Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Mittwoch, Oktober 8, 2008

"Frieda ist soooo lieb!"

Lilian Mara lernte Frieda kennen, als sie 3 Jahre (und Frieda 3 Monate) alt war. Beide liebten sich auf den 1. Touch :-) ... Nun sind beide 3 Jahre älter, und sie hatten sich länger nicht mehr gesehen, als Lilian Mara ihre Tante Ulrike Düchting und mich mit Frieda zu einem Frühstück bei sich und ihrer Mutter Claudia Müting einlud.

Unseren Kosmo nahm ich diesmal nicht mit : Frieda und Kosmo sind zwar ein miteinander sehr liebevolles Duo, aber wenn es darum geht, Zuwendung von Menschen zu erlangen, dann wetteifern sie! Jeder von beiden will mehr Streicheleinheiten als der andere "erobern". Und Kosmo ist sowieso ein ungestümer Kerl, dessen leidenschaftliche Freudenausbrüche ein kleines Mädchen erschrecken könnten. Friedas rücksichtsvolles und einfühlsames Wesen hat von ihren Kindern besonders Chilli geerbt - Kosmo etwas weniger ;-)))

So sehr Frieda und Kosmo sich auch lieben, es tut ihnen gut, wenn ich gelegentlich mit jedem von ihnen alleine etwas unternehme, da sind sie wie Kinder : dann müssen sie sich nämlich keine Aufmerksamkeiten teilen ;-)

Frieda geht gerne alleine mit mir "auf Besuch", dann ist sie der konkurrenzlose Liebling aller und Schmusekönigin ;-) Sie liebt es eher ruhig mit Freunden zu "tafeln" und auf dem Sofa "Andrücki" zu genießen, ohne dass ihr Sohn sich ständig dazwischen drängen will!

Kosmo liebt es dagegen sehr mit mir in der Stadt zu flanieren. Er findet sich offensichtlich schön und genießt in stolzer Haltung die Bewunderung des Publikums in den Straßen ;-)

Kosmo´s Lust an Aufmerksamkeit und Zuwendung ist ziemlich gleich ausgeprägt wie bei Willie von Doris Ehrenstein. Willies größte Freude ist es in der "Historical Area" von Talkeetna (Alaska) in der Touristensaison "people gucken" zu gehen. Er ist - wie Kosmo - richtig fassungslos und enttäuscht, wenn ihn einmal jemand NICHT beachtet.... :-)))

Zurück zum Besuch bei Lilian Mara.

Frieda fand es wohl langweilig, als wir nicht mehr am reichgedeckten Frühstückstisch saßen, sondern im Wohnzimmer. Sie verdrückte sich nach einiger Zeit leise die Treppe hoch zu den Schlafzimmern. Dabei beobachtete sie uns nach jeder Stufe einen Moment, ob jemand von uns ihre Absicht bemerken und protestieren würde. Wir ließen sie mal machen... Lilian folgte ihr nach einer Weile und lachte: Frieda lag selig in ihrem dicken Federbett. Lilian meinte dazu nur fasziniert, wir sollten bald wiederkommen, denn "Frieda ist sooo lieb!"


Montag, Oktober 6, 2008

Heute erzählt Gastbloggerin (Berta ;-) Doris Ehrenstein

Mein neuer Freund !

Ihr habt lange nichts mehr von mir gehört, aber jetzt muß ich Euch mein neues, tolles Erlebnis erzählen.

Ich bin jetzt 5 1/2 Jahre alt und war zum Glück noch nie krank.

Aber zum Tierarzt mußte ich immer zum Fußnägel schneiden, auf all dem Schnee hier nutzen die sich nämlich nicht ab. Und wenn Doris diese Zange in die Hand nimmt, dann laufe ich weg. Das könnte entsetzlich wehtun, das Nägelschneiden damit. Vielleicht würde ich auch noch den ganzen Fuß verlieren! Sicher ist sicher, meint ihr nicht auch?! Willie ist sehr leichtsinnig, er läßt Doris seine Nägel schneiden. Ich zittere dann für ihn mit!

Mein Tierarzt, Bob, wohnt in Anchorage, und die Autofahrt hin- und zurück beträgt 4 1/2 bis 5 Stunden.

