populationen:
"Züchtern wird des Öfteren als 'alte Regel' der Hinweis gegeben, "Züchten bedeutet Denken in Generationen". Aber
das reicht allein nicht mehr aus, um der züchterischen Verantwortung gerecht zu werden." (Krautwurst 2002)
Ignoranz und Arroganz
Diese Züchterin ignoriert in ihrer Aufgebrachtheit völlig, dass ich gar nicht über eigene Forschungen (wie auch? :-)
berichte, sondern über die Forschungsergebnisse anerkannter Wissenschaftler.
Meine Empfehlung an den Welpensucher:
Hier sind wir bei der züchterischen Eitelkeit angelangt, die auch oft "Zwingerblindheit" genannt wird: Fehler liegen immer am "Anderen". Wer so denkt, der hat die Komplexität der Vererbungsprozesse nicht verstanden, oder er leidet an peinlicher Selbstüberschätzung ....
Meine Empfehlung an den Welpensucher:
Ich habe in meinen persönlichen Anmerkungen zu diesen Forschungsergebnissen kleine Familienzuchten empfohlen, in denen aus natürlichem Empfinden heraus keine Verwandten miteinander verpaart werden. Und diese Empfehlung ist größeren, kommerziellen Zuchten, die nahezu alle Linien-Inzucht betreiben, natürlich ein Dorn im Auge, da dies Welpensucher abhalten könnte, bei ihnen zu kaufen. Wie sollen diese Groß-Züchter dagegen angehen, um gut im Geschäft zu bleiben??? Ihre Zuchtlinie ist sozusagen ihr "Betriebskapital", wie Chris Jung (VdFEB) es einmal formulierte. Also stilisieren sie sich und ihre Linien-Inzucht zum Retter der Rasse oder zum Bewahrer der Rasse hoch....
Meine Empfehlung an den Welpensucher:
Naja, wir kennen den Spruch: "eine Krähe hackt einer anderen kein Auge aus." - Diese Züchterin nennt journalistische Arbeit (denn die Herausgabe des "Bulldog-Blog" ist journalistische Arbeit) anmaßend, weil Journalismus ausspricht, was "Krähen" übereinander verschweigen; jedenfalls öffentlich. Ein Glück, dass die Welt nicht nur aus "Krähen" besteht, sondern unter Anderem auch aus "Bulldogs" :-)))
Meine Empfehlung an den Welpensucher:
Montag, Januar 14, 2008
Heute berichtet Gastblogger(in Sue) Ernest KletteErnest der Anstands-WauWau ;-)Liebe Freunde,stellt euch vor: Schleppt die Sue seit August da ständig so einen Typen, den Willi, mit seiner Hündin Gina mit sich rum! In meine Wohnung, wo Sue mit mir und den Kindern, seit sie mich hat, also seit gut 2 Jahren alleine lebt! Ich möchte euch nun berichten, was ich alles angestellt habe um zu verhindern, dass Willi der Sue näher kam: Nun, am Anfang kam Willi ohne Gina zu uns. Die beiden dachten wohl, dann wäre es weniger schlimm für mich. Ts,ts ! Ich habe mich immer schön dazwischen gedrängt, als er neben ihr brav auf dem Sofa saß. Liebevoll aber bestimmt wurde ich dann wieder vom Sofa auf den Boden geschickt.
Stufe drei: Auf die Füße trampeln, drängeln und jammern gleichzeitig. Hielt auch nur kurz. Die beiden blieben liebevoll und lachten - noch! Gut, zumindest an diesem Tag geschah nichts Intimes. Zufrieden kuschelte ich mich fest an Sue in ihrem weichem Bettchen- Willi war gegangen. Draußen fand ich Willi und Gina schon von Anfang an toll! Willi wirft die Stöckchen weiter als Sue und hat auch so eine beruhigende Stimme. Gina zeigt mir, wie man Enten ins Wasser schickt, und dass man im Auto die draußen herumlaufenden Hunde prima anbellen kann. Aber, was müssen die beiden immer mit in unsere Wohnung reinkommen?? Anfangs war ich öfter mal alleine ohne Sue bei Gina zu Hause. Willi meinte, dass wäre gut für unsere Beziehung. Na er hat schon recht gehabt, dort war ich wie ein Engelchen. Ich kuschelte mich sogar an Gina in ihr Bettchen. Das, was Willi und Sue so gerne getan hätten!! :-))
Dann kam die Nacht der Nächte: Sue wagte es mit mir bei Willi zu übernachten. Willi hatte extra für mich ein Körbchen hergerichtet mit kuscheligsten Kissen drin. Sie beschlossen, dass weder Gina noch ich ins Bett dürften, wenn die beiden zusammen übernachten. Das glaubten die aber nicht lange! Ich saß die ganze Nacht an Sue´s Bettseite und guckte sie an. Stunde um Stunde!
Willi war von unendlichem Respekt vor Sue und mir erfüllt, dass er ganz vergass mit Sue zu kuscheln. Ich glaube nicht, dass sie das in höchstens 5 Minuten, in denen ich mal flach lag, geschafft haben, und mein Ziel war erreicht. So mit den Wochen begann ich jedoch meine Taktik zu ändern. Ich akzeptierte Willi vollständig und war, wenn überhaupt - ein bisschen böse zu Gina. Besonders in Willis Wohnung musste sie doch endlich mal kapieren, dass ich auch dort der Chef sein muss. Manchmal kämpfte ich innerlich richtig mit mir selbst: Ich mochte sie ja eigentlich, aber ich musste die Macho Nummer doch weiterführen und so keife ich manchmal noch heute ein wenig zu ihr rüber, aber nur noch kurz und nicht mehr so heftig. Ach ja, was das im Bett schlafen betrifft, läuft es jetzt so: Gina geht freiwillig auf die Couch oder neben das Bett auf Willis Seite und ich, ja ich liege selbstverständlich mit im Bett!!! Bulldoggen müssen im Bett schlafen!! Ich bin froh, das Sue und Willi das jetzt endlich begreifen. Also, falls es euch mal so ergeht wie mir, ihr wisst was ihr zu tun habt!! Viele Grüße euer Ernest alias Macho-Bull
Samstag, Januar 12, 2008
Reisebericht von Gastblogger(in Kathrin) Higgins JegodkaUrlaub an der Ostsee und das Hotel "Neptun"Hallo liebe Freunde, habe mal wieder etwas total Schönes erlebt und muss Euch unbedingt davon berichten.Letzten Montag hat Frauchen die grüne Reisetasche aus dem Keller geholt, das heißt dann immer: Verreisen ! Mein bester Freund, Kater Garfield, hält ja nicht viel davon, aber diesmal wollte er wohl unbedingt mit, hat die ganze Nacht in der gepackten Tasche geschlafen. Leider hat er morgens ausgerechnet die Abfahrt verpasst, aber ist auch besser so, mit der Spaßbremse wäre es auch nicht so lustig geworden.
Die hatten extra eine Decke ausgelegt, mit Näpfchen drauf und Leckerli, und natürlich gab es zwei Betten mit blütenweißer Bettwäsche. Nach ausgiebigem Testen habe ich mich dann für das Bett am Fenster, näher zum Fernseher, entschieden. Vom Balkon hat man übrigens einen prima Ausblick.
Das Ganze nennen die Menschen dann URLAUB. Wenn es nach mir ginge, könnte es das ganze Jahr über URLAUB geben. Besonders Frauchen fand es klasse hier - sie hat sich jetzt auch so eine Zauber-Fee gewünscht, die jeden Tag die Betten wieder weiß macht und putzt und aufräumt, und Herrchen möchte auch zu Hause Zimmerservice haben. So heißt das, wenn es an der Tür klopft und hübsche Mädchen Wagen mit leckerem Essen ins Zimmer rollen.