Also, Bob war bisher der einzige, der meine Naegel schneiden durfte, allerdings nur in unserem Auto. Ich wollte einfach nicht, knurrte und biss als Warnung in die Luft. Aber er sprach immer so nett mit mir (sogar in deutsch), und ich ließ es mir dann auch gefallen, er musste sich jedoch beeilen!!

Inzwischen haben wir hier im Ort einen Tierarzt, er heißt Doug. Ich fuhr mit Doris dort hin. Willie durfte im Auto bleiben, ich leider nicht!

Ich durfte im Haus zuerst auf das Sofa, und mir wurden ganz wunderbar von Doug und seiner Frau meine Lefzen gekrabbelt. Dann wurde ich auf den Behandlungstisch gehoben. Ich dachte, jetzt geht das Krabbeln weiter und ließ mir in dieser Erwartung von Doug die Nägel schneiden! ...

Doris war fassungslos und meinte dann: "das war ein Überraschungseffekt, warten wir es mal ab." ... Nun, vor ein paar Tagen sagte Doris zu Klaus: "Berta riecht aus dem Mund, das mag ich nicht." Sie rief meinen neuen Freund Doug an und hatte sofort einen Termin. Wir fuhren hin.

Dort angekommen ging ich allein und selbstverständlich sofort zur Praxis und sprang aufs Sofa. Eine Massage- und Schmusepraxis ist schließlich ganz etwas anderes als eine Tierarztpraxis! Doug setzte sich zu mir, streichelte mich, sprach mit mir, ich legte meinen Kopf an ihn und entspannte.

Er hob mich auf den Tisch und dann, mit Hilfe seiner Assistentin, wurde mein Mund aufgemacht, Zunge herausgezogen, jeder Zahn wurde angeguckt und auch das Zahnfleisch. Ich hörte "fantastisches Gebiss und Zahnfleisch". Und dann kam die Lampe, er guckte in meine Ohren und meine Augen. Ich habe nicht geknurrt, ich war lieb. Doris fielen die Augen vor Staunen fast aus dem Kopf, aber Doug sah bei ihr nicht nach: nur ICH war ihm wichtig!

Alles OK. Nun kam mein schöner Popo dran, Gummihandschuhe, Creme. Ich sah das wohl, blieb aber ruhig und voller guter Erwartung. Doug drückte an meiner Analdrüse, es roch ein wenig, aber Popo auch OK! Herz, Lunge, alles ok, nichts zu finden. Wenn ich in einer Woche noch aus dem Mund rieche, soll ich wiederkommen.

Ich habe mir auch die Fussnägel wieder schneiden lassen. Ich bekam 1 Cookie und durfte wieder mit Doug auf dem Sofa sitzen und wundervoll schmusen. Wir waren beide sehr glücklich. Ich glaube, ich habe alle sehr beeindruckt, sie waren sprachlos. Das Wichtigste jedoch ist, ich habe mit Doug einen neuen gaanz lieben neuen Freund!
Eure Berta

Ich war erneut bei Doug, denn ich roch noch immer aus dem Mund.

Willie ging auch mit. Er sprang sofort auf die Couch im Wartezimmer. So konnte er alles überblicken, um dann überall herumzulaufen. Er bekam ein Cookie, und nun saß er ganz still auf der Couch und guckte interessiert, was wohl mit mir passieren würde.

Also, nach ausgiebiger Entspannungsmassage und Schmusen wurde erneut in meinen Mund geguckt, das gleiche Spiel von Neuem. Und nun fand mein Freund Doug die Ursache: ich hatte Bläschen und rote Flecken unter meinen Oberlefzen. Nach Abstrich und Angucken unter dem Mikroskop sagte mein freund: "Keine Milben oder sonstiges!" Es war eine Infektion, woher auch immer. Nun darf ich kein Gras mehr fressen. Vielleicht kommt es davon. Willie frisst mehr Gras als ich und hat nichts.

Ich bekomme für zwei Wochen Antibiotika. Seit drei Tagen sind die Bläschen weg und nun rieche ich wieder gut, sagt Doris. (Schon wieder bekam ich die Fussnägel geschnitten, naja, warum so oft?... Und, wie das wackelige Foto zeigt, war Doris dabei aufgeregt, aber ICH NICHT!!!) Eure Berta.