Also wir waren bis Samstag in Warnemünde. Meine Menschen wären am liebsten dageblieben - ich auch - es ist einfach ganz toll hier, habe nur Schönes erlebt, und wenn ich ab und zu einen Knochen weniger esse - vielleicht können wir dann ja bald mal wieder herfahren. Muss aber schon sparen, die Nacht kostet für mich nämlich 22 Euro extra. Dann also viele Grüße von Eurem Ostseeurlauber Higgins und bis bald.
Donnerstag, Januar 10, 2008
Heute erfreut uns Gastbloggerin Doris EhrensteinWillie rettet einem Vogel das LebenMail aus Alaska vom 8. Dezember 07:Guten Morgen Cornelia, nachdem wir gestern morgen telefoniert hatten, wollte Willie in den Garten. Berta war bereits dort. Dann hörte ich einen Knall, und ich wusste, dass ein Vogel an die Scheibe geflogen war. Ich lief hinaus, aber Willie war schneller. Gefolgt von Berta rannte er auf die Terrasse und stand vor dem Vogel. Er nahm ihn ins Maul und lief damit zurück ins Wohnzimmer. Der Vogel schrie fürchterlich in Willies Maul, und Berta sprang immer gegen Willie, sie wollte den Vogel auch haben. Es war nicht zu glauben, Willie knurrte sie an (es war das 1. Mal, dass ich Willie knurren hörte) und lief zu mir. Er gab mir den Vogel vorsichtig in die Hand. Der Vogel schrie immer noch. Ich war schon den Meinung, Willie hätte ihn verletzt. Aber er hatte nur einen Schock: ich möchte auch nicht in so einem großen Maul sitzen. Jetzt lief ich mit dem Vogel in die Garage (Doggies hinterher) und holte einen Karton. Dort saß nun der Vogel - weiter schreiend - drin. So habe ich vorher noch nie einen Vogel schreien gehört! Ich trug ihn in die Küche, legte ein Kuchengitter über den Karton und gab etwas Vogelfutter hinein. Er frass nicht, hörte aber endlich auf zu schreien. Circa 1 Stunde liess ich ihn in der warmen Küche. Dann ging ich mit dem Vogel hinaus und hob das Gitter hoch. Und siehe da, er flog davon!
Guten Morgen Cornelia, Die beiden hoffen bei jedem Außen-Geräusch auf eine erneute Vogel-Begegnung (oder wenigstens auf einen Elch). Meist ist es aber nur die Kälte, die die Bäume knacken läßt : das heißt dann weiterschlafen und weiterträumen!
Dienstag, Januar 8, 2008
Tierärzte: manchmal ist es GeldschneidereiEs geht heute um Tierärzte und um deren häufige Empfehlung, ein CT zur Diagnostik von Gelenkproblemen machen zu lassen.Ich fange mit einer sehr positiven, persönlichen Erfahrung an:
"Ein CT würde Wilma wegen der dazu nötigen Narkose nur belasten. Lassen wir es. Es ist auch aus therapeuthischer Sicht gar nicht nötig, denn die Behandlung würde sich dadurch nicht ändern. Menschen werden bei Bandscheibenproblemen kaum noch operiert, sie werden konservativ behandelt... und bei Wilma machen wir es genau so.... CT´s und Wirbelsäulen-OP´s in diesen Fällen bringen vor allem dem Tierarzt Geld.. grins.." Wilma wurde an der geschädigten Hüfte "denerviert", das heißt der entsprechende Schmerzleitungsnerv wurde durchtrennt. Weiter wurde sie wegen der Wirbelsäulenprobleme medikamentös behandelt: sie bekam Rimadyl - mit Unterbrechungen - bis an ihr Lebensende. (Wilma starb mit knapp 11 Jahren an einem Gefäßriss in der Milz.) Nach dieser Denervierungs-OP erlebte sie noch 2 sehr schöne, behinderungsfreie Jahre als alte Hündin :-)
Ich fragte Peter Söhl, was Rimadyl von Metacam, einem ebenfalls hochwirksamen Mittel bei
Rheuma, Arthritis usw., unterscheide. Seine Erklärung ist für alle interessant: In Mails und in Foren erfahre ich in letzter Zeit ziemlich oft, daß Tierärzte sehr schnell zu einem CT raten. Ich denke die Gründe sind augenfällig! Ich rate in Antwortmails den Bulldoggern immer zuerst einmal dem Humpeln mit "Vermiculite D6" zu begegnen. Und oft mit großem Erfolg! Hierzu können Sie z.B. im Beitrag vom 26. Juli 07 Näheres nachlesen. Sollte der Gelenkschaden so groß sein, daß Vermiculite D6 nicht hilft, so gehen Sie zu einem TA, der es gut mit IHNEN meint, und der nicht primär an sein Einkommen oder an die Refinanzierung seiner CT-Investition denkt... PS: Auch das Problem der Überimpfung passt genau in diesen Zusammenhang! Wieder ein Bulldog in Not : UrselUrsel ist eine 3jährige kastrierte, bulldogartige Hündin. Sie wurde von ihrer Vorbesitzerin bei einem (mir als betrügerisch bekanntem) "Züchter" für viel Geld gekauft. Ursel ist von etwas problematischem Wesen, denn sie ist stressempfindlich und hat Angst vor Menschen.
Ihre frühere Besitzerin hat Ursel eine wirklich gute, professionelle und erfolgreiche Hundeerziehung zugute kommen lassen. Sie gehorcht sofort auf jedes Kommando. Ursel ist sehr schlank, sportlich und hat keine Atemprobleme. Leider hatte sie aber eine Generalisierte Demodikose, die fatalerweise vom Arzt mit einer giftigen Tinktur behandelt wurde - obwohl man über Internationale Apotheken hochwirksame Mittel ohne Nebenwirkungen erhalten kann. Ursel hat durch diese Behandlung jedenfalls einen Gesundheitsschaden erlitten und verträgt nur noch eine Spezialdiät auf Rohfleischbassis. Nachdem Ursels Frauchen im Internet Eduards Initiative 'Unser Bulldog in Not' gefunden hatte, brachte sie Ursel mit Tränen zu ihm. Sie liebt Ursel nach wie vor, ist aber mit den Problemen um ihre Angst überfordert.
Ursels Vorbesitzerin wünscht sich für Ursel : Es wäre wundervoll, wenn sich ein hundeerfahrener Leser Ursels annehmen würde. Alles Nähere bitte bei Eduard erfragen!
Eduard Jegodka, Telefon: 05207 / 7691Ursel wurde am 15.1. in gute Hände vermittelt !
Sonntag, Januar 6, 2008
Betrag entnommen : "Veterinary Focus"Die Genetik des Hundes, Klinische Aspekte
Unser Freund und Tierarzt Peter Söhl,
der ja auch der Medizinische Beirat des VdFEB ist,
gab mir neulich diese abgebildete Zeitschrift, da sich in dieser Ausgabe ausführlich
mit den Problemen der Kurzköpfigkeit beschäftigt wird, (und da ein Bulldog das
Titelbild ziert :-))Zur Übersicht der Themenspannbreite "Genetik", die in diesem Heft behandelt wird, zuerst das Inhaltsverzeichnis. Die Artikel sind auch für allgemein an der Genetik interessierte Nicht-Mediziner - zumindest in ihren Kernaussagen - bestimmt informativ. Die Sprache der Artikel ist kein extremes Fach-Latein, sondern im Großen und Ganzen ist sie zumindest mir verständlich. Und ggf. kann ja unter Wikipedia nachgesehen werden. Der im Artikel aufgezeigte statistisch hochsignifikante Zusammenhang zwischen schweren Atemstörungen einerseits und Magen-, Speiseröhren- und Zwölffingerdarm-Erkrankungen anderseits war mir neu. Ich hörte auch noch nie einen Züchter etwas darüber berichten. Aus meiner Beobachtung heraus ist die Halslänge ein Schlüssel dieses Zusammenhanges. Ein kurzer Hals heißt nämlich nicht zugleich eine kurze Speiseröhre, denn Halslänge und Speiseröhrenlänge werden durch ganz andere Gen-Kombinationen bestimmt. Bei extrem kurzem Hals (den viele Schau-Bulldogs haben) ist die Speiseröhre in "Platznot", sie verlagert sich und bedingt dadurch Druckstress auf den Kehlpopf, Gaumen, Mageneingang und den Magen selbst. Das führt einerseits zu noch mehr Atemnot und andererseits zu Magenschleimhaut-Entzündungen, Brechreiz, Speichelüberfluß usw....