Samstag, Oktober 4, 2008

Neue Bulldog-Taschen ;-)

Ikea-Taschen haben es "in sich"! Olly wurde am Kreuzband operiert, und Ikea-Trage-Taschen waren sein patentes Transportmittel während der Heilungsphase. Bei seinem TA Peter Söhl traf er dann diesen Stoffbulldog, den sein Besitzer Manuel Risse (Praktikant bei Peter) zufällig AUCH in einer Ikea-Tasche mitgebracht hatte :-)

Weitere Bulldog-Taschen

Eine Neuigkeit ist diese witzige Papiertragetasche. Einen Plastik-Tragebeutel mit Bulldogmotiv fanden wir auch.

Hier weitere Taschen aus meiner Sammlung, die ich allerdings schon mal in diesem Blog zeigte: Ein Schminktäschchen und noch eine Einkaufstasche. :-))) Sammeln macht Spaß !

Und wenn schon Tasche, dann auch bitte das passende Taschen-Tuch :-). Und sollte man mit einer der Taschen zum Picknick unterwegs sein, so gibt es auch gleich Servietten dazu!

Am 21. September gab es ein regionales NRW-Bulldogtreffen, der Bericht darüber ist HIER zu finden. An dieser Stelle nur Bilder der Taschen, die einige Teilnehmerinnen dabei hatten!

Claudia Pfersich-Schöneshöfer hat einen
ganzen Ordner mit Bildern von Bulldog-
Taschen gesammelt! Hier nun noch eine
kleine Auswahl daraus:

Eine Fan-Tasche für Kinder.... eine Schultertasche in mexikanischer Lederarbeit-Tradition.... eine Tasche mit Gobelin-Stickarbeit.... eine Schülertasche(?) und eine Tasche vielleicht für jeden von uns :-).... eine Reisetasche zur
Abschreckung von Taschendieben;-).... eine Jeanstasche nicht nur für Jugendliche.... eine Tasche zum Sommerkleid geeignet.... und eine Tasche für verträumte Stimmungen...

Aber gleich welche Tache, einen Kugelschreiber sollte man darin haben!

Sabrina und Stefan brachten mir gerade diesen Kugelschreiber - und tolle Karten - aus einem USA-Urlaub mit. DANKE Euch Beiden!! Dieser Kuli ist wirklich ausgefallen schön :-)

Ein Notiz-Block ist, wie ich meine, auch in jeder Tasche sinnvoll, (für Telefon-Nummern und Ähnliches ;-) Auf diesem Block sehen wir unser Alaska-Bertachen!

Also, alles in allem, für uns BulldoggerInnen ist eine angemessene Ausgeh-Ausstattung gesichert ;-)))


Donnerstag, Oktober 2, 2008

Heute beeindruckt uns Gastbloggerin Susan Krämer

Der freche Kerl in Mamas Bett....!!

Der verzweifelte Hilferuf von 3 Bullygöttern an ihre persönliche Bullysitterin :


Liebe Käthe, hilfesuchend wenden wir uns an dich ...

(ich, "Prinz Chester von und zu Größenwahn", der "Böse Pfannkuchen Mitch" und "Krawallschachtel Higgins") ....

Das Schlimmste überhaupt, was so einem kleinen lieben Bully wie mir passieren kann, ist geschehen. Seit 3 Jahren herrsche ich nun in Mamas Leben. Bin der absolute Mittelpunkt und alles dreht sich nur um mich. Na ja, nicht so ganz. Da gibt's ja noch den "Pfannkuchen" und die kleine "Krawallschachtel", die ja ebenfalls bulliger Abstammung sind. Auch die zwei Bx-Doedels "Poeppels" und "Leo" haben nie mein Missfallen erregt. Und als Mama auf die Idee kam, uns diese zwei komischen blauen Pseudokater vor die Nase zu setzen, hab ich auch geschwiegen. Und ich mach auch gar keinen Rabatz, wenn sie mal wieder einen von diesen Pflegelümmeln ins Haus schmuggelt. Aber nun ist meine Geduld am Ende.

Vor 8 Wochen begann mein großes Dilemma. Da kam so ein komischer großer Kerl ins Haus und setzte sich gaaaanz frech auf unser Sofa. Nicht etwa so, dass er Sicherheitsabstand von Mama gehalten hätte. Neee, ganz frech direkt neben sie.

Mein Blut begann zu kochen - und der Dampf stieg mir aus den Ohren... Und was macht dieser freche Kerl..? Der lachte mich aus. Das war zuviel. Gott sei Dank kam mir Mama gleich zu Hilfe mit einem "Schluß jetzt".

Im festen Glauben, dass der Kerl nun verstanden hat, brummte ich ihn noch mal an. Natürlich mit meinem breitesten Grinsen im Gesicht... und was muß ich dann hören..?.. "Chester, Schluß jetzt!!!!" Mama meinte doch glatt mich damit.

Pures Entsetzen stieg in mir auf. Ich musste sofort handeln. Blöderweise kennt Mama ja meine Männervertreibungsstrategien so genau... und so fing sie mich im freien Flug in Richtung des frechen Kerls einfach ab... Der lachte nur und sagte, was für eine "Terrorbockwurst" ich sei... Sowas hatte sich in den letzten 3 Jahren noch absolut niiiiiiemand erlaubt. Spätestens jetzt erwartete ich, dass Mama ihn hinaus befördert. Aber nix dergleichen passierte... Von nun an wachte eins von Mamas Adleraugen ständig auf mir....

Was war ich froh, als der freche Kerl endlich ging. Zufrieden, dass ich's doch noch geschafft habe, sank ich dann in Mamas Kopfkissen. Da wusste ich noch nicht, dass sich mein Dilemma nun täglich wiederholen sollte...

Es musste etwas gescheh´n. Die zwei Doedel Bx´n waren mir leider absolut keine Hilfe. Es war noch viel schlimmer! Die fanden den frechen Kerl voll nett. Schleimten, was das Zeug hält, wenn er kam. Einzig auf den Pfannkuchen Mitch konnte ich mich verlassen. Naja, um ganz ehrlich zu sein - der ist eh immer zu jeder Schweinerei bereit... und Higgins ist einfach zu jung, um sich der Gefahren eines solchen Eindringlings bewusst zu sein. Obwohl er jetzt beim Anbellen schon mitmacht. Allerdings nur, wenn er sich dabei hinter uns verstecken kann. In ein paar Monaten wird das dann natürlich auch anders sein.

Doch jede kleine geplannte Schandtat wurde von Mamas Adleraugen aufs schnellste erkannt. Und blöderweise auch meist vereitelt. Einzig der Gedanke, dass der freche Kerl ja auch wieder geht, hielt mich aufrecht.

Aber es sollte noch alles viel schlimmer kommen. Eines Abends machte er so gar keine Anstallten sich zu verkrümeln. Dabei zählte ich schon die Sekunden bis zu seinem Abflug. Doch die lümmelten einfach weiter zusammen auf´m Sofa rum. Dann stand er gottseidank endlich auf... aber... haaaalt stopp falsche Tür..!!!!

Schneller wie des Adlers Auge hing ich an ihm dran. So gefährlich wie´s nur irgendwie ging versuchte ich ihm klar zu machen, dass das mein Schlafzimmer ist. Im gleichen Moment hing dann aber auch schon der Adler selber an mir dran. Auch der Versuch vom Pfannkuchen, der knurrend zwischen dem Kerl seinen Beinen stand, wurde sofort von ihr im Keim erstickt. Keine 10 Minuten später lag der Kerl mit Mama in meinem Bett. Ich traute meinen Augen kaum. In letzter Sekunde hechtete ich wild brummend zwischen die beiden. Mama nennt mich ja nicht umsonst ihr "englisches Verhüterlie" oder "ihren Männerschreck vom Goldberg"...

Wenig später schreit der freche Kerl auf einmal rum. Natürlich war ich mir keiner Schuld bewusst. Dann hat Mama auch noch geschrien, "sofort raus aus dem Bett". Obwohl sie doch genau weiß, dass Bullys genügend Schlaf brauchen..!! Zumindest tut sie den Kerl jetzt endlich rausschmeißen... Aber denkste, im nächsten Moment saß meine bullige Göttlichkeit vorm Bett... ok, ich geb ja zu, dass sie mir schon des öfteren gepredigt hat, ich solle keine fremden Männer anpullern. Aber sie hat nie ausdrücklich dazu gesagt, dass sich das auch auf ´nen Kerl in meinem Bett bezieht.