Hier der Artikel :"Das Brachycephalen-Syndrom: Obere Atemwege und Gastrotintestinaltrakt"Seite 1 --- Seite 2 --- Seite 3 --- Seite 4 --- Seite 5 --- Seite 6 --- Seite 7
Freitag, Januar 4, 2008
Lesenswert : "Die Zukunft des Rassehundes" 4-teilge Artikelserie, 4.Teil in "WUFF" Dezember 2007
"Die Zukunft des Rassehundes:"
Aus der Einleitung des 4. Teils der Artikelserie:
"Hundert Jahre lang, von der Öffnung der Zuchtbücher bis zum Erscheinen des Buches 'Hundezüchtung in Theorie und
Praxis', war die Populationsgenetik in der Hundezucht so gut wie unbekannt....
Meine Anmerkung dazu:
Meine Anmerkung dazu:
Trotzdem bin ich überzeugt, dass der Bulldog geliebt genug ist, um in Deutschland nicht
unterzugehen. Ich setzte hierbei zunächst auf kleine Familienzuchten, die konsequent nur auskreuzen, (d. h.
keine Linieninzucht betreiben), und die keine
Zwingerhaltung haben, weil sie den Bulldog wirklich kennen und lieben. Beispielhaft möchte ich hier die Zucht von
Rafaela Schuda Vom Georgshof und die Zucht von Stefan Fey
Wellington Bulldogs nennen.
Meine Anmerkung dazu:
Es sollte KEIN im Stammbaum aufgeführter Ahne doppelt vorkommen !Chris Jung hat diese Empfehlung jetzt in der Webseite des VdFEB beim Thema "Welpenkauf" eingebracht; und ich habe diese Empfehlung HIER eingebunden.
Zwei ganz wichtige Gründe für diese Empfehlung:
Der Däne Andersen erbrachte den Nachweis, dass die Enzyme der Individuen, die ja bekannlich den gesamten
Stoffwechsel steuern, genetisch kontrolliert werden. Das heißt: ein homozygotes (reinerbiges) Enzym hat nur
1 Möglichkeit, ein heterozygotes (mischerbiges) Enzym hat hingegen 2 Möglichkeiten der biochemischen
Reaktionen auf Umwelteinflüsse jeder Art. Deshalb ist zB auch das Immunsystem bei Mischerbigkeit stabiler und flexibler -
und das allein bedeutet bedeutet schon mehr Leistungskraft und eine höhere Vitalität.
In der Humanmedizin weiß man über einige Krebsarten, dass dafür der Verlust der Mischerbigkeit, also
(meist mutationsbedingte) Reinerbigkeit
eines Gens, verantwortlich ist. Dieser Verlust der Mischerbigkeit des Gens bedingt in diesen Fällen
den Verlust der Fähigkeit, ein tumorunterdrückendes Protein zu produzieren. Wer sich für diese Themen besonders interessiert, dem empfehle ich die Bücher "Praktische Genetik für Hundezüchter" von Dr.F.Krautwurst und "Hundezucht 2000" von Prof.H.Wachtel (siehe auch bei Buchempfehlungen in der grauen Spalte rechts).
Mittwoch, Januar 2, 2008
Beginnen wir das Jahr mit Humor ;-)Rafaela Schuda (Bulldogs vom Georgshof) beobachtete diese lustige Szene in ihrem Büro :Wilma, Satchmo und die Katze...
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