Hat ganz schön lang gedauert, bis meine Pfurzkiste wieder fein duftete. Dieses Verfahren habe ich nun insgesamt 5 mal angewendet. Einmal ist er danach sogar gegangen, weil Mama sich weigerte, mich ins Wohnzimmer zu sperren...;-)

Beim letzten mal hab ich ´s allerdings leicht übertrieben, aber ein ganzer Kerl hebt dabei nun mal das Bein! Und danach musste ich tatsächlich auf dem Sofa nächtigen.

Meine Herrscherpsyche, du ahnst es sicher schon, war total am Boden. Wie von Sinnen sah ich plötzlich im ganzen Zimmer potenzielle Feinde. Und ich war zu jedem Vernichtungsschlag bereit. Wobei sich das Sofa wirklich mit aller Kraft gewehrt hat. Genauso wie der inhalt vom Bücherregal. Die meiste Gegenwehr kam aber von der blinkenden Tastatur von Mamas PC. Leichtes Spiel hingegen hatte ich mit Mamas neuem Edelhandy (die einzelteile flüchteten in alle Ecken). Auch die Fernbedienungen waren kein wirklicher Gegner... der Bärenfellteppich hat jetzt auch ´ne ganz andere Optik...

Mama war, als sie das Zimmer betrat und meine ganzen toten Feinde sah, sehr erregt. Aber das wurde mir zum Vorteil. Der Kerl stellte sich namlich grinsend hinter sie und sagte "was so eine kleine verzogene Terrorbockwurst doch so alles schafft in einer einzigen Nacht"... da hat sie ihn kurzfristig erst mal nach Hause geschickt.

Tief in ihr drin keimte ja die Hoffnung, dass sich der Zustand im Laufe der Zeit normalisiert. Aber das kann sie ja nach 3 Jahren Alleinherrschaft meinerseits nicht wirklich erwarten... da ändern auch seine komischen Bestechungsversuche nix dran. Ständig versuchte sie mir den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Ich denk da nur an den Frühstückstisch. Da gibt's also 5 Prinzenstühle, und immer saßen nur wir Bullys und der Dödel Leo und Mama am Tisch. Und auf einmal will der Kerl auch noch einen von meinen Prinzenstühlen. Ich teil die ja gern mit meinen Kumpels, aber doch nicht mit so´nem Eindringling!! Sobald ich auch nur erahnte auf welchen Stuhl er sich niederlassen wollte, saß ich auch schon drauf! Also kaufte sie prommt nen 6ten dazu. Und ich bekam auf diesem Sitzverbot. Nur hatte sie vergessen gleichzeitig ein Anpinkelverbot auszusprechen...

Und weil sie der Gefahr aus dem Weg gehen wollte, dass ich nachts im Wohnzimmer wieder auf potenzielle Feinde treffe, steht nun ein großes Kindergitterbett neben ihrem (meinem!!!) Bett. Im ersten Moment hatte ich ja noch die Hoffnung, dass dieser Eindringling da rein soll. Kurze Zeit später war aber auch diese Hoffnung dahin. Dabei ist da noch nichtmal eine Wassermatratze drin. Wie soll denn ein Bullygott wie ich auf so´ner normalen Matratze schlafen..?

Ich hoffe du verstehst nun, in welcher furchtbarer Situation wir uns befinden... wir sind nicht gewillt diesen frechen Kerl länger in unserem Bett nächtigen zu lassen, da auch Mama schon mit starken Beeinträchtigungen zu kämpfen hat. Sie war´s ja nun jahrelang gewohnt, dass mein Bollerkopp nachts auf ihrem Hals lag. Was ihr natürlich jetzt fehlt. Was wiederum Einschlafstörrungen zur Folge hat. Und wer sabbert ihr jetzt ins Ohr? Oder beißt in ´nem Anfall von Liebe mal drauf rum? Diesen Job kann dieser freche Kerl doch niemals zufriedenstellend erledigen! Du siehst also, es besteht hier dringender Handlungsbedarf.

In großer Hoffnung auf Hilfe von dir, Chester & Mitch & Higgins


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